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                                                                                                                         Newsletter
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                                                                                                                             Fachbeiträge                            2
    2                                       3                                       9                                        Studien                                 5
                                                                                                                             Veranstaltungsvorschau              6   8
 Social Search als Syn- Blogs als Instrument Fragen an Experten                                                              Die Expertenecke                        9

 ergie zwischen Social der B2B-Kommunika-                                                                                    Audiointerview                          10

 Media und SEO          tion im Mittelstand  Franziska Schmid (PETA),
                                             Christian Hülsmeier (Winkhaus),
                                                                                                                             scm-Seminartermine
                                                                                                                             Buchbesprechungen/Buchempfehlung 12
                                                                                                                                                                     11

                                                                                  Mario Bertsch (dm-drogerie markt)
 von Tobias Jungcurt (SoQuero)            von Prof. Dr. Heike Simmet                                                         Buchbesprechungen/Buchempfehlung
                                                                                                                             Buchbesprechungen/ Literaturtipps



                                                                                                                             Buchbesprechungen/ Literaturtipps




Studie                      5    Studie                     7    Audiointerview           10   Veranstaltungsvorschau          6   Bücher                            12

Die „Sozialisierung“ der CEOs    Social Media in der Unterneh-                                 Social Media Praxistage und     8   Buchbesprechungen rund um
                                                                 Dr. Georg Kolb im Gespräch
von Jan Ribbeck                  menskommunikation?              mit dem ManagementRadio       Intensivkurs Social Media           die Themen Social Media
                                 von Mike Schnoor
2   scm Newsletter | Ausgabe 01/2013                                                                                                                                                               Fachbeitrag




Social Search als Synergie zwischen Social
                                                                                                                                                                                  Als Mitarbeiter der ersten Stun-
                                                                                                                                                                                  de hat Tobias Jungcurt seit 2005
                                                                                                                                                                                  maßgeblich zum Aufbau von


Media und SEO                                                                                                                                                                     SoQuero     beigetragen.   Heute
                                                                                                                                                                                  verantwortet er die Steuerung
                                                                                                                                                                                  und    Weiterentwicklung    des
                                                                                                                                                                                  SEO-Bereiches bei SoQuero.
von Tobias Jungcurt (SoQuero)                                                                                                                                                     Außerdem steht er Kunden bei
                                                                                                                                                                                  der Erarbeitung wie Umsetzung
                                                                                                                                          umfassender Online Marketing-Strategien als Berater zur Seite.

Social Media hat, wie kein anderer Kanal, die digitale Kommu-        gründlichen Analysen an Unternehmenszielen und Zielgruppe
nikation massiv verändert. Die Vielfalt an Möglichkeiten wächst      orientiert.                                                        werden. Erzielt werden Social Links durch die gezielte Veröf-
und verändert sich dabei kontinuierlich. Nicht alle Formate set-                                                                        fentlichung von zielgruppengenauen Mehrwertinhalten die un-
zen sich durch, doch wenn man heute von Social Media spricht,        Ein wichtiger Baustein einer jeden Social Search Strategie ist     terhalten, informieren, bilden oder auch provozieren. Weitere
darf nicht alleine Facebook betrachtet werden. Im aktuellen So-      die Nutzung und Optimierung der eigenen Social Media Pro-          Alternativen bieten Content Formate wie Top-Auflistungen,
cial Media Olymp haben sich auch Google+, Twitter, YouTube,          file. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: zunächst geht es darum      Experteninterviews, How-to‘s, Tutorials, Webinare, eGuides,
Pinterest, Xing und LinkedIn ihren Platz verdient. Ihnen allen ge-   die Inhalte auf den Profilen optimal und SEO konform mit de-        Whitepaper oder Infografiken.
mein ist das verbindende Element. Social Media verbindet nicht       nen der Website zu verknüpfen. Des Weiteren bieten die Profile
nur Menschen, sondern auch Geschäftsbereiche und Marketing           eine zusätzliche Möglichkeit sich zu verschiedensten Themen        Wenn man von Social Signals spricht, geht es um Signale, die
Disziplinen. Wettbewerbsvorteile verschafft sich derjenige, der      selbst in den SERPs (Search Engine Result Pages) zu platzie-       bei der Interaktion von Usern mit den Websites entstehen. Die
diese Verknüpfung geschickt für sich zu nutzen weiß. Ein derzeit     ren, also für zusätzliche Sichtbarkeit im Netz zu sorgen.          bekanntesten Signale sind Likes, Comments und Shares bei
wichtiger Aspekt sind Synergien zwischen Social Media und der                                                                           Facebook oder selbige Aktionen bei Google+. Das Ziel, mög-
Suchmaschinenoptimierung (SEO).                                      Unter Social Links versteht man Verlinkungen aus Social-Me-        lichst kontinuierlich Social Signals zu generieren, bedingt als
                                                                     dia-Kanälen auf die zu optimierende Website und deren Inhalte.     erstes die Integration von Social Sharing Buttons und Kom-
Auch Google oder Bing verwenden viel Energie auf die stetige         Auch wenn nach dem klassischen SEO-Verständnis Links, mit          mentarflächen. Die Message, die dabei entsteht und für die
Weiterentwicklung ihrer Suchtechnologien. Die zum Einsatz kom-       dem „no follow“ Attribut oder über eine serverseitige Weiterlei-   Suchmaschinen verwertbar ist: Die präsentierten Inhalte sind
menden Algorithmen werden dabei immer komplexer. Mit den             tung, als nicht SEO-konform gelten, so gehören sie doch zum        und bleiben im Gespräch. Deshalb sollte bei der Umsetzung
gewaltigen Datenmengen über Interaktionen, Bewertungen und           natürlichen Backlinkportfolio einer jeden erfolgreichen Website.   vor allem auf die Platzierung und die zielgruppengerechte
Verbindungen von und zwischen Usern bieten sich Google & Co.                                                                            Auswahl der einzubindenden Netzwerke geachtet werden. Im
völlig neue Möglichkeiten ihre Ergebnisvorschläge über persönli-                                                                        zweiten Schritt gilt es, das Engagement der User gezielt zu
che Filter sehr detailliert anzupassen. Bisherige Rankingfaktoren                                                                       stärken und zu aktivieren. Dazu gehört z.B. der konkrete Aufruf,
wie themenrelevanter Content, qualitative Backlinks, Websei-                                                                            Inhalte zu teilen, zu bewerten, zu kommentieren oder zu teilen.
tentechnologie wie -struktur oder der noch junge Bereich Usage                                                                          Kommuniziert und interagiert man als Brand, Websitebetreiber
Data werden sinnvoll mit persönlichen Vorlieben, Bewertungen,                                                                           oder Autor mit den Usern, wird dies den Aktivitätsindex zu-
dem eigenen wie dem Suchverhalten von Freunden verknüpft.                                                                               sätzlich fördern. Erwähnenswert sind auch Belohnungsmus-
Social Search ist somit die Verknüpfung von Suche und der per-                                                                          ter, indem Gegenleistungen für das Setzen von Social Signals
sönlichen Interaktion im digitalen Raum.                                                                                                gewährt werden (z.B. Gewinnspiele, zusätzliche Inhalte etc.).
                                                                                                                                        Ein letzter wichtiger Aspekt beim Thema Social Signals ist der
Ziele und Bausteine                                                     Social Link: Verlinkung eines Leitfadens aus Facebook heraus    Aufbau und die Pflege von Beziehungen zu den so genannten
In der Schnittstelle zwischen Social Media und SEO geht es in                                                                           „Influencern“, den Einflussnehmenden. Influencer sind digitale
der Praxis im Wesentlichen um die folgenden vier Ziele: Social                                                                          Autoritäten, die sich durch eine breite Anhängerschaft (Follo-
Links, Social Signals, Social Snippets und erhöhte Sichtbarkeit      Das Lesen und Zuordnen dieser Links stellt für Google & Co.        wer) auszeichnen und somit die perfekten Multiplikatoren der
durch Social-Media-Profile. Selbstverständlich steigen und fal-       kein technisches Problem dar, vielmehr geht es um die (Ver-)       eigenen Message darstellen.
len die Erfolgsaussichten mit der Strategie, welche sich nach        Wertung der Information und diese kann jederzeit verändert


                                                                                                                                                         Mehr Informationen unter www.scmonline.de
3   scm Newsletter | Ausgabe 01/2013                                                                                                                                                    Fachbeitrag



Beim Thema der Social Snippets in den SERPs integriert             Mikroformaten im Quelltext an Google, Bing & Co. übergeben            sich zu 100% am User und nicht an Googles Suchtechnologie
Google step by step Social Media Elemente in den Suchergeb-        werden kann. Die Auslieferung ist nicht garantiert, sorgt jedoch      orientieren muss. Nur dann geht die Social Media Strategie auf
nissen. Dabei wird derzeit vornehmlich das eigene Netzwerk         bei Einblendung für eine deutlich erhöhte Aufmerksamkeit in           und sorgt für den erwünschten Nebeneffekt – der Social Search.
Google+ gepusht. Ein für die Zukunft sehr wichtiger Faktor ist     den Ergebnissen.                                                      Der Kern dabei ist die Einbettung des SEO- und Social-Media-
der „Author Tag“. Jeder Autor kann von ihm verfasste Artikel                                                                             Gedankens in internen Kommunikationsketten. Wer mittel- bis
mit seinem Google+-Profil verknüpfen, unabhängig von Platt-                                                                               langfristig im SEO erfolgreich sein möchte, muss Sorge dafür
form oder Website. Google kann so websiteübergreifend die                                                                                tragen, dass SEO und Social Media inhouse von allen (Online)
Aktivitäten verfolgen und zuordnen. Der zweite wichtige Faktor                                                                           Marketing-, PR- und Social-Media-Abteilugen und deren Mit-
ist die Größe und Qualität der Freundeskreise, deren Anzahl in                                                                           arbeitern verstanden und kultiviert wird.
den SERPs integriert wird. Selbstverständlich verlinken beide
Social Snippets direkt auf das Google+-Profil des Autors. Ist         Social Snippet aus Google SERPs: Google+ Autorenbild, Autor-        Die zukünftige Bedeutung von Social Search lässt sich auch
man selbst mit seinem Google+-Account eingeloggt, kann man           name und Anzahl der Kreise                                          anhand der Priorität erahnen, mit der die beiden Giganten Fa-
jedes Ergebnis der Suche auch direkt „teilen“.                                                                                           cebook und Google das Thema treiben. Facebook mit dem
                                                                   Fazit                                                                 Start von Social Graph und Google mit der Verknüpfung aus
Die Anreicherung des Search Snippets mit Bewertungen in der        Um es vorwegzunehmen, aktuell sind die Rankings in den                Suche und seinem Google+ Netzwerk „Search plus your
bekannten 5-Sterne Optik fallen ebenfalls in die Kategorie So-     Suchmaschinen maßgeblich von den klassischen Ranking-                 world“. Man darf gespannt sein was die Zukunft so bringt.
cial Snippets, auch wenn sie technisch nicht über die Social       faktoren abhängig. Die Relevanz der Social-Media-Elemente
Networks laufen. Es handelt sich dabei um von Usern und Kun-       steckt noch in den Kinderschuhen, wird aber in den kommen-
den generierten Content zu speziellen Inhalten, dessen Zusam-      den Jahren massiv an Relevanz gewinnen. Social Media wird               Tobias Jungcurt leitet zu diesem Thema einen Workshop bei den
menfassung als 5-Sterne Optik über die Kennzeichnung mit           auch primär als Kommunikationstool genutzt werden, welches             Social Media Praxistagen in Frankfurt am 20. März 2013.




Blogs als Instrument der B2B-Kommunikation im Mittelstand
von Prof. Dr. Heike Simmet (Hochschule Bremerhaven)

Der gezielte strategische Einsatz und die konsequente opera-                                                                            So werden Blogs nach den Ergebnissen der Bremerhavener So-
tive Nutzung der verschiedenen Social Media-Plattformen bie-                                                                            cial Media KMU Studie erst von 21,4% der über 500 befragten
ten im mittelständischen B2B viele Vorteile. Die Chancen der                                                                            Mittelstandsunternehmen in der unternehmensexternen Kom-
Erstellung von Social Media Content durch ein eigenes Blog                                                                              munikation eingesetzt.
werden jedoch erst viel zu wenig genutzt. Warum eignen sich
Blogs gerade für mittelständische B2B-Unternehmen? Welche                                                                               Dabei bietet ein Blog in der unternehmensexternen B2B-Kom-
Vorteile können mit einem eigenen Blog realisiert werden?                                                                               munikation gerade für den Mittelstand viele Vorteile:

Bei einem Unternehmens-Blog handelt es sich um ein auf einer                                                                            1) Ein Blog auf der eigenen Unternehmens-Website benötigt
Website geführtes Journal, das von einem Unternehmen bzw.                                                                               nicht notwendigerweise eine Präsenz in öffentlichen sozialen
von Mitarbeitern zum Zwecke der Kommunikation über relevan-                                                                             Netzwerken. Damit ist für B2B-Unternehmen ein erster Einstieg
te Themen aus dem Unternehmen bzw. dem Unternehmensum-                                                                                  in die Welt von Social Media möglich, ohne dass eine Aktivität
feld eingesetzt wird. Bislang spielt diese Form der öffentlichen                                                                        zum Beispiel im umstrittenen sozialen Netzwerk Facebook er-
Kommunikation im Social Web für mittelständische Unterneh-                                                                              forderlich ist.
men erst eine untergeordnete Rolle.
                                                                     Welche sozialen Medien nutzt Ihr Unternehmen? (Mehrfachnennungen   2) Blogs können in der Form und in der Sprache den Gepflogen-
                                                                     möglich) (Quelle: Social Media als Chance für KMUs, 2012)


