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E-Government in der Schweiz:
Innovation dank Föderalismus?
Dr. Matthias Stürmer
Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit
Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Bern
7. Bayerisches Anwenderforum eGovernment
Schloss Nymphenburg, München
10. Juni 2015
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Kurzportrait
> Seit August 2013 Oberassistent an der Universität Bern und
Leiter Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit
> 2010 bis 2013 bei EY (Ernst & Young) Schweiz,
Manager im Bereich IT Advisory
> 2009 bis 2010 Business Development und Projektleiter beim
Software-Unternehmen Liip AG
> 2006 bis 2009 Doktorat an der ETH Zürich am Lehrstuhl für
Strategisches Management und Innovation (D-MTEC)
> 2000 bis 2005 Studium Betriebswirtschaft und Informatik an
der Universität Bern, Masterarbeit am IWI
> Seit 2004 Inhaber Einzelunternehmen nice, Matthias Stürmer
> Mitgründer des Open Government Data Verein Opendata.ch
> Vorstandsmitglied Swiss Open Systems User Group /ch/open
> Geschäftsleiter der Parl. Gruppe Digitale Nachhaltigkeit
> EVP-Stadtrat von Bern
Dr. Matthias Stürmer
Oberassistent,
Leiter Forschungsstelle
Digitale Nachhaltigkeit
Universität Bern
Institut für Wirtschaftsinformatik
Engehaldenstrasse 8
CH-3012 Bern
Tel: +41 31 631 38 09
Mobile: +41 76 368 81 65
matthias.stuermer@iwi.unibe.ch
www.digitale-nachhaltigkeit.unibe.ch
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Agenda
1. E-Government Schweiz heute
2. Pyramide der Vorhaben in der Schweiz
3. E-Government Schweiz ab 2016
4. Open Source Prinzip für E-Government
3
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
E-Government- Strategie Schweiz
> 2007 durch Bundesrat verabschiedet.
> Die nationale E-Government-Strategie
wurde durch den Bund, in enger
Zusammenarbeit mit den Kantonen und
Gemeinden entwickelt.
> Bildet die Basis für Bund, Kantone und
Gemeinden,
— ihre Bestrebungen auf gemeinsame Ziele
auszurichten und
— legt Grundsätze, Vorgehen sowie
Instrumente zu deren Umsetzung fest.
> Die Umsetzung der Strategie erfolgt
dezentral aber koordiniert.
Quelle: http://www.egovernment.ch/egov/00833/00834/index.html?lang=de
4
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Ziele der E-Government-Strategie
> Die Wirtschaft wickelt den Verkehr
mit den Behörden elektronisch ab.
 G2B
> Die Behörden haben ihre
Geschäftsprozesse modernisiert und
verkehren untereinander elektronisch.
 G2G
> Die Bevölkerung kann die wichtigen -
häufigen oder mit grossem Aufwand
verbundenen - Geschäfte mit den
Behörden elektronisch abwickeln.
 G2C
5
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Welche Kantone stützen sich auf die
E-Government Strategie ab?
Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00853/00854
6
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Rahmenvereinbarung über die
E-Government Zusammenarbeit Schweiz
Öffentlich-rechtliche Rahmenvereinbarung
über die E-Government-Zusammenarbeit
in der Schweiz (2007-2015)
Regelt Organisation und Vorgehen von Bund,
Kantonen und Gemeinden bei der Umsetzung
der E-Government-Strategie Schweiz:
> Allgemeine Bestimmungen
> Steuerungsausschuss
> Expertenrat
> Geschäftsstelle
> Umsetzung der Strategie (Finanzierung)
Quelle: http://www.egovernment.ch/egov/00833/00839/index.html?lang=de
7
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Organisation von E-Government Schweiz
• Verantwortet koordinierte Umsetzung
• Definiert Katalog priorisierter Vorhaben
• Bestimmt federführende Organisationen
• Beschliesst Aktionsplan und finanzielle Mittel
• Informiert Bundesrat, KdK, Städte- und Gemeindeverband
• Stabsorgan von Steuerungsausschuss und Expertenrat
• Koordiniert Umsetzung der Strategie
• Erarbeitet Aktionsplan zuhanden Steuerungsausschuss
• Geführt durch Informatiksteuerungsorgan des Bundes
(ISB), wird durch Bund finanziert
• Fachgremium das Steuerungsausschuss,
Geschäftsstelle und federführende
Organisationen berät
• Max. 9 Fachleuten aus Verwaltung,
Wirtschaft und Wissenschaft
8
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Steuerungsausschuss
E-Government Schweiz
Bund:
> Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf,
Eidgenössisches Finanzdepartement (EFD), Vorsitz
> Bundesrat Johann Schneider-Ammann,
Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und
Forschung (WBF)
> Bundeskanzlerin Corina Casanova, Bundeskanzlei (BK)
Kantone:
> Regierungsrat Marcel Schwerzmann, Kanton Luzern
> Regierungsrat Philippe Receveur, Kanton Jura
> Staatsschreiber Rainer Gonzenbach, Kanton Thurgau
Gemeinden:
> Grossrat Peter Bernasconi, Vorstandsmitglied
Schweizerischer Gemeindeverband
> Gemeindepräsident Beat Tinner, Gemeinde Wartau, SG
> Stadtpräsident Michael Künzle, Stadt Winterthur, ZH
9
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Agenda
1. E-Government Schweiz heute
2. Pyramide der Vorhaben in der Schweiz
3. E-Government Schweiz ab 2016
4. Open Source Prinzip für E-Government
10
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
E-Government Vorhaben in der Schweiz
E-Government-Landkarte
Schweiz
Katalog
priorisierter Vorhaben
Aktionsplan
2014: 9 Vorhaben im
Aktionsplan (2.2 Mio Fr.)
Okt. 2013: 58 priorisierte
Vorhaben, 24 davon umgesetzt
2014: 39 Leistungen
in 21 Kantonen und
177 Gemeinden
dokumentiert
11
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
E-Government-Landkarte
> Priorisiertes Vorhaben: B1.14
> Federführende Organisation: Geschäftsstelle E-Government
Schweiz / Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB)
> Strategischer Grundsatz: „Einmal entwickeln, mehrfach anwenden“
> Ziel: Wiederverwendung von Basisinfrastrukturen und elektronischer
Dienstleistungen schweizweit fördern und damit Synergien schaffen
> Vorgabe: schweizweite Übersicht aller E-Government
Dienstleistungen aufbauen und aktiv führen
> Dimensionen: Geografie,
Abdeckungsgrad,
technische Lösungen
12
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
E-Government-Landkarte
Demo www.egovernment-landkarte.ch
13
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
E-Government Vorhaben in der Schweiz
E-Government-Landkarte
Schweiz
Katalog
priorisierter Vorhaben
Aktionsplan
2014: 9 Vorhaben im
Aktionsplan (2.2 Mio Fr.)
Okt. 2013: 58 priorisierte
Vorhaben, 24 davon umgesetzt
2014: 39 Leistungen
in 21 Kantonen und
177 Gemeinden
dokumentiert
14
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Katalog priorisierter Vorhaben
> Priorisierte Leistungen (A)
— Öffentliche Leistungen, die besonders gutes Kosten-Nutzen-
Verhältnis ausweisen, wenn sie elektronisch erbracht werden.
— A1: organisationsübergreifende Koordination ist zwingend nötig
— A2: flächendeckende Umsetzung mit gegenseitigem
Erfahrungsaustausch kann dezentral erfolgen
> Priorisierte Voraussetzungen (B)
— Koordinierte Bereitstellung von Voraussetzungen für die unter (A)
aufgeführten Leistungen.
— Werden für mehrere Leistungen benötigt und erfordern
schweizweite Koordination.
— B1: Standardisierungen und Rahmenbedingungen
— B2: Infrastruktur und Dienste
Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00847/index.html?lang=de
15
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Auswahl der priorisierten
Leistungen (A)
> A1.05 Abwicklung öffentlicher Ausschreibungen
inkl. Einreichung, Evaluation
> A1.06 Baubewilligung beantragen
> A1.07 Bestellung und Bezug von beglaubigten
Registerauszügen, Ausweisen des
Zivilstandswesens etc.
