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Physik: wissenschaftsphilosophische Überlegungen

Wissenschaftsphilosophische, dialektische Überlegungen zur Physik. Vom Verhältnis der wirklichen Welt zu unserem physikalischen Wissen von ihr.

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Physik
Vom Verhältnis der wirklichen
Welt zu unserem
physikalischen Wissen von ihr
Annette Schlemm (https://tinyurl.com/Schlemm)
Wissenschaftskritik (8)
Physik (9)
Dialektik bei Hegel (9)
Dialektik im Marxismus (5)
Physik und Dialektik (11)
3
4
...“welche Diskussionen in der Philosophie
hierzulande möglich gewesen wären,
wenn man manche Leute nicht in die
Verbannung geschickt hätte...“
(Renate Wahsner 1991)
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Physik: wissenschaftsphilosophische Überlegungen

  • 1. Physik Vom Verhältnis der wirklichen Welt zu unserem physikalischen Wissen von ihr Annette Schlemm (https://tinyurl.com/Schlemm)
  • 2. Wissenschaftskritik (8) Physik (9) Dialektik bei Hegel (9) Dialektik im Marxismus (5) Physik und Dialektik (11)
  • 3. 3
  • 4. 4 ...“welche Diskussionen in der Philosophie hierzulande möglich gewesen wären, wenn man manche Leute nicht in die Verbannung geschickt hätte...“ (Renate Wahsner 1991)
  • 5. 5
  • 6. 6
  • 7. Philosophische Köpfe „Kometen sind keine mathematischen Objekte, sie sind auch schön!!!“ (Elvira P., Amateurastronomin) 7
  • 9. Feministische Wissenschaftskritik • Geringerer Frauenanteil und geringe Aufstiegschancen • Kritik von Inhalten und Fragestellungen, Inhalt und Methoden • Frauengesundheit: Technikorientierung • Lernverhalten: nur männliche Ratten untersucht Seit Ende der 70er Jahre geht es aber auch den Frauen nicht mehr nur um das brotgelehrte Dasein, sondern sie stellen Inhalte, Methoden und Konsequenzen der Wissenschaft kritisch in Frage. (Heinsohn 1999: 46) • Biologie: „springende Gene“ 9
  • 10. Ökologische u.w. Wissenschaftskritik • Kritik an Ziel der Wissenschaft: • Kritik der Inhalte und Methoden • Standpunkt der Beherrschung und Überlistung der Natur • Objekt-Subjekt-Spaltung • Auslöschung der Naturqualitäten durch Mathematisierung • Militärische Interessen • Profitorientierung 10 „Starre Tatsachen und Gesetze hier, bewegte, farbige, mit und durch uns weiterarbeitende Welt dort – das ist die Teilung, ist die Abtrennung des philosophisch vollendenden vom einzelwissenschaftlich entfärbten und entäußerten Weltbegriff.“ (Ernst Bloch)
  • 11. Ökologische u.w. Wissenschaftskritik „Wie an der Ware nur der Preis wichtig ist, so an der Natur nur die quantitative Berechenbarkeit, nicht der qualitative Inhalt.“ (Ernst Bloch) Sohn-Rethel: Warenform  Denkform Ist es überhaupt möglich, Wissenschaften, die offensichtlich so tief mit westlichen, bürgerlichen und männlich dominierten Zielvorstellungen verbunden sind, für emanzipatorische Zwecke einzusetzen? (Sandra Harding) 11
  • 12. Welches Wissen wollen wir? Physik: „Das jetzt fällige Wissen ist eines ums beförderte Werden“ (Ernst Bloch) • Untersucht die Eigenschaften und das Verhalten grundlegender Phänomene der Natur anhand von quantitativen Modellen und Gesetzmäßigkeiten (Wikipedia) • Untersucht die Veränderbarkeit der physischen Prozesse 12
  • 13. Welches Wissen wollen wir? Physik: • Untersucht die Veränderbarkeit der physischen Prozesse „befördertes Werden“ Warum? • In welchem Kontext machen wir Physik? 13
  • 14. Welches Wissen wollen wir? Physik: • Untersucht die Veränderbarkeit der physischen Prozesse „befördertes Werden“ Warum? • In welchem Kontext machen wir Physik?  Wir re-produzieren unsere Lebensbedingungen und -mittel durch Veränderung der Um-/Mitwelt (wichtig: vorsorgend...)  Deren Prozesse müssen wir erkennen: Ist das essbar? Kann ich damit hacken? Wie kann Licht in Strom umgewandelt werden?  Deren Prozesse müssen wir verändern: kochen, Werkzeuge herstellen, Solarzellen bauen...  D.h.: wir müssen deren Veränderbarkeit untersuchen: Veränderung des Gegebenen, um (nicht natürlich gegebenen) Zweck zu erreichen... Physik der Solarzellen... 14
  • 15. 15 Welches Wissen wollen wir? ... dies auch vorsorgend in Bereichen, in denen „noch niemand zuvor gewesen ist“...