                                                                                                                                                       Mehr Informationen unter www.scmonline.de
4   scm Newsletter | Ausgabe 01/2013                                                                                                                                                                Fachbeitrag



heiten des Geschäftslebens gestaltet werden. Hierdurch lässt      9) Ein integriertes Blog trägt wesentlich dazu bei, der Website
                                                                                                                                                                                 Dr. Heike Simmet ist Professorin
sich ein seriös wirkender und dem Image des Unternehmens          eines B2B-Unternehmens ein modernes Gesicht zu verleihen.
                                                                                                                                                                                 für Betriebswirtschaftslehre an
entsprechender Kommunikationsauftritt auch in den sozialen        Denn die eigene Website sollte in der B2B-Kommunikation
                                                                                                                                                                                 der Hochschule Bremerhaven.
Medien kreieren.                                                  weiterhin im Mittelpunkt stehen und ist Dreh- und Angelpunkt
                                                                                                                                                                                 Sie leitet dort seit 1998 das La-
                                                                  auch der Social Media Aktivitäten. Durch einen Blog wird eine
                                                                                                                                                                                 bor Marketing und Multimedia
3) Die Erstellung eines eigenen Blogs kann mit Hilfe von Open     B2B-Website deutlich aufgewertet.
                                                                                                                                                                                 (MuM). Neben ihren Funktionen
Source Software (vor allem Wordpress und Blogger) erfolgen
                                                                                                                                                                                 als wissenschaftlicher Beirat im
und ist daher kostengünstig. Zu beachten ist allerdings der
                                                                                                                                                                                 Institut für Customer Experience
nicht zu unterschätzende personelle, zeitliche und auch finan-     10) B2B-Unternehmen steht ein breites Spektrum an in-
                                                                                                                                                                                 Management (i-CEM), Hamburg
zielle Aufwand für die Erstellung des Contents.                   haltlichen Schwerpunktsetzungen bei der Gestaltung eines
                                                                                                                                    und im Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), Bremen, ist sie als
                                                                  Blogs zur Verfügung. Vor allem Themenblogs, Foren-/Fach-
                                                                                                                                    Referentin und Beraterin vor allem im Social Media Bereich selbständig tätig.
4) Durch eine multimediale Aufbereitung z.B. durch Graphiken,     blogs sowie Corporate Blogs finden nach Untersuchungen der
Bilder und Videos lassen sich die Leistungen gerade im B2B-       Agentur creative 360 mittlerweile eine breitere Verwendung. Im
Bereich deutlich einfacher als in den klassischen Printmedien     Trend liegen angesichts des sich verschärfenden Fachkräfte-
visualisieren und transportieren. Die Verkaufsfähigkeit der ei-   mangels auch Blogs zum Zwecke des Personalmarketings.             Am 1. März erscheint das neue Buch „Like
genen Leistungen steigert sich immens.                                                                                              it or plus it – Facebook vs. Google+: Wie                        Buch-
                                                                  Beispiele für Blogs im Mittelstand                                die beiden Netzwerke Ihre Unternehmens-                         vorschau
5) Hintergrundinformationen, technische Spezifikationen und        Best Practice Beispiele der Nutzung von Blogs in der B2B-         kommunikation verändern“ in der Reihe
weiterführende Verweise können in einem Blog deutlich zur         Kommunikation finden sich bislang eher in den Großunterneh-        „scm kompakt“.
Erklärung komplexer Sachverhalte im B2B-Geschäft beitra-          men und hier speziell im IT-Sektor. Aber auch im Mittelstand
gen. Kostenintensive Rückfragen zu Details erübrigen sich und     gibt es Vorbilder für den erfolgreichen Einsatz von Blogs.        „Muss das denn jetzt wirklich sein?“, fragten sich viele Ent-
der Außendienst kann entlastet werden.                            Schon klassische Erfolgsbeispiele im mittelständischen B2C        scheider in der Unternehmenskommunikation, als Google
                                                                  sind die Frosta AG mit ihrem Frosta-Mitarbeiter-Blog oder das     sein soziales Netzwerk Google+ vorstellte. Seitdem ist mehr
6) Eine Kommentarfunktion ermöglicht Mitarbeitern, Inter-         Saftblog von Walther. Im B2B-Mittelstand sind Best Practice-
                                                                                                                                    als ein Jahr vergangen – und Google+ hat gezeigt, was es
essierten und Geschäftspartnern eine einfache Feedback-           Cases noch seltener. Als Vorreiter im Maschinenbau gelten
Möglichkeit. Hierdurch lässt sich ein erster Schritt in die zu-   das mittelständische Familienunternehmen Westaflex oder der        kann. Was die Stärken von Google+ sind und was Facebook
nehmend wichtiger werdende Many-to-Many-Kommunikation             mittelständische Getränkeabfüllanlagenhersteller Krones mit       einfach besser kann, damit beschäftigt sich dieses Buch.
realisieren. Dies kann die Grundlage für die Bildung einer Com-   seinem Azubi-Blog.
                                                                                                                                    Welche grundlegenden Unterschiede und Möglich-
munity beispielsweise zum Zwecke des Crowdsourcings oder
des Kundenservices bilden.                                        Perspektiven der unternehmensexternen Kommunikation mit           keiten zur Nutzung von Facebook und Google+ gibt
                                                                  Blogs                                                             es für die Unternehmenskommunikation? Welche In-
7) Blogs wirken im Gegensatz zu den eher flüchtigen Medi-          Die Kommunikation auf sozialen Plattformen wird auch im           halte funktionieren auf Google+, welche auf Face-
en wie Facebook und Twitter nachhaltig im Internet. Fundierte     B2B-Geschäft in Zukunft mehr und mehr an Bedeutung gewin-         book? Wie sieht der Content der Zukunft aus?
Informationen werden hier auch noch nach längerer Zeit von        nen. Entscheidend ist, dass Blogs die klassische persönliche
                                                                                                                                    Diese und weitere Fragen beantworten die Autoren Jan Ei-
Kunden und Interessenten gefunden. Dies ist für die zum Teil      bzw. mediale Kommunikation nicht ersetzen können und wol-
recht langen Beschaffungszyklen im B2B-Geschäft von her-          len. Vielmehr liegt die Zukunft in der crossmedialen Ansprache    senkrein und Nemo Altenberger.
ausragender Bedeutung.                                            der Kunden, denn im B2B sind das Gespräch unter vier Augen
                                                                  und die Schaffung von Vertrauenspotenzialen über persönliche
8) Die fortlaufend erstellten Beiträge auf einem Blog fördern     Beziehungen genauso wie die Online-Präsenz und der Auftritt
entscheidend das Suchmaschinen-Ranking. Die Website ei-           in den Social Media unverzichtbar. Das Blog wird in Zukunft zu
nes B2B-Unternehmens wird somit leichter auf den ersten           einem selbstverständlichen Element im Kommunikationsauf-                                                        170 Seiten | Paperback
Plätzen in Google gefunden. Und dies wird auch im B2B immer       tritt von B2B-Unternehmen avancieren.                                                                           ISBN: 978-3-940543-19-6
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5   scm Newsletter | Ausgabe 01/2013                                                                                                                                                                 Studie




Die „Sozialisierung“ der CEOs: Unterneh-                                                                                                                                       Jan Ribbeck leitet die Corpo-
                                                                                                                                                                               rate Communications Practice



mensführer bauen ihr Online-Engagement aus
                                                                                                                                                                               und führt als einer der Medien-
                                                                                                                                                                               trainer von Weber Shandwick
                                                                                                                                                                               in Deutschland Medien- und
                                                                                                                                                                               Messagetrainings für Executives
von Jan Ribbeck (Weber Shandwick)                                                                                                                                              und Sprecher von Unternehmen
                                                                                                                                                                               durch. Seit 2004 ist er darüber
Konsumenten und Führungskräfte bestätigen: Die Reputation        mehr und mehr, dass auch sie persönlich eine wichtige Rolle im        hinaus Leiter des deutschen Weber Shandwick Krisenteams.
des CEO hat einen deutlichen Einfluss auf den Geschäfts-          Kundenaustausch spielen. Sie wissen, dass sie Präsenz zeigen
erfolg eines Unternehmens. In einer internationalen Weber        müssen, um die besten Mitarbeiter zu gewinnen und dass sie
Shandwick Studie gaben Anfang 2012 rund 66% der befrag-          Stakeholdern gegenüber zugänglich sein sollten.“                    Nutzung sozialer Netzwerke für CEOs kaum gestiegen
ten Konsumenten an, dass ihre Wahrnehmung der Person an                                                                              Ungeachtet der deutlichen Steigerung der digitalen Präsenz
der Unternehmensspitze einen Einfluss auf ihre Meinung zum        Unternehmenswebsite und Bewegtbild ganz vorne                       und des digitalen Engagements der CEOs der größten Un-
Unternehmen als Ganzes und zu den Produkten, das es her-         Die deutliche Steigerung der digitalen CEO Präsenz ist vor          ternehmen der Welt, konnten soziale Netzwerke von diesem
stellt, ausübt. Auch Führungskräfte bestätigen die Wirkung des   allem auf eine höhere Visibilität auf den Unternehmensweb-          Effekt kaum profitieren. Deren Nutzung durch CEOs stieg im
CEO: Fast die Hälfte der befragten Personen waren der Mei-       seiten (Steigerung von 32 Prozent auf 50 Prozent) und auf           Laufe der vergangenen zwei Jahre gerade einmal um zwei
nung, dass die Reputation des Unternehmens in erster Linie       den Einsatz von Bewegtbild zurückzuführen, der deutlich von         Prozentpunkte auf nunmehr 18 Prozent, wobei Facebook
von der Reputation des CEO abhängt (Weber Shandwick und          18 Prozent in 2010 auf 40 Prozent in 2012 gestiegen ist. Auf        und LinkedIn mit zusammen 16 Prozent auf den höchsten
KRC Research: The Company Behind The Brand: In Reputation        den Unternehmenswebseiten ist heute beispielsweise in den           Nutzungsanteil kamen. Für Leslie Gaines-Ross gibt es dafür
We Trust – 2012).                                                „Über uns“-Rubriken deutlich mehr Content zum und vom               verschiedene Erklärungsansätze: “CEOs wägen die Risiken
                                                                 CEO zu finden als noch vor zwei Jahren, etwa in Form von             einer Präsenz in den sozialen Netzwerken genau ab und sie
Vor diesem Hintergrund hat Weber Shandwick jetzt näher un-       Briefen, Bildern oder Videos.                                       sind häufig unsicher, was den Return-On-Investment einer
tersucht, wie CEOs ihre Reputation auf- und ausbauen und vor                                                                         persönlichen Präsenz angeht. Im Moment sind sie eher die
allem, wie sie dabei digitale Kommunikationskanäle und Social                                                                        Beobachter und Zuhörer als diejenigen, die sich selbst stark
Media einsetzen. Ausgewertet wurden die öffentlich sichtba-                                                                          engagieren. Was wir aber auf jeden Fall feststellen ist, dass
ren Aktivitäten von den CEOs der nach dem Fortune Magazine                                                                           ein immer größerer Anteil der CEOs verstanden haben, So-
weltweit 50 größten Unternehmen, davon 21 aus Europa, 15                                                                             cial Media als integralen Bestandteil der Unternehmenskom-
aus den USA, 11 aus Asien und drei aus Südamerika.                                                                                   munikation zu verstehen.“

Digitale Präsenz der CEOs deutlich gestiegen
Die Studie Socialising Your CEO II, die Weber Shandwick zu
Beginn dieses Jahres vorgestellt hat, zeigt: Die digitale Prä-
senz und das Online Engagement der CEOs ist im Verlauf der
letzten zwei Jahre deutlich gestiegen. 66 Prozent der ausge-
                                                                 CEOs nutzen verstärkt Videos zur Kommunikation – entweder auf der
wählten Unternehmensführer hinterlassen heute einen digitalen    Corporate Website oder dem YouTube-Kanal des Unternehmens.
Fußabdruck in sozialen Netzwerken, auf Blogs, auf YouTube
Kanälen der Unternehmen oder auf den Firmenwebseiten.
2010, als Weber Shandwick diese Untersuchung zum ersten          Noch deutlicher ist der Ausbau der digitalen Präsenz im Be-
Mal durchgeführt hat, waren es noch 36 Prozent. Leslie Gai-      reich Bewegtbild, das immer mehr CEOs nutzen, um ihre Ge-
nes-Ross, Chef Reputation Strategist bei Weber Shandwick,        schichte zu erzählen und sich zu vernetzen. Deutlich wird,
erklärt das Phänomen so: „Traditionell haben die CEOs ihre       dass Unternehmen einmal erstelltes Material gleich auf mehre-       Geschäftsführer in den USA sind am offensten für ein Engagement in
Reputation abseits der digitalen und sozialen Medien aufge-      ren Plattformen nutzen, sei es auf der Website, dem YouTube-        den digitalen Medien.
baut. Das hat sich geändert. Unternehmensführer akzeptieren      Kanal des Unternehmens oder dem Corporate Blog.


                                                                                                                                                     Mehr Informationen unter www.scmonline.de
6    scm Newsletter | Ausgabe 01/2013                                                                                                                                                         Studie



US Top Manager am offensten für das Online Engagement
Ein Blick auf die regionale Verteilung zeigt deutliche Unter-
schiede im digitalen Kommunikationsverhalten der CEOs. Die
                                                                     Tipps für ein erfolgreiches Social CEO Engagement
                                                                     Während die Grenzen zwischen ‚Digital‘, ‚Social‘ und ‚Mo-
                                                                     bile‘ zunehmend verschwimmen, hat Weber Shandwick für
                                                                                                                                         „Social Media Praxistage”
Unternehmensführer aus den USA sind diesbezüglich am of-             Unternehmen und Führungskräfte folgende Tipps zusam-                    Fit für PR und Marketing im Social Web
                                                                     mengestellt, die dabei unterstützen sollen, das Storytelling
                                                                     zu optimieren, sich mit Kunden besser auszutauschen und             Die Social Media Praxistage bieten interessante, vielfälti-
                                                                     neue Talente anzuziehen.                                            ge Workshops für Mitarbeiter aus PR und Marketing so-
                                                                                                                                         wie verwandten Disziplinen, die bereits Erfahrungen mit
                                                                     • Entwickeln Sie eine Social-Web-Strategie und kom-                 Social Media sammeln konnten und ihr Wissen im inten-
                                                                     munizieren Sie online. CEOs sind stets Teil der Online-Kom-         siven Austausch vertiefen und erweitern möchten.
                                                                     munikation, ob sie nun aktiv daran teilhaben oder nicht. Daher
                                                                     ist es immer von Vorteil, online persönlich präsent zu sein – Sie   Keynotes von Charles Schmidt, Krones, und Jan Wester-
                                                                     müssen ja nicht gleich alles über sich preisgeben. Eine effek-      barkey, westaflex, eröffnen die beiden Workshop-Tage, an
                                                                     tive Social-Web-Strategie ist am besten integraler Bestandteil      denen auch das reale Social Networking nicht zu kurz kom-
                                                                     der Unternehmenskommunikation.                                      men wird.

                                                                     • Fangen Sie klein an. Wie so oft zählt auch hier: Qualität ist     An beiden Tagen haben die Teilnehmer die Möglichkeit,
                                                                     wichtiger als Quantität. Für den Anfang können daher ein Xing-      Workshops aus parallel laufenden Strängen anhand ihrer
                                                                     Profil und ein privater Facebook- oder Twitter-Account schon         Interessen und Fragestellungen auszuwählen. Die Work-
                                                                     ausreichen. Lieber regelmäßig auf zwei Kanälen kommunizie-          shopwahl wird vorab von der scm erfragt.
                                                                     ren als auf 20 angelegten Profilen schweigen.

                                                                     • Geben Sie dem Unternehmen ein menschliches Ge-                    10 Themen – 10 Workshops – 2 Tage
                                                                     sicht. Schon so etwas Simples wie ein Foto lässt den CEO            Workshops am 19. März 2013
                                                                     menschlicher und glaubwürdiger erscheinen.
                                                                                                                                         • PR 2.0 – Qual oder Quantensprung
Unternehmen, die von einem „Social CEO“ geführt werden, haben eine
höhere Reputation.                                                   • Halten Sie Augen und Ohren offen. Social Media sind               • Kampagnen im Social Web
                                                                     hervorragende Plattformen, um Eindrücke und Echtzeitdaten           • Rechtsgrundlagen für Social Media
                                                                     über Kunden, Mitbewerber und andere Stakeholder zu erhal-           • Pinterest, Google+ und Facebook im Einsatz für die
fensten, gefolgt von den Europäern, bei denen der höchste            ten. Beobachten Sie diese Medien und deren Nutzer deshalb             Unternehmenskommunikation
Anstieg zu verzeichnen war (von 12 Prozent auf 67 Prozent).          aufmerksam.
                                                                                                                                         Workshops am 20. März 2013
In den sozialen Netzwerken finden sich am ehesten US-
CEOs, während ihre europäischen Kollegen YouTube bevor-              • Nutzen Sie die Vorteile von Videos. Videos bieten gegen-
                                                                                                                                         • B2B-Unternehmen im Social Web
zugen. Weder ein CEO aus der Region Asien-Pazifik noch aus            über bisherigen Kommunikationstools bessere Möglichkeiten,
                                                                                                                                         • Monitoring und Analyse
Südamerika ist in sozialen Netzwerken präsent.                       neben Informationen auch Emotionen zu zeigen und verleihen
                                                                                                                                         • Social Media Guidelines
                                                                     dem CEO auf diese Weise mehr Persönlichkeit.
                                                                                                                                         • Mobile Marketing & Mobile Apps
Problem Fake Accounts
                                                                                                                                         • SEO für Social Media
Ein Phänomen, das in 2012 gegenüber 2010 deutlich ver-               • Vorsicht vor falschen Social Network Accounts. Es ist
                                                                                                                                         • Micro-Blogging
stärkt auftrat, war das der Fake Accounts in sozialen Netz-          nicht immer einfach, echte von falschen Profilen zu unterschei-
werken. Circa ein Drittel der Top CEOs waren als Inhaber             den oder nachzuvollziehen, wer eine Seite wann angelegt hat.        Die Social Media Praxistage finden in Frankfurt/Main statt.
gefälschter Social-Media-Profile angegeben, die entweder              Daher ist für die Beurteilung solcher Accounts und Kommuni-
                                                                                                                                         Mehr Informationen zu Referenten und Workshops fin-
unkorrekte Angaben über das Unternehmen beinhalteten                 kation mit den betreffenden Personen Vorsicht geboten.
                                                                                                                                         den Sie auf scm-praxistage.de
oder mehrfach unter demselben Namen angelegt waren.
                                                                     Weitere Informationen erhalten Sie unter www.webershandwick.de.


