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EnergiekonzeptSüdpfalz
2
AbkürzungenundDefinitionen
CO2=Kohlendioxid
DOM=DigitalesOberflächen-Modell(hierzurEr-
mittlungdesDachflächen-PotenzialsfürPhoto-
voltaik-Nutzung).
EEG=Erneuerbare-Energien-Gesetz
EffizienzrichtlinieEU=DieRichtliniederEuropä-
ischenUniontratam1.Dezember2012inKraft.
DieMitgliedsstaatenhabenbisJuli2014Zeit,sie
innationalesRechtumzusetzen.Von2014anbis
2020müssenmindestensjährlicheEinsparungen
von1,5ProzentdesjährlichenEnergieabsatzes
allerEnergieunternehmenanEndkundenerzielt
werden.
Energiesteckbrief=DerEnergiesteckbriefzeigt
insehrkomprimierter,tabellarischerundgra-
phischerFormdasVerhältnisvonVerbrauchund
erneuerbarerEnergiegewinnungsowiedieCO2-
Bilanzeiner(Verbands-)Gemeinde.
Gebietskörperschaft=eineKörperschaftdes
öffentlichenRechts,dieeineGebietshoheitauf
einemräumlichabgegrenztenTeildesStaatsge-
bietesbesitzt.Hier:GemarkungeinerKommune.
Gestehungskosten=hier:Stromgestehungs-
kosten.DassinddieKosten,diefürdieEnergie-
umwandlungvoneineranderenEnergieformin
elektrischenStromnotwendigsind.
kV=Kilovolt(elektrischeSpannung)
kW=Kilowatt(Leistung)
kWh=Kilowattstunden(Arbeit)
kWh/a=KilowattstundenproJahr
kWh/m²=KilowattstundenproQuadratmeter
KWK=Kraft-Wärme-Kopplung
kWp=Kilowattpeak(NennleistungvonSolar-
modulenbeieinerEinstrahlungvon1.000W/m²).
Lastgang=zeigtdenzeitlichenVerlaufdesStrom-
bedarfseinesVerbrauchersodereinerRegionan.
DerLastgangkannalsTagesprofilfüreinenTag
gelten,aberesgibtauchzumBeispielJahres-
profile,diediejahreszeitlichenSchwankungen
zeigen.
Nennleistung=vomHerstellerangegebene
Leistung.
PV=Photovoltaik
SmartGrid=IntelligentesStromnetz.Esumfasst
diekommunikativeVernetzungundSteuerung
vonStromerzeugern,Speichern,elektrischen
VerbrauchernundNetzbetriebsmittelninEner-
gieübertragungs-und-verteilungsnetzender
Elektrizitätsversorgung.DieseVernetzungermög-
lichteineoptimaleSteuerungundÜberwachung
dermiteinanderverbundenenBestandteile.Ziel
istdieSicherstellungderEnergieversorgungauf
BasiseineseffizientenundzuverlässigenSystem-
betriebs.
Super-GAU=Der„GrößteanzunehmendeUnfall“
(GAU)istderschlimmstedenkbareStörfallbeim
BetriebeinesAtomkraftwerks,fürdendieSicher-
heitssystemederAnlageausgelegtseinmüssen.
EinSuper-GAUwirddaraus,wenneineReaktor-
katastrophenichtmehrbeherrschbarist.
Volllaststunde=DieVolllaststundeistein
rechnerischerWert.Ergibtan,wievieleStunden
einKraftwerkmitmaximalerLeistunglaufen
würde,umdieerzielteoderangestrebteJahres-
produktionzuerreichen.
Wertschöpfung=GesamtleistungminusVor-
leistung(hier:derTeil,dervondererbrachten
wirtschaftlichenLeistunginderRegionoderam
Ortbleibt).
WEA=Windenergieanlage
Impressum
Herausgeber:ArbeitsgruppeEnergiekonzeptSüdpfalz,v.i.S.d.P.UlrichMohr,Gartenstraße21,76879Hochstadt,
Redaktion:ArbeitsgruppeEnergiekonzeptSüdpfalz,Gestaltung:www.mondmilch.de,ElsaAscione,Erscheinungstermin:Juni2013.
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Vorwort
DieEnergiewendeistinunsererRegion,wie
überall,diegrößtegesellschaftlicheAufgabege-
worden.EinwichtigesZielistes,denregionalge-
brauchtenelektrischenStromzu100Prozentaus
regionalenerneuerbarenEnergiequellenzuerzeu-
gen.Damitbefasstsichdasvorliegende„Energie-
konzeptSüdpfalz“.
FürdenBereichLandau/LandkreisSüdlicheWein-
straßekanndiesesZielbis2020erreichtwerden,
wobeispätestensbis2016derBezugvonStrom
ausKernkraftzubeendenist–30Jahrenachdem
ersteneuropäischenSuper-GAUinTschernobyl
undfünfJahrenachderzweitenKatastropheim
japanischenFukushima.Mitunserenregionalen
erneuerbarenEnergienwerdenauchderCO2-Aus-
stoßundfolglichderKlimawandelgemindert.
DerWeg
DasEnergiekonzeptSüdpfalzzeigtauf,wieeinop-
timalerMixausverschiedenenerneuerbarenEner-
gienmachbaristundwelcheMitteldaserfordert.
DieWirklichkeitdesregionalenStromgeschehens
unddiekonkretnötigen,mitZahlenbelegten
regionalenMaßnahmensindderwesentlicheIn-
haltdesKonzepts.AlleArtendererneuerbaren
QuellenzurStromerzeugungsindeinbezogen:
Windenergie,woderenEinsatzaußerhalbderaus-
gewiesenenKern-undPflegezonenmöglichist,
Photovoltaikundandere.
DieMotivation
DasEnergiekonzeptSüdpfalzkannundsolldazu
beitragen,eineemotionalundinInteressenfest-
gehakteDiskussionzuversachlichenunddieEnt-
scheidungenvoranzubringen,diefüreinewirkli-
cheEnergiewendeunaufschiebbarsind.
DieAdressaten
DiesEnergiekonzeptSüdpfalzrichtetsichandie
gesamtestromverbrauchendeÖffentlichkeit,dar-
inbesonders:dieVorständeundRätederKommu-
nenundLandkreise,diebedeutendenStromver-
braucher,dieGeldgeber,dieanderEnergiewende
arbeitendenBürgergruppen,dieUmwelt-undNa-
turschutzverbände.
DieInitiatoren
DasEnergiekonzeptSüdpfalzwurdeangeregtin
dreiVeranstaltungenzurEnergiewendeinLandau,
dievonATTAc,BUNDundNaBuim2.Halbjahr
2012durchgeführtwordensindsowieineinerIn-
formationsreihederBürgerstiftungPfalzundPart-
nermitVorträgen,DiskussionenundExkursionen
zurEnergiewendeindenJahren2011und2012
(sieheauchSeiten50–51).Direktdarausentstand,
zusammenmitderEnergieSüdwestAG,dieAr-
beitsgruppefürdasEnergiekonzeptSüdpfalz.
4
DieMitgliederderArbeitsgruppeEnergiekonzeptSüdpfalz
OliverDecken
EnergieagenturRheinland-Pfalz
oliver.decken@energieagentur.rlp.de
Fon:0631.20575.7126
Dr.-Ing.WernerGötz,
ATTAcGruppeLandau,BUNDKGSüdpfalz
iwago@t-online.de
Fon:06341.85704
MathiasJehling
KarlsruherInstitutfürTechnologie
jehling@kit.edu
Fon:0721.608.42889
Dr.StefanJergentz
UniversitätKoblenz-Landau
jergentz@uni-landau.de
Fon:06341.280.31321
Prof.Dr.KarlKeilen
OrtsbürgermeisterBornheim
karl.keilen@yahoo.de
Fon:06348.7506
Dr.DavidElsaesser
UniversitätKoblenz-Landau
elsaesser@uni-landau.de
Fon:06341.280.31330
AstridDiehl
Pamina-SolarSüdpfalz
astrid@diehl-ilbesheim.de
Fon:06341.939152
5
MichaelLinder
SolarBürgerGenossenschafteG
Regionalbuero-Solar-Buerger@web.de
Mobil:0172.7236303
BernhardMertel
EnergieSüdpfalzGmbH&Co.KG
b.mertel@esw-projektentwicklung-gmbh.de
Fon:06341.289.190
UlrichMohr
PressesprecherBUNDKGSüdpfalz
bund_rlp_presse_mohr@hotmail.com
Fon:06347.6630
OliverRechenbach
EnergieagenturRheinland-Pfalz
oliver.rechenbach@energieagentur.rlp.de
Fon:0631.20575.7102
WolfgangThiel
InitiativeSüdpfalz-Energie
wolfgang@thiel-wt.de
Fon:06349.929560
Dr.ThomasWaßmuth
VorstandEnergieSüdwestAG
t.wassmuth@energie-suedwest.de
Fon:06341.289.240
6
Inhalt
1.ZielundWeg.....................7
2.Bestandsaufnahme:
Stromerzeugungheute...............9
3.Stromerzeugungbis2020:
PotenzialedererneuerbarenEnergien....19
4.DerPlan.......................31
5.RegionaleWertschöpfungaus
erneuerbarenEnergien..............38
6.Akzeptanz......................42
7.Zusammenfassung:
dasWichtigsteinKürze..............45
8.Anhang........................49
RegionalesKonzeptzurStromversorgungderSüdpfalz
7
MitderEnergiewendeverfolgenwirdasZiel,die
Regionmitsauberem,sicheremundbezahlbarem
StromauserneuerbarenEnergienzuversorgen.
WirwollendenBezugvonAtomstrominLandau
undimLandkreisSüdlicheWeinstraßebiszum
Jahr2016einstellenundbiszumJahr2020den
BedarfanelektrischerEnergiebilanziellvollstän-
digausregionalenAnlagendecken,dieStrom
auserneuerbarenEnergienerzeugen.Unnötiger
StromverbrauchunddieVerschwendungsind
mitNachdruckeinzuschränken.Damittragenwir
zumKlimaschutzbeiundsichernnachhaltigdie
natürlichenLebensgrundlageninderSüdpfalz.
Wirmöchten,dasssichNatur,Landschaftund
EnergiewendeinderSüdpfalzzusammenfinden.
EnergiewendeundNaturschutzergänzensich
undsindkeinWiderspruch.GegenüberdenVer-
änderungenderLandschaft,mitseitJahrzehn-
tenimmerzugewachsenenAnsprüchen(dazu
zählenVerkehrswege,ZersiedelungmitFlächen-
verbräuchendurchNeubaugebieteundIndus-
trieansiedlung,GroßkraftwerkeunddasHoch-
spannungsnetz)erscheinenregionaleAnlagen
fürerneuerbareStromerzeugungunbedeutend.
BesondersisthierbeidieFlexibilitätbeider
ErrichtungunddemRückbauderAnlagenzur
ErzeugungvonStromauserneuerbarenEnergien
hervorzuheben.DieVeränderungunsererLand-
schaftdurchdieEnergiewendekannfolglichneu
bewertetwerden.
