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Lisdorfer heimatblatt 14

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Lisdorfer heimatblatt 14

  1. 1. I ! 1?r l.l Uci6 3,00 Curo Zwei Persönlichkeilen beslimmlen Ende 2012 dos Geschehen in Lisdorf Dos Ges.hehen im vergongenen Johr 2012 wurde durch zwcl sehr unters.hiedliche Pcr!önll.hkeiren besrimmr: lvllnlsterpräsidenlin Annegrel Kromp.Korrenbouer wor om 26.November Ehrengosl belm ll. Grünkohlessen in der mit über 400 Personen vollbeserzreh LFG-Betriobsholle. Elne Wo.he zuvor, om lT.November wurde in der ebenlo lls vollbeserzlen Hons-Wels.h-Holle dem vor lO0 Johren in Trier verslorbenen w€hberühmlen Lisdorler Prolessor Jokob EGker eln würdiges Gedenken dorgebro.hl,(s.5. 4-12 diesei Ausgobe) -''l)?üri 201.3
  2. 2. lnholtsverzeichnis Zur Nochoh rurg erproh1en........................... Zur Nochohmung empfohlenl Kurz noch Auslieferung des leizien Heimolheftes on die Geschöfte zum We.te.verkoulslelllen wir zu un- serer Freude fesl, doss ein Lisdorfer Geschäft in der Provinziolstroße einen Teil seines Schoufenslers mil Heimoiblöttern schön gestoltei hotte. Dos hoben wir foiogrofisch feslgeholten und zeigen nebenon dieses Foto. Dos Ergebnis: Dos Geschöft hoite innerholb von wenigen Togen seine Hefie verkoufl und muss- te notürlich zu unserer Freude zweimol mit Heften nochbeliefert werden. Dodurch verbleibt ein nen- nenswerler Bekog in der Kojfeekosse des Geschöfts urdwirerholten bei der Abrech nung ebenfolls einen schönen Geldbetrog. Wenn dos mehr Verkoufssiellen des Heimofheftes mochen würden, brouchten wir uns um den Absolz und die Finonzierung künfiiger Heimolblötter keine Sorgen zu mochen. (hg) lmpressum: Druck: Verein für Heimoikunde Lisdod e. V (VHL) Am Ginsierbers 13, 66740 Soorlo!is-Lisdo{ Tel.: 0683l/41694, Fox: 06a31/12A7 53 Helner Groß (veronhaorili.h) Geo.s Groß (Pc-Beorbeil!ns), Asnes Groß, Gobi Feld, Horold Weller, Monfred Boßmonn VHL'Archiv, Horold Weiler, Geors Groß, Stodt Soorlouis, Slodi Metz, Siodt Mü.chen privoi Druckerei und Verlos Heinz Kein GmbH, Auf der Wies 7, 66740 Soorlouls-Lisdorf Kreissporkosse Soorlolis (BLZ 593 501 l0), Kto.Nr: 74 30088 O Völksbonk Soonouis (BLZ 593 901 00), Kto.Nr: 1401217629 3 Euro ie Heft, Vereinsmitqlieder erhohen es kosrenlos Nomenilich sekenn,eichnete Adikel sebe. die Meinuns des Verfossers, nlcht onbediost der Redoktion wiedei Nochdruck, ouch ooszossweise, nur mll Genehmisuns des Heroussebers 2
  3. 3. Verehrle Leserinnen und Leser, kurz noch unserer leizien Ausgobe im Dezember 2012 (Nr.l3), die mit vielen schö- nen Bildern einen Rückblick ouf die prdchtige ll00 Johrfeier in Lisdorf brochte und zu unserer Freude mit viel positiver Resononz oufgenommen wurde, können wir lhnen schon wieder ein weileres Heimofhefi vorslellen. lm obgeloufenen.Johr 2012 und dem noch iungen Johr 2013 hot sich viel hei- motgeschichtlich lnleressonles ereignef, über dos wir in dieser Ausgobe berich- ten. Auch die Zielorte unserer vorgesehenen Reisen und Aus{lüge im l. Holbiohr 2013 stellen wir lhnen ouslührlich vor. Aus Plotzgründen muss ich mein Vorworl in dieser Ausgobe ollerdings öußersl knopp holten. lch wünsche ouch dieser Ausgobe eine große und inleressierte Leserschoft und lhnen viel Freude beim Lesen. lhr Heiner Groß Vorsilz6nder des Vereins lür Heimolkunde Lisdorl e.V. ln eigener Soche! Die Herstellung und derVerlrieb des Lisdoder Heimoiblottes sind mit einem erheb ichen Aufwond verbunden. DieThemen- suche und dos Schreib,en der Texie besorsen einise wenige, in der Regel der VHL-Vorsilzende hondschriftlich. Die weilere Beorbeilung, d.h. die Uberirogung der hondschrifilichen Texte om PC sowie dos Loyout obliesen unserem VHL-Vorstonds- mirglied Georg Groß ous Beoumorois, der dies sehr gewissenhoft mochi. Gelegentlich wird er dobei unterstützt von den VHL-Mitsliedern Morie-Luise Groß und Gobi Fe d. Des weiteren übernimmt Geors Groß dos Fotosrofieren der cktuellen Folos sowie d e Bildbeorbeitung om PC einschließlich Einsconnen vorhondener Foios. Dobeiwird er regelmdßig unierslützt von VHL-Vorslondsmiigl;ed Horold Wdler Die Fertisuns einer druckfertisen Vonoge bzw. ihre Übermitllung on die LisdoF fer Druckerei Klein wird ebenfo ls von Georg Groß erledigt. Die lnhober der Druckerei Klein sind von Anfong on Mits ied im Heimolkundeverein. Alle Ausgoben des Lisdorfer Heimotbloites sind zur vollsien Zufriedenheil und in bester Quolitijt sedrucktworden. Den Versond der Hefte on diezohlreichen VHL-Mitslieder erledigen leweils mehrere Vorslondsmitglieder. Den Lisdorfer VHL-Milgliedern wkd dos Heimotbloit persönlich durch Monlred Neb€lung zugestelli. Die Beschriftung der Umschläse mit den Anschriften erfolsi durch dosVHL-Vorstondsmltslied Gerhord Grosmü.k. FürdieflnonzielleAbwicklung ist die Schotzmeisierin Agnes Groß zustöndig, die ouch dos VHL-Bilderorchiv führt und Fotos für die ieweiligen Artikel ouswählt. Die Kosien für Druck und Vertrieb (bisher ohne Werbung) beloufen sich bei einem Hefi mh 32 Seten ouf onnähernd 2.000 Euro, mii 52 Seiten (Nr. 13)qul{ost 3.000 Euro beieinerAuflogevon 1.200 Stück. Diese Kosien wurden bisher ous Mitgliedsbeitrdgen und geringen Uberschüssen ous Vereinsfohrten sowie vereinzehen kleinen Spenden gedecki. Durch den Verkoufder Blölter in Lisdorfer Geschöften, im RothoLrs-lnfo und im Buchhondel{Abgobepreis: 2 Euro/Stck.)werden co.700 Euro pro Ausg o be erzielt. Zur kü nftige n Flnonzlerung sehenwiruns doher gezwungen, die Einnohmesiluotion zu verbessern, beispielsweise durch ein höheres Spendenoufkommen und/oder Anzeig enwerbung oder höhere Verkoufser- löse. Bei Verkouf von Hous zu Hous durch Milglieder, wos sicher nichi so ein{och ist, könnten pro Ausgobe mindeslens 1.000 Euro erzieltwerden. Mit den übrigen Verkoufserlösen kdnnien so die Druck- und Veririebskosten gedecktwerden- Desholb ergehl hiermit meine dringende Bitle on die Lese., mii einer Spende (sreuerlich wirksom), den vergünstigien Kouf von 10 und mehr Heften (gegen Rechnung) oder dos Scholten einer Geschöfisonzeige die Herousgobe weilerer Heimoiblötler zu sichern.(hs) vl.n.r. untenr M. Foust, A. Groß, L. Miku clc M. Schoily, M. Kunz er, D. Freichel Mitte: A. Bolthosor, G- Mong, M. Ne- be uns, B. Noge, H. Groß, G. Jungmonn, H. Weiler oben:W Mong, G. Desiruelle, J. Rupp, G. Grosmück, K. Pori, G. Groß Es feh en: N. Anronn, P Brelninger, D. Geyer, R. LonsdoiJet H. Podewin,
  4. 4. tindruclrsuolles Gedenlen f ür Prof. llr. llr. lcfier rum 100. Todestag Prof. Dr. Dr Jokob Ecker I851-l 912 Am Somsiog, 17.11.2012, fond ouf lnitiotive und Einlodung des Vereins für Heimoikunde Lisdorl eY (VHL) in der Hons-Welsch-Holle ein Gedenken für den Theo ogie-Professor Jokob Ecker onlösslich seines 100. Todestoges sioil. Zu Beginn wurde eine k eine Gedenkfeier om Grob des Versiorbenen obgeho ten, umrohml von Fockel, trögern der Freiwilligen Feuerwehr und beg eiiet mit Gebeten und besinnlichen Worien durch Postor Rolf Hieberi und Siooissekrelär Georg Jungmonn. Die Chorgemeinschoft MGV 1859 gedochte des domols okliven Sdngers Jokob Ecker mit dem ,,Schott;schen Bordenchor". Im onschließenden Gedenkgoilesdiensi in der Lisdorfer Pforrkirche, der dem Anloss enisprechend sehr gul besuchi wor und von der Chorgemeinscholt mitge- stoltet wurde (,,Eschfelder Messe"), würdigte Postor Hiebert den berühmten Lisdorfer Theo ogie-Professor. Die sich onschließende Gedenkfeier in der vollbe- seizlen Hons-Welsch,Holle wor ein eindrucksvoles Bekennlnis für den gröBten Sohn ous Lisdorf irotz einiger Dissononzen in kirchlichen bzw pforr ichen Gremien, die im Vorfeld der Veronsto tung oufge- C rrd h e.f.;, wor oie Anri-Fc.er E rs.el urg e'n qer Trierer Siellen wegen verschiedener lnternetseilen, ouf denen Prof. Ecker ols Verfosser ontisemiiischer 4 Schrifien bezeichnetwird (vor mehrols l20Johrenl), wos ober nochweislich foisch isl. Der VHL und Fomilienongehörige von Jokob Ecker sind und werden diesen Verleumdungen enlgegen, ireten, wos zumindesi bei einigen Stellen schon kleine Erlolge zeigt. Außersl unverstöndlich und bedouerlich isldie Holtung des Priesferseminors Trier, dos seinem bisher berühm- ieslen Professor ouch 100 Johre noch seinem Tod sehr viel zu verdonken hot für seine 26.lohre Lehridtigkeit, sein Scholfen in der Bibliothek und sein liierorisches Werk mil seinen 120 BuchveröfJentlichungen, insbe- sondere die wehweil verbreitete Ecker-Bibel. Es wöre Aufgobe des Trierer Prieslerseminors gewesen, den vedeumderischen Behouplungen über Prof. lokob Ecker in den internelporlols mit Fokten und Argu, menlen enlgegenzuirelen. Zu Beginn der Gedenkfeier erk ong eine Serenode von Dohnony, gespieh von einem Slreichtrio der Musikhochschuledes Soorlondes. Donoch begrüßie VHL-Vorsilzender Heiner Gro8 die zohlreichen Gösie und skizzierie kurz dos Leben und die immense Le- bensleislung von Prof. Ecker. Der ous Lisdorf stom- mende Siootssekreiör des soorländischen lnnenmi, nisleriums, Georg lungmonn, dessen Ellernhous nur einen Sleinwurf von dem Geburlshous Eckers enlfernt
