Warm-Up Content-Grundlagen

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Der moderne Journalismus verlangt unternehmerisches Denken. Denn mit Schreiben allein ist es nicht getan: Gute Texte müssen mit Überschriften und Spannungsbögen Einschaltquoten erzielen, die Teaser ihr Produktversprechen halten. Diese Präsentation erklärt in Deutsch ein ganzheitliches Konzept, den Context zur digitalen Welt und die Grundregeln für gute Überschriften. Kontakt für Vorträge über LinkedIn, Xing und Twitter @pitgottschalk

Veröffentlicht in: Kleinunternehmen & Unternehmertum
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Warm-Up Content-Grundlagen

  1. 1. Content Marketing I Bessere Verkaufe V o n
  2. 2. Warum ich hier bin
  3. 3. Früher Chefredakteur Sport-Bild Büroleiter CEO Mathias Döpfner Davor u.a. Sportchef Welt/WamS Heute AS Content-Director Bei Twitter @pitgottschalk Bei Facebook /pitgo Bei LinkedIn Pit Gottschalk 3
  4. 4. Aussage Anmutung Überschrift Vorspann/Motto Foto/BU (und Video) Text
  5. 5. Fotos werden, wenn es gut geht, zweimal und auf zweifache Weise betrachtet Beim ersten Mal informieren wir uns anscheinend ziellos: Was gibt‘s zu sehen? Jedoch steuern wir – unbewusst, vielleicht aus Gewohnheit – bestimmte Punkte in ziemlich fester Reihenfolge an: • Bild vor Text • Menschen vor Landschaften, Häusern, Maschinen usw. • Zuerst Gesichter, dann die Hände, der Körper. Beim zweiten Mal sucht das Auge gezielt nach Details des Fotos – aber auch nur, wenn das Auge von der Bildunterschrift geführt, verführt, angeleitet wird. Dann bleibt alles andere links liegen; dann wollen wir finden, worauf uns die BU neugierig gemacht hat. Da steht z.B., die Prinzessin trage ausgefallene Ohrringe. Schon springt das Auge zurück ins Foto: Wie sehen sie denn aus, diese Ohrringe? Es stimmt nicht, wenn immer erklärt wird, ein Bild sage mehr als 1000 Worte. Denn es bedarf oft einiger Sätze, damit sich der Inhalt erschließt. Sonst bleiben manche Fotos stumm.
  6. 6. Die Leitfrage Warum mache ich dieses Thema heute, jetzt und überhaupt?
  7. 7. „Das einzige, was künftig aus Sicht des Marktes zählt, ist der Wert. Was ist Ihre Dienstleistung für die Öffentlichkeit wert? Wert wird durch Bedürfnisse bestimmt: Welche Probleme lösen Sie?“ Jeff Jarvis Disruption & Entrepreneurship
  8. 8. Blase & Portal StoffsammlungRecherche
  9. 9. 1. 2. 3. 4. N F 1 5 Ä -
  10. 10. 1. 2. 3. 4. N F
  11. 11. N F
  12. 12. 1. 2. 3. 4.
  13. 13. 1. 2. 3. 4.
  14. 14. 1. 2. 3. 4. 1 5 Ä -
  15. 15. 15 Ä-Regeln für bessere Überschriften V o n
  16. 16. Überschriften sind kein Selbstzweck, sondern haben eine dienende Funktion. Nicht spinnen um des Gags Willen. 1
  17. 17. Überschriften müssen eindeutig sein und dürfen keine Interpretation in die falsche Richtung zulassen. 2
  18. 18. Anführungszeichen nur bei Zitaten! Und nicht, um sprachliche Schwächen oder Phantasielosigkeit zu kaschieren. 3
  19. 19. Knapp wie möglich, ausführlich wie nötig formulieren, unverwechselbar und vor allem: unaustauschbar konkret. 4
  20. 20. Keine Verneinung in Überschriften! Sage, was ist – und nicht, was nicht ist. 5
  21. 21. Höchstens nur ein einziges Sprachbild in jeder Überschrift. 6
  22. 22. Keine Fragezeichen in Überschriften! Denn Journalisten sind dafür da, den Lesern Antworten zu geben. 7
  23. 23. Interpunktion in einer Überschrift, wenn es hilft, klarer in der Aussage zu werden. 8
  24. 24. In Überschriften bleibt zusammen, was zusammengehört: Artikel vor Substantiven, adverbiale Bestimmungen, Namen etc. 9
  25. 25. Verben in Überschriften weglassen, wenn's plakativer wird. 10
  26. 26. Zulässig sind in Überschriften Schlagworte mit Doppelpunkt, um das Thema vorneweg anzureißen. 11
  27. 27. Immer an die Zielgruppe denken: Schreibt deutsch! Erst recht in Überschriften. 12
  28. 28. Überschriften korrespondieren immer mit Fotos und Vorspann/Motto, denn: Die Anmutung beeinflusst die Aussage. 13
  29. 29. Mut zum Ausrufezeichen! Wer was Wichtiges zu sagen hat, macht keine langen Sätze. 14
  30. 30. Das Layout nach der besten Überschrift ausrichten und nicht die zweitbeste Überschrift nach dem Layout. 15
  31. 31. 1 R-Regel Der Chef hat immer recht!
  32. 32. „Disruption ist das Gesetz des Dschungels und des Internets. Wenn irgendwer das, was du kannst, billiger, besser, schneller machen kann, dann wird er es tun.“ Jeff Jarvis Disruption & Entrepreneurship
  33. 33. eigene Angebote (Stärken) Marktbeda rf Sweet spot: Nische ! Marktlücken erkennen und füllen © Ulrike Langer
  34. 34. Einfach ausprobieren! http://webinaris.com/lnk/5370.html
  35. 35. Früher Chefredakteur Sport-Bild Büroleiter CEO Mathias Döpfner Davor u.a. Sportchef Welt/WamS Heute AS Content-Director Bei Twitter @pitgottschalk Bei Facebook /pitgo Bei LinkedIn Pit Gottschalk 55 Nur ein Wort, wie der Hamburger sagt: Vielen Dank!

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