  • 16. Welches Wissen wollen wir? Physik: • Untersucht die Veränderbarkeit der physischen Prozesse „befördertes Werden“ ... braucht Philosophie: • „Ontologie“: besteht die Welt aus einer Menge von Dingen mit Eigenschaften ODER von miteinander zusammenhängenden Prozessen? 16
  • 17. Welches Wissen wollen wir? Physik: • Untersucht die Veränderbarkeit der physischen Prozesse „befördertes Werden“ ... braucht Philosophie: • „Ontologie“: besteht die Welt aus einer Menge von Dingen mit Eigenschaften ODER von miteinander zusammenhängenden Prozessen? Materialistische Dialektik:  Alles Existierende/Wirkliche existiert nur in Bewegung/Veränderung und im Zusammenhang. • Auch: vom Substanzdenken zum Beziehungsdenken... 17
  • 18. 18 So geht Physik!  Alles Existierende/Wirkliche existiert nur in Bewegung/Veränderung und im Zusammenhang. • Auch: vom Substanzdenken zum Beziehungsdenken...  D.h.: Bewegung und Zusammenhang wird vorausgesetzt, braucht nicht „erklärt“ zu werden. „Newtonsche Gravitation. Das beste, was man von ihr sagen kann, ist, daß sie den gegenwärtigen Zustand der Planetenbewegung nicht erklärt, sondern veranschaulicht. Die Bewegung ist gegeben.“ (MEW 20: 266) Was macht die Physik denn dann, wenn nicht Erklären?
  • 19. 19 So geht Physik! • Physik geht von Bewegtheit und Zusammenhang ihrer Objekte aus (weil die wirkliche Welt so ist). • Sie kann Bewegung beschreiben und vorhersagbar machen (Veränderbarkeit erkunden).  Dazu darf sie nicht nur Mathematik oder Logik sein, sondern muss Anschluss an die Wirklichkeit haben. (wirkliche Veränderbarkeit erkunden).
  • 20. 20 So geht Physik!  Objekte aus bestimmten Zusammenhängen lösen: experimentell, gedanklich (um bestimmte andere Zusammenhänge zu untersuchen) Wie soll das zusammen gehen???  Messtheoretisch mögliche Grundgrößen ermitteln, die gemessen werden können und mit denen Zusammenhänge zwischen den Größen in mathematischen Gleichungen bestimmt werden können. z.B.: m, v, ...  Modelle (Körper als Massepunkt...)  Gesetze als wesentliche (allgemein-notwendige) Zusammenhänge, z.B. Gravitationsgesetz: F = G(m1 x m2)/r2 Wirkliche bewegte und widersprüchliche Welt Mathematisierte Darstellung &
  • 21. 21 So geht Physik! Bullshit!  Gesetze beziehen sich auf etwas, was notwendigerweise und nicht zufällig ist  Sie sind abhängig von Bedingungen • Gesetze beschreiben „Zusammenhänge von Ursache und Wirkung“ • „erstes newtonsches Gesetz“ trifft auf gar nichts zu ...“welche Diskussionen in der Philosophie hierzulande möglich gewesen wären, wenn man manche Leute nicht in die Verbannung geschickt hätte...“ (Renate Wahsner 1991)
  • 23. So geht Dialektik bei Hegel 23 Leben ist Leben (abstrakte Identität mit sich selbst) Lebendes ist nicht tot, Totes ist nicht lebendig. Aber Tod gehört zum Leben (als Gattungsprozess)  Wirkliches Leben ist Leben einschließlich des Todes Was ist Leben? 1. 2. 3.