  5. 5. :'.1:e'it"' Geburtshous von Prof. Dr. Dr. lokob Ecker in der Großstroße in Lisdorf liegt, sproch ein Grußwort, in dem er seine Bezie- ouch ouI die ongeblichen ontisemif;schen Schrilien hung zr-: Prof. Ecker onhond von Prof.-Ecker-Schule, von Jokob Ecker ein und kom zu dem Schluss, doss Prof.- Ecker-Stroße, der Ecker-Bibel und dem Soorlied dieser Vorwurf noch heutigem Geschichtsverslöndnis von Ecker deutlich mochte. unholtbor sei. Die Gedenkrede wurde mit großem Noch einem weiteren Musikvorlrog des Streichtrios Beifoll bedochl. mit einem Stück von L. v. Beethoven hiell Dr. Thomos Noch einem Liedvortrog der Chorgemeinschofl un- Schmilt, Diplomol im Auswörtigen Amt in Berlin und ter Leilung von Adolph Seidel sproch Klemens Porl, Sohn des ous Lisdorf stommenden Dr. Albert Schmilt Vorsitzender der Chorgemeinschofi und über die und Mogdoleno geb. Focht ous Soorlouis, eine bemer- Stufz- Fomilie mit Jokob Ecker verwondt, über ,,Mei- WW 5
  6. 6. {t rL!r #:l-'ffii v vlr w-
  7. 7. Dipl.-lng. Victor Schmiti ous München, Milglied der Sch- miti'Ecker-Fomiiie und Onkel des Gedenkredners Dr. Thomos Schmiit, donkte ollen für die ,,wirklich gelungene und wür- devolle Gedenkveronslollung". Er selbst hot ols Miliniliolor de. Veronstollung einen großen Beiirog geleistet. Zum AbschlL-rss der Gedenkfeier brochte die Chorgemeinschoft dos Soorlied ,,Am grünen Soum der Soor" von lokob Ecker dor. Beim onschließenden gemüt- lichen Beisommensein zeigte Morio Schworz geb. Schmiti dos Originol des Briefes von Popst Pius X on Prof. Ecker, dos sich in ihrem Besilz be{indet. Dr Thomos Schmitt holte die Originol-Promotionsurkunden der Universitöi Bonn von 1879 und der Universitdi Freiburg von 1895 mitgebrocht. Die Soorbrücker Zeitung (Be- richt Jutto Stomm) berichtete in Worl und Bild in ongemessener Weise unter dem Titel:,,Lisdorfer zeigen Stolz ouf Bibelübersetzer - Lisdorf erinnert zum 100. Todeslog on Theologen Jokob Ecker" über die Gedenkfeier. Bereits eine Woche zuvor, om 9.11.2012, erschien ein ouslührlicher Artikel von Jo- honnes Werres unler dem Titel: "Gedenkfeierfür den Schöpfer der Ecker-Bibel" mit Fotos vom Ecker-Grob und Ecker"Bibeln. Am 13.1 1 .2012 folgte ein weiterer Artikel von Johon- nes Werres in der SZ: ,,Am grünen Soum der Soor" über dos Soorlied von lokob Ecker Dos Poulinus-Blott. offizielles Orgon des BistumsTrier, brochte in der Ausgobe Nr. 52 vom 23. Dez. 2012 einen schönen Artikel (Verfosser Mortin Recktenwold): ,,Der Bibel ein modernes Gewond gegeben" über Prof. Ecker mil Foto von ihm. ln der Ausgobe Nr. 3 vom 20. Jon. 2013 wurde ein Leserbrief von Heiner Groß zu den onlisemilischen Vorwürfen gegen Jokob Ecker verci,{fentlicht. Die Gedenkrede von Dr. Thomos Schmitt wurde ouf vielfochen Wunsch mit einer Aufloge von 800 Stück gedruckl und ollen VHt-Mitgliedern sowie interes- sierren Stellen und Personen zugestellt. Derzeit isl sie vergriffen. Bei weiter onholtendem lnleresse und Nochfroge wird sie gegebenenfolls nochgedruckt und zum Selbstkosienpreis obgegeben. Aufgrund der überous großen, positiven Resononz ouf die Gedenk{eier ist nun vorgesehen, iöhrlich omTodes- tog von Proi Eckerein Gedenken om Grob, in der Messe r-:nd einer Feier in kleinerem Rohmen durchzuführen. EINLADUNG zur (icdcrrkiricr fur ProI l)r phil Dr thcol Jäkob E.ker .rnldssli( h scincs l00. I odesLagcs arr l7 Novcnlbor 2012 ,trq161ü,flihlffi}.P'1.ütrül di*'?ltlüe&kmorlh'nnetr Gedicht (Zilot) 'l)nverstan[, Jokob Ecker Zweima[ scliiei mit grojen Lettern qott an seine lAeatur, auf [er cBi6e[ frei[ gen @fdttern un[im ßu-cfre [er Natur. $'[immer foLnn sicfr wi[erstreiten §ottes 'Wort und Qottes Wort. Sucht ein'lor aucfr Scfrwierigfoiten in [em @ucfre liier un[ [ort. 'l(annst [t äeites [ir nicfrl ftimen, hast [u eins nicfrt recfrt erfoLnt4 deine g{tgen Zwefe[ foimen nur im eig'nen Trier, 1909
  8. 8. 11. lisdoiler Günlohlessen wieder ein uoller trfolg LFG.Geschofrs{ühre, l(le ens Morsuei besrüßi die M nis ie pröside.llnAnneg e1 Kiomp-Ko- enbouer Auch dos ll. große Grünkohlessen wor wiede ein volle Erfolg. Die große Beir ebsholle der LFG o s große Fesiholle hergerichlei wor bisou{den elzten Plolz gefüllt. A le, die ln Soorlor,lis,,Rong und Nomen" hoben,wie es die SZ vor einigen Johrerr berichieie, woren onwesend. Auch die Londesregierung und der Londiog sowie dle Krelsebene woren gul vertfelen. Noch dem früheren Minisierprdsidenlen PeierMü er, der rlrehrfoch Gost bei den Grünkohlessen wor, be' suchte uns diesmol erslmo s die Min isler prö sidenlln Annegrel Kromp Korrenbouer, worüber sich nolürJich d e dreiAusrichier: LFG, VHL und d e Londwirlscholts- kornmer (LWK), sehr freulen. Die Führungspersonen der LWK lehlten o Lerdings diesmo , do zu gleicher Zeii eine wichtige inierne Versomrnlung onberoumi wor. Schode, doss nur dle Ernöhrungs- und Vermorklurlgs- beroierin Borboro Müller-Schöfer mil ihreii bellebten Grünkohl-Quiz vertreien wor. Dabei hditen sie bei soviel Londesprominenz und rund 450 Te lnehmern gul Werbung für die Londwirischo{1 und ihre Kommer rnochen können. Neben derMinisierprösidenlin wo- ren ous dem Kobineti Umweli und Londwi lscho{is mlnlsterin Anke Rehllnger und Stooissekreldr Georg .lLrngmonn verlreten; ous dem Londiog rnehrere Ab oeordnele, u.o. der Grünen-Vorsiizende Hube lllrich und der SPD -Ag ro rsprecher Dr. Mognus Jung, der Kreis wor mil Londrol Poirik Loue, und die Slodi mil Oberbürger rneister Ro ond Henz und Bürgermeisier Klous Pecino sowie mehreren Amls eiler n verlreten. Die LFG r.lnd derVHLfreulen slch über den erneLrten Zuspruch zu dem Grünkoh essen, dos sle mil vielen Helferlnnen und Helfern und dern bewcihnen Feld küchenieo.. des DRK Fe sberg/Berus vorberellet M.lne'o,ös de.i r A..cg ei K onD Kctre.5!r,e, ifn'|e. .ie, LFG-Veo.rv?o,i .her beider Be.rrußunc do cl. H-" .e, G.oß B
  9. 9. -Lii 4- G,ünkohl n)ochiiröh ch l B d MinisierinAn(eRehlinse,LondrolPoli kLouer,Bü,ge'lnesic KousPecinonrilF,ou, M r sierp os deniin Anncg,ei Kronrp Korenbouc, Slooisscl( elor Georg Julgmonn und Oberb0 ge[)]eisier Ro o.d Heiz hotien. Die 450 Tel nehmer freuten slch ouch über den lecke'en Grünkoh und die prompte Bewldung inr besonder'en Ho en Affrbienie. Für die musikoll- sche Unie roiung sorgie wieder der Shonly-Chor ous Ensdorf nril schönen Liedvorlrögen und Musik- begleilung. LFG-GeschdfJsführer K emens MorgLrel, der ols Houshen die Gciste herz ich begrüßle und VHL-Vorsitzender Heiner Groß mil Donkesworlen on o le Belei igien Und ehrenomi iche He fer, wobel Bor- boro Mül er-Schöfe für lhr erneuies Grünkohl Quiz, Herberi Germonn für dlc Moderoi on, dem DRK sowle dem Shonty-Chor besonders gedonkt wurde, f-euten slch sichilch über die erneute gelungene G,oßver- onstoliung.{hg) D . lr1 .isre,o,oside.t . lid 're Uin eh. u.d Lo.dv?i,tscho{ts-in sle . A.ke Reh nger sov/ c Lc.d or Pnii k Loue, .r ..ier G u3!ro,ie r L.Ii,r,,,,,,':;,i,.t -.,"ü,"1. L. Lisdot iü - Ftisüscn!ü "F , t.,,,',,'. -" u" F. *'.a,:,:.
