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Seite 1Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Vortrag
Digitale Patientendienste und Digitale Adhärenz         
- Status Quo und Innovationspfade
Alexander Schachinger
Gründer und Geschäftsführer von healthcare42.com
Digital Healthcare Research & Consulting
Seite 2Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Inhalt
1.  Neue Spielregeln einer digitalen Netzwerkgesellschaft
2.  Allgemeine Innovationspfade von Health 2.0
3.  Fokus Digitale Adhärenz
Seite 3Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Gesellschaft,
Netzwerke,
Märkte,
Technologien
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© facebook 2011
2013: Die digitale Netzwerkgesellschaft
Seite 5Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Digitale Evolution
§  Vom Sender&Kanal zum Netzwerk, Plattform, Marktplatz
§  Digitalisierung sozialer Netzwerke („connected self“, „person2person“,
Stärke schwacher Beziehungen)
§  Wissensdiffusion, Kollaboration und „Weisheit der Massen“
§  Das Netzwerkals Grundcharakteristikum
Soziale Auswirkungen Marktauswirkungen
Von der Industrie- zur Netzwerkgesellschaft
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“2,800 Patienten evaluieren Therapien gegen Sodbrennen”
http://curetogether.com/blog/2011/09/26/acid-reflux/
Seite 7Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Digitale Evolution
§  Angriff und Marktauswirkungen auf etablierte Wertschöpfungsketten
§  Markt zunehmend bestimmt durch Netzwerkeffekte als die „neue
Einschaltquote“ (Netzwerk als Plattform, Standards und Lock-In-Effekte, Netzwerkgröße)
§  Neue Formen der Marktforschung, Produktinnovation, Dienstleistung
§  Nutzer als entscheidende Innovationsquelle in einem auf offenem Wissen und Vernetzung
basierten Markt (Praktikgemeinschaften, Open + User Innovation)
§  Fazit: 1. Hinschauen und Zuhören 2. Habe gute Produkte!
Soziale Auswirkungen Marktauswirkungen
Von der Industrie- zur Netzwerkgesellschaft
Seite 8Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Im Netz regiert
radikale Nutzer- und
Nutzenorientierung.
© DuncanHartley Photos
Seite 9Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Im Netz regiert
radikale Nutzer- und
Nutzenorientierung.
© DuncanHartley Photos
© designblind.co.uk
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Inhalt
1.  Neue Spielregeln einer digitalen Netzwerkgesellschaft
2.  Allgemeine Innovationspfade von Health 2.0
3.  Fokus Digitale Adhärenz
Seite 11Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Wer surft zum Thema Gesundheit+Krankheit im Internet?
Bildung, Chronikerstatus, Angehörigenstatus und Alter sind relevanteste Variablen
Bildung
Alter
online
offline
Seite 12Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Wer surft zum Thema Gesundheit+Krankheit im Internet?
Soziodemografische Markt-Mediadaten kombiniert mit Indikationsdaten als Planungsgrundlage
Bildung
Alter
online
offline
Indikation
A
Indikation
B
Indikation
CIndikation
D
Seite 13Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
E-Patients: Auswirkungen der Online Gesundheitsinformationen
(n=1946,Quelle:1.deutschlandweiteOnlineE-Patientstudie,healthcare42)
68#
66#
53#
25#
23#
17#
81#
80#
72#
45#
32#
31#
0" 20" 40" 60" 80" 100"
Ich stelle dem Arzt jetzt andere oder mehr Fragen
Ich kann besser Entscheidungen für oder gegen
eine Behandlung treffen
Ich kann mit meiner Erkrankung (von Angehörigen)
deutlich besser umgehen
Ich probiere jetzt ein anderes Medikament oder eine
andere Behandlung zu bekommen
Ich habe aufgrund der Informationen im Netz einen
extra Arzttermin gemacht
Aufgrund der Erfahrungen aus dem Netz gehe ich
mit meiner Krankenkasse anders um
Nicht-Chroniker in Prozent „trifft zu“ Chroniker in Prozent „trifft zu“
Seite 14Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
... !