                                                                                                                                                     Mehr Informationen unter www.scmonline.de
7   scm Newsletter | Ausgabe 01/2013                                                                                                                                                                                Studie




Social Media in der Unternehmenskommu-                                                                                                                                                  Mike Schnoor verantwortet die
                                                                                                                                                                                        Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
                                                                                                                                                                                        für den Bundesverband Digitale


nikation?                                                                                                                                                                               Wirtschaft (BVDW). Er ist Mitgrün-
                                                                                                                                                                                        der der Fachgruppe Social Media
                                                                                                                                                                                        im BVDW und langjähriger Leiter
von Mike Schnoor (BVDW)                                                                                                                                                                 der Unit Business Development/
                                                                                                                                                                                        Marketing. Der studierte Kommuni-
                                                                                                                                                kations- und Wirtschaftswissenschaftler veröffentlicht auf seinem persönli-
Kommunikation übermittelt Botschaften – egal ob auf gedrucktem          und Agenturen werden gezielt mit der Betreuung von Social Media
                                                                                                                                                chen Blog mikeschnoor.com Fachartikel über PR und Social Media.
Papier, am Bildschirm, am Smartphone oder am Tablet. Die Bot-           oder der Entwicklung von passenden Kampagnen beauftragt.
schaft bleibt immer öfter im Gedächtnis hängen und lädt zu Ge-
sprächen ein. Egal ob positiv oder negativ behaftet, Social Media                                                                             von zehn Unternehmen als wichtige Social-Media-Kanäle. Deutlich
bildet diese Gespräche bis auf das kleinste Detail ab. Social Media                                                                           seltener bieten die Unternehmen ganz eigenständige Plattformen und
ermöglicht es Nutzern und Unternehmen, sich einfach untereinander                                                                             Entwicklungen an. Fan-Communities, unternehmenseigenen Online-
auszutauschen, sich miteinander zu vernetzen und Inhalte digital zu                                                                           Foren und Social Media Newsrooms zählen zu den am seltensten
teilen und zu verbreiten. Dieses Potenzial haben deutsche Unter-                                                                              verwendeten Maßnahmen. Dies mag wiederum an den Zielen der
nehmen für sich erkannt – der Bundesverband Digitale Wirtschaft                                                                               Unternehmen liegen, die eher in der offensiven Außenkommunikation
(BVDW) e.V. verdeutlicht die Hintergründe für diese Entwicklung an-                                                                           gelagert sind. Sowohl die Steigerung der Bekanntheit (89 Prozent) als
hand einer umfangreichen Studie.                                                                                                              auch die Imageverbesserung (86 Prozent) und der Zugang zu beste-
                                                                                                                                              henden und potenziell neuen Kunden (85 Prozent) sind die Vorreiter.
Social Media gehört dazu – und lohnt sich
Mit fast 85 Prozent setzte bereits im vergangenen Jahr eine große                                                                             Unternehmen setzen verstärkt auf eine Social-Media-Strategie
Mehrheit der werbungtreibenden Unternehmen auf Social Media.                                                                                  Drei Viertel der Unternehmen (76 Prozent) sehen ein strategisches
Damit steigen Nutzung und Einsatz von Social-Media-Maßnahmen                                                                                  Vorgehen in Social Media als verpflichtend an. Davon verfolgen 43
um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2013 darf von                                                                            Prozent den ganzheitlichen Ansatz einer Unternehmensstrategie,
einem weiteren Wachstum ausgegangen werden. Die Unternehmen                                                                                   während sich 35 Prozent auf eine abteilungsbezogene Social-Media-
wandern mit ihren Kommunikationsmaßnahmen in sozialen Netzwer-                                                                                Strategie berufen. Zwar betreiben immer noch 22 Prozent der Unter-
ken auf dem schmalen Grad zwischen Erfolg und Scheitern. Jedoch                                                                               nehmen ihre Social-Media-Aktivitäten gänzlich ohne übergeordnete
ist sich die Mehrheit der Unternehmen darüber einig, dass ihre bishe-                                                                         Strategie. Jedoch planen bereits 69 Prozent dieser Unternehmen
rigen Aktivitäten in Social Media zu lohnenswerten Ergebnissen füh-                                                                           langfristig eine solche Strategie für Social Media einzuführen. Eine
ren. Mehr als sechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) bestätigen                                                                              Verbesserung dieser Situation ist demnach in 2013 zu erwarten.
einen positiven Nutzen. Hingegen hat sich der Aufwand und Betrieb
von Social-Media-Aktivitäten für nur rund fünf Prozent nicht gelohnt.                                                                         Marketing und Public Relations dominieren in Social Media
Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil um 67 Prozent gesunken.                                                                               Als Treiber hinter Social Media zeigen sich die klassischen Kommu-
                                                                        Welche Social-Media-Aktivitäten führt Ihr Unternehmen genau durch?    nikationsbereiche. Sowohl bei der strategischen Planung als auch
Jedes zweite Unternehmen erwartet steigende Budgets                                                                                           bei der eigentlichen Umsetzung von Social-Media-Aktivitäten domi-
Diese Entwicklung beeinflusst die speziell für Social Media bereitge-                                                                          nieren die Fachbereiche Marketing und PR/Unternehmenskommu-
stellten Budgets. Die meisten Unternehmen haben erkannt, dass die       Profile in Social Networks das Non-Plus-Ultra                          nikation. Für zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) erfolgt die
bereits im Vorjahr berechneten Budgets auch weiterhin ihre Gültigkeit   Als zentrale Einsatzgebiete zählen für rund neun von zehn Unterneh-   strategische Planung in der Marketingabteilung. Rund 74 Prozent
besitzen. Demnach kalkuliert nur noch jedes zweite Unternehmen (56      men die eigenen Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook, Goog-     geben an, dass die Durchführung von Social-Media-Aktivitäten von
Prozent) mit steigenden Budgets für die eigenen Social-Media-Aktivi-    le+ oder XING. Twitter und ähnliche Kurznachrichtendienste werden     diesem Fachbereich übernommen wird. In rund 60 Prozent der Un-
täten. 50 Prozent erwarten ein mäßiges Wachstum und nur sechs Pro-      von etwas mehr als der Hälfte der Unternehmen eingesetzt, jedoch      ternehmen erfolgen Strategie und Umsetzung gleichermaßen durch
zent einen starken Anstieg. Der grundlegende Aufbau einer internen      weitaus weniger als im Vorjahr. Präsenzen auf Videoplattformen wie    den Fachbereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Unter-
Struktur scheint also vielerorts abgeschlossen, externe Dienstleister   YouTube oder eigenes Corporate Blog gelten immerhin noch für vier     nehmenskommunikation. Während die Geschäftsführung im stra-


                                                                                                                                                                 Mehr Informationen unter www.scmonline.de
8   scm Newsletter | Ausgabe 01/2013                                                                                                                                                                      Studie


tegischen Planungsprozess in rund 36 Prozent der Unternehmen
noch eine führende Rolle einnimmt, erfolgt die Umsetzung der So-
                                                                                                                                               Intensivkurs: Social Media
                                                                                                                                               & Onlinekommunikation
cial-Media-Aktivitäten in nur sieben Prozent der Unternehmen direkt
durch die Geschäftsführung. Die Personalabteilung, der Vertrieb und
Marktforschung spielen bei der strategischen Planung und Umset-
zung von Social Media auch weiterhin eine untergeordnete Rolle.
                                                                                                                                               Onlinemedien und Social Media sind ein nicht mehr wegzudenken-
Schwierigkeiten und Hindernisse beim Umgang mit Social Media                                                                                   der Bestandteil der Kommunikation, deren Bedeutung längst auch
Bei der Planung und Umsetzung ihrer Aktivitäten in Social Media                                                                                von vielen Unternehmen erkannt wurde. Die sozialen Netzwerke
identifizieren die Unternehmen eindeutige Hindernisse. Sechs von                                                                                sind zu einem Massenphänomen unserer Zeit geworden und wer-
zehn der Unternehmen (58 Prozent) beziffern in erster Linie fehlen-                                                                            den auch in Zukunft das Marketing und die PR genauso wie die
de Ressourcen wie Zeitaufwände, Kosten oder Personalmangel als                                                                                 unternehmensinterne Kommunikation nachhaltig verändern. Umso
Hürden. An zweiter Stelle geben 49 Prozent der Unternehmen Be-                                                                                 wichtiger ist es, eine Strategie für den Dialog mit Ihren Zielgruppen,
denken in puncto Datenschutz an. Für 37 Prozent aller Unterneh-                                                                                Kunden, Partnern und Interessenten in den thematisch relevanten
men erweist sich die fehlende interne Zusammenarbeit der einzelnen                                                                             Netzwerken oder Blogs zu entwickeln.
Abteilungen als schwierig. Interne Widerstände durch Vorgesetzte                                                                               Mit der Ausbildung der scm lernen Sie die veränderten Kommuni-
hindern immer noch 34 Prozent der Unternehmen daran, die Social-                                                                               kationsmechanismen und -strategien einzustufen, um sie schließ-
Media-Aktivitäten zu planen oder umzusetzen.                                                                                                   lich gewinnbringend einzusetzen.
                                                                        Unternehmen setzen Social Media Monitoring zur Erfolgskontrolle ein.
Mehrheit der Unternehmen bewertet Social-Media-Aktivitäten                                                                                     Mit dem berufsbegleitenden Intensivkurs ebnen Ihnen unsere Trainer
Sechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) messen ihre Aktivitäten                                                                                mit ihrem Expertenwissen und den umfangreichen Schulungsunterla-
in sozialen Netzwerken. Hingegen führen 29 Prozent der befragten        Fazit                                                                  gen den Weg zum Social Media Manager. Sie haben die Möglichkeit ne-
Unternehmen kein Social Media Monitoring durch. Von diesem Anteil       Die Mehrheit der deutschen Unternehmen vertraut mittlerweile auf       ben dem erworbenen Teilnahmezertifikat der scm im Anschluss an die
bekunden bereits drei Viertel dieser Unternehmen (75,6 Prozent) In-     soziale Netzwerke als Teil ihrer Kommunikationsstrategie. Botschaf-    zwei Module eine Prüfung bei der unabhängigen PZOK abzulegen.
teresse daran, den Erfolg ihrer SocialMedia-Aktivitäten zukünftig zu    ten werden zunehmend digital kommuniziert – die Unternehmen ori-
bewerten. Die eigentliche Analyse im Social Media Monitoring erfolgt    entieren sich weniger in klassischen Umfeldern. Zu der modernen        Themen des 1. Moduls:
bei den meisten Unternehmen anhand einfacher Maßnahmen. Neun            Dialogfähigkeit mit dem Endkunden zählen ein aktives Engagement        • Grundlagen der Social Media
von zehn der Unternehmen, die ihren Erfolg in Social Media mes-         und die Bereitschaft, sich über Twitter, Facebook oder Google+ mit     • Social Media-Strategien und -Konzepte
sen, beobachten gezielt die Gespräche über ihre Marken, Produkte        den Problemen und Herausforderungen des Kunden inmitten einer
und Dienstleistungen. In der Regel erfolgt diese Bewertung durch        digitalen Öffentlichkeit auseinander zu setzen. Social Media etab-     Themen des 2. Moduls:
die Analyse von veröffentlichten Statusmeldungen in Facebook und        liert sich zunehmend als Querschnittsfunktion der unterschiedlichen    • Social Media in der Unternehmenskommunikation
Twitter, Artikeln in Blogs und Foren sowie Kommentaren und Diskus-      Fachbereiche. Die Führungsaufgabe liegt weitestgehend in der           • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 2.0
sionen. Gleichzeitig greift ein gleichgroßer Anteil der Unternehmen     Kommunikation verankert. Social Media nimmt stärkeren Einfluss          • Krisenkommunikation im Social Web
zur weiteren Erfolgsmessung auf vorhandene Kennzahlen wie die           auf Werbekampagnen, wertet interne Kommunikation weiter auf und        • Rechtliche Aspekte
Analyse von Absatzzahlen oder kontinuierliche Webanalyse-Metri-         verändert zugleich die Unternehmenskultur. Für die Bewertung jegli-    • Social Media in der Internen Kommunikation
ken zurück.                                                             cher Maßnahmen und Aktivitäten sind einheitliche Kennzahlen drin-      • Suchmaschinenoptimierung und Social Media Marketing
                                                                        gend erforderlich, sodass Social Media seine Effizienz noch stärker
Nahezu jedes der befragten Unternehmen gibt an, mit diesen beiden       beweisen kann. Die Mehrheit der Unternehmen stellt sich nicht mehr
                                                                                                                                               Termine im 1. Halbjahr 2013:
generellen Varianten der Erfolgsmessung zufrieden zu sein. Lediglich    der Frage, ob sie Social Media für sich nutzen sollen, sondern eher
                                                                                                                                               Modul 1 (Erfolgreiche Social Media Strategien und Konzepte):
ein Fünftel der Unternehmen führt eigene Marktforschungsbefragun-       wie sie dies am erfolgreichsten umsetzen können und wie sie den
                                                                                                                                               18. - 20.4. 2013, Düsseldorf
gen zur Messung des Erfolgs ihrer Social-Media-Maßnahmen durch.         Erfolg ihrer Aktivitäten messen können. Die positiven Einflüsse der
Insbesondere in diesem Punkt sehen die Unternehmen ein großes           erfolgreichen Kommunikation bewirken einen unternehmenskultu-          Modul 2 (Social Media in der Praxis und die optimale Nutzung):
Optimierungspotenzial. Rund ein Drittel (31 Prozent) ist mit den Mes-   rellen Wandel, von dem viele verschiedene Fachbereiche profitieren      6. - 8.6. 2013, Düsseldorf
sungen durch die klassische Marktforschung unzufrieden.                 werden. Social Media wird in naher Zukunft zur Normalität im Ge-
                                                                                                                                               Beide Module sind auch einzeln buchbar.
                                                                        schäftsalltag – und unabdingbar für den Unternehmenserfolg.


