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www.wissenschaftsbarometer.ch; @wissbarometerCH
Wissenschaftsbarometer
Schweiz
Erste Ergebnisse und Perspektiven
Wissenschaftsstandort Schweiz
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Wissenschaftsstandort Schweiz
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Wissenschaftsstandort Schweiz
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Kernfragen des Projektes
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Wie nimmt die Schweizer
Bevölkerung Wissenschaft
und Forschung wahr?
Wo informiert sich die
Schweizer Bevölkerung
über Wissenschaft und
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Veränderungen im Zeitverlauf
Methode
• Kerninstrument: Repräsentative, telefonische Befragung der
Schweizer Bevölkerung
• Alle drei Jahre (2016, 2019, 2022, hoffentlich anschliessend
weitergeführt)
• 1051 Personen ab 15 Jahren
• In deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Regionen
(651 D-CH, 200 W-CH, 200 Ticino)
• Zusätzliche Workshops mit Stakeholdern nach jeder Befragungswelle
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1 Sehr gering 2 3 4 5 Sehr hoch
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überhaupt nicht
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2 3 4 5 Stimme voll
und ganz zu
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35
40
1 Stimme
überhaupt nicht
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2 3 4 5 Stimme voll
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%
n = 1.043-1.049
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24.6 25.2 24.5
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40
1 Stimme
überhaupt nicht
zu
2 3 4 5 Stimme voll
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%
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Die Bürger wollen über Wissenschaft informiert
werden, aber nicht mitentscheiden oder mitforschen
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1
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Wissenschaftler sollten die
Öffentlichkeit über ihre Arbeit
informieren
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Printmedien und Internet sind die wichtigsten
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Seite 16
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3.1
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2 1.9
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Tages- und
Wochenzeitungen,
Zeitschriften
Internet Fernsehen Radio
Wissenschafts-
magazine
n = 1.032-1.045
Sehr häufig
nie
Die wichtigste Online-Quelle ist Wikipedia –
Blogs oder Facebook spielen kaum eine Rolle
Wie häufig kommen Sie online mit Wissenschaft und Forschung in Kontakt?
Seite 17
3.1
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1.7 1.7
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4
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Wikipedia
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wissenschaftlichen
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Youtube o.ä. Facebook
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n = 842-845
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Wo kommen Sie noch mit Wissenschaft und Forschung in Kontakt?
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Mit Freunden und
Bekannten über
Wissenschaft und
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Zoos, Aquarien oder
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besuchen
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Ausstellungen zu
Wissenschaft und
Forschung besuchen
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Vorträge zu
Wissenschaft und
Forschung besuchen
n = 1.049-1.051
Sehr häufig
nie
Resümee
Seite 19
Resümee
Die Schweizer Bevölkerung ist sich der Bedeutung
wissenschaftlicher Forschung bewusst. Sie interessiert sich dafür
und findet Sie unterstützenswert.
Seite 20
Resümee
Die Schweizer Bevölkerung ist sich der Bedeutung
wissenschaftlicher Forschung bewusst. Sie interessiert sich dafür
und findet Sie unterstützenswert.
Ein verbreitetes Partizipationsbedürfnis ist nicht zu konstatieren.
Die Schweizer Bevölkerung will über Wissenschaft informiert
werden, aber nur wenige wollen mitentscheiden oder mitforschen.
Das Vertrauen in die Wissenschaft selbst ist hoch.
Seite 21
Resümee
Die Schweizer Bevölkerung ist sich der Bedeutung
wissenschaftlicher Forschung bewusst. Sie interessiert sich dafür
und findet Sie unterstützenswert.
Ein verbreitetes Partizipationsbedürfnis ist nicht zu konstatieren.
Die Schweizer Bevölkerung will über Wissenschaft informiert
werden, aber nur wenige wollen mitentscheiden oder mitforschen.
Das Vertrauen in die Wissenschaft selbst ist hoch.
