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Kooperation durch Medien Alte Methoden neu gedacht?        Martin Ebner, Sandra Schön
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Rückblick: Was war noch mal das?
… das Telegramm!
Und was war noch mal das?
… die schwarze Schultafel!
Technologien aus Sicht von Kindern                              htp://youtu.be/ZLbT5O8vmgU
Varianten des Einsatz von Medien in der Lehre                                                              Ebner, Schön & ...
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Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel ●   Livestreaming an der TU Graz ●   Link: htp://curry.tugraz.at
Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel TU Graz
Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel TU Graz                                   Suchmöglichkeit              Statistik
Weblogs in Unterricht und Lehre                                           Herausforderungen                               ...
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Video-Erstellung in Unterricht und Lehre               Herausforderungen                ●   Zeitaufwand trotz Einfachheit ...
Video-Erstellung im Seminar – Beispiel   ●   Projekt: Lernvideos von Kids für Kids   ●   Link: http://ized2.wordpress.com/...
Video-Erstellung im Unterricht – Screencast  ●   Beispiel für simples Video: Screencast  ●   htp://l3t.eu
Abbildung, Karsten Kneese, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/karstenkneese/1260739698SPEZIELLE ANWENDUNGENEs gibt noch ei...
Busuu.com: Lernnetzwerk für Sprachenlernende                               cobocards.com
CoboCards: Gemeinsam Lernkarteien anlegen cobocards.com
Mathetrainer: 1x1 und mehrstellige Multiplikation                                1x1 Trainer             Mehrstellige     ...
Web-2.0-Anwendungen, Social Software,      Echtzeitkollaborationstools, … erweiterndie Möglichkeiten des Unterrichts in vi...
Mehr dazu: Lehrbuch für Lernen und Lehren mit T.                            L3T-Kapitel:                            Einsat...
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Kontakt          Dr. Martin Ebner, TU Graz          TU Graz          martin.ebner@tugraz.at          htp://elearningblog.t...
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Kooperation durch Medien - Alte Methoden neu gedacht?

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Veröffentlicht in: Bildung
  • Regelmäßigkeit 'muss erzwungen werden' (Folie 24), das ist schon etwas, worüber man länger nachdenken muss. Irgendetwas scheint nicht zu passen, nicht? Und 'Studierende finden es lästig und anstrengend' (ebd.) müsste doch - wenn man nicht annimmt, dass es ein grundsätzliches Merkmal von Studierenden ist, sich möglichst wenig anzustrengen - dazu führen, das ganze Medien-Tool-Unterrichtsmodell noch mal genauer in den Blick zu nehmen: Ist Lernen so im digitalen Zeitalter? Oder ist es ein Merkmal des Widerspruchs zwischen den Lernformen des Industriezeitalters und den Anforderungen des digitalen Zeitalters? However: Bleibt dran!
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Kooperation durch Medien - Alte Methoden neu gedacht?

  1. 1. Kooperation durch Medien Alte Methoden neu gedacht? Martin Ebner, Sandra Schön
  2. 2. Agenda ● Social Software (Begriffsdefintion) ● Einsatz neuer Medien im Unterricht – Übersicht und Rückblende ● Werkzeuge, Erfahrungen, Beispiele ● Spezielle Anwendungen
  3. 3. Abbildung, Mark Hunter, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/tartanpodcast/4187565894/Social Software„Social Sofware“ steht heute als Synonym für viele Web-2.0-Angebote, aber was macht denBegriff wirklich aus?
  4. 4. Begriffsdefinition: Social Software Web-2.0-Anwendungen werden dann als Social Software bezeichnet, wenn sie Interaktionen innerhalb einer Nutzergemeinschaft gezielt unterstützen Koch & Richter, 2008 Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen.
  5. 5. Abbildung, Basti Hirsche, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/cervus/4000302755/EINSATZ NEUER MEDIEN IM UNTERRICHT„Neue“ Medien können auf vielfältige Weise eingesetzt werden und stoßen sehr häufigerst einmal auf Ablehnung - oder große Euphorie.
  6. 6. Begriffsdefinition: Social Software 3 Basisfunktionen: ● Identitäts- und Netzwerkmanagment ● Informationsmanagment ● Interaktion und Kommunikation Koch & Richter, 2008 Enterprise 2.0: Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen.