                                                                                                                                                               Mehr Informationen unter www.scmonline.de
9   scm Newsletter | Ausgabe 01/2013                                                                                                                                                         Die Expertenecke




Fragen an Experten
                                                                       und das wachsende Interesse an Tierrechten und Veganismus                dung“ auf, erläutern Gefahren und berichten gleichzeitig darüber,
Franziska Schmid (PETA Deutschland)	
                                                                       belegt.                                                                  welchen Beitrag unsere Produkte leisten können, um Schimmelbil-
                                       Ist es für PETA durch                                                                                    dung zu vermeiden. Kurz gesagt: Wir agieren hier lösungsorientiert.
                                       Social Media einfacher          Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte – ist Pinterest eine
                                                                                                                                                Von anderen Unternehmen unterscheiden wir uns vielleicht inso-
                                       geworden, sein Anliegen         geeignete Community für Ihre Anliegen? Wie nutzen Sie
                                                                                                                                                fern, als dass über 90% der Social Media Kommunikation „Made
                                       an die verschiedenen            das Portal?
                                                                                                                                                by Winkhaus“ ist. Lediglich bei dem ein oder anderen Filmprojekt
                                       Zielgruppen bzw. in die         Wir nutzen Pinterest, da wir ohnehin sehr viel mit Bildmaterial arbei-   wie der blueSmart Serie greifen wir manchmal auf professionel-
                                       Öffentlichkeit zu tragen?       ten. Unser stärkster Kommunikationskanal ist aber Facebook, auf          le Hilfe zurück. Aber auch unsere Filme zur Ausbildung oder viele
                                       Wie hat sich die Kom-           dem wir sehr viel über Bilder kommunizieren.                             Referenzbeiträge, z.B. aus Spanien, haben wir selbst produziert.
                                       munikation für Ihre NGO                                                                                  Auch das hat etwas mit Authentizität zu tun.
                                       dadurch verändert?
                                                                                                                                                Erreichen Sie über Social-Media-Kanäle auch Nach-
Social Media gibt uns – neben anderen Kanälen wie Webseite,            Christian Hülsmeier (Winkhaus)                                           wuchs- und Fachkräfte oder holen Sie die über die klas-
Newsletter oder postalischem Versand – die Möglichkeit, sehr viel
                                                                                                               Ein Jahr nach dem Start          sischen Kanäle ab?
direkter mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren und im Austausch
                                                                                                               Ihrer Social-Media-Ak-           Ja, auch hier konnten wir schon positive Erfahrungen sammeln.
mit unserer Zielgruppe zu stehen. Diese Art der Kommunikation
                                                                                                               tivitäten haben Sie den          Unsere Azubis bloggen teilweise als Gast-Autoren und berichten
macht unsere Arbeit transparenter und zugänglicher. Zudem haben
                                                                                                               Marketing-Preis 2013             aus den einzelnen Abteilungen, der Berufsschule oder der Fach-
wir die Möglichkeit, Neuigkeiten oder Aktionsaufrufe sehr schnell zu
                                                                                                               des Marketing-Clubs              hochschule über ihre Erlebnisse. Andere werden mit der Kamera
verbreiten.
                                                                                                               Münster/Osnabrück                auf einer spanischen Messe begleitet und zeigen, dass man auch
Bei Ihnen geht es um emotionale Themen. Haben Sie So-                                                          erhalten. Was zeich-             internationale Erfahrungen sammeln kann. So etwas spricht sich
cial Media Guidelines, die Mitarbeitern und Unterstützern                                                      net Ihre Social-Media-           natürlich in den Online-Medien herum. Wir verlinken natürlich auch
eine Orientierung für die Kommunikation auf Facebook                                                           Kommunikation aus?               über facebook, twitter, google+ und Xing auf unser Blog. Mitar-
und Co. bieten?                                                        Unsere Social Media Kommunikation zeichnet gleich mehrere Din-           beiter teilen die Beiträge oder „liken“ sie. So werden sie schnell
                                                                       ge aus. Zum einen sind wir uns sicher, dass wir es geschafft haben,      zu Markenbotschaftern des Unternehmens. Auch hier konnten wir
Wir haben im vergangenen Jahr eine Netiquette für all unsere
                                                                       der Marke Winkhaus ein Gesicht zu geben. Hier kommunizieren              schon den einen oder anderen Praktikanten für uns gewinnen –
Social-Media-Kanäle eingeführt, in der es vorrangig um den Um-
                                                                       Mitarbeiter live aus dem Unternehmen über Themen der Branche             ohne Stellenanzeige in den Printmedien. Abgerundet wird das gan-
gang miteinander geht. Gerade auf Facebook entstehen oft sehr
                                                                       sowie aus dem Arbeitsalltag. Unser Blog-Team sieht man ja ganz           ze über Filmbeiträge, in denen wir Auszubildende vorstellen. Wenn
hitzige Diskussionen – wir plädieren trotz der hohen Emotionalität
                                                                       offensichtlich, aber innerhalb des letzten Jahres haben wir auch         Sie beispielsweise bei YouTube nach „Ausbildung zum Industrie-
der Themen immer für einen fairen und respektvollen Umgangs-
                                                                       immer wieder viele Kolleginnen und Kollegen in Filmbeiträgen oder        mechaniker“ oder „Werkzeugmechaniker“ suchen, dann werden
ton. Ebenso halten wir uns selbstverständlich auch selbst an die
                                                                       als Gast-Autoren im Blog vorgestellt. Unser Grundsatz ist, dass          Sie schnell auf uns stoßen. Dass es unsere Mitarbeiter natürlich
Netiquette.
                                                                       wir aktuell, informativ, interaktiv und vor allem ehrlich sein möch-     auch motiviert, wenn wir zeigen, welch erheblichen Anteil sie am
Immer mehr Menschen entscheiden sich für einen ve-                     ten. Glaubwürdigkeit hat für uns oberste Priorität.	                     täglichen Erfolg von Winkhaus haben, versteht sich von selbst.
ganen Lebensstil. Spiegelt sich dieser Trend auch bei                  Während der für uns größten und wichtigsten Messe im letzten
den Zugriffen und der Interaktion auf dem PETA Ve-                                                                                              Mit Ihrem Team bloggen Sie regelmäßig. Welche Rolle
                                                                       Jahr (fensterbau/frontale) haben wir dies beispielsweise durch           spielt Ihr Blog im Kommunikationsmix?
ganblog wider? Welche Rolle spielt diese Plattform in                  tägliche Berichte vom Messegeschehen unterstrichen. Den Bezug
Ihrem Kommunikationsmix?                                               zu unseren Produkten haben wir dabei natürlich immer im Blick,           Eins vorweg: Social Media ersetzt nicht die klassische Kommuni-
                                                                       denn wir wollen natürlich auch darüber bewusst informieren. Aller-       kation, sondern erweitert sie lediglich um einige Kanäle im Online-
Der Blog gibt uns im Gegensatz zu Facebook oder Twitter die
                                                                       dings bringt es wenig, wenn wir einfach nur vortragen was unsere         Bereich. Der Vorteil liegt aber auf der Hand: Wir geben Einblicke ins
Möglichkeit, ausführlicher auf Themen einzugehen und dennoch
                                                                       Produkte können. Wir versuchen den Kunden bewusst Lösungen               Unternehmen und erreichen unsere Interessenten in Echtzeit. KPIs
sehr schnell auf tagesaktuelle Ereignisse zu reagieren. Die Zu-
                                                                       zu bieten. So greifen wir beispielsweise das Thema „Schimmelbil-         wie Clickrates oder Page Impressions zeigen uns natürlich außer-
griffszahlen des Blogs steigen stetig, was uns natürlich sehr freut


                                                                                                                                                               Mehr Informationen unter www.scmonline.de
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dem wie effizient wir die neuen Medien einsetzen. Intern haben wir         sich YouTube und Twitter eher mit einem Blick hinter die Kulissen
das Blog sowie unsere Social Media Kanäle natürlich immer im              beschäftigen und den Kunden ganz neue Einblicke in unsere Pro-                        SOCIAL MEDIA IN DER INTERNEN KOMMUNIKATION-
Blick. Ich persönlich erstelle monatlich einen Redaktionsplan für         zesse und die unserer Partner geben. Neben den digitalen Medien                           VOM PRIVATVERGNÜGEN ZUM MANAGEMENT-
unser Blog und koordiniere intern die Beiträge des Blog-Teams.            nutzen wir natürlich auch die klassischen Kanäle im Print, unser                                                      INSTRUMENT
Nur so gewährleisten wir, dass die oben genannten Vorsätze er-            Kundenmagazin alverde und seit 1. Januar auch ganz neu die al-
reicht werden.                                                            verde digital als kostenlose iPad App. Wichtig ist uns dabei immer                                                                   Dr. Georg Kolb
                                                                          und in jedem Medium, dass nicht wir unsere Kunden einbinden,                                                                           (georgkolb.com)
Nutzen Sie Social Media auch für die interne Kommuni-
                                                                          sondern diese sich mit uns verbinden wollen. Darin besteht jeden
kation?
                                                                          Tag aufs Neue unsere Herausforderung.
Nicht primär, aber es fördert die interne Kommunikation. Natürlich
                                                                          Gelingt der Dialog mit Ihren Kunden im Social Web leich-
finden auch unsere Kolleginnen und Kollegen das Blog interessant.
                                                                          ter als über klassische Medien?                                                      Social Media sind im privaten Gebrauch groß geworden – und das merkt
Allein aufgrund der hohen Aktualität ist der unternehmensweite Infor-
mationsfluss besser geworden. Jeder weiß, welche neuen Referenzen          Dialog ist immer Dialog, egal in welchem Medium oder auch per-                       man Plattformen wie Facebook und Twitter auch heute noch an.
Winkhaus vorweisen kann oder auf welchen Messen wir momentan              sönlich. Wichtig ist dabei, dass man sich auf Augenhöhe unterhält,                   Wenn daher auf einer Facebook-Pinnwand die Kunden eines Unterneh-
aktiv sind. Das ist ein riesen Vorteil, da jeder sich irgendwo in einem   ehrlich und transparent ist. Wer das beherzigt, wird auch im Social                  mens hunderte von Kommentaren hinterlassen, dann wird das schnell
Blog-Artikel wiederfindet und sich damit identifiziert.                     Web erfolgreich sein.                                                                unübersichtlich.
Nach der Messe im März haben viele Kollegen aus dem Unterneh-                                                                                                  Mit freundlicher Unterstützung des management-radio.de
                                                                          Erreichen Sie über Social-Media-Kanäle auch Nach-
men zu uns gesagt: „Toll was ihr da gemacht habt, ich habe jeden
                                                                          wuchs- und Fachkräfte oder holen Sie die über die klas-
Abend das Video gesehen und weiß nun endlich, was dort genau
                                                                          sischen Kanäle ab?
passiert.“ Nicht, dass die Kollegen vorher nicht informiert worden
wären, aber unsere Videos sagen nunmal mehr als tausend Worte             Beides. Natürlich versuchen wir über Facebook vornehmlich junge                     Kuhn, Kammann und Kuhn hat gemeinsam
und stellen unser Unternehmen einfach anschaulicher dar. Intern           Menschen für die Marke dm und das Unternehmen zu begeistern.                        mit der scm von August 2012 bis Januar 2013               Studien-
kommunizieren wir aber natürlich nach wie vor auch über das Intra-        Dafür ist Facebook sehr gut geeignet. Am Ende muss dann na-                         die Studie „E 2.0 Watch“ durchgeführt. Ab                 vorschau
net und eine Mitarbeiterzeitschrift. Das wird sich auch nicht ändern.     türlich das Unternehmen als solches attraktiv für junge Menschen                    sofort steht eine kostenlose Kurzauswertung
                                                                          sein.                                                                               der Ergebnisse zum Download zur Verfügung.

                                                                          Nutzt dm Social Media auch für die Interne Kommunika-                               Ziel der Studie war es, die Online-Kommunikation zu den
Mario Bertsch (dm-drogerie markt)                                         tion?                                                                               wichtigsten Social-Software-Plattformen zu analysieren. Der
                               Social Media haben                         Bisher noch nicht. Wir sehen natürlich die Lösungsversuche ande-                    Schwerpunkt lag dabei auf der aktuellen Marktsituation vor
                               auch bei dm an Bedeu-                      rer Unternehmen, die teilweise eine sehr hohe Anzahl von E-Mails                    dem Hintergrund des Share of Voice der Kommunikation
                               tung gewonnen. Mit                         auf diesem Weg zu bewältigen. Ob dies hilft, wird die Zukunft zei-                  über die Anbieter sowie der Wahrnehmung der Social-Soft-
                               Sonderaktionen, wie die                    gen. Wir arbeiten aktuell mit einem sehr umfassenden Intranet um                    ware-Plattformen aus Sicht von Nutzern und Online-Medien.
                               Verlosung von Baum-                        unserer Kollegen in den Märkten in ganz Deutschland so gut es nur
                               wolltaschen an die dm-                     möglich ist zu informieren. Das klappt bisher sehr gut.                                                   Erste Ergebnisse der Studie zeigen, dass
                               Facebook-Fans richten                                                                                                                                SharePoint in der untersuchten Kom-
                               Sie sich gezielt an Ihre                                                                                                                             munikation zwar quantitativ dominiert,
                               Zielgruppe. Welche Ka-                       Impressum                                                                                               jedoch im Zusammenhang mit den The-
näle nutzen Sie darüber hinaus und wie binden Sie Ihre                                                                                                                              men Enterprise 2.0 und Social Software
                                                                           Herausgeber: Madlen Brückner (V.i.s.d.P.) | Vertretungsberechtigter: Lars Dörfel
Fans und Follower ein?                                                                                                                                                              von den Wettbewerbern stark bedrängt
                                                                           Redaktion: Sarah Czakainsky, Nicole Gatz, Theresa Schulz                                                 wird. Yammer hat in diesem Bereich
Neben Facebook nutzen wir auch YouTube und Twitter, um mit un-             Steuernummer: 37/171/21334                                                                               die führende Position eingenommen.
seren Kunden in den Austausch zu gehen. Dabei hilft jede dieser
                                                                           scm/ prismus communications GmbH | Weichselstraße 6 | 10247 Berlin
Plattformen auf ihre Art, unser tägliches Tun transparent und dia-
                                                                           T: +49(0)30 47 98 97 89 | F: +49(0)30 47 98 98 00                                  Die Gesamtauswertung ist ab März für 39,95 Euro erhältich und
logisch für unsere Kunden darzustellen. Facebook dient vor allem
                                                                           E: info@scmonline.de | W: www.scmonline.de                                         kann unter info@scmonline.de vorbestellt werden.
dem Austausch mit unseren Kunden und der Information, während



                                                                                                                                                                            Mehr Informationen unter www.scmonline.de
11   scm Newsletter | Ausgabe 01/2013                                                                                                                                               Seminartermine




Seminartermine der scm im Frühjahr (Auswahl)

11./12.4.2013: Schreibtraining für PR-Profis –                     3.5.2013: Krisen-PR – Kontorversen, Konflikte,                       6.6.2013: Agenda Setting erfolgreich umsetzen:
Journalistisches Schreiben in Unternehmen,                        Krisen, in Düsseldorf                                               Strategisches Themen- und Issues Management,
in Düsseldorf                                                                                                                         in Düsseldorf

                             Referent: Bernd Stadelmann                                         Referent: Matthias Kutzscher                                        Referent: Norbert L. Esser

                            Sprache und Tonlage sind das                                          Der Krisenfall ist da! Die Glaub-                                  Wie findet man „eigene“ Themen,
                            Gütesiegel von Unternehmen                                            würdigkeit des Unternehmens,                                       wie werden sie strukturiert, medi-
                            und Verbänden. Sie entscheiden                                        seiner Manager und der Marke                                       al aufbereitet und platziert? Wie
                            im Umgang mit Kunden, Mitar-                                          mit ihren Kernwerten steht auf                                     erreicht man es, die Wahrneh-
                            beitern und Journalisten über Er-                                     dem Spiel. Eine heikle Situation,                                  mungsschwelle zu überschreiten,
                            folg oder Misserfolg. Im Seminar      die operativ und kommunikativ bewältigt werden muss. Die Zu-                                       das knappe Gut „Aufmerksam-
wird der Sprachraum durchmessen, in dem sich PR-Experten          ständigkeit und das Vertrauen in das unternehmerische Handeln       keit“ und „Gehör“ in der Öffentlichkeit zu erreichen und im
bewegen: Zielgruppe und Produkt bestimmen Stil und Wort-          werden infrage gestellt. Da ist entscheidend, schnell zum Mitge-    Idealfall sogar die „Meinungsführerschaft“ zu erzielen? Wäh-
wahl, die Textform muss passen. Doch unterliegt diese Verträg-    stalter des Geschehens zu werden, aus der bloßen Reaktion auf       rend es oft schwierig ist, aus eigener Kraft ein neues Thema zu
lichkeit von Zweck und Sprache vielfältigen Anforderungen, die    die Krisensituation so schnell wie möglich herauszufinden. Im        initiieren, gelingt es mit entsprechendem Themenmonitoring,
erkannt und gemeistert sein wollen.                               Workshop lernen Sie, wie Sie sich auf Stunde X vorbereiten und      latente oder aktuelle mediale Themen aufzugreifen, sie für die
                                                                  wie Sie im Fall der Fälle zielgerichtet agieren.                    eigenen Kommunikationsziele zu gestalten und zu nutzen.