  10. 10. SchnoppschL;sse ous der gefü hen LFG-Betriebsholie vor der Essensousgobe l0
  11. 11. ;l,A_4 "t- -" § w e .ron sieht, hoi der Grünkohl ouch dt.snrol delr hohen Gosren oes.hm..rd
  12. 12. Morion.e Foust und Morio Scholly vom VHL-Helferteom sind besorgt, ob olle sott we.den Roswitho Weiler und Slefonie Grosmück vom VHL-Helfer- teom beim Geschirr spülen Dos von Ernöhrr.:ngsberoterin Borboro MülleFschöfer von LWK ousgeorbeitete Grünkohlquiz erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Willi Heible ous Neuforweiler, ehemoliger GBS-Geschöftsführer, wor einer der glücklichen Gewinner, dem Ministerprösidentin Annegret Kromp-Korrenbouer einen schönen Prösentkorb überreichte, worüber sich ouch Klemens Morguei, Heiner Groß, Borboro Müller-Schöfer und Moderotor Herbert Germonn freuten. 12
  13. 13. 12. lisüorlor Bummel[oolenlest aul Bailloisen-Gelänüo Zum 12. Mole führle der Heimotkundeverein Lisdorf (VHL) unter Leilung von Mechthild Grosmück om 'l2.Oktober dos beliebie Fesi mit Unlerstützung des Roif{eisenmorktes ouf deren Betriebsgelönde durch. AIs Ehrengost konnte Slooissekreiör Georg .lungmonn begrüßt werden. Zur Wiederbelebung des Lisdor{er Brouchlums wurde vom VHL erstmols im Johre 200'l dos Fe$on der Heimotsiube in bescheidenen Rohmen durchge{ührt. 2002 - wieder on der Heimotstube bzw. ou{ dem Schulhof - komen schon wesenilich mehrTeilnehmer. So woresouch im Johre 2003. Ab 2004 wurde dos Fest donn ouf dos Betriebsgelönde des Roiffeisenmorkies in Lisdorf verlegt und dori mit Unlerslülzung durch den Roiffeisenmorkt und ge- meinsom mil dem 2lö9igen Koppesfest dorchgeführt. ln der Folge komen immer mehr Kinder mit ihren Eltern r.rnd Großellern, weit über Lisdorf hinous, zu dem Brouchfumsfest. Die Presse berichtete re" gelmöß;g in Wort und Bild über diese troditionelle Veronsloltung. Als donn noch der SR mehrfoch im Hörfunk und Regionolfernsehen über dos Lisdorfer Rummelboozenfed berichtete, komen wir bold on die Grenzen unserer Kopozilöl. Dos Fest hot sich zu einem in der gonzen Region be- liebten Herbslvergnügen für iung und olt entwickelt. So wor es ouch bei der diesjöhrigen Neuoufloge. VHL-Vorslondsmitglied Georg Groß ous Eeoumo- rois liefert die Eckendorfer Futterrüben, die er für diesen Zweck exlro onboul. ln diesem Johr woren sie oufgrund von genügend Niederschlögen in der Houptvegeiotionszeit besonders üppig geroten; ide- ol zum Boozenschnilzen. VHL-Vorsifzender Heiner Groß konnie etwo 70 iunge Teilnehmer begrüßen, die sich teilweise mil Unlersiülzung von Momo, Po- po r-:nd/oder Opo und Omo noch dem Slorlschuss ons Schnilzen mochten. Noch gut einer Slunde wo- ren viele schöne Rummelboozen geschnilzl, die von einer Jury bestehend ous Frou Kurdzie-Winter von der Prof.-Ecker-Schule in Lisdorf, Frou Moniko Leitel vom Kindergorlen Lisdorf und der stellveriretenden VHL-Vorsitzenden Frou Morio Scholly pröm;ert wur- den. Es wurden fünf erste Preise vergeben, ouf die schöne Prösenle entfielen, die von Stootssekrelör Georg Jungmonn überreichl wr..rrden- Alle Teilnehmer erhiellen ieweils ein kleines Prösent. Alle Prösente wurden von der Volksbonk Soorlouis gestiftet. Zum Schluss donkte VHL,Vorsitzender Heiner Groß der Volksbonk Soorlouis, die durch Direktor Peter Scholl, Bereichsleiter Wolter Himberl und Filiolleiterin Rito Weber sowie Morkileiter Hons Lienhord vertreten woren, für ihre Untersiützung und den Kolleginnen und Kollegen vom VHL Morio Scholly. Mechthild und Stefonie Grosmück, Morionne Foust, Agnes Groß, Morio Kunzler, Doris Freichel, Monfred Nebelung, Horold Weiler, Hons Podewin und Georg GroB für ihre totkröftige Unlersrützung. --:-F Die ungen Künsller zeiglen slolz ihre geschnitzlen ,,Kunshverke"; dohinler Orgonisotoren und cdste mit Siootssekretör Geors lunsmonn (Mitte) t3
  14. 14. illitglicilel dGs llGimatlunilcuGteins lisdoff feiern luliläen Pqslor und Dechont i. R. Anton Heidger leierte Goldenes Priesleriubiläum Am Z Aprildes vergongenen Johres leierte unser Miiglied Anton Heidger mii einer Fesi- messe in St. Ludwig, Soorlor,lis, und einem onschließenden Empfong im Pforrheim Soor- louis sein Goldenes Pries- terjubilöum. Do seither kein Heimotblott erschienen isl, holen wir die Würdigung in dieser Ausgobe noch. Selbsf- verstöndlich hollen wir den lubilor onlösslich des Empfongs herzlich grofuliert. Anion Heidgerwurde om 22.4.1935 in Lehmen on der Mosel geboren, wo seine Eltern einen Bouernbelrieb führten. Noch Abitur in Koblenz und Theologie-Stu- dium in Trier und Freiburg wurde erom ZApril 1962 im Hohen Dom zu Trier von Bischof Motthios Wehr zum Priesler geweihl. Seine Koplonszeil obsolvierle er in Spiesen (169211965)und in Niederfischboch im Siegerlond (1965/1968). 1968 wurde er Postor von Longenlonsheim on der Nohe, spöier kom noch Bret- zenheim hinzu, dos domols der größle Weinbouorl in Rheinlond-Pfolz wor. 1974 wurde Anton Heidger zum Postor von Sl. Ludwig ernonnt; spöter folgte für l6 Johre die Berufung ols Dechonl des Dekonotes Soorlouis. Ab l.September 2000 übernohm er mii 65 lohren zusdtzlich ols Postor die Pforrei Lisdorf. Noch 6.Johren Doppelbeloslung ols Postor der bei- den großen Pforreien Soorlouis und Lisdorf wurde er mit 7l Johren ouf seine Bilte hin vom Bischof zum 31.8.2006 von der Leilung der beiden Pforreien entpflichtet. Seither wohni er ols,,Ruhestöndler" im .,Unruheslond" in Neuforweiler und hilft vielfoch und hilfsbereit - trofz seines Allers von fosl 78 Johren in der gesomten Pforreingemeinschoft,,Soorlouis, links der Soor", in den beiden Kronkenhöusern und in vielen onderen Pforreien bei der Wohrnehmung priesterlicher Aufgoben. Dem Heimolkundeverein gehört er seit vielen .Johren ols treues Mitglied on. Für den Verfosser dieser Zeilen isl ein Erlebn;s mitAnton Heidgerous dem Spätherbsl 2006 unvergessen. Kurz vor einer Rom-Reise des VHL erlilt der VHL-Vorsitzende wie,,ein Bliiz ous heilerem Himmel" einen lebensbedrohlichen schweren Herzin- Iorkt. Anton Heidget der sich zu dieser Reise gemeldel hoffe, erklörte sich sofort bereit, die Reiseleitung zu übernehmen. ln Rom belete die VHL-Reisegruppe mehrfoch in Gottesdiensten fur dos ÜberlebLn des mil dem Tode im Herzzentrum Völklingen ringenden VHL-Vorsitzenden. Spöler, noch dem Aufwochen ous einem löngeren Komo und zunehmender Genesung besuchteAnton Heidger ihn mehrfoch im Herzzentrum. Dieses Beispiel zeigt die oußerordentliche Hilfsbereit- schofi und Wormherzigkeii des Priesiers Anton Heid- ger. Als Posior und Dechont hot er vorbildlich gewirkt und Großes in Soorlouis, Lisdorf und dorüberhinous geleistet; dos können wir seil nunmehr onnöhernd 40 lohren erleben. (hg) 14 Heilprokriker Klous Comtesse ist 80 (,,und kein bißchen müde") Am 6.Dezember 2012 vollen- dete Klous Comlesse, wohn' hofi im Elternhous in der Neue-Welt-Stroße 14, in ou- ßergewöhnlicher körperlicher und geistiger Frische dos 80. Lebenslohr. VHL-Vorsitzen- der Heiner Groß und seine Stellverlreterin Morio Scholly grolulierlen ihm für den Ver- ein für Heimotkunde Lisdorf eY., dem er mit seiner Frou Edeltroud seit 1998 ongehört. Klous Comtesse wurde om 6.12.1932 ols öltesfer von 3 Söhnen der Eheleute Nikolous Comtesse und Mogdoleno geb. Senzig in Lisdorf geboren. Sein Voler orbeilete ols Elektromeisler ouI der Dillinger Hütte. seine Multer slommle ous der Mühle Senzig ouf der Holzmühle. Eine Tonie von Klous, Morio Wogner geb. Comtesse, ous der Feldsfroße in Lis- dorf, ist mit 94 lohren derzeit ältestes VHL-Mitglied. Noch der Verheirofung der Eltern und der Geburt von Klous bouien sich die Eltern in der Neue-Welt- Stroße 14, dos gemorkungsmößig zu Picord gehör1, ein Eigenheim, dos noch dem Tod des Voters von Klous übernommen wurde. Noch derSchule obsolvierte Klous Comlesse zunöchsl eine koufmönnische Ausbildung. Donoch studierle er berufsbegleitend in Soorbrücken Belriebswirt- schofl und schloss m;1dem ,,Dipl.-Betriebswirt" ob. Als Hondlungsbevollmöchtigter einer großen Firmo in Soorbrücken selzle er seine beru{liche Korriere fort. Doch schon bold entwickelte er besonderes lnleresse für Nolurheilkunde und studierte von I 972 bis 1977 neben seiner beruflichen Tötigkeii Notur- heilkunde und Noturheilverfohren. Noch der onge- slrebten slootlichen Anerkennung ols Heilproktiker eröffnele er zunöchsl im Zenirum von Soorbrücken und donn noch zusöizlich in Ottweiler entsprechen- de Proxen. Neben seinen gut florierenden Proxen 0bernohm er ob 1979 zudem noch die Leitung der Porocelsus-Schulen in Soorbrücken und Trier, die Heilproktiker und Nofurheilkundler ousbilden. ln diesen Fochbereichen höli er oußerdem Vorlesungen on der Universitöf Trier. Als besonders bemerkenswerl isl bei Klous Comlesse einerseits seine Zielstrebigkeit zunöchsi ols Kouf- monn und donn der persönlichen Neigung {olgend ols onerkonnter und erfolgreicher Heilproktiker, ondererse ts ober ouch die Totsocl'e, doss e' seine vielfültigen Funktionen on verschiedenen Orien lrolz seiner 80 Johre weiterhin uneingeschrönkl ousübl. Dos zeuglvon einer oußergewöhn ichen guten kör- perlichen und ge stigen Ve4ossr,ng, die wir unserem Vereinsmitglied ouch weiterhin wünschen. (hg)