8
LeLebensququalalitätselbstgegestalten
EinwichtigesZielderEnergiewendeistes,den
Stromdezentralzuerzeugenunddamiteinebreite
BeteiligungderGemeindenundderBürgerschaft
zuerreichen.DieWertschöpfungdurchdieEner-
giewendebleibtinderRegion:Bürgerinnenund
Bürger,HandwerkundmittelständischeIndustrie,
regionaleEnergieversorgerundkommunaleGe-
bietskörperschaftensindanBauundBetriebder
Stromerzeugungbeteiligt.Strommuss,wiedieVer-
sorgungmitTrinkwassersowiedieEntsorgungvon
AbwasserundAbfällen,einBestandteilderkom-
munalenDaseinsvorsorgeseinundbleiben.
MitdemKonzeptfürdiekünftigeEnergieerzeu-
gungwollenwirdiekonstruktiveGestaltungder
EnergiewendeinderSüdpfalzanstoßen,indiesem
erstenSchrittfürLandauunddenLandkreisSüdli-
cheWeinstraße,imnächstenSchrittauchfürden
LandkreisGermersheim.
WirhabenausdenvorhandenenDatendenStrom-
verbrauch,diederzeitigeVersorgungmitStromer-
mittelt,diePotenzialedererneuerbarenEnergien
abgeschätztunddarausMaßnahmenfürdieSelbst-
versorgungunsererRegionentwickelt.
AnAnfangenen,umumvvoranzukokommen
NunwirddieRegion–wegendesnatürlichen
SchwankensvonWindundSonne–nichtgleich
ganzunabhängigvonvorhandenenzentralenKraft-
werken.Diesehaben(vorerstnoch)denLastgang
auszugleichen,wennkurzzeitig–alsoüberStun-
den–dieStrommengeauserneuerbarenEnergien
ausderRegionnichtausreicht.UminderStrom-
versorgungkomplettunabhängigzuwerden,sind
zudemnötig:weitereerneuerbareAnlagen(Klein-
oderRegel-)Kraftwerke,Speicher(verschiedener
Art),SmartGridsundandereKomponenten,diein
diesesKonzeptaber(noch)nichteinbezogensind.
MitdemVerfahrendes„Energiesteckbriefes“wer-
denVerbrauch,BestandundPotenzialebisaufdie
EbenederVerbandsgemeindenermittelt.Unddar-
auswerdendannMaßnahmenfürdieSelbstversor-
gungunsererRegionentwickelt.
Wasdafürunddannkonkretzutunist,findetsichin
denbeidenKapitelnamSchlussdiesesHeftes.
9
ImLandkreisSüdlicheWeinstraßeundinderStadt
Landaulebenknapp153.000Menschen.Dazu
kommenzahlreicheöffentlicheundinstitutionelle,
gewerblicheundindustrielleStromnutzer.FürAll-
tag,ArbeitundFreizeitverbrauchensierund771
MillionenkWhStromproJahr.Davonstammen
rund18ProzentausKernkraftwerken,52Prozent
ausKohle-sowieGaskraftwerkenund30Prozent
auserneuerbarenQuellen,jedochüberwiegend
nichtausAnlageninderSüdpfalz.Nur12Prozent
desStrombedarfsderSüdpfalzwerdenbisjetzt
regionalauserneuerbarenEnergienerzeugt.Schon
hierwirdderFehlbedarfeklatantdeutlich.
10
VerbandsgemeindeGemeindenFläche[km²]EinwohnerStromverbrauch2011[kWh/a]
LandkreisSüdlicheWeinstraße75639,8108.875524.337.000
AnnweileramTrifels13129,916.568182.506.900
BadBergzabern21164,623.87374.822.000
Edenkoben16119,619.69985.296.670
Herxheim449,914.55350.553.000
Landau-Land1490,413.89940.400.000
Maikammer339,78.07134.947.430
OffenbachanderQueich445,612.21255.811.000
KreisfreieStädte83,043.810246.663.000
Landau10*)83,043.810246.663.000
Gesamt722,8152.685771.000.000
*)Ortsteile
StStromverbrbrauauchinderReReRegion
DerStromverbrauchimLandkreisSüdlicheWein-
straßeundinderStadtLandaubetrugimJahr2011
rund771MillionenkWh.DiefolgendenzweiTabel-
lenenthaltendenÜberblickmitdenwesentlichen
ZahlenzumStromverbrauchinjederVerbandsge-
meindeundinderStadtLandausowiezudenLiefe-
rungenderregionaltätigenEnergieversorger.
DiDieseVerbrbrauchszahlenenensindwewesentliche
GrGrundlagededesEnergiekekekononzepts.
Bild1:StromverbrauchjeVerbandsgemeindein2011,einschließlichgeschätztemVerbrauchauseigenerzeugtemStrom.
Quelle:AbrechnungenderKonzessionsabgabenderVerbandsgemeinden
StromverbrauchindenVerbandsgemeinden
11
Bild2:StrommixderregionalenStromversorger
Quelle:StrommixundMengennachderenAngaben,Pfalzwerke:hochgerechnet
RegionalversorgerundStrommix
DieregionalenEnergieversorgerliefernetwa90
ProzentdesGesamtstrombedarfsinderRegion.
Diessind:PfalzwerkeAG,EnergieSüdwestAG,
Strommix2011in%
undAnteilam
GesamtverbrauchPfalzwerkeAGEnergieSüdwestAGGemeindewerkeStadtwerkeBadStadtwerkeSÜW-MixDeutschland
imLandkreisSÜWHerxheimBergzabernGmbHAnnweiler
undLandau
Kernkraft18,019,018,614,022,018,317,7
Kohle45,027,944,934,044,039,341,7
Erdgas10,08,69,614,09,09,714,2
sonstigefossile54,830,46,64,53,7
Energieträger3,02,62,82,03,02,85,4
erneuerbareEnergien,
gefördertnachEEG22,024,124,124,020,022,815,8
sonstigeerneuerbare
Energien2,017,80,012,02,07,15,2
*)AnteiledesjeweiligenVersorgersandergeliefertenStrommengeimLandkreisSÜWundLandau
Anteil[%]*)Anteil[%]*)Anteil[%]*)Anteil[%]*)Anteil[%]*)Anteil[%]Anteil[%]
StadtwerkeBadBergzabern,StadtwerkeAnnweiler
undGemeindewerkeHerxheim.Dierestlichen10
ProzentstammenvonüberregionalenLieferanten.
AlleEnergielieferantenweisengemäßParagraph 42
desEnergiewirtschaftsgesetzesihrenStrommixso-
wohlinderVerbraucherrechnungalsauchimInter-
netaus.
HerkunftdesStroms
12
NachdiesenAngabenliefertenimJahr2011die
regionalenEnergieversorgerzwarrund30Pro-
zent1)
StromauserneuerbarenQuellenals„grünen
Strom“,dochstammtederzumgrößerenTeilnicht
ausderRegion2)
.DerregionaleBeitragzurDeckung
1)InGesamtdeutschlandbetrugderAnteilderErneuerbarenerstrund22Prozent.
2)AlleinmitdemAusweiseiner„grünenHerkunft“desStromesvonverschiedenenAnbieternwerdenwirder
EntwicklungundunsererregionalenVerantwortungnichtgerecht.DerStrommussauchinderRegionerzeugtwerden.
WirwollendieVerantwortung(heißtStromerzeugung)nichtwoandershinschieben,weildaszusätzlichgroße„Stromautobahnen“
notwendigmachenwürde.
desStromverbrauchslagbeiknapp12Prozent
(sieheBilder4und5).DagegenwarderAnteildes
AtomstromsbeidenregionalenVersorgerninsge-
samtetwashöheralsimBundesdurchschnitt.
SohinkttatsächlichderAusbaustanddererneuer-
barenEnergieninderSüdpfalzdeutlichhinterdem
deutschenMittelher,einGrundmehr,dasEnergie-
konzeptmitbesonderemNachdruckundmitallen
ArtendererneuerbarenEnergienzufordernundzu
fördern.
13
EnEntwicklunggdesStromvmvmverbrauchs
NachderEffizienzrichtliniederEuropäischenUnion
sollbeimStromverbrauchbiszumJahr2020eine
Einsparquotevon–mäßigen–1,5ProzentproJahr
erreichtwerden.Daswärenbis2020gesamtetwa
10Prozent.EsistunsererMeinungnachabermög-
lich,proJahr2bis2,5Prozenteinzusparen,wenn
unnötigerStromverbrauchvermiedenwürde.
UmdiesesEinsparpotenzialwirksamzuerschlie-
ßen,sindeineaktiveEnergieberatungderBürger
undUnternehmensowiewirksameAnreizefür
stromsparendeMaßnahmendringendnötig.An-
dererseitsbrauchenwirinDeutschlandmehrStrom
fürInformations-undKommunikationstechnik
sowieimVerkehrundbeiderBeheizungvonGe-
bäuden.DortwerdenandereEnergieträgerdurch
Stromersetzt.DiewirtschaftlicheEntwicklungkann
denkünftigenStromverbrauchderRegioneben-
fallsbeeinflussen.
FaFazit
WirbetrachtenimEnergiekonzeptSüdpfalzzwei
Szenarien:ImerstenSzenariosinktderStromver-
brauchvon2013bis2020um10Prozent,imzwei-
tenSzenariosteigterimgleichenZeitraumum10
Prozent.UndjenachBedarfändertsichlediglich
dieAnzahlderbenötigtenAnlagenzurerneuerba-
renStromerzeugung.
DieMachbarkeitdesAusbausistauchkeineFrage
dertechnischenAuslegungoderder–reichlich–
vorhandenenBau-undInstallationskapazitäten
undauchnichteineFragederFinanzierung.Bei
unseremKonzeptkann–jetztvoraussehbar –über
dieJahrederRhythmusvonBauundAnschlüssen
jederzeitaneinenverändertenBedarfangepasst
werden,alsoentsprechendrunter-oderhochge-
fahrenwerden.AusdiesenGründenundUmstän-
denistdasEnergiekonzeptjederzeitvollundrasch
durchführbar,ganzgleichwiegroßderStrombe-
darfkünftigseinmag.
14
VerbandsgemeindeStromverbrauch2020,Stromverbrauch2020,
Szenario1[kWh/a]Szenario2[kWh/a]
LandkreisSüdlicheWeinstraße471.903.300576.770.700
AnnweileramTrifels164.256.210200.757.590
BadBergzabern67.339.80082.304.200
Edenkoben76.767.00393.826.337
Herxheim45.497.70055.608.300
Landau-Land36.360.00044.440.000
Maikammer31.452.68738.442.173
OffenbachanderQueich50.229.90061.392.100
KreisfreieStädte221.996.700271.329.300
Landau221.996.700271.329.300
Gesamt693.900.000848.100.000
Bild3:MöglicheEntwicklungdeskünftigenStrombedarfsinzweiSzenarien:Szenario1sinkenderBedarf,
Szenario2steigenderBedarf
SzenariendeskünftigenStrombedarfs
15
WiWindenergigie
DerzeitstehenimLandkreisSüdlicheWeinstraße
undinderStadtLandauWindenergieanlagenmit
einerNennleistungvoninsgesamtrund10.500kW.
