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Zoologie vs. Wissenschaftsgeschichte<br />Zoologie<br />Verzeichnis der Erstbeschreibungen von Tieren<br />Sehr schneller ...
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Dimensionen der Digitalisierung<br />
Verfügbarkeit„Es ist da, ich kann es finden und nutzen“<br />24 / 7<br />Fehler werden auftreten und sind nicht zu verhind...
Bedienung ist ein Teil von Verfügbarkeit! <br />10% für GUI / Design<br />Projektkosten<br />
Broken by Design<br />Attention to Detail!<br />
Dimensionen der Digitalisierung<br />
Qualität<br />Orientierung an Praxisregeln der DFG<br />300 dpi Farbe, 600 dpibitonal<br />„echte“ optisch aufgelöste dpi!...
Dimensionen der Digitalisierung<br />
Semantik<br />Korrigierte bibliographische Daten<br />Digitalisierung als Maßnahme der Katalogshygiene<br />Volltexte zu v...
„kluger“ Volltext<br />Nicht in Suchindex verstecken, sondern neben Digitalisat präsentieren<br />Beurteilung von Qualität...
Experiment: Erschließung<br />Einheitlicher Suchraum (GDZ Bestand, 10.000 Bände)<br />Einheitliche Suchstrategien<br />Ver...
Dimensionen der Digitalisierung<br />
Verwertbarkeit<br />Flexible Ausgabeformate<br />PDF<br />Online-Pageturner<br />Zoom-Funktion<br />Adressierbakeit<br />P...
AugumentedReality<br />
Überwindung der Provinienz<br />Es interessiert keinen Wissenschaftler, in welcher Bibliothek seine Forschungsliteratur st...
ACHTUNG!<br />Wir versündigen uns an einer ganzen Generation von Wissenschaftlern, wenn wir Produktkonkurrenz auf dem Rück...
Rundumlösung vs. vernetze Dienste<br />Google:<br />Suche<br />Mail<br />Maps<br />Kalender<br />News<br />Docs<br />Picas...
ToDo‘s<br />Digitalisierung in hoher Qualität (Digital Master)<br />Mehrere Derivate für unterschiedliche Nutzungsszenarie...
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Was wir HEUTE beachten müssen um die Wissenschaftler in 10 Jahren nicht zu enttäuschen

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Veröffentlicht am

Vortrag zur Verbundkonferenz 2009 des GBV. Workshop 4: FAG Technische Infrastruktur

Veröffentlicht in: Technologie
  • 'Wir brauchen keinen Wettbewerb um lokal implementierte Features, sondern einen Wettbewerb um die beste Implementierung offener Standards' - wichtige Maxime, die Bibliotheken natürlich auch jenseits der Digitalisierung berücksichtigen sollten. Für das strategische Umdenken, das dafür nötig ist, werden wir uns noch auf Jahre hinaus engagieren müssen.
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Was wir HEUTE beachten müssen um die Wissenschaftler in 10 Jahren nicht zu enttäuschen

