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Projektnummer : LLP-LDV-TOI-13-AT-0010
Newsletter Nr. 3
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung
(Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
September 2015
Die letzten Ausgabe dieses Newsletters wurde im
Dezember 2014 veröffentlicht, kurz nach dem 3.
Partnertreffen in Schwerin (DE) und dem Beginn
der zweiten herausfordernden Projekthäfte.
Die Ziele von Stay IN sind nach wie vor dieselben:
Die Früherkennung von Ausbildungsabbrüchen
und ein Präventions-training für TrainerInnen und
AusbilderInnen in der beruflichen Aus- und
Weiterbildung mit Schwerpunkt auf dualen
Berufsbildungs-systemen.
Die Projektpartner arbeiteten sehr hart, um
qualitätsvolle Unterlagen zu erstellen. Auch wenn
wir stolz auf das Endergebnis sind, soll unsere
Arbeit nicht nur von uns selbst bewertet werden.
Wir laden die LeserInnen ein, sich ihre eigene
Meinung zu bilden; die Länder-kästchen im
Anschluss zeigen die wichtigsten Ergebnisse der
Pilotphase aus Sicht der Partnerländer. Wir
testeten die Schulungsunterlagen und stellten so
sicher, dass wir ein zuverlässiges Unterrichtsmittel
anbieten. Wenn auch Sie dem großen Potenzial
des Programms vertrauen, kontaktieren Sie uns.
Sehr gerne werden wir Sie mit allen notwendigen
Informationen versorgen, die Sie für Ihre neuen
Unterrichtseinheiten brauchen.
Ein paar Zahlen zu Stay IN und seiner Pilotphase:
6 europäische Länder waren beteiligt (Bulgarien,
Deutschland, Finnland, die Niederlande,
Österreich, Türkei).
Mehr als 100 ExpertInnen waren beteiligt.
Mehr als 200 Ausbildungsstunden wurden
abgehalten, darunter 154 im direkten Unterricht
und 52 als Blended Learning.
Die Pilotphase bildete den Abschluss des Projekts
Stay IN. Wir wünschen uns, die Ergebnisse einer
sehr breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die
Hauptveranstaltung ist die internationale Konferenz,
die am Dienstag, 29. September 2015, von 10.00
bis 17.00 Uhr bei der STC-Group, Lloydstraat
300, in Rotterdam (NL) stattfinden wird.
Weitere Informationen auf den folgenden Seiten...
Über Stay IN und
die neuesten Aktivitäten
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung
(Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
Pilotphase und
bevorstehende Aktivitäten
Jugend am Werk (Österreich) startete die Pilot-
phase am 27.02. und beendete sie am 24.04.2015. 15
TeilnehmerInnen aus ver-schiedenen pädagogischen
Berufen in der Berufsbildung nahmen an diesem 40-
stündigen Training mit insgesamt vier Modulen teil. Die
Ausbildung war in 30 Einheiten mit direktem Unterricht
und zehn Blended-Learning-Einheiten unterteilt. Diese
Kombination machte es möglich, die Ausbildung
so nutzerInnenorientiert wie möglich zu gestalten.
Das gesamte Programm stand unter dem Motto
"Von TrainerInnen für TrainerInnen".
Der Kurs hat meine Erwartungen übertroffen
und ich konnte meine Kenntnisse deutlich
erweitern. Ich kann nur sagen: Wenn man die Per-
spektive ändert, sieht man die Dinge auf eine neue Art
und Weise, man entdeckt Möglichkeiten und initiiert
Denkprozesse. Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen,
dass man die Ausbildung in Zukunft TrainerInnen mit
geringer Praxiserfahrung zu Beginn ihrer Karriere in der
Berufsbildung anbietet. Der Bedarf an Austausch von
Know-how ist offensichtlich und die Zusammenarbeit
erfahrener und weniger erfahrener TrainerInnen
ist sowohl eine große Herausforderung als
auch ein großer Nutzen für uns alle.
Trainer und Coach für Metallbearbeitung im Programm I-VET
In den Länderkästchen finden Sie weitere
Informationen zu den Piloteinheiten in den einzelnen
Ländern sowie Testimonials einiger PädagogInnen
Bilder von der nationalen Pilotphase in Finnland
und Bulgarien.
