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• 1965 bis 1980 Vertriebsleiter, Marketingleiter, Geschäftsführer
in der Privatwirtschaft (Handel, Markenartikel, Produktion)
• 1980 bis 2001 Marketing- und Vertriebsleiter, Direktor, GF in
der Finanzwirtschaft (Pensionskasse, Bank und Versicherung)
• Seit dem Jahr 2000 mit der FINNET KG selbständig, Coach,
Unternehmensberater, Trainer, Vortragender
• Seit 12/2012 mit 46,5 Beitragsjahren in reg. Alterspension
Initiator von:
• Projekt: <FinanzWissenKompakt>
• Projekt: <Die BAV*) Experten in Österreich> *) (Betriebliche Altersvorsorge)
• Projekt <Der Pensionsexperte>
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Thema heute:
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Bundesgesetz vom 9. September 1955 über
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www.finnet.at office@finnet.at
Generationenvertrag
Was bedeutet Umlageverfahren?
1951
Bevölkerungsentwicklung (Statistik Austria)
Phase 1 – Die fetten Jahre (1960 – 1980)
Veränderungen in den Folgejahren
Veränderungen in den Folgejahren
Veränderungen in den Folgejahren
Die Entwicklung
+8 J
- 14 J
+15 J
1951
2010
Vergleich
Warum geht es den Politikern heute recht gut?
Warum geht es den künftigen Pensionisten schlecht?
Lebensjahre Lebensjahre
männlich weiblich
Personen Personen
Volkszählung 2001 Bevölkerungsvorausschätzung
(Rohdaten) Hauptvariante (mittlere Wanderung und Fertilität)
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Lebensjahre Lebensjahre
männlich weiblich
Personen Personen
Bevölkerungsvorausschätzung Bevölkerungsvorausschätzung
Hauptvariante (mittlere Wanderung und Fertilität) Hauptvariante (mittlere Wanderung und Fertilität)
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020.00040.00060.00080.000
Lebensjahre
männlich weiblich
Personen Personen
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85
90
9595+
Österreich: Bevölkerung im Zeitvergleich
2001 2021 2041
1,72 Mio. 2,28 Mio.
2,85 Mio.
5,06 Mio. 4,87 Mio.
4,39
Mio.
1,34 Mio. 1,18 Mio. 1,10
Mio.
Quelle: Statistik Austria
„Anschluss-“ Kinder „Baby-Boomer“ der 60er- Jahre
Umlageverfahren bedeutet:
• 1955 finanzierten 4 Zahler 50 Jahre lang einem Nehmer
durchschnittlich 7 Jahre die Pension
• Heute finanzieren 2 Zahler 36 Jahre lang einem Nehmer
durchschnittlich 20 Jahre die Pension
• Künftig wird 1 Zahler mit 36 Jahren Beitragszahlung 25 Jahre einen
Pensionisten erhalten müssen
Konsequenzen:
– Beiträge steigen
– die (künftigen) Pensionen müssen immer weniger werden
– Staatszuschuss wurde vervielfacht
Die Folgen
Die Folgen
Pensionsreformen 2000/2003/2005
Auswirkungen Pensionsreformen
Durchschnitt der besten 10 Jahre
2900,- EUR
Vor 1990
Pro Jahr 2%: 40 x 2 = 80%
80% von 2900,- = 2320,-
2320,- minus 6% = 2181,- Pension
oder 70% vom Letztbezug (3100)
Pro Jahr früher: 2% : 3 x 2 = 6%
Durchschnitt aller 40 Jahre
2300,- EUR
In Zukunft
Pro Jahr 1,78%: 40 x 1,78 = 71,2%
71,2% von 2300,- = 1638,-
1638,- minus 15,3%=1387,- Pension
oder 44,7% vom Letztbezug (3100)
Pro Jahr früher: 5,1%: 3x5,1=15,3%