DieseAnlagenproduzierenimJahretwa21Mil-
lionenkWhStrom.Dassindknapp3Prozentdes
StrombedarfsinderRegion.
Bild4:InstallierteWindkraftanlagenundderenErträgeimLandkreisSüdlicheWeinstraßeundinderStadtLandau
Quelle:StatistischesLandesamtRheinland-Pfalz
VerbandsgemeindeAnzahlAnlagenInstallierteLeistung[kW]ErzeugbareJahresarbeit[kWh]*)
LandkreisSüdlicheWeinstraße610.50021.000.000
AnnweileramTrifels
BadBergzabern
Edenkoben
Herxheim34.5009.000.000
Landau-Land
Maikammer
OffenbachanderQueich36.00012.000.000
KreisfreieStädte
Landau
Gesamt610.50021.000.000
*)GerechnetmitderAnnahmevon2.000Volllaststunden
Windenergieheute
16
PhPhotovoltaikik
SeitdemJahr2009sindallePhotovoltaikanlagen,
dieansöffentlicheStromnetzangeschlossenwer-
den,derBundesnetzagenturzumelden.Bekannt
ist,dassvor2009etwa20ProzentdesheutigenAn-
lagenbestandsinstalliertwaren.Vondaherkonn-
tenwirausdenveröffentlichtenZahlenderBun-
desnetzagenturnäherungsweiseaufdieinstallierte
LeistungimLandkreisSüdlicheWeinstraßeundder
StadtLandauschließen.WirhabensowohlAnzahl
alsauchLeistungderAnlagenhochgerechnet.Da-
beiwirddiedurchschnittlichejährlicheEinspeisung
prokWpinstallierterLeistungvonderUniversität
Koblenz-Landaumit980kWhangegeben.Danach
decktPhotovoltaikderzeitrund8,5Prozentdes
regionalenStromverbrauchs.
VerbandsgemeindeAnzahlAnlagen*)InstallierteLeistung[kWp]*)ErzeugbareJahresarbeit[kWh]**)
LandkreisSüdlicheWeinstraße2.89650.38949.381.220
AnnweileramTrifels2963.9163.837.680
BadBergzabern5399.4209.231.600
Edenkoben4758.3088.141.840
Herxheim4949.9569.756.880
Landau-Land4768.0077.846.860
Maikammer1412.6212.568.580
OffenbachanderQueich4758.1617.997.780
KreisfreieStädte50516.10515.782.900
Landau50516.10515.782.900
Gesamt3.40166.49465.164.120
*)Zahlenvor2009hochgerechnet,StandNovember2012
**)HochrechnungmitdurchschnittlichenErträgenproLeistunginderRegionlt.AngabenderUniversitätKoblenz-Landau
Bild5:VorhandenePhotovoltaikanlagenimLandkreisSüdlicheWeinstraßeundinderStadtLandau
Quelle:HochrechnungenausDatenderBundesnetzagentur
Photovoltaikheute
17
Bild6:ZubauvonPhotovoltaikleistunginLandauundimLandkreisSüdlicheWeinstraßeinkWp
Quelle:Bundesnetzagentur
InDeutschlandistderZubauanPhotovoltaikan-
lagenzwischendenJahren2007und2010stark
gestiegen,vorallemwegenderhohenundgesi-
chertenEinspeisevergütungdesErneuerbare-Ener-
gien-Gesetzes(EEG).MitseithersinkenderEinspei-
severgütung–siewirdnochdauerndvermindert
–gingenauchdieZubauratenzurück.Derzeitplant
dieBundesregierungsogar,dieseFörderungzube-
enden.DaswärefaktischauchdasEndederEner-
giewende.
AberselbstmiteinemsolchenEndederFörde-
rungdesSolarstromsbleibtdieInvestitionvonPri-
vatleutenundGewerbebetriebenineineeigene
Photovoltaikanlageinteressant,dainzwischendie
GestehungskostendesStromsauseinerPhoto-
voltaikanlagedeutlichunterdenVersorgerpreisen
(Stromtarifen)fürHaushalteundGewerbeliegen.
Verbandsgemeinde20022003200420052006200720082009201020112012
LandkreisSüdlicheWeinstraße1492801.1181.5841.5842.0503.5405.85011.80711.57211.083
AnnweileramTrifels122289126126162281514985688947
BadBergzabern28522082942943816581.0482.3132.3451.830
Edenkoben25461862632633415891.0142.3361.9541.343
Herxheim29542163063063966839892.2962.2542.425
Landau-Land24451802552553305699911.4822.3201.612
Maikammer816638989115199460544547545
OffenbachanderQueich24441772512513255618331.8511.4642.382
KreisfreieStädte43813254604605961.0298233.7893.7164.557
Landau43813254604605961.0298233.7893.7164.557
Gesamt1923611.4432.0442.0442.6454.5696.67315.59615.28715.640
DieZahlenvor2009sindüberdenTrendausGesamt-Deutschlandhochgerechnet
ZubauPhotovoltaik
18
GeGeothermieieundandere
DieGeologieimOberrheingrabenistbestensge-
eignet,umdieTiefenwärmezurStromerzeugungzu
nutzen.DasheuteinderRegionbereitserschlossene
Potenzialistjedochnochgering.DieerzeugteStrom-
mengeistgemessenamGesamtbedarfdesLand-
kreisesSüdlicheWeinstraßeundderStadtLandau
unbedeutend.DiebeidenGeothermiekraftwerkein
LandauundinInsheimkönntenrund5,7Prozentdes
Strombedarfsvon2011deckenbei8.000Volllast-
stundenproJahr.
MiteinerstärkerenNutzungderTiefenwärmeist
auchindennächstenJahrenkaumzurechnen.Ihr
BeitragimStromverbrauchderSüdpfalzwirdbis
zumJahr2020fastvernachlässigbarsein;auchweil
andereerneuerbareEnergienschnellerundmitge-
ringeremAufwandzuerschließensind.Einespätere
FortschreibungmitEinbezugindenGesamtmixder
erneuerbarenEnergienistmöglichundbleibtoffen.
Bild6:InstallierteGeothermiekraftwerkeimLandkreisSüdlicheWeinstraßeundderStadtLandauundderenrechnerischmaximalmöglicheEinspeisung
Quelle:geox
VerbandsgemeindeAnzahlAnlagenInstallierteLeistung[kW]ErzeugbareNetto-Jahresmenge[kWh]
LandkreisSüdlicheWeinstraße14.80024.100.000
AnnweileramTrifels
BadBergzabern
Edenkoben
Herxheim-Insheim14.80024.100.000
Landau-Land
Maikammer
OffenbachanderQueich
KreisfreieStädte13.00015.100.000
Landau13.00015.100.000
Gesamt27.80039.200.000
Geothermieheute
19
DieregionaleEnergiewendederSüdpfalzkann
gelingen.SieisteineeinmaligeChancefürBürger
undKommunen,dieZukunftderStromversor-
gungunddamitauchderLebensqualitätinder
Regionselbertätigmitzugestaltenunddaranteil-
zuhaben.InderSüdpfalzisteineeigeneStromver-
sorgungmöglich.DerStrommussinderRegion
miterneuerbarenEnergien,meistPhotovoltaik-
undWindenergieanlagenerzeugtwerden.
20
Solarstrtrom
DiePotenzialanalyse1)
fürdenSolarstrom2)
,dieun-
seremKonzeptzugrundeliegt,wurdeamCampus
LandauderUniversitätKoblenz-Landauerarbei-
tet.FürdenLandkreisSüdlicheWeinstraßewurde
diesolareEinstrahlungaufDachflächenmithoch
aufgelöstenLaserscandatenberechnetundzuei-
nemDigitalenOberflächenModell(DOM)weiter
bearbeitet.
AusdemDOMwurdendieDachflächenfürjedes
einzelneGebäudeentnommenunddieEinstrah-
lungswerteaufjedeDachflächeübertragen.Be-
rücksichtigtwurdendabeiauchdiemöglicheVer-
schattungderDächerwiebeispielsweisedurch
Bewuchs,benachbarteGebäudeoderDachauf-
bauten.
DieDachflächenhabenwirfürunserKonzeptdann
alsgeeignetfürdieNutzungderPhotovoltaikan-
gesetzt,wennsieeineMindesteinstrahlungvon
900kWh/m²undJahraufwiesen.Sohabenwir
fürjedealsgeeigneteingestufteDachflächedie
jeweiligeinstallierbareLeistungberechnet.In
unserKonzepteinbezogenhabenwirabernur
Dachflächen,aufdenenjeweilsAnlagenmiteiner
Leistungvonmindestens3kWpinstalliertwerden
können.Diesezusammengezähltergebendas
technischeDachflächenpotenzialunsererRegion.
DastechnischeDachflächenpotenzialhabenwir
ineinemzweitenSchrittnachdenimErneuerba-
re-Energien-GesetzvorgegebenenGrößenklas-
sengeordnet:
DiegrößtenDachflächenhabenIndustrie-und
Gewerbegebäude.HierkönnenauchgroßeAnla-
genmiteinemhohenStromertraginstalliertwer-
den.
Leistungng
DiefürjedeVerbandsgemeindeundLandauer-
mitteltenLeistungspotenziale(inkWp)sindin
derfolgendenTabelleangegeben.DerLandkreis
SüdlicheWeinstraßeunddieStadtLandauhaben
zusammeneinDachflächenpotenzialvonüber1,1
MillionenkWp,davoneinDrittelalleininderStadt
Landaumit345.000kWp.
1)DiePotenzialanalysefürdenSolarstromwurdeanderUniversitätKoblenz-Landau,CampusLandauindemEU-INTERREGProjekt„Plan-EEeinGIS-basiertesPlanungstoolfürErneuerbareEnergien“erarbeitet.Diefolgenden
ZahlenstellenersteErgebnissedesProjektsdar,mitdemweiteremZiel,integrativalleerneuerbarenEnergienundEnergieeffizienzstrategienfüreineRegionzubetrachten.
2)DasAusbauzielderrheinland-pfälzischenLandesregierungfürPhotovoltaikliegtbeimindestens2MilliardenkWh/afürdasgesamteLandbis2020.IndiesemEnergiekonzeptSüdpfalzwerdengerademal0,5Prozent
davonfürunsereRegionvorgeschlagen.