  15. 15. Itlitglieiler des lleimatlunilouoreins lisdoil affigozeichnet Dipl.-Koulfrou Andreo Rolle ols herousrogende Wissenscholtlerin ousgezeichnel Mit Andreo Rolle können wir wieder ein junges Mitglied unseres Vereins für herousro- Hons Podewin mil Bundesverdienstmedqille ousgezeichnel ln Anerkennung seines iohrzehntelongen eh- renomtlichen Engoge- menl in verschiedenen Funkiionen wurde Hons Podewin mit der Ver- dienstmedoille des Ver- dienstordens der Bun- desrepublik Deuisch- lond ousgezeichnet. Die vom Br..rndesprösidenl ouf Empfehlung der soorlandischen Lon- desregierung vediehene Auszeichnunq wurde Hons Podewin Mitte November des vergongenen lohres vom soorlöndischen Bildungsminister tJlrich Commergon überreicht. Dobei würdigte der Minisier den Ar.:sgezeichnelen. Hons Podewin engogierte sich mehr ols ein holbes Joh rhundert in vielfölliger Weise ehrenomtlich zum Wohle seiner Mitmenschen. Den Vorschlog für die Aoszeichnung mochle der Londes- verbond der Berg- und Hüllenorbeilervereine des Soorlondes, dem er über den Ortsverbond Lisdorf onnöhernd 50 Johre long ongehört. Seit rund 40 Johren isl er lyorsiizender des Berg- und Hültenor- beitervereins in Lisdorf. Hons Podewin wurde om 20.12.1935 in Soorbrücken geboren. Durch se;ne Frou Mor;onne geb. Sirouß kom er 1959 noch Lisdorf. Wenige Johre noch der Ehegründung und der Geburt der beiden Töchler engogierle er sich schon im Lisdorler Vereinsleben, zunöchst im Berg- und Hülienorbeilerverein und donn noch und noch in onderen Orlsvereinen, so - seit 4 Johrzehnien im SPD-Ortsverein Lisdorf und seil 1977 im Ortsvorslond -ser I975isterolr;verSönger in der Cho,ger"e n- schoft MGV 1859 Lisdorf - seil 1979 engogierle er sich im Spielmonnszug Lisdorf, ols okiiver Musiker, Kossierer, Ausbilder {ür den musikolischen Nochwuchs und 20 Johre ols l.Vorsitzender seit der Gründung des Heimotkundevereins Lis- dorf gehört er diesem ols Vorstondsmitglied on und leiztendlich die wichtigsle ehrenomlliche Funkiion: seil mehr ols 25 Johren ist er Schiedsmonn für Lisdorf und ob dem Johr 2000 ouch für Neuforwei- ler. Bei diesem longjährigen Einsotz lür die Allge- meinheit hot Hons Podewin die hohe Auszeichnung wohrlich verdient. Auch on dieser Slelle grolulieren wir ihm nochmols gonz herzlichl .§ll gende Leisiungen in Schule und Studium vorstellen. Geboren om 5.11.1986 ols Tochter des Kriminolbeomten lngo Rolle und seiner Frou Elisobeth geb. Klein. wohn- hofi in der Hogedornstroße 10, hot sie 2010 ihr Studium der Betriebswirtschoftslehre mii 23 Johren on der wirtschoftswissenschoftlichen Fokullöt der Universitöt des Soorlondes in kurzer Zeil ols .lohrgongsbesle mil der Troumnoie 1,0 ob- geschlossen. Dofür wurde sie von der Universitöt ousgezeichnet und erhielt Preise von der Deutschen Bundesbonk und der Kühborth-Stiftung. Beide zeichnen junge Akodemiker ous, die ihr Studir-:m mil herousrogenden Leislungen in kürzester Zeil obsolvieren. Andreo schoffie ihren Diplom-Studien- gong der Betriebswirtschofislehre mit den Schwer- punkten: Bonkbetriebslehre, Finonzmorklonolyse und Conirolling in nur I Semestern ols Beste mil der Note 1,0. Die SZ berichtete dorüber om 4.lr-:li und lS.Oktober 20ll jeweils mit Bild. Wöhrend des Studiums prokt;zierte sie bei PWC in Soorbrücken und ols sludentische Hilfskroft on der Uni in den Bereichen Moihemotik, Betriebswirtschoftslehre, Rechnungswesen, Finonzwirtschoft und Bonkbe- triebslehre. Seit Abschluss ihres Studiums ist Andreo wissenschoftliche Mitorbeiterin und Doktorondin om Lehrstuhl für Bonkbetriebslehre bei Prof. Dr. Gerd Woschbusch und übt diverse Lehrtötigkeiten on mehreren Hochschulen ous. Außerdem hol sie schon mehrere wissenschoftliche Publikotionen ver- fosst, bei einigen moßgeblich mitgewirkt. Vor dem Sludium besuchte sie zundchsl die Prof. Ecker-Grundschule in Lisdor{ und donn dos Ro- bert-Schumonn-Gymnosium in Soorlouis, dos sie ols.Johrgongsbeste (Abi 1,0) obsolvierte. Andreo ist 2005 ols l8iöhrige Schülerin mit Voier, Mutler und Bruder dem Heimotkundeverein Lisdorf beigelrelen und hölt ihm seitdem die Treue. Beim Fesiumzug onldsslich der ll00 Johrleier in Lisdorf wor sie mil ihrer gonzen Fomilie oktiv dobei. Sie zeichnet sich durch lntelligenz, schnelle Auf" fossungsgobe, Fleiß, Strebsomkeit, zielgerichleles Hondeln,ein ongenehmes Außeres, Hilf sbereilschofi und Bescheidenheil ous. Dos hol sie lrotz ihres iu' gendlichen Allers von 26 Johren schon wiederholt unter Beweis geslellt. Wir grolulieren Dipl.-Kouffrou und Doktorondin Andreo Rolle herzlichst zu ihren oußergewöhnli- chen Leislungen und wünschen ihr weiterhin viel trlolg urd lreude oul derr eingescr'ogenen w.s- senscholtlichen Weg. (hg) t5
  16. 16. Peler Klein " r863 t 1937 61902 Morio Reiler Peier Dinger ' 1875 - 1882 i 1929 t r9s3 Bildu aus det Hochzeits[ilrilor-Auss Peter Schmii'r * l89l t r973 e l9l l Morio Seidel - r 888 t r968 Fritz Klein . r899 t r 984 Simon Desiruelle o 1918 - I891 t r968 Pouline Seiweri Appolinoris Wogner a 1925 Borboro Sonntog , 1494 ' 1886 " 1A96 11983 t 1939 11966 16
  17. 17. BllunU in du lisrilorlor lloimatstu[e Jose{ine Klein ' I897 11977 lohonn Adom Schmiil 6 ' 1907 11970 1932 Koihorino Schwinn '1907 t 1975 Theodor Blosius ' 1902 t r98s a 1934 Regino Klein ' 19| t 2000 .l Pelronello Thiel '1903 t 1984 1 L .t . 1906 11979 do Klein .1912 t 2009 . r902 t r965 Morio Kneip . r906 t r 984 17 a 1935 - 1935
  18. 18. llacft 250lahren IndG des Beru[alls an dGl Saal Dos Soorlond hot dos Ende des Steinkohle-Bergbous feierlich begongen. Mehr ols I 0-000 Menschen hoben om 30.luni20l2 oufderGrube Duhomel in Ensdorf (Bild)Abschied vom Bergbou on der Soor genommen. in einem Feslokl wurde die Leistung der Bergleute gewürdigt, die die Region on der Soor über 250 lohre tief geprög1 hot. Beschlossen wurde die würdevolle Feier mii einer ,,Metienschicht", deren religiöser Teil u.o. von Bischof Dr. Stephon Ackermonn und Weihbischof Dr. Robert Brohm ous Trier geleitet wurde. Aufgrund dieses einschneidenden Ereignisses bringen wir nochfolgend einen Beitrog über den hislorischen Werdegong des Berg- und Hütenorbeiiervereins Lisdorf, der om l2.September 2009 sein 1S0|öhriges Beslehen feiern konnie. Es hondeli sich um einen genehmigten Abdruck ous dem 1997 erschienen Buch ,,Soorlond Glückouf - Berg-,Hütien- und Knoppenvereine des Londesverbondes Soor e.V. siellen sich vor" mii Ergönzungen bezüglich des Jubilöums des Ortsvereins Lisdorf im lohre 2009. Berg- und Hüttenorbeiterverein ,,St. Borboro" Lisdorf Die Gründung der Lisdorfer Bergmonnsbruderschofl zur Enlslehung und Gründung der Gewerkschoflen St. Borboro im lohre 1859 fölll in eine Zeit politischer und Bruderscholten führten. Unruhen und sozio ler Sponn u ngen. Seitdem l00lohre Als derdomolige Pforrervon Lisdorf, Johonn Schuster vorhersdmtliche Kohlengruben in londesherrschoftli- (1838-1860), im Johre 1859 einen Anfrog on den che Regie übergingen und der Bergmonnsslond mit Gründer der ersien Bruderschofl in Otiweiler, Pforrer fester Berufslrodilion sich im wirtschoftlichen Leben Johonn Anlon Josef Honsen, zur Genehmigung einer obzeichnete, woren es mit großer Wohrscheinlich- weileren Bruderschoflsgründung in Lisdorf richtete, keit ouch viele Lisdorfer, die ouf den Schwolbocher, erfolgte im gleichen.lohr die Zusendung der Bruder- Hostenbocher und Dudweiler Gruben Arbeit und schoftsslotuien mit Genehmigungsvermerk unlerdem Brot fonden. Auch sie wurden, wie ihre Komeroden, Dofum vom 15. Oktober 1859 on den zustöndigen in die politischen Kömpfe der 30er und 48er Johre Pforrherrn. ln seinem Brief erwöhnt Pforrer Honsen, und in die sozioien Beslrebungen noch menschen- doss die Bergleute in der Pforrei Lisdorf sich Fohnen würdigen Arbeitsbedingungen hineingezogen. Diese ongeschofft hoben, die Fohnen olso schon vor der Zeilverhöhnisse woren wohl die treibende Krofl, die Bruderschoftsgründung vorhonden woren. Weiter Tr Uniformtröger des Lisdorfer Vereins im Johre 1979 t8 r.i.'!l
  19. 19. erlvöhni er den Gesellen-Verein, in dem die Berg, eule und Hüiienleute vereinl woren. Er ist wohl ols Vcrlöufer der Bruderschofl zu nennen. Ar:s einer Genehmigungseintrogung vom 21. lo, nuor 1862 im Pforromt Lisdorf ist ersichtlich, doss die Bruderschoft zu dieser Zeil 69 Bergleute ols Mit- glieder holte. ln Lisdorf, dem früheren Wirkr.:ngskreis von Dechont Honsen, besoß die heilige Borboro ols 5chützerin oller in gefohrvollen Berufen töligen Men- schen schon longe Heimrecht. So wird schon Mitte des 14. Johrhunderts von Arnold, Herr von Velsberg, und seiner Gemohlin Giselo in Wollerfongen die ln- nung der Tuchweber gegründef, der ouch Lisdorfer ongehörlen. lhre Potronin wor die heilige Borboro. Uber die Arbeit der neu gegründeten Bruderschoft fin- den sich Hinweise in einer Urkunde vom 4. April1909, deren Originol noch im Plorrhous vorhonden isi- Dem- noch wurden in 50lohren vier Fohnen ongeschofft, eine Slifimesse eingerichtet, zwei Kirchenfensier und ein Messgewond gestiftet und e;ne Borborostolue in der Kirche oufgestellt. lm Johre 1902, ols die wirtschoftli, che Blütezeil einsetzte und die soziolen Sponnungen ihrem Höhepunkt zusteuerlen, erfolgte in Lisdorf die Gründung eines zweilen Bergmonnsvereins Sl. Borboro. Den Anloss hierzu goben weniger grundlegende Mei- nungsverschiedenheilen ols vielmehr solche persönli- cher Nolur, zumol der Besilzer des neuen Vereinslokols selbsl Bergmonn wor Die St. Borboro,Bruderschoft und der neue Bergmonnsverein orbeilelen {or1on neben- einonder. bis 1920 eine Einigung zustonde kom, die zum Zusommenschluss beider Vereine führte. lrr Johre 1950, noch dem Zwei,en Weltkrieg, woren berufsfreudige Bergleule enischlossen, ihrem Verein wieder neuen Auflrieb zr-r geben. Die fost l00iöhrige Bergrnonnstrodiiion in Lisdo4 sollte erholten und wei- iergeführl werden. Unler Anteilnohme der Lisdorfer Bürger und vieler benochborter und lolhringischer Vereine konnle drei Johre spöter Vorsil-zender Niko, lor.rs Deslruelle mil seinen 153 Mitgliedern eine neue Kirchenlohne ihrer Bestimmung übergeben. Dos im lohre 1960 stottgelundene Stiftungsfest bilde- te den Abschluss der verontworiungsvol,en Tötigkeit von Nikolous Destruelle, derfür seineVerdienste zum Ehrenvorsiizenden ernonnl wurde. Leo Bernhord lrot die Nochfolge von Nikolous Destruelle on. Dos Grubenunglück von Luisenlholom Z Februor i962 ging ouch om Bergmonnsverein Lisdo nicht spurlos vorbei und forderte fünflole Komeroden des Vereins. Als mon im Johre 1965 im P{orrorchivden Gründerbrief fond, enlschloss mon sich, dos 'l00jdhrige Stiftungsfest in Verbindung mil einer Fohnenweihe 1966 zu feiern. lnfolge der Rezession im Bergbou und dem domit ver- bundenen Miiglieder schwurd rieß der Bergmonnsverein Lisdorf den Beitritt onderer Berufsgrr.:ppen im Johre 1967 zu. Eine Umbenennung des Vereins in "Berg- und Hüllenorbeilerverein Sl. Borboro Lisdorf'wordie Folge. Der Vere;nsvorsilz wechsehe im Johre 1969 ouf Mon- fred Weiß über. Dieser führte den Verein bis 1977 und übergob seine Amlsgeschöfte on Hons Podewin. Unter der Schirmherrschoft von Bergwerksdirektor Korl Hoffmonn feierle der Berg- und Hüllenorbeilerverein St. Borboro Lisdorl in der Zeit vom 22. 6is 23. Juni 1985 sein 1 25idhriges Vereinsiubilöum. Der Verein ist Mitglied im Londesverbond Soor der Berg-, Hüllen- und Knoppenvereine". Vorsltrcnde des Verelns ln dcn letzten 60 Jchrcn woren: yon l95l bls 1960! Nlkolous Destruelle von 1960 bls 1968r Leo Bernord von 1968 bis 1977: ,Jtonlred WelB .alt 1977 r Hons Podelvln Vorstond des Berg' und Hüttenorbeiteruereins Lisdorf im Johre 201l 19