18./19.4.2013: Effektive Pressearbeit,                            6.6.2013: PR und Recht,                                             10./11.6.2013: Professionelle PR-Konzepte,
in Düsseldorf                                                     in Düsseldorf                                                       in Berlin

                             Referent: Matthias Kutzscher                                       Referenten: Karl Hamacher und                                       Referent:   Prof.   Dieter   Georg
                                                                                                Dr. Markus Robak                                                    Herbst
                              Eine überzeugende Medienarbeit
                              ist mehr denn je eine entschei-                                  Es werden die rechtlichen Rah-
                              dende Erfolgs-Voraussetzung für                                  menbedingungen erfolgreicher                                        Von der Analyse der Ausgangs-
                              Personen und Organisationen der                                  PR-Arbeit dargestellt und für                                       situation bis zum PR-Controlling
                              Wirtschaft, Politik, Kultur, Wis-                                Nichtjuristen nachvollziehbar und                                   lernen Sie in diesem Seminar je-
                              senschaft und Kirche. Doch wie                                   handhabbar gemacht. Behandelt                                       den Schritt bis zum schlüssigen
muss eine Pressemitteilung verfasst, wie eine Pressekonferenz     werden die täglichen Herausforderungen für PR-Verantwortli-         PR-Konzept. Anhand einer effektiven Mischung aus theoreti-
gestaltet, wie ein Hintergrundgespräch vorbereitet werden? Wie    che in den Bereichen Presse- und Persönlichkeitsrecht, Urhe-        schen Grundlagen und praktischen Übungen vermittelt Prof.
arbeiten Journalisten? Und: Welche Möglichkeiten bieten Soci-     berrecht, Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Online-Recht sowie         Herbst Ihnen das grundlegende Wissen zur Erarbeitung eines
al Media dem Öffentlichkeitsarbeiter? All diesen Fragen wird in   das PR-relevante Prozessrecht. Neben der Absicherung eige-          fundierten Konzepts, mit dem Sie alle Anforderungen, die von
dem Seminar nachgegangen.                                         ner PR-Maßnahmen steht der gezielte Einsatz rechtlicher Mittel      intern und extern an Ihre PR-Arbeit gestellt werden, erfüllen.
                                                                  zur Unterstützung erfolgreicher PR-Strategien im Vordergrund.




