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Die Schweizer Maschinen-, 
Elektro- und Metall-Industrie 
Medienmitteilung 
MEM-Industrie: Seitwärtsentwicklung ...
Spannungen in Osteuropa eine deutliche Reduktion der Ausfuhren nach 
Russland (-6,7%) sowie in die Ukraine (-32,3%) nach s...
Auftragseingang der MEM-Industrie 
(Basis: 1.Q. 2001 = 100) 
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Swissmem: MEM-Industrie: Seitwärtsentwicklung erwartet (DOKUMENT)

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Zürich (ots) - - Hinweis: Hintergrundinformationen können kostenlos im pdf-Format unter http://presseportal.ch/de/pm/100053245 heruntergeladen werden - Die ausgeprägte Wachstumsdynamik, welche die Geschäftsentwicklung der ... / http://ots.ch/6018c0d

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Swissmem: MEM-Industrie: Seitwärtsentwicklung erwartet (DOKUMENT)

  1. 1. Swissmem Die Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie Medienmitteilung MEM-Industrie: Seitwärtsentwicklung erwartet Die ausgeprägte Wachstumsdynamik, welche die Geschäftsentwicklung der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metall-Industrie (MEM-Industrie) noch zu Jahresbeginn prägte, ist im dritten Quartal 2014 in eine Stagna-tion übergegangen. Die Auftragseingänge verharrten mit einem Plus von 0,3 Prozent praktisch auf Vorjahresniveau, die Umsätze reduzierten sich um 4,2 Prozent. Aufgrund der schwachen Konjunkturentwicklung in den europäischen Hauptmärkten rechnen die Unternehmen derzeit nicht mit einer raschen Verbesserung des Geschäftsklimas. Liess vor einem Jahr eine starke Wiederbelegung der Nachfrage noch Hoff-nung auf eine anhaltende Aufwärtsbewegung aufkeimen, so ist diese im drit-ten Quartal 2014 allmählich einer gedämpften Erwartungshaltung gewichen. Die zweistelligen Wachstumsraten bei den Auslandbestellungen, die im ersten Halbjahr notiert werden konnten, sind im dritten Quartal 2014 in eine negative Entwicklung gekippt. Die Aufträge aus dem Ausland reduzierten sich im Ver-gleich zum Vorjahresquartal um 3,6 Prozent. Nur dank erhöhter Inlandaufträ-ge (+14,5%), die knapp ein Viertel zum Geschäftsergebnis der Unternehmen der MEM-Industrie beitragen, konnte das Auftragsniveau im dritten Quartal 2014 insgesamt gehalten werden (+0,3%). Eine Abkühlung der Geschäftsdynamik zeigte sich auch bei den Umsätzen. Im dritten Quartal 2014 sanken diese im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,2 Prozent. Zwar verbirgt sich dahinter ein Basiseffekt, denn das Vorjahresquar-tal war sehr umsatzstark. Über alle drei Quartale 2014 betrachtet liegt das Umsatzwachstum aber bei lediglich 1,4 Prozent. Diese Entwicklung deckt sich mit dem Verlauf der Exporte der MEM-Industrie, die sich in den ersten neun Monaten auf insgesamt 48,7 Milliarden Franken beliefen. Sie lagen damit 0,7% über dem Vorjahresniveau. Träge Entwicklung in Europa Von den Hauptabsatzmärkten wiesen in den ersten neun Monaten des lau-fenden Jahres vor allem die USA (+3,1%) und China (+8,7%) eine ausgepräg-te Dynamik auf. Der asiatische Wirtschaftsraum entwickelte sich mit einem Plus von 5,7 Prozent deutlich positiver als der EU-Raum, wo ein Exportrück-gang um 0,3% verzeichnet werden musste. Die schwache Konjunktur in Zent-raleuropa schlug sich in einer seitlichen Exportentwicklung in den Kernmärk-ten Deutschland (0,9%) und Frankreich (0,6%) nieder, während die politischen Kommunikation Pfingstweidstrasse 102 Postfach CH-8037 Zürich Tel. +41 44 384 41 11 www.swissmem.ch presse@swissmem.ch
  2. 2. Spannungen in Osteuropa eine deutliche Reduktion der Ausfuhren nach Russland (-6,7%) sowie in die Ukraine (-32,3%) nach sich zogen. Die aktuell unsichere geopolitische und konjunkturelle Lage bremste im lau-fenden Jahr vor allem die Ausfuhren in den Bereichen Elektrotech-nik/ Elektronik (-4,0%) sowie Präzisionsinstrumente (-0,8%). Die Subbranchen Metallbau und Maschinenbau konnten demgegenüber beide einen moderaten Exportzuwachs von 2,8 Prozent verzeichnen. Der grosse Optimismus, den die Unternehmen zu Beginn des Jahres zeigten, ist derzeit kaum noch spürbar. Im ersten Quartal 2014 rechneten 50 Prozent der Unternehmen mit zunehmenden Auftragseingängen für das gesamte Jahr. Mittlerweile gehen nur noch 36,5 Prozent der befragten Personen von einer verbesserten Auftragslage in den kommenden 12 Monaten aus. Demgegen-über ist der Anteil jener, die im selben Zeitraum mit weniger Aufträgen rech-nen, um 9 Prozentpunkte gestiegen. Anhaltende Wachstumsimpulse erwarten die Unternehmen vor allem aus Nordamerika und Fernost. Weit verhaltener als noch vor drei Monaten schätzen sie demgegenüber die Wachstumschan-cen Seite 2 in den europäischen Märkten ein. Schädliche Vorlagen Die weitere Entwicklung der MEM-Industrie hängt stark vom konjunkturellen Verlauf im Hauptmarkt Europa ab. Ein politischer Rückschlag droht zudem durch eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen in der Schweiz. Am 30. November stehen mit der Ecopop- und der Gold-Initiative zwei Vorlagen zur Abstimmung, welche die Innovationsfähigkeit und Wirtschaftskraft der Schweiz massiv schwächen würden. Beide Initiativen führten zu einer Isola-tion des Landes, schränkten den politischen Gestaltungsraum übermässig ein und würden damit die Basis des Schweizer Wohlstands untergraben. Swiss-mem setzt sich daher entschieden für ein NEIN zu diesen beiden Vorlagen ein. Zürich, 18. November 2014 Weitere Auskünfte erteilen: Ivo Zimmermann, Leiter Kommunikation Tel.: +41 44 384 48 50 / Mobile: +41 79 580 04 84 E-Mail: i.zimmermann@swissmem.ch Philippe Cordonier, Responsable Suisse romande Tel.: +41 21 613 35 85 / Mobile: +41 79 644 46 77 E-Mail: p.cordonier@swissmem.ch
  3. 3. Auftragseingang der MEM-Industrie (Basis: 1.Q. 2001 = 100) 180 % 160 % 140 % 120 % 100 % 80 % 60 % 40 % 20 % 0 % 2008 2009 2010 2011 2012 Total Ausland Inland 2013 2014 Pressegrafik Graphique pour la presse Press diagram 180 % 160 % 140 % 120 % 100 % 80 % 60 % 40 % 20 % 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Beilage zur Medienmitteilung, November 2014 Annexe au communiqué aux médias, novembre 2014 Annex to media release, November 2014 New Orders MEM industries (Base: 1st q. 2001 = 100) 180 % 160 % 140 % 120 % 100 % 80 % 60 % 40 % 20 % 0 % 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 Total Abroad Domestic Entrée des commandes industrie MEM (Base: 1er trim. 2001 = 100) 0 % Total Étranger Suisse

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