  1. 1. Was wir HEUTE beachten müssen<br />...um die Wissenschaftler in 10 Jahren nicht zu enttäuschen<br />Dipl. Sozw. Ralf Stockmann, SUB Göttingen<br />
  2. 2.
  3. 3. These<br />Der Umgang mit digitalen Daten wird die Wissenschaften genauso verändern wie der Buchdruck<br />Aber: es gibt nicht „DIE Wissenschaft“ sondern viele Disziplinen mit teils gegensätzlichen Anforderungen und Erwartungen<br />
  4. 4. Zoologie vs. Wissenschaftsgeschichte<br />Zoologie<br />Verzeichnis der Erstbeschreibungen von Tieren<br />Sehr schneller Zugriff auf gut ausgezeichnete Seiten (nicht: Seitenzahlen, Kapitel)<br />Best practice: kleine bitonaleScans, &lt;1 Sekunde für Seitenwechsel, kein Download<br />Wissenschaftsgeschichte<br />Detailanalye einzelner Seiten, Feinheiten wie Wasserzeichen interessant<br />Best practice: hochauflösende Farbscans, Downloadmöglichkeit der vollen Auflösung, Online-Editor für Bildmanipulationen (MPI für Wiss.Gesch.)<br />
  5. 5. Digital != Digital<br />Astrophysik: die NASA hat bereits alles digitalisiert<br />Medizin: digitalisierte Bücher töten Menschen<br />
  6. 6. Dimensionen der Digitalisierung<br />
  7. 7. Verfügbarkeit„Es ist da, ich kann es finden und nutzen“<br />24 / 7<br />Fehler werden auftreten und sind nicht zu verhindern<br />Europeana<br />Internet-Manifest<br />Klare Kommunikationsstrategien über Ausfälle<br />Indexierbar / Harvestbar denn: verfügbar ist das, was ich finde ohne es gesucht zu haben<br />Reaktion auf Nutzereingaben: &lt; 1 Sek, max. 3 Sek<br />Bedienung<br />
  8. 8. Bedienung ist ein Teil von Verfügbarkeit! <br />10% für GUI / Design<br />Projektkosten<br />
  9. 9. Broken by Design<br />Attention to Detail!<br />
  10. 10.
  11. 11. Dimensionen der Digitalisierung<br />
  12. 12. Qualität<br />Orientierung an Praxisregeln der DFG<br />300 dpi Farbe, 600 dpibitonal<br />„echte“ optisch aufgelöste dpi!<br />Farbkalibrierung?<br />Farbkeil reicht<br />Bestmögliche Bildqualität pro Kilobyte Dateigröße<br />JPG2000 ?<br />Bildoptimierung nur wo es sinnvoll ist<br />Entzerrung fragwürdig<br />Qualitätskontrolle: Vollständigkeit, dem Ziel angemessen<br />
  13. 13. Dimensionen der Digitalisierung<br />
  14. 14. Semantik<br />Korrigierte bibliographische Daten<br />Digitalisierung als Maßnahme der Katalogshygiene<br />Volltexte zu vertretbaren Preisen<br />&lt; 1 Cent pro Seite<br />Fraktur OCR läuft uns nicht weg: 5 Jahre warten<br />Keine händischen Korrekturen, lieber regelmäßig Fortschritte der Technik nutzen<br />Kollaborative Ansätze unterstützen (WikiSource)<br />
  15. 15. „kluger“ Volltext<br />Nicht in Suchindex verstecken, sondern neben Digitalisat präsentieren<br />Beurteilung von Qualität der OCR und damit der Verlässlichkeit der Suche<br />Wortkoordinaten<br />Download im TEI Format<br />Adressierbarkeit beliebig granularer Einheiten (Kapitel, Absatz, Satz, ...)<br />Erschlossen durch Normdaten<br />PND, <br />
  16. 16. Experiment: Erschließung<br />Einheitlicher Suchraum (GDZ Bestand, 10.000 Bände)<br />Einheitliche Suchstrategien<br />Verschiedene Suchindizes:<br />Bibliographische Daten<br />Strukturmetadaten<br />Volltexte<br />Fragestellungen:<br />Signifikante Unterschiede?<br />Komplementäre Treffersets?<br />Treffersets Teilmengen voneinander?<br />Ergebnisse: Anfang 2010<br />
  17. 17. Dimensionen der Digitalisierung<br />
  18. 18. Verwertbarkeit<br />Flexible Ausgabeformate<br />PDF<br />Online-Pageturner<br />Zoom-Funktion<br />Adressierbakeit<br />PersistenteIdentifier / PURLs<br />Markups<br />
  19. 19. AugumentedReality<br />
  20. 20. Überwindung der Provinienz<br />Es interessiert keinen Wissenschaftler, in welcher Bibliothek seine Forschungsliteratur steht.<br />Noch viel weniger interessiert ihn, in welchem Repository er die digitale Fassung gefunden hat.<br />Digitale Werkzeuge MÜSSEN system- und applikationsübergreifend funktionieren:<br />Bookmarking<br />Vernetzung<br />Kommentierung<br />Kollaboration<br />
  21. 21. ACHTUNG!<br />Wir versündigen uns an einer ganzen Generation von Wissenschaftlern, wenn wir Produktkonkurrenz auf dem Rücken der Forscher austragen<br />Wir brauchen keinen Wettbewerb um lokal implementierte Features, sondern einen Wettbewerb um die beste Implementierung offener Standards<br />Im Zweifelsfall werden die Wissenschaftler in Zukunft dahin gehen wo Vernetzung funktioniert (Google)<br />
  22. 22. Rundumlösung vs. vernetze Dienste<br />Google:<br />Suche<br />Mail<br />Maps<br />Kalender<br />News<br />Docs<br />Picasa (Bilder)<br />Nur durch ein Single Sign On verbunden<br />
  23. 23. ToDo‘s<br />Digitalisierung in hoher Qualität (Digital Master)<br />Mehrere Derivate für unterschiedliche Nutzungsszenarien anbieten<br />So viele (Meta)Daten wie möglich freigeben<br />Systematisch „kluge“ OCR vorantreiben<br />Softwareentscheidungen nicht (nur) danach treffen welche Features angeboten werden sondern welche Schnittstellen<br />
  24. 24. Vielen Dank<br />

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