MBO Raad (Niederlande) organisierte zwei Train-
ingseinheiten im März und im Juni 2015. Jede Einheit
bestand aus einem zweitägigen Training mit dreiwöch-
iger Pause, in der sich die TeilnehmerInnen dem
Selbststudium widmeten und verschiedene Übungen
vorbereiteten. Die Website bot Informationen wie
Checklisten für die Übungen sowie Hintergrundin-
formationen zu den vier Themen Führung, Zusammen
-arbeit, Jugendkultur und Risikofaktoren für den Aus-
bildungsabbruch. Der direkte Unterricht im Rahmen
des Kurses hatte ein Ausmaß von zehn Stunden.
Die Ausbildung und die Materialien wurden von den
TeilnehmerInnen gut angenommen. Sie fanden die
Checklisten auf der Website sehr nützlich. Im Feed-
back wurde die Ausbildung gut bewertet; die
Teilnehmer-Innen fanden es hilfreich, mehr über die
Aktivitäten an den Schulen zu lernen.
September 2015
Newsletter Nr. 3
Eğitim ve Gençlik Çalışmaları (Türkei) setzte die
Pilotausbildung zwischen dem 3. und 21. April 2015
um. Die 23 TeilnehmerInnen sind in Berufs- und Fach-
hochschulen im Bezirk Bornova, İzmir, TR tätig.
Die TrainerInnen nutzten interaktive Unter-richtsmethoden
und Strategien aus der Erwachsenenbildung, um
die Teilnehmer-Innen in den Ausbildungsprozess
einzu-binden. Kooperative Lernmethoden waren u. a.
das World Café, Rollenspiele und Brainstorming.
Die TeilnehmerInnen fanden das Training sehr nützlich,
interessant, teilnehmer-orientiert und praktisch. Einige
waren der Meinung, sie könnten die Methoden auch
mit anderen LehrerInnen nutzen. Die TeilnehmerInnen
fanden auch, dass "die Dauer", "die Methodik" und "die
Schulungs-unterlagen" sehr angemessen waren. Fast
alle TeilnehmerInnen (96 %) gaben an, dass die Um-
setzungdessen,wassiegelernthatten,bzw.dieFähigkeit-
en, die siegewonnen hatten, generell positiv waren.
Die Handels- und Industriekammer Dobrich
(Bulgarien) setzte die Piloten-ausbildung in drei Tagen
vom 01. bis 03.04.2015 um. Insgesamt gab es 30 Stund-
en mit direktem Unterricht und zehn Stunden Selbststudi-
um. 15 LehrerInnen aus berufsbildenden und höheren
Schulen der Region Dobrich nahmen am Kurs teil.
Der Trainer verwendete die Methode des Kreis-
lernprozesses, der auf Erfahrungs-lernen und kritischer
Selbstbewertung durch die TeilnehmerInnen basiert, was
zu einer Veränderung in ihrem Verhalten führen kann.
Während der Ausbildung wurden weitere interaktive
Methoden und Techniken ein-gesetzt, durch die die
TeilnehmerInnen dazu animiert wurden, sich auf ihre
Intuition und Erfahrung zu verlassen und mit Hilfe
verschiedener Aufgaben, Fallstudien, Diskussionen
und Simulationen alternative Lösungen zu
analysieren. Ebenso gab es während des Kurses
Demonstrationen, Gruppendiskussionen, Präsen-
tationen, Kleingruppenarbeiten und anderes mehr.
Ich stehe voll hinter dem pädagogischen
Konzept, der Struktur und der Methode der
Ausbildung. Die derzeitige Art der Aus-bildung unserer
TrainerInnen muss sich ändern. Der Kurs
stellte dafür einige gute Alternativen vor.
Fr. Todorka Koleva, Fachschule für Agrarwirtschaft, Lehrerin
WinNova (Finnland) begann die Pilotenausbildung im
November 2014. Im Rahmen des ersten Workshops
hatten die insgesamt 16 teilnehmenden Berufs-
bildungslehrerInnen die Möglichkeit zu lernen, wie man
beim Unterrichten kreativ sein und die SchülerInnen
miteinbeziehen kann. Es wurden zehn neue Möglich-
keiten vorgestellt, die Auszubildenden einzubinden und
den Lernprozess unterhaltsamer und kreativer zu ge-
stalten! Nach dem ersten Workshop folgten vier weitere.
