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ProjektManagement
Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere
Bruno Jenny
ProjektManagement
Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere
Bruno Jenny
www.vdf.ethz.ch
verlag@vdf.ethz.ch
ISBN 978-3-7281-4018-0
ProjektManagementBrunoJenny
Farbcode
Nachweisbarkeit
Merksätze
Lernziele
ICB-Kriterien
Internet
Checklisten
Unternehmen realisieren ihre zahlreichen Innovations- und Änderungsvor-
haben in Form von Projekten. Das ist notwendig, um die Herausforderungen
der Digitalisierung, der Marktdynamik und eines harten Wettbewerbs
erfolgreich zu bewältigen.
Der gewünschte Projekterfolg wird jedoch nur dann erreicht, wenn Projekte
weitgehend auf einer professionellen, methodischen Führungs- und Durch-
führungsebene basieren. Und noch mehr: Das moderne Projektmanagement
beruht auf einem umfassenden (zukunftsweisenden) Managementsystem.
Die Effizienz dieses Systems besteht, neben der richtigen Integration, aus der
optimalen Interaktion der einzelnen Systemelemente. So wird beispielsweise
mithilfe der Projektabwicklung meist „nur“ eine funktionale Veränderung
erreicht, während ein zudem qualifiziert eingesetztes Changemanagement
auch den psychologischen Veränderungsprozess, welchen alle Betroffenen
durchlaufen müssen, auf eine professionelle Weise unterstützt.
Dieses Buch zeigt auf, dass Projektarbeit wesentlich mehr ist als „trendy“.
Es vermittelt, unterstützt mit vielen Grafiken, echtes Projektmanagement-
wissen, unabhängig von der Fachrichtung und der Hierarchiestufe.
Dank einer leicht verständlichen Sprache, prägnanten Lerninstrumenten
wie Lernziele, Checklisten, Aufgabenstellungen, Musterlösungen und einem
aufschlussreichen Fallbeispiel ermöglicht es, die komplexe Thematik des
modernen Projektmanagements auf eine interessante Art und Weise im
Selbststudium zu erlernen. Die aktuellen ICB4-Kriterien werden gezielt in
Korrelation zu den Lernzielen gestellt.
Als Inhaber der SPOL AG begleitet Bruno Jenny auf unterschiedlichen Hie-
rarchiestufen Projekte bei international tätigen Versicherungen, Banken und
Industriekonzernen sowie in öffentlichen Ämtern. Als Dozent, Coach und
Prüfungsexperte ist der Autor Kenner der aktuellen Ausbildungsszene. In Vor-
trägen an öffentlichen und betriebsinternen Managementseminaren sowie
in verschiedenen Publikationen vermittelt er das professionelle Projektmana-
gement als zukunftsweisendes Managementsystem.
Mit agiler
Vorgehensmethode7. Auflage
ProjektManagement
Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere
Bruno Jenny
7. Auflage
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
Bibliografische Information Der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation
in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische
Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.
Das Werk einschliesslich aller seiner Teile ist urheberrechtlich
geschützt. Jede Verwertung ausserhalb der engen Grenzen
des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages
unzulässig und strafbar. Das gilt besonders für Vervielfältigungen,
Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und
Verarbeitung in elektronischen Systemen.
1. Auflage 2003
2., durchgesehene Auflage 2005
3., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2009
4., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage 2014
5., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2016
6., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2017
7., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2020
© vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich
ISBN 978-3-7281-4018-0 (Printversion)
ISBN 978-3-7281-4019-7 (E-Book)
DOI-Nr. 10.3218/4019-7
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
5
Vorwort
Karikaturen verzerren und übertreiben die Realität ­– und machen sie gerade
dadurch kenntlich. Lassen Sie mich dieses Vorwort daher mit vier Szenen eines
absurden Theaters beginnen.
Erste Szene: Die QuixAir rekrutiert ihre Piloten, indem sie besonders tüch-
tige oder karrierewillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Boden- und
Kabinenpersonals zu Piloten ernennt und diese ohne besondere Ausbildung
oder bestenfalls nach ein paar Tagen Schulung ins Cockpit lässt. Fritz Schnell-
Bleicher, Chef der QuixAir, begründet dieses Vorgehen damit, dass die zu Pilo-
ten beförderten Leute in ihrer bisherigen Tätigkeit ja schon intensiv mit Piloten
hätten zusammenarbeiten müssen, dass sie ihre neue Aufgabe daher schon
bestens kennen würden und dass das „Training on the job“ ohnehin die beste
Ausbildung sei.