  7. 7. Begriffsdefinition: Social Software Ebner & Lorenz, 2012 Web 2.0 als Basistechnologien für CSCL-Umgebungen
  8. 8. Rückblick: Was war noch mal das?
  9. 9. … das Telegramm!
  10. 10. Und was war noch mal das?
  11. 11. … die schwarze Schultafel!
  12. 12. Technologien aus Sicht von Kindern htp://youtu.be/ZLbT5O8vmgU
  13. 13. Varianten des Einsatz von Medien in der Lehre Ebner, Schön & Nagler, 2011 Einführung - Das Themenfeld "Lernen und Lehren mit Technologien" htp://l3t.eu
  14. 14. Abbildung, Ralf Appelt, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/adesigna/2946164861/WERKZEUGE, ERFAHRUNGEN, BEISPIELEZunächst einmal die „klassischen“ Web 2.0 Werkzeuge, die nur grobe Kommunikations-und Nutzungsmöglichkeiten vorgeben aber erst mit Leben gefüllt werden müssen.
  15. 15. Wikis in Unterricht und Lehre Wikis passen gut, wenn … ● Gemeinsam schriftliches zu erarbeiten ist und dokumentiert werden soll ● Verteilte Gruppe aus unterschiedlichen Orten, die in relativ langem Zeitraum ein Problem lösen sollen ● Wenn eine Auszeichnungssprache gelernt wird Vorteile der Technologie ● Ermöglichen kollaboratives Schreiben, das auf dem Papier undenkbar ist ● Übersichtlicher als geteilte Dateien
  16. 16. Wikis in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Wikis wachsen nicht von alleine (man hat die Massen nicht) ● Klare Aufgabenstellung und „erzwungene“ Teilnahme ist im Unterrichtssetting notwendig ● Mensch denkt bei Texten eher linear, Wikis sind nicht Netzstrukturen ● Strukturen müssen vorgegeben werden ● Die Einzelarbeit ist schwer zu benoten, trotz Protokolle Erfahrungen liegen vor … ● z. B. Erstellung eines Baulexikons – Texte von Studierenden sind erstaunlich gut.
  17. 17. Wikis in Unterricht und Lehre – Beispiel ● Baulexikon ● Link: htp://wiki.tugraz.at
  18. 18. Wikis in Unterricht und Lehre – Hinweis!Kostenlose Nutzung z. B. pbwiki.com
  19. 19. Podcasts in Unterricht und Lehre Podcasts passen gut, wenn … ● Nachbereitung des Unterrichts ● Bei komplexen mathematischen Darstellungen ● Das Entstehen von Zeichnungen, Skizzen essentieller Bestandteil des Unterrichts ist (Vodcast) ● Bei „einmaligen“ Events (z.B. Gastredner) Vorteile der Technologie ● Wenn reine Mitschnite ohne großen Mehraufwand ● Lernende können sich die Sequenzen beliebig ansehen/-hören
  20. 20. Podcasts in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Nachbearbeitung kann sehr hoch sein ● Liveaufnahmen keine Studioaufnahmen ● Große Datenmengen ● Transparenz der Lehre Erfahrungen liegen vor … ● Evaluationen zeigen, dass Lernende es sehr begrüßen ● Lehrende zeichnen sich ungern auf ● Sehr interessant in Kombination mit TabletPC/Tablets
  21. 21. Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel ● Livestreaming an der TU Graz ● Link: htp://curry.tugraz.at
  22. 22. Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel TU Graz
  23. 23. Podcasts in Unterricht und Lehre – Beispiel TU Graz Suchmöglichkeit Statistik
  24. 24. Weblogs in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Regelmäßigkeit muss „erzwungen“ werden, z. B. durch Benotung ● Studierende finden es erst lustig, dann lästig und anstrengend ● Monitoren ist für Lehrende auch aufwändig ● Man kann kommentieren, es ist aber keine Kommunikation auf gleicher Augenhöhe (Hauptmeinung und Kommentare) Erfahrungen liegen vor … ● Blogger behalten Wissen aus einer Veranstaltung besser als NichtbloggerAbbildung: http://www.acheta.de/heimchen/weblog.jpg