Wandel vom Marketing- zum Instrumentellen Paradigma
„Health 2.0“
Patient Generated Research
Connected To Provider
Comparative Effectiveness
Tailored Approaches
Trusted, Structured Service+Content
Information Therapy (Irx)
Personal Tracking + Health Records
Open Innovation + User Innovation
Real-World and Patient Centric
CoDevelopment
mHealth
Seite 15Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Angebotsformate auf dem Online-Healthcare Markt
Start-Ups und Verlage treiben Health 2.0 Produkt- und Diensteentwicklung (n= 799 Webseiten, healthcar42 2012)
Seite 16Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Akteure auf dem Online-Healthcare Markt
Starke Marktanteile verbinden Web 2.0 Funktionen (n=799 Webseiten, ca. 40 Mio. Besucher/Monat,
vereinfachte Darstellung, Quelle: healthcare42 2012)
Kollaboration,SozialeNetzwerke,
Datenerstellung,Personalisierung
Marktanteil
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Case: Patient Generated Innovation In The Healthcare Sector
Seite 18Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Inhalt
1.  Neue Spielregeln einer digitalen Netzwerkgesellschaft
2.  Allgemeine Innovationspfade von Health 2.0
3.  Fokus Digitale Adhärenz
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Innovationspfad: Digitale Adhärenz
+
Seite 20Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Innovationspfad Digitale Adhärenz: in Deutschland nicht existent
Obwohl höchstes Potential für Business Model Development und „Health Outcome“-Ansätze
19
JahrbuchHealthcareMarketing2013
Zielgruppe E-Patient: Vom digitalen
Healthcare Marketing zur Digitalen
Adhärenz?
Therapiebegleitende und wirkungseffektive Ansätze gewinnen an Bedeutung
erstmalige Haushaltsbefragung unter Chronikern
geplant, um dieses Phänomen tiefer und reprä-
sentativ zu beleuchten. Die wissenschaftliche For-
schung zum Patient und Medizinthemen im Inter-
net erfreut sich in angloamerikanischen und skan-
dinavischen Ländern wachsender Beliebtheit; in
Deutschland erscheint bisher offensichtlich keine
Relevanz für dieses Thema zu existieren, obwohl
das Erkenntnis- und Umsetzungspotential dieses
Themas im Sinne einer Kosten- und Versorgun-
goptimierung als außerordentlich hoch eingestuft
wird. Bei einer systematischen Sichtung der wis-
senschaftlichen Publikationen zum Thema E-Pati-
ent (siehe exemplarisch www.jmir.org oder www.
jopm.org) wird weiterhin deutlich, dass internet-
basierte Dienste auf bestimmte Chronikergruppen
zugeschnitten therapiebegleitend die Heilung und
angeordnete Therapie nachweislich unterstützen
und fördern können (Stichwort „digitale Therapie-
adhärenz“ als ein weiteres Forschungsfeld digi-
taler Gesundheitsinnovationen).
Media-Planung für E-Patienten
Für die Planung und Optimierung digitaler Patien-
tendienste der Gesundheitsindustrie reicht es im
Sinne einer optimierten Zielgruppenansprache in
einem ersten Schritt schon aus die Soziodemogra-
fie einer epidemiologisch bekannten Indikation mit
der Soziodemografie der Untergruppen von Inter-
netnutzern oder Webseitenbesuchern im Sinne
einer sauberen Media-Planung zu kreuzen, um
so Streuverluste zu minimieren. Weiterhin zeigen
empirisch-inhaltsanalytische Forenanalysen von
Patienten innerhalb einer bestimmten Indikation die
patientenseitige relevante Patientenagenda aus
einer unverfälschten Alltags- und Problemsicht von
Chronikergruppen. Diese Erkenntnisse sind wert-
voll insgesamt Produkte und Dienste an die Pati-
entenbedürfnisse anzupassen. Diese und ähnliche
kommunikationsstrategischen Ansätze sind aktuell
Circa 80 Prozent aller deutschen Internetnutzer
nutzen das Internet für Recherche aber auch Inter-
aktion zu Krankheits- und Gesundheitsthemen. Das
sind ungefähr 40 Millionen Personen, welche sich
nicht nur informieren, sondern auch in Patienten-
netzwerken austauschen sowie diverse Anwen-
dungen und Bewertungsfunktionen auf stationären
oder mobilen Endgeräten verwenden. Hinzu kom-
men grob geschätzt zehn Millionen Gesundheits-
Surfer aus Österreich und der Schweiz.