> A1.12 Meldung Adressänderung, Wegzug, Zuzug
> A1.13 Vote électronique
Auswahl der priorisierten
Voraussetzungen (B)
> B1.06 E-Government-Architektur Schweiz
> B1.10 Nationale Geodateninfrastruktur NGDI
> B1.12 Standardisierung von Objektdaten
> B1.13 eCH-Prozessaustauschplattform
> B1.14 E-Government Landkarte Schweiz
> B1.15 eOperations Schweiz
Katalog priorisierter Vorhaben
> A2.01 Elektronische MWST-Abrechnung
> A2.02 Abwicklung der Erklärung von Gewinn- und
Kapitalsteuer / Steuererklärung Privatpersonen
> A2.05 Parkkarte beantragen und bezahlen
> A2.10 Bewilligungen im Bereich Arbeit
> A2.11 Konsularische Dienstleistungen
> B2.06 Dienst für die Identifikation und
Berechtigungsverwaltung
> B2.08 Elektronische Rechnungsstellung und
Zahlungsabwicklung
> B2.12 Open Government Data
> B2.15 National und im EU-Raum barrierefrei
anerkannte elektronische Identität
> B2.14 Umsetzung Cloud-Computing Strategie
16
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
E-Government Vorhaben in der Schweiz
E-Government-Landkarte
Schweiz
Katalog
priorisierter Vorhaben
Aktionsplan
2014: 9 Vorhaben im
Aktionsplan (2.2 Mio Fr.)
Okt. 2013: 58 priorisierte
Vorhaben, 24 davon umgesetzt
2014: 39 Leistungen
in 21 Kantonen und
177 Gemeinden
dokumentiert
17
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Aktionsplan
> Vorgesehen in der Rahmenvereinbarung
> Instrument zur Beschleunigung der
Strategieumsetzung
> Aktionsplan enthält kurz-, mittel- und
langfristige Massnahmen für ausgewählte
priorisierte Vorhaben
> Vorhaben erhalten finanzielle Beiträge von
total 2.4 Millionen Franken pro Jahr
> Kosten paritätisch durch Bund und
Kantone getragen
> Finanzierte Massnahmen erfüllen
bestimmte Kriterien
Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00848/
18
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Finanzierte Vorhaben im Aktionsplan 2015
Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00848/01068/index.html?lang=de (Oktober 2014)
19
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Agenda
1. E-Government Schweiz heute
2. Pyramide der Vorhaben in der Schweiz
3. E-Government Schweiz ab 2016
4. Open Source Prinzip für E-Government
20
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
E-Government in der Schweiz ab 2016
> Öffentlich-rechtliche Rahmenvereinbarung über E-Government-
Zusammenarbeit in der Schweiz noch bis Ende 2015 gültig
> Steuerungsausschuss Ende 2013 Prozess zur Erarbeitung der
nötigen rechtlichen und institutionellen Grundlagen für
E-Government-Zusammenarbeit ab 2016 lanciert
> Vorgängig zum politischen Prozess wurde 2015 eine
schweizweite Vision von E-Government ab 2016 entwickelt
> Geschäftsstelle E-Government Schweiz koordiniert Prozess in
Einbezug aller Partnerinstitutionen und -verbände
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Umsetzungsszenarien für
E-Government Schweiz ab 2016
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
E-Government-Strategie Schweiz ab 2016
Leitbild:
«E-Government ist selbstverständlich: Schnelle, transparente
und wirtschaftliche elektronische Behördenleistungen für
Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung.»
23
Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00881/01066/index.html?lang=de
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
E-Government-Strategie Schweiz ab 2016
Strategische Ziele:
> Dienstleistungsorientierung: Die elektronischen Behörden-
leistungen sind einfach nutzbar, transparent und sicher.
> Nutzen und Effizienz: E-Government schafft für Bevölkerung,
Wirtschaft und Behörden einen Mehrwert und reduziert bei allen
Beteiligten den Aufwand bei der Abwicklung von
Behördengeschäften.
> Innovation und Standortförderung: E-Government nutzt
Innovationen und fördert damit die Attraktivität des
Wirtschaftsstandortes und Lebensraums Schweiz.
> Nachhaltigkeit: Die Mehrfachnutzung von Lösungen wird
gefördert. Eine gemeinsam getragene Organisation stellt die
Nachhaltigkeit von E-Government-Diensten sicher, indem sie
diese auf Nachfrage umsetzt und betreibt.
