Critical Chain Project Management

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SIBB AK-Management
30.06.2010
Autor: K. Thormann (swiss project)

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Critical Chain Project Management

  1. 1. Herzlich Willkommen! Critical Chain Project Management als Instrument des Multi-Projektmanagement Vortrag vom 30.06.2010 Verband der Software-, Informations- und Kommunikations-Industrie in Berlin und Brandenburg e.V. Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de www.ifm-weiterbildung.de
  2. 2. Agenda oder der rote Faden Warum eigentlich Projektmanagement? Trends im Projektmanagement Was ist denn Multi-Projektmanagement? Wann MPM einen Nutzen bringt? Wo stehen wir im Multi-Projektmanagement? Die neue Theorie: ToC Das neue Instrument: Die kritische Kette Partnerschaftliches Projektmanagement Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  3. 3. Warum eigentlich Projektmanagement? Quelle: Standish Group „Chaos Report“ von 2004 Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  4. 4. Warum eigentlich Projektmanagement? Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  5. 5. Trends im Projektmanagement Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  6. 6. ... oder Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  7. 7. Lösung ... Multi-Projektmanagement Programm-Management Projektportfolio-Management Grafik: Copyright by www.carloschmitt.de Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  8. 8. Was ist denn Multi-Projektmanagement? Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  9. 9. Was ist denn Multi- Projektmanagement? Praxisprobleme: Zu viele Projekte - alles hat Priorität A Einzelne Projekte nicht fundiert genug abgestimmt Transparenz über den Fortschritt der Projekte fehlt Abhängigkeiten werden zu spät erkannt Projekte konkurrieren um Schlüsselpersonen Auswirkungen auf die Projektlandschaft nicht erfasst Ressortdenken erschwert die Projektarbeit Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  10. 10. Was ist denn Multi- Projektmanagement? Hauptaufgaben des Multiprojektmanagers Projektlandschaft planen Projektlandschaft steuern Infrastruktur für professionelles Projektmanagement entwickeln Einen Pool von erfahrenen Projektleitern und Projektberatern zur Verfügung stellen Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  11. 11. Wo stehen wir im Multi- Projektmanagement? Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  12. 12. Wo stehen wir im Multi- Projektmanagement? Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  13. 13. Wo stehen wir im Multi- Projektmanagement? Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  14. 14. ToC - „Theorie of Constraints“ Was will die Theory of Constraints? Wiederkehrende Fragen des Top-Managements Welche Ziele hat mein Unternehmen? Wie erreiche ich die Unternehmensziele? Mit welcher Strategie und welcher Taktik? Wie setze ich die richtigen Prioritäten? Wie behalte ich den Überblick? Wie sorge ich für Selbstorganisation im Unternehmen? Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  15. 15. ToC - „Theorie of Constraints“ Wer ist Dr. Eli Goldratt Israelischer Physiker (31. März 1948) Wichtigste Veröffentlichungen: „Das Ziel" - ein Roman über Prozessoptimierung „Das Ziel Il" - ein Roman über strategisches Marketing „Die kritische Kette" - das neue Konzept im Projektmanagement „Das Ergebnis" - ein Roman über profitable Softwarelösungen Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  16. 16. ToC - „Theorie of Constraints“ Von der Hühnerfarm zu einem Professor als Romanheld Theorie ... ... of Contraints Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  17. 17. ToC - „Theorie of Constraints“ Eine sinnvolle Unternehmensstrategie muss fünf Ziele erreichen: Geld verdienen Die Märkte zufriedenstellen und begeistern Einen wirksamen Prozess der ständigen Verbesserung betreiben Den Mitarbeitern sichere und befriedigende Arbeitsplätze zur Verfügung stellen Profitabel wachsen heute ... und in Zukunft Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  18. 18. ToC - „Theorie of Constraints“ Ziel Bedürfnis Handlung Mitarbeit zu ständiger keine Mitarbeiter um ... Verbesserung entlassen inspirieren ständige Verbesserung müssen wir ... zu erreichen Mitarbeiter in den Verbesserung Bereichen entlassen, ergebniswirksam die am stärksten machen verbessert haben um ... müssen wir ... Der Markt ermöglicht kein ausreichendes Wachstum Dilemma-Wolke Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  19. 19. ToC - „Theorie of Constraints“ Geld verdienen – was hat das? drei Entscheidungskennzahlen Durchsatz = Verkaufserlös – tats. var. Kosten D = V – TVK Bestände / Investitionen BI Betriebskosten BK Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  20. 20. ToC - „Theorie of Constraints“ Kosten- Durchsatz- wird zur rechnung rechnung Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  21. 21. ToC - „Theorie of Constraints“ Was hindert uns am Geldverdienen? Es gibt einen Engpass! Technik Forschung Entwicklung Versorgung und Herstellung Verteilung Marketing Beschaffung Finanzen und Kennzahlen Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  22. 22. ToC - „Theorie of Constraints“ Kennen Sie das (noch)??? 0. Ist-Zustand analysieren 4. Als Standard A 1. umsetzen (Analyse) Verbesserungen A Analysieren planen (act) P Anwenden (plan) KVP Planen C (check) D Überprüfen (do) Durchführen 3. Maßnahmen 2. Maßnahmen umsetzen überprüfen Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  23. 23. ToC - „Theorie of Constraints“ Fünf Schritte der ständigen Verbesserung: 1. Identifiziere den Engpass 2. Entscheide, wie der Engpass optimal genutzt werden soll 3. Ordne alle dieser Entscheidung unter 4. Erweitere den Engpass 5. Beginne von vorn, wenn sich der Engpass verschiebt Die Trägheit darf nicht zum Engpass des Systems werden! Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  24. 24. ToC - „Theorie of Constraints“ Wir brauchen allerdings lokale Effizienzen (?) (3) weil ... Untätige Ressourcen Verschwendung = Verschwendung = schlechtes mit lokaler Effizienz Betriebsergebnis (2) müssen wir ... arbeiten (1) um ... Verschwendung minimieren Bereich gut und erfolgreich managen auf keinen Fall lokale Effizienz Produktionsfluss und Durchsatz erhöhen hoher Durchsatz = gutes lokale Effizienz hindert Produktionsfluss Betriebsergebnis und verursacht lange Durchlaufzeiten Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  25. 25. ToC - „Theorie of Constraints“ 100 % A B C D E 100 % A B C D E Stillstand bei D 100 % A B C D E Stillstand bei D Buffer Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  26. 26. ToC - „Theorie of Constraints“ Drum Buffer Rope Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  27. 27. ToC - „Theorie of Constraints“ „Sage mir, wie Du mich misst und ich sage Dir, wie ich mich verhalten werde.“ Kosten- Fehl- führt ggf. zu rechnung entscheidungen Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  28. 28. ToC - „Theorie of Constraints“ Unternehmensbewertung durch Bilanz und GuV Bestände nicht Gewinn machen reduzieren Das Unternehmen erfolgreich managen Flexibel sein Bestände reduzieren Qualität liefern Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  29. 29. Die kritische Kette Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  30. 30. Die kritische Kette Viele Projekte bereiten den Beteiligten Kopfzerbrechen, weil … Projekte werden nicht rechtzeitig fertig Projekte sind teurer als geplant und/oder Projekte bringen nicht die versprochen Ergebnisse. Projekte sind zwar sehr unterschiedlich, aber ihre Schwierigkeiten sind fast überall dieselben. Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  31. 31. Die kritische Kette ... ein kleines Experiment Stellen Sie sich vor, Sie sollen eine Aufwands- bzw. Zeitschätzung abgeben: Wenn Sie mit dem Auto zum Flughafen nach Leipzig fahren sollen, welche Fahrzeit benötigen Sie für die Strecke? Schätzen Sie? Wenn Sie morgen mit dem Auto von hier aus zum Flughafen nach Leipzig fahren müssen, welche Fahrzeit schätzen Sie für die Strecke? Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  32. 32. Die kritische Kette Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  33. 33. Die kritische Kette Projektpläne enthalten Sicherheiten in Form von Zeitpuffern Zeitschätzungen der Mitarbeiter „Realistische“ Schätzung werden in Zusagen umgewandelt berücksichtigen, dass nicht alles und in den Projektplan glatt läuft. eingetragen. Mitarbeiter geben „realistische“ Mitarbeiter wollen und müssen als Schätzungen ab. Diese enthalten zuverlässige Mitarbeiter gelten. Puffer. Das Projekt hält die ermittelten Risiko 1: Geschätzte Aufwände Zeiten und Aufwände ein. werden ohne „Bezahlung“ ausgefüllt. Der Projekterfolgsfaktor „ready on Risiko 2: Fertigstellungstermine sind time“ wird (so) gesichert. geschätzt und damit unsicher. Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  34. 34. Die kritische Kette Sicherheitsreserven werden genutzt, um die Arbeit besser zu machen (vielleicht besser als nötig), nicht für frühzeitige Erledigung der Aufgabe § Parkinson‘s Law Arbeit dehnt sich so weit aus, dass sie die dafür zur Verfügung stehende Zeit ausfüllt! Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  35. 35. Die kritische Kette Studentensyndrom Bei „vermeintlichem“ Puffer erst andere Aufgaben vorziehen und so spät anfangen wie „vermeintlichem“ möglich Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  36. 36. Die kritische Kette Schädliches Multitasking Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  37. 37. Die kritische Kette CCPM versucht negatives Multitasking zu vermeiden Verzögerungen durch Puffer auszugleichen „Parkinson‘sche Verzögerung“ so wie Studentensyndrom bewusst machen und auf das Ganze konzentrieren denn „jedes Rennen endet im Ziel“ Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  38. 38. Die kritische Kette Konventionelle Projektplanung: Aktionen feststellen Zeiten/Aufwände und Abhängigkeiten ermitteln Gantt-Diagramm erstellen ... Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  39. 39. Die kritische Kette Projektplanung mit CCPM Verkürzen der Aufwände Anlegen eines Projektpuffers Anlegen von Zulieferpuffern Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  40. 40. Die kritische Kette Controlling Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  41. 41. Die kritische Kette Überzeugen Sie alle, dass durch geeignete, neue Regeln und Hilfsmittel zukünftig Verfrühungen im Projekt genutzt werden können. Das heißt: Schätzungen werden nicht mehr in Zusagen gewandelt Puffer werden global und nicht lokal genutzt in den Projekten gilt das „Staffelläufer-Prinzip“ Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  42. 42. Beispiel Unternehmen kingmedia websolutions GmbH, Köln entwickelt und erstellt Webportale in Kundenauftrag u.a. für internationale Finanzdienstleister. Jeder Auftrag ist ein Projekt. Ausgangssituation Bad Multitasking, Firefighting, Unsichere Terminzusagen: Erfolgsquote 50% Change Implementierung von Critical Chain Projektmanagement Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  43. 43. Beispiel Ergebnisse / Verbesserung Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de
  44. 44. Vielen Dank! ... und es geht doch! Vortrag: K. Thormann (swiss project) www.ifm-weiterbildung.de

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