Circa 80 Prozent aller deutschen Internetnutzer
nutzen das Internet für Recherche aber auch Inter-
aktion zu Krankheits- und Gesundheitsthemen. Das
sind ungefähr 40 Millionen Personen, welche sich
nicht nur informieren, sondern auch in Patienten-
netzwerken austauschen sowie diverse Anwen-
dungen und Bewertungsfunktionen auf stationären
oder mobilen Endgeräten verwenden. Hinzu kom-
men grob geschätzt zehn Millionen Gesundheits-
Surfer aus Österreich und der Schweiz.
Dabei ist weniger das Alter, wie von Marketing-
verantwortlichen der Gesundheitsindustrie häufig
angenommen, sondern der formale Bildungsstand
ein leichter Trennfaktor der allgemeinen Nutzung
oder Nichtnutzung.
Dass diese Aktivitäten nicht folgenlos bleiben,
zeigten ersten Online-Befragungen unter den soge-
nannten E-Patienten der führenden Gesundheits-
portale und -Communities mit 3.500 Teilnehmern.
Wissen, Einstellungen und Verhalten gegenüber
Arzt und Apotheke wird nachweislich beeinflusst,
bis hin zum ärztlichen Verschreiben der „Wunsch-
therapie“ des E-Patienten aufgrund seiner Online-
Erfahrungen1.
Digitales Ökosystem Gesundheit
bisher kaum verstanden
Aktuell ist für 2013 mit unterschiedlichen Akteuren
der Gesundheitswirtschaft eine für Deutschland
19
Jahrbuch Healthcare Marketing 2 0 1 3
tendienstederGesundhe
Sinneeineroptimierten
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patientenseitigerelevan
einerunverfälschtenAllta
Chronikergruppen.Diese
vollinsgesamtProdukte
entenbedürfnisseanzupa
kommunikationsstrategisc
oderNichtnutzung.
DassdieseAktivitätennichtfolgenlosbleiben,
zeigtenerstenOnline-Befragungenunterdensoge-
nanntenE-PatientenderführendenGesundheits-
portaleund-Communitiesmit3.500Teilnehmern.
Wissen,EinstellungenundVerhaltengegenüber
ArztundApothekewirdnachweislichbeeinflusst,
bishinzumärztlichenVerschreibender„Wunsch-
therapie“desE-PatientenaufgrundseinerOnline-
Erfahrungen1.
DigitalesÖkosystemGesundheit
bisherkaumverstanden
Aktuellistfür2013mitunterschiedlichenAkteuren
derGesundheitswirtschafteinefürDeutschland
Review
Adherence in Internet Interventions for Anxiety and Depression:
Systematic Review
Helen Christensen, PhD, MPsych, BA; Kathleen M Griffiths, PhD, BSci; Louise Farrer, BPsych
Centre for Mental Health Research, The Australian National University, Canberra, Australia
Corresponding Author:
Helen Christensen, PhD, MPsych, BA
Centre for Mental Health Research
Australian National University
Canberra ACT 0200
Australia
Phone: +61 2 6125 8409
Fax: +61 2 6125 0733
Email: Helen.Christensen@anu.edu.au
Abstract
Background: Open access websites which deliver cognitive and behavioral interventions for anxiety and depression are
characterised by poor adherence. We need to understand more about adherence in order to maximize the impact of Internet-based
interventions on the disease burden associated with common mental disorders.
Objective: The aims of this paper are to review briefly the adherence literature with respect to Internet interventions and to
investigate the rates of dropout and compliance in randomized controlled trials of anxiety and depression Web studies.
Methods: A systematic review of randomized controlled trials using Internet interventions for anxiety and depression was
conducted, and data was collected on dropout and adherence, predictors of adherence, and reasons for dropout.