24
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
E-Government-Strategie Schweiz ab 2016
Prinzipien:
a. Fokussierung und Priorisierung
b. Austausch und Koordination
c. Standardisierung und Wirtschaftlichkeit
d. Prozessoptimierung
e. Rechtsgrundlagen, Datenschutz und IT-Sicherheit
f. Zugang für alle
25
Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00881/01066/index.html?lang=de
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Agenda
1. E-Government Schweiz heute
2. Pyramide der Vorhaben in der Schweiz
3. E-Government Schweiz ab 2016
4. Open Source Prinzip für E-Government
26
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Open Source Software
Was ist Open Source Software?
Ein Software-Produkt wird als Open Source Software
bezeichnet, wenn es unter einer der rund 70 Lizenzen
veröffentlicht ist, welche durch die Open Source
Initiative (OSI, www.opensource.org) abgesegnet sind.
Eine Open Source Lizenz beinhaltet immer folgendes:
1. Die Software darf beliebig eingesetzt werden.
2. Der Quelltext der Software ist zugänglich.
3. Die Software darf beliebig kopiert und verbreitet werden.
4. Die Software darf verändert und der veränderter Form
weitergegeben werden.
Quelle: http://www.opensource.ch/oss-knowhow/details/kbarticle/open-source-software-im-geschaeftskritischen-einsatz/
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Struktur einer Open Source Community
Nutzer
Mitwirkende
Entwickler
Kernentwickler
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Abhängigkeiten
Open Source Software Proprietäre Software
Kunde
Produkt
Kunde
Produkt
Anbieter
Anbieter Anbieter
Anbieter
Abhängigkeit Abhängigkeit
AbhängigkeitWechsel möglich
29
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Föderalismus und Open Source
Schweizer Föderalismus hat viele Parallelen zu
Prinzipien in Open Source Communities:
> Dezentrale Kontrolle: kein Einzelner befielt
> Pluralismus: unterschiedliche Akteure
> Faire Vertretung: Repräsentanten werden gewählt
> Freiwillige Partizipation: niemand wird gezwungen
> Offene Mitwirkung: jeder kann mitmachen
> Kultur des Teilens: sozialer Ausgleich
Echte Innovation durch Föderalismus ist möglich!
30
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Open Source Fachanwendungen
> Anwender-Community: Institutionelle Anwender von
Fachapplikationen entwickeln selber Open Source Software
> Anwender besitzen Urheberrecht (proprietäres Modell:
Hersteller besitzen Urheberrecht und verkaufen Lizenzen)
> Open Source Lizenzen und Open Source
Entwicklungsmodell sind optimal für gemeinsame
Software-Entwicklung:
— Abdeckung juristischer Aspekte
— Abdeckung organisatorischer Aspekte
— Abdeckung technischer Aspekte
31
Quelle: http://www.opensource.ch/knowhow/2012_OpenSourceStudie_Stuermer.pdf
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Open Source Studie Schweiz 2015
> Alle 3 Jahre im Auftrag von
swissICT und /ch/open
> Ausgeführt durch Forschungsstelle
Digitale Nachhaltigkeit
> Finanziert durch ISB, educa.ch,
Kanton Bern und OSS Anbieter
> 200 CEOs, CTOs etc. haben alle
Fragen beantwortet
> Rund 20 Fachartikel und
Praxisbeispiele enthalten
> Veröffentlichung am 3. Juni 2015
Quelle: www.swissict.ch/oss2015/
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Beispiel OpenJustitia
> Open Source Fachanwendung des
Schweizerischen Bundesgerichts
> www.openjustitia.ch
33
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Beispiel CAMAC
> Open Source Baugesuchsverwaltung von zahlreichen
Schweizer Kantonen
> www.camac.ch
34
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Beispiel OneGov GEVER
> Open Source Geschäftsverwaltung von Schweizer Kantonen
und Gemeinden
> www.onegov.ch
35
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Viele weitere Open Source Anwender-
Communities
36
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
UK Open Source Policy
> “You should always
share software that has
been written by the
government and/or its
suppliers (this includes
source code and
documentation) …”
37
Quellen: https://www.gov.uk/service-manual/making-software/choosing-technology.html https://github.com/alphagov/
E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?
Abschluss
Fragen, Diskussion
Besten Dank für
Ihre Aufmerksamkeit!