3.PotennzialedeererneeuerbarrenEnerrgien
21
TechnischessolaresDachflächenpotenzial(LeistunginkWp)
Verbandsgemeinde3bis<30kWp30-100kWp>100kWpgesamt
LandkreisSüdlicheWeinstraße511.41898.290181.915791.623
AnnweileramTrifels81.7649.26812.343103.375
BadBergzabern112.69820.42425.399158.521
Edenkoben91.98419.81728.711140.512
Herxheim61.39314.50029.501105.394
Landau-Land79.22817.23018.792115.250
Maikammer34.7636.6009.70051.063
OffenbachanderQueich49.58810.45157.469117.508
KreisfreieStädte195.27057.27392.112344.655
Landau195.27057.27392.112344.655
Gesamt706.688155.563274.0271.136.278
Bild8:TechnischesDachflächenpotenzialfürPhotovoltaikanlagenimLandkreisSüdlicheWeinstraßeundLandau
Quelle:UniversitätKoblenz-Landau
PotenzialfürPhotovoltaikaufDächern
22
Erträge
Diesemgroßentechnischen(Dachflächen-)Poten-
zialistindernächstenTabellediebereitsvorhande-
ne(installierte)Leistunggegenübergestellt,eben-
sosinddieStromerträgeausinstallierterLeistung
undtechnischenPotenzial(brutto)abgeschätzt,bei
einemmittleremErtragvon980kWh/a*kWp,wie
bereitsangegeben.Die6.Spaltegibtdenheutigen
GradderNutzunginProzentdestechnischenPo-
tenzialswieder,zumBeispielwerdeninHerxheim
9ProzentdurchinstallierteAnlagengenutzt,inder
StadtLandauabernurwenigerals5Prozent.Die
mittlereNutzungdesDachflächenpotenzialsliegt
fürLandauunddenKreisSüdlicheWeinstraßebei
6Prozent.DerriesigeregionaleNachholbedarfin
derNutzungderSonnenenergieistdamitsehrein-
drucksvollbelegt.
23
Verbandsgemeinde
Landkr.SüdlicheWeinstraße50.38949.381.220791.633775.800.8006,4471.903.300576.770.700164135
AnnweileramTrifels3.9163.837.680103.367101.300.0003,8164.256.210200.757.5906251
BadBergzabern9.4209.231.600158.571155.400.0005,967.339.80083.304.200231189
Edenkoben8.3088.141.840140.510137.700.0005,976.767.00393.826.337179147
Herxheim9.9569.756.880105.408103.300.0009,445.497.70055.608.300227186
Landau-Land8.0077.846.860115.204112.900.0007,036.360.00044.440.000311254
Maikammer2.6212.568.58051.02050.000.0005,131.452.68738.442.173159130
OffenbachanderQueich8.1617.997.780117.551115.200.0006,950.229.90061.392.100229188
KreisfreieStädte16.10515.782.900344.694337.800.0004,7221.996.700271.329.300152125
Landau16.10515.782.900344.694337.800.0004,7221.996.700271.329.300152125
Gesamt66.49465.164.1201.136.3271.113.600.0005,9693.900.000848.100.000161131
Strom
Verbrauch
Szenario1
[kWh/a]
heute
installiert/
techn.
Potenzial
[%]
Erzeugbare
Jahresarbeit
[kWh]
Leistung
[kWp]
Leistung
[kWp]
Erzeugte
Jahresmen-
ge[kWh]
Strom
Verbrauch
Szenario2
[kWh/a]
tech.
Potenzial
Jahresarbeit/
Verbrauch
Szenario1
[%]
tech.
Potenzial
Jahresarbeit/
Verbrauch
Szenario2
[%]
bisheuteinstallierttechnischesPotenzial
Bild9:MöglicherDeckungsgradvonPhotovoltaikanlagenimLandkreisSüdlicheWeinstraßeundLandauamGesamtstromverbrauch
Quelle:UniversitätKoblenz-Landau
MöglicherAnteilvonPhotovoltaikamGesamtstromverbrauch
24
–AbstricheamPotenzialerfordern.Daheristeine
Einzelbetrachtungimmernötig.
DasErwartungspotenzial,dasdieseAbstrichebe-
rücksichtigt,istzeitabhängigundnurschwerquan-
tifizierbar.Wirhabendeshalbsehrzurückhaltend
einelangfristigeVerfügbarkeitvon50Pro-
zentdesvonunsermitteltentechnischen
Gesamtpotenzialsangenommenund
mittelfristiggarnur30Prozentbiszum
Jahr2020.
Umsetzbabarkeit
NunistmitdenZahlendestechnischen(Dach-
flächen-)PotenzialszwardasgesamtePotenzial
bekannt,dasinderRegionundnachderzeitigem
technischemStandaufgutgeeignetenDachflä-
chennutzbarist,dochkönnenimEinzelfalldie
wirtschaftlichen,baulichenundauchbaurechtli-
chenAspekte–wiebeispielsweisedieTragfähigkeit
einesDachesunddesBaukörpers,AlterundZu-
standvonDachundGebäude,Gebäudenutzung,
Brandschutz,Denkmalschutz,andereRechtslagen
Bild10:TechnischesDachflächenpotenzial,dargestelltmitderGrößederKreisflächenfürjede
Verbandsgemeinde,LandkreisSüdlicheWeinstraßeundStadtLandau.DerroteSektorbedeu-
tetjeweilsdiebereitsinstallierteLeistung,dergesamtegelbeentsprichtdemgesichertentech-
nischenPotenzial.GelbundRotzusammenergebenetwadasheutigelangfristigrealisierbare
Potenzialvoninsgesamtrund550.000kWp(sieheauchBild9).
Quelle:UniversitätKoblenz-Landau
25
Wirtschahaftlichkekeit
UmeinehoheundkostenwirksameZubauratezu
erreichen,müssengezieltdiegroßenFlächenver-
fügbarundmitPhotovoltaikbestücktwerden.In
Bild11sind278Dachflächenmitjemehrals250
kWpinstallierbarertechnischerLeistungausgewie-
sen.DastechnischeGesamtpotenzialdieserDach-
flächenliegtbei180.000kWp,alleinediegrößten
70DachflächenkönntenbeivollerBelegung
schonmehrals100MillionenkWh/a
Stromliefern.Derzeitaber
sindaufsolchenFlächennur
5.500kWpLeistung(rund
5Prozent)installiert.
Bild11:ÖrtlicheLageallerDachflächen,vondenenjedeeinzelneein
technischesPotenzialvonmehrals250kWphat.DieFarbenderPunk-
teinderKarte(unddiederStreifensowieFlächeninderBalkengrafik
darunter)gebendieGrößengruppean,derjedesDachzuzuordnen
ist.Diex-AchsedesBalkendiagrammszeigtdieDachflächenvonlinks
nachrechtsinaufsteigenderLeistungsortiert.Bis2012installierte
Anlagensindbereitsberücksichtigt.DabeisinddieDächernachihrer
Flächeeiner„Größengruppe“sozugeordnet,dassjedeGruppeeine
Stromerzeugungvon50MillionenkWhproJahrerbringenkann.In
derblauenGruppebeträgtdieStromerzeugung30MillionenkWh.
DiegelbeGruppestelltDächermitEinzelpotenzialenvonrund8.000
bisrund1.650kWp,dieroteGruppestelltDächermitjerund1.650bis
rund660kWp,diegrüneGruppeDächermitjeweilswenigerals660
kWpunddieblaueGruppeDächermitEinzelpotenzialenmitbiszu
340kWpdar.
Quelle:UniversitätKoblenz-Landau
26
PhotovololtaikaufufFreifläcächen
DieNutzungderPhotovoltaikaufFreiflächenha-
benwirzunächstnichtinunserEnergiekonzept
eingeschlossen.AusökologischenGründenwollen
wirvorrangigDachflächenfürdieStromerzeugung
nutzen.
27
Windenerergie
DieimLandkreisSüdlicheWeinstraßebereitsste-
hendenWindparkskönnenergänztwerden.So
wärederStandortOffenbachanderQueich,wo
derzeit3Windenergieanlagen(WEA)stehen,um
6WEAzuerweitern.EsgibtbereitskonkretePläne
undeineingeleitetesGenehmigungsverfahren,für
dasbisJuni2013grünesLichterwartetwird.Dann
könntendieseAnlagenabEnde2013bereitsStrom
liefern.BeiHerxheimweyhergibtesderzeit9WEA,
davon3imKreisgebietSüdlicheWeinstraße.Dieser
Parkkannum7WEAerweitertwerden,davon2im
KreisgebietSüdlicheWeinstraße.
DiesebeidenbisherigenParkssinddarüberhinaus
nichtsinnvollerweiterbar,daneueWEAdieBe-
standsanlagenverschattenwürdenoderderLärm
störenkönnte.WEAsindinderEbenewegenderre-
lativgeringerenWindhöffigkeitnurdortwirtschaft-
lichbetreibbar,woschonWege,Einspeisemöglich-
keitenundanderenotwendigenInfrastrukturenfür
WindenergievorhandensindundsomitAnlagen
kostengünstigerrichtetwerdenkönnen.Auchgibt
esdortkaumnochStellen,dieweitgenugvon
Wohnbebauungen4)
entferntsind.
Erweiterernundneneubaueuen
EffizientersindneueAnla-
geninHöhenüber400Meter
überdemMeeresspiegel,wo
mit20ProzentmehrWind
gerechnetwerdenkannals
inderEbene,undwodieAn-
lagenweiterentferntvonSiedlungenstehenund
optischwenigerinderRegionerscheinen.
DasLandesentwicklungsprogramm5)
(LEPIV)gibt
HinweiseaufmöglicheWindstandorteimPfälzer-
wald.DemnachzeigtdiefolgendeKartedasSuch-
gebietfürmöglicheWEA-StandorteimKreisSüdli-
cheWeinstraße/GemarkungLandaualsFlächemit
blauerSchraffur.
4)Esistdurchausdenkbar,hiernochnichteinbezogene,kleinereWEAauchbeispielsweiseinderNähevon
gewerblichenGebäudenzuerrichten,umEinzelbetreiberndieStromerzeugungunddenVerbrauchan
derselbenStellezuermöglichen.
5)Lautrheinland-pfälzischerLandesverordnungzumLEPfürsLandfünfmalmehrWindenergieleistungbis2020,
Bild12:SuchgebietfürmöglicheWEA-StandorteimLandkreisSüdlicheWeinstraße/
GemarkungLandaualsFlächemitblauerSchraffur,nurimGebietwestlich(diefast
geradeNord-Süd-Linie)des6Kilometer-KorridorsvordemHardtrand,dernachLEP
freibleibensoll.
28
StandortrteundPoPotenziaial
InnerhalbdiesesSuchgebietesbietensichbeson-
dersBereicheimLandauerStadtwald,inderVer-
bandsgemeindeAnnweilersowieindenHinter-
waldungenweitererVerbandsgemeindenan.Eine
KonzentrationaufdiesesGebiethatwesentliche
VorteiletechnischerArt.SoistdieWindhöffigkeit
höher,dieZuwegesindkurzundentwedervor-
handenodereinfachzubauenunddasStromnetz
(110-kV-Leitung)istnahe,umdenStromeinspeisen
zukönnen.
AndengenanntenStandortenkönntenrund60
WEAmiteinerNennleistungvon2.300kWzu-
sätzlicherrichtetwerden,waszusammenmitden
vorhandenenWEAeinerGesamtleistungvonrund
150.000kWentspräche.