Der letzte Workshop fand im April 2015 statt. Die Aus-
bildungsmethode setzte auf praxis-orientiertes Blend-
ed Learning; neben den Workshops gab es Ein-
heiten mit Selbststudium. Alle teilnehmenden Leh-
rer-Innen arbeiten in der höheren Berufsbildung.
Nach der Pilotausbildung habe ich Unterrichts-
methoden ausprobiert, mit denen ich die Jugend-
lichen einbinden wollte. Unddas hatte wirklich eine positive
Auswirkung auf die Motivation und das Lernen. Ich habe
michmehr darauf konzentriert, die SchülerInnen zufördern
und ihnen zu erklären, dass sie die Möglichkeit haben,
ihrenLernprozessselbstzubestimmen.DurchdiePilotaus-
bildung nahm ich neue und vielfältige Ideen und
Werkzeuge in meine Unterrichtstätigkeit auf.
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung
(Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
BBW in der DAA (Deutschland) begann die Pilot-
phase am 21.01.2015 und beendete sie am
11.03.2015. Insgesamt 15 TrainerInnen sowie Aus-
bilderInnen nahmen daran teil. Alle TeilnehmerIn-
nen arbeiten in der Ausbildung, Umschulung und
Weiter-bildung im dualen System. Die Ausbildung
wurde in sieben eintägigen Workshops angeboten
und umfasste direkten Unterricht und Selbststudi-
um. Die Gesamtdauer betrug 40 Stunden.
Das Feedback der TeilnehmerInnen war sehr gut.
Insbesondere gaben die TrainerInnen sowie die
AusbilderInnen an, dass die Rollenspiele mit
verschiedenen Situationen aus dem Schulleben
und die anschließenden Besprechungen ihnen ge
-holfen hätten, besser mit den Jugendlichen zu
kommunizieren und kreativer zu unterrichten.
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung
(Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
die Integration von schulischem Lernen und dem
Lernen am Arbeitsplatz präsentieren. Danach
bieten wir Ihnen Diskussions-möglichkeiten in
zwei parallelen Sitzungen:
Sitzung 1: Die internationale Sitzung
(Sprache: Englisch) - Vorsitz: Ellen Verheijen
Nach der Beschreibung des nieder-ländischen
Berufsbildungssystems und der Organisation der
Praktika werden die Ergebnisse der sechs
Länderprojekte vorgestellt.
Sitzung 2: Die niederländische Sitzung
(Sprache: Niederländisch) - Vorsitz: Mieke de
Haan
Die erste Präsentation konzentriert sich auf die
neuen Verfahren für Unternehmen, Praktika für
BerufsschülerInnen zu organisieren. Wir werden
uns auch mit den Auswirkungen auf Jugendliche
mit nied-rigem Qualifikationsniveau
beschäftigen.
Die Ergebnisse der beiden Sitzungen werden in
eine Podiumsdiskussion über die
Zusammenarbeit zwischen Schule und
Unternehmen münden. Ziel ist es, den
Schulungsbedarf der SchülerInnen zu ermitteln
und es ihnen zu ermöglichen, mit „100 % Lernen
und Begleitung“ eine Position auf dem
Arbeitsmarkt zu erhalten.
Sie können sich unter dem folgenden Link für die
Konferenz anmelden: Anmeldeformular (Klicken
Sie auf den Link ).
Die Projektpartner laden Sie ein, an der
Konferenz teilzunehmen, und würden sich sehr
freuen, Sie persönlich zu treffen.
Während der Konferenz werden die Partner über
den Verlauf von Stay IN präsentieren und ihre
Erfahrungen der letzten beiden Jahre
weitergeben. Der Titel der Konferenz lautet "100
% Lernen für eine Position am Arbeitsmarkt" mit
dem Schwerpunkt auf eine "Zusammenarbeit für
benachteiligte Gruppen und Prävention von
frühzeitigem Ausbildungsabbruch".
Die Zahl an Jugendlichen die nicht den normalen
Ausbildungsweg verfolgen, ab-bruchsgefährdet
sind oder letztendlich ihren Bildungsweg beenden,
ist hoch. Aus Sicht der ArbeitgeberInnen ist es
enttäuschend und manchmal auch frustrierend,
wenn Jugendliche den Erwartungen nicht
entsprechen. Für junge Menschen, die zusätzliche
Unterstützung und Coaching benötigen, ist die
Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen eine
noch größere Herausforderung. Sie benötigen
maßge-schneiderte Beratung und Unterstützung
auf ihren Bildungswegen, um Selbstständigkeit in
der Gesellschaft zu erlangen und in den
Arbeitsmarkt eintreten zu können. Eine gute
Zusammenarbeit zwischen Ausbildungs-
einrichtung und Unternehmen ist von wesentlicher
Bedeutung, um dieses Ziel zu erreichen.