Dr. Matthias Stürmer
Oberassistent,
Leiter Forschungsstelle
Digitale Nachhaltigkeit
Universität Bern
Institut für Wirtschaftsinformatik
Engehaldenstrasse 8
CH-3012 Bern
Tel: +41 31 631 38 09
Mobile: +41 76 368 81 65
matthias.stuermer@iwi.unibe.ch
www.digitale-nachhaltigkeit.unibe.ch

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E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus?

  • 1. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Dr. Matthias Stürmer Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität Bern 7. Bayerisches Anwenderforum eGovernment Schloss Nymphenburg, München 10. Juni 2015
  • 2. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Kurzportrait > Seit August 2013 Oberassistent an der Universität Bern und Leiter Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit > 2010 bis 2013 bei EY (Ernst & Young) Schweiz, Manager im Bereich IT Advisory > 2009 bis 2010 Business Development und Projektleiter beim Software-Unternehmen Liip AG > 2006 bis 2009 Doktorat an der ETH Zürich am Lehrstuhl für Strategisches Management und Innovation (D-MTEC) > 2000 bis 2005 Studium Betriebswirtschaft und Informatik an der Universität Bern, Masterarbeit am IWI > Seit 2004 Inhaber Einzelunternehmen nice, Matthias Stürmer > Mitgründer des Open Government Data Verein Opendata.ch > Vorstandsmitglied Swiss Open Systems User Group /ch/open > Geschäftsleiter der Parl. Gruppe Digitale Nachhaltigkeit > EVP-Stadtrat von Bern Dr. Matthias Stürmer Oberassistent, Leiter Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit Universität Bern Institut für Wirtschaftsinformatik Engehaldenstrasse 8 CH-3012 Bern Tel: +41 31 631 38 09 Mobile: +41 76 368 81 65 matthias.stuermer@iwi.unibe.ch www.digitale-nachhaltigkeit.unibe.ch
  • 3. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Agenda 1. E-Government Schweiz heute 2. Pyramide der Vorhaben in der Schweiz 3. E-Government Schweiz ab 2016 4. Open Source Prinzip für E-Government 3
  • 4. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? E-Government- Strategie Schweiz > 2007 durch Bundesrat verabschiedet. > Die nationale E-Government-Strategie wurde durch den Bund, in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen und Gemeinden entwickelt. > Bildet die Basis für Bund, Kantone und Gemeinden, — ihre Bestrebungen auf gemeinsame Ziele auszurichten und — legt Grundsätze, Vorgehen sowie Instrumente zu deren Umsetzung fest. > Die Umsetzung der Strategie erfolgt dezentral aber koordiniert. Quelle: http://www.egovernment.ch/egov/00833/00834/index.html?lang=de 4
  • 5. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Ziele der E-Government-Strategie > Die Wirtschaft wickelt den Verkehr mit den Behörden elektronisch ab.  G2B > Die Behörden haben ihre Geschäftsprozesse modernisiert und verkehren untereinander elektronisch.  G2G > Die Bevölkerung kann die wichtigen - häufigen oder mit grossem Aufwand verbundenen - Geschäfte mit den Behörden elektronisch abwickeln.  G2C 5
  • 6. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Welche Kantone stützen sich auf die E-Government Strategie ab? Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00853/00854 6
  • 7. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Rahmenvereinbarung über die E-Government Zusammenarbeit Schweiz Öffentlich-rechtliche Rahmenvereinbarung über die E-Government-Zusammenarbeit in der Schweiz (2007-2015) Regelt Organisation und Vorgehen von Bund, Kantonen und Gemeinden bei der Umsetzung der E-Government-Strategie Schweiz: > Allgemeine Bestimmungen > Steuerungsausschuss > Expertenrat > Geschäftsstelle > Umsetzung der Strategie (Finanzierung) Quelle: http://www.egovernment.ch/egov/00833/00839/index.html?lang=de 7
  • 8. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Organisation von E-Government Schweiz • Verantwortet koordinierte Umsetzung • Definiert Katalog priorisierter Vorhaben • Bestimmt federführende Organisationen • Beschliesst Aktionsplan und finanzielle Mittel • Informiert Bundesrat, KdK, Städte- und Gemeindeverband • Stabsorgan von Steuerungsausschuss und Expertenrat • Koordiniert Umsetzung der Strategie • Erarbeitet Aktionsplan zuhanden Steuerungsausschuss • Geführt durch Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB), wird durch Bund finanziert • Fachgremium das Steuerungsausschuss, Geschäftsstelle und federführende Organisationen berät • Max. 9 Fachleuten aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft 8