Auswirkungen Pensionsreformen
Auswirkungen Pensionsreformen
Richtig zum Fürchten
Durchschnitt der besten 10 Jahre
2500,- EUR
Vor 1990
Pro Jahr 2%: 40 x 2 = 80%
80% von 2500,- = 2000,-
2000,- minus 6% = 1880,- Pension
oder 80% vom Letztbezug (2650)
Pro Jahr früher: 2% : 3 x 2 = 6%
Durchschnitt aller 40 Jahre
1330,- EUR
In Zukunft
Pro Jahr 1,78%: 40 x 1,78 = 71,2%
71,2% von 1330,- = 947,-
947,- minus 15,3%= 802,- Pension
oder 30% vom Letztbezug (2650)
Pro Jahr früher: 5,1%: 3x5,1=15,3%
Ein 62 – jähriger Mann verdiente immer Höchstbeitragsgrundlage und
geht mit 40 VSJ in Pension*), Letzteinkommen € 4200,--
*) der Einfachheit halber alles mit heutigem Einkommen/Pension gerechnet, alle Angaben sind Brutto
• Recht 1980: Pension 3158,40 oder 75,2%; p.a. 2%, Abschlag 2%, Basis LEK
• Recht 1990: Pension 3076,57 oder 73,2%; p.a. 2%, Abschlag 2%, 5 Jahre
• Recht 1995: Pension 2981,77 oder 71,0%; p.a. 2%, Abschlag 2%, 10 Jahre
• Recht 2001: Pension 2713,33 oder 64,6%; p.a. 2%, Abschlag 2%, 18 Jahre
• Recht 2011: Pension 2530,18 oder 60,2%; p.a. 1,78%, Abschlag 12,6%, 23 Jahre
Verlustdeckelung 6,75%
• Recht 2028: Pension 1863,30 oder 44,3%; p.a. 1,78%, Abschlag 15,3%, 40 Jahre
kein Verlustdeckel
Opa (Papa) und heute Aktive!
Sparpaket von 26 Milliarden bis 2016
Sie vermissen etwas?
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• Ehrliche Information über künftige Ersatzrate wie BRD
• Anpassung Aufwertungszahl an Reallohnsteigerung
• Anhebung faktisches Pensionsalter und Anpassung Pensionsalter
Frauen an Männer
• Bei Ehepaaren mit Kindern, wo Frau Haushaltstätigkeit und
Kinderbetreuung übernimmt, Teilung der Kontogutschrift
(75/66.6% Mann, 25/33.3% Frau)
• (Mitwirkung Pensionisten an Konsolidierung)
Mögliche Forderungen Pensionen

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  • 10. Phase 1 – Die fetten Jahre (1960 – 1980)
  • 11. Veränderungen in den Folgejahren
  • 12. Veränderungen in den Folgejahren
  • 13. Veränderungen in den Folgejahren
  • 16. Warum geht es den Politikern heute recht gut?
  • 17. Warum geht es den künftigen Pensionisten schlecht?
  • 18. Lebensjahre Lebensjahre männlich weiblich Personen Personen Volkszählung 2001 Bevölkerungsvorausschätzung (Rohdaten) Hauptvariante (mittlere Wanderung und Fertilität) 020.00040.00060.00080.000 0 20.000 40.000 60.000 80.000 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90 9595+ 020.00040.00060.00080.000 Lebensjahre Lebensjahre männlich weiblich Personen Personen Bevölkerungsvorausschätzung Bevölkerungsvorausschätzung Hauptvariante (mittlere Wanderung und Fertilität) Hauptvariante (mittlere Wanderung und Fertilität) 020.00040.00060.00080.000 0 20.000 40.000 60.000 80.000 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90 9595+ 020.00040.00060.00080.000 Lebensjahre männlich weiblich Personen Personen Bevölkerungsvorausschätzung Hauptvariante (mittlere Wanderung und Fertilität) 020.00040.00060.00080.000 0 20.000 40.000 60.000 80.000 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60 65 70 75 80 85 90 9595+ Österreich: Bevölkerung im Zeitvergleich 2001 2021 2041 1,72 Mio. 2,28 Mio. 2,85 Mio. 5,06 Mio. 4,87 Mio. 4,39 Mio. 1,34 Mio. 1,18 Mio. 1,10 Mio. Quelle: Statistik Austria „Anschluss-“ Kinder „Baby-Boomer“ der 60er- Jahre