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  • 1. 1 Folgen SIe uns auf Mehr Informationen unter www.scmonline.de Newsletter Ausgabe 01/2013 Fachbeiträge 2 2 3 9 Studien 5 Veranstaltungsvorschau 6 8 Social Search als Syn- Blogs als Instrument Fragen an Experten Die Expertenecke 9 ergie zwischen Social der B2B-Kommunika- Audiointerview 10 Media und SEO tion im Mittelstand Franziska Schmid (PETA), Christian Hülsmeier (Winkhaus), scm-Seminartermine Buchbesprechungen/Buchempfehlung 12 11 Mario Bertsch (dm-drogerie markt) von Tobias Jungcurt (SoQuero) von Prof. Dr. Heike Simmet Buchbesprechungen/Buchempfehlung Buchbesprechungen/ Literaturtipps Buchbesprechungen/ Literaturtipps Studie 5 Studie 7 Audiointerview 10 Veranstaltungsvorschau 6 Bücher 12 Die „Sozialisierung“ der CEOs Social Media in der Unterneh- Social Media Praxistage und 8 Buchbesprechungen rund um Dr. Georg Kolb im Gespräch von Jan Ribbeck menskommunikation? mit dem ManagementRadio Intensivkurs Social Media die Themen Social Media von Mike Schnoor
  • 2. 2 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Fachbeitrag Social Search als Synergie zwischen Social Als Mitarbeiter der ersten Stun- de hat Tobias Jungcurt seit 2005 maßgeblich zum Aufbau von Media und SEO SoQuero beigetragen. Heute verantwortet er die Steuerung und Weiterentwicklung des SEO-Bereiches bei SoQuero. von Tobias Jungcurt (SoQuero) Außerdem steht er Kunden bei der Erarbeitung wie Umsetzung umfassender Online Marketing-Strategien als Berater zur Seite. Social Media hat, wie kein anderer Kanal, die digitale Kommu- gründlichen Analysen an Unternehmenszielen und Zielgruppe nikation massiv verändert. Die Vielfalt an Möglichkeiten wächst orientiert. werden. Erzielt werden Social Links durch die gezielte Veröf- und verändert sich dabei kontinuierlich. Nicht alle Formate set- fentlichung von zielgruppengenauen Mehrwertinhalten die un- zen sich durch, doch wenn man heute von Social Media spricht, Ein wichtiger Baustein einer jeden Social Search Strategie ist terhalten, informieren, bilden oder auch provozieren. Weitere darf nicht alleine Facebook betrachtet werden. Im aktuellen So- die Nutzung und Optimierung der eigenen Social Media Pro- Alternativen bieten Content Formate wie Top-Auflistungen, cial Media Olymp haben sich auch Google+, Twitter, YouTube, file. Dabei werden zwei Ziele verfolgt: zunächst geht es darum Experteninterviews, How-to‘s, Tutorials, Webinare, eGuides, Pinterest, Xing und LinkedIn ihren Platz verdient. Ihnen allen ge- die Inhalte auf den Profilen optimal und SEO konform mit de- Whitepaper oder Infografiken. mein ist das verbindende Element. Social Media verbindet nicht nen der Website zu verknüpfen. Des Weiteren bieten die Profile nur Menschen, sondern auch Geschäftsbereiche und Marketing eine zusätzliche Möglichkeit sich zu verschiedensten Themen Wenn man von Social Signals spricht, geht es um Signale, die Disziplinen. Wettbewerbsvorteile verschafft sich derjenige, der selbst in den SERPs (Search Engine Result Pages) zu platzie- bei der Interaktion von Usern mit den Websites entstehen. Die diese Verknüpfung geschickt für sich zu nutzen weiß. Ein derzeit ren, also für zusätzliche Sichtbarkeit im Netz zu sorgen. bekanntesten Signale sind Likes, Comments und Shares bei wichtiger Aspekt sind Synergien zwischen Social Media und der Facebook oder selbige Aktionen bei Google+. Das Ziel, mög- Suchmaschinenoptimierung (SEO). Unter Social Links versteht man Verlinkungen aus Social-Me- lichst kontinuierlich Social Signals zu generieren, bedingt als dia-Kanälen auf die zu optimierende Website und deren Inhalte. erstes die Integration von Social Sharing Buttons und Kom- Auch Google oder Bing verwenden viel Energie auf die stetige Auch wenn nach dem klassischen SEO-Verständnis Links, mit mentarflächen. Die Message, die dabei entsteht und für die Weiterentwicklung ihrer Suchtechnologien. Die zum Einsatz kom- dem „no follow“ Attribut oder über eine serverseitige Weiterlei- Suchmaschinen verwertbar ist: Die präsentierten Inhalte sind menden Algorithmen werden dabei immer komplexer. Mit den tung, als nicht SEO-konform gelten, so gehören sie doch zum und bleiben im Gespräch. Deshalb sollte bei der Umsetzung gewaltigen Datenmengen über Interaktionen, Bewertungen und natürlichen Backlinkportfolio einer jeden erfolgreichen Website. vor allem auf die Platzierung und die zielgruppengerechte Verbindungen von und zwischen Usern bieten sich Google & Co. Auswahl der einzubindenden Netzwerke geachtet werden. Im völlig neue Möglichkeiten ihre Ergebnisvorschläge über persönli- zweiten Schritt gilt es, das Engagement der User gezielt zu che Filter sehr detailliert anzupassen. Bisherige Rankingfaktoren stärken und zu aktivieren. Dazu gehört z.B. der konkrete Aufruf, wie themenrelevanter Content, qualitative Backlinks, Websei- Inhalte zu teilen, zu bewerten, zu kommentieren oder zu teilen. tentechnologie wie -struktur oder der noch junge Bereich Usage Kommuniziert und interagiert man als Brand, Websitebetreiber Data werden sinnvoll mit persönlichen Vorlieben, Bewertungen, oder Autor mit den Usern, wird dies den Aktivitätsindex zu- dem eigenen wie dem Suchverhalten von Freunden verknüpft. sätzlich fördern. Erwähnenswert sind auch Belohnungsmus- Social Search ist somit die Verknüpfung von Suche und der per- ter, indem Gegenleistungen für das Setzen von Social Signals sönlichen Interaktion im digitalen Raum. gewährt werden (z.B. Gewinnspiele, zusätzliche Inhalte etc.). Ein letzter wichtiger Aspekt beim Thema Social Signals ist der Ziele und Bausteine Social Link: Verlinkung eines Leitfadens aus Facebook heraus Aufbau und die Pflege von Beziehungen zu den so genannten In der Schnittstelle zwischen Social Media und SEO geht es in „Influencern“, den Einflussnehmenden. Influencer sind digitale der Praxis im Wesentlichen um die folgenden vier Ziele: Social Autoritäten, die sich durch eine breite Anhängerschaft (Follo- Links, Social Signals, Social Snippets und erhöhte Sichtbarkeit Das Lesen und Zuordnen dieser Links stellt für Google & Co. wer) auszeichnen und somit die perfekten Multiplikatoren der durch Social-Media-Profile. Selbstverständlich steigen und fal- kein technisches Problem dar, vielmehr geht es um die (Ver-) eigenen Message darstellen. len die Erfolgsaussichten mit der Strategie, welche sich nach Wertung der Information und diese kann jederzeit verändert Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 3. 3 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Fachbeitrag Beim Thema der Social Snippets in den SERPs integriert Mikroformaten im Quelltext an Google, Bing & Co. übergeben sich zu 100% am User und nicht an Googles Suchtechnologie Google step by step Social Media Elemente in den Suchergeb- werden kann. Die Auslieferung ist nicht garantiert, sorgt jedoch orientieren muss. Nur dann geht die Social Media Strategie auf nissen. Dabei wird derzeit vornehmlich das eigene Netzwerk bei Einblendung für eine deutlich erhöhte Aufmerksamkeit in und sorgt für den erwünschten Nebeneffekt – der Social Search. Google+ gepusht. Ein für die Zukunft sehr wichtiger Faktor ist den Ergebnissen. Der Kern dabei ist die Einbettung des SEO- und Social-Media- der „Author Tag“. Jeder Autor kann von ihm verfasste Artikel Gedankens in internen Kommunikationsketten. Wer mittel- bis mit seinem Google+-Profil verknüpfen, unabhängig von Platt- langfristig im SEO erfolgreich sein möchte, muss Sorge dafür form oder Website. Google kann so websiteübergreifend die tragen, dass SEO und Social Media inhouse von allen (Online) Aktivitäten verfolgen und zuordnen. Der zweite wichtige Faktor Marketing-, PR- und Social-Media-Abteilugen und deren Mit- ist die Größe und Qualität der Freundeskreise, deren Anzahl in arbeitern verstanden und kultiviert wird. den SERPs integriert wird. Selbstverständlich verlinken beide Social Snippets direkt auf das Google+-Profil des Autors. Ist Social Snippet aus Google SERPs: Google+ Autorenbild, Autor- Die zukünftige Bedeutung von Social Search lässt sich auch man selbst mit seinem Google+-Account eingeloggt, kann man name und Anzahl der Kreise anhand der Priorität erahnen, mit der die beiden Giganten Fa- jedes Ergebnis der Suche auch direkt „teilen“. cebook und Google das Thema treiben. Facebook mit dem Fazit Start von Social Graph und Google mit der Verknüpfung aus Die Anreicherung des Search Snippets mit Bewertungen in der Um es vorwegzunehmen, aktuell sind die Rankings in den Suche und seinem Google+ Netzwerk „Search plus your bekannten 5-Sterne Optik fallen ebenfalls in die Kategorie So- Suchmaschinen maßgeblich von den klassischen Ranking- world“. Man darf gespannt sein was die Zukunft so bringt. cial Snippets, auch wenn sie technisch nicht über die Social faktoren abhängig. Die Relevanz der Social-Media-Elemente Networks laufen. Es handelt sich dabei um von Usern und Kun- steckt noch in den Kinderschuhen, wird aber in den kommen- den generierten Content zu speziellen Inhalten, dessen Zusam- den Jahren massiv an Relevanz gewinnen. Social Media wird Tobias Jungcurt leitet zu diesem Thema einen Workshop bei den menfassung als 5-Sterne Optik über die Kennzeichnung mit auch primär als Kommunikationstool genutzt werden, welches Social Media Praxistagen in Frankfurt am 20. März 2013. Blogs als Instrument der B2B-Kommunikation im Mittelstand von Prof. Dr. Heike Simmet (Hochschule Bremerhaven) Der gezielte strategische Einsatz und die konsequente opera- So werden Blogs nach den Ergebnissen der Bremerhavener So- tive Nutzung der verschiedenen Social Media-Plattformen bie- cial Media KMU Studie erst von 21,4% der über 500 befragten ten im mittelständischen B2B viele Vorteile. Die Chancen der Mittelstandsunternehmen in der unternehmensexternen Kom- Erstellung von Social Media Content durch ein eigenes Blog munikation eingesetzt. werden jedoch erst viel zu wenig genutzt. Warum eignen sich Blogs gerade für mittelständische B2B-Unternehmen? Welche Dabei bietet ein Blog in der unternehmensexternen B2B-Kom- Vorteile können mit einem eigenen Blog realisiert werden? munikation gerade für den Mittelstand viele Vorteile: Bei einem Unternehmens-Blog handelt es sich um ein auf einer 1) Ein Blog auf der eigenen Unternehmens-Website benötigt Website geführtes Journal, das von einem Unternehmen bzw. nicht notwendigerweise eine Präsenz in öffentlichen sozialen von Mitarbeitern zum Zwecke der Kommunikation über relevan- Netzwerken. Damit ist für B2B-Unternehmen ein erster Einstieg te Themen aus dem Unternehmen bzw. dem Unternehmensum- in die Welt von Social Media möglich, ohne dass eine Aktivität feld eingesetzt wird. Bislang spielt diese Form der öffentlichen zum Beispiel im umstrittenen sozialen Netzwerk Facebook er- Kommunikation im Social Web für mittelständische Unterneh- forderlich ist. men erst eine untergeordnete Rolle. Welche sozialen Medien nutzt Ihr Unternehmen? (Mehrfachnennungen 2) Blogs können in der Form und in der Sprache den Gepflogen- möglich) (Quelle: Social Media als Chance für KMUs, 2012) Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 4. 4 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Fachbeitrag heiten des Geschäftslebens gestaltet werden. Hierdurch lässt 9) Ein integriertes Blog trägt wesentlich dazu bei, der Website Dr. Heike Simmet ist Professorin sich ein seriös wirkender und dem Image des Unternehmens eines B2B-Unternehmens ein modernes Gesicht zu verleihen. für Betriebswirtschaftslehre an entsprechender Kommunikationsauftritt auch in den sozialen Denn die eigene Website sollte in der B2B-Kommunikation der Hochschule Bremerhaven. Medien kreieren. weiterhin im Mittelpunkt stehen und ist Dreh- und Angelpunkt Sie leitet dort seit 1998 das La- auch der Social Media Aktivitäten. Durch einen Blog wird eine bor Marketing und Multimedia 3) Die Erstellung eines eigenen Blogs kann mit Hilfe von Open B2B-Website deutlich aufgewertet. (MuM). Neben ihren Funktionen Source Software (vor allem Wordpress und Blogger) erfolgen als wissenschaftlicher Beirat im und ist daher kostengünstig. Zu beachten ist allerdings der Institut für Customer Experience nicht zu unterschätzende personelle, zeitliche und auch finan- 10) B2B-Unternehmen steht ein breites Spektrum an in- Management (i-CEM), Hamburg zielle Aufwand für die Erstellung des Contents. haltlichen Schwerpunktsetzungen bei der Gestaltung eines und im Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL), Bremen, ist sie als Blogs zur Verfügung. Vor allem Themenblogs, Foren-/Fach- Referentin und Beraterin vor allem im Social Media Bereich selbständig tätig. 4) Durch eine multimediale Aufbereitung z.B. durch Graphiken, blogs sowie Corporate Blogs finden nach Untersuchungen der Bilder und Videos lassen sich die Leistungen gerade im B2B- Agentur creative 360 mittlerweile eine breitere Verwendung. Im Bereich deutlich einfacher als in den klassischen Printmedien Trend liegen angesichts des sich verschärfenden Fachkräfte- visualisieren und transportieren. Die Verkaufsfähigkeit der ei- mangels auch Blogs zum Zwecke des Personalmarketings. Am 1. März erscheint das neue Buch „Like genen Leistungen steigert sich immens. it or plus it – Facebook vs. Google+: Wie Buch- Beispiele für Blogs im Mittelstand die beiden Netzwerke Ihre Unternehmens- vorschau 5) Hintergrundinformationen, technische Spezifikationen und Best Practice Beispiele der Nutzung von Blogs in der B2B- kommunikation verändern“ in der Reihe weiterführende Verweise können in einem Blog deutlich zur Kommunikation finden sich bislang eher in den Großunterneh- „scm kompakt“. Erklärung komplexer Sachverhalte im B2B-Geschäft beitra- men und hier speziell im IT-Sektor. Aber auch im Mittelstand gen. Kostenintensive Rückfragen zu Details erübrigen sich und gibt es Vorbilder für den erfolgreichen Einsatz von Blogs. „Muss das denn jetzt wirklich sein?“, fragten sich viele Ent- der Außendienst kann entlastet werden. Schon klassische Erfolgsbeispiele im mittelständischen B2C scheider in der Unternehmenskommunikation, als Google sind die Frosta AG mit ihrem Frosta-Mitarbeiter-Blog oder das sein soziales Netzwerk Google+ vorstellte. Seitdem ist mehr 6) Eine Kommentarfunktion ermöglicht Mitarbeitern, Inter- Saftblog von Walther. Im B2B-Mittelstand sind Best Practice- als ein Jahr vergangen – und Google+ hat gezeigt, was es essierten und Geschäftspartnern eine einfache Feedback- Cases noch seltener. Als Vorreiter im Maschinenbau gelten Möglichkeit. Hierdurch lässt sich ein erster Schritt in die zu- das mittelständische Familienunternehmen Westaflex oder der kann. Was die Stärken von Google+ sind und was Facebook nehmend wichtiger werdende Many-to-Many-Kommunikation mittelständische Getränkeabfüllanlagenhersteller Krones mit einfach besser kann, damit beschäftigt sich dieses Buch. realisieren. Dies kann die Grundlage für die Bildung einer Com- seinem Azubi-Blog. Welche grundlegenden Unterschiede und Möglich- munity beispielsweise zum Zwecke des Crowdsourcings oder des Kundenservices bilden. Perspektiven der unternehmensexternen Kommunikation mit keiten zur Nutzung von Facebook und Google+ gibt Blogs es für die Unternehmenskommunikation? Welche In- 7) Blogs wirken im Gegensatz zu den eher flüchtigen Medi- Die Kommunikation auf sozialen Plattformen wird auch im halte funktionieren auf Google+, welche auf Face- en wie Facebook und Twitter nachhaltig im Internet. Fundierte B2B-Geschäft in Zukunft mehr und mehr an Bedeutung gewin- book? Wie sieht der Content der Zukunft aus? Informationen werden hier auch noch nach längerer Zeit von nen. Entscheidend ist, dass Blogs die klassische persönliche Diese und weitere Fragen beantworten die Autoren Jan Ei- Kunden und Interessenten gefunden. Dies ist für die zum Teil bzw. mediale Kommunikation nicht ersetzen können und wol- recht langen Beschaffungszyklen im B2B-Geschäft von her- len. Vielmehr liegt die Zukunft in der crossmedialen Ansprache senkrein und Nemo Altenberger. ausragender Bedeutung. der Kunden, denn im B2B sind das Gespräch unter vier Augen und die Schaffung von Vertrauenspotenzialen über persönliche 8) Die fortlaufend erstellten Beiträge auf einem Blog fördern Beziehungen genauso wie die Online-Präsenz und der Auftritt entscheidend das Suchmaschinen-Ranking. Die Website ei- in den Social Media unverzichtbar. Das Blog wird in Zukunft zu nes B2B-Unternehmens wird somit leichter auf den ersten einem selbstverständlichen Element im Kommunikationsauf- 170 Seiten | Paperback Plätzen in Google gefunden. Und dies wird auch im B2B immer tritt von B2B-Unternehmen avancieren. ISBN: 978-3-940543-19-6 mehr erfolgsentscheidend. Preis: 26.90 Euro Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 5. 5 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Studie Die „Sozialisierung“ der CEOs: Unterneh- Jan Ribbeck leitet die Corpo- rate Communications Practice mensführer bauen ihr Online-Engagement aus und führt als einer der Medien- trainer von Weber Shandwick in Deutschland Medien- und Messagetrainings für Executives von Jan Ribbeck (Weber Shandwick) und Sprecher von Unternehmen durch. Seit 2004 ist er darüber Konsumenten und Führungskräfte bestätigen: Die Reputation mehr und mehr, dass auch sie persönlich eine wichtige Rolle im hinaus Leiter des deutschen Weber Shandwick Krisenteams. des CEO hat einen deutlichen Einfluss auf den Geschäfts- Kundenaustausch spielen. Sie wissen, dass sie Präsenz zeigen erfolg eines Unternehmens. In einer internationalen Weber müssen, um die besten Mitarbeiter zu gewinnen und dass sie Shandwick Studie gaben Anfang 2012 rund 66% der befrag- Stakeholdern gegenüber zugänglich sein sollten.