Lust am Lesen wecken
Wie man es besser und besser nicht macht
Leser
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Der Verlag und

sein Chefredakteur
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Aussage

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Foto mit BU (Video)
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Vorspann/Motto
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Storytelling
StoffsammlungRecherche
Die Story planen
Wie man es besser und besser nicht macht
SCHRITT 1: CHECKLISTE QUALITÄT / LESERNÄHE
Eine Geschichte ist g...
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F N
15 Ä-Regeln + 1 R-Regel
Fotos werden zweimal

und zweifach betrachtet
Beim ersten Mal informieren wir uns scheinbar ziellos:
Was gibt es auf dem F...
Beim zweiten Mal sucht das Auge gezielt nach Details
— aber nur, wenn das Auge von der Bildunterschrift
geführt, verführt ...
Es stimmt nämlich nicht, wenn Redakteure behaupten:
Ein Bild sage mehr als 1000 Worte.
Es bedarf kleiner Hinweise, um den ...
Die Lust am
Lesen wecken
15 Ä-Regeln für bessere Überschriften
Regel 1
Überschriften sind kein Selbstzweck, sondern haben 

eine dienende Funktion. Nicht spinnen um des Gags Willen.
Regel 2
Überschriften müssen eindeutig sein und dürfen 

keine Interpretation in die falsche Richtung zulassen.
Regel 3
Anführungszeichen nur bei Zitaten! Und nicht, um 

sprachliche Schwächen und Phantasielosigkeit zu kaschieren.
Regel 4
Knapp wie möglich, ausführlich wie nötig formulieren,
unverwechselbar und vor allem: unaustauschbar konkret.
Regel 5
Keine Verneinung in Überschriften!

Sage, was ist - und nicht, was nicht ist.
Regel 6
Höchstens nur ein Sprachbild in jeder Überschrift.

Klarheit in der Aussage ist oberstes Gebot.
Regel 7
Keine Fragezeichen in Überschriften! 

Journalisten sind dafür da, Lesern Antworten zu geben.
Regel 8
Interpunktion in der Überschrift - wenn es hilft,

in der Aussage klarer zu werden.
Regel 9
In Überschriften bleibt zusammen, was zusammengehört:

Artikel vor Substantiven, adverbiale Bestimmung, Namen etc.
Regel 10
Verben in Überschriften weglassen,

wenn’s plakativer werden soll.
Regel 11
In Überschriften sind Schlagworte mit Doppelpunkten zulässig,

um das Thema vorneweg anzureißen.
Regel 12
Immer an die Zielgruppe denken: Schreibt deutsch!

Erst recht in Überschriften.
Regel 13
Überschriften korrespondieren immer mit Fotos und Vorspann,

denn: Die Anmutung beeinflusst die Aussage.
Regel 14
Mut zum Ausrufezeichen! Wer was Wichtiges zu sagen hat,

macht keine langen Sätze.
Regel 15
Das Layout nach der besten Überschrift ausrichten 

und nicht die zweitbeste Überschrift nach dem Layout.
Die Lust am
Lesen wecken
15 Ä-Regeln für bessere Überschriften
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15 Regeln für bessere Überschriften in Zeitungen, Zeitschriften und Online. Aus Erfahrung in 15 Jahren Workshops und Schulungen von Redaktionen und Redakteuren in Deutschland, Österreich und Schweiz. http://pit-gottschalk.de