FürdiebestehendenWEAwerden2.000Volllast-
stunden/Jahrangenommen,dochmitneuerWEA-
Technologiesindetwa3.000Volllaststunden/Jahr
zuerwarten.
DamitderjährlicheGesamtertragvonzirka442Mil-
lionenKilowattstunden.DasentsprichteinemAn-
teilamStromverbrauchvonfast57Prozent.
29
Verbandsgemeinde
LandkreisSüdlicheWeinstraße610.50021.000.00046102.500297.000.0004,8
AnnweileramTrifels2250.600151.800.000
BadBergzabern
Edenkoben511.50034.500.000
Herxheim34.5009.000.000611.40029.700.00030
Landau-Land49.20027.600.000
Maikammer
OffenbachanderQueich36.00012.000.000919.80053.400.00023
KreisfreieStädte2148.300144.900.000
Landau2148.300144.900.000
Gesamt610.50021.000.00067150.800441.900.0004,8
AnzahlErzeugbare
Jahresar-
beit[kWh]
Gesamt-
leistung
[kW]
AnzahlGesamt-
leistung
[kW]
Erzeugbare
Jahresarbeit
[kWh]
bisherige
Ausnutzung
desPotenzials
[%]
bisheuteinstallierttechnischesGesamtpotenzial
Bild13:PotenzialefürWindenergieanlagenimVergleichzumbisherigenAusnutzungsgrad
Quelle:EnergieSüdpfalz
PotenzialefürWindenergie
30
AndereeerneuerbabareEnenergieququellen
DiebeidenHauptpfeiler6)
desEnergiekonzepts–
Stromerzeugung–sindnatürlichdiePhotovoltaik
unddieWindenergie.Danebensinddiebereits
angesprocheneNutzungderTiefenwärme(Geo-
thermie)sowiedieBiogasverstromung,Wasserkraft
undKraft-Wärme-Kopplung(KWK)zuweiterenBei-
trägenaufgerufen.DiemindereBedeutungderTie-
fenwärmeistobenschonausgeführt.
AusverschiedenenGründenwirddieregionaleRol-
lealldieserVerfahrenundTechnikenimZeitraum
bis2020nursehrschwereinschätzbarundjeden-
fallssobegrenztbleiben,dassihrmengenmäßiger
BeitraggeringeristalsdieUngenauigkeitderHoch-
rechnungenfürPhotovoltaikundWind.
6)EssollaberanjederStelleerinnertsein,dassverminderteEnergiefehlnutzungund-verschwendungimmerdiebesteökologischeundwirtschaftlicheKompo-
nenteist.Dahergehörendieenergiesparendentechnischen,administrativenundtariflichenMaßnahmenzudenerstenerneuerbarenEnergie-„quellen“.
31
InderSummeallererneuerbarenEnergienergibt
sichsoeinZubau,derinfolgenderTabelledarge-
stelltist.DanachkannimJahr2020dieregionale
StromerzeugungauserneuerbarenEnergieninei-
nerGrößenordnungvonzirka700MillionenkWh/a
sein,wasbilanzielldenVerbrauchimLandkreisSüd-
licheWeinstraßemitLandau,Szenario1,abdecken
dürfte.FürSzenario2müssenweitereAnstrengun-
generbrachtwerden.
InSzenario1sinktderStrombedarfbis2020um
10Prozent,inSzenario2steigterum10Prozent.
DiegesamtevonunsangenommeneBandbreite
beträgtalso:+/–10Prozentüber/unterheutigem
Stromverbrauch.
FürdennötigenAusbau,alsodiemöglichekünfti-
geStromerzeugungauserneuerbarenEnergienbis
2020sindjeweilsauchzweiVariantenangenom-
men:
Photovoltaik:Eswirdangesetzt,dassderZubauan
Leistung7)
jährlichentwederum5Prozent(Zubau-
ratewieimJahrzuvor)oderum10Prozentsteigt.
Windenergie:FürdieNutzungvonWindenergie
werdenmöglicheStandortebeiOffenbachundim
Pfälzerwaldderzeitnäheruntersucht.
WeitereEinzelstandortesindnochzuidentifizieren.
VoraussetzungfürdieRealisierungvonWEA-und
PhotovoltaikanlagenisteineausreichendeEinspei-
severgütungdurchdasErneuerbare-Energien-Ge-
setz.Wirwollenmöglichstzügigdienotwendigen
Standorteentwickeln.
Tiefenwärme(Geothermie):Wirrechnenbis2020
nichtmitneuenGeothermie-Anlagen.
4.DerPlan
7)Ausgangsjahrist2012.IndiesemJahrbetrugdieZubauleistung24ProzentderGesamtleistung
derinallenJahrenzuvorinstalliertenPV-Anlagen.
32
DerZubauanerneuerbarenEnergienzurStrom-
erzeugung,dersichausunserenBerechnungen
inSummeergibt,habenwirinfolgenderTabelle
zusammengestellt.ImJahr2020könnenrund703
MillionenkWhÖkostrominderRegionerzeugt
werden.MitdieserMengeließesichderinSzena-
rio 1angenommeneBedarfgeradedecken.Umden
BedarffürSzenario2bilanziellzu100Prozentaus
regionalerzeugtemÖkostromdeckenzukönnen,
müsstenweitereAnstrengungengemachtwerden.
Jahresarbeit[kWh]Zubauumjährl.5%anerzeugterStrommengedurchPhotovoltaik[kWh]
VerbandsgemeindeStatusquoPotenzial20132014201520162017201820192020gesamt
Landkr.SüdlicheWeinstraße49.381.220775.800.00012.444.06713.066.27113.719.58414.405.56415.125.84215.882.13416.676.24117.510.053168.210.975
AnnweileramTrifels3.837.680101.300.000967.0851.015.4501.066.2231.119.5341.175.5101.234.2861.296.0001.360.80013.072.579
BadBergzabern9.231.600155.400.0002.326.3632.442.6812.564.8152.693.0562.827.7092.969.0943.117.5493.273.42731.446.295
Edenkoben8.141.840137.700.0002.051.7442.154.3312.262.0472.375.1502.493.9072.618.6032.749.5332.887.00927.734.164
Herxheim9.756.880103.300.0002.458.7342.581.6702.710.7542.846.2922.988.6063.138.0373.294.9383.459.68533.235.596
Landau-Land7.846.860112.900.0001.977.4092.076.2792.180.0932.289.0982.403.5532.523.7302.649.9172.782.41326.729.351
Maikammer2.568.58050.000.000647.282679.648713.629749.310786.776826.114867.420910.7918.749.548
OffenbachanderQueich7.997.780115.200.0002.015.4412.116.2132.222.0232.333.1242.449.7812.572.2702.700.8832.835.92727.243.441
KreisfreieStädte15.782.900337.800.0003.977.2914.176.1554.384.9634.604.2114.834.4225.076.1435.329.9505.596.44853.762.483
Landau15.782.900337.800.0003.977.2914.176.1554.384.9634.604.2114.834.4225.076.1435.329.9505.596.44853.762.483
Photovoltaikgesamt65.164.1201.113.600.00016.421.35817.242.42618.104.54719.009.77519.960.26420.958.27722.006.19123.106.500221.973.458
Bild14,Teil1bis3:Ausbauszenario1dererneuerbarenEnergienzurStromgewinnungimLandkreis
SüdlicheWeinstraßeundinderStadtLandaubis2020
Ausbauszenario1–Teil1:Photovoltaik
33
Jahresarbeit[kWh]ZubauanerzeugterStrommengedurchWindenergie[kWh]
VerbandsgemeindeStatusquoPotenzial20132014201520162017201820192020gesamt
Landkr.SüdlicheWeinstraße21.000.000297.000.000112.700.000128.800.00034.500.000297.000.000
AnnweileramTrifels151.800.00050.600.000101.200.000151.800.000
BadBergzabern
Edenkoben34.500.00034.500.00034.500.000
Herxheim9.000.00029.700.00020.700.00029.700.000
Landau-Land27.600.00027.600.00027.600.000
Maikammer
OffenbachanderQueich12.000.00053.400.00041.400.00053.400.000
KreisfreieStädte144.900.00044.900.000100.000.000144.900.000
Landau144.900.00044.900.000100.000.000144.900.000
Windenergiegesamt21.000.000441.900.000157.600.000228.800.00034.500.000441.900.000
VerbandsgemeindeStatusquoPotenzial20132014201520162017201820192020gesamt
Landkr.SüdlicheWeinstraße24.100.00024.100.00024.100.000
Herxheim24.100.00024.100.00024.100.000
KreisfreieStädte15.100.00015.100.00015.100.000
Landau15.100.00015.100.00015.100.000
GeothermischeStromerz.39.200.00039.200.00039.200.000
Gesamtenergieern.Energien125.364.1201.594.700.00016.421.358174.842.426246.904.54753.509.77519.960.26420.958.27722.006.19123.106.500703.073.458
Jahresarbeit[kWh]ZubauanerzeugterStrommengedurchGeothermie[kWh]
Ausbauszenario1–Teil2:Windenergie
Ausbauszenario1–Teil3:Geothermie
34
Jahresarbeit[kWh]Zubauumjährl.10%anerzeugterStrommengedurchPhotovoltaik[kWh]
VerbandsgemeindeStatusquoPotenzial20132014201520162017201820192020gesamt
Landkr.SüdlicheWeinstraße49.381.220775.800.00013.036.64214.340.30615.774.33717.351.77119.086.94820.995.64223.095.20725.404.727198.466.800
AnnweileramTrifels3.837.680101.300.0001.013.1481.114.4621.225.9081.348.4991.483.3491.631.6841.794.8531.974.33815.423.922
BadBergzabern9.231.600155.400.0002.437.1422.680.8572.948.9423.243.8373.568.2203.925.0424.317.5464.749.30137.102.488
Edenkoben8.141.840137.700.0002.149.4462.364.3902.600.8292.860.9123.147.0043.461.7043.807.8744.188.66232.722.661
Herxheim9.756.880103.300.0002.575.8162.833.3983.116.7383.428.4123.771.2534.148.3784.563.2165.019.53739.213.627
Landau-Land7.846.860112.900.0002.071.5712.278.7282.506.6012.757.2613.032.9873.336.2863.669.9144.036.90631.537.115
Maikammer2.568.58050.000.000678.105745.916820.507902.558992.8141.092.0951.201.3051.321.43510.323.314
OffenbachanderQueich7.997.780115.200.0002.111.4142.322.5552.554.8112.810.2923.091.3213.400.4533.740.4994.114.54832.143.673
KreisfreieStädte15.782.900337.800.0004.166.6864.583.3545.041.6905.545.8596.100.4446.710.4897.381.5388.119.69163.432.650
Landau15.782.900337.800.0004.166.6864.583.3545.041.6905.545.8596.100.4446.710.4897.381.5388.119.69163.432.650
Photovoltaikgesamt65.164.1201.113.600.00017.203.32818.923.66020.816.02622.897.62925.187.39227.706.13130.476.74433.524.419261.899.450
Bild15,Teil1bis3:Ausbauszenario2dererneuerbarenEnergienzurStromgewinnungimLandkreis
SüdlicheWeinstraßeundinderStadtLandaubis2020
Ausbauszenario2–Teil1:Photovoltaik
35
Jahresarbeit[kWh]ZubauanerzeugterStrommengedurchWindenergie[kWh]
VerbandsgemeindeStatusquoPotenzial20132014201520162017201820192020gesamt
Landkr.SüdlicheWeinstraße21.000.000297.000.000112.700.000128.800.00034.500.000297.000.000
AnnweileramTrifels151.800.00050.600.000101.200.000151.800.000
BadBergzabern
Edenkoben34.500.00034.500.00034.500.000
Herxheim9.000.00029.700.00020.700.00029.700.000
Landau-Land27.600.00027.600.00027.600.000
Maikammer
OffenbachanderQueich12.000.00053.400.00041.400.00053.400.000
KreisfreieStädte144.900.00044.900.000100.000.000144.900.000
Landau144.900.00044.900.000100.000.000144.900.000
N.N.172.500.00034.500.00034.500.00034.500.00034.500.00034.500.000172.500.000
Windenergiegesamt21.000.000614.000.000157.600.000228.800.00069.000.00034.500.00034.500.00034.500.00034.500.000614.000.000
VerbandsgemeindeStatusquoPotenzial20132014201520162017201820192020gesamt
Landkr.SüdlicheWeinstraße24.100.00024.100.00024.100.000
Herxheim24.100.00024.100.00024.100.000
KreisfreieStädte15.100.00015.100.00015.100.000
Landau15.100.00015.100.00015.100.000
GeothermischeStromerz.39.200.00039.200.00039.200.000
Gesamtenergieern.Energien125.364.1201.767.200.00017.203.328176.523.660249.616.02791.897.62959.687.39262.206.13164.976.74468.024.419915.499.450
Jahresarbeit[kWh]ZubauanerzeugterStrommengedurchGeothermie[kWh]
Ausbauszenario2–Teil2:Windenergie
Ausbauszenario2–Teil3:Geothermie
36
AusbauplanundBedarfsdeckungbeiSzenario1(sinkendemStrombedarf)
Bild16:Ausbauszenario1
0
100
200
300
400
500
600
700
800
201220132014201520162017201820192020
Jahresarbeit[MiokWh]
Windenergie
Photovoltaik
Geothermie
Szenario1,sinkenderStrombedarf,bis2020:694MiokWh
37
AusbauplanundBedarfsdeckungbeiSzenario2(steigendemStrombedarf)
Bild17:Ausbauszenario2
0
100
200
300
400
500
600
700
800
900
1.000
201220132014201520162017201820192020
Windenergie
Photovoltaik
Geothermie
Jahresarbeit[MiokWh]
Szenario2,steigenderStrombedarf,bis2020:848MiokWh
38
LebensququalitätuundWirtstschaftstskraft
HeutewirdStromfürrund70MillionenEurojähr-
lichvonKraftwerkenaußerhalbderRegionbezo-
gen.Dasisteindauernder,erheblicherGeldabfluss
ausderSüdpfalz.EsistimInteresseallerVerbrau-
cher,diesenKapitalabzugmitderEnergiewendezu
beenden.