  • 9. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Steuerungsausschuss E-Government Schweiz Bund: > Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Eidgenössisches Finanzdepartement (EFD), Vorsitz > Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Eidgenössisches Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) > Bundeskanzlerin Corina Casanova, Bundeskanzlei (BK) Kantone: > Regierungsrat Marcel Schwerzmann, Kanton Luzern > Regierungsrat Philippe Receveur, Kanton Jura > Staatsschreiber Rainer Gonzenbach, Kanton Thurgau Gemeinden: > Grossrat Peter Bernasconi, Vorstandsmitglied Schweizerischer Gemeindeverband > Gemeindepräsident Beat Tinner, Gemeinde Wartau, SG > Stadtpräsident Michael Künzle, Stadt Winterthur, ZH 9
  • 10. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Agenda 1. E-Government Schweiz heute 2. Pyramide der Vorhaben in der Schweiz 3. E-Government Schweiz ab 2016 4. Open Source Prinzip für E-Government 10
  • 11. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? E-Government Vorhaben in der Schweiz E-Government-Landkarte Schweiz Katalog priorisierter Vorhaben Aktionsplan 2014: 9 Vorhaben im Aktionsplan (2.2 Mio Fr.) Okt. 2013: 58 priorisierte Vorhaben, 24 davon umgesetzt 2014: 39 Leistungen in 21 Kantonen und 177 Gemeinden dokumentiert 11
  • 12. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? E-Government-Landkarte > Priorisiertes Vorhaben: B1.14 > Federführende Organisation: Geschäftsstelle E-Government Schweiz / Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) > Strategischer Grundsatz: „Einmal entwickeln, mehrfach anwenden“ > Ziel: Wiederverwendung von Basisinfrastrukturen und elektronischer Dienstleistungen schweizweit fördern und damit Synergien schaffen > Vorgabe: schweizweite Übersicht aller E-Government Dienstleistungen aufbauen und aktiv führen > Dimensionen: Geografie, Abdeckungsgrad, technische Lösungen 12
  • 13. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? E-Government-Landkarte Demo www.egovernment-landkarte.ch 13
  • 14. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? E-Government Vorhaben in der Schweiz E-Government-Landkarte Schweiz Katalog priorisierter Vorhaben Aktionsplan 2014: 9 Vorhaben im Aktionsplan (2.2 Mio Fr.) Okt. 2013: 58 priorisierte Vorhaben, 24 davon umgesetzt 2014: 39 Leistungen in 21 Kantonen und 177 Gemeinden dokumentiert 14
  • 15. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Katalog priorisierter Vorhaben > Priorisierte Leistungen (A) — Öffentliche Leistungen, die besonders gutes Kosten-Nutzen- Verhältnis ausweisen, wenn sie elektronisch erbracht werden. — A1: organisationsübergreifende Koordination ist zwingend nötig — A2: flächendeckende Umsetzung mit gegenseitigem Erfahrungsaustausch kann dezentral erfolgen > Priorisierte Voraussetzungen (B) — Koordinierte Bereitstellung von Voraussetzungen für die unter (A) aufgeführten Leistungen. — Werden für mehrere Leistungen benötigt und erfordern schweizweite Koordination. — B1: Standardisierungen und Rahmenbedingungen — B2: Infrastruktur und Dienste Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00847/index.html?lang=de 15
  • 16. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Auswahl der priorisierten Leistungen (A) > A1.05 Abwicklung öffentlicher Ausschreibungen inkl. Einreichung, Evaluation > A1.06 Baubewilligung beantragen > A1.07 Bestellung und Bezug von beglaubigten Registerauszügen, Ausweisen des Zivilstandswesens etc. > A1.12 Meldung Adressänderung, Wegzug, Zuzug > A1.13 Vote électronique Auswahl der priorisierten Voraussetzungen (B) > B1.06 E-Government-Architektur Schweiz > B1.10 Nationale Geodateninfrastruktur NGDI > B1.12 Standardisierung von Objektdaten > B1.13 eCH-Prozessaustauschplattform > B1.14 E-Government Landkarte Schweiz > B1.15 eOperations Schweiz Katalog priorisierter Vorhaben > A2.01 Elektronische MWST-Abrechnung > A2.02 Abwicklung der Erklärung von Gewinn- und Kapitalsteuer / Steuererklärung Privatpersonen > A2.05 Parkkarte beantragen und bezahlen > A2.10 Bewilligungen im Bereich Arbeit > A2.11 Konsularische Dienstleistungen > B2.06 Dienst für die Identifikation und Berechtigungsverwaltung > B2.08 Elektronische Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung > B2.12 Open Government Data > B2.15 National und im EU-Raum barrierefrei anerkannte elektronische Identität > B2.14 Umsetzung Cloud-Computing Strategie 16