  • 24. So geht Dialektik bei Hegel 24 Wie begreifen wir dialektisch ? 1. 2. 3. • „indem der Gegenstand zuerst genommen wird, wie er ist, • dann wie er sich widerspricht, • endlich wie er die concrete Identität der Entgegengesetzten ist.“ (Erdmann, § 15)
  • 25. So geht Dialektik bei Hegel 25 1. 2. 3. Wenn der Gegenstand das Sich-Selbst-Wissen von Allem ist? • Abstraktes, unbestimmtes „Sein“ • „Sein“ und ebenso abstraktes, unbestimmtes „Nicht-Sein“ • „Werden“ (enthält Entstehen und Vergehen, d.h. vom Sein zum Nicht-Sein und umgekehrt)
  • 26. So geht Dialektik bei Hegel 26 1. 2. 3. Wenn der Gegenstand das Sich-Selbst-Wissen von Allem ist? • Abstraktes, unbestimmtes „Sein“ • „Sein“ und ebenso abstraktes, unbestimmtes „Nicht-Sein“ • „Werden“ (enthält Entstehen und Vergehen, d.h. weg vom Sein zum Nicht-Sein und umgekehrt) Bestimmte Negation
  • 27. So geht Dialektik bei Hegel 27 1. 2. 3. Wenn der Gegenstand das Sich-Selbst-Wissen von Allem ist? • „Etwas“ • Gegensatz des „Etwas“ und des „Anderen“ (des Etwas) (gegensätzliche Beziehung) • Das „Etwas“, als „das Andere des Anderen“ (Einheit des Gegensatzes = Verhältnis)
  • 28. So geht Dialektik bei Hegel 28 3. Höchste Form des Begreifens: • Das „Etwas“, als „das Andere des Anderen“ (Einheit des Gegensatzes = Verhältnis) „Etwas“ als Verhältnis = „Einheit der Beziehung auf sich und der Beziehung auf Anderes“ (HW 8: 267) z.B. Verhältnis Individuum - Gesellschaft • Es schließt sein Anderes in sich ein
  • 29. So geht Dialektik bei Hegel 29 Wenn der Gegenstand das Sich-Selbst-Wissen von Allem ist? • „Etwas“ • (gegensätzliche) Beziehung • Einheit des Gegensatzes = Verhältnis) Substanzdenken Beziehungsdenken Verhältnisdenken
  • 30. So geht Dialektik bei Hegel 30 1. 2. 3. Wer bin „Ich“?? • Das, was alle Menschen sind: menschliche Individuen (was wir gemeinsam haben) • Das, was besonders an mir ist • Unverwechselbare Einheit als dieses Individuum (Beziehung auf mich selbst) = kein Ding, sondern Tätigkeit: Wiederherstellung des allgemeinen Ich in der Besonderheit
  • 31. So geht Dialektik bei Hegel 31 1. 2. 3. „Metaphysik“ und Dialektik • „Metaphysik“: Abstraktion von allem außer dem, was Gegenstand der Erkenntnis wird • ...dann inneren Gegensatz finden... • ... Die Einheit der Gegensätze ist der Widerspruch und dessen „Lösung“ ist eine Bewegung.
