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LOGISCHER
FATALISMUS
Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014
DEFINITION
 Annahme:

Es kann nichts anderes
geschehen, als tatsächlich geschieht.
 Begründung: Gesetz der Logik 
Beweis
 Ereignisse, die nicht eintreten
müssen = unmöglich (Folge
unlogischen Denkens)
2
Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014
DAS BIVALENZPRINZIP
 Jede

Aussage entweder wahr oder
falsch  widersprüchliche Aussagen
können nicht zugleich zutreffen
 Wahre Aussage wird immer wahr
sein  nicht vom Zeitpunkt, an dem
sie gemacht wurde, abhängig 
auch in Vergangenheit bereits gültig
 Es gibt immer nur eine
Möglichkeit.
Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014

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ARISTOTELES‘ GEGENPOSITION
Unterschied zwischen absoluter und bedingter
Notwendigkeit
 Nur zeitunabhängige Ereignisse  Mögliches =
Tatsächliches
 Zeitlich bedingte Ereignisse: Möglichkeit, zu passieren
oder nicht zu passieren
 Eintreten des Vorhergesagten  Wahrheit der
Aussage  Gültigkeit nicht in Vergangenheit
festgelegt
 Ereignisse entsprechen immer einer Möglichkeit
(Aussage in der Vergangenheit), sind aber in der
Gegenwart nicht absehbar.
4


Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014
DAS „MEISTERARGUMENT“
Zur Widerlegung von Aristoteles‘ Meinung
 Begriff der Möglichkeiten  Aristoteles‘ Modallogik
 Modallogik (nicht genau überliefert):
- „Alles Vergangene ist notwendigerweise
wahr.“
- „Aus Möglichem kann nichts Unmögliches
folgen.“
nicht mit Aussage: „Es gibt Mögliches, was
weder wahr ist, noch wahr sein wird.“
vereinbar.


5
Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014
FAZIT
 Logischer

Fatalismus = Nur tatsächliche
Ereignisse möglich
 Jede Aussage entweder wahr oder falsch
(Bivalenzprinzip)  immer gültig 
vorherbestimmt
 Gegenargument:
Eintreten des Vorhergesagten 
Wahrheit der Aussage  Gültigkeit nicht
in Vergangenheit festgelegt
6
Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014
EIGENE MEINUNG
 Stimmen

zu: Bivalenzprinzip, Aristoteles
 Stimmen nicht zu: Meisterargument
 Es gibt bei zeitabhänigen Ereignissen
meist mehrere Möglichkeiten, die
eintreten können. Da nur eine
Möglichkeit eintritt, ist auch nur sie
wahr. Diese Wahrheit entsteht aber erst
durch das Ereignis selbst. Das Ereignis ist
also frei von Vorherbestimmung, da die
Wahrheit erst aus ihm resultiert.
Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014

7
VIELEN DANK FÜR EURE
AUFMERKSAMKEIT!

HABT IHR NOCH FRAGEN?
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Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014

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Tecnicas de-negociacion-1195778651278726-5
 

Logischer Fatalismus

  • 1. 1 LOGISCHER FATALISMUS Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014
  • 2. DEFINITION  Annahme: Es kann nichts anderes geschehen, als tatsächlich geschieht.  Begründung: Gesetz der Logik  Beweis  Ereignisse, die nicht eintreten müssen = unmöglich (Folge unlogischen Denkens) 2 Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014
  • 3. DAS BIVALENZPRINZIP  Jede Aussage entweder wahr oder falsch  widersprüchliche Aussagen können nicht zugleich zutreffen  Wahre Aussage wird immer wahr sein  nicht vom Zeitpunkt, an dem sie gemacht wurde, abhängig  auch in Vergangenheit bereits gültig  Es gibt immer nur eine Möglichkeit. Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014 3
  • 4. ARISTOTELES‘ GEGENPOSITION Unterschied zwischen absoluter und bedingter Notwendigkeit  Nur zeitunabhängige Ereignisse  Mögliches = Tatsächliches  Zeitlich bedingte Ereignisse: Möglichkeit, zu passieren oder nicht zu passieren  Eintreten des Vorhergesagten  Wahrheit der Aussage  Gültigkeit nicht in Vergangenheit festgelegt  Ereignisse entsprechen immer einer Möglichkeit (Aussage in der Vergangenheit), sind aber in der Gegenwart nicht absehbar. 4  Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014
  • 5. DAS „MEISTERARGUMENT“ Zur Widerlegung von Aristoteles‘ Meinung  Begriff der Möglichkeiten  Aristoteles‘ Modallogik  Modallogik (nicht genau überliefert): - „Alles Vergangene ist notwendigerweise wahr.“ - „Aus Möglichem kann nichts Unmögliches folgen.“ nicht mit Aussage: „Es gibt Mögliches, was weder wahr ist, noch wahr sein wird.“ vereinbar.  5 Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014
  • 6. FAZIT  Logischer Fatalismus = Nur tatsächliche Ereignisse möglich  Jede Aussage entweder wahr oder falsch (Bivalenzprinzip)  immer gültig  vorherbestimmt  Gegenargument: Eintreten des Vorhergesagten  Wahrheit der Aussage  Gültigkeit nicht in Vergangenheit festgelegt 6 Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014
  • 7. EIGENE MEINUNG  Stimmen zu: Bivalenzprinzip, Aristoteles  Stimmen nicht zu: Meisterargument  Es gibt bei zeitabhänigen Ereignissen meist mehrere Möglichkeiten, die eintreten können. Da nur eine Möglichkeit eintritt, ist auch nur sie wahr. Diese Wahrheit entsteht aber erst durch das Ereignis selbst. Das Ereignis ist also frei von Vorherbestimmung, da die Wahrheit erst aus ihm resultiert. Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014 7
  • 8. VIELEN DANK FÜR EURE AUFMERKSAMKEIT!  HABT IHR NOCH FRAGEN? 8 Logischer Fatalismus, Philosophie EF, Kira und Alexandra, 5. März 2014