Medien sind die zentralen Informationsquellen zum Thema
Wissenschaft. Das gilt besonders für Printmedien, aber auch für
das Internet. Dort spielt v.a. Wikipedia eine zentrale Rolle.
Seite 22
Resümee
Die Schweizer Bevölkerung ist sich der Bedeutung
wissenschaftlicher Forschung bewusst. Sie interessiert sich dafür
und findet Sie unterstützenswert.
Ein verbreitetes Partizipationsbedürfnis ist nicht zu konstatieren.
Die Schweizer Bevölkerung will über Wissenschaft informiert
werden, aber nur wenige wollen mitentscheiden oder mitforschen.
Das Vertrauen in die Wissenschaft selbst ist hoch.
Medien sind die zentralen Informationsquellen zum Thema
Wissenschaft. Das gilt besonders für Printmedien, aber auch für
das Internet. Dort spielt v.a. Wikipedia eine zentrale Rolle.
Seite 23
Danke!
Seite 24
Team & Beirat Finanziers
www.wissenschaftsbarometer.ch
Twitter: @wissbarometerCH
julia.metag@unifr.ch
m.schaefer@ipmz.uzh.ch
Herzlichen Dank für
Ihre Aufmerksamkeit!
Wissenschaft ist im Leben der Männer wichtiger
Wissenschaft und Forschung spielen in meinem Leben eine wichtige Rolle.
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Sollten Wissenschaftler mehr darauf hören, was normale Leute denken?
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2 3 4 5 Stimme voll
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  • 1. Prof. Dr. Julia Metag & Prof. Dr. Mike S. Schäfer www.wissenschaftsbarometer.ch; @wissbarometerCH Wissenschaftsbarometer Schweiz Erste Ergebnisse und Perspektiven
  • 6. Kernfragen des Projektes Seite 6 Wie nimmt die Schweizer Bevölkerung Wissenschaft und Forschung wahr? Wo informiert sich die Schweizer Bevölkerung über Wissenschaft und Forschung? Veränderungen im Zeitverlauf
  • 7. Methode • Kerninstrument: Repräsentative, telefonische Befragung der Schweizer Bevölkerung • Alle drei Jahre (2016, 2019, 2022, hoffentlich anschliessend weitergeführt) • 1051 Personen ab 15 Jahren • In deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Regionen (651 D-CH, 200 W-CH, 200 Ticino) • Zusätzliche Workshops mit Stakeholdern nach jeder Befragungswelle Seite 7
  • 8. Die Schweizer Bevölkerung interessiert sich für Wissenschaft & Forschung – sogar mehr als für Sport Wie stark interessieren Sie sich für …? Seite 8 3.54 3.45 3.19 2.98 1 2 3 4 5 Politik Wissenschaft und Forschung Sport Wirtschaft und Finanzen n = 1.050 Sehr stark überhaupt nicht
  • 9. Wissenschaft & Forschung werden vor allem mit Medizin und Naturwissenschaften assoziiert Seite 9 n = 981 Wenn Sie an Wissenschaft und Forschung denken, welche Themen fallen Ihnen dann als erste ein?