Results: Relative to reported rates of dropout from open access sites, the present study found that the rates of attrition in
randomized controlled trials were lower, ranging from approximately 1 - 50%. Predictors of adherence included disease severity,
treatment length, and chronicity. Very few studies formally examined reasons for dropout, and most studies failed to use appropriate
Christensen et alJOURNAL OF MEDICAL INTERNET RESEARCH
Original Paper
Quantitative and Qualitative Usage Data of an Internet-Based
Asthma Monitoring Tool
Jacob Anhøj1
, MD, DIT; Lene Nielsen2
, MA, PhD Student
1
AstraZeneca A/S, Business Communication, Albertslund, Denmark
2
Copenhagen Business School, Department of Informatics, Frederiksberg, Denmark
Corresponding Author:
Jacob Anhøj, MD, DIT
AstraZeneca A/S
Business Communication
Roskildevej 22
DK-2620 Albertslund
Denmark
Phone: +45 43666275
Fax: +45 43666100
Email: jacob.anhoj@astrazeneca.com
Abstract
Background: In May 2000, AstraZeneca launched a Web service for asthma patients and health-care providers called LinkMedica,
which includes an asthma diary for monitoring and self-management. In the diary, the patient enters his or her peak flow, number
of doses of rescue medication, and if there have been any asthma symptoms during the previous 24 hours. The patient receives
an immediate response from LinkMedica, telling him or her if the asthma is under control and what to do if not, eg, increase the
dose of inhaled steroid. Health-care providers have access to the patient diary.
Objectives: The primary objective of the study was to describe patients' and health-care providers' use of LinkMedica. Secondary
objectives were to evaluate their perception of the system and how the users' interaction with the system is influenced by their
everyday lives.
Methods: Site statistics regarding number of registered users and diary usage were analyzed. An online survey among users
(85 respondents), a mailed questionnaire to health-care providers (131 respondents; response rate 26.8%), as well as in-depth
interviews with 10 patients and 5 general practitioners, elicited further quantitative and qualitative data on users' perceptions.
Results: In February 2003, a total of 7653 users had registered. During 2002, the growth in registered users averaged 50 per
month. In the same period, the number of unique diary users per month decreased from 307 to 138. Patients usually stopped using
the diary after a short time; the doctors were reluctant to introduce the diary to patients because of time constraints. Several user
subtypes were identified among patients and their relatives.
Conclusion: The self-selected survey responses and in-depth interviews indicated that LinkMedica is generally considered a
trustworthy and reliable site by both patients and doctors. However, there was a contrast between users' positive perception of
Anhøj & NielsenJOURNAL OF MEDICAL INTERNET RESEARCH
Review
Effects of eHealth Interventions on Medication Adherence: A
Systematic Review of the Literature
Annemiek J Linn1
, MSc; Marcia Vervloet2
, MSc; Liset van Dijk2
, PhD; Edith G Smit1
, PhD; Julia CM Van Weert1
,
PhD
1
Amsterdam School of Communication Research, University of Amsterdam, Amsterdam, Netherlands
2
Netherlands Institute for Health Services Research, Utrecht, Netherlands
Corresponding Author:
Marcia Vervloet, MSc
Netherlands Institute for Health Services Research
P.O. Box 1568
Utrecht, 3500 BN
Netherlands
Phone: 31 30 2729713
Fax: 31 30 2729729
Email: M.Vervloet@nivel.nl
Abstract
Background: Since medication nonadherence is considered to be an important health risk, numerous interventions to improve
Linn et alJOURNAL OF MEDICAL INTERNET RESEARCH
Original Paper
Use of an Online Community to Develop Patient-Reported
Outcome Instruments: The Multiple Sclerosis Treatment
Adherence Questionnaire (MS-TAQ)
Paul Wicks1
, PhD; Michael Massagli1
, PhD; Amit Kulkarni2
, PhD; Homa Dastani2
, PhD
1
PatientsLikeMe, Research & Development, Cambridge, MA, United States
2
Novartis Pharmaceuticals Corporation, East Hanover, NJ, United States
Corresponding Author:
Paul Wicks, PhD
Wicks et alJOURNAL OF MEDICAL INTERNET RESEARCH
noch unveröffentlichter Artikel;
Autor: healthcare42
Seite 21Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
IT für Patienten: systemgelernte, zum Scheitern verurteilte Perspektive