  • 32. So geht Dialektik bei Hegel 32 1. 2. 3. Dialektische „Entwicklung“ der Begriffe bei Hegel • Logische, keine zeitliche Folge (höchstens als „Nacheinander-Denken“) • Marx (MEW 42: 35):
  • 33. So geht Dialektik im Marxismus 33 Dialektik: philosophische Erklärung objektiver Entwicklungsprozesse (Hörz 1986: 11) • Verzeitlichung der logischen „Entwicklung“
  • 34. So geht Dialektik im Marxismus 34 Dialektik: philosophische Erklärung objektiver Entwicklungsprozesse (Hörz 1986: 11) Bei Hegel: Werden: Dasein Sein Nicht-Sein Bei zeitlicher Entwicklung: Reptilien Fische Amphibien
  • 35. So geht Dialektik im Marxismus 35 Dialektik: philosophische Erklärung objektiver Entwicklungsprozesse (Hörz 1986: 11) Bei Hegel: Werden: Dasein Sein Nicht-Sein Bei zeitlicher Entwicklung: ?
  • 36. So geht Dialektik im Marxismus 36 Dialektik: philosophische Erklärung objektiver Entwicklungsprozesse (Hörz 1986: 11) Bei Hegel: Werden: Dasein Sein Nicht-Sein Bei zeitlicher Entwicklung: Funktioniert nur bei nachträglicher Rekonstruktion einzelner Entwicklungspfade
  • 37. So geht Dialektik im Marxismus 37 Dialektik: philosophische Erklärung objektiver Entwicklungsprozesse (Hörz 1986: 11) • Verzeitlichung der logischen „Entwicklung“ • Bei aller „Einheit von Logischem und Historischem“ entstehen bei Verzicht auf Unterscheidung Fehlschlüsse:  Verlust eines großen Reichtums bei der Analyse der Denkformen (Verstand/ Vernunft)  Teleologischer Determinismus auch für zeitliche Entw.  Verlust der real-historischen Mannigfaltigkeit  Überschätzung der Wahrscheinlichkeit für Höherentw.
  • 38. Wie war das noch mal bei Hegel? 38 1. 2. 3. Dialektische „Entwicklung“ der Begriffe bei Hegel • Logische, keine zeitliche Folge (höchstens als „Nacheinander-Denken“) • Teleologie (vorgegebenes Ziel): Einheit von Denken und Sein • Determinismus (Bestimmtheit der Negation durch das Ziel: Einheit von Denken und Sein)
  • 39. Zurück zur dialektischen Ontologie 39  (Ausreichend komplexe) Gegenstände der Erkenntnis sind in Wirklichkeit prozessierende Einheiten von Gegensätzen.  Ihre Bewegung besteht in der ständigen Bewegung der gegensätzlichen Momente, die Bewegung ist deren Einheit. (DdN: 348)
  • 40. 40 Physik und Dialektik? Wie soll das zusammen gehen??? Dialektik: Begreifen der Wirklichkeit in Form prozessierender, widersprüchlicher sich selbst entwickelnder Totalitäten Physik: Mathematisierte Darstellungen (Gleichungen) mit Grundgrößen Verständige Abstraktion
  • 41. 41 Physik und Dialektik? z.B. Gravitationsgesetz: F = G(m1 x m2)/r2 Wieviel (dialektische) Wirklichkeit steckt noch in der Physik ??? Wenn es nur einen Körper gibt, „hat“ der eine Gravitations“kraft“? • „Körper sind nur gegeneinander schwer“ • Newtonsche klassische Mechanik ist nicht „mechanistisch“ !!! (vgl. http://www.thur.de/philo/project/mechanik.htm) • „träge Masse“ beschreibt Verhalten gegenüber einer beschleunigenden Kraft
  • 42. 42 Physik und Dialektik? Wieviel (dialektische) Wirklichkeit steckt noch in der Physik ??? Der Witz einer physikalischen Theorie – auch der klassischen Mechanik – liegt daher gerade darin, das gegenseitige Aufeinandereinwirken der Körper zu beschreiben und eben dadurch den Begriff des physikalischen Körpers zu bestimmen. Genau hierdurch unterscheidet er sich von einem geometrischen Körper. Die Physik selbst liefert also die Argumente gegen den Mechanizismus [...]. (Wahsner 1981: 196) • Billiard-Vorstellung von Mechanik ist falsch: verwechselt Kraft mit Impuls/Stoß! • Kraftbegriff! (Wirkungsfähigkeit der K.)