  • 10. Das Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in die Wissenschaft ist hoch Wie hoch ist Ihr Vertrauen in die Wissenschaft? Seite 10 1 4 37 50 7 0 10 20 30 40 50 60 1 Sehr gering 2 3 4 5 Sehr hoch % n = 1.042-1.045
  • 11. Forschung wird als notwendig gesehen, auch wenn sie keinen unmittelbaren Nutzen hat Ist wissenschaftliche Forschung notwendig, auch wenn sich daraus kein unmittelbarer Nutzen ergibt? Seite 11 2.4 6.8 17.9 32.5 40.4 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 1 Stimme überhaupt nicht zu 2 3 4 5 Stimme voll und ganz zu % n = 1.044
  • 12. Die Schweizer Bevölkerung befürwortet die staatliche Unterstützung von Wissenschaft & Forschung klar Sollte wissenschaftliche Forschung staatlich unterstützt werden? Seite 12 2.7 3.2 21.3 33 39.8 0 5 10 15 20 25 30 35 40 45 1 Stimme überhaupt nicht zu 2 3 4 5 Stimme voll und ganz zu % n = 1.039
  • 13. Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung ist der Meinung, Wissenschaft mache ihr Leben besser Verbessert Wissenschaft und Forschung unser Leben? Seite 13 1.5 5.4 32.2 38.2 22.7 0 5 10 15 20 25 30 35 40 1 Stimme überhaupt nicht zu 2 3 4 5 Stimme voll und ganz zu % n = 1.043-1.049
  • 14. Wissenschaftliche Forschung sollte den Befragten zufolge aber auch Grenzen haben Sollte Wissenschaft alles ohne Einschränkung erforschen dürfen? Seite 14 24.6 25.2 24.5 17.5 8.3 0 5 10 15 20 25 30 35 40 1 Stimme überhaupt nicht zu 2 3 4 5 Stimme voll und ganz zu % n = 1.043-1.049
  • 15. Die Bürger wollen über Wissenschaft informiert werden, aber nicht mitentscheiden oder mitforschen Seite 15 3.99 2.51 2.86 1 2 3 4 5 Wissenschaftler sollten die Öffentlichkeit über ihre Arbeit informieren Leute wie ich sollten mitentscheiden, zu welchen Themen Wissenschaftler forschen Ich würde gern einmal in wissenschaftlichen Projekten mitforschen Stimme voll und ganz zu Stimme überhaupt nicht zu n = 1.037-1.047
  • 16. Printmedien und Internet sind die wichtigsten Informationsquellen zu Wissenschaft Wie häufig kommen Sie durch Medien mit Wissenschaft und Forschung in Kontakt? Seite 16 3.3 3.1 2.7 2 1.9 1 2 3 4 5 Tages- und Wochenzeitungen, Zeitschriften Internet Fernsehen Radio Wissenschafts- magazine n = 1.032-1.045 Sehr häufig nie
  • 17. Die wichtigste Online-Quelle ist Wikipedia – Blogs oder Facebook spielen kaum eine Rolle Wie häufig kommen Sie online mit Wissenschaft und Forschung in Kontakt? Seite 17 3.1 2.6 2.5 1.7 1.7 1 2 3 4 5 Wikipedia Webseiten von wissenschaftlichen Einrichtungen, Behörden etc. Youtube o.ä. Facebook Blogs, Online- Foren n = 842-845 Sehr häufig nie
  • 18. Wo kommen Sie noch mit Wissenschaft und Forschung in Kontakt? Ein grosser Teil der Schweizer Bevölkerung spricht mit Freunden und Bekannten über Wissenschaft Seite 18 3.11 2.71 2.47 2.09 1 2 3 4 5 Mit Freunden und Bekannten über Wissenschaft und Forschung sprechen Zoos, Aquarien oder Botanische Gärten besuchen Museen und Ausstellungen zu Wissenschaft und Forschung besuchen Veranstaltungen und Vorträge zu Wissenschaft und Forschung besuchen n = 1.049-1.051 Sehr häufig nie
  • 20. Resümee Die Schweizer Bevölkerung ist sich der Bedeutung wissenschaftlicher Forschung bewusst. Sie interessiert sich dafür und findet Sie unterstützenswert. Seite 20