Vorherrschende, falsche Perspektive Handwerklich, richtige Perspektive
Seite 22Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Bottom-Up Start-Ups mit disruptivem Potential
Seite 23Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
© DuncanHartley Photos
Daniel Harvey Pty Ltd, Blacksmith's Workshop, Victoria, circa 1958
Vom „Off-The-Shelf“ zum nutzer- und nutzenzentrierten
Produktionsparadigma
Seite 24Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH
Merci vielmals
Vortrag
Digitale Patientendienste und Digitale Adhärenz       
- Status Quo und Innovationspfade
Alexander Schachinger
Gründer und Geschäftsführer von healthcare42.com
Digital Healthcare Research & Consulting

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Atemwegsinfekte in der Praxis
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  • 1. Seite 1Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Vortrag Digitale Patientendienste und Digitale Adhärenz          - Status Quo und Innovationspfade Alexander Schachinger Gründer und Geschäftsführer von healthcare42.com Digital Healthcare Research & Consulting
  • 2. Seite 2Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Inhalt 1.  Neue Spielregeln einer digitalen Netzwerkgesellschaft 2.  Allgemeine Innovationspfade von Health 2.0 3.  Fokus Digitale Adhärenz
  • 3. Seite 3Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Gesellschaft, Netzwerke, Märkte, Technologien
  • 4. Seite 4Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH © facebook 2011 2013: Die digitale Netzwerkgesellschaft
  • 5. Seite 5Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Digitale Evolution §  Vom Sender&Kanal zum Netzwerk, Plattform, Marktplatz §  Digitalisierung sozialer Netzwerke („connected self“, „person2person“, Stärke schwacher Beziehungen) §  Wissensdiffusion, Kollaboration und „Weisheit der Massen“ §  Das Netzwerkals Grundcharakteristikum Soziale Auswirkungen Marktauswirkungen Von der Industrie- zur Netzwerkgesellschaft
  • 6. Seite 6Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH “2,800 Patienten evaluieren Therapien gegen Sodbrennen” http://curetogether.com/blog/2011/09/26/acid-reflux/
  • 7. Seite 7Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Digitale Evolution §  Angriff und Marktauswirkungen auf etablierte Wertschöpfungsketten §  Markt zunehmend bestimmt durch Netzwerkeffekte als die „neue Einschaltquote“ (Netzwerk als Plattform, Standards und Lock-In-Effekte, Netzwerkgröße) §  Neue Formen der Marktforschung, Produktinnovation, Dienstleistung §  Nutzer als entscheidende Innovationsquelle in einem auf offenem Wissen und Vernetzung basierten Markt (Praktikgemeinschaften, Open + User Innovation) §  Fazit: 1. Hinschauen und Zuhören 2. Habe gute Produkte! Soziale Auswirkungen Marktauswirkungen Von der Industrie- zur Netzwerkgesellschaft
  • 8. Seite 8Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Im Netz regiert radikale Nutzer- und Nutzenorientierung. © DuncanHartley Photos
  • 9. Seite 9Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Im Netz regiert radikale Nutzer- und Nutzenorientierung. © DuncanHartley Photos © designblind.co.uk
  • 10. Seite 10Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Inhalt 1.  Neue Spielregeln einer digitalen Netzwerkgesellschaft 2.  Allgemeine Innovationspfade von Health 2.0 3.  Fokus Digitale Adhärenz
  • 11. Seite 11Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Wer surft zum Thema Gesundheit+Krankheit im Internet? Bildung, Chronikerstatus, Angehörigenstatus und Alter sind relevanteste Variablen Bildung Alter online offline
  • 12. Seite 12Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Wer surft zum Thema Gesundheit+Krankheit im Internet? Soziodemografische Markt-Mediadaten kombiniert mit Indikationsdaten als Planungsgrundlage Bildung Alter online offline Indikation A Indikation B Indikation CIndikation D
  • 13. Seite 13Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH E-Patients: Auswirkungen der Online Gesundheitsinformationen (n=1946,Quelle:1.deutschlandweiteOnlineE-Patientstudie,healthcare42) 68# 66# 53# 25# 23# 17# 81# 80# 72# 45# 32# 31# 0" 20" 40" 60" 80" 100" Ich stelle dem Arzt jetzt andere oder mehr Fragen Ich kann besser Entscheidungen für oder gegen eine Behandlung treffen Ich kann mit meiner Erkrankung (von Angehörigen) deutlich besser umgehen Ich probiere jetzt ein anderes Medikament oder eine andere Behandlung zu bekommen Ich habe aufgrund der Informationen im Netz einen extra Arzttermin gemacht Aufgrund der Erfahrungen aus dem Netz gehe ich mit meiner Krankenkasse anders um Nicht-Chroniker in Prozent „trifft zu“ Chroniker in Prozent „trifft zu“
