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BPMN 2.0 Choreographiemodellierung

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Einführung in Choreographien in BPMN 2.0. Foliensatz der Signavio GmbH aus dem BPMN 2.0-Event der Berliner BPM-Offensive am 27.05.2009 an der HU Berlin. Mehr Infos unter:
http://bpmb.de/index.php/BPMN_2.0

Veröffentlicht in: Business, Technologie
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BPMN 2.0 Choreographiemodellierung

  1. 1. BPMN 2.0 Choreographiemodellierung Torben Schreiter, Signavio GmbH
  2. 2. Wofür Choreographien modellieren? • Kommunikation über Organisationsgrenzen hinweg • Kommunikation findet auf technischer und fachlicher Ebene statt • Vereinbarungen über die Kommunikation sind erforderlich z.B. Dokumentenarten, Nachrichtentypen, etc. Reihenfolge des Nachrichtenaustauschs • Choreographien (pragmatische Definition): „Modellierung des Ablaufs der Interaktion mehrerer Kommunikationspartner“ • Fokus: Globale Sicht auf die Interaktion („Big Brotherquot;) • Kein Fokus: Internes Verhalten der Partner, die zu Interaktionen führen 2
  3. 3. 2 neue Diagrammarten in BPMN 2.0 Conversation Diagramm Choreography Diagramm • Gesamtübersicht komplexer • Einzelne Choreographie Interaktionsszenarien • Ablaufreihenfolge von • Darstellung vieler/aller konkreten Interaktionen Partner • Definiert (Landkartenfunktion) Kommunikationskontrakt • Hierarchische Modellierung zwischen den involvierten der Kommunikation Partnern „Welche Konversationen finden „Wie läuft eine Konversation zwischen wem statt?“ genau ab?“ 3
  4. 4. Szenario: Online-Auktion BPMN 2.0 Conversation Diagramm Auktion Participant Online- durchführen Sub-Konversation Verkäufer (Pool) Auktionshaus Bezahldienst Geschäftsdaten koppeln Bieter pflegen Konversation Multi-Instance Participant (MI Pool) Online- Bezahldienst 4
  5. 5. Szenario: Auktion durchführen (Online-Auktion) BPMN 2.0 Choreography Diagramm Initiierende Nachricht Initiator Verkäufer (weiß, genau 1x vorh.) Bieter Auktionsdaten Artikel verkauft Kaufabwicklung Choreography- Aktivität Auktionshaus Verkäufer Bieter Choreography- Auktion Gebot absenden Subprozess einstellen Auktionshaus Auktionshaus Verkäufer Artikel nicht verkauft Nicht verkauften Artikel melden Auktionsnr. Auktionshaus Antwort- Weitere Partner nachricht (grau, ≥ 1x vorh.) 5
  6. 6. Szenario: Kaufabwicklung (Online-Auktion) BPMN 2.0 Choreography Diagramm & Collaboration Diagramm Bieter Bieter Verkäufer Verkäufer Bieter Glückwunsch & Zahlungserhalt Bewertung Zahlung senden Artikelversand Verkäuferdetails mitteilen abgeben Auktionshaus Bezahldienst Bezahldienst Bieter Auktionshaus Verkäufer Problem: Verkäufer Glückwunsch & Partner war im Chor.- Bewertung Käuferdetails Subprozess nicht genannt! abgeben Auktionshaus Auktionshaus Bieter Zahlung Auktion anweisen bewerten Auktionshaus Glückwunsch & Glückwunsch & Verkäuferdetails Käuferdetails versenden versenden Bezahldienst Transaktion Zahlungserhalt verbuchen melden Verkäufer Artikel Paket Auktion 6 verpacken versenden bewerten
  7. 7. Fazit & Überlebenstipps • Choreographien sind sinnvolle Ergänzung bei verteilten Prozessen • Klärung welche Wege die Kommunikation nimmt • Nicht: Darstellung der internen Abhängigkeiten der Partner • Choreographie = globale Sicht • Tipps: Faustregel: Initiator muss immer an der vorangegangenen Chor.- Aktivität beteiligt gewesen sein Keine Tätigkeitsbeschreibungen in Choreography-Aktivitäten Choreographie nicht mit Orchestrationssicht mischen (obwohl erlaubt) Nachrichtensymbole in 95% der Fälle nicht nötig Initiator auch bei Subprozessen beachten Max. 1 Initiator (weiß) Möglichst kein OR-Join oder COMPLEX-Join verwenden, da Gefahr struktureller Fehler 7

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