  • 43. 43 Physik und Dialektik? Was passiert mit den Widersprüchen in einer mathematisch/logisch widerspruchsfreien Beschreibung??? Ein Pfeil okkupiert genau seine Ausdehnung im Raum. Einen Augenblick später okkupiert er einen anderen Raumausschnitt. Im ersten Fall hat er sich noch nicht bewegt, im zweiten bewegt er sich nicht mehr. Er steht also stets still.
  • 44. 44 Physik und Dialektik? Was passiert mit den Widersprüchen in einer mathematisch/logisch widerspruchsfreien Beschreibung??? Widerspruch der Ortsbewegung: „Ein Objekt ist an einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort und nicht mehr an diesem Ort“  wird zu: „Objekt am Ort“: dargestellt als Ort (x) „Objekt bewegt sich vom Ort weg“: dargestellt als Geschwindigkeit (v) Ortsbewegung: Das Objekt ist gleichzeitig (t) an diesem Ort (x) und nicht an diesem Ort (x).
  • 45. 45 Physik und Dialektik? Aufpassen: • Manche in der Physik sogenannten „Widersprüche“ sind gar keine wirklichen Widersprüche, sondern nur Entgegensetzungen. • Sterne: Entgegensetzung von Gravitationskraft und Strahlungsdruck. (Es gibt die Gravitationskraft und auch den Strahlungsdruck als physikalische Phänomene, ohne dass sie wie in Sternen zusammen gekoppelt sind. Bei „echten“ Widersprüchen gäbe es die Gegensätze ohne die Einheit gar nicht, sie würden in/von der Einheit gebildet).
  • 46. 46 Physik und Dialektik? Aufpassen: • Viele in der Physik sogenannten „Widersprüche“ haben nicht die Merkmale, die echte „Widersprüche“ in der dialektischen Philosophie haben! • Sie treiben nicht die Entwicklung/Evolution der physischen Objekte voran! • Widerspruch der Ortsbewegung • Quant als „Welle/Teilchen“ • Was treibt denn bei physischen Objekten die Entwicklung voran? • Das „Aufbrauchen der Bedingungen“ • Selbstorganisation durch Zufuhr von Energie und Entropieexport
  • 47. 47 Physik und Dialektik? Aufpassen: • Viele in der Physik sogenannten „Widersprüche“ haben nicht die Merkmale, die echte „Widersprüche“ in der dialektischen Philosophie haben! • Sie treiben die Entwicklung der Erkenntnis voran! • Widerspruch der Ortsbewegung • Quant als „Welle/Teilchen“ • Sie (zumindest diese) treiben nicht die Entwicklung/Evolution der physischen Objekte voran!
  • 48. 48 Physik und Dialektik? • Sie treiben die Entwicklung der Erkenntnis voran!
  • 49. 49 Physik und Dialektik? • Sie treiben die Entwicklung der Erkenntnis voran!