  • 14. Seite 14Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH ... ! Wandel vom Marketing- zum Instrumentellen Paradigma „Health 2.0“ Patient Generated Research Connected To Provider Comparative Effectiveness Tailored Approaches Trusted, Structured Service+Content Information Therapy (Irx) Personal Tracking + Health Records Open Innovation + User Innovation Real-World and Patient Centric CoDevelopment mHealth
  • 15. Seite 15Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Angebotsformate auf dem Online-Healthcare Markt Start-Ups und Verlage treiben Health 2.0 Produkt- und Diensteentwicklung (n= 799 Webseiten, healthcar42 2012)
  • 16. Seite 16Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Akteure auf dem Online-Healthcare Markt Starke Marktanteile verbinden Web 2.0 Funktionen (n=799 Webseiten, ca. 40 Mio. Besucher/Monat, vereinfachte Darstellung, Quelle: healthcare42 2012) Kollaboration,SozialeNetzwerke, Datenerstellung,Personalisierung Marktanteil
  • 17. Seite 17Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Case: Patient Generated Innovation In The Healthcare Sector
  • 18. Seite 18Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Inhalt 1.  Neue Spielregeln einer digitalen Netzwerkgesellschaft 2.  Allgemeine Innovationspfade von Health 2.0 3.  Fokus Digitale Adhärenz
  • 19. Seite 19Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Innovationspfad: Digitale Adhärenz +
  • 20. Seite 20Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Innovationspfad Digitale Adhärenz: in Deutschland nicht existent Obwohl höchstes Potential für Business Model Development und „Health Outcome“-Ansätze 19 JahrbuchHealthcareMarketing2013 Zielgruppe E-Patient: Vom digitalen Healthcare Marketing zur Digitalen Adhärenz? Therapiebegleitende und wirkungseffektive Ansätze gewinnen an Bedeutung erstmalige Haushaltsbefragung unter Chronikern geplant, um dieses Phänomen tiefer und reprä- sentativ zu beleuchten. Die wissenschaftliche For- schung zum Patient und Medizinthemen im Inter- net erfreut sich in angloamerikanischen und skan- dinavischen Ländern wachsender Beliebtheit; in Deutschland erscheint bisher offensichtlich keine Relevanz für dieses Thema zu existieren, obwohl das Erkenntnis- und Umsetzungspotential dieses Themas im Sinne einer Kosten- und Versorgun- goptimierung als außerordentlich hoch eingestuft wird. Bei einer systematischen Sichtung der wis- senschaftlichen Publikationen zum Thema E-Pati- ent (siehe exemplarisch www.jmir.org oder www. jopm.org) wird weiterhin deutlich, dass internet- basierte Dienste auf bestimmte Chronikergruppen zugeschnitten therapiebegleitend die Heilung und angeordnete Therapie nachweislich unterstützen und fördern können (Stichwort „digitale Therapie- adhärenz“ als ein weiteres Forschungsfeld digi- taler Gesundheitsinnovationen). Media-Planung für E-Patienten Für die Planung und Optimierung digitaler Patien- tendienste der Gesundheitsindustrie reicht es im Sinne einer optimierten Zielgruppenansprache in einem ersten Schritt schon aus die Soziodemogra- fie einer epidemiologisch bekannten Indikation mit der Soziodemografie der Untergruppen von Inter- netnutzern oder Webseitenbesuchern im Sinne einer sauberen Media-Planung zu kreuzen, um so Streuverluste zu minimieren. Weiterhin zeigen empirisch-inhaltsanalytische Forenanalysen von Patienten innerhalb einer bestimmten Indikation die patientenseitige relevante Patientenagenda aus einer unverfälschten Alltags- und Problemsicht von Chronikergruppen. Diese Erkenntnisse sind wert- voll insgesamt Produkte und Dienste an die Pati- entenbedürfnisse anzupassen. Diese und ähnliche kommunikationsstrategischen Ansätze sind aktuell Circa 80 Prozent aller deutschen Internetnutzer nutzen das Internet für Recherche aber auch Inter- aktion zu Krankheits- und Gesundheitsthemen. Das sind ungefähr 40 Millionen Personen, welche sich nicht nur informieren, sondern auch in Patienten- netzwerken austauschen sowie diverse Anwen- dungen und Bewertungsfunktionen auf stationären oder mobilen Endgeräten