  25. 25. Weblogs in Unterricht und Lehre Weblogs passen gut, wenn … ● Individuelle Arbeiten zu dokumentieren sind ● Es um den Weg geht, und nicht das Ziel (es muss etwas entwickelt werden) ● Längerer Zeitraum – mindestens ein Semester ● z. B. Lerntagebuch, E-Portfolio ● Nicht überwiegend Kommunikation stat finden soll, sondern Einzelarbeit Vorteile der Technologie ● Multimedia kann abgespeichert werden ● Relativ einfachAbbildung: http://www.acheta.de/heimchen/weblog.jpg
  26. 26. Weblogs in Unterricht und Lehre – Beispiel● Einsatz zur Refexion● Link: htp://tugll.tugraz.at/blog/ group/9798/all
  27. 27. Microblogging in Unterricht und Lehre Microblogging passt gut, wenn … ● Ergebnisse von Internetrecherchen ausgetauscht werden sollen ● Ersatz für Wochenberichte gefragt ist (tägliche Meldung, regelmäßige Beschäftigung mit Thema) ● Echtzeitkommunikation gefragt ist (Backchannel bei Konferenzen, Massenlehrveranstaltung) Vorteile der Technologie ● Bündelung/Dokumentation möglich: Hashtags ● Ist einfach ● Mobil (inklusive Twitpics, Audio-Boos)
  28. 28. Microblogging in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Echtzeitkommunikation ist für Lehrende nicht mehr trivial ● Lehrende müssen ein weiteres Tool monitoren (regelmäßig), ist zeitintensiv ● 140 Zeichen Limitierung passt nicht zu allen Aufgaben ● Man begibt sich als Lehrender auf „gleiche Stufe“ und wird „menschlicher“ - hat Vor- und Nachteile ● Ist nicht grundsätzlich dauerhaft verfügbar Erfahrungen liegen vor … ● Parallel zu Konferenzen ● Zur Recherche
  29. 29. Microblogging in Unterricht und Lehre ● Einsatz als Recherchetool ● Link: htp://twiter.tugraz.at
  30. 30. Bookmarking in Unterricht und Lehre Bookmarking passt gut, wenn … ● Im Netz Ressourcen gesammelt werden sollen ● also relativ eingeschränkt, aber dort wirksam! Vorteile der Technologie ● Schnell und relativ einfach ● Mobil
  31. 31. Bookmarking in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Keine Tools für Massen (Taggen tun nur wenige) ● Kein Rating, schwer, Gewichtungen vorzunehmen ● Tagging: unter Umständen schwer zu finden, da keine gemeinsame Taxonomie ● Heute zunehmend durch Soziale Netzwerke „ersetzt“ Erfahrungen liegen vor … ● Zur Recherche von bestimmten Java-Lösungen ● In Communties of Practice, weniger in Unterrichtssituationen
  32. 32. Bookmarking in Unterricht und Lehre – Beispiel http://www.flickr.com/photos/daveduarte/2817722169● Linksammlung● Link: htp://tugll.tugraz.at/bookmarks/owner/35095
  33. 33. Video-Konferenzen in Unterricht und Lehre Video-Konferenzen passt gut, wenn … ● Gastredner ● Verteilte Lehrveranstaltungen (über zwei Universitäten) ● Reisekosten gespart werden sollen Vorteile der Technologie ● Raumprobleme können überwunden werden ● Internationale Vortragende können leicht eingebunden werden ● Skype Konferenzen leicht aber beschränkte Teilnehmerzahl
  34. 34. Video-Konferenzen in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Sehr teuer ● Eigentlich braucht jeder ordentliche Endgeräte (Headset, Cam) – nicht so weit verbreitet Erfahrungen liegen vor … ● Universitäten, aber vglw. selten im Einsatz ● Vereinzelt in Schulen mit Skype Verbindungen
  35. 35. Video-Konferenzen im Unterricht – Beispiel ● Online Seminar ● Link: htp://opco12.de/4-15-juni-2012-learning-analytics/#Online- Event
  36. 36. Mobile Technologien in Unterricht und Lehre Mobile Technologien passt gut, wenn … ● Örtlichkeiten eine Rolle spielen ● E-Books und Podcasting ● Zugriff auf Information unterwegs ● Kommunikationsmöglichkeit (vgl. Microblogging) ● Mobile Applikationen Vorteile der Technologie ● Ortsunabhängigkeit ● Informationen und Lernmaterial dann wann es gebraucht wird ● GPS, Kamera, Videofunktionen erlauben Dokumentation der Umwelt
