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16. Oktober 2015
Stefan Schulz
Global Head of Motor Consulting Unit
Einfluss von Telematik auf die K-Versicherung
Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
Agenda
Geschichte
Auswirkung
Definition
Positive Aspekte
HerausforderungenAktueller Stand
Fahrerassistenzsysteme/
Autonomes Fahren:
Versicherungstelematik: Veränderung der
Mobilität:
Gesellschaftliche Auswirkungen
wirtschaftliche Auswirkungen
Auswirkung auf die Versicherung
Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
Resumee und mögliche,
zukünftige Entwicklung
Verkehrssicherheitssysteme – Geschichte
Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
ABS
EBA
ASR
ESP
ACC
LKA
Gurtsysteme
Fahrzeugsicherheitssysteme:
 Sicherheitsgurt 1885 patentiert! Eingeführt in
den 50er Jahren, seit 1976 in Deutschland
Pflicht
 Antiblockiersystem: erstes Fahrzeug 1966 – seit
2004 automatisch in allen Fahrzeugen
 Antriebsschlupfregelung: erfunden 1939, in
Europa seit 2011 bei allen Neufahrzeugen Pflicht
 Abstandsregelung (ACC), seit den 90er Jahren –
noch nicht in allen Fahrzeugen
 Aktiver Spurhalteassistent – erstes Fahrzeug:
Nissan Cima 2001
Verkehrssicherheitssysteme – Auswirkungen
 Deutschland: 21.000 Tote
(1970) – ca. 3.400 (2014)
 USA: 53.000 Tote (1970) –
33.000 (2014)
 Japan: 17.000 Tote (1970)
– 4.113 (heute)
 China: 109.000 Tote (2002)
– 276.000 (2010)
Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
 Viele Systeme nur bei
Neuwagen
 Unfallmeldestecker
 Investitionen in
Straßeninfrastruktur
erforderlich
Verkehrssicherheitssysteme
aktueller Stand
1. Zahlreiche weitere
Fahrzeugsysteme in der
Pipeline
2. Initiative eCall in Europa
3. Einfluss der Politik
Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
Verkehrssicherheitssysteme – Prognose
Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
1. Unfallzahlen werden weiter
zurückgehen
2. Investitionen in die
Infrastruktur sind
entscheidend
3. Bereits 2030 teilautonomer
Verkehr
 Innerhalb der nächsten 15
bis 20 Jahre wird sich die
Zahl der Verkehrstoten in
etwa halbieren
 Politik muss Einführung von
Sicherheitssystemen
weiterhin unterstützen
 Gemischter Verkehr
bedeutet erhebliche
Herausforderung
Telematik – Definition und Geltungsbereich
14/07/2015Driving the future of safety technology / Stefan Schulz 7
Fernsteuerung
Mauterhebung
Automatische Notrufsysteme (eCall)
umweltfreundliches Fahren
Routenoptimierung
Infotainment
Fahrzeugdiagnose
Elektroautos
Autonomes Fahren
V2X
V2V
Fahrerassistenzsysteme (ADAS)
Telematikbasierte Vers.-Tarife (UBI)
Ortung bei Diebstahl
Schadenbearbeitung
Car-Sharing
Telematik
Telematik – positive Aspekte und Herausforderungen
 Rückrufe
 Systemfehler
 Cyberangriffe
 Gemischter Verkehr
 IT-Probleme
 Teuere Technologie
 Kannibalisierung
Versicherung
Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
 Bessere Fahrweise
 Weniger Verbrauch
 Geringere Beiträge
 Stauvermeidung
 Weniger Unfälle
Telematik
Mobilität der Zukunft
 Sensoren
 Kameras
 Radar
 Lidar
 3D Daten
Bild: dpa Picture Alliance / epa / Larry W. Smith
Telematik – Mobilität der Zukunft
Auch weiterhin Unfälle
14/07/2015 10Source: https://sites.google.com/site/googselfdrivingcar/ Driving the future of safety technology / Stefan Schulz
 Auch beim Google-Auto gibt
es Unfälle – liegt nicht am
Fahrzeug
 Regeln der Physik lassen
sich nicht ausschalten
 Witterungsverhältnisse
 Andere Fahrzeuge
 Fahrer machen viele Dinge
gut
Telematik
Mobilität der Zukunft: Vision 2030
Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
 Autonomes Fahren
funktioniert gut bei sehr
niedrigen
Geschwindigkeiten und auf
Schnellstraßen
 Bis 2030 wird sich die Zahl
der Verkehrstoten
voraussichtlich halbieren
 Vollautonomie wird nur in
dafür vorgesehenen
Bereichen möglich sein
Verkehrsstau
(bis zu 10 km/h)
Stadtverkehr
AutobahnLandstraße
12 October 2015Driving the future of safety technology / Stefan Schulz 11
Telematik – Zusammenfassung
Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
 Telematikbasierte
Versicherungstarife (UBI)
werden die Kfz-
Versicherung verändern
 Wichtige Rolle der
Fahrzeughersteller
 Vollständige
Automatisierung braucht
Zeit
Zusammenfassung und Ausblick auf künftige globale
Entwicklungen (in den nächsten 20 Jahren)
 Mehr Autos
 Weniger Unfälle
 Teurere Personenschäden?