Im Rahmen der Konferenz werden die
Projektpartner unterschiedliche Konzepte für
Über Stay IN
Abschlusskonferenz
DATUM
Dienstag, 29. September 2015, von
10.00 bis 17.00 Uhr.
ORT
STC College (Höhere Berufsschule für
Schifffahrt und Transport ), Rotterdam, NL
September 2015
Newsletter Nr. 3
Bei Fragen zum Programm kon-
taktieren Sie bitte:
Ellen Verheijen e.verheijen@mboraad.nl
or 06-50272676
Mieke de Haan m.dehaan@mboraad.nl
or 06-50272655
Für organisatorische Fragen kon-
taktieren Sie bitte:
Jacqueline Hagen j.hagen@mboraad.nl
or 0348-753596
September 2015
Besuchen Sie unsere Website: http://www.stayin-project.eu/
Folgen Sie uns auf Facebook : https://www.facebook.com/pages/STAY-in/464398713680941
Bleiben Sie im Bilde:
Jugend am Werk (AT)
www.jaw.or.at
Kontakt: Michaela Meier
E-mail: michaela.meier@jaw.or.at
Chamber of Commerce and Industry (BG)
www.cci.dobrich.net
Kontakt: Tatyana Gicheva
E-mail: cci@dobrich.net
BBW in der DAA (DE)
www.daa-schwerin.de
Kontakt: Suse Topp
E-mail: suse.topp@daa.de
Länsirannikon Koulutus Oy WinNova (FI)
www.winnova.fi
Kontakt: Joanna Malmivuorli
E-mail: jonna.malmivuori@winnova.fi
Pixel (IT)
www.pixel-online.net
Kontakt: Giovanni Caruso
E-mail: giovanni@pixel-online.net
MBO Raad (NL)
www.mboraad.nl
Kontakt: Mieke De Haan
E-mail: m.dehaan@mboraad.nl
Sociedade Portuguesa de Inovação (PT)
www.spi.pt
Kontakt: Tiago Marques
E-mail: tiagomarques@spi.pt
Eğitim ve Gençlik Çalışmaları (TR)
www.egeced.org
Kontakt: Emin Bakay
E-mail: egeced1@gmail.com
Projektpartner
Newsletter Nr. 3
STC-Group, Rotterdam (NL), Tagungsort der Stay IN Konferenz (29-09-15)
Wir freuen uns, Sie am 29. September 2015 in
Rotterdam, Niederlande zu treffen.
Ausblick
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung
(Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.
100% Lernen für eine Position
am Arbeitsmarkt
Konferenzprogramm
Vormittag: Englisch
10:00 Begrüßung
Vorsitz: Ellen Verheijen
10.15 Die derzeitige Situation und die Herausforder-
ungen von Schulabbrüchen und Abbrüchen
der beruflichen Erstausbildung in Europa
Michaela Meier, Projektleiterin Stay In
10:45 Das niederländische Bildungssystem und das
Programm zur Prävention von Schulabbrüchen
Dennis van Gessel, Bildungsministerium
11:15 Integration von schulischem Lernen und Lernen
am Arbeitsplatz: Ein konzeptioneller Rahmen.
Dr. Ilya Zitter, HU Fachhochschule
12:15 Mittagessen mit Ländertischen & Führung STC
13.30 Beginn der Workshops
Track 1: Internationaler Workshop
Vorsitz: Ellen Verheijen: Die Ergebnisse des Projekts
Stay IN in den sechs Partnerländern Bulgarien, Deutsch-
land, Finnland, Niederlande, Österreich, Türkei
(Präsentationen und Vorführungen, 20 Min. pro Land)
Track 2: Niederländischer Workshop
Vorsitz: Mieke de Haan: Workshops zu den fol-
genden Fragen: Was erwarten Unternehmen von
der Schule, wenn sie eine Lehre für Jugendliche
mit niedrigem Bildungsniveau anbieten? Und was
erwartet die Schule vom Unternehmen?