  20. 20. ,,Denn wenn mon dos gesomle Berg- und Hültenwe- sen genou und gründlich betrochtet und ieden seiner Teile {tir sich nimmt, so erkennl mon, doss Bergbou sehr von Nölen ist und wohl ebenso nötig wie Acker- bou, ohne den dos menschliche Leben nicht erholten werden konn, und doss zu ihm ein besonders großer Verstond und weit mehr Kunst ols Arbeit gehöri." (Aus derVorredezu Geors Asricolos (l4941555) ,,Zwölf Bücher vom Berg' und Hüttenwesen") Am l2.Seplember 2009 feierte der Berg- und Hütten- orbeiterverein Lisdorf mil einem Festgotlesdiensl und einem Festokl in der Hons-Welsch-Holle sein l50iöh- riges Jubilöum unter der Beleiligung der Ortsvereine Kirchenchor, Chorgemeinschoft MGV, Spielmonnszug und Orchesterverein. Die Festrede hielt Schirmherr Oberbürgermeister Rolond Henz. Für die Ortsvereine grotulierie VH L-Vorsitzender Heiner Groß mit den Worten: "21t1fl lsqjdi.rigen Veteinsjuqifduli gratuiere ick auf las l{enticfrste undwünscfie Euchfir [ie hrfumft altes Qute. Jts 6erufsstanfrscher 'lerein sei[ Ifrr t6er Lßtorf fünaus eifier [er äftestefi un[ gelneinsam nit [em tlihnercfror ter ti[teste'lerein in wuerem 6att 1qdhi7en Lis[orf adnuf Lönnt ifrr stotz sein!" Zum Schluss der Jubilöumsfeier wurde gemeinsom dos Steigerlied gesungen: Ghcgaf GkcQgul aer Steiger fu)ffint! 'ürd er liat sein ke[[es Licfrt 6ei [er I'faclit, m[ er liat sein lieffes Liclit 6ei [er Nacfrt, schon dngezün[ 't, schon d$gezüfi{'t. Schon an4ezünl 't! Es witft sein Scfrein! Un[ [onit so fdfrlen wit 6ei cter !,tacfrt, unt [amit n fafrrm wir 6ei [er Nacfi1 ilß ß etgwe rL'flc;n, in s ßergu e rF;' n eiL ' irßergteut' sein, funzbraw Leut' ! aemt wir tragm tas Leter tor [em fuscfr. - 6ei [et !{acfrt, denn wir tragen las f,e{er vor [en ,Arscli - 6ei [er Nach1 unt saufet Scfrnaps, un[ sa fen Schndps! PläGnrue neue lilei[nacmsl]iure in lisilorler lfircne Nochdem on der über40 Johre ohen Weihnochtskrip- pe nicht nur der Zohn der Zeif, sondern ouch der Holzwurm genogt hotle und die Einzelteile so siork beschödigt woren, doss der Aufbou im Johr 20ll nur unier Schwierigkeiten srottfinden konnte, wor schnell klor, doss eine völlig neue Krippe ongefertigt werden musste. Schnell woren freiwillige Helfer gefunden, die unter der Anleitung von Dipl.-Designer Bernd Howner eine neue Krippenlondschoft herstellten. Seit Milte November 2012 wurde doron im Atelier Howner unermüdlich ge- schreinert, gegipsf, geschnitzt, gepinselt und verkobelt. Schritt für Schritt enlslonden die Stodt Bethlehem, die Silhouette von Jerusolem und nolürlich ein neuer Stoll. Mit viel Liebe zum Detoilwurden die einzelnen Geböude ousgeschmückt, gestoltel und beleuchtet. Am Heiligen Abend 2012 wurde die pröchlige neoe Krippe erstmols in der Lisdor{er Pforrkirche gezeigt. Es ist ein Schmuckstück geworden, dos der ohnehin prochlvollen Lisdorfer Borockkirche weiteren Glonz verleiht. Es ist den ehrenomtlichen Aktiven Klous und Mortino Hild, Hons, Christine und Bernd Howner sowie Werner Neis zr.r verdonken, die in inlensiver, vielstündiger Arbeit dos neue Werk geschoffen hoben. Dofür wurde ihnen von offizieller Stelle herzlich gedonkt. Diesem Donk schließ, sich die Redoktion on. (hg) Die pröchtige nele Weihnochhkrippe in der Lisdorfer Pforrkkche
  21. 21. Beitläge zu lisrilorler illundan Us Kirchen Riddoon Potrlk H Wenn mo on do Soo onm Domrr so steed, oddo enn do Au spozieren geed, donn loud mo sich r..rurs Kirchen so ronnderemm oon, dolless soon scheeno Bleck, dott konn mo ködm soon. De Kirch vonn Leeischdroff, vonn Anschdroff, Loud- donn onn die ous do Stodf, onn mo frood sich woti foo ödn de schönschden Kirchturm hoti. De kdnnscht se oli gull, se senn do vodrout, dgol ob se spelz, rond oddo dggich gebout. Do Leelschdrowwo Kirchiurm onn doit onnö Neid, gefölh mio dobdschl mett do Ziwwe ous borocko Zeit. Emm Summo senn se enn bißin henno de Bööm voschwonn, owwo de Richdung können mo, onn fennen se schonn. Onn donn wenn eit loud, de könscht ieed Gebimmel, wenn se sesommen Meddoch louden, de mönscht de wöoscht emm Himmel. Vonn döo ään Seid loud et dongkel, vonn döo onno Seid hell, eii komml öörr voo wie enn dirigierten Kobell. Wenn eli owens Beedglock loud onn ell ess slell onn rooich ronnderemm, denkschde scheno konn ett Louden jilz enn Rom och nedd senn. Oddo wenn de Auon vonn ollen Aggen mcichdich wie enn Echo schleen, gloof mo, dotl ess wie enn Lied vonn do Spillouo so Noods stehen de Kirchen do emm Licht, ols wollden se soon, mio wirn nedd vogöß, mo honn Gewicht, mo senn seil Gennrotionen do, houl vielleicht memm bißin onnoren Gesichi. Enn schlemmen Zeiten honn se de Kirchen vosiüm, meli onn honn enn och noch de Glokken geklouf, owwo de Leil honn dichdich geopfot, onn honn se nommol offgeboot. Weil se senn foo uus Heimot holi onn Trodilion, denn se senn us gonz wichdich, mo göwen se niemols höo genn oddo meiden, dott wöo och nedd richdich. Hinno de Hinno de Riddoon Gelee unn geschlööot Uff de Leii unn de Goss geheeol Hinno de Riddoon Ge ee r.:nn eppes gepischpol lwwo de Schong unn iwwo sei Geschwischto Hinno de Riddoon Gelee onn gewool Uff scheen Weddo bis in de Nooi Hinno de Riddoon Gelee unn geluut Wott sich so bei Nööbosch duut Hinno de Riddoon Gelee unn gemönni Dosell Luwis schunn öllo iss ols mo mönnt Hinno de Riddon Gelee unn uff ödmoll gewißi Doß oom Reen ooch nix se önnon iss. Hinno de Riddoon Gelee unn ldeen geholi Föo eppes se dnnon, döö bischle Plofil Hinno de Riddoon Gelee unn geschpierl Wott fööo Schomoss de Leii iniresieri Hinno de Riddoon Gelee unn gemännl Dosei Leewen nuo so rennl Hinno de Riddoon Gelee unn bekeppt Doß de Zeit vill se schnell vogetil 21
  22. 22. ller lisüorler Berg ueränden sein Gesiclrt! Wöhrend meiner 4l-iöhrigen Zugehörigkeit zum Stodtrot in Soorlouis (1968 - 2009) stond der Lisdor- fer Berg immer wieder ouf der Togesordnung. Do ich mich ols,,Holzmühler Bub" dort bestens ouskonnte und m€ine Portei sich um die Sorgen des böuerlichen Berufsstondes und ihrer Existenzprobleme sehr küm. merte, wor ich immer gefordert. lm Grunde ging es dobeiimmer um dio lnonspruchnohme von Flöchen für nichtlondwi*schoftliche Zwecke oder Berotungen um die Flöchennuhungsplonung. Meine spezielle Kenntnis der Ortlichkeil reicht zurück bis in die Kindheit. Wie olle Bouernkinder musste ich schon ols Kind beiden verschiedenslen Pflonz-, Pflege- und Ernteorbeit€n mithelfen. Do mein Voter wöhrend der '1. Evokuierung noch Thüringen zum Militör einbezogen wurde (ich wor 2 und meine Schwester 4 Johre olt), woren wir bold noch der Rückkehr in die Heimot in unserem,,vo- terlosen" londwirlschoftlichen Betrieb - domols noch mit Plerde-, Rinder-, Schweine- und Hühnerhohung - gelordert. Zwor wurden unserer Mutter Arbeitskröfte ous Polen und der Ukroine zugewiesen, die entgegen den Anweisungen der Nozi-Behörden in die Fomilie inlegrieri woren, doch die Mithil{e von uns Kindern boi leichfered Arbeiten wor noch wie vor erforderlich. Als noch Ende des Krieges die Nochrichl kom, dosi unser Voter noch Johren des Einsolzes on der Osl- fronl in Russlond '1945 in einem Kriegsgelongenen- loger in Sibirien seinen schweren Kriegsverlelzungen erlegen wor, musslen wir Schulkinder zwongslöu{ig im Betrieb bei Ernte- und Stollorbeilen miihel{en, insbesondere wöhrend der Schulferien. Wir beneide. ten die Kinder, die sich in den Ferien löglich in den Schwimmbödern im Soorlouiser Stodtgorten oder in Ensdorf vergnügen konnlen, wöhrend wir zur Arbeit oul den Lisdorfer Berg mitgehen musslen, Dieses Schicksol teillon wir ollerdings mit fost ollen Bouern- kindern im Ortsteil Holzmühle, domols noch mehr ols der Hölfte der Kinder Von Vodeil iedoch wor, doss mon den großen, weiten Lisdorfer Berg mit seinen bewirtscholtelen Grundsiücken und den Loge- und Bonnbezeichnungen kennenlemte: .lm Olversock, om Teich, Grummetwies, Longlöngl, Toubenlhol, Hirzroth, 5chöferbruch, Brenkenhübel, Teufelsberg, Schnous, Morgenlond, Antetten, Dilferter Loch, Deppenberg, Krötenberg, Pitzberg, Rolhsolig, Roßberg, Geisberg, derschon teilweise olf Gemorkung Neuforweiler log. So vielföltig wie die Logebezeichnungen sind ouch die Bodenorten. Vom leichfen Sond bis zum sondi- gen Lehm isi ouf dem Lisdorfer Berg olles vertrelen. Dos wurde ouch bei der omllichen Bodenschölzung durch die Finonrverwoltung festgestelll und ist heute im omllichen Liegenschoftskoiosler nochgewiesen. Für die notürliche Ertrogsföhigkeit des Bodens und seine monetöre Wertigkeit noch londwirtschoftlichen Gesichtspunkten isl die Bodenort von enlscheidender Bedeutung. Liegen londwirtschoftliche Flöchen ol- lerdings in Dorf- oder Stodtoöhe und können durch Besiedlung, lndustrie oder Gewerbe genutzl wer- den, wie dos für den Lisdor{er Berg dor Foll wor und ist, donn sind ondere Foktoren für dos Preisgefüge moßgebend. Als ich 1965 noch .lohren des ogrorwissenschoftli- chen Studiums,,im Reich" ins Soorlond zurückkehrte r.rnd sofort beider OFD Soorbrücken eine Anstellung fond, intensivierte ich meine politische Betötigung, die ich bereits mit 16 Johren begonnen hotte, und wurde 1968 in den Stodtrot gewöhlt. Dort wor der Lisdorfer Berg sröndig ein Berctungs- und Diskussi- onslhemo. Die einen wollten dort möglichst schnell Großinduslrie onsiedeln, die onderen den Berg Iür die Londwirlschoft der Gemüsebouern erholten. Vor ollem der domolige Lisdorfer Bouernlührer und Frok- tionskollege im Stodfrot, Johonn Morguet, kömpfte unerbittlich für den Erholt zugunsten der Londwirt- schoft. lnzwischen woren weiiere Nutzungsonsprüche für bestimmte Flöchen ouf dem Lisdorfor Berg gel- lend gemochtworden. Eine Stroßo von derA 620 bis noch Fronkreich, quer überden Berg, wurde geplonf, und ouf dem Pitzberg wurde die zentrole stödlische Mülldeponie ongelegt. Spöter wurde diese vom EVS übernommen und in eine Zenlroldeponie für den gesomtenGroßroum Soorlouisund Nochborgemein- den umgewondell und um eine Grünschnittdeponie erweitert. Noch Aufgobe der Zentroldeponie und