DieEnergiewendebieteteineeinmaligeChance
fürKommunen,UnternehmenundBürgerder
Südpfalz.ErstenskönnensiekünftigihreEnergie-
versorgungmitgestalten.Zweitenskönnensie
BesitzeroderAnteilseignerwerdenundvomErtrag
ihrerAnlagengenießen.DrittensgewinntdieRegi-
onmitgestärkterWirtschaftskraftundkommunaler
Wertschöpfung:DieKommunenerhaltenverlässli-
che,beträchtlicheEinnahmenausPacht,Steuern
undausGewinnenbeiBauundBetriebderAnla-
gen.DieerwünschteMitwirkungmöglichstregio-
nalerFirmenbeiAusbauundBetriebdererneuer-
barenEnergienbringtLangzeit-Gewerbegewinne
indieRegion.DieEigentümervonDachflächen
undGrundstückenbeziehenEinnahmenausPacht
undBetrieb.DieKaufkraftderbeteiligtenBürger
undderlokalBeschäftigtensteigtunddamitdie
LebensqualitätinderRegion.EinweitererVor-
teilderregionalenStromerzeugung:
Woandershergestellter(„importierter“)undteuer
bezahlterStromausAtom-undKohlekraftwerken
wirddurchheimischeStromquellenersetzt.Da-
durchkannderBedarfvonStromautobahnenzum
Energietransportverringertwerden.
DieBesitzerstrukturderEnergieversorgungwird
durchdieEnergiewendezumBestenderNutzer
verändert.AusBild18istdaszuerkennen:Schon
imJahr2010gehörten40ProzentderinDeutsch-
landinstalliertenKraftwerksleistungPrivatperso-
nen,Tendenzsteigend.
5.RegionaleWertschööpfungausserneuerbbarenEnergien
Bild18:BesitzverhältnissederStromerzeugungsanlagen
auserneuerbarenEnergienin2010inDeutschland
Quelle:BUND
Privatpersonen40%
Projektierer14%
Großevier
Energieversorger6,5%
Andere
Energieversorger7%
Fonds/Banken11%
Gewerbe9%
Sonstige1,5%
Landwirte11%
Gesamt
53.000.000kW
39
DenWertrtschöpfefen
ZumAbschätzendererzielbarenWertschöpfung
auserneuerbarenEnergieninunsererRegionhaben
wirdievomInstitutfürökologischeWirtschaftsfor-
schung(IÖW)ermitteltenKennwerteverwendet.
DiesebetrachtenfolgendeAnteilederWertschöp-
fung:
Netzanbindung.
Grundstückskosten,Ausgleichsmaßnahmen.
Wartung,Finanzierung,Pachten.
Brutto-GewinnderBetriebsführung.
DieregionaleWertschöpfungeinerWEAzumBei-
spielziehtEinnahmenauszweiQuellen:
a)Investitions8)
-undInvestitionsnebenkosten.Das
IÖWgibtrund70Euro/kW-Leistungan.Unterder
Annahme,dassetwadieHälftederLeistungenvon
inderSüdpfalzansässigenUnternehmenerbracht
werden,bringtbeispielsweisedieErrichtungeiner
2.300-kWp-AnlageeinmaligeinekommunaleWert-
schöpfunginHöhevon80.000Euro.
b)BedeutenderistdieWertschöpfungausdemlau-
fendenBetriebderAnlagen
8)BeiInvestitionskostenbegrenzt,dainunsererRegionwederPhotovoltaik-undWindenergie-
anlagennochZubehörwieKabelundTrafoshergestelltwerden
40
Beispielel:Windenenergieanlnlage
Annahme:AlleinderBaueinerWEAmit2.300kWp
bringteinmaligeinekommunaleWertschöpfung
vonrund80.000Euro.
Betriebsführung:AnnahmefürdenlaufendenBe-
triebderAnlage.DasIÖWrechnethierjährlichmit
55EuroprokWp.SiesummierensichausdenGe-
winnenderBetreibergesellschaften,denEinkom-
menausBeschäftigungsowiekommunalenSteuer-
einnahmen.BeiunsererBeispielanlagemit2.300
kWpergebensichsoüberdieLaufzeitvonzwan-
zigJahrenrund2,5MillionenEuro.Hinzukommen
nochPachteinnahmenfürdieGrundstücksbesitzer:
DassindproAnlageundJahrumdie18.000Euro
undüberdiegesamteLaufzeit360.000Euro.
Ergebnis:EineWEAmit2.300kWpbringtüberdie
Laufzeitvon20JahrenfürdieRegioneinekommu-
naleWertschöpfungvonrund3MillionenEuro.
Beispielel:Photovovoltaik
BeimAusbauderPhotovoltaikergibtsichdieregio-
naleWertschöpfungebenfallsausdenInvestitions-
nebenkostenunddemlaufendenBetrieb.DasIÖW
errechneteineeinmaligeWertschöpfungvonrund
300EuroprokWpundausdemBetriebderAnlage
eineWertschöpfungvonjährlichrund110Europro
kWp.
UmeinemöglichsthohekommunaleWertschöp-
fungzuerzielen,solltendieBetreibergesellschaften
derWindparksinderRegionansässigsein.Zudem
istdenBürgernderRegioneineBeteiligunganzu-
bieten,zumBeispielinFormvonBürgerwindanla-
genundEnergiegenossenschaften.
41
Wirtschahaftlichkekeit
DasGesetzzurFörderungdererneuerbarenEner-
gien(EEG)garantiertderzeitüber20Jahrefeste
VergütungssätzefürdieEinspeisungvonStromaus
erneuerbarenQuellen.DasmachtdieNutzungvon
Photovoltaik-undWindenergieanlagenfürBetrei-
berwirtschaftlich.DieVergütungssätzeliegenin
derRegelüberdenPreisen,diefürdenÖkostrom
anderStrombörseerzieltwerden.Dortverkaufen
dieErzeugerdenStrom,derinihrNetzeingespeist
wirdunddensieauchaufnehmenmüssen.Den
DifferenzbetragzwischenEinspeisevergütungund
erzieltenEinnahmentragenalleStromverbraucher
anteiligüberdiesogenannteEEG-Umlage.Diese
UmlagebetrugimJahr2011inganzDeutschland
16,4MilliardenEuro.
Beispiel:StromauseinerPhotovoltaikanlagemit10
kWp,dieimMai2013inBetriebgegangenist,wird
mitrund15CentprokWhvergütet.FürdenBezug
vonÖkostromzahlenPrivatverbraucheraktuellbis
zu30CentprokWh.BetreibervonPhotovoltaikan-
lagenkönnenohnePufferspeicheroftzwischen15
und30ProzentihreserzeugtenStromsdirektselbst
verbrauchenundsoihrenStrombezugreduzieren.
DerMixausSelbstverbrauchundEinspeisungkann
denBetriebeinerneuenPhotovoltaikanlageheute
schonrentableralseinereineNetzeinspeisungma-
chen.
DieTechnikschreitetvoran,diePreisefürAnlagen
sinken:Wirrechnendamit,dassinzweibisdrei
JahrenWind-undSolarstrominderRegiongünsti-
gererzeugtwerdenkönnenalsinkonventionellen
Kraftwerken.DieserAnnahmeliegendieNetto-Kos-
ten9)
derErzeugungzugrunde.
9)InteressantistindiesemZusammenhang,wiesichdieStromgestehungskosteninZukunftentwickelnwerden.Entgegen
manchergezielter„Nachrichten“istdieerneuerbareStromerzeugungheuteschonbilligeralsdiederkonventionellenEner-
gieträger,daderengesamteBrutto-LangzeitkostenundRisikokostenverheimlichtundnieeinbezogenwerden.Aberauchim
VergleichzudenNettokosten(Investition,nurAbschreibungundBetrieb)derkonventionellenEnergien,daderenBrennstoffe
unabänderlichundständigteurerwerden,sinddieerneuerbarenEnergieninallernächsterZukunftpreiswerter.