 Neue innovative Versicherer
 Unerwartete Veränderungen
 Cyber und Rückruf
 Flexibilität und Strategie sind
Trumpf
 Geschäftsbeziehungen sind
entscheidend (z.B. mit einem
starken Rückversicherer)
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Fragen?
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Exaktheit der bereitgestellten Informationen. Munich Re übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser
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Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
12/10/2015 15Driving the future of safety technology / Stefan Schulz
Stefan Schulz, Motor Consulting Unit, Munich Re
Ansprechpartner in München:
Stefan Schulz
+49 89 3891-3638
stschulz@munichre.com
Vielen Dank!
Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com© 2015 Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft © 2015 Munich Reinsurance Company

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15.10.16 einfluß von telematik auf die k versicherung dt

  • 1. 16. Oktober 2015 Stefan Schulz Global Head of Motor Consulting Unit Einfluss von Telematik auf die K-Versicherung Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
  • 2. Agenda Geschichte Auswirkung Definition Positive Aspekte HerausforderungenAktueller Stand Fahrerassistenzsysteme/ Autonomes Fahren: Versicherungstelematik: Veränderung der Mobilität: Gesellschaftliche Auswirkungen wirtschaftliche Auswirkungen Auswirkung auf die Versicherung Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com Resumee und mögliche, zukünftige Entwicklung
  • 3. Verkehrssicherheitssysteme – Geschichte Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com ABS EBA ASR ESP ACC LKA Gurtsysteme Fahrzeugsicherheitssysteme:  Sicherheitsgurt 1885 patentiert! Eingeführt in den 50er Jahren, seit 1976 in Deutschland Pflicht  Antiblockiersystem: erstes Fahrzeug 1966 – seit 2004 automatisch in allen Fahrzeugen  Antriebsschlupfregelung: erfunden 1939, in Europa seit 2011 bei allen Neufahrzeugen Pflicht  Abstandsregelung (ACC), seit den 90er Jahren – noch nicht in allen Fahrzeugen  Aktiver Spurhalteassistent – erstes Fahrzeug: Nissan Cima 2001
  • 4. Verkehrssicherheitssysteme – Auswirkungen  Deutschland: 21.000 Tote (1970) – ca. 3.400 (2014)  USA: 53.000 Tote (1970) – 33.000 (2014)  Japan: 17.000 Tote (1970) – 4.113 (heute)  China: 109.000 Tote (2002) – 276.000 (2010) Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
  • 5.  Viele Systeme nur bei Neuwagen  Unfallmeldestecker  Investitionen in Straßeninfrastruktur erforderlich Verkehrssicherheitssysteme aktueller Stand 1. Zahlreiche weitere Fahrzeugsysteme in der Pipeline 2. Initiative eCall in Europa 3. Einfluss der Politik Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
  • 6. Verkehrssicherheitssysteme – Prognose Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com 1. Unfallzahlen werden weiter zurückgehen 2. Investitionen in die Infrastruktur sind entscheidend 3. Bereits 2030 teilautonomer Verkehr  Innerhalb der nächsten 15 bis 20 Jahre wird sich die Zahl der Verkehrstoten in etwa halbieren  Politik muss Einführung von Sicherheitssystemen weiterhin unterstützen  Gemischter Verkehr bedeutet erhebliche Herausforderung
  • 7. Telematik – Definition und Geltungsbereich 14/07/2015Driving the future of safety technology / Stefan Schulz 7 Fernsteuerung Mauterhebung Automatische Notrufsysteme (eCall) umweltfreundliches Fahren Routenoptimierung Infotainment Fahrzeugdiagnose Elektroautos Autonomes Fahren V2X V2V Fahrerassistenzsysteme (ADAS) Telematikbasierte Vers.-Tarife (UBI) Ortung bei Diebstahl Schadenbearbeitung Car-Sharing Telematik