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  1. 1. Lust am Lesen wecken Wie man es besser und besser nicht macht
  2. 2. Leser Leser Lust am Lesen wecken Wie man es besser und besser nicht macht Der Verlag und
 sein Chefredakteur Leser User Generated 
 Freunde Freunde von Freunden Autoren Verlag Leser auf Twitter, Facebook
 und Co. ++ Meine Timeline ++
  3. 3. Lust am Lesen wecken Wie man es besser und besser nicht macht
  4. 4. Text Aussage
 Anmutung Foto mit BU (Video) Überschrift Vorspann/Motto Lust am Lesen wecken Wie man es besser und besser nicht macht
  5. 5. Überschriften wirken Wie man es besser und besser nicht macht
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  9. 9. Überschriften wirken Wie man es besser und besser nicht macht
  10. 10. Storytelling StoffsammlungRecherche
  11. 11. Die Story planen Wie man es besser und besser nicht macht SCHRITT 1: CHECKLISTE QUALITÄT / LESERNÄHE Eine Geschichte ist gut, wenn sie… … eine große Zahl von Lesern betrifft. … wichtige neue Informationen erhält. … einen grundsätzlichen, übertragbaren Anspruch hat. … das Potenzial hat, zum Stadtgespräch zu werden. … dem Leser hilft, sich eine eigene Meinung zu bilden. … einen Nutzwert hat und der Leser handeln kann. … der Zugang ungewöhnlich oder sogar exklusiv ist. … überrascht oder unterhält. … den Leser emotional berührt und bewegt. … einen Missstand aufdeckt. … beiträgt, dass der Leser etwas lernt. … einen der Interessenpunkte berührt, die jeder kennt und nutzt. …also mindestens die Hälfte dieser zwölf Punkte erfüllt. SCHRITT 2: DIE GESCHICHTE OPTIMIEREN Die Geschichte ist anzureichern um… …Vorschlag zur Zeilenlänge (80 oder 100 oder 120 oder XL) …Zusatz-Informationen für Infobox (Service, Event, Hintergrund) …Vorschlag zur Optik (Idee für Foto oder Grafik/Statistik) SCHRITT 3: DIE STORY GUT PRÄSENTIEREN Klare, selbsterklärende Überschrift Hochwertiges, passendes Foto Passende Widerhaken (Zitat, Infobox, Zweittext) Nutzwertige Hinweise
  12. 12. Die Story planen Wie man es besser und besser nicht macht Heft Portal Newsletter Facebook Youtube LinkedIn Xing DrittBlogs FirmenHomepages Wikipedia Amazon Twitter Pinterest PRPortale Artikel x x x x x Snippets x x x x x x x x x x Grafik x x x x x x x x x X x Tabellen x x x x x x x x x x Bilder x x x x x x x x x x x x Post x x x x x x x x Video x x x x x x x Die Touchpoints Matrix Beispiel Ebner Verlag
  13. 13. F N 15 Ä-Regeln + 1 R-Regel
  14. 14. Fotos werden zweimal
 und zweifach betrachtet Beim ersten Mal informieren wir uns scheinbar ziellos: Was gibt es auf dem Foto zu sehen? Jedoch steuern wir - bewusst oder aus Gewohnheit - bestimmte Punkte in ziemlich fester Reihenfolge an: Bild vor Text,
 Menschen vor Landschaften, Häusern, 
 zuerst Gesichter, dann Hände, Körper.
  15. 15. Beim zweiten Mal sucht das Auge gezielt nach Details — aber nur, wenn das Auge von der Bildunterschrift geführt, verführt oder angeleitet wird. Dann bleibt alles andere links liegt: Wir wollen wissen, worauf uns die BU neugierig gemacht hat. Da steht z.B., die Prinzessin trage besondere Ohrringe.
 Schon springt das Auge zurück ins Foto: W Wie sehen sie denn aus, diese Ohrringe? Fotos werden zweimal
 und zweifach betrachtet
  16. 16. Es stimmt nämlich nicht, wenn Redakteure behaupten: Ein Bild sage mehr als 1000 Worte. Es bedarf kleiner Hinweise, um den Wert eines Fotos herauszuarbeiten. Seine Besonderheit. Sonst bleiben manche Fotos stumm. Fotos werden zweimal
 und zweifach betrachtet
  17. 17. Die Lust am Lesen wecken 15 Ä-Regeln für bessere Überschriften
  18. 18. Regel 1 Überschriften sind kein Selbstzweck, sondern haben 
 eine dienende Funktion. Nicht spinnen um des Gags Willen.
  19. 19. Regel 2 Überschriften müssen eindeutig sein und dürfen 
 keine Interpretation in die falsche Richtung zulassen.
  20. 20. Regel 3 Anführungszeichen nur bei Zitaten! Und nicht, um 
 sprachliche Schwächen und Phantasielosigkeit zu kaschieren.
  21. 21. Regel 4 Knapp wie möglich, ausführlich wie nötig formulieren, unverwechselbar und vor allem: unaustauschbar konkret.
  22. 22. Regel 5 Keine Verneinung in Überschriften!
 Sage, was ist - und nicht, was nicht ist.
  23. 23. Regel 6 Höchstens nur ein Sprachbild in jeder Überschrift.
 Klarheit in der Aussage ist oberstes Gebot.
  24. 24. Regel 7 Keine Fragezeichen in Überschriften! 
 Journalisten sind dafür da, Lesern Antworten zu geben.
  25. 25. Regel 8 Interpunktion in der Überschrift - wenn es hilft,
 in der Aussage klarer zu werden.
  26. 26. Regel 9 In Überschriften bleibt zusammen, was zusammengehört:
 Artikel vor Substantiven, adverbiale Bestimmung, Namen etc.
  27. 27. Regel 10 Verben in Überschriften weglassen,
 wenn’s plakativer werden soll.
  28. 28. Regel 11 In Überschriften sind Schlagworte mit Doppelpunkten zulässig,
 um das Thema vorneweg anzureißen.
  29. 29. Regel 12 Immer an die Zielgruppe denken: Schreibt deutsch!
 Erst recht in Überschriften.
  30. 30. Regel 13 Überschriften korrespondieren immer mit Fotos und Vorspann,
 denn: Die Anmutung beeinflusst die Aussage.
  31. 31. Regel 14 Mut zum Ausrufezeichen! Wer was Wichtiges zu sagen hat,
 macht keine langen Sätze.
  32. 32. Regel 15 Das Layout nach der besten Überschrift ausrichten 
 und nicht die zweitbeste Überschrift nach dem Layout.
  33. 33. Die Lust am Lesen wecken 15 Ä-Regeln für bessere Überschriften

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