42
Handelnnistangegesagt
DasZielfürdieSüdpfalz,mitlokal-regionalerzeug-
tenerneuerbarenEnergiendenStrombezugaus
zentralenFossil-undKernkraftwerkenzu100Pro-
zentundinwenigenJahrenzuersetzen,istallseits
anerkannt:DieEnergiewendeistinderGesellschaft
breitangenommen.
EinBeispiel:IneinerlockeraufgezogenenSamm-
lungvonUnterschriften(sieheAnhang1baufSeite
46),diestattfandvorallemanfünfsamstäglichen
WerbeständenimZeitraumderdreiöffentlichen
Veranstaltungen(Juni-Dezember2012),habenfast
alleangesprochenen,wahlberechtigtenPersonen
Folgendesunterschrieben(AuszugausUnterschrif-
tenliste):
6.Akzzeptanz
DieseListevonUnterschriftenistdenVerantwort-
licheninStadt,RegionundVersorgernvorzulegen
alsderWillederBürgerschaft“.Dierund700Origi-
nal-Unterschriftenliegenunsvor.
MitAblaufundErgebnisdieserunforciertenAktion
istglaubhaftzuerwarten,dasseinesehrdeutliche
MehrheitderSüdpfälzerBevölkerungdieZieleund
DurchführungdesEnergiekonzeptesunterstützt.
ImBlickckfefeld
MitdervonunsgewünschtenEnergiewendewird
dieelektrischeEnergiebaldnichtmehrinzentra-
lenKraftwerkenerzeugt,derenKühltürmenurwe-
nigevorsichsehen.Stattdessen
wirdderStromdanninkleinem
Maßstabhergestellt,anvielen
Ortenundfürvielesichtbar.
DieseKleinteiligkeiterfordert
einenvielgestaltigenAblauf,
dendieBürger,Unterneh-
men,Kommunalpolitikund
Verwaltungenbeeinflussen
undannehmenkönnen.Die
Energiewendeverändertdie
gesellschaftlicheLandschaft
inderSüdpfalz.
HierinliegtauchdieChan-
cefürdieNutzerderEner-
gieselbst,dieWendemitzugestalten.AufdieFrage
undDiskussionnachdem„Wie“derEnergiewende
vorOrtmüssenAntwortenundschließlichgemein-
samgetrageneEntscheidungenfürdengemeinsa-
menRaumgefundenwerden.
NachdiesemKonzeptmüssenauchWEAaufHö-
hendesPfälzerwaldesbetrachtetwerden,woin
begrenztemBereichderEntwicklungszonendie
WindenergienutzungbeiEinhaltunghoherStan-
dardsmöglichist.SelbstverständlichsindKern-und
PflegezonenderBiosphärenreservate–entspre-
chendihrenEntwicklungszielen–vollständigvon
derWindenergienutzungfreizuhalten,auchBerei-
chederEntwicklungszonen,soweitesbesondere
rechtlicheVorgabengibt.
ZielderEntwicklungszonenistesvorrangig,die
nachhaltigeNutzungzumSchutz,zurPflegeund
zurEntwicklungderKulturlandschaftsowiedes
natur-undkulturraumtypischenLandschaftsbilds
voranzubringen.DabeisolleineWirtschaftsweise
etabliertwerden,dieMenschundNaturgleicher-
maßengerechtwird.Dazugehörenunterande-
remdienachhaltigeErzeugungundVermarktung
vonProduktenausBiosphärenreservatensowie
einenaturverträglicheErholungsnutzung.Mitder
erneuerbarenEnergieerzeugunginEntwicklungs-
zonenerfülltmanauchdieseZiele.
43
FortschrhrittstattStarre
DasEnergiekonzeptSüdpfalzisteineGrundlage,
diezuDiskussionenanregtundzumHandelnauf-
fordert.DiegemeinsameErarbeitungdesKonzep-
tesdurchdiemitwirkendenPersonenundGruppen
istauchHinweisfürinteressenübergreifende
Zusammenarbeit,woalledasHauptzielimBlick
haben.
44
Handelnnistangegesagt
Wasgetanwerdenmuss,umdiePotenzialederEner-
giewendewirksamzuerschließen:
1.DerbeidergroßenMehrheitderBürgerschaftvor-
handeneWillezurEnergiewendewirdzumpoli-
tischnachhaltigenWollenundHandeln.
2.AktiveAnsprachederBesitzervonGroßdächern,
umdasProgrammfürdenAusbauderPhotovol-
taikaufzustellenundzubeginnen.
3.AktiveEnergieberatungderBürgerundUnterneh-
men.
4.BürgerbeteiligunginEntscheidungenundzurBil-
dungvonlokalen/regionalenEnergiegenossen-
schaftenaktivbetreiben.
5.Wirksame–vorallemauchfinanzielle–Anreizefür
stromsparendeMaßnahmenschaffen.
6.AufEbenederVerbandsgemeindensämtlichePla-
nungenüberdasInternettransparentmachenmit
demVerfahrenderEnergiesteckbriefe.Umdiese
undweitereplanerischeAufgabenzubewälti-
gen,sindFachleuteheranzuziehen(„praktische
Fach-Arbeitsgruppe“11)
),derenFinanzierungmit
denregionalenVersorgern,Finanziers,Bürgerge-
nossenschaften,interessiertenFirmenundden
Fachleutenselbstaufzustellenist.Dringendistdie
EntwicklungundFestlegungderfürdieZielerrei-
chungnotwendigenWEA-Standortebisin2015.
7.Soweiterforderlich:BeschlüsseundZeitpläneder
zuständigenGremien,alsoderKreis-,Verbands-
gemeinde-undGemeinderäte,Aufsichtsräteund
GeschäftsführungderVersorgersowiederregio-
nalenFinanzierungsinstitutionen.
8.DasEnergiekonzeptistweiterzuentwickeln:regio-
nalmitundindenLandkreisGermersheimhinein.
EsistinhaltlichinfachlichenEinzelheitenzuverfei-
nernundaufdiewichtigen,großenBereicheder
Wärmenutzung,desVerkehrs,derenergetischen
Gebäudesanierung,derVerbrauchssenkungund
Stromtarifezuerweitern.
Wermachcht’s?
FürdieArbeitsgruppehabendieseachtPunkte
oberstePriorität.Dringendfestgelegtwerdenmuss
nun:Wermachtwas?
11)Esistauchdenkbar,einenTeildieserAufgabenmitsamtder„Punkte2-4“oben
einerregionalenEnergieagenturfürdieSüdpfalzaufzugeben.
45
DieEnergiewendeaufdemPapiernütztnichts
undniemanden.Wasnotwendigist,umsievor-
anzubringen,sindinteressenübergreifendeEnt-
scheidungen,konkretesHandelnundverlässliche
politischeRahmenbedingungen.MitdemEner-
giekonzeptSüdpfalzistderersteSchrittgetan.
DerzweitemussaufEbenederLandkreiseund
Kommunengetroffenwerden.Dazufordernwir
auf!
46
ZielundndWununschh
DasEnergiekonzeptSüdpfalzzeigtauf,wieein
optimalerMixausverschiedenenerneuerbaren
Energienmachbarist.Eskannundsolldazubeitra-
gen,eineemotionalundinInteressenfestgehakte
Diskussionzuversachlichen,umEntscheidungen
voranzubringen,dieindiesemJahrunaufschiebbar
sind,damitderLandkreisSüdlicheWeinstraßeund
dieStadtLandaubiszumJahr2020dieEnergie-
wendeschaffen.Dannwirdderregionalgebrauch-
teelektrischeStromzu100Prozentbilanziellaus
regionalenerneuerbarenEnergiequellenerzeugt,
undspätestensbis2016istderBezugvonAtom-
strombeendet.
DieAkAkzezeptananz
FürdasGelingenderEnergiewendeisteinebreite
BeteiligungderGemeindenundderBürgerschaft
nötig.DurchihreBeteiligungtragensiezumKlima-
schutzbeiundsichernnachhaltigdienatürlichen
LebensgrundlageninderSüdpfalz.
DerStrorombededararf
InderbetrachtetenRegionwurden2011rund771
MillionenkWhStromverbraucht;davonrund245
Millionen–alsoeinDrittel–inderStadtLandau.
DerVerbrauchdürftefür2012inetwavergleich-
barsein.AusKernkraftstammtenrechnerischum
die18Prozent,dochausregionalenerneuerbaren
Energiennur12Prozent.Dasistbeieinemdeutsch-
landweitenMittelvonüber20ProzenteinGrund
mehr,dasregionaleEnergiekonzeptmitbesonde-
remNachdruckzufordernundzufördern.
UnnötigerStromverbrauchundVerschwendung
sindmitNachdruckeinzuschränken.DieEU-Effi-
zienzrichtliniefordert–mäßige–1,5ProzentEin-
sparungproJahr.Daswärenbis2010gerademal
rund10Prozent.DochsindunsererEinschätzung
nachjährlicheherminus2bisminus2,5Prozent
möglich.AberessindumgekehrtauchEntwicklun-
genzumehrStrombedarfingewissenBereichen
sichtbar(Informationstechnik,Wärme,Verkehr).
Demnachrechnenwirab2013bis2020miteinem
schwankendenregionalenStrombedarfvon–/+10
Prozent,alsoeinemBedarfzwischen694bis848
MillionenkWh/a(Szenarien1und2),derdurchdie
StromerzeugungauserneuerbarenEnergieninder
Regionzudeckenist.
DasPotetenziaial
Derzeitkönnendievorhandenenerneuerbaren
Energiennurliefern:WEA21MillionenkWh/a,PV
65,2MillionenkWh/a,Tiefenwärme39,2Millionen
kWh/a.DasregionaletechnischePotenzialzurNut-
zungderSolarenergieaufausbauwürdigen,großen
als1,1MilliardenkWh/abringen,davonsindmin-
destensgeschätzte50Prozenttechnischundrecht-
lichunbeschränkt,wasrund550MillionenkWh/a
ergäbe.
JedenfallsgibtesinallenVerbandsgemeindenund
inLandau278Dachflächenmitjemehrals250kW
installierbarertechnischerLeistung,derentechni-
schesGesamtpotenzialbei180.000kWpliegt;al-
leinediegrößten70Dachflächenkönntenbeivol-
lerBelegungschonmehrals100MillionenkWh/a
Stromliefern.
DasregionalePotenzialzurNutzungderWind-
energiewirdmitzirka70WEAeingeschätzt.Das
entsprichteinemAnteilvon57Prozentdesaktu-
ellenStrombedarfs.SolltesicheingrößererBedarf
ergeben,kanndieWindkraftaucheinenhöheren
Beitragleisten,soferndieAkzeptanzvorhandenist.
ImBereichTiefenwärme(Geothermie)istbis2020
nichtmitneuenAnlagenzurechnen.