15:30 Pause
16:00 Podiumsdiskussion
Interview der europäischen und niederländischen
Gäste: Was haben sie gehört, worüber haben sie
diskutiert? Welche Wünsche haben sie in Bezug auf
die Verbesserung der Zusammenarbeit bei der Beglei-
tung von Jugendlichen während ihrer Berufsaus-
bildung? Welche Herausforderungen gibt es?
16:30 Abschluss und Getränke

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3. STAY IN Newsletter

  • 1. Projektnummer : LLP-LDV-TOI-13-AT-0010 Newsletter Nr. 3 Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. September 2015 Die letzten Ausgabe dieses Newsletters wurde im Dezember 2014 veröffentlicht, kurz nach dem 3. Partnertreffen in Schwerin (DE) und dem Beginn der zweiten herausfordernden Projekthäfte. Die Ziele von Stay IN sind nach wie vor dieselben: Die Früherkennung von Ausbildungsabbrüchen und ein Präventions-training für TrainerInnen und AusbilderInnen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung mit Schwerpunkt auf dualen Berufsbildungs-systemen. Die Projektpartner arbeiteten sehr hart, um qualitätsvolle Unterlagen zu erstellen. Auch wenn wir stolz auf das Endergebnis sind, soll unsere Arbeit nicht nur von uns selbst bewertet werden. Wir laden die LeserInnen ein, sich ihre eigene Meinung zu bilden; die Länder-kästchen im Anschluss zeigen die wichtigsten Ergebnisse der Pilotphase aus Sicht der Partnerländer. Wir testeten die Schulungsunterlagen und stellten so sicher, dass wir ein zuverlässiges Unterrichtsmittel anbieten. Wenn auch Sie dem großen Potenzial des Programms vertrauen, kontaktieren Sie uns. Sehr gerne werden wir Sie mit allen notwendigen Informationen versorgen, die Sie für Ihre neuen Unterrichtseinheiten brauchen. Ein paar Zahlen zu Stay IN und seiner Pilotphase: 6 europäische Länder waren beteiligt (Bulgarien, Deutschland, Finnland, die Niederlande, Österreich, Türkei). Mehr als 100 ExpertInnen waren beteiligt. Mehr als 200 Ausbildungsstunden wurden abgehalten, darunter 154 im direkten Unterricht und 52 als Blended Learning. Die Pilotphase bildete den Abschluss des Projekts Stay IN. Wir wünschen uns, die Ergebnisse einer sehr breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Die Hauptveranstaltung ist die internationale Konferenz, die am Dienstag, 29. September 2015, von 10.00 bis 17.00 Uhr bei der STC-Group, Lloydstraat 300, in Rotterdam (NL) stattfinden wird. Weitere Informationen auf den folgenden Seiten... Über Stay IN und die neuesten Aktivitäten Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. Pilotphase und bevorstehende Aktivitäten Jugend am Werk (Österreich) startete die Pilot- phase am 27.02. und beendete sie am 24.04.2015. 15 TeilnehmerInnen aus ver-schiedenen pädagogischen Berufen in der Berufsbildung nahmen an diesem 40- stündigen Training mit insgesamt vier Modulen teil. Die Ausbildung war in 30 Einheiten mit direktem Unterricht und zehn Blended-Learning-Einheiten unterteilt. Diese Kombination machte es möglich, die Ausbildung so nutzerInnenorientiert wie möglich zu gestalten. Das gesamte Programm stand unter dem Motto "Von TrainerInnen für TrainerInnen". Der Kurs hat meine Erwartungen übertroffen und ich konnte meine Kenntnisse deutlich erweitern. Ich kann nur sagen: Wenn man die Per- spektive ändert, sieht man die Dinge auf eine neue Art und Weise, man entdeckt Möglichkeiten und initiiert Denkprozesse. Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass man die Ausbildung in Zukunft TrainerInnen mit geringer Praxiserfahrung zu Beginn ihrer Karriere in der Berufsbildung anbietet. Der Bedarf an Austausch von Know-how ist offensichtlich und die Zusammenarbeit erfahrener und weniger erfahrener TrainerInnen ist sowohl eine große Herausforderung als auch ein großer Nutzen für uns alle. Trainer und Coach für Metallbearbeitung im Programm I-VET In den Länderkästchen finden Sie weitere Informationen zu den Piloteinheiten in den einzelnen Ländern sowie Testimonials einiger PädagogInnen Bilder von der nationalen Pilotphase in Finnland und Bulgarien.