  23. 23. r!( Neulorweiler deren Rekullivierung mit einem Millionenou{wond ürd ietzt nur noch die Grünschniltonloge betrieben. Die rekultivierte Flöche wird der londwirtschoftlichen Nulzung ouf Douer entzogen bleiben. do dort eine Buschlondschofi mit Niederwold (fortwirtschofllich: Nichtwirtschoftswold) enistehen wird, ein,,Eldorodo" für Noturiünger, Spoziergönger, Wild und ouch Jöger. Aus der südösilichen Ecke des Bonnes Lisdorf bohrt sich porollel zur Aulobohn die Fo. Hector mit ihrer Sond- und Kiesgrube immer weiter in den Lisdorfer Berg hinein, ouch ouf bisher londwirtschoftlich ge- nuizlen Flöchen in großem Ausmoß. Dies istzulössig, weil diese Flöchen in den Londesenlwicklungs- und FIöchennulzungsplönen ols Abboulond ousgewiesen sind. Bis die Sond- und Kiesschichten dort endgültig -al' obgetrogen und die Flöchen rekultiviert sind, werden noch mehrereJohrzehnle vergehen. Mon konn dovon ousgehen, doss ouch diese Flöchen ouf Douer der Londwirlschoft enlzogen bleiben. Die bereits Ende der 60er Johre vorgesehene Slroße von der Bl0 zwischen Ensdorf und Bous überdie Soor und die Autobohn südlich von Lisdorf, qcrer über den Lisdorfer Berg noch Uberherrn bis zur Autobohn bei Sl. Avold wor bezüglich der Trossenführung {od 40 Johre in der Diskussion, bis schließlich die jetzige Trosse im Johr 2002 feslgelegt wurde. Boubeginn wor 2003. Die Notwend;gkeil dieser Slroße wor ous verkehrstechn;schen Gründen und ols Vorousselzung fürdie Erschließung des Lisdorfer Bergesfür Gewerbe und lndusirie von ollen politisch relevonlen Kröflen 23
  24. 24. l.rirx#rtd.k - Lisdorfer'Berg onerkonni ond gefordert worden. lm August 2012 konnien olle Teilsirecken ouf deutscher Seile für den Verkehr freigegeben werden. Die B 269, wie die neue Skoße heißt, zerschneidei eider den Lisdorfer Berg in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Ein Brü- ckenbouwerk mii Unterführung der dod vorgesehenen Erschließungsstroße verbindet beide Tei e miteinon, der. Leider wurde es versöuml, den Höherrweq zur Deponie bzw. zum Geisberg mlt einer Brücke über die neue B 269 zu verbinden. Longe bevor die B 269 geboutwurde, hoiie die CDU noch zu Zeilen von Johonn Morguei ihre onfongs sehr zögernde Hollung gegenüber gewerblicher bzw. industrieller Nutzung des Lisdorfer Berges oufgegeben. Gründe hierfür woren die zunehmende Nochfroge noch großen Gewerbe- und lndustrieflöchen sowie die Umstrukturierung der Stohlindustrie und des Bergboues und domit Wegfoll von Tousenden von Arbeiisplötzen. So wor es erforderlich, neue Flöchen bereii zu stellen zur Scholfung neuer Arbeilspldtze. Nun dröngle die CDU-Londesregierung und die CDU Soorlouis vornehmlich ouf die Erschließung des Lisdor{er Berges, wöhrend sich die SPD vor Or} eher possiv verhieli. Jedenfolls douerte es fosi 40 Johre, bis olle on einem Slrong zogen und die Angelegen- heit durch den von der Londesregierung ouigesieli- len Moslerplon,,lndusirieflöchen für dos Soorlond" mil einem Finonzvo urren von 200 Mio. Euro und erhebichen EU'Fördergeldern konkrei wurde. Die Plonung wurde der Londeseniwick ungsgesellschoft (LEG) überlrogen, die wiederum dqs we tweit iöiige 24 Boubüro Dr. Speer ous Fronkfut mil der umfossenden Enlwur{sp onung beoufirogle. Die für den Lisdorfer Berg exisiiere.den F öchennulzungs- und Bebouungs- plöne mussien durch reue P öne ersetzi werden. lrn Zeliroum 2010/201I wor es schließ ich so weil. Am 29.9.201 1 fossie der Slodlrol ersimols einsiimmio den Beschluss, doss Stodt und LEG,/SBB gemeinsom dle ErschLießung betreiben sollen. Dos Plongebiet wurde in drei Erschließungsbereiche oufgeieili mii ieweils seporoler. Bebouungsplon. Es ist dos weitous größte zusommenhöngende lndustriegebiet im gesomlen südwesldeuischen Roum und Iührt die Bezeichnung ,, ndustriepork Lisdorfer Berg". Der rechlskröfiige Bebouungspion umfosst den südöstlich der B 269 gelegenen Bereich mii einer Größe von co. 160 ho, wovon 97 ho zu bebouende lndustrieflöche wlrd. Die ser ersle Bouobschnili wurde om 7.12.2012 mii einer Feier eingeleitet, bei der olle Redner den Boubeginn für dieses Großpro jekt lobien. Wirischof isminisier Heiko Moos reihte den ,,lndustriepdrk Lisdorler Berg" ein in die TOP Ten Deuisch onds. OB Rolond Henz meinle, doss die iohre ongen Prügeleien im Stodiroi nun endgültig vorbeiseien, wos Stoolssekreidr Georg Jungmonn ols eher hormlosen verbolen Slreii obmi - derie. Geschdfts{ührer Schug von der Gesellscho{tfür Wirlschoftsförderung Soor, wie die Vereinigung von LEG und SBB ielzt heiß1, zeigie sich sichilich erfreul, doss nun o le gemeinsom mit ihm on einem Sirong in die gleiche Richtung ziehen. Die SZ tlie 1e om 8.12.2012: ,,45 Johre Slreii um Lisdorfer Berg beendetl" lm l. Bouobschniti wird zunächst eine große Gelön- demodellierung durchgefthrt, bei der 1,2 Mio. Ku- bikmeter Erde bewegt und drei Ploleous geschoffen werdel. lsgFso.n siro dolir 48 M'o. Fu o vero.r sch ogl, wovon 33,3 Mio. (: 70%) von der EU und dem Lond oufgebrocht werden. Bis Ende 2014 soll der l. Bouobschniit feriiqgestelli sein. Bisher isi von dem Projekt noch wenig sichtbol ober Ende Februor werden die Bogger onrücken und dos Gesichi des Lisdorfer Berges tolol veröndern. Die betroffenen londwirtschoftllchen Beiriebe hoben sich mlt dieser SiiLrotion inzwischen resignierend obgefunden. Soweit wie möglich wurden ihnen Ersolzf dchen zugeieili. Der enorme Eingrifl in Nolur und Londscho{1 wL-rrde durch Bereitslellung von Ausgleichsf ldchen überwlegend ln Nochborgemeinden von Sooriouis ousgeglichen. Ver- schiedene Bouou{logen sol en verhlndern, doss durch die Boumoßnohmen die Umwe i n .hi über Gebühr belostet wlrd. lnwiefern sich dleses Proieki ober ouf dos Kllmo ouswirki - schließ ich lst der Lisdor{er Berg Frisch' und Ko ilultenisiehungsgebiel für dos Soortol und Soorlouis -, muss die Zukunit zeigen. Die Schof- fung von Arbeitsplötzen fordert lhr Tribut, trotzdem ist für den Erholt einer inloklen Umwell hier vorgesorgi worden. Leider isi nichl zL: verhlndern, doss ein Stück Heimol ein onderes Geslchi bekommi. (hq)
  25. 25. Alrtuolles aus 0rt, Staüt und land Bundesminisler Peter Altmqier ist ein Llsdorler! Als Lisdorfer dorf mon berechiigi stolz ouf ihn sein. lm Moi 2012 isl er von der Bun- deskonzlerin Angelo Merkei zum Eundesumwellminisier berufen worden. lnzwischen hot er schon einiges für die Energiewende geleistet und ist in oller Munde, nichl nur in Deulschlond. Als MdB verlrilter-der Bergmonnssohn ous Ensdorl und stud ierier J urist - schon seii mehreren Wohlperioden den Wohlkreis Soorlouis/Merzig. Unlöngsl isl er wieder zum Kondidoten für die Bundeslogswohl om 22.Sepiember gewöhlt worden. Peier Altmoier isi ouch ein Lisdorfer. lm Fronz-lose{-Röder-Hous in der Soorsiroße ist sein Wohlkreisbüro, wo mon ihn noch Anmeldl.rng ouch persönlich sprechen konn. Es isi schön, einen Lisdorfer in der Spitze der Regierung in Berlin zu wissen. Erich Pohl, Ehrenbürger von Sqqrlouis Am 3l.lonuor diesen Johres, genou einen Tog nochdem Erich Pohl 84 Johre wurde, hot der Stodtrot der Kreis- und Europqslodt Soorlouis ihm dos Ehrenbürgerrechl ver- liehen. Dos hot uns sehr gefreul, denn er hol von Jugend on der Gemeinschofi und domit seiner Heimotsiodt Soorlouis in vielfälliger Weise gedient. Diese besondere Auszeichnung hot Erich Pohl wohrlich verdient. Sein gesellschoftliches Engogemenl erstrecktesich 60lohre überviele Bereiche, von Sportüber Politik, den Soziolbereich, die Kultur und Heimotgeschichte bis zur Völkerverstöndigung. Sowohl ols Lehrer, Rek- ior und Kulturbeigeordneter der Stodl Soorlouis ols ouch in seinen Ehrendmiern (u.o. 20 Johre im Stodirot) hol er Großortiges geleistel. Er isl Ehrenvorsilzender mehrerer Vereine und Ehrenbüroervon St. Nozoire. 