  • 17. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? E-Government Vorhaben in der Schweiz E-Government-Landkarte Schweiz Katalog priorisierter Vorhaben Aktionsplan 2014: 9 Vorhaben im Aktionsplan (2.2 Mio Fr.) Okt. 2013: 58 priorisierte Vorhaben, 24 davon umgesetzt 2014: 39 Leistungen in 21 Kantonen und 177 Gemeinden dokumentiert 17
  • 18. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Aktionsplan > Vorgesehen in der Rahmenvereinbarung > Instrument zur Beschleunigung der Strategieumsetzung > Aktionsplan enthält kurz-, mittel- und langfristige Massnahmen für ausgewählte priorisierte Vorhaben > Vorhaben erhalten finanzielle Beiträge von total 2.4 Millionen Franken pro Jahr > Kosten paritätisch durch Bund und Kantone getragen > Finanzierte Massnahmen erfüllen bestimmte Kriterien Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00848/ 18
  • 19. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Finanzierte Vorhaben im Aktionsplan 2015 Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00848/01068/index.html?lang=de (Oktober 2014) 19
  • 20. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Agenda 1. E-Government Schweiz heute 2. Pyramide der Vorhaben in der Schweiz 3. E-Government Schweiz ab 2016 4. Open Source Prinzip für E-Government 20
  • 21. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? E-Government in der Schweiz ab 2016 > Öffentlich-rechtliche Rahmenvereinbarung über E-Government- Zusammenarbeit in der Schweiz noch bis Ende 2015 gültig > Steuerungsausschuss Ende 2013 Prozess zur Erarbeitung der nötigen rechtlichen und institutionellen Grundlagen für E-Government-Zusammenarbeit ab 2016 lanciert > Vorgängig zum politischen Prozess wurde 2015 eine schweizweite Vision von E-Government ab 2016 entwickelt > Geschäftsstelle E-Government Schweiz koordiniert Prozess in Einbezug aller Partnerinstitutionen und -verbände
  • 22. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Umsetzungsszenarien für E-Government Schweiz ab 2016
  • 23. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? E-Government-Strategie Schweiz ab 2016 Leitbild: «E-Government ist selbstverständlich: Schnelle, transparente und wirtschaftliche elektronische Behördenleistungen für Bevölkerung, Wirtschaft und Verwaltung.» 23 Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00881/01066/index.html?lang=de
  • 24. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? E-Government-Strategie Schweiz ab 2016 Strategische Ziele: > Dienstleistungsorientierung: Die elektronischen Behörden- leistungen sind einfach nutzbar, transparent und sicher. > Nutzen und Effizienz: E-Government schafft für Bevölkerung, Wirtschaft und Behörden einen Mehrwert und reduziert bei allen Beteiligten den Aufwand bei der Abwicklung von Behördengeschäften. > Innovation und Standortförderung: E-Government nutzt Innovationen und fördert damit die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes und Lebensraums Schweiz. > Nachhaltigkeit: Die Mehrfachnutzung von Lösungen wird gefördert. Eine gemeinsam getragene Organisation stellt die Nachhaltigkeit von E-Government-Diensten sicher, indem sie diese auf Nachfrage umsetzt und betreibt. 24
  • 25. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? E-Government-Strategie Schweiz ab 2016 Prinzipien: a. Fokussierung und Priorisierung b. Austausch und Koordination c. Standardisierung und Wirtschaftlichkeit d. Prozessoptimierung e. Rechtsgrundlagen, Datenschutz und IT-Sicherheit f. Zugang für alle 25 Quelle: http://www.egovernment.ch/umsetzung/00881/01066/index.html?lang=de