“ Nutzung sozialer Netzwerke für CEOs kaum gestiegen ten Konsumenten an, dass ihre Wahrnehmung der Person an Ungeachtet der deutlichen Steigerung der digitalen Präsenz der Unternehmensspitze einen Einfluss auf ihre Meinung zum Unternehmenswebsite und Bewegtbild ganz vorne und des digitalen Engagements der CEOs der größten Un- Unternehmen als Ganzes und zu den Produkten, das es her- Die deutliche Steigerung der digitalen CEO Präsenz ist vor ternehmen der Welt, konnten soziale Netzwerke von diesem stellt, ausübt. Auch Führungskräfte bestätigen die Wirkung des allem auf eine höhere Visibilität auf den Unternehmensweb- Effekt kaum profitieren. Deren Nutzung durch CEOs stieg im CEO: Fast die Hälfte der befragten Personen waren der Mei- seiten (Steigerung von 32 Prozent auf 50 Prozent) und auf Laufe der vergangenen zwei Jahre gerade einmal um zwei nung, dass die Reputation des Unternehmens in erster Linie den Einsatz von Bewegtbild zurückzuführen, der deutlich von Prozentpunkte auf nunmehr 18 Prozent, wobei Facebook von der Reputation des CEO abhängt (Weber Shandwick und 18 Prozent in 2010 auf 40 Prozent in 2012 gestiegen ist. Auf und LinkedIn mit zusammen 16 Prozent auf den höchsten KRC Research: The Company Behind The Brand: In Reputation den Unternehmenswebseiten ist heute beispielsweise in den Nutzungsanteil kamen. Für Leslie Gaines-Ross gibt es dafür We Trust – 2012). „Über uns“-Rubriken deutlich mehr Content zum und vom verschiedene Erklärungsansätze: “CEOs wägen die Risiken CEO zu finden als noch vor zwei Jahren, etwa in Form von einer Präsenz in den sozialen Netzwerken genau ab und sie Vor diesem Hintergrund hat Weber Shandwick jetzt näher un- Briefen, Bildern oder Videos. sind häufig unsicher, was den Return-On-Investment einer tersucht, wie CEOs ihre Reputation auf- und ausbauen und vor persönlichen Präsenz angeht. Im Moment sind sie eher die allem, wie sie dabei digitale Kommunikationskanäle und Social Beobachter und Zuhörer als diejenigen, die sich selbst stark Media einsetzen. Ausgewertet wurden die öffentlich sichtba- engagieren. Was wir aber auf jeden Fall feststellen ist, dass ren Aktivitäten von den CEOs der nach dem Fortune Magazine ein immer größerer Anteil der CEOs verstanden haben, So- weltweit 50 größten Unternehmen, davon 21 aus Europa, 15 cial Media als integralen Bestandteil der Unternehmenskom- aus den USA, 11 aus Asien und drei aus Südamerika. munikation zu verstehen.“ Digitale Präsenz der CEOs deutlich gestiegen Die Studie Socialising Your CEO II, die Weber Shandwick zu Beginn dieses Jahres vorgestellt hat, zeigt: Die digitale Prä- senz und das Online Engagement der CEOs ist im Verlauf der letzten zwei Jahre deutlich gestiegen. 66 Prozent der ausge- CEOs nutzen verstärkt Videos zur Kommunikation – entweder auf der wählten Unternehmensführer hinterlassen heute einen digitalen Corporate Website oder dem YouTube-Kanal des Unternehmens. Fußabdruck in sozialen Netzwerken, auf Blogs, auf YouTube Kanälen der Unternehmen oder auf den Firmenwebseiten. 2010, als Weber Shandwick diese Untersuchung zum ersten Noch deutlicher ist der Ausbau der digitalen Präsenz im Be- Mal durchgeführt hat, waren es noch 36 Prozent. Leslie Gai- reich Bewegtbild, das immer mehr CEOs nutzen, um ihre Ge- nes-Ross, Chef Reputation Strategist bei Weber Shandwick, schichte zu erzählen und sich zu vernetzen. Deutlich wird, erklärt das Phänomen so: „Traditionell haben die CEOs ihre dass Unternehmen einmal erstelltes Material gleich auf mehre- Geschäftsführer in den USA sind am offensten für ein Engagement in Reputation abseits der digitalen und sozialen Medien aufge- ren Plattformen nutzen, sei es auf der Website, dem YouTube- den digitalen Medien. baut. Das hat sich geändert. Unternehmensführer akzeptieren Kanal des Unternehmens oder dem Corporate Blog. Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 6. 6 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Studie US Top Manager am offensten für das Online Engagement Ein Blick auf die regionale Verteilung zeigt deutliche Unter- schiede im digitalen Kommunikationsverhalten der CEOs. Die Tipps für ein erfolgreiches Social CEO Engagement Während die Grenzen zwischen ‚Digital‘, ‚Social‘ und ‚Mo- bile‘ zunehmend verschwimmen, hat Weber Shandwick für „Social Media Praxistage” Unternehmensführer aus den USA sind diesbezüglich am of- Unternehmen und Führungskräfte folgende Tipps zusam- Fit für PR und Marketing im Social Web mengestellt, die dabei unterstützen sollen, das Storytelling zu optimieren, sich mit Kunden besser auszutauschen und Die Social Media Praxistage bieten interessante, vielfälti- neue Talente anzuziehen. ge Workshops für Mitarbeiter aus PR und Marketing so- wie verwandten Disziplinen, die bereits Erfahrungen mit • Entwickeln Sie eine Social-Web-Strategie und kom- Social Media sammeln konnten und ihr Wissen im inten- munizieren Sie online. CEOs sind stets Teil der Online-Kom- siven Austausch vertiefen und erweitern möchten. munikation, ob sie nun aktiv daran teilhaben oder nicht. Daher ist es immer von Vorteil, online persönlich präsent zu sein – Sie Keynotes von Charles Schmidt, Krones, und Jan Wester- müssen ja nicht gleich alles über sich preisgeben. Eine effek- barkey, westaflex, eröffnen die beiden Workshop-Tage, an tive Social-Web-Strategie ist am besten integraler Bestandteil denen auch das reale Social Networking nicht zu kurz kom- der Unternehmenskommunikation. men wird. • Fangen Sie klein an. Wie so oft zählt auch hier: Qualität ist An beiden Tagen haben die Teilnehmer die Möglichkeit, wichtiger als Quantität. Für den Anfang können daher ein Xing- Workshops aus parallel laufenden Strängen anhand ihrer Profil und ein privater Facebook- oder Twitter-Account schon Interessen und Fragestellungen auszuwählen. Die Work- ausreichen. Lieber regelmäßig auf zwei Kanälen kommunizie- shopwahl wird vorab von der scm erfragt. ren als auf 20 angelegten Profilen schweigen. • Geben Sie dem Unternehmen ein menschliches Ge- 10 Themen – 10 Workshops – 2 Tage sicht. Schon so etwas Simples wie ein Foto lässt den CEO Workshops am 19. März 2013 menschlicher und glaubwürdiger erscheinen. • PR 2.0 – Qual oder Quantensprung Unternehmen, die von einem „Social CEO“ geführt werden, haben eine höhere Reputation. • Halten Sie Augen und Ohren offen. Social Media sind • Kampagnen im Social Web hervorragende Plattformen, um Eindrücke und Echtzeitdaten • Rechtsgrundlagen für Social Media über Kunden, Mitbewerber und andere Stakeholder zu erhal- • Pinterest, Google+ und Facebook im Einsatz für die fensten, gefolgt von den Europäern, bei denen der höchste ten. Beobachten Sie diese Medien und deren Nutzer deshalb Unternehmenskommunikation Anstieg zu verzeichnen war (von 12 Prozent auf 67 Prozent). aufmerksam. Workshops am 20. März 2013 In den sozialen Netzwerken finden sich am ehesten US- CEOs, während ihre europäischen Kollegen YouTube bevor- • Nutzen Sie die Vorteile von Videos. Videos bieten gegen- • B2B-Unternehmen im Social Web zugen. Weder ein CEO aus der Region Asien-Pazifik noch aus über bisherigen Kommunikationstools bessere Möglichkeiten, • Monitoring und Analyse Südamerika ist in sozialen Netzwerken präsent. neben Informationen auch Emotionen zu zeigen und verleihen • Social Media Guidelines dem CEO auf diese Weise mehr Persönlichkeit. • Mobile Marketing & Mobile Apps Problem Fake Accounts • SEO für Social Media Ein Phänomen, das in 2012 gegenüber 2010 deutlich ver- • Vorsicht vor falschen Social Network Accounts. Es ist • Micro-Blogging stärkt auftrat, war das der Fake Accounts in sozialen Netz- nicht immer einfach, echte von falschen Profilen zu unterschei- werken. Circa ein Drittel der Top CEOs waren als Inhaber den oder nachzuvollziehen, wer eine Seite wann angelegt hat. Die Social Media Praxistage finden in Frankfurt/Main statt. gefälschter Social-Media-Profile angegeben, die entweder Daher ist für die Beurteilung solcher Accounts und Kommuni- Mehr Informationen zu Referenten und Workshops fin- unkorrekte Angaben über das Unternehmen beinhalteten kation mit den betreffenden Personen Vorsicht geboten. den Sie auf scm-praxistage.de oder mehrfach unter demselben Namen angelegt waren. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.webershandwick.de. Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 7. 7 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Studie Social Media in der Unternehmenskommu- Mike Schnoor verantwortet die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Bundesverband Digitale nikation? Wirtschaft (BVDW). Er ist Mitgrün- der der Fachgruppe Social Media im BVDW und langjähriger Leiter von Mike Schnoor (BVDW) der Unit Business Development/ Marketing. Der studierte Kommuni- kations- und Wirtschaftswissenschaftler veröffentlicht auf seinem persönli- Kommunikation übermittelt Botschaften – egal ob auf gedrucktem und Agenturen werden gezielt mit der Betreuung von Social Media chen Blog mikeschnoor.com Fachartikel über PR und Social Media. Papier, am Bildschirm, am Smartphone oder am Tablet. Die Bot- oder der Entwicklung von passenden Kampagnen beauftragt. schaft bleibt immer öfter im Gedächtnis hängen und lädt zu Ge- sprächen ein. Egal ob positiv oder negativ behaftet, Social Media von zehn Unternehmen als wichtige Social-Media-Kanäle. Deutlich bildet diese Gespräche bis auf das kleinste Detail ab. Social Media seltener bieten die Unternehmen ganz eigenständige Plattformen und ermöglicht es Nutzern und Unternehmen, sich einfach untereinander Entwicklungen an. Fan-Communities, unternehmenseigenen Online- auszutauschen, sich miteinander zu vernetzen und Inhalte digital zu Foren und Social Media Newsrooms zählen zu den am seltensten teilen und zu verbreiten. Dieses Potenzial haben deutsche Unter- verwendeten Maßnahmen. Dies mag wiederum an den Zielen der nehmen für sich erkannt – der Bundesverband Digitale Wirtschaft Unternehmen liegen, die eher in der offensiven Außenkommunikation (BVDW) e.V. verdeutlicht die Hintergründe für diese Entwicklung an- gelagert sind. Sowohl die Steigerung der Bekanntheit (89 Prozent) als hand einer umfangreichen Studie. auch die Imageverbesserung (86 Prozent) und der Zugang zu beste- henden und potenziell neuen Kunden (85 Prozent) sind die Vorreiter. Social Media gehört dazu – und lohnt sich Mit fast 85 Prozent setzte bereits im vergangenen Jahr eine große Unternehmen setzen verstärkt auf eine Social-Media-Strategie Mehrheit der werbungtreibenden Unternehmen auf Social Media. Drei Viertel der Unternehmen (76 Prozent) sehen ein strategisches Damit steigen Nutzung und Einsatz von Social-Media-Maßnahmen Vorgehen in Social Media als verpflichtend an. Davon verfolgen 43 um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2013 darf von Prozent den ganzheitlichen Ansatz einer Unternehmensstrategie, einem weiteren Wachstum ausgegangen werden. Die Unternehmen während sich 35 Prozent auf eine abteilungsbezogene Social-Media- wandern mit ihren Kommunikationsmaßnahmen in sozialen Netzwer- Strategie berufen. Zwar betreiben immer noch 22 Prozent der Unter- ken auf dem schmalen Grad zwischen Erfolg und Scheitern. Jedoch nehmen ihre Social-Media-Aktivitäten gänzlich ohne übergeordnete ist sich die Mehrheit der Unternehmen darüber einig, dass ihre bishe- Strategie. Jedoch planen bereits 69 Prozent dieser Unternehmen rigen Aktivitäten in Social Media zu lohnenswerten Ergebnissen füh- langfristig eine solche Strategie für Social Media einzuführen. Eine ren. Mehr als sechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) bestätigen Verbesserung dieser Situation ist demnach in 2013 zu erwarten. einen positiven Nutzen. Hingegen hat sich der Aufwand und Betrieb von Social-Media-Aktivitäten für nur rund fünf Prozent nicht gelohnt. Marketing und Public Relations dominieren in Social Media Gegenüber dem Vorjahr ist dieser Anteil um 67 Prozent gesunken. Als Treiber hinter Social Media zeigen sich die klassischen Kommu- Welche Social-Media-Aktivitäten führt Ihr Unternehmen genau durch? nikationsbereiche. Sowohl bei der strategischen Planung als auch Jedes zweite Unternehmen erwartet steigende Budgets bei der eigentlichen Umsetzung von Social-Media-Aktivitäten domi- Diese Entwicklung beeinflusst die speziell für Social Media bereitge- nieren die Fachbereiche Marketing und PR/Unternehmenskommu- stellten Budgets. Die meisten Unternehmen haben erkannt, dass die Profile in Social Networks das Non-Plus-Ultra nikation. Für zwei Drittel der Unternehmen (67 Prozent) erfolgt die bereits im Vorjahr berechneten Budgets auch weiterhin ihre Gültigkeit Als zentrale Einsatzgebiete zählen für rund neun von zehn Unterneh- strategische Planung in der Marketingabteilung. Rund 74 Prozent besitzen. Demnach kalkuliert nur noch jedes zweite Unternehmen (56 men die eigenen Profile in sozialen Netzwerken wie Facebook, Goog- geben an, dass die Durchführung von Social-Media-Aktivitäten von Prozent) mit steigenden Budgets für die eigenen Social-Media-Aktivi- le+ oder XING. Twitter und ähnliche Kurznachrichtendienste werden diesem Fachbereich übernommen wird. In rund 60 Prozent der Un- täten. 50 Prozent erwarten ein mäßiges Wachstum und nur sechs Pro- von etwas mehr als der Hälfte der Unternehmen eingesetzt, jedoch ternehmen erfolgen Strategie und Umsetzung gleichermaßen durch zent einen starken Anstieg. Der grundlegende Aufbau einer internen weitaus weniger als im Vorjahr. Präsenzen auf Videoplattformen wie den Fachbereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Unter- Struktur scheint also vielerorts abgeschlossen, externe Dienstleister YouTube oder eigenes Corporate Blog gelten immerhin noch für vier nehmenskommunikation. Während die Geschäftsführung im stra- Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 8. 8 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Studie tegischen Planungsprozess in rund 36 Prozent der Unternehmen noch eine führende Rolle einnimmt, erfolgt die Umsetzung der So- Intensivkurs: Social Media & Onlinekommunikation cial-Media-Aktivitäten in nur sieben Prozent der Unternehmen direkt durch die Geschäftsführung. Die Personalabteilung, der Vertrieb und Marktforschung spielen bei der strategischen Planung und Umset- zung von Social Media auch weiterhin eine untergeordnete Rolle. Onlinemedien und Social Media sind ein nicht mehr wegzudenken- Schwierigkeiten und Hindernisse beim Umgang mit Social Media der Bestandteil der Kommunikation, deren Bedeutung längst auch Bei der Planung und Umsetzung ihrer Aktivitäten in Social Media von vielen Unternehmen erkannt wurde. Die sozialen Netzwerke identifizieren die Unternehmen eindeutige Hindernisse. Sechs von sind zu einem Massenphänomen unserer Zeit geworden und wer- zehn der Unternehmen (58 Prozent) beziffern in erster Linie fehlen- den auch in Zukunft das Marketing und die PR genauso wie die de Ressourcen wie Zeitaufwände, Kosten oder Personalmangel als unternehmensinterne Kommunikation nachhaltig verändern. Umso Hürden. An zweiter Stelle geben 49 Prozent der Unternehmen Be- wichtiger ist es, eine Strategie für den Dialog mit Ihren Zielgruppen, denken in puncto Datenschutz an. Für 37 Prozent aller Unterneh- Kunden, Partnern und Interessenten in den thematisch relevanten men erweist sich die fehlende interne Zusammenarbeit der einzelnen Netzwerken oder Blogs zu entwickeln. Abteilungen als schwierig. Interne Widerstände durch Vorgesetzte Mit der Ausbildung der scm lernen Sie die veränderten Kommuni- hindern immer noch 34 Prozent der Unternehmen daran, die Social- kationsmechanismen und -strategien einzustufen, um sie schließ- Media-Aktivitäten zu planen oder umzusetzen. lich gewinnbringend einzusetzen. Unternehmen setzen Social Media Monitoring zur Erfolgskontrolle ein. Mehrheit der Unternehmen bewertet Social-Media-Aktivitäten Mit dem berufsbegleitenden Intensivkurs ebnen Ihnen unsere Trainer Sechs von zehn Unternehmen (63 Prozent) messen ihre Aktivitäten mit ihrem Expertenwissen und den umfangreichen Schulungsunterla- in sozialen Netzwerken. Hingegen führen 29 Prozent der befragten Fazit gen den Weg zum Social Media Manager. Sie haben die Möglichkeit ne- Unternehmen kein Social Media Monitoring durch. Von diesem Anteil Die Mehrheit der deutschen Unternehmen vertraut mittlerweile auf ben dem erworbenen Teilnahmezertifikat der scm im Anschluss an die bekunden bereits drei Viertel dieser Unternehmen (75,6 Prozent) In- soziale Netzwerke als Teil ihrer Kommunikationsstrategie. Botschaf- zwei Module eine Prüfung bei der unabhängigen PZOK abzulegen. teresse daran, den Erfolg ihrer SocialMedia-Aktivitäten zukünftig zu ten werden zunehmend digital kommuniziert – die Unternehmen ori- bewerten. Die eigentliche Analyse im Social Media Monitoring erfolgt entieren sich weniger in klassischen Umfeldern. Zu der modernen Themen des 1. Moduls: bei den meisten Unternehmen anhand einfacher Maßnahmen. Neun Dialogfähigkeit mit dem Endkunden zählen ein aktives Engagement • Grundlagen der Social Media von zehn der Unternehmen, die ihren Erfolg in Social Media mes- und die Bereitschaft, sich über Twitter, Facebook oder Google+ mit • Social Media-Strategien und -Konzepte sen, beobachten gezielt die Gespräche über ihre Marken, Produkte den Problemen und Herausforderungen des Kunden inmitten einer und Dienstleistungen. In der Regel erfolgt diese Bewertung durch digitalen Öffentlichkeit auseinander zu setzen. Social Media etab- Themen des 2. Moduls: die Analyse von veröffentlichten Statusmeldungen in Facebook und liert sich zunehmend als Querschnittsfunktion der unterschiedlichen • Social Media in der Unternehmenskommunikation Twitter, Artikeln in Blogs und Foren sowie Kommentaren und Diskus- Fachbereiche. Die Führungsaufgabe liegt weitestgehend in der • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 2.0 sionen. Gleichzeitig greift ein gleichgroßer Anteil der Unternehmen Kommunikation verankert. Social Media nimmt stärkeren Einfluss • Krisenkommunikation im Social Web zur weiteren Erfolgsmessung auf vorhandene Kennzahlen wie die auf Werbekampagnen, wertet interne Kommunikation weiter auf und • Rechtliche Aspekte Analyse von Absatzzahlen oder kontinuierliche Webanalyse-Metri- verändert zugleich die Unternehmenskultur. Für die Bewertung jegli- • Social Media in der Internen Kommunikation ken zurück. cher Maßnahmen und Aktivitäten sind einheitliche Kennzahlen drin- • Suchmaschinenoptimierung und Social Media Marketing gend erforderlich, sodass Social Media seine Effizienz noch stärker Nahezu jedes der befragten Unternehmen gibt an, mit diesen beiden beweisen kann. Die Mehrheit der Unternehmen stellt sich nicht mehr Termine im 1. Halbjahr 2013: generellen Varianten der Erfolgsmessung zufrieden zu sein. Lediglich der Frage, ob sie Social Media für sich nutzen sollen, sondern eher Modul 1 (Erfolgreiche Social Media Strategien und Konzepte): ein Fünftel der Unternehmen führt eigene Marktforschungsbefragun- wie sie dies am erfolgreichsten umsetzen können und wie sie den 18. - 20.4. 