1994 erhieli er dos Bundesverdienstkreuz. Er isl seit gemeinsomer Schulzeit mit Erich Seidel ous Lisdorf und durch die ge- meinsdme Zeit im Stodtrot mit dem VHL-Vorsilzenden befreundel. Er hol mehrfoch VHL-Gruppen im stödiischen Museum geführi, dos er von 1994 bis 2005 ehren- omtlich geleitet hot. Herzlichen Glückwunsch zur Ehrenbürgerschoftl Bürgermeister Klous Pecino bleibl im Amt! Es hot uns gefreut, doss unser VHL-Milglied Klous Pecino lrotz Erreichen der Allers- grenze weiter im Amt bleibi. Klous Pecino wurde 2005 vom Stodlroi für ocht Johre zum houptomtlichen Bürgermeister gewöhlt. Seit l.Jonuor 2006 ister Bürgermeisier, Finonzdezernenl und Verireter von OB Rolond Henz. Do er vom Stodkol berufener kommr.rnoler Wohlbeomter isi, höite er mit Vollendung des 65. Lebensjohres om 27.12.2012 in den Ruhesiond lreten können. Durch Stodholsbeschluss wurde seine Amlszeit einvernehmlich um ein Johr bis zum 3l.l2.2013 verlöngeri. Klous Pecino isl zwor Beoumoroiser, seine Muiter wor jedoch eine geborene Dest- ruelle ous Lisdorf. Noch der Schulzeit obsolvierle er eine Verwoltungslehre bei der Siodi Soorlouis und wechselle spciler in die Londesverwoltung noch Soorbrücken. Zuletzl wor er Referolsleiler in e;nem Minislerium. Der CDU-Frok;ion im Slodlroi gehörte er ob 1974 on und wor zunöchst deren Geschö{tsführer und spdler Vorsit- zender. Außerdem wor er CDIJ-Orlsvorsilzender und iohrzehntelong Vorsilzender des Turnvereins Beoumorois, Armin Lqmqr neuer Regionqlksnlor Als Kontor für die Pforreien Lisdorf und Soorlouis St.Ludwig wird er künftig nur noch wenige Stunden Diensi mochen können. Er wurde zum Regionolkonlor berufen r,lnd wechseli domil zLrm Dienslherr Bislum. Mii dem neuen Aml kommen ouch neue Aufgoben ouf ihn zu. Eisher wor er schon neben seiner Tötigkeit ols Orgonisi und Leiter der Kirchenchö.e Soorlouis und Lisdorf Dekonoiskonlor des Dekonoles Soor- louis und Lehrer on der Kirchenmusikschule des Bistums in Trier. Armin Lomor isl I971 in Dillingen geboren. Schon ols Kind lernte er Klovier und Orge . Zunöchsl lernte er Schrifiselzer und wor bis 2003 in einer großen Dillinger Drucke- rei tdtig. Von 2003 bis 2010 siudierie er Kirchenmusik on der Musikhochschule des Soorlondes und schloss mii dem A-Exomen ob. Er obsolvierte mehrere Meislerkurse in Orgel und Chorleilung und gob Orgelkonzerte in mehreren Löndern. Er ist künsilerischer Leiier des Förderver- eins ,,Klingende Kirche" und der Europöischen Orgelokodemie in Lisdorf. Als Angehöriger der Kirchengemeinde Llsdorf ist der Weggong von Armin Lomor zwor zu bedouern, mon konn ober ouch die Hoffnung hegen, doss er on herousrogender kirchenmusikolischer Position im Bislr.:m einiges für die (irchenmusik in Lisdorf und Soorlouis bewirken konn, zumol mii der pröchtigen Moyer-Orge1, den beiden gulen Chören und dem Förderverein ,,Klin- gerde K rche" guie Voroussetzungen gegeben sind. Zur Berufung ols Regionolkontor herzlichste Grolulotion! (hg)
  26. 26. 25 lahre Mayer-0rgel in lisdorler lfirche t- E ail I .!d IE ia I Kein Mus klnstrument lrn Umkre s holle cinen noch holigeren Einfr.lss ou{ dos kuture e Leben einer gesonrlen Rcgion o s dle von der Orge nronuloktur Mcryer ln Heusweier m Johre 1987 fedlggeste lte Orge für die Lisdorfer Pforrkirche. Dodurch lst Lisdorf zu elnen. Kullu - und Mus kzentrum von lnternotio- no em Rong oufgesliegen. Mil der Durchführung von Or gelkomposilionsweltbewerben, mii den Orge logen und mit der Gründung der Eu opöischen Orge cr<crde mie ercr belleten sich die Slodl Soorlouis und Lisdorf we lweil elnen beocht iche r Ste lenwer-t. Noch ungewöhn ich erfo greicher Kulturorbeii b ickte der Fö-derverein Kllngende Kirche lm Okiobe 2012 ouf 25 Johre ntensiver Kuturorbeilzurückund konnte eine elnmolige Erfolgsbilonz vorweisen. Bel einem Feslokl in de Kirche wurde diese erfo greiche Ar beil gewürdigt. nnenminislcrln Moni <o Bcrchmonn erlnnerle in lhrer Fes|ede on einen urgewöhnlichen Aufslieg cus k einen Anfönger. Sie selbsi wor bcgeis lerle Besrcherln derve sch edenslenVeronstohungen. ln der Feslmesse ous An oss des 25. Welheloges der O9...d-' Ro Ll-b- . -'r- p.- ziellen Predigt die Bedeutung der Orgel bei der Ge- stoltung der Gottesdienste. Er wu de dobei unlersiützl von De(crncrls<oflor Armin Lomor, der possend zu den o rgesprochenen Themen die Vie fo t des Orge linstrumentes unddcrOrgelliturgieinTönenvo sle te. Die zcrh re chen Goliesdienslbesucher dcrnklen noch der Predigl mii großem App ous für diese oußerge wöhn iche Würdlgung der Kirchenmusik. ,,Die Orgel und der K ong der Slerne" wor dos The- mo einer oußerordent ichen Veronstoliung, die ols 26 't:l I Novum ln die Konzcrlgcsch chle eingehen wi d. Zu olemberoubender oslronomlschen Phologrophien des L sdorfer Astronornen Gernot Me ser brochte Armin Lomor die possenden Orge komposillonen zu Gehör Es wor eine beeindruckende BegegnL.rng der Königin der lnstrumenie mit der Astrorrornle, die mil ro'lg o. Lo 'a. d". B" -ol tr.ot -,s ,d- Zum AbschlL.lss des Orgellubi rjums wurde eln musi kcr lscher Lec <erbissen geboten mil der Aufführung der Messe in h Mo von lohonn Sebosilon Boch {1685 1750). Dos {ost zwci Slunden douernde Werk isl elne der bedeutendsien Schöpfungen borocker Musik und stelll sehr hohe Anforcie ungen on die dorbietenden Künst erinnen und Kü rstier, ober cruch on dle Zuhörer. Die Messe is: kein muslko sches Unle ho tungsslüc(, sonde n eine sehr onspruchs vo e Kompos tion. Unier der rrusikoLlschen Gesornl eilung von Proles- sor Geore Grün (HfM Soorl boien der (ommerchor Soorbrücken, dos Doo- er Bo.ock Conso.t, ein Musi' kensemb e mit tel weise nocir oriqincr en lnst umenien bzw. origino getreuen Nochbouien von M!slkinsiru- menlen ous der Bochzeit, Vereno G-oppe (Sop on), Anne Bie wirih (At), Forion Cromer (Tenor) und Ado ph Se del (Boss) borocke Mus k ouf höchstern Niveou. Dirigent, Kommerchor, So isten und Orches ter überzeuglen nril eine hervonogenden Leistung und rrochlen diese Auflührr-rng zum G orzstück des Lisdorler l(uLturlohres 2012. Dieser Meinung woren ouch die Zuhörer ln der gui beselzlen Klrche und sle hedochien die Akteure m I elnem ong onhollenden App ous. (hw/mb) ib hm
  27. 27. saarland picobello Aufruf zum Milmochen bei ,,soorlondpicobello" om 8. und 9.Mörz 2013 Am Fre;iog/ Somstog, 8. und 9.März ist es wieder soweit. Dos Soorlond rdumtoul Hel{en ouch Sie milunsere Umwellin Lisdorf von wild obgelogerten oder einfoch nurgedonkenlos weggewor- fenen Möllzu befreien. Esolob Kindergorten, Sch ulklosse, Verein, Firmen-Belegschoft, Fomilie oder E;nze person - bei picobe lo können und sollen olle mitmochen. Die Aktion erfolgt ouch die- ses Johr wieder vor der Brut und Seizzeit der in unserer Notur lebenden Tiere,. die donn nichi mehr gestört werden dürfen- Seli 20ll zeichnei der EVS verontwortlich für,,soorlondpicobello". Vorher wor in Soodouis der städtische Betr;ebshof (NBS) dofür zustöndig unter der Bezeichnu ns ,,Soorlou is -wir rdumen ouf". Der Heimotkundeverein Lisdod (VHL) ;st von Anfong dn dobei. Dofür wurde er 2009 und 2012 ousgezeichnei. Auch 2013 beteiligt er sich om Sornstog, 9.März von 9.30 Uhr bis I2.00 Uhr on der Aktion. Müllsöcke und Arbeitshondschuhe werden zur Verfüsuns gestellt. Den Abtrons' port des eingesommelten Mülls besorgt der NBS, der in Soorlouis ouch für den organisotorischen Ablouf zusrändig is1. Bitie melden Sie ihre Teilnohme bei; NBS, Soorlouis, Tel.: 48886-501, Fox: 48886-512, e-moil: strouss@soorlouis.de oder beim VHt, H. Groß, Sls-Lisdorf, Tel.: 41694, Fox: 128753, e-moil: morie-luise.gross@orokis.de lnfos zu,,picobello" unter www.soorlond,picobello.de Die Aklion slellen wlr in Lisdort unler dos Mollo ,,lJnser schöner Ort lisdorf soll souber seln!,, Der VHL grotulierte seinen longjöh- rigen Mitgliedern Helmut und Uschi Amonn zu ihren Geburtstogen. Hel- mutAmonn, Chordireklor und Ehren- chorleiter der Chorgemeinschoft MGV 1859 Lisdorf, wurde om l9.Februor ,,80" und seine Frou Uschi vor eini- gen Wochen ,,75". Die SZ würdigte Helmul Amonn on seinem Geburts" tog mil einem schönen Artikel. Der MGV grolulierte seinem longiöhrigen verdienstvollen Chorleiler mit einem Geburtsto gsstöndchen. lm Bild von H. Weiler (v.l.n.r.):Kopuzi- ner-Poter Fredegond (Brudervon Uschi), VHL-Vize M.Scholl, Enkeltöchter Lo- ra-Kolhleen, Anne und Liso mit ihrem stolzen Opo, Ehefrou Uschi, VHt-Chef H. Groß, Töchter Gob; !nd Gitii Der VHL empfiehlt folgende Bücher: ,,Lelzle Zufluchlsslölte: Der Felsenslollen Rosentol - Dos Kriegsende ln Llsdorli 210 Seiten Verein für Heimoikunde Lisdorf e.V., 2002, ISBN 3-00-008909-8, Preis: 19,80 Euro erhöltlich bei Heiner Groß, Am Ginsterbers 13, 66740 Soorlouis-Lisdorf oder Buchhondel ,,Dos Soorlond - Geschi.hle einer Region" von Hons,Christion Henmonn, lohonnes Schmitt, 418 Seiten Hisiorischer Verein für die Soorgegend e.V, 2012, ISBN 978"3"861l0-511-4, Preis: 38 Euro, im Buchhondel erhöltlich ,.Ne(knsmen und S.hlmpfnomen soorlündischer Orte" von Edith Broun und Evelyn Treib, 305 Seiien Eigenvedog Dr. Edith Broun, Am Gehlenberg 2, 66125 Soorbrücken,Dudweiler, Preis: ,l4,90 Euro lm Buchhondel oder im Eigenverlog, www.edith-broun.de.vu, erhöltlich ,,Ges.hichle von Ensdorf (Soor) ln Grundzügen" l.Bond von derVorzeil bis 1815 von Johonnes M. Pufl 331 Seiten, Gemeinde Ensdorl Provinziolstroße l0lo, 66806 Ensdorl lm Buchhondel, in Ens- dorfer Geschöfien und bei der Gemeinde Ensdorf erhöltlich -Leben, Lelden und Slerben der kolh. Priester im KZ Do.hou" von Hugo P{eil, 296 Seiten Siifiuns Kulturgut Gemeinde Eppelborn, 2012, ISBN 978-3-937436-41-8, Pre;s: lO,0O Euro Zu erwerben: Rothous Eppelborn,lel.: 06881/ 969100, Kulturomt im Schloss Buseck, Tel.: 06881/ 962628 oder hein Pforrbüro Humes, Tel.:068A1/ 6455 Dieses Buch ist besonders ollen zu empfehlen, die sich mit den Schondloien des Nozi-Reglmes nöher beschdffigen wollen. Der kotholische Priester Hugo Pfeil, P{orrer der Plorrei Humes, wor mehrere Johre im KZ Dochou inhoftiert und hot es überlebt. Seine okribischen Aufzeichnungen führten onge Johre noch seinem Tod zur Herousgobe des Buches. Bei der München-Reise des VHL vom Z bis 9.Juni 2013 isl ein Besuch im ehemoligen KZ Dochou vorgesehen. 27
  28. 28. llie ältesten lisriloilu Büruefinnen und Büruer 101 Johra Morio Welsch, Großslroße, jeizt Altenheim St. Fronziskus, Dillingen 98 Johre Morgoretho Meyer, Weißdorn{lur, früher Neue-Welt-Shoße 97 lohre Morgorele Hoen, Feldstroße 96 Johre Agnes Weinlond, Großstroße, ietzt bei Toch- ler in Boyern Morgorelhe Poss, Großstroße, ielzt bei Sohn in Rehlingen 95 Johre Morio Fischer, Forl Rouch Morgorelho Schubert, Flurstroße 94 Johre Poulo Lonsdorfer, Feldstroße, bei Sohn in Perl Morio Wogner, Feldslroße 93 Johre Josef Loy, Fort Rouch Alfons Dölle, Professor-Ecker"Stroße 92 Johre Heleno Nicolo, Schworzdornslroße 9l Johre Berto Dierking, An der Kopellenmühle Borboro Luxenburger, Luisenthol Wir wünschen unseren Allesten einen glückli- chen Lebensobend und möchten den Dichter Fronz Kofko zitieren:" .leder, der sich die Föhig- keit erhöll, Schönes zu erkennen, wird nie olt werden." Der über hunderliöhrige Johonnes Heesters stellte lest:"Es ist schön jung zu sein. Aber es isl ouch schön, bewussl oll zu werdenJ llachruf Seil der letzten Ausgobe Nr. t2 des Llsdorler Heimotblottes sind lolgende Mltglleder des Helmolkundevereins yerstorb€n! Vinzenz Groß, Holzmühle Hons Blosius, Feldstroße Annemorie Welsch geb. Kneip, Holzmühler Str. Morio Klein gebWelsch, Provinziolsiroße Gerold Knoll, Obslgorten Heinz Greßmonn, Obsigorlen Fronz Wetlo, Schiffweiler Edgor Amonn, Großstroße Herbert Senzig, Holzmühle Robert Eisenborth, Rehlingen Thomos Folz, Holzmühle Susonne Schneider geb. Groß, Holzmühle Fritz Becker, Holzmühle Erwin Amonn, Golterslroße Günter Comtesse, Soorlouis Gerlinde Speth geb. Berdin, Felsberg Morio Breininger geb. Klein, Großstroße Morio Klein geb. Klos, Holzmühle Ludwig Korl Bolzer, Soorlouis Olgo Groß geb. Schrecklinger, Kirchenstroße Morio Roth gebWeilond, Soorlouis Wir hslten dle Verstorbenen in donkborer Erinnerung und werden ihnen ein ehrendes Andenken bewohren. Verein lür Heimotkunde Lisdorl e.V. 28