  • 2. MBO Raad (Niederlande) organisierte zwei Train- ingseinheiten im März und im Juni 2015. Jede Einheit bestand aus einem zweitägigen Training mit dreiwöch- iger Pause, in der sich die TeilnehmerInnen dem Selbststudium widmeten und verschiedene Übungen vorbereiteten. Die Website bot Informationen wie Checklisten für die Übungen sowie Hintergrundin- formationen zu den vier Themen Führung, Zusammen -arbeit, Jugendkultur und Risikofaktoren für den Aus- bildungsabbruch. Der direkte Unterricht im Rahmen des Kurses hatte ein Ausmaß von zehn Stunden. Die Ausbildung und die Materialien wurden von den TeilnehmerInnen gut angenommen. Sie fanden die Checklisten auf der Website sehr nützlich. Im Feed- back wurde die Ausbildung gut bewertet; die Teilnehmer-Innen fanden es hilfreich, mehr über die Aktivitäten an den Schulen zu lernen. September 2015 Newsletter Nr. 3 Eğitim ve Gençlik Çalışmaları (Türkei) setzte die Pilotausbildung zwischen dem 3. und 21. April 2015 um. Die 23 TeilnehmerInnen sind in Berufs- und Fach- hochschulen im Bezirk Bornova, İzmir, TR tätig. Die TrainerInnen nutzten interaktive Unter-richtsmethoden und Strategien aus der Erwachsenenbildung, um die Teilnehmer-Innen in den Ausbildungsprozess einzu-binden. Kooperative Lernmethoden waren u. a. das World Café, Rollenspiele und Brainstorming. Die TeilnehmerInnen fanden das Training sehr nützlich, interessant, teilnehmer-orientiert und praktisch. Einige waren der Meinung, sie könnten die Methoden auch mit anderen LehrerInnen nutzen. Die TeilnehmerInnen fanden auch, dass "die Dauer", "die Methodik" und "die Schulungs-unterlagen" sehr angemessen waren. Fast alle TeilnehmerInnen (96 %) gaben an, dass die Um- setzungdessen,wassiegelernthatten,bzw.dieFähigkeit- en, die siegewonnen hatten, generell positiv waren. Die Handels- und Industriekammer Dobrich (Bulgarien) setzte die Piloten-ausbildung in drei Tagen vom 01. bis 03.04.2015 um. Insgesamt gab es 30 Stund- en mit direktem Unterricht und zehn Stunden Selbststudi- um. 15 LehrerInnen aus berufsbildenden und höheren Schulen der Region Dobrich nahmen am Kurs teil. Der Trainer verwendete die Methode des Kreis- lernprozesses, der auf Erfahrungs-lernen und kritischer Selbstbewertung durch die TeilnehmerInnen basiert, was zu einer Veränderung in ihrem Verhalten führen kann. Während der Ausbildung wurden weitere interaktive Methoden und Techniken ein-gesetzt, durch die die TeilnehmerInnen dazu animiert wurden, sich auf ihre Intuition und Erfahrung zu verlassen und mit Hilfe verschiedener Aufgaben, Fallstudien, Diskussionen und Simulationen alternative Lösungen zu analysieren. Ebenso gab es während des Kurses Demonstrationen, Gruppendiskussionen, Präsen- tationen, Kleingruppenarbeiten und anderes mehr. Ich stehe voll hinter dem pädagogischen Konzept, der Struktur und der Methode der Ausbildung. Die derzeitige Art der Aus-bildung unserer TrainerInnen muss sich ändern. Der Kurs stellte dafür einige gute Alternativen vor. Fr. Todorka Koleva, Fachschule für Agrarwirtschaft, Lehrerin WinNova (Finnland) begann die Pilotenausbildung im November 2014. Im Rahmen des ersten Workshops hatten die insgesamt 16 teilnehmenden Berufs- bildungslehrerInnen die Möglichkeit zu lernen, wie man beim Unterrichten kreativ sein und die SchülerInnen miteinbeziehen kann. Es wurden zehn neue Möglich- keiten vorgestellt, die Auszubildenden einzubinden und den Lernprozess unterhaltsamer und kreativer zu ge- stalten! Nach dem ersten Workshop folgten vier weitere. Der letzte Workshop fand im April 2015 statt. Die Aus- bildungsmethode