  • 50. Dialektik in der Natur(erkenntnis) 50 Umschlagen von Quantität in Qualität z.B. System der Elemente (DdN: 316): Kernladungszahl bestimmt Eigenschaften weitgehend; Durchdringung der Gegensätze Negation der Negation
  • 51. Dialektik in der Natur(erkenntnis) 51 Umschlagen von Quantität in Qualität z.B. System der Elemente (DdN: 316): Kernladungszahl bestimmt Eigenschaften weitgehend; z.B. Reihe der Alkane, jeweils (+ CH2) führt zu neuen Eigenschaften (Schorlemmer)
  • 52. Dialektik in der Natur(erkenntnis) 52 Umschlagen von Quantität in Qualität z.B. System der Elemente (DdN: 316): Kernladungszahl bestimmt Eigenschaften weitgehend; z.B. Reihe der Alkane, jeweils (+ CH2) führt zu neuen Eigenschaften (Schorlemmer) z.B. Energieerhöhung führt zur Entstehung von neuen Teilchen (Mesonen...) (Sakata) z.B. biologische Bildung neuer Arten bei ausreichender Population und Trennung von Populationen der früheren Art. Durchdringung der Gegensätze z.B. Umwandlung Proton-Neutron durch Vermittlung eines Pions: Negation der Negation
  • 53. Dialektik in der Natur(erkenntnis) 53 „Weil ein Neutron sich in ein Proton und ein negatives Meson umwandelt, darf man jedoch nicht einfach folgern, daß ein Neutron aus einem Proton und einem negativen Meson zusammengesetzt ist. Denn diese Beziehung läßt sich umkehren, d.h., ein Proton kann in ein Neutron und ein positives Meson umgewandelt werden. Dementsprechend sind Proton und Neutron beide „elementar“ und gleichzeitig „zusammengesetzt“, d.h. man kann sagen, daß sie eine Synthese von „Elementar-Sein“ und „Zusammengesetztsein“ darstellen. Weiterhin wirkt dieser Gegensatz als Triebkraft im Prozeß des Aufbaus einer neuen Qualität, des Kerns, aus Elementarteilchen.“ (Sakata 1947/1982: 112) Hideki Yukawa, Nobelpreis 1949
  • 54. Zusammenfassung 54 1. Unmittelbare „Dialektisierung“ der Naturwissenschaft zerstört deren Spezifik (mathematisierte, messbare Aussagen über Veränderbarkeit in bestimmtem Bereich) 2. Da Wirklichkeit bewegt und widersprüchlich ist, muss Erkenntnis diese Bewegtheit erfassen, allerdings in spezifischer Form. • Dualisierung, Unterscheidung aktiver und passiver Prinzipien... 3. Im Erkenntnisprozess dringen wir immer tiefer in diese Bewegtheit/Widersprüchlichkeit ein (über Problemantinomien) • (Die nie in einer Theorie erfasst sein kann... )
  • 56. 56 Wenn Blinde erkennen... Unmittelbar, „was“ man wahrnimmt... erklärt, „warum“ (gesetzmäßige) Zusammen-hänge „Elefant“ !!! „was II“
  • 57. 57 Wenn Forscher erkennen... erklärt, „warum“ Einzelne Elefanten... „was I“ Ökologische Zusammenhänge sich entwickelnde Biosphäre „was II“
  • 58. 58 Was ist Wahrheit? Fakten „was“ (unzusammen- hängend) • Beispiele „wenn...dann...“ (Gesetz) Was II  „warum“ noch nicht die ganze Wahrheit ( „Es genügt nicht die einfache Wahrheit“ Volker Braun in der DDR gegen Partei- ideologie) „Wahrheit“: im wahren Begriff: Einheit von Sein und Denken
  • 59. 59 Was ist Wahrheit? Fakten „was“ (unzusammen- hängend) • Beispiele „wenn...dann...“ (Gesetz) Was II  „warum“ noch nicht die ganze Wahrheit ( „Es genügt nicht die einfache Wahrheit“) „Wahrheit“: Einheit von (als sich entwickelnd begriffenem) Sein und Denken
  • 60. 60 Was ist Wahrheit? Fakten „was“ (unzusammen- hängend) • Beispiele „wenn...dann...“ (Gesetz) Was II  „warum“ noch nicht die ganze Wahrheit ( „Es genügt nicht die einfache Wahrheit“) „Wahrheit“: Einheit von (als sich entwickelnd begriffenem) Sein und (dialektischem) Denken
  • 61. 61 Handlungshorizonte faktische „Realität“ Das Mögliche in der „Wirklichkeit“ erkennen (innerhalb von Bedingungen) Die Veränder- barkeit (der Be- dingungen) erkennen Anpassungsdruck
  • 62. Was sind eigentlich Widersprüche? 62 Verschiedenheit: „A“ ist nicht „B“ ist nicht „C“... , Die Negation des Einen geschieht durch beliebiges Anderes. Unterschied: Ein Unterschied (d.h. nicht nur Verschiedenheit) liegt vor, wenn zwischen den Unterschiedenen eine bestimmte Negation besteht. Etwas ist nicht sein Anderes. (Wasser ist nicht Eis, aber beides ist H2O. D.h. Eis und Wasser und auch Dampf sind nicht beliebige Verschiedene, sondern Unterschiede der Form von H2O.)