  • 26. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Agenda 1. E-Government Schweiz heute 2. Pyramide der Vorhaben in der Schweiz 3. E-Government Schweiz ab 2016 4. Open Source Prinzip für E-Government 26
  • 27. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Open Source Software Was ist Open Source Software? Ein Software-Produkt wird als Open Source Software bezeichnet, wenn es unter einer der rund 70 Lizenzen veröffentlicht ist, welche durch die Open Source Initiative (OSI, www.opensource.org) abgesegnet sind. Eine Open Source Lizenz beinhaltet immer folgendes: 1. Die Software darf beliebig eingesetzt werden. 2. Der Quelltext der Software ist zugänglich. 3. Die Software darf beliebig kopiert und verbreitet werden. 4. Die Software darf verändert und der veränderter Form weitergegeben werden. Quelle: http://www.opensource.ch/oss-knowhow/details/kbarticle/open-source-software-im-geschaeftskritischen-einsatz/
  • 28. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Struktur einer Open Source Community Nutzer Mitwirkende Entwickler Kernentwickler
  • 29. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Abhängigkeiten Open Source Software Proprietäre Software Kunde Produkt Kunde Produkt Anbieter Anbieter Anbieter Anbieter Abhängigkeit Abhängigkeit AbhängigkeitWechsel möglich 29
  • 30. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Föderalismus und Open Source Schweizer Föderalismus hat viele Parallelen zu Prinzipien in Open Source Communities: > Dezentrale Kontrolle: kein Einzelner befielt > Pluralismus: unterschiedliche Akteure > Faire Vertretung: Repräsentanten werden gewählt > Freiwillige Partizipation: niemand wird gezwungen > Offene Mitwirkung: jeder kann mitmachen > Kultur des Teilens: sozialer Ausgleich Echte Innovation durch Föderalismus ist möglich! 30
  • 31. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Open Source Fachanwendungen > Anwender-Community: Institutionelle Anwender von Fachapplikationen entwickeln selber Open Source Software > Anwender besitzen Urheberrecht (proprietäres Modell: Hersteller besitzen Urheberrecht und verkaufen Lizenzen) > Open Source Lizenzen und Open Source Entwicklungsmodell sind optimal für gemeinsame Software-Entwicklung: — Abdeckung juristischer Aspekte — Abdeckung organisatorischer Aspekte — Abdeckung technischer Aspekte 31 Quelle: http://www.opensource.ch/knowhow/2012_OpenSourceStudie_Stuermer.pdf
  • 32. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Open Source Studie Schweiz 2015 > Alle 3 Jahre im Auftrag von swissICT und /ch/open > Ausgeführt durch Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit > Finanziert durch ISB, educa.ch, Kanton Bern und OSS Anbieter > 200 CEOs, CTOs etc. haben alle Fragen beantwortet > Rund 20 Fachartikel und Praxisbeispiele enthalten > Veröffentlichung am 3. Juni 2015 Quelle: www.swissict.ch/oss2015/
  • 33. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Beispiel OpenJustitia > Open Source Fachanwendung des Schweizerischen Bundesgerichts > www.openjustitia.ch 33
  • 34. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Beispiel CAMAC > Open Source Baugesuchsverwaltung von zahlreichen Schweizer Kantonen > www.camac.ch 34
  • 35. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Beispiel OneGov GEVER > Open Source Geschäftsverwaltung von Schweizer Kantonen und Gemeinden > www.onegov.ch 35
  • 36. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Viele weitere Open Source Anwender- Communities 36
  • 37. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? UK Open Source Policy > “You should always share software that has been written by the government and/or its suppliers (this includes source code and documentation) …” 37 Quellen: https://www.gov.uk/service-manual/making-software/choosing-technology.html https://github.com/alphagov/
  • 38. E-Government in der Schweiz: Innovation dank Föderalismus? Abschluss Fragen, Diskussion Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. Matthias Stürmer Oberassistent, Leiter Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit Universität Bern Institut für Wirtschaftsinformatik Engehaldenstrasse 8 CH-3012 Bern Tel: +41 31 631 38 09 Mobile: +41 76 368 81 65 matthias.stuermer@iwi.unibe.ch www.digitale-nachhaltigkeit.unibe.ch