  37. 37. Mobile Technologien in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Vielfalt der Endgeräte (kaum möglich alle Endgeräte zu unterstützen) ● Noch nicht fächendeckend vorhanden, aber stark ansteigend ● Potentiale werden von Lehrenden kaum erkannt Erfahrungen liegen vor … ● Geotagging ist eine neue Möglichkeit ● Studierende greifen immer mehr mobil auf die Angebote zu ● iPad in the Classroom
  38. 38. Mobile Technologien im Unterricht – Beispiele GeoAustria 1x1 Trainer MatheMemory ● TU Graz iPhone Development (htp://itunes.tugraz.at/series/ios_application_development_2012) ● Link: htp://app.tugraz.at
  39. 39. Echtzeitkollaboration in Unterricht und Lehre Echtzeitkollaboration passt gut, wenn … ● Bei Brainstorming-Phasen ● Dokumentation von Gruppenarbeiten; Protokollen ● Verteiltes Arbeiten an einem Dokument Vorteile der Technologie ● Schnell, einfach, unkompliziert ● Einträge sind unmitelbar sichtbar ● Einträge anderer gut und schnell erkennbar (farbliche Trennung)
  40. 40. Echtzeitkollaboration in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● „Halb-Öffentlichkeit“ ● Funktionalitäten derzeit noch eingeschränkt, komplexe Dokumentation schwer möglich Erfahrungen liegen vor … ● Einsatz zur gemeinsamen Dokumenterstellung ● Protokollerstellung ● Parallele Dokumenterstellung zu Skypekonferenzen
  41. 41. Echtzeitkollaboration im Unterricht – Beispiel http://www.flickr.com/photos/laughingsquid/4690558263● Gemeinsames Verfassen von Dokumenten● Dropbox, Google Doc● htp://etherpad.tugraz.at
  42. 42. Video-Erstellung in Unterricht und Lehre Videoerstellung passt gut, wenn … ● Es auch um neue Medien geht oder die Tools vertraut sind ● Wenn Arbeitsresultate erstellt werden sollen ● Wenn andere an Lernresultaten Teil haben sollen (Öffentlichkeit, Eltern!) Vorteile der Technologie ● Ist heute relativ einfach geworden (Digicam, Hochladen kein Problem, iPad) ● sobald es schön werden soll, allerdings auch zeitintensiv
  43. 43. Video-Erstellung in Unterricht und Lehre Herausforderungen ● Zeitaufwand trotz Einfachheit ● Konzeption, Drehbuch Erfahrungen liegen vor … ● v.a. in medienafnen Studiengängen, beispielsweise der Medienpädagogik, ● Auch in Schulprojekten und Kinderprojekten
  44. 44. Video-Erstellung im Seminar – Beispiel ● Projekt: Lernvideos von Kids für Kids ● Link: http://ized2.wordpress.com/ gefördert von:
  45. 45. Video-Erstellung im Unterricht – Screencast ● Beispiel für simples Video: Screencast ● htp://l3t.eu
  46. 46. Abbildung, Karsten Kneese, FlickR: htp://www.fickr.com/photos/karstenkneese/1260739698SPEZIELLE ANWENDUNGENEs gibt noch eine Reihe von spezielleren Anwendungen, die sich direkt an Lernende richtenund dabei Web-2.0-Prinzipien einsetzen
  47. 47. Busuu.com: Lernnetzwerk für Sprachenlernende cobocards.com
  48. 48. CoboCards: Gemeinsam Lernkarteien anlegen cobocards.com
  49. 49. Mathetrainer: 1x1 und mehrstellige Multiplikation 1x1 Trainer Mehrstellige Multiplikation mathe.tugraz.at
  50. 50. Web-2.0-Anwendungen, Social Software, Echtzeitkollaborationstools, … erweiterndie Möglichkeiten des Unterrichts in vielfältiger Weise
  51. 51. Mehr dazu: Lehrbuch für Lernen und Lehren mit T. L3T-Kapitel: Einsatz kollaborativer Werkzeuge l3t.eu
  52. 52. http://iunig.at
  53. 53. Kontakt Dr. Martin Ebner, TU Graz TU Graz martin.ebner@tugraz.at htp://elearningblog.tugraz.at/ Dr. Sandra Schön Salzburg Research / InnovationLab sandra.schoen@salzburgresearch.at htp://sansch.wordpress.com

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