  • 63. Was sind eigentlich Widersprüche? 63 Gegensatz: Der Unterschied wird als Gegensatz betrachtet, wenn die gegenseitige Negation betont wird. • Logische Gegensätze: im Denken: • Kontradiktorische: Ein(e) Begriff/Aussage negiert die andere. • Konträre: Ein(e) Begriff/Aussage negiert die andere, es kann aber auch etwas anderes sein. Es können nicht beide gleichzeitig wahr sein, aber es können beide falsch sein. • „Die Erde ist rund.“ – „Die Erde ist nicht rund.“ • „Grünes“ – „Rotes“
  • 64. Was sind eigentlich Widersprüche? 64 • Wirkliche Gegensätze: „Beziehung des wechselseitigen Sich-Ausschließens wesentlicher Merkmale“ (Stiehler 1967: 27). • z.B.: entgegen gerichtete Kräfte im Stern: Gas- und Strahlungsdruck, Gravitationsdruck, in Lebewesen entgegen gerichtete Prozesse wie Assimilation - Dissimilation, Ökonomie: Produktion - Konsumtion... • Polare Gegensätze: • z.B. Nord- und Südpol; Vater-Sohn: statische Gemeinsamkeit besteht (Pol- Sein, Elternschaft). Nur die Bedeutungen der Bestimmungen bestimmen sich gegenseitig über die gemeinsame Beziehung. Sie verändern sich aber dabei nicht.
  • 65. Was sind eigentlich Widersprüche? 65 • Gegensatz = Widerspruch ??? • Nein !!!: Widerspruch ist „Einheit und Kampf“ der Gegensätze, d.h. zusätzlich muss eine Einheit zwischen den Gegensätzen bestehen Der Gegensatz von Armut und Reichtum ist „nur“ ein Gegensatz, aber kein Widerspruch, denn „Arme und Reiche können nebeneinander leben, ohne daß sie in Kampf miteinander geraten“. ... „In seiner tätigen Beziehung“ ist der Gegensatz erst als „Gegensatz der Arbeit und des Kapitals“. Zumindest liegt das in ihren Verhaltensmöglichkeiten (auch wenn sie diese nicht immer verwirklichen). (Stiehler 1977: 36)
  • 66. Was sind eigentlich Widersprüche? 66 • Widersprüche der Bewegung • Die „Lösung“ des Widerspruchs ist die Selbstreproduktionsbewegung. Bewegung = der „daseiende Widerspruch“ (Hegel), schafft Form, in der sich die Widersprüche bewegen können (Marx). z.B. Widerspruch Assimilation - Dissimilation; Produktion -Konsumtion... Marx: „Es ist z.B. ein Widerspruch, daß ein Körper beständig in einen andren fällt und ebenso beständig von ihm wegflieht. Die Ellipse ist eine der Bewegungsformen, worin dieser Widerspruch sich ebensosehr verwirklicht als löst.“ (MEW 23: 119)
  • 67. Was sind eigentlich Widersprüche? 67 • Widersprüche der Entwicklung • Negierender SELBST-Bezug • Tendenz der Auflösung der selbstreproduzierenden Bewegung • die jeweiligen Existenzbedingungen sind unverträglich. • in Gesellschaft: antagonistische Widersprüche Woher kommt der Übergang vom Widerspruch der Bewegung zum Widerspruch der Entwicklung? • Quantität  Qualität • Frage: wann geschieht das „von selbst“? • Sterne: „Aufbrauchen der Bedingungen“ (Schlemm 1995)