setzte auf praxis-orientiertes Blend- ed Learning; neben den Workshops gab es Ein- heiten mit Selbststudium. Alle teilnehmenden Leh- rer-Innen arbeiten in der höheren Berufsbildung. Nach der Pilotausbildung habe ich Unterrichts- methoden ausprobiert, mit denen ich die Jugend- lichen einbinden wollte. Unddas hatte wirklich eine positive Auswirkung auf die Motivation und das Lernen. Ich habe michmehr darauf konzentriert, die SchülerInnen zufördern und ihnen zu erklären, dass sie die Möglichkeit haben, ihrenLernprozessselbstzubestimmen.DurchdiePilotaus- bildung nahm ich neue und vielfältige Ideen und Werkzeuge in meine Unterrichtstätigkeit auf. Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. BBW in der DAA (Deutschland) begann die Pilot- phase am 21.01.2015 und beendete sie am 11.03.2015. Insgesamt 15 TrainerInnen sowie Aus- bilderInnen nahmen daran teil. Alle TeilnehmerIn- nen arbeiten in der Ausbildung, Umschulung und Weiter-bildung im dualen System. Die Ausbildung wurde in sieben eintägigen Workshops angeboten und umfasste direkten Unterricht und Selbststudi- um. Die Gesamtdauer betrug 40 Stunden. Das Feedback der TeilnehmerInnen war sehr gut. Insbesondere gaben die TrainerInnen sowie die AusbilderInnen an, dass die Rollenspiele mit verschiedenen Situationen aus dem Schulleben und die anschließenden Besprechungen ihnen ge -holfen hätten, besser mit den Jugendlichen zu kommunizieren und kreativer zu unterrichten.
  • 3. Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. die Integration von schulischem Lernen und dem Lernen am Arbeitsplatz präsentieren. Danach bieten wir Ihnen Diskussions-möglichkeiten in zwei parallelen Sitzungen: Sitzung 1: Die internationale Sitzung (Sprache: Englisch) - Vorsitz: Ellen Verheijen Nach der Beschreibung des nieder-ländischen Berufsbildungssystems und der Organisation der Praktika werden die Ergebnisse der sechs Länderprojekte vorgestellt. Sitzung 2: Die niederländische Sitzung (Sprache: Niederländisch) - Vorsitz: Mieke de Haan Die erste Präsentation konzentriert sich auf die neuen Verfahren für Unternehmen, Praktika für BerufsschülerInnen zu organisieren. Wir werden uns auch mit den Auswirkungen auf Jugendliche mit nied-rigem Qualifikationsniveau beschäftigen. Die Ergebnisse der beiden Sitzungen werden in eine Podiumsdiskussion über die Zusammenarbeit zwischen Schule und Unternehmen münden. Ziel ist es, den Schulungsbedarf der SchülerInnen zu ermitteln und es ihnen zu ermöglichen, mit „100 % Lernen und Begleitung“ eine Position auf dem Arbeitsmarkt zu erhalten. Sie können sich unter dem folgenden Link für die Konferenz anmelden: Anmeldeformular (Klicken Sie auf den Link ). Die Projektpartner laden Sie ein, an der Konferenz teilzunehmen, und würden sich sehr freuen, Sie persönlich zu treffen. Während der Konferenz werden die Partner über den Verlauf von Stay IN präsentieren und ihre Erfahrungen der letzten beiden Jahre weitergeben. Der Titel der Konferenz lautet "100 % Lernen für eine Position am Arbeitsmarkt" mit dem Schwerpunkt auf eine "Zusammenarbeit für benachteiligte Gruppen und Prävention von frühzeitigem Ausbildungsabbruch". Die Zahl an Jugendlichen die nicht den normalen Ausbildungsweg verfolgen, ab-bruchsgefährdet sind oder letztendlich ihren Bildungsweg beenden, ist hoch. Aus Sicht der ArbeitgeberInnen ist es enttäuschend und manchmal auch frustrierend, wenn Jugendliche den Erwartungen nicht entsprechen. Für junge Menschen, die zusätzliche Unterstützung und Coaching benötigen, ist die Suche nach geeigneten Ausbildungsplätzen eine noch größere Herausforderung. Sie