  29. 29. !&ir gratu[ieren unserern ölteren Mitgliedern zu ihren runden Geburlstogen seit dem 1.1.2012 75 Johre Mio Rothberger, Leboch Korl Kockler, Roden Heinz Alles, lm Obstgorfen Andre Conrod, Petite Roselle Rosi Meyer, Provinziolstroße Ullo Klein, lV. Gortenreihe Julione Senzig, lm Bogen Morio Scholly, Neue-Welt-Stroße Josef Wollscheid, ll. Gortenreihe Elfriede Recktenwold, Hogedornstroße Norbert Amonn, Provinziolstroße Erni Sonnlog, Kreuzslroße Horst Klein, Uberherrner Stroße Christel Weiler, Neue-Welt-Stroße Ursulo Amonn, Weißdornflur Korl Foller, Soorburg-Trossem Morgoreto Roßport, Wodern/Morscholz Morio Schwinn, Ensdorf Hilde Fritz, (leinstroße Jocqueline Conrod, Petite Roselle lrmgord Senzig- lm Bogen Leni Hector, Uberherrn 80 Johre Morio Wilhelm, Oberbruchstroße Morio Klein, Kleinstroße Gerhord Kunzlec Großstroße Kof hqrino Amonn, Gollerstroße Gerhord Deslruelle. Groslrowstroße Klous Comlesse, Neue-Welt-Stroße Johonno Breininger, F[-rrstroße Hildegord Schwickert, Am Ginsterberg Helmut Amonn, Weißdorn{lu- 85 Johre Berto Krebs, Sondhousen Roso Klein, Professor-Ecker-Stroße Loni Bernhord, An der Kopellenmühle Regino Welsch, Reneouldsiroße llse Groß, Auf der Holzmühle Julione Krier, An der Kopellenmühle Georg Krier, An der Kopellenmühle 90 Johre Ello Willkomm, Provinziolstroße (Sonnenresidenz Wolter Jungmonn, lm Olversock Morio Schmitt, Admirol-Knorr-Stroße Über 90 Jqhre Borboro Ltrxenburger (91 ), Luisenthol Heleno Nicolo (92), Schworzdornstroße Morio Wogner (94), Feldstroße Herzlich willkommen! Der Verein für Heimotkunde Lisdorf eV. begrüßi ols neue Milglieder: Michoel Korl Hoen, Neuforweiler Julio Hoen, Neuforweiler Doris Schleich, Kleinstroße Benedikt Schleich, Kleinstroße Benedikt Schneider, Fori Rouch Alois MüJler, Holzmühler Siroße Cormen Müller, Holzmühler Stroße Josmin Müller, Holzmühler Stroße Helgo Mößner, Holzmühle Korl Wilhelm Mößner, Holzmühle Doris Wogner, Feldstroße Eric Wogner, Feldstroße Mortino Wogner, Feldslroße 29
  30. 30. I[etz unü l(oilenz - die liele unsetet Tagesausflüge im l.llalbiaft 2013 Metz - die europöisGhe ,üelropole in unserer Nochbqrschofl Metz mit seinen rund 200.000 Einwohnern ist Houptstodt des Deportemenls Moselle und seit oltersher Bi- schofssitz sowie 5i1z der Europöischen Vereinigung für umwehschuiz. Auch eine große univers;tdt hoi hier ihren Sitz. Metz wor ouch viele Johre Mochtzenirum für unsere Heimot. Soodouis und sein Umlond gehörten ouch Johre zur Diözese Metz. weltweit berühmt ist die go s.he Kothedrole st. Elienne mit ihren herrlichen 6.500 qm großen Glqsfenstern (u.o. von Morc Chogoll). Seit 20lO h;t Metz mit dem Centre Pompidou ein museoles Aushöngeschild, dos or.rch durch seine Archi- tektur besticht. Von ohersher besoß Melz ols Festungsslodl on der Reichsgrenze eine slrotegische schlÜsselstellung; zudem hoie sich Metz om Kreuzungspunkivon Römerslroßen gelegen zum Hondelszenlrum entwickelt, dos bis in die heutige Zeit fortwöhri. Fionzosen, Deutsche und Lothringer, die noch den Kelien, Römern, Fronken ,nJ -Cli."-n"" hier obwechselnd herrschten, prögten Metz. Wöhrend der preußischen Zeit von 1871 bis 1918, ols Elsoß - Lothringen mii Metz ols ,,Reichslond" zum l87l gegrÜndeten Deutschen Reich gehörte' sind imposonte BouwerkJ(Deutsches Tor -Porte des Allemonds-, Bohnhof, Post u o ) entstonden Metz weisi ein geuroltiges historisches und sokroles Kulturerbe or.rf. Die zohlreichen schön gestohelen Plölze und Arme a".üor"l irag"n l,"rte dos Bild von Metz und geben ihm einen grünen Chorokter, der zr.rm Bummeln und Verweilen einlädt. Dozu kogen die romontische_1ltstodt mit ihren Geschöflen, CoI6s und Restouronts bei. Melz die Metropole Lolhringens om Sqmslqg, 16. Mörz 2013 Abfqhrl: 8.OO Uhr Feuerwehrhous Lisdorl Rückonkunlt: co.21.30 Uhr Preis: 27,OO € (Fohrt und §todtlührung) Anmeldung bis 3.Mörz durch Überweisung des tohrpreises ouML-Konlo Tel.: 06831,/41694 Folos: Chisiion Leqo, ViLle de Met 30
  31. 31. Koblenz - ein Orl, in dem Rhein- und Moselromonlik zugleich zu erleben sind Am Zusommenfluss von Rhein und Mosel entstond unler dem römischen Koiser Tiberius (14-37 n.Chr)ein Römerloger. neben dem sich eine römische Hondelsstodi entwickelte, die zur Zeit der Völkerwonderung zer- slört wurde. An der Sielle des Römerkostells entstond 1276 eine Burg, die spöter zum kurfürstlichen Schloss erweiterl wurde. Aus dem Römerkostell mit der sie umgebenden römischen Hondelsstodt entwickelte sich die Slodt Koblenz. Glonzzeit der Stodi wor dos l2 bis l4.Johrhundert, ols die großen noch heufe dos Bild der Stodt bestimmenden Kirchen errichtet wurden. lm lT.Johrhundert erlebte Koblenz mit dem U mzug der Kurfürslen von Trier noch Ehrenbreilslein eine zweite borocke Blüte. Die einstige Residenz derTrierer Kurfürsten (bis ins l9.Johrhunderl) isf heute eine bedeutende Fremdenverkehrsstodt. Dos Slodtb;ld wird seit dem lO..lohrhundert von der hoch über dem rechten Rheinufer thronenden Feste Ehrenbreitstein beherrscht. Ab 1798 erlebte Koblenz unler {ronzösischer Herrschoft eine neue Blütezeit, die ihr den Nomen ,,Klein-Po- ris" einbrochte. 1815 sproch mon die Stodt Preußen zu. lm 2Weltkrieg wurde die Stodt stork zerstört. Der Altstodtkern wurde spöler weitgehend in historischer Form wieder oufgebout, dos übrige Stodtgebiet lrögt heule moderne Züge. Der berühmfeste Sohn der Stodt ist der spötere öslerreichische Stootsmonn Fürst Metternich (1773-1859). Dos Deulsche Eck, die bedeutendste Sfelle in Koblenz, ist nicht nur Treffpunkt für die beiden romontischen Flüsse, sondern ouch für Trodition und Fortschritt, für lebendige Geschichte und rhein- und mosellöndische Fröhlichkeil. Dos olles wollen wir bei unserem Koblenz-Ausflug om 5.Moi erleben. Bereils 20'll, ols die Bundesgorten- schou dod wor, hoben wir die Stodt kurz erlebt; do ist bereits der Plon gereift, Koblenz wöhrend eines gonzen Toges zu erleben. Koblenz, die olte und neue Stodt on Rhein und ll/losel om Sonnlqg, 5.ütoi 2013 Abfqhrr: 7.00 Uhr om Feuerwehrhous in Lisdorf Rückonkunft: gegen 21.3O Uhr Preis: 35,OO€ (Fohrt und Stqdtführung) Anmeldung bis 2l.April durch Einzohlung, Tel.: 0683I/41694 Konlen des Heimotkundevereins: KSK Sls: 74-30088-0, Volksbonk 5ls: 1401217629 Deuisches Eck in Koblenz mit Koiser Wilhelm l. Denkmol, wo die Mosel in den Rhein mündei. 3l
  32. 32. ilit dGm lleimatlundeuelein lisdorl in ilie ,,wGltstaü mit llelz" tllünchon uom 7. [is 9.luni 20t3 lm Juni isl die ,,Iroumslodl München", wie sie weltweil genonnl wird, noch einigen Johren dos Ziel einer der beliebten Reisen des Heimolkundevereins Lisdorf für ,,Jedermonn". ledermonn desholb, weil neben den zohl- reichen Vereinsmitgliedern olle München-Fons und lnieressierte doron teilnehmen können. D;esmol sind wir rür den München-Besuch von unserem longjöhrigen Vereinsmitglied, Dipl. lng. Victor Schmitt, eingeloden. Eristseit seinem Sludium zu Beginn der 60-iger Johre Wohlmünchener und unlerhölt dort eine inzwischen weliweit ldtige Gesellschoft f ür Eouingenieurwesen. Mii der Durchführung der Reise hoben wir dos renommierie Unternehmen Lomberi-Reisen ous Soorwellin- gen-Schworzenholz beouftrogl, dos uns ein onsprechendes Angeboi mit Komfort-Fernreisebus und Unterbringung im 4 Sterne-Hotel im Zentrum von München gemochl hol. Und dos zu einem günsligen Preis. Vicior Schmitt, Lombert Reisen und derVHL hoben gemeinsom ein onsprechendes Progromm für die knopp 3 Toge in München erorbeilet, beidem doswichtigste und Sehensweriesie von München vermittellober niemond überfordea wird. Wir legen Wert dorouf, doss bei dieser Reise der besondere Floir der Welt und Troumslodl München vermillell wi.d.Domil Sie miikommen können, empfiehli sich eine frühzeitigeAnmeldung. Unmiltelbor noch der Anmeldung und Einzohlung des Reisepreises ouf eines der VHL-Konten (KSK Soorlorlis KtoNr.: 74300880 oder Volksbonk Soorlouis KtoNr.: 1401217629) erholten Sie informolive Reiseunlerlogen und ols besonderen Service - den neuen ADAC-Re;, seführer München. Reiseverloul: Abfohrt: Freitog, ZJuni 6.00 Uhr, Lisdorf, Großslr. om Feuerwehrhous Rückonkunfi: Sonntog, 9.Juni gegen 21.00 Uhr Fohrt im komfortoblen Reisebus mit Schlofsessel, WC, Bordküche, Video- und Musikonloge 2x Ü/Frühstücksbuffet im 4 Sterne-Hotel Europo in München-Zenirum, Dochouer Slr. 115 Große Stodtrundfohrt mit Führung in München (co. 3 Std.), Empfong durch Victor Schmiii in seiner Fo. SSF-lngenieure AG, Domogkstr lo ;n Porkstodt Schwobing, Besuch im BMW-Museum inkl. Eintritt, Besuch der Alten Pinokothek oder onderes Museum bzw. Deutsches Museum inkl. Einirift, Besuch der KZ-Gedenk" slötte Dochou inkl. Eintriti Diverse Besichtigungen (Altsiodi, Altes Rothous, Morienplotz, Viklr,Jolienmorkt, Hofbröuhous, Moximilioneum, Schloss Nymphenburg, versch- Kirchen, Einkoufsstroßen usw), Besuch von Biergörten, Bierkellern, Brouhöusern Reiseprels: 220 € mlt Fohri, 2x Übernd(htung im DZ / Früslücksbutlet inkl. Beiichtlgungen und Eln- lrille, EZ ZusGhlog 65 €, lnto und Anmeldung: Heiner Groß, Tel.: O 68 3ll4 l6 94; e-moll: morie-luise.gross@orokle.de

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