  • 21. Resümee Die Schweizer Bevölkerung ist sich der Bedeutung wissenschaftlicher Forschung bewusst. Sie interessiert sich dafür und findet Sie unterstützenswert. Ein verbreitetes Partizipationsbedürfnis ist nicht zu konstatieren. Die Schweizer Bevölkerung will über Wissenschaft informiert werden, aber nur wenige wollen mitentscheiden oder mitforschen. Das Vertrauen in die Wissenschaft selbst ist hoch. Seite 21
  • 22. Resümee Die Schweizer Bevölkerung ist sich der Bedeutung wissenschaftlicher Forschung bewusst. Sie interessiert sich dafür und findet Sie unterstützenswert. Ein verbreitetes Partizipationsbedürfnis ist nicht zu konstatieren. Die Schweizer Bevölkerung will über Wissenschaft informiert werden, aber nur wenige wollen mitentscheiden oder mitforschen. Das Vertrauen in die Wissenschaft selbst ist hoch. Medien sind die zentralen Informationsquellen zum Thema Wissenschaft. Das gilt besonders für Printmedien, aber auch für das Internet. Dort spielt v.a. Wikipedia eine zentrale Rolle. Seite 22
  • 23. Resümee Die Schweizer Bevölkerung ist sich der Bedeutung wissenschaftlicher Forschung bewusst. Sie interessiert sich dafür und findet Sie unterstützenswert. Ein verbreitetes Partizipationsbedürfnis ist nicht zu konstatieren. Die Schweizer Bevölkerung will über Wissenschaft informiert werden, aber nur wenige wollen mitentscheiden oder mitforschen. Das Vertrauen in die Wissenschaft selbst ist hoch. Medien sind die zentralen Informationsquellen zum Thema Wissenschaft. Das gilt besonders für Printmedien, aber auch für das Internet. Dort spielt v.a. Wikipedia eine zentrale Rolle. Seite 23
  • 24. Danke! Seite 24 Team & Beirat Finanziers
  • 26. Wissenschaft ist im Leben der Männer wichtiger Wissenschaft und Forschung spielen in meinem Leben eine wichtige Rolle. Seite 26 n = 1.045 % 7 18 28.9 30.4 15.7 12.9 23.3 28.4 22.9 12.7 0 5 10 15 20 25 30 35 1 Stimme überhaupt nicht zu 2 3 4 5 Stimme voll und ganz zu Mann Frau
  • 27. Ältere verlangen eher, dass die Meinung normaler Leute berücksichtigt wird Sollten Wissenschaftler mehr darauf hören, was normale Leute denken? Seite 27 n = 1.040 12.5 28.8 29.8 17.9 11.9 7.2 16 26.9 27.7 22.1 6.5 12.7 27.8 26.9 26.1 0 5 10 15 20 25 30 35 1 Stimme überhaupt nicht zu 2 3 4 5 Stimme voll und ganz zu 15 - 34 Jahre 35 - 54 Jahre 55 - 99 Jahre %

Hinweis der Redaktion

  1. Wissenschaftliche Erkenntnisse dringen in immer mehr Bereiche der Gesellschaft vor. Sie stehen zur Verfügung für Entscheidungen Entscheidungen politischer, wirtschaftlicher und anderer Institutionen, aber auch für Entscheidungen von Einzelpersonen zu Ernährung, Gesundheitsvorsorge oder Kindererziehung. Gleichzeitig sind wissenschaftliche Ergebnisse aber oft komplex und schwer verständlich. Sie kommen mit statistischen Maßzahlen, Konfidenzintervallen, spezifischen Unsicherheiten daher. Deshalb ist auch Wissenschaftskommunikation wichtig. Es ist entsprechend wichtig zu untersuchen, wie Wissenschaft und Forschung gesellschaftlich gesehen werden, und auf welchen Wegen diese Themen die Bürgerinnen und Bürger erreichen. Damit sind die beiden Kern-Zielstellungen des Projektes umrissen, das wir ihnen hier vorstellen wollen: des Wissenschaftsbarometer Schweiz. angesiedelt am IPMZ der Universität Zürich und an der Universität Fribourg finanziert von der Gebert Rüf Stiftung, der Mercator Stiftung Schweiz und dem IPMZ Was wir ihnen heute vorstellen, ist eine Premiere: Die ersten Ergebnisse des Wissenschaftsbarometer.
  2. Warum untersuchen wir das in der Schweiz? Zum einen, weil wir an Schweizer Universitäten arbeiten und es auch deren Aufgabe ist, der Gesellschaft relevantes Wissen zur Verfügung zu stellen. Zum anderen gibt es aber auch substanzielle Gründe Schweiz ist eines der innovativsten Länder der Welt, und angewiesen auf eine wissens-starke, gut gebildete und ausgebildete BEvölkerung
  3. Entsprechend hoch sind im internationalen Vergleich die Schweizer Ausgaben in den Bildungssektor – sowohl in die Schulbildung als auch in die Hochschulbildung
  4. Es gibt eine umfassende, elaborierte und differenzierte Medienlandschaft relatively well funded public service broadcasting – auch wenn es hier zunehmend eine kritische Debatte gibt comparatively strong newspaper readership very high internet penetration Und einen Wissenschaftsjournalismus, der vergleichsweise gut ausgestattet ist
  5. Nicht zuletzt gibt es eine Reihe von – für Sozialwissenschaftler – hochinteressanten internen Sprach- und Kulturunterschieden
  6. Deshalb machen wir das Wissenschaftsbarometer SCHWEIZ – mit zwei Leitfragen: Wie nimmt die Bevölkerung Wissenschaft und Forschung wahr? Wissen / Einstellung / Vertrauen / Unterstützung von Wissenschaft Wo erlangt die Schweizer Bevölkerung Informationen über Wissenschaft? Rolle des (traditionellen) Wissenschaftsjournalismus / der Online- und der Sozialen Medien / interpersoneller Kommunikation / Museen, Events, fiktionaler Medien etc. Wir wollen zudem wissen, welches Informationsverhalten welcher Wahrnehmung von Wissenschaft, ob es also Wirkungszusammenhänge zwischen beidem gibt: In welchem Maße beeinflussen die Informationsquellen also, was Menschen über Wissenschaft denken? Und wir wollen – das ist uns wichtig - Veränderungen im Zeitverlauf beobachten. Wissenschaftskommunikation wandelt sich eben beträchtlich, Wissenschaftsjournalismus ist in einer problematischeren Situation als auch schon, es gibt eine umfassende Online-Konkurrenz, die Informationsgewohnheiten des Publikums verschieben sich. Und deshalb wird das Wissenschaftsbarometer regelmäßig, aller 3 Jahre, stattfinden.
  7. Zunächst gefragt: für welche Themen SchweizerInnen sich wie stark interessieren  Befragte wussten noch nicht, dass es später um Wissenschaft und Forschung ging Interessieren sich stark für Wissenschaft & Forschung, mehr als für Sport und Wirtschaft Interesse an Wissenschaft & Forschung: bei Männern (M=3.66) höher als bei Frauen (M=3.24)
  8. Nach Assoziationen zu Wissenschaft und Forschung gefragt Wird vor allem mit Medizin, Gesundheit und Naturwissenschaften assoziiert Auch in allen Landesteilen relativ ähnlich
  9. Dann Einstellungen zu Wissenschaft & Forschung abgefragt Vertrauen als wichtige Dimension Ist in CH stark ausgeprägt, 57% hohes oder sehr hohes Vertrauen Vertrauen bei Personen mit höherer Bildung deutlich größer
  10. Unterschiedl. Ansichten zu Wissenschaft erhoben Ob notwendig, auch wenn sich daraus kein unmittelbarer Nutzen ergibt  erhält sehr viel Zustimmung Zustimmung bei Personen mit höherer Bildung deutlich größer
  11. Auch dass Wissenschaft staatlich unterstützt wird, befürworten SchweizerInnen Über 70% stimmen hier zu bei Personen mit linker politischer Einstellung stärkere Zustimmung
  12. Insgesamt positive Haltung ggü. Wissenschaft in Schweizer Bevölkerung  mehr als 60% sind der Meinung, dass Wissenschaft ihr Leben besser macht