benötigen maßge-schneiderte Beratung und Unterstützung auf ihren Bildungswegen, um Selbstständigkeit in der Gesellschaft zu erlangen und in den Arbeitsmarkt eintreten zu können. Eine gute Zusammenarbeit zwischen Ausbildungs- einrichtung und Unternehmen ist von wesentlicher Bedeutung, um dieses Ziel zu erreichen. Im Rahmen der Konferenz werden die Projektpartner unterschiedliche Konzepte für Über Stay IN Abschlusskonferenz DATUM Dienstag, 29. September 2015, von 10.00 bis 17.00 Uhr. ORT STC College (Höhere Berufsschule für Schifffahrt und Transport ), Rotterdam, NL September 2015 Newsletter Nr. 3 Bei Fragen zum Programm kon- taktieren Sie bitte: Ellen Verheijen e.verheijen@mboraad.nl or 06-50272676 Mieke de Haan m.dehaan@mboraad.nl or 06-50272655 Für organisatorische Fragen kon- taktieren Sie bitte: Jacqueline Hagen j.hagen@mboraad.nl or 0348-753596
  • 4. September 2015 Besuchen Sie unsere Website: http://www.stayin-project.eu/ Folgen Sie uns auf Facebook : https://www.facebook.com/pages/STAY-in/464398713680941 Bleiben Sie im Bilde: Jugend am Werk (AT) www.jaw.or.at Kontakt: Michaela Meier E-mail: michaela.meier@jaw.or.at Chamber of Commerce and Industry (BG) www.cci.dobrich.net Kontakt: Tatyana Gicheva E-mail: cci@dobrich.net BBW in der DAA (DE) www.daa-schwerin.de Kontakt: Suse Topp E-mail: suse.topp@daa.de Länsirannikon Koulutus Oy WinNova (FI) www.winnova.fi Kontakt: Joanna Malmivuorli E-mail: jonna.malmivuori@winnova.fi Pixel (IT) www.pixel-online.net Kontakt: Giovanni Caruso E-mail: giovanni@pixel-online.net MBO Raad (NL) www.mboraad.nl Kontakt: Mieke De Haan E-mail: m.dehaan@mboraad.nl Sociedade Portuguesa de Inovação (PT) www.spi.pt Kontakt: Tiago Marques E-mail: tiagomarques@spi.pt Eğitim ve Gençlik Çalışmaları (TR) www.egeced.org Kontakt: Emin Bakay E-mail: egeced1@gmail.com Projektpartner Newsletter Nr. 3 STC-Group, Rotterdam (NL), Tagungsort der Stay IN Konferenz (29-09-15) Wir freuen uns, Sie am 29. September 2015 in Rotterdam, Niederlande zu treffen. Ausblick Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben. 100% Lernen für eine Position am Arbeitsmarkt Konferenzprogramm Vormittag: Englisch 10:00 Begrüßung Vorsitz: Ellen Verheijen 10.15 Die derzeitige Situation und die Herausforder- ungen von Schulabbrüchen und Abbrüchen der beruflichen Erstausbildung in Europa Michaela Meier, Projektleiterin Stay In 10:45 Das niederländische Bildungssystem und das Programm zur Prävention von Schulabbrüchen Dennis van Gessel, Bildungsministerium 11:15 Integration von schulischem Lernen und Lernen am Arbeitsplatz: Ein konzeptioneller Rahmen. Dr. Ilya Zitter, HU Fachhochschule 12:15 Mittagessen mit Ländertischen & Führung STC 13.30 Beginn der Workshops Track 1: Internationaler Workshop Vorsitz: Ellen Verheijen: Die Ergebnisse des Projekts Stay IN in den sechs Partnerländern Bulgarien, Deutsch- land, Finnland, Niederlande, Österreich, Türkei (Präsentationen und Vorführungen, 20 Min. pro Land) Track 2: Niederländischer Workshop Vorsitz: Mieke de Haan: Workshops zu den fol- genden Fragen: Was erwarten Unternehmen von der Schule, wenn sie eine Lehre für Jugendliche mit niedrigem Bildungsniveau anbieten? Und was erwartet die Schule vom Unternehmen? 15:30 Pause 16:00 Podiumsdiskussion Interview der europäischen und niederländischen Gäste: Was haben sie gehört, worüber haben sie diskutiert? Welche Wünsche haben sie in Bezug auf die Verbesserung der Zusammenarbeit bei der Beglei- tung von Jugendlichen während ihrer Berufsaus- bildung? Welche Herausforderungen gibt es? 16:30 Abschluss und Getränke