verwenden. Hinzu kom- men grob geschätzt zehn Millionen Gesundheits- Surfer aus Österreich und der Schweiz. Circa 80 Prozent aller deutschen Internetnutzer nutzen das Internet für Recherche aber auch Inter- aktion zu Krankheits- und Gesundheitsthemen. Das sind ungefähr 40 Millionen Personen, welche sich nicht nur informieren, sondern auch in Patienten- netzwerken austauschen sowie diverse Anwen- dungen und Bewertungsfunktionen auf stationären oder mobilen Endgeräten verwenden. Hinzu kom- men grob geschätzt zehn Millionen Gesundheits- Surfer aus Österreich und der Schweiz. Dabei ist weniger das Alter, wie von Marketing- verantwortlichen der Gesundheitsindustrie häufig angenommen, sondern der formale Bildungsstand ein leichter Trennfaktor der allgemeinen Nutzung oder Nichtnutzung. Dass diese Aktivitäten nicht folgenlos bleiben, zeigten ersten Online-Befragungen unter den soge- nannten E-Patienten der führenden Gesundheits- portale und -Communities mit 3.500 Teilnehmern. Wissen, Einstellungen und Verhalten gegenüber Arzt und Apotheke wird nachweislich beeinflusst, bis hin zum ärztlichen Verschreiben der „Wunsch- therapie“ des E-Patienten aufgrund seiner Online- Erfahrungen1. Digitales Ökosystem Gesundheit bisher kaum verstanden Aktuell ist für 2013 mit unterschiedlichen Akteuren der Gesundheitswirtschaft eine für Deutschland 19 Jahrbuch Healthcare Marketing 2 0 1 3 tendienstederGesundhe Sinneeineroptimierten einemerstenSchrittscho fieeinerepidemiologisch derSoziodemografieder netnutzernoderWebse einersauberenMedia-P soStreuverlustezuminim empirisch-inhaltsanalytis Patienteninnerhalbeiner patientenseitigerelevan einerunverfälschtenAllta Chronikergruppen.Diese vollinsgesamtProdukte entenbedürfnisseanzupa kommunikationsstrategisc oderNichtnutzung. DassdieseAktivitätennichtfolgenlosbleiben, zeigtenerstenOnline-Befragungenunterdensoge- nanntenE-PatientenderführendenGesundheits- portaleund-Communitiesmit3.500Teilnehmern. Wissen,EinstellungenundVerhaltengegenüber ArztundApothekewirdnachweislichbeeinflusst, bishinzumärztlichenVerschreibender„Wunsch- therapie“desE-PatientenaufgrundseinerOnline- Erfahrungen1. DigitalesÖkosystemGesundheit bisherkaumverstanden Aktuellistfür2013mitunterschiedlichenAkteuren derGesundheitswirtschafteinefürDeutschland Review Adherence in Internet Interventions for Anxiety and Depression: Systematic Review Helen Christensen, PhD, MPsych, BA; Kathleen M Griffiths, PhD, BSci; Louise Farrer, BPsych Centre for Mental Health Research, The Australian National University, Canberra, Australia Corresponding Author: Helen Christensen, PhD, MPsych, BA Centre for Mental Health Research Australian National University Canberra ACT 0200 Australia Phone: +61 2 6125 8409 Fax: +61 2 6125 0733 Email: Helen.Christensen@anu.edu.au Abstract Background: Open access websites which deliver cognitive and behavioral interventions for anxiety and depression are characterised by poor adherence. We need to understand more about adherence in order to maximize the impact of Internet-based interventions on the disease burden associated with common mental disorders. Objective: The aims of this paper are to review briefly the adherence literature with respect to Internet interventions and to investigate the rates of dropout and compliance in randomized controlled trials of anxiety and depression Web studies. Methods: A systematic review of randomized controlled trials using Internet interventions for anxiety and depression was conducted, and data was collected on dropout and adherence, predictors of adherence, and reasons for dropout. Results: Relative to reported rates of dropout from open access sites, the present study found that the rates of attrition in randomized controlled trials were lower, ranging from approximately 1 - 50%. Predictors of adherence included disease severity, treatment length, and chronicity. Very few studies formally examined reasons for dropout, and most studies failed to use appropriate Christensen et alJOURNAL OF MEDICAL INTERNET RESEARCH Original Paper Quantitative and Qualitative Usage Data of an Internet-Based Asthma Monitoring Tool Jacob Anhøj1 , MD, DIT; Lene Nielsen2 , MA, PhD Student 1 AstraZeneca A/S, Business Communication, Albertslund, Denmark 2 Copenhagen Business School, Department of Informatics, Frederiksberg, Denmark Corresponding Author: Jacob Anhøj, MD, DIT