  • 8. Telematik – positive Aspekte und Herausforderungen  Rückrufe  Systemfehler  Cyberangriffe  Gemischter Verkehr  IT-Probleme  Teuere Technologie  Kannibalisierung Versicherung Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com  Bessere Fahrweise  Weniger Verbrauch  Geringere Beiträge  Stauvermeidung  Weniger Unfälle
  • 9. Telematik Mobilität der Zukunft  Sensoren  Kameras  Radar  Lidar  3D Daten Bild: dpa Picture Alliance / epa / Larry W. Smith
  • 10. Telematik – Mobilität der Zukunft Auch weiterhin Unfälle 14/07/2015 10Source: https://sites.google.com/site/googselfdrivingcar/ Driving the future of safety technology / Stefan Schulz  Auch beim Google-Auto gibt es Unfälle – liegt nicht am Fahrzeug  Regeln der Physik lassen sich nicht ausschalten  Witterungsverhältnisse  Andere Fahrzeuge  Fahrer machen viele Dinge gut
  • 11. Telematik Mobilität der Zukunft: Vision 2030 Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com  Autonomes Fahren funktioniert gut bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten und auf Schnellstraßen  Bis 2030 wird sich die Zahl der Verkehrstoten voraussichtlich halbieren  Vollautonomie wird nur in dafür vorgesehenen Bereichen möglich sein Verkehrsstau (bis zu 10 km/h) Stadtverkehr AutobahnLandstraße 12 October 2015Driving the future of safety technology / Stefan Schulz 11
  • 12. Telematik – Zusammenfassung Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com  Telematikbasierte Versicherungstarife (UBI) werden die Kfz- Versicherung verändern  Wichtige Rolle der Fahrzeughersteller  Vollständige Automatisierung braucht Zeit
  • 13. Zusammenfassung und Ausblick auf künftige globale Entwicklungen (in den nächsten 20 Jahren)  Mehr Autos  Weniger Unfälle  Teurere Personenschäden?  Neue innovative Versicherer  Unerwartete Veränderungen  Cyber und Rückruf  Flexibilität und Strategie sind Trumpf  Geschäftsbeziehungen sind entscheidend (z.B. mit einem starken Rückversicherer) Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
  • 14. Fragen? Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com
  • 15. Disclaimer © 2015 Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München ("Munich Re"). Alle Rechte vorbehalten. Texte, Bilder, Grafiken und sonstige Inhalte dieser Präsentation einschließlich deren Anordnung unterliegen dem Schutz des Urheberrechts und anderer Schutzgesetze. Sie dürfen ganz oder in Auszügen nur zum persönlichen, nicht kommerziellen Gebrauch verwendet werden. Jede sonstige Nutzung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung seitens Munich Re. Munich Re hat alle Informationen und Bestandteile dieser Präsentation nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Dennoch haftet sie nicht für die Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und technische Exaktheit der bereitgestellten Informationen. Munich Re übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Präsentation enthaltenen Informationen oder sonstigen Inhalte zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. 12/10/2015 15Driving the future of safety technology / Stefan Schulz
  • 16. Stefan Schulz, Motor Consulting Unit, Munich Re Ansprechpartner in München: Stefan Schulz +49 89 3891-3638 stschulz@munichre.com Vielen Dank! Bild: Nutzung unter Lizenz von shutterstock.com© 2015 Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft © 2015 Munich Reinsurance Company