2013, Düsseldorf gen zur Messung des Erfolgs ihrer Social-Media-Maßnahmen durch. Erfolg ihrer Aktivitäten messen können. Die positiven Einflüsse der Insbesondere in diesem Punkt sehen die Unternehmen ein großes erfolgreichen Kommunikation bewirken einen unternehmenskultu- Modul 2 (Social Media in der Praxis und die optimale Nutzung): Optimierungspotenzial. Rund ein Drittel (31 Prozent) ist mit den Mes- rellen Wandel, von dem viele verschiedene Fachbereiche profitieren 6. - 8.6. 2013, Düsseldorf sungen durch die klassische Marktforschung unzufrieden. werden. Social Media wird in naher Zukunft zur Normalität im Ge- Beide Module sind auch einzeln buchbar. schäftsalltag – und unabdingbar für den Unternehmenserfolg. Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 9. 9 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Die Expertenecke Fragen an Experten und das wachsende Interesse an Tierrechten und Veganismus dung“ auf, erläutern Gefahren und berichten gleichzeitig darüber, Franziska Schmid (PETA Deutschland) belegt. welchen Beitrag unsere Produkte leisten können, um Schimmelbil- Ist es für PETA durch dung zu vermeiden. Kurz gesagt: Wir agieren hier lösungsorientiert. Social Media einfacher Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte – ist Pinterest eine Von anderen Unternehmen unterscheiden wir uns vielleicht inso- geworden, sein Anliegen geeignete Community für Ihre Anliegen? Wie nutzen Sie fern, als dass über 90% der Social Media Kommunikation „Made an die verschiedenen das Portal? by Winkhaus“ ist. Lediglich bei dem ein oder anderen Filmprojekt Zielgruppen bzw. in die Wir nutzen Pinterest, da wir ohnehin sehr viel mit Bildmaterial arbei- wie der blueSmart Serie greifen wir manchmal auf professionel- Öffentlichkeit zu tragen? ten. Unser stärkster Kommunikationskanal ist aber Facebook, auf le Hilfe zurück. Aber auch unsere Filme zur Ausbildung oder viele Wie hat sich die Kom- dem wir sehr viel über Bilder kommunizieren. Referenzbeiträge, z.B. aus Spanien, haben wir selbst produziert. munikation für Ihre NGO Auch das hat etwas mit Authentizität zu tun. dadurch verändert? Erreichen Sie über Social-Media-Kanäle auch Nach- Social Media gibt uns – neben anderen Kanälen wie Webseite, Christian Hülsmeier (Winkhaus) wuchs- und Fachkräfte oder holen Sie die über die klas- Newsletter oder postalischem Versand – die Möglichkeit, sehr viel Ein Jahr nach dem Start sischen Kanäle ab? direkter mit der Öffentlichkeit zu kommunizieren und im Austausch Ihrer Social-Media-Ak- Ja, auch hier konnten wir schon positive Erfahrungen sammeln. mit unserer Zielgruppe zu stehen. Diese Art der Kommunikation tivitäten haben Sie den Unsere Azubis bloggen teilweise als Gast-Autoren und berichten macht unsere Arbeit transparenter und zugänglicher. Zudem haben Marketing-Preis 2013 aus den einzelnen Abteilungen, der Berufsschule oder der Fach- wir die Möglichkeit, Neuigkeiten oder Aktionsaufrufe sehr schnell zu des Marketing-Clubs hochschule über ihre Erlebnisse. Andere werden mit der Kamera verbreiten. Münster/Osnabrück auf einer spanischen Messe begleitet und zeigen, dass man auch Bei Ihnen geht es um emotionale Themen. Haben Sie So- erhalten. Was zeich- internationale Erfahrungen sammeln kann. So etwas spricht sich cial Media Guidelines, die Mitarbeitern und Unterstützern net Ihre Social-Media- natürlich in den Online-Medien herum. Wir verlinken natürlich auch eine Orientierung für die Kommunikation auf Facebook Kommunikation aus? über facebook, twitter, google+ und Xing auf unser Blog. Mitar- und Co. bieten? Unsere Social Media Kommunikation zeichnet gleich mehrere Din- beiter teilen die Beiträge oder „liken“ sie. So werden sie schnell ge aus. Zum einen sind wir uns sicher, dass wir es geschafft haben, zu Markenbotschaftern des Unternehmens. Auch hier konnten wir Wir haben im vergangenen Jahr eine Netiquette für all unsere der Marke Winkhaus ein Gesicht zu geben. Hier kommunizieren schon den einen oder anderen Praktikanten für uns gewinnen – Social-Media-Kanäle eingeführt, in der es vorrangig um den Um- Mitarbeiter live aus dem Unternehmen über Themen der Branche ohne Stellenanzeige in den Printmedien. Abgerundet wird das gan- gang miteinander geht. Gerade auf Facebook entstehen oft sehr sowie aus dem Arbeitsalltag. Unser Blog-Team sieht man ja ganz ze über Filmbeiträge, in denen wir Auszubildende vorstellen. Wenn hitzige Diskussionen – wir plädieren trotz der hohen Emotionalität offensichtlich, aber innerhalb des letzten Jahres haben wir auch Sie beispielsweise bei YouTube nach „Ausbildung zum Industrie- der Themen immer für einen fairen und respektvollen Umgangs- immer wieder viele Kolleginnen und Kollegen in Filmbeiträgen oder mechaniker“ oder „Werkzeugmechaniker“ suchen, dann werden ton. Ebenso halten wir uns selbstverständlich auch selbst an die als Gast-Autoren im Blog vorgestellt. Unser Grundsatz ist, dass Sie schnell auf uns stoßen. Dass es unsere Mitarbeiter natürlich Netiquette. wir aktuell, informativ, interaktiv und vor allem ehrlich sein möch- auch motiviert, wenn wir zeigen, welch erheblichen Anteil sie am Immer mehr Menschen entscheiden sich für einen ve- ten. Glaubwürdigkeit hat für uns oberste Priorität. täglichen Erfolg von Winkhaus haben, versteht sich von selbst. ganen Lebensstil. Spiegelt sich dieser Trend auch bei Während der für uns größten und wichtigsten Messe im letzten den Zugriffen und der Interaktion auf dem PETA Ve- Mit Ihrem Team bloggen Sie regelmäßig. Welche Rolle Jahr (fensterbau/frontale) haben wir dies beispielsweise durch spielt Ihr Blog im Kommunikationsmix? ganblog wider? Welche Rolle spielt diese Plattform in tägliche Berichte vom Messegeschehen unterstrichen. Den Bezug Ihrem Kommunikationsmix? zu unseren Produkten haben wir dabei natürlich immer im Blick, Eins vorweg: Social Media ersetzt nicht die klassische Kommuni- denn wir wollen natürlich auch darüber bewusst informieren. Aller- kation, sondern erweitert sie lediglich um einige Kanäle im Online- Der Blog gibt uns im Gegensatz zu Facebook oder Twitter die dings bringt es wenig, wenn wir einfach nur vortragen was unsere Bereich. Der Vorteil liegt aber auf der Hand: Wir geben Einblicke ins Möglichkeit, ausführlicher auf Themen einzugehen und dennoch Produkte können. Wir versuchen den Kunden bewusst Lösungen Unternehmen und erreichen unsere Interessenten in Echtzeit. KPIs sehr schnell auf tagesaktuelle Ereignisse zu reagieren. Die Zu- zu bieten. So greifen wir beispielsweise das Thema „Schimmelbil- wie Clickrates oder Page Impressions zeigen uns natürlich außer- griffszahlen des Blogs steigen stetig, was uns natürlich sehr freut Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 10. 10 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Die Expertenecke dem wie effizient wir die neuen Medien einsetzen. Intern haben wir sich YouTube und Twitter eher mit einem Blick hinter die Kulissen das Blog sowie unsere Social Media Kanäle natürlich immer im beschäftigen und den Kunden ganz neue Einblicke in unsere Pro- SOCIAL MEDIA IN DER INTERNEN KOMMUNIKATION- Blick. Ich persönlich erstelle monatlich einen Redaktionsplan für zesse und die unserer Partner geben. Neben den digitalen Medien VOM PRIVATVERGNÜGEN ZUM MANAGEMENT- unser Blog und koordiniere intern die Beiträge des Blog-Teams. nutzen wir natürlich auch die klassischen Kanäle im Print, unser INSTRUMENT Nur so gewährleisten wir, dass die oben genannten Vorsätze er- Kundenmagazin alverde und seit 1. Januar auch ganz neu die al- reicht werden. verde digital als kostenlose iPad App. Wichtig ist uns dabei immer Dr. Georg Kolb und in jedem Medium, dass nicht wir unsere Kunden einbinden, (georgkolb.com) Nutzen Sie Social Media auch für die interne Kommuni- sondern diese sich mit uns verbinden wollen. Darin besteht jeden kation? Tag aufs Neue unsere Herausforderung. Nicht primär, aber es fördert die interne Kommunikation. Natürlich Gelingt der Dialog mit Ihren Kunden im Social Web leich- finden auch unsere Kolleginnen und Kollegen das Blog interessant. ter als über klassische Medien? Social Media sind im privaten Gebrauch groß geworden – und das merkt Allein aufgrund der hohen Aktualität ist der unternehmensweite Infor- mationsfluss besser geworden. Jeder weiß, welche neuen Referenzen Dialog ist immer Dialog, egal in welchem Medium oder auch per- man Plattformen wie Facebook und Twitter auch heute noch an. Winkhaus vorweisen kann oder auf welchen Messen wir momentan sönlich. Wichtig ist dabei, dass man sich auf Augenhöhe unterhält, Wenn daher auf einer Facebook-Pinnwand die Kunden eines Unterneh- aktiv sind. Das ist ein riesen Vorteil, da jeder sich irgendwo in einem ehrlich und transparent ist. Wer das beherzigt, wird auch im Social mens hunderte von Kommentaren hinterlassen, dann wird das schnell Blog-Artikel wiederfindet und sich damit identifiziert. Web erfolgreich sein. unübersichtlich. Nach der Messe im März haben viele Kollegen aus dem Unterneh- Mit freundlicher Unterstützung des management-radio.de Erreichen Sie über Social-Media-Kanäle auch Nach- men zu uns gesagt: „Toll was ihr da gemacht habt, ich habe jeden wuchs- und Fachkräfte oder holen Sie die über die klas- Abend das Video gesehen und weiß nun endlich, was dort genau sischen Kanäle ab? passiert.“ Nicht, dass die Kollegen vorher nicht informiert worden wären, aber unsere Videos sagen nunmal mehr als tausend Worte Beides. Natürlich versuchen wir über Facebook vornehmlich junge Kuhn, Kammann und Kuhn hat gemeinsam und stellen unser Unternehmen einfach anschaulicher dar. Intern Menschen für die Marke dm und das Unternehmen zu begeistern. mit der scm von August 2012 bis Januar 2013 Studien- kommunizieren wir aber natürlich nach wie vor auch über das Intra- Dafür ist Facebook sehr gut geeignet. Am Ende muss dann na- die Studie „E 2.0 Watch“ durchgeführt. Ab vorschau net und eine Mitarbeiterzeitschrift. Das wird sich auch nicht ändern. türlich das Unternehmen als solches attraktiv für junge Menschen sofort steht eine kostenlose Kurzauswertung sein. der Ergebnisse zum Download zur Verfügung. Nutzt dm Social Media auch für die Interne Kommunika- Ziel der Studie war es, die Online-Kommunikation zu den Mario Bertsch (dm-drogerie markt) tion? wichtigsten Social-Software-Plattformen zu analysieren. Der Social Media haben Bisher noch nicht. Wir sehen natürlich die Lösungsversuche ande- Schwerpunkt lag dabei auf der aktuellen Marktsituation vor auch bei dm an Bedeu- rer Unternehmen, die teilweise eine sehr hohe Anzahl von E-Mails dem Hintergrund des Share of Voice der Kommunikation tung gewonnen. Mit auf diesem Weg zu bewältigen. Ob dies hilft, wird die Zukunft zei- über die Anbieter sowie der Wahrnehmung der Social-Soft- Sonderaktionen, wie die gen. Wir arbeiten aktuell mit einem sehr umfassenden Intranet um ware-Plattformen aus Sicht von Nutzern und Online-Medien. Verlosung von Baum- unserer Kollegen in den Märkten in ganz Deutschland so gut es nur wolltaschen an die dm- möglich ist zu informieren. Das klappt bisher sehr gut. Erste Ergebnisse der Studie zeigen, dass Facebook-Fans richten SharePoint in der untersuchten Kom- Sie sich gezielt an Ihre munikation zwar quantitativ dominiert, Zielgruppe. Welche Ka- Impressum jedoch im Zusammenhang mit den The- näle nutzen Sie darüber hinaus und wie binden Sie Ihre men Enterprise 2.0 und Social Software Herausgeber: Madlen Brückner (V.i.s.d.P.) | Vertretungsberechtigter: Lars Dörfel Fans und Follower ein? von den Wettbewerbern stark bedrängt Redaktion: Sarah Czakainsky, Nicole Gatz, Theresa Schulz wird. Yammer hat in diesem Bereich Neben Facebook nutzen wir auch YouTube und Twitter, um mit un- Steuernummer: 37/171/21334 die führende Position eingenommen. seren Kunden in den Austausch zu gehen. Dabei hilft jede dieser scm/ prismus communications GmbH | Weichselstraße 6 | 10247 Berlin Plattformen auf ihre Art, unser tägliches Tun transparent und dia- T: +49(0)30 47 98 97 89 | F: +49(0)30 47 98 98 00 Die Gesamtauswertung ist ab März für 39,95 Euro erhältich und logisch für unsere Kunden darzustellen. Facebook dient vor allem E: info@scmonline.de | W: www.scmonline.de kann unter info@scmonline.de vorbestellt werden. dem Austausch mit unseren Kunden und der Information, während Mehr Informationen unter www.scmonline.de
  • 11. 11 scm Newsletter | Ausgabe 01/2013 Seminartermine Seminartermine der scm im Frühjahr (Auswahl) 11./12.4.2013: Schreibtraining für PR-Profis – 3.5.2013: Krisen-PR – Kontorversen, Konflikte, 6.6.2013: Agenda Setting erfolgreich umsetzen: Journalistisches Schreiben in Unternehmen, Krisen, in Düsseldorf Strategisches Themen- und Issues Management, in Düsseldorf in Düsseldorf Referent: Bernd Stadelmann Referent: Matthias Kutzscher Referent: Norbert L. Esser Sprache und Tonlage sind das Der Krisenfall ist da! Die Glaub- Wie findet man „eigene“ Themen, Gütesiegel von Unternehmen würdigkeit des Unternehmens, wie werden sie strukturiert, medi- und Verbänden. Sie entscheiden seiner Manager und der Marke al aufbereitet und platziert? Wie im Umgang mit Kunden, Mitar- mit ihren Kernwerten steht auf erreicht man es, die Wahrneh- beitern und Journalisten über Er- dem Spiel. Eine heikle Situation, mungsschwelle zu überschreiten, folg oder Misserfolg. Im Seminar die operativ und kommunikativ bewältigt werden muss. Die Zu- das knappe Gut „Aufmerksam- wird der Sprachraum durchmessen, in dem sich PR-Experten ständigkeit und das Vertrauen in das unternehmerische Handeln keit“ und „Gehör“ in der Öffentlichkeit zu erreichen und im bewegen: Zielgruppe und Produkt bestimmen Stil und Wort- werden infrage gestellt. Da ist entscheidend, schnell zum Mitge- Idealfall sogar die „Meinungsführerschaft“ zu erzielen? Wäh- wahl, die Textform muss passen. Doch unterliegt diese Verträg- stalter des Geschehens zu werden, aus der bloßen Reaktion auf rend es oft schwierig ist, aus eigener Kraft ein neues Thema zu lichkeit von Zweck und Sprache vielfältigen Anforderungen, die die Krisensituation so schnell wie möglich herauszufinden. Im initiieren, gelingt es mit entsprechendem Themenmonitoring, erkannt und gemeistert sein wollen. Workshop lernen Sie, wie Sie sich auf Stunde X vorbereiten und latente oder aktuelle mediale Themen aufzugreifen, sie für die wie Sie im Fall der Fälle zielgerichtet agieren. eigenen Kommunikationsziele zu gestalten und zu nutzen. 18./19.4.2013: Effektive Pressearbeit, 6.6.2013: PR und Recht, 10./11.6.2013: Professionelle PR-Konzepte, in Düsseldorf in Düsseldorf in Berlin Referent: Matthias Kutzscher Referenten: Karl Hamacher und Referent: Prof. Dieter Georg Dr. Markus Robak Herbst Eine überzeugende Medienarbeit ist mehr denn je eine entschei- Es werden die rechtlichen Rah- dende Erfolgs-Voraussetzung für menbedingungen erfolgreicher Von der Analyse der Ausgangs- Personen und Organisationen der PR-Arbeit dargestellt und für situation bis zum PR-Controlling Wirtschaft, Politik, Kultur, Wis- Nichtjuristen nachvollziehbar und lernen Sie in diesem Seminar je- senschaft und Kirche. Doch wie handhabbar gemacht. Behandelt den Schritt bis zum schlüssigen muss eine Pressemitteilung verfasst, wie eine Pressekonferenz werden die täglichen Herausforderungen für PR-Verantwortli- PR-Konzept. Anhand einer effektiven Mischung aus theoreti- gestaltet, wie ein Hintergrundgespräch vorbereitet werden? Wie che in den Bereichen Presse- und Persönlichkeitsrecht, Urhe- schen Grundlagen und praktischen Übungen vermittelt Prof. arbeiten Journalisten? Und: Welche Möglichkeiten bieten Soci- berrecht, Wettbewerbsrecht, Markenrecht, Online-Recht sowie Herbst Ihnen das grundlegende Wissen zur Erarbeitung eines al Media dem Öffentlichkeitsarbeiter? All diesen Fragen wird in das PR-relevante Prozessrecht. Neben der Absicherung eige- fundierten Konzepts, mit dem Sie alle Anforderungen, die von dem Seminar nachgegangen. ner PR-Maßnahmen steht der gezielte Einsatz rechtlicher Mittel intern und extern an Ihre PR-Arbeit gestellt werden, erfüllen. zur Unterstützung erfolgreicher PR-Strategien im Vordergrund. Mehr Informationen unter www.scmonline.de