AstraZeneca A/S Business Communication Roskildevej 22 DK-2620 Albertslund Denmark Phone: +45 43666275 Fax: +45 43666100 Email: jacob.anhoj@astrazeneca.com Abstract Background: In May 2000, AstraZeneca launched a Web service for asthma patients and health-care providers called LinkMedica, which includes an asthma diary for monitoring and self-management. In the diary, the patient enters his or her peak flow, number of doses of rescue medication, and if there have been any asthma symptoms during the previous 24 hours. The patient receives an immediate response from LinkMedica, telling him or her if the asthma is under control and what to do if not, eg, increase the dose of inhaled steroid. Health-care providers have access to the patient diary. Objectives: The primary objective of the study was to describe patients' and health-care providers' use of LinkMedica. Secondary objectives were to evaluate their perception of the system and how the users' interaction with the system is influenced by their everyday lives. Methods: Site statistics regarding number of registered users and diary usage were analyzed. An online survey among users (85 respondents), a mailed questionnaire to health-care providers (131 respondents; response rate 26.8%), as well as in-depth interviews with 10 patients and 5 general practitioners, elicited further quantitative and qualitative data on users' perceptions. Results: In February 2003, a total of 7653 users had registered. During 2002, the growth in registered users averaged 50 per month. In the same period, the number of unique diary users per month decreased from 307 to 138. Patients usually stopped using the diary after a short time; the doctors were reluctant to introduce the diary to patients because of time constraints. Several user subtypes were identified among patients and their relatives. Conclusion: The self-selected survey responses and in-depth interviews indicated that LinkMedica is generally considered a trustworthy and reliable site by both patients and doctors. However, there was a contrast between users' positive perception of Anhøj & NielsenJOURNAL OF MEDICAL INTERNET RESEARCH Review Effects of eHealth Interventions on Medication Adherence: A Systematic Review of the Literature Annemiek J Linn1 , MSc; Marcia Vervloet2 , MSc; Liset van Dijk2 , PhD; Edith G Smit1 , PhD; Julia CM Van Weert1 , PhD 1 Amsterdam School of Communication Research, University of Amsterdam, Amsterdam, Netherlands 2 Netherlands Institute for Health Services Research, Utrecht, Netherlands Corresponding Author: Marcia Vervloet, MSc Netherlands Institute for Health Services Research P.O. Box 1568 Utrecht, 3500 BN Netherlands Phone: 31 30 2729713 Fax: 31 30 2729729 Email: M.Vervloet@nivel.nl Abstract Background: Since medication nonadherence is considered to be an important health risk, numerous interventions to improve Linn et alJOURNAL OF MEDICAL INTERNET RESEARCH Original Paper Use of an Online Community to Develop Patient-Reported Outcome Instruments: The Multiple Sclerosis Treatment Adherence Questionnaire (MS-TAQ) Paul Wicks1 , PhD; Michael Massagli1 , PhD; Amit Kulkarni2 , PhD; Homa Dastani2 , PhD 1 PatientsLikeMe, Research & Development, Cambridge, MA, United States 2 Novartis Pharmaceuticals Corporation, East Hanover, NJ, United States Corresponding Author: Paul Wicks, PhD Wicks et alJOURNAL OF MEDICAL INTERNET RESEARCH noch unveröffentlichter Artikel; Autor: healthcare42
  • 21. Seite 21Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH IT für Patienten: systemgelernte, zum Scheitern verurteilte Perspektive Vorherrschende, falsche Perspektive Handwerklich, richtige Perspektive
  • 22. Seite 22Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Bottom-Up Start-Ups mit disruptivem Potential
  • 23. Seite 23Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH © DuncanHartley Photos Daniel Harvey Pty Ltd, Blacksmith's Workshop, Victoria, circa 1958 Vom „Off-The-Shelf“ zum nutzer- und nutzenzentrierten Produktionsparadigma
  • 24. Seite 24Intelligente Systeme im Gesundheitswesen, 20. Juni 2013 im Kunsthaus Zürich, eHealth Consulting GmbH Merci vielmals Vortrag Digitale Patientendienste und Digitale Adhärenz        - Status Quo und Innovationspfade Alexander Schachinger Gründer und Geschäftsführer von healthcare42.com Digital Healthcare Research & Consulting