  • 19. Umlageverfahren bedeutet: • 1955 finanzierten 4 Zahler 50 Jahre lang einem Nehmer durchschnittlich 7 Jahre die Pension • Heute finanzieren 2 Zahler 36 Jahre lang einem Nehmer durchschnittlich 20 Jahre die Pension • Künftig wird 1 Zahler mit 36 Jahren Beitragszahlung 25 Jahre einen Pensionisten erhalten müssen Konsequenzen: – Beiträge steigen – die (künftigen) Pensionen müssen immer weniger werden – Staatszuschuss wurde vervielfacht
  • 24. Durchschnitt der besten 10 Jahre 2900,- EUR Vor 1990 Pro Jahr 2%: 40 x 2 = 80% 80% von 2900,- = 2320,- 2320,- minus 6% = 2181,- Pension oder 70% vom Letztbezug (3100) Pro Jahr früher: 2% : 3 x 2 = 6%
  • 25. Durchschnitt aller 40 Jahre 2300,- EUR In Zukunft Pro Jahr 1,78%: 40 x 1,78 = 71,2% 71,2% von 2300,- = 1638,- 1638,- minus 15,3%=1387,- Pension oder 44,7% vom Letztbezug (3100) Pro Jahr früher: 5,1%: 3x5,1=15,3%
  • 28. Richtig zum Fürchten Durchschnitt der besten 10 Jahre 2500,- EUR Vor 1990 Pro Jahr 2%: 40 x 2 = 80% 80% von 2500,- = 2000,- 2000,- minus 6% = 1880,- Pension oder 80% vom Letztbezug (2650) Pro Jahr früher: 2% : 3 x 2 = 6% Durchschnitt aller 40 Jahre 1330,- EUR In Zukunft Pro Jahr 1,78%: 40 x 1,78 = 71,2% 71,2% von 1330,- = 947,- 947,- minus 15,3%= 802,- Pension oder 30% vom Letztbezug (2650) Pro Jahr früher: 5,1%: 3x5,1=15,3%
  • 29. Ein 62 – jähriger Mann verdiente immer Höchstbeitragsgrundlage und geht mit 40 VSJ in Pension*), Letzteinkommen € 4200,-- *) der Einfachheit halber alles mit heutigem Einkommen/Pension gerechnet, alle Angaben sind Brutto • Recht 1980: Pension 3158,40 oder 75,2%; p.a. 2%, Abschlag 2%, Basis LEK • Recht 1990: Pension 3076,57 oder 73,2%; p.a. 2%, Abschlag 2%, 5 Jahre • Recht 1995: Pension 2981,77 oder 71,0%; p.a. 2%, Abschlag 2%, 10 Jahre • Recht 2001: Pension 2713,33 oder 64,6%; p.a. 2%, Abschlag 2%, 18 Jahre • Recht 2011: Pension 2530,18 oder 60,2%; p.a. 1,78%, Abschlag 12,6%, 23 Jahre Verlustdeckelung 6,75% • Recht 2028: Pension 1863,30 oder 44,3%; p.a. 1,78%, Abschlag 15,3%, 40 Jahre kein Verlustdeckel Opa (Papa) und heute Aktive!
  • 30.
  • 31. Sparpaket von 26 Milliarden bis 2016
  • 32. Sie vermissen etwas? • Parallelrechnung altes Recht und neues Recht • Verlustdeckelung 10% • Gibt es nicht mehr – ab 2014 Geschichte • Wie recht doch Minister Hundstorfer hat!
  • 34.
  • 35. Was auch kaum einer merkt?
  • 37. Danke für die Aufmerksamkeit Haben Sie noch Fragen?
  • 38. • Ehrliche Information über künftige Ersatzrate wie BRD • Anpassung Aufwertungszahl an Reallohnsteigerung • Anhebung faktisches Pensionsalter und Anpassung Pensionsalter Frauen an Männer • Bei Ehepaaren mit Kindern, wo Frau Haushaltstätigkeit und Kinderbetreuung übernimmt, Teilung der Kontogutschrift (75/66.6% Mann, 25/33.3% Frau) • (Mitwirkung Pensionisten an Konsolidierung) Mögliche Forderungen Pensionen