Zweite Szene: Peter Wunsch-Denk besucht einen wichtigen Kunden. Am
Flughafen besteigt er ein Taxi, nennt sein Fahrtziel und sagt zur Taxifahrerin:
„Ich muss in einer halben Stunde dort sein. Schaffen Sie das?“ „Unmöglich. Im
Morgenverkehr dauert dies mindestens eine Stunde“, antwortet die Taxifahre-
rin. „Sie müssen das einfach schaffen, der Termin ist dringend. Nun machen
Sie schon; als gute Fahrerin können Sie das doch. Fahren Sie schneller und
kümmern Sie sich nicht um den Morgenverkehr!“, drängt Herr Wunsch-Denk.
Dritte Szene: Bergführer Hans Gut-Wetter gerät mit einer Touristengruppe
in ein schweres Gewitter, weil er unterwegs kein einziges Mal zum Himmel
schaute und stattdessen der Wettervorhersage, die ein stabiles Hoch gemeldet
hat, vertraute.
Vierte Szene: Sisyphos ist von den Göttern des alten Griechenlands damit
bestraft worden, einen schweren Stein einen Berg hinaufwälzen zu müssen.
Bei jedem Versuch entgleitet ihm jedoch der Stein kurz bevor er den Gipfel
erreicht, so dass er von neuem beginnen muss. Rund dreitausend Jahre, nach-
dem die Götter ihn so bestraft haben, ersucht er um Erlass der Reststrafe. Die
Antwort der Götter vermag Sisyphos nicht ganz zu befriedigen: Sie teilen ihm
nämlich mit, sein Gesuch müsse leider abgelehnt werden. Man sei aber bereit,
mit der Zeit zu gehen und seine Strafe zu modernisieren. Ab sofort dürfe er
einen Anzug tragen und sich Projektleiter nennen.
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
Vorwort
6
Was hier so absurd erscheint, ist im Projektmanagement vielfach traurige, tägli-
che Realität. Fähige und/oder ehrgeizige Entwickler, Sachbearbeiterinnen oder
Ingenieure werden zu Projektleitern gemacht und führen Projekte, ohne dass
sie jemals dafür ausgebildet worden sind. Und weil sie es nie gelernt haben und
es auch alle anderen falsch machen, planen sie ihre Projekte nicht realistisch
oder gar nicht. Und wenn sie wenigstens geplant haben, erkennen und steu-
ern sie ihre Risiken nicht, worauf der schöne Plan rasch nur noch Makulatur ist.
„Rollende Planung“ und „Prototyping“ nennt man das dann. Und wenn sie
nicht gestorben sind, so „wursteln“ sie noch heute.
Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, welche dieses Buch zur Hand nehmen und
lesen wollen, haben sich entschieden, dem „Wursteln“ ein Ende zu bereiten
oder erst gar nicht damit anzufangen. Ich bin überzeugt, dass Ihnen die Lektüre
bei diesem Vorhaben in verschiedenster Weise Hilfestellung geben wird.
Wie im Sport ist jedoch alle Hilfestellung nutzlos ohne eigene Anstrengung
und Leistung der oder des Sport Treibenden. Lesen und Erkennen genügt nicht.
Erst die Umsetzung der Erkenntnis bewegt die Dinge zum Besseren. In diesem
Sinne wünsche ich Ihnen Musse zur Lektüre, Mut zur Veränderung und Erfolg
bei der Umsetzung des Gelesenen und Gelernten.
Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch einen Leitsatz mitgeben. Er eignet sich
gleichermassen für das Poesiealbum wie auch zum Einrahmen und Aufhängen:
„Plane dein Projekt, führe es nach Plan und handle bei Abweichungen.“
Prof. Dr. Martin Glinz
Department of Information Technology, Universität Zürich
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
zur Publikation: https://vdf.ch/projektmanagement-das-wissen-fur-eine-erfolgreiche-karriere.html
7
Dank
Offen gesagt, wenn ich nicht so qualifizierte Helfer gehabt hätte, wäre das
Buch schon sechs Monate früher auf den Markt gekommen. Ich hätte eine
Pendenz mehr erledigt und hätte wieder einmal ein Wochenende frei gehabt.
Da zerlegt ein Peter U. Meier mein fantastisches Grundkonzept, da hinterfragt
ein Stefan Burch, dieser junge, interessierte Student, meine Aussagen und da
bringt ein Daniel Blaser oder ein Peter Teuscher neue Aspekte ein, die mich
dazu bringen, noch weitere Punkte aufzunehmen, um das ganze Thema voll-
ständig abzurunden. Ich wollte ja eigentlich nur ein kleines Buch schreiben!
Oh, haben die mich mit ihren Ansprüchen gefordert! Haben die mich mit ihrer
Pingeligkeit gefoltert! Haben die mich mit ihrer Kompetenz dazu gebracht, das
eine oder andere Thema nochmals und nochmals zu beschreiben.
Was herausgekommen ist, das haben Sie in der Hand. Für mich in vieler
Hinsicht das absolut Beste, was unter den gegebenen Umständen herauskom-
men konnte. Ein Buch, das – da bin ich sicher – vielen Spass machen wird, sich
mit dem interessanten Thema „Projektmanagement“ auseinanderzusetzen.
Wem ich das zu verdanken habe, ist klar. Angefangen bei meinen Schülern,
unseren Kunden und meinen Arbeitskollegen, die gewährleisten, dass ich im
evolutionären Prozess stetig weiterkomme. Den aus verschiedenen Branchen
kommenden Experten D. Blaser, R. Heini, R. Grau, J. Jenni und G. Gassmann,
die wichtige Inputs und Impulse gaben und die am Ende dieses Buches kurz
aufführen, was für sie das Wichtigste im Bereich des Projektmanagements ist.
Bis hin zu den Mitarbeitern vom vdf-Verlag, die uns in jeder Hinsicht die Freiheit
der Darstellung sowie die entsprechende Unterstützung gaben. Speziellen
Dank möchte ich jedoch Herrn Stefan Burch aussprechen, der mit grossem
Einsatz und akribisch genauem Umsetzen massgeblich zum guten Gelingen
dieses Buches beigetragen hat. Nicht zuletzt einen unheimlichen Dank meiner
Frau, die mir den Freiraum gab, damit ich dieses Buch schreiben konnte.
Bruno Jenny
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
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Inhaltsübersicht
Einleitung	
Situation, Buchaufbau, Thematische Gliederung, Fallbeispiel,	
Wissenswertes kurzgefasst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Die Projektabwicklung ausführlich erklärt 
1	Projektabwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36 
2	Projektinstitution. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70 
3	 Projektportfoliomanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104 
4	Projektführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120 
5	Projektdurchführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198
Weitere Projektmanagementelemente 
6	Teammanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266
  7	 Qualitätsmanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284
  8	Risikomanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300
  9	Ressourcenmanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316
10	Changemanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332
11	Konfigurationsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 350
Anhang
	Kompetenzbereich Mensch, Experten der Wirtschaft, Inhaltsstruktu­ren der
Lieferobjekte, ICB-Nummern, Definitionsverzeichnis, Literaturnach­weis,
Stichwortverzeichnis, Zum Autor, profi.pm®
, Projektmanagement-Produkte
der SPOL AG, Weitere Publikationen von Bruno Jenny. . . . . . . . . . . . 363
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Inhaltsverzeichnis
1	 Projektabwicklung	 36
1.1	Die Projektdefinition. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37
1.2	Die Kernelemente der Projektabwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . 40
1.2.1	Regelkreis der Projektabwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . 41
1.3	Die Basiselemente der Projektabwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . 43
1.3.1	Projekteinflussgrössen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
1.3.1.1	Rahmenbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44
1.3.1.2	Restriktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45
1.3.2	Projektklassifikation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46
1.3.3	Projektziele. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51
1.3.4	Vorgehensmodelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53
1.3.4.1	 Klärung der Entwicklungsebenen. . . . . . . . . . . 53
1.3.4.2	Hosentasche-Vorgehensmodell . . . . . . . . . . . . 55
1.3.4.3	 Sequenzielles Vorgehensmodell. . . . . . . . . . . . 55
1.3.4.4 	Inkrementelles Vorgehensmodell. . . . . . . . . . . 55
1.3.4.5	 Evolutionäres Vorgehensmodell. . . . . . . . . . . . 56
1.3.5	Phasenmodell. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56
1.3.5.1 Meilensteine. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59
1.3.6	Die Projektarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60
1.4	Die Gestaltungsprinzipien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
1.4.1	Top-down-Prinzip. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62
1.4.2	Bottom-up-Prinzip. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64
1.4.3	80/20-Prinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65
1.5	Die Projektabwicklungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
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Inhaltsverzeichnis
2	 Projektinstitution	70
2.1	Die Projektorganisationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
2.1.1	Linien-Projektorganisation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72
2.1.2	Stab-Linien-Projektorganisation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74
2.1.3	Matrix-Projektorganisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75
2.2	Die Rollen und Gremien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77
2.2.1	Projektportfolio-Board. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
2.2.2	Projektportfolio-Controller. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79
2.2.3	Auftraggeber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80
2.2.4	Projektsteuerungsgremium. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81
2.2.5	Projektleiter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82
2.2.6	Fachgremium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
2.2.7	Projekt-Office. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
2.2.8	Projektteam. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85
2.3	Das Informationssystem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87
2.3.1	Projektsitzung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88
2.3.2	Dialog. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
2.3.3	Präsentation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89
2.3.4	Projektberichtwesen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90
2.4	Das Dokumentationssystem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92
2.4.1	Lieferobjekte der Projektführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . 96
2.4.2	Lieferobjekte der Projektdurchführung . . . . . . . . . . . . . 98
2.5	Projektinfrastruktur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
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Inhaltsverzeichnis
3	 Projektportfoliomanagement	104
3.1	Die Projektportfoliosicht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106
3.1.1	Projektportfoliomanagement-Prozess . . . . . . . . . . . . . 107
3.1.2	Lieferobjekte des Projektportfoliomanagements . . . . . 109
3.1.3	Arten von Projektportfolios. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110
3.2	Projektportfolio-Aufnahmeprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112
3.3	Die Projektportfolioführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114
3.4	Projektportfolio-Abschlussprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116
3.4.1	Bewertung der Kundenzufriedenheit. . . . . . . . . . . . . . 117
3.4.2	Bewertung des Projektabwicklungsprozesses. . . . . . . . 117
3.4.3	Bewertung der effektiven Wirkung. . . . . . . . . . . . . . . 117
4	 Projektführung	120
4.1	Projekt starten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122
4.1.1	Teilschritt 1 „Der Projektimpuls“. . . . . . . . . . . . . . . . . 124
4.1.2	Teilschritt 2 „Die Antragsprüfung“ . . . . . . . . . . . . . . . 125
4.1.3	Teilschritt 3 „Die Initialisierungsphase“. . . . . . . . . . . . 126
4.1.4	Teilschritt 4 „Die Projektfreigabe“. . . . . . . . . . . . . . . . 127
4.1.5 Haupttätigkeiten des Projektstarts. . . . . . . . . . . . . . . . 129
4.2	Projekt planen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131
4.2.1	Abwicklungszielplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134
4.2.2	Projektstrukturplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136
4.2.3	Ablaufplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138
4.2.4	Ressourcenplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140
4.2.5	Organisationsplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
4.2.6	Projektkostenplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144
4.2.6.1	Projektnutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145
4.2.7	Terminplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147
4.2.8	Projektbudgetplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149
4.2.9	Informationsplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151
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Inhaltsverzeichnis
4.3 Projektcontrolling. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153
4.3.1	Projekt steuern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156
4.3.1.1	Voraussetzungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157
4.3.1.2	 Direkt wirksame Steuerung. . . . . . . . . . . . . . 160
4.3.1.2.1	Projektkoordination. . . . . . . . . . . . 161
4.3.1.3	 Indirekt wirksame Steuerung. . . . . . . . . . . . . 161
4.3.1.3.1	Projektmarketing. . . . . . . . . . . . . . 161
4.3.1.3.2	Qualitätslenkung. . . . . . . . . . . . . . 162
4.3.2 Führungscontrolling. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163
4.3.2.1 Ampelmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165
4.3.2.2 Earned-Value-Technik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166
4.3.2.3 Risikoverfolgung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
4.3.2.4 Projektstatusbericht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169
4.3.3	Projekt kontrollieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
4.3.3.1	Kontrollzweck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171
4.3.3.1.1	 Dimensionen der Projektkontrolle...174
4.3.3.2	Kontrollbereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174
4.3.3.2.1	 Aufwand- und Kostenkontrolle. . . 175
4.3.3.2.2	Terminkontrolle. . . . . . . . . . . . . . . 175
4.3.3.2.3	Sachfortschrittskontrolle. . . . . . . . 176
4.3.3.2.4	 Qualitätsprüfung der
	Projektabwicklung. . . . . . . . . . . . . 176
4.3.3.2.5	Dokumentationskontrolle. . . . . . . 176
4.3.3.2.6	Informationskontrolle. . . . . . . . . . 177
4.3.3.3	Kontrollverfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177
4.3.3.3.1	Review . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
4.3.3.3.2	Test. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
4.3.3.3.3	Audit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179
4.3.3.4	Kontrollsichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180
4.3.3.5	Kontrollzeitpunkt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181
4.3.3.6	Prüfregelkreis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182
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Inhaltsverzeichnis
4.4	Projekt abschliessen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185
4.5	Die Projektführungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
4.5.1	Planungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188
4.5.2	Aufwandschätztechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189
4.5.2.1	 Planning Poker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190
4.5.2.2	T-Shirt-Schätzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191
4.5.2.3	 Priority Poker. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192
4.5.3	Berechnungstechniken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
4.5.4	Diagnose- und Kontrolltechniken . . . . . . . . . . . . . . . . 195
4.5.5	Führungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197
5	 Projektdurchführung	198
5.1	Der Projektimpuls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202
5.1.1	Ideenfindungsprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203
5.1.1.1	Brainstorming. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204
5.1.1.2	 Design Thinking. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206
5.2	Die Initialisierungsphase. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207
5.2.1	Scopemanagement (Problemabgrenzungsprozess). . . . 209
5.2.1.1	 (S) Systemgrenze bilden. . . . . . . . . . . . . . . . . 210
5.2.1.2	 (E) Einflussgrössen ermitteln. . . . . . . . . . . . . . 210
5.2.1.3	 (U) Unter- und Teilsysteme abgrenzen . . . . . . 210
5.2.1.4	 (S) Schnittstellen definieren. . . . . . . . . . . . . . 211
5.2.1.5	 (A) Analyse der Unter- und Teilsysteme. . . . . . 211
5.2.1.6	 (G) Gemeinsamkeiten ermitteln. . . . . . . . . . . 211
5.2.2	Zielfindungsprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212
5.2.2.1	Zielideensuche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213
5.2.2.2	Zielstrukturaufbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
5.2.2.3	Zielbeziehungsanalyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
5.2.2.4	Zieloperationalisierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . 214
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
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Inhaltsverzeichnis
5.2.2.5	Zielgewichtung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215
5.2.2.6	Zielentscheidung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215
5.2.2.7	Zieldokumentation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
5.2.2.8	Zielanpassung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216
5.3	Die Konzeptionsphase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
5.3.1	Anforderungsentwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218
5.3.1.1	Anforderungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219
5.3.1.1.1	 Funktionale Anforderungen. . . . . . 220
5.3.1.1.2	 Nicht funktionale Anforderungen...220
5.3.1.2	Anforderungsentwicklungsprozess. . . . . . . . . 222
5.3.2	Problemlösungsprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224
5.3.2.1	Zieldefinition. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226
5.3.2.2	 Erhebung und Analyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . 227
5.3.2.3	Würdigung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228
5.3.2.4	Lösungsentwürfe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230
5.3.2.5	 Bewerten der Lösungsentwürfe. . . . . . . . . . . 232
5.3.2.6	 Auswahl der Lösung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234
5.4	Die Realisierungsphase. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236
5.4.1	Testen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237
5.4.2	Agile Produktentwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
5.4.2.1 Ein kurzer Blick zurück . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239
5.4.2.2 Agile Projektführung und -durchführung. . . . . 241
5.4.2.3 Konventionell versus agile Entwicklung. . . . . . 250
5.4.2.4 Vorteile des agilen Entwickelns. . . . . . . . . . . . 252
5.5	Die Einführungsphase. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255
5.6	Die Nutzung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257
5.7	Die Projektdurchführungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
5.7.1	Erhebungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258
5.7.2	Darstellungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259
5.7.3	Analysetechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260
5.7.4	Kreativitätstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261
5.7.5	Bewertungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
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Inhaltsverzeichnis
6	 Teammanagement	266
6.1	Die Teambildung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .269
6.1.1	Forming . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270
6.1.2	Storming. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271
6.1.3	Norming. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272
6.1.4	Performing. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272
6.2	Die Teamführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
6.2.1	Führungsfunktionsprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
6.2.1.1	 Ziel setzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273
6.2.1.2	Planen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
6.2.1.3	Entscheiden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
6.2.1.4	Anordnen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274
6.2.1.5	Kontrollieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275
6.2.1.6	Korrigieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275
6.2.2	Führungsstile. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276
6.2.3	Führungsgrundsätze. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278
6.3	Die Teamauflösung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281
7	 Qualitätsmanagement	284
7.1	Die Qualitätsplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287
7.1.1	Prüfplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291
7.2	Die Qualitätslenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292
7.3	Die Qualitätsprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294
7.4	Das Qualitätsmanagementmodell. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
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Inhaltsverzeichnis
8	 Risikomanagement	 300
8.1	Die Projektrisiken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 302
8.2	Der Risikomanagementprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 306
8.3	Der Projekterfolg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311
9	 Ressourcenmanagement	316
9.1	Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317
9.1.1	Arten von Ressourcen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318
9.2	Einsatzmittelmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 319
9.2.1	Einsatzmittelplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320
9.2.2	Einsatzmittelbeschaffung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .320
9.2.3	Einsatzmittelzuteilung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322
9.2.4	Einsatzmittelabrechnung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 323
9.2.5	Einsatzmittelbewirtschaftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
9.2.6	Einsatzmittelauflösung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325
9.3	Kostenmanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326
9.3.1	Projektkostenplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327
9.3.2	Projektbudgetplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327
9.3.3	Projektkostenverrechnung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328
9.3.4	Projektkostencontrolling. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329
9.3.5	Projektkostenabschlussrechnung. . . . . . . . . . . . . . . . . 330
9.3.6	Projektkostennachkalkulation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
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Inhaltsverzeichnis
10	 Changemanagement	332
10.1	Changemanagement in der Projektabwicklung. . . . . . . . . . 334
10.1.1	 Das Unfreezing. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335
10.1.2	 Das Moving . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 336
10.1.3	 Das Freezing. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337
10.1.4	 Emotionale Reaktionen – Veränderungstypen. . . . . 339
10.2	Stakeholdermanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341
10.3	Informations- und Kommunikationsmanagement. . . . . . . . 345
10.4	Projektmarketing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 347
11	 Konfigurationsmanagement	350
11.1	Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 352
11.2	Die Konfigurierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 354
11.3	Das Änderungsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 355
11.4	Das Versionsmanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358
11.5	Das Releasemanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 359
	Anhang	 363
A.	Kompetenzbereich Mensch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 364
B.	 Experten der Wirtschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 374
C.	Inhaltsstrukturen der Lieferobjekte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377
D.	ICB-Nummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 384
E.	Definitionsverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 396
F.	Literaturnachweis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 404
G.	Stichwortverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 408
H.	Zum Autor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 417
I.	profi.pm®
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 418
J.	 Projektmanagement-Produkte der SPOL AG. . . . . . . . . . . . . . 420
K.	Weitere Publikationen von Bruno Jenny. . . . . . . . . . . . . . . . . 422
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
Einleitung
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
23
Einleitung
Situation
Freiwillige oder unfreiwillige Veränderungen gehören heutzutage forciert in
unserer Umwelt zur Normalität – sei dies ganz privat, im Verein oder in einer
Unternehmung. Was auch immer den Anstoss zu einer Veränderung respektive
zu einer Wandlung des persönlichen Ichs, einer Struktur, eines Produkts oder
einer Unternehmung gibt, der daraus resultierende Prozess sollte effizient und
effektiv angegangen werden.
Um Veränderungen in den Unternehmungen erfolgreich bewältigen zu können,
benötigt man ein Instrument, das sich auf diese dynamischen Entwicklungen
schnell einstellen kann. Starre Linienorganisationen sind nicht selten zu trä-
ge und werden deshalb von flexibleren Projektorganisationen konkurrenziert.
Diese sind eher in der Lage, den Wandel eines Unternehmens auch tatsäch-
lich zu ermöglichen. Was das bedeutet, ist klar: Projekte sind „in“! Alle arbei-
ten an Projekten, viele sprechen über Projekte und jeder besitzt eine andere
Vorstellung davon, was Projektmanagement überhaupt ist.
Dieses Buch zeigt auf, dass Projektarbeit wesentlich mehr ist als „trendy“, und
vermittelt echtes Wissen zum Thema Projektmanagement – