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Facebookfür Erzieher/innenin kirchlichen Einrichtungen
Was ich tun will kurz zusammenfassen, was Facebook ist die Gefahren der unbedachtenDatenweitergabe beleuchten erklären,...
Inhaltliche EinführungWas ist Facebook?
Was ist Facebook? Das populärste soziale Netzwerk der Welt(1,1 Mrd. Nutzer, 25 Mio. in Deutschland) Jeder Nutzer hat ein...
Was ist Facebook? Jeder Nutzer kann bestimmen, wer seineInhalte sieht Jeder Nutzer kann sich mit anderenvernetzen („Freu...
Was ist Facebook? „Freunde“ sehen zunächst alles, wasNutzer schreiben Öffentliche Inhalte sind auch fürNichtfreunde, Nic...
Was ist Facebook?Weitere Funktionen Seiten erstellen (Unternehmens- / Marken- /Interessenseiten), von denen andere Nutzer...
Was ist Facebook?Facebook verarbeitet täglich: 300 Mio. neue Fotos 2,5 Milliarden Statusmeldungen(Posts) 2,7 Milliarden...
Was ist Facebook?Alter der FacebooknutzerStichtag: 23. April 2013
Was ist Facebook? 81% der 12-19jährigen Deutschen sind beiFacebook 93% der Schüler 75% der Azubis / Wehrpflichtigen 43...
Persönliche DatenSinn und Zweck……und Problemfeld Nr. 1!
Persönliche Daten Hauptproblem: Persönliche Daten können anbestimmte Empfänger “gelenkt” werden, aberFacebook möchte mögl...
Persönliche Daten Informationen, Texte und insbesondereBilder können außerhalb der Netzwerke aufdem eigenen Computer gesp...
Persönliche Daten
Persönliche Daten Nutzer können sich in FacebookAnwendungen installieren Z.B. Spiele, Kalenderfunktion, Besucherzähler ...
Persönliche Daten Kritisch sind vor allem dieBerechtigungen, die dieAnwendungen vom Nutzer für ihrProfil fordern … sind ...
Persönliche Daten
Weitere Gefahren Veranstaltungen: Als öffentlich markierteVeranstaltungen können alle Facebooker undNicht-Facebooker sehe...
Weitere Gefahren Cybermobbing: Erniedrigung und Beleidigungüber digitale Medien 25% der 12-19jähren haben Cybermobbingmi...
Weitere GefahrenWas machen soziale Netzwerke mit meinen Daten? Z.B. Facebook: Das Unternehmen behält sich in seinen AGBda...
Persönliche Daten im Griff behalten- 10 Facebook-Regeln beachten- Freundeslisten anlegen = Empfängerkanäle- Tools zur Repu...
Sicher „facebooken“ – Check 1• Facebook-Funktion „Anzeigen aus der Sichtvon“ ermöglicht eine Kontrolle darüber, wer(Freund...
Sicher „facebooken“ – Check 2Kostenloser Onlinedienst Secure.me überprüft Profildatenund Posts auf Empfängerkreis undReput...
Sicher „facebooken“ – Check 3 Mypermissions.org zeigt an, welche Anwendungwelchen Zugriff auf Daten hat Browser-Erweiter...
Freundeslisten
Freundeslisten Erinnerung: Jede Statusmeldungkann individuell adressiert werden Listen erlauben eigene Postsbestimmte Fr...
Freundeslisten Empfehlung Freunde regelmäßig auf Listenzugehörigkeit prüfen Statusmeldungen nur an entsprechende Person...
Freundeslisten Ungewollte Freunde? Mitglieder der Liste„Eingeschränkt“ (legt Facebook an) sehenPosts nicht Im Zweifel„au...
Facebook… und der Job!Bild von Tommyv580, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
Facebook und der Job Arbeitgeber kann Nutzung von sozialenNetzwerken nicht verbieten (nur in der Arbeitszeit) Arbeitnehm...
Facebook und der Job
Facebook und der Job Loyalitätspflichten im kirchlichen Dienst noch weitergehend! Grundordnung des kirchlichen Arbeitsre...
Facebook und der JobFragen Was darf ich wie öffentlich über meinen Jobund Arbeitgeber posten? Wie kritisch darf ich mich...
Facebook und der Job Fragen rechtlich nicht klar zu beantworten Social Media kommen in den meistenDienstvereinbarungen /...
Facebook und der Job Basis für Social Media Guidelines z.B. Muster der DBK z.B. Entwurf der ev.Landeskirchen
Abschluss
Abschluss Diese Präsentation und alle Quellen imNetz:delicious.com/lwhlingen/kitafacebook
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Facebook für Erzieher/innen in kirchlichen Einrichtungen

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Veröffentlicht am

Vortrag vor den pädagogischen Mitarbeitern der Kirchengemeinde St. Maria Königin, Lingen

Veröffentlicht in: Bildung
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Facebook für Erzieher/innen in kirchlichen Einrichtungen

  1. 1. Facebookfür Erzieher/innenin kirchlichen Einrichtungen
  2. 2. Was ich tun will kurz zusammenfassen, was Facebook ist die Gefahren der unbedachtenDatenweitergabe beleuchten erklären, was man dagegen tun kann erläutern, wie sich Empfängerkreise gezieltbestimmen lassen auf das Verhältnis zwischen Privatheit undJob in sozialen Netzwerken eingehen
  3. 3. Inhaltliche EinführungWas ist Facebook?
  4. 4. Was ist Facebook? Das populärste soziale Netzwerk der Welt(1,1 Mrd. Nutzer, 25 Mio. in Deutschland) Jeder Nutzer hat eine eigene Profilseite(„Chronik“), auf der persönliche Informationenstehen Er kann dort Texte veröffentlichen („Posts“),Veranstaltungen erstellen, Fotos und Videoshochladen, Internetlinks teilen oder seinenAufenthaltsort mitteilen Er hat eine zweite Seite (Startseite), auf der erNachrichten, Bilder etc. seiner Freundesehen kann
  5. 5. Was ist Facebook? Jeder Nutzer kann bestimmen, wer seineInhalte sieht Jeder Nutzer kann sich mit anderenvernetzen („Freunde“) und derenStatusmeldungen („Posts“) oder Inhalte(Fotos, Videos, Standorte) kommentierenund bewerten („Gefällt mir“ / “like“) Er kann sich und Freunde in Fotos, Videosoder an Standorten „markieren“und das veröffentlichen
  6. 6. Was ist Facebook? „Freunde“ sehen zunächst alles, wasNutzer schreiben Öffentliche Inhalte sind auch fürNichtfreunde, Nicht-Nutzer undSuchmaschinen sichtbar Nutzer haben die MöglichkeitAdressaten Ihrer Inhalte individuelloder grundsätzlichfestzulegen
  7. 7. Was ist Facebook?Weitere Funktionen Seiten erstellen (Unternehmens- / Marken- /Interessenseiten), von denen andere Nutzer„Fan“ werden können Geschlossene oder offene Gruppen gründen(Fanclubs, Diskussionen, Vereine) Miteinander in Echtzeit chatten,videotelefonieren oder Nachrichtenaustauschen Werbung schalten Anwendungen nutzen
  8. 8. Was ist Facebook?Facebook verarbeitet täglich: 300 Mio. neue Fotos 2,5 Milliarden Statusmeldungen(Posts) 2,7 Milliarden „Gefällt mirs“ (Likes) 500 Terabyte Daten(500000 Gigabyte)
  9. 9. Was ist Facebook?Alter der FacebooknutzerStichtag: 23. April 2013
  10. 10. Was ist Facebook? 81% der 12-19jährigen Deutschen sind beiFacebook 93% der Schüler 75% der Azubis / Wehrpflichtigen 43% der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, dieins Internet dürfen, sind in sozialenNetzwerken Durchschnittsalter bei Anmeldung: 12,7 JahreQuellen: Allensbacher Computer- und Technikanalyse 2012,GFK für WamS 2/12, ZDF „Community 2011“,KIM-Studie 2010, JIM 2012
  11. 11. Persönliche DatenSinn und Zweck……und Problemfeld Nr. 1!
  12. 12. Persönliche Daten Hauptproblem: Persönliche Daten können anbestimmte Empfänger “gelenkt” werden, aberFacebook möchte möglichst weite Empfängerkreise Öffentlich gepostete Mail-Adressen,Telefonnummern, Hobbys und Vorlieben könnenvon Firmen dazu missbraucht werden die Nutzergezielt mit Werbung zu bombardieren Profil-Infos können teilweise sogar überSuchmaschinen gefunden werden Arbeitgeber, Vermieter und Versicherungen nutzensoziale Netzwerke um Informationen über potentielleMitarbeiter herauszufinden
  13. 13. Persönliche Daten Informationen, Texte und insbesondereBilder können außerhalb der Netzwerke aufdem eigenen Computer gespeichert werden So können Daten plötzlich auf anderenSeiten im Internet auftauchen / für andereZwecke missbraucht werden … auch nachdem diese vermeintlich ausdem sozialen Netzwerk gelöscht wurden „Das Internet vergisst nie“
  14. 14. Persönliche Daten
  15. 15. Persönliche Daten Nutzer können sich in FacebookAnwendungen installieren Z.B. Spiele, Kalenderfunktion, Besucherzähler Problem: Die Anwendungen können vonDrittanbietern stammen, derenSicherheitsstandards nicht zwangsläufigdenen der sozialen Netzwerkeentsprechen müssen
  16. 16. Persönliche Daten Kritisch sind vor allem dieBerechtigungen, die dieAnwendungen vom Nutzer für ihrProfil fordern … sind Voraussetzung für Installation Berechtigungsanfragen werdenvon den Nutzern nicht immergeprüft („weggeklickt“)
  17. 17. Persönliche Daten
  18. 18. Weitere Gefahren Veranstaltungen: Als öffentlich markierteVeranstaltungen können alle Facebooker undNicht-Facebooker sehen Scam: Betrüger erschaffen Links, die wieinteressante Videos aussehen, aberSchadsoftware enthalten Fakeprofile: Nicht hinter jedem echten Namenoder Bild steckt die wirkliche Person, Betrügernutzen „Freundschaften“ aus Cyberjacking: Gehackte Profile ermöglichenZugang zu privaten Informationen desOpfers und dessen „Freunden“
  19. 19. Weitere Gefahren Cybermobbing: Erniedrigung und Beleidigungüber digitale Medien 25% der 12-19jähren haben Cybermobbingmitbekommen, 5% selbst erlebt, v.a. Mädchen Urheberrechtsverletzungen: ProFacebookseite 10.000 Euro Wert! Neidspirale: Facebook beschönt die Realität Internetsucht: 4,9 % der 14-16jährigen Mädchen sind onlinesüchtigHauptfaktor „Informationsvorteil“ (Mitreden können)Quellen: JIM 2012, RA Chr. Solmecke, Pinta I-Studie
  20. 20. Weitere GefahrenWas machen soziale Netzwerke mit meinen Daten? Z.B. Facebook: Das Unternehmen behält sich in seinen AGBdas Recht vor hochgeladene Fotos und Videos zu „nutzen“ Wie, das sagt es nicht Auch Standortangaben werden gespeichert AGB vom 8. Juni 2012:Du gibst uns eine nicht-exklusive, übertragbare,unterlizenzierbare, gebührenfreie, weltweite Lizenz für dieNutzung jeglicher IP-Inhalte, die du auf oder imZusammenhang mit Facebook postest („IP-Lizenz“). Diese IP-Lizenz endet, wenn du deine IP-Inhalte oder dein Kontolöschst, außer deine Inhalte wurden mit anderen Nutzerngeteilt und diese haben die Inhalte nicht gelöscht.
  21. 21. Persönliche Daten im Griff behalten- 10 Facebook-Regeln beachten- Freundeslisten anlegen = Empfängerkanäle- Tools zur Reputation nutzen
  22. 22. Sicher „facebooken“ – Check 1• Facebook-Funktion „Anzeigen aus der Sichtvon“ ermöglicht eine Kontrolle darüber, wer(Freunde/ListenÖffentlichkeit)welche Inhalte sieht• Funktion zugreifbarüber Facebook-Kopfzeile
  23. 23. Sicher „facebooken“ – Check 2Kostenloser Onlinedienst Secure.me überprüft Profildatenund Posts auf Empfängerkreis undReputation
  24. 24. Sicher „facebooken“ – Check 3 Mypermissions.org zeigt an, welche Anwendungwelchen Zugriff auf Daten hat Browser-Erweiterung schlägt Alarm, wennAnwendung mit gefährlichen Berechtigungeninstalliert wurde
  25. 25. Freundeslisten
  26. 26. Freundeslisten Erinnerung: Jede Statusmeldungkann individuell adressiert werden Listen erlauben eigene Postsbestimmte Freunde zu begrenzen –macht Trennung zwischenBerufskontakten und wirklichenFreunden möglich Zugriff auf Listen über Seitenleiste derStartseite Vorgegebene Listen für Familie,Arbeitgeber etc. werden automatischgefüllt
  27. 27. Freundeslisten Empfehlung Freunde regelmäßig auf Listenzugehörigkeit prüfen Statusmeldungen nur an entsprechende Personenoder Listen schicken Als Standard-Empfängerkreis„Benutzerdefiniert“ wählen Dort Personen oder Listenangeben, die Posts i.d.R.erhalten sollen
  28. 28. Freundeslisten Ungewollte Freunde? Mitglieder der Liste„Eingeschränkt“ (legt Facebook an) sehenPosts nicht Im Zweifel„ausgeklammerten“FreundenBelanglosigkeitenschicken Einstellung desEmpfängerkreisesbleibt bis zur nächstenÄnderung aktiv
  29. 29. Facebook… und der Job!Bild von Tommyv580, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en
  30. 30. Facebook und der Job Arbeitgeber kann Nutzung von sozialenNetzwerken nicht verbieten (nur in der Arbeitszeit) Arbeitnehmer sind Arbeitgebern aber gegenüberzu Loyalität verpflichtet Betrifft auch Äußerungen in sozialen Netzwerkenin der Freizeit Meinungsfreiheit schließt Schmähkritik,Verleumdung, Verbreitung von Unwahrheiten nichtmit ein Beschimpfungen des Arbeitgeberssind Kündigungsgrund
  31. 31. Facebook und der Job
  32. 32. Facebook und der Job Loyalitätspflichten im kirchlichen Dienst noch weitergehend! Grundordnung des kirchlichen Arbeitsrechtes, Art. 4: Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habenkirchenfeindliches Verhalten zu unterlassen. Sie dürfen inihrer persönlichen Lebensführung und in ihremdienstlichen Verhalten die Glaubwürdigkeit der Kirche undder Einrichtung, in der sie beschäftigt sind, nichtgefährden. Insbesondere im pastoralen, katechetischen underzieherischen Dienst sowie bei Mitarbeiterinnen undMitarbeitern, die aufgrund einer Missio canonica tätigsind, ist das persönliche Lebenszeugnis im Sinne derGrundsätze der katholischen Glaubens- undSittenlehre erforderlich.
  33. 33. Facebook und der JobFragen Was darf ich wie öffentlich über meinen Jobund Arbeitgeber posten? Wie kritisch darf ich mich mit meinemerzieherischen Auftrag, denArbeitsbedingungen oder meinem Auftragals „Verkündiger“ auseinandersetzen? Wem gegenüber darf ich diese Kritikäußern?
  34. 34. Facebook und der Job Fragen rechtlich nicht klar zu beantworten Social Media kommen in den meistenDienstvereinbarungen / Rahmenregelungennicht vor! Empfehlung: Mitarbeiter / MAV sollten mitDienstgeber Social Media Guidelinesvereinbaren, die Verhältnis zu dienstlichen Angelegenheiten insozialen Netzwerken klären dann auch in der Freizeit bindendsind
  35. 35. Facebook und der Job Basis für Social Media Guidelines z.B. Muster der DBK z.B. Entwurf der ev.Landeskirchen
  36. 36. Abschluss
  37. 37. Abschluss Diese Präsentation und alle Quellen imNetz:delicious.com/lwhlingen/kitafacebook
  38. 38. Danke!

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