47
InderPlanungsiehtdasEnergiekonzeptvor,den
künftigenStrombedarf(inSzenarien–oderineiner
Bandbreitevon694bis848MillionenkWh/a)bilan-
ziellzu100Prozentausregionalerzeugtenerneuer-
barenEnergienabzudecken.
Dafüfürsindndeerforordederlrlich:
1.ZubauanPhotovoltaiksteigertsichab2012bis
2020jährlichum5Prozentoder10Prozent.Hier-
zuistnotwendig,dassauchgewerblicheGroßflä-
chengenutztwerden.NachheutigemPreisstand
(spezifischeKostenrund1.400Euro/installiertes
kWp)sindrund320MillionenEurozuinvestieren.
EinegenauereAngabewirderstmöglich,wenn
dieBau-undAnschlussbedingungenderDächer
bekanntsind.DaheristderzeitkeinMittel-oder
Tendenzwertangebbar.
2.ZubauanWEAbis2020:Esisteinejährliche
Strommengevon442bis614MillionenkWh/azu
erreichen.DieKostenliegenbeizirka5Millionen
Eurofüreine2.300-kWp-Schwachwindanlage.
NachheutigemPreisstand(spezifischeKosten
rund2.200Euro/installierteskW)sindrund300
MillionenEuroneuzuinvestieren,davondergrö-
ßereTeilindenerstenJahrenab2013.
Aus1.und2.ergibtsichdierechnerischeAbde-
ckungderBandbreitedesStromverbrauchs:
222MillionenkWh/a(PV)+442MillionenkWh/a
(WEA)+39MillionenkWh/a(vorhandeneGeother-
mie)=703MillionenkWh/a>694MillionenkWh/a
(StromverbrauchSzenario1),
oder
262MillionenkWh/a(PV)+614MillionenkWh/a
(WEA)+39MillionenkWh/a(Geothermie)=915
MillionenkWh/a>848MillionenkWh/a(Stromver-
brauchSzenario2).
Eswirddamitauchdeutlich:SteigtderStrombedarf
tatsächlich–wieinSzenario2angenommen,müs-
sennochgrößereAnstrengungenunternommen
werden,umzu100Prozentbilanzielldieregionale
erneuerbareErzeugungzuverwirklichen.Dasweist
aufdenhohenStellenwerthin,dendasStromspa-
renhabenmuss.
3.EineintensiveBeratung,VorbereitungundSteue-
rungderAktivitätenfürdieEnergiewende.
4.Die–noch–ausstehendenGremienbeschlüsse
undgegebenenfallsrechtlichenRegelungen.
5.Finanzierungsprogramme,dieimGrundstockauf
regionalenBürgermitteln,Bürgergenossenschaf-
tenunddergleichenaufbauen.
Fürdiese5PunkteistdasPotenzialinTechnik,
Bau-undInstallationsbetrieben,Fachpersonalund
–kapazitäten,VorbereitungderRechtslagenund
anFinanzmittelnregionalvorhandensowieschnell
mobilisierbar.
DennochsindweiterhinFördermaßnahmenwie
durchdasErneuerbare-Energien-Gesetzerforder-
lich,ohnediegroßeAnlagennichtrealisiertwerden
könnten.DiesebrauchtesfürdenAusbauderPho-
tovoltaik,umdieangestrebteinstallierteLeistung
zuerreichen.
48
EinhervorragenderAspektderEnergiewendeist
ihreWertschöpfunginundfürdieRegion.Heute
wirdStromfürrund70MillionenEurojährlichvon
KraftwerkenaußerhalbderRegionbezogen.Das
isteindauernder,erheblicherGeldabflussausder
Südpfalz,undesistimInteresseallerVerbraucher,
diesenKapitalabzugmitderEnergiewendezube-
enden.
DieregionaleWertschöpfungwirdinderSüdpfalzvor
allemdurchzweiEinnahmequellenerzielt:
1.AusInvestitionsnebenkosten.EinBeispiel:Wenn
UnternehmenausderSüdpfalz50Prozentder
Leistungenerbringen,diemitderPlanungundder
ErrichtungeinerWEAmit2.300kWpzusammen-
hängen,ergibtsichfürdieRegioneineeinmalige
Wertschöpfungvonrund80.000Euro.
2.AusdemAnlagenbetrieb.DieWertschöpfungaus
demBetriebder2.300kWp-WEAbeträgtüberihre
gesamteLaufzeitvon20Jahrenrund3Millionen
Euro.Diesesummierensichaus55Europroins-
talliertemkWpanGewinnen,EinkommenausBe-
schäftigungundSteuereinnahmenderGemeinden
sowiePachtfürGrundstückseigentümer.
BeiderPhotovoltaikkommtdieregionaleWertschöp-
fungebenfallsausInvestitionsnebenkostenundaus
demlaufendemBetrieb.FüreinePhotovoltaikanlage
aufeinemHausdachmiteinerGrößevon250kWper-
gibtsicheineeinmaligeWertschöpfungvon75.000
EuroausInvestitionsnebenkostenundvon550.000
EuroausdemBetriebüberdieGesamtlaufzeitvon20
Jahren.
JemehrStromausAnlageninderRegionerzeugt
wird,umsogeringeristderKapitalabfluss.Umeine
möglichsthoheWertschöpfungzuerzielen,sollten
dieBetreibergesellschaftenvonWindparksundgro-
ßenSolaranlageninderRegionansässigseinunddie
BürgerausderRegionandenAnlagenbeteiligtsein,
zumBeispielüberEnergiegenossenschaften.
MitdenfestenEinspeisevergütungenistdieErzeu-
gungerneuerbarenStromsinderRegelwirtschaftlich.
DieInvestitionmachtsichinwenigenJahrenbezahlt.
DieseGesetzeslagemussmindestenssolangeblei-
ben,bisinwenigen(wirrechnenmit2-3)Jahrendie
regionalenWindenergie-undPhotovoltaikanlagen
Strombilligererzeugenkönnenalsneuekonventio-
nelleKraftwerke(Netto-Kosten).
HeuteschonkönnenprivateVerbrauchermitPhoto-
voltaikanlagenaufihreneigenenHausdächernden
selbstverbrauchtenStromgünstigererzeugenalsaus
demNetzzubeziehen.DerPhotovoltaikstromwird
beiAnlagenbis10kWp,diezumBeispielimMai2013
ansNetzgingen,nachdemEEGmit15,35Cent/kWh
vergütet,wasdieAnlagenfürdieBetreiberbeiVoll-
einspeisunggeradewirtschaftlichmacht.DaPhoto-
voltaikanlagenaufDächernvonWohngebäudenoft
auchzwischen15und30Prozentdessonstbezoge-
nenStromesersetzenkönnen,fürdenheutebiszu30
ct/kWhzuzahlenist,wirdesrentabel,einePhotovol-
taikanlagezubetreiben.FürdieBetreibervon(auch
künftigen)PhotovoltaikanlagenaufGroßdächerngilt
dasebenso.
DieZuZukukunft
FüreinevollständigeEnergiewendeinderRegion
(dasheißt,dassnurnochregionalerzeugterStrom
verbrauchtwird)werdenaußerdemZubauvonAn-
lagennochnötig:SpeicherverschiedenerArt,Smart
GridsmitÄnderungenambestehendenVerteilungs-
netz,inderOrganisationundAusstattungderVersor-
ger.AucheinigeweitereerneuerbareAnlagensowie
eventuellauchKlein-(Regel-)Kraftwerke,derenBe-
darf,Größen,TechnikundKostenjetztnichtodernur
undeutlichangebbarsindunddiedeshalbindiesem
Energiekonzeptbis2020nichteingeschätztsind.
DiewesentlichenGrößenfürOrganisation,Bauund
InvestitionskostenderEnergiewendesindundblei-
benaufjedenFalldiehierbetrachtetenAnlagenfür
erneuerbareStromerzeugungausWind-undSonnen-
energie.
SosindmitdiesemEnerergiekekononzeptptSüdüdpfalalzbereits
diewichtigen,wesentlichenAktionenundKostengrö-
ßenfürdieJahrebis2020gegeben.
DieSüdpfalzmussesnursehen,wollenundtun.
Dafürsetzenwirunsein!
DasEnergiekonzeptwirdfortgeschrieben.
49
Aktionen2012
50
DeDerStStart:FlulugblälätterundndUntnterschrhriftenlnlistenn
AktivierungderBevölkerungdurchInformationundAufforderung
zumEngagementindenJahren2011und2012
v.i.S.d.P.WernerGötz/ATTAcLandauSüdpfalz
Wirallebrauchenjetztdie
ENERGIE-WENDEINLANDAU+
SÜDPFALZ
WeildieTatsachensind
IhrATTAclandau+südpfalz
v.i.S.d.P.WernerGötz/ATTAcLandauSüdpfalz
Wirallebrauchenjetztdie
ENERGIE-WENDEINLANDAU+
SÜDPFALZ
IhrATTAclandau+südpfalz
ATTAcistlängstbekannt,auchinunsererStadt.
ATTAchataktuell90.000Mitgliederin50Ländern.AuchinDeutschlandsind
wirTeileinesbreitengesellschaftlichenBündnissesmitz.B.den
GewerkschaftenVerdiundGEW,demBUND,derkatholischenPaxChristi
undmitkapitalismuskritischenGruppen.WeildiePolitiknichtsmehrvermag
vordengewaltigenProblemendersog."neoliberalen"Globalisierung,dieinWahrheitzurRe-
FeudalisierungderWeltwurde:
BeiATTAcwirdglobalgedachtundlokalgehandelt.Wirsetzenwirunseinfüreine
ökologische,solidarischeundfriedlicheWeltwirtschaftsordnung.Unddamitistlokal
anzufangen.
DieüberlebensnötigeEnergiewendeisteinMeilensteinaufdiesemWege.GehenSieihnmit.
Mehrunterwww.attac.de
WIRALLEBRAUCHENDIE
ENERGIE-WENDEINLANDAU+
SÜDPFALZ
ImmernochwerdenimBereichLandau>50MillionenKWh/JahrausKernkraftbezogen.Die
ENERGIEwendeistleidernochweitweg.Aber:WIRWOLLENjetztdenraschenlokal-regionalen
AusbauderSonnen-undWindenergie,Wasserkraft,Blockheizwerkeundanderergeeigneter
StromerzeugungundvorallemwenigerEnergieverschwendung.Dasmußin4-5Jahrengehen.
DieseListevonUnterschriftenistdenVerantwortlicheninStadt,RegionundVersorgernvorzulegenalsderWillederBürgerschaft
NAME,VornamePLZundOrtStraßeu.Haus-
Nr.
e-MailUnterschrift
erbitte
Nachrichtzur
Aktion
51
DeDerStart:t:BürgerinfnformationonsveranstalaltungeninLandauauimJahr22012
MitdiesenPlakatenistdieBürgerschaftzudenerstendreiInformationsabendeneingeladenworden.
„WirwollenderEnergiewende
inderSüdpfalzeinGesichtgeben“
ArbeitsgruppeEnergiekonzeptSüdpfalz

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2013 06 19 energiekonzept südpfalz low[1]