  13. Aber: diese positive Haltung bedeutet nicht, dass SchweizerInnen nicht auch meinen, dass es Grenzen geben sollte Nur ein Viertel sind der Meinung, dass wissenschaftliche Forschung ohne Einschränkung alles erforschen darf
  14. Insgesamt positive Haltung zu Wissenschaft, und wollen gerne über Arbeit der Wissenschaftler informiert werden Wirklich mitentscheiden oder an Projekten selbst mitforschen, z.B. im Rahmen von Citizen Science-Projekten, wollen aber nur wenige An wissenschaftlichen Projekten mitforschen: eher noch bei Jüngeren als bei Älteren
  15. Neben diesen Einstellung interessiert uns, wie sich die Schweizer Bevölkerung über Wissenschaft und Forschung informiert Haben danach gefragt, wie häufig sie bestimmte Quellen zur Information über Wissenschaft nutzen Am wichtigsten sind klar Tages- und Wochenzeitungen/ Zeitschriften Printmediennutzung: bei Älteren (über 55 Jahre) deutlich häufiger als bei Jüngeren (15-34 Jahre) Aber auch: Internet inzwischen eine wichtige Informationsquelle, noch vor dem Fernsehen Internetnutzung: bei Jüngeren (15-34 Jahre) deutlich häufiger als bei Älteren (über 55 Jahre)
  16. Wo genau informiert man sich im Internet über Wissenschaft? Vor allem Wikipedia, Webseiten von wissensch. Einrichtungen  wenn man spezielle wissenschaft. Informationen sucht Youtube: bei Jüngeren (15-34 Jahre) deutlich häufiger als bei Älteren (über 55 Jahre) Facebook: Frauen leicht höhere Nutzung als Männer
  17. Man kann mit Wissenschaft nicht nur über Medien, sondern auch auf anderen Wegen in Kontakt kommen Haben wir ein paar Möglichkeiten abgefragt Relativ häufig wird über Wissenschaft mit Freunden und Bekannten gesprochen Kontakt mit Wissenschaft kommt auch über Besuche von Zoos oder Botanischen Gärten zustande
  18. CLICK: Schweizer Bevölkerung weiss um Bedeutung wissenschaftlicher Forschung  interessiert sich dafür, findet Sie unterstützenswert  Interesse auch im internat. Vergleich stark ausgeprägt, z.B. höher als in Deutschland CLICK: ABER: kein verbreitetes Partizipationsbedürfnis in Schweizer Bevölkerung  Bedürfnis nach Informationen über Wissenschaft, aber nur wenige wollen mitentscheiden oder mitforschen  dies ist in anderen Ländern anders, in Deutschland wollen z.B. 40% der Befragten in Entscheidungen über wissensch. Themen einbezogen werden Gleichzeitig Vertrauen in die Wissenschaft selbst hoch CLICK: Wie informieren?  Medien zentralen Informationsquellen zum Thema Wissenschaft  vor allem erfolgt Information über Printmedien, aber auch über Internet  Dort spielt v.a. Wikipedia eine zentrale Rolle  Information im Internet über Wissenschaft aber noch nicht so stark ausgeprägt wie in den USA Dies sind die ersten Ergebnisse, wir sind gespannt, wie sich diese in den kommenden Befragungen 2019 und 2022 darstellen BackUp Bzgl. Interesse an Forschung, Information gewünscht   Das Interesse an Forschung ist in anderen Ländern als mittelstark einzustufen. Die Bevölkerung fühlt sich allerdings nicht ausreichend informiert.   In der Schweiz grösseres Interesse an Forschung als in Deutschland. Deutschland hat bei Stufe 4 und 5 (eher gross und sehr gross) nur 41% Zustimmung. USA (Science and Engineering Indicators 2016): 40% sehr interessiert an neuen wissenschaftlichen Entdeckungen. GB: Die Bevölkerung ist interessiert (nur ein Fünftel widerspricht hier), will informiert werden und auch mitsprechen, hat aber keine Vorstellung davon, wie letzteres konkret aussehen könnte. BBVA: In der Mehrheit der untersuchten Länder wird das Interesse der Bevölkerung an wissenschaftlichen Informationen auf einer Skala bis 10 zwischen 5 und 6 eingestuft. Im Vergleich zum persönlichen Interesse fühlt man sich jedoch zu wenig informiert.     Bzgl. Geringes Partizipationsbedürfnis   Deutsches Wissenschaftsbarometer kommt zu gegenteiligem Ergebnis.   Im Unterschied zur Schweiz wollen die Befragten in Deutschland eher in Entscheidungen einbezogen werden (40 Prozent ist dies wichtig gegenüber 19% in der Schweiz). Deshalb wenig überraschend: Fast die Hälfte der deutschen Befragten will, dass Bürger entscheiden, wofür Geld in der Forschung ausgegeben wird, nur ein Drittel will diese Entscheidung der Wissenschaft überlassen.     Bzgl. Hohes Vertrauen in Wissenschaft, Forschung unterstützenswert   In anderen Studien wird Forschung als unterstützenswert gesehen. So sollen Forschungsgelder, wenn möglich, nicht gekürzt oder sogar noch erhöht werden. Hohes Vertrauen der Bevölkerung in die Akteure der wissenschaftlichen Community ist nicht vorhanden.   In Deutschland sollen Forschungsgelder nicht gekürzt werden, wenn Staatsausgaben reduziert werden (rund 50% der Befragten). USA (Science and Engineering Indicators 2016): 40% haben grosses Vertrauen in die wissenschaftliche Community, nur Werte für Militär noch stärker. 40% finden, Forschung wird zu gering unterstützt. Eurobarometer 2014: Befragte in allen Ländern denken eher, dass positive Auswirkungen durch Wissenschaft und Innovation erreicht werden und weniger durch Aktionen und Verhaltensweisen von Menschen. GB: Eher positive Einstellung, 43% glauben, dass der Nutzen der Wissenschaft grösser ist als die schädlichen Effekte (17% widersprechen). Dennoch besteht kein Vertrauensverhältnis: Je über 60% Zustimmung, dass Wissenschaftler mehr auf die Bevölkerung hören sollten, dass Regeln Wissenschaftlicher nicht davon abhalten werden, hinter verschlossenen Türen zu machen, was sie wollen, und dass hinter Wissenschaft vor allem geschäftliche Interessen stehen.     Bzgl. Medien sind zentrale Informationsquellen, Wikipedia wichtig   Während in der Schweiz vor allem Zeitungen Informationsquellen für Wissenschaft sind und TV erst auf Rang 3 folgt, ist das in den meisten anderen Ländern umgekehrt. Dort platziert sich TV an der Spitze. Ausnahme USA: Hier dominiert das Internet.   Anders als in der Schweiz, in Deutschland eher TV, gefolgt von Zeitungen, dann Freunde/Familie. Veranstaltungen und Vorträge in beiden Ländern quasi nicht besucht. Blogs und Facebook ebenfalls nur selten genutzt. USA (Science and Engineering Indicators 2016): Nachrichtenquelle für Wissenschaft und Technologie ist Internet (47%), deutlich vor TV. BBVA: Im Durchschnitt der untersuchten europäischen Länder, am häufigsten genutzte Informationsquelle ist TV, gefolgt mit einigem Abstand von Zeitungen (41% schaut häufig im TV Berichte über Wissenschaft, 32% lesen solche Berichte in der Zeitung).  
  19. Bei allen bedanken, die das Projekt Wissenschaftsbarometer Schweiz möglich gemacht haben Vor allen unserem Projekt-Team, dem auch Silje Kristiansen und Adrian Rauchfleisch angehören Und unserem 7-köpfigen Projektbeirat, zu dem u.a. Fabienne Crettaz von Roten und Philipp Burkard gehören, die heute auch hier sind Natürlich den Financiers des Projekts: Stiftung Mercator Schweiz, Gebert Rüf Stiftung, Uni Zürich
  20. Unsere Ergebnisse des WiB auch in Broschüre zusammengefasst, die ausliegt, die Sie sich gerne mitnehmen können Auch Sprechblasen an Wänden fassen Ergebnisse zusammen Wir hoffen, dass diese interessant für Sie sind, und bedanken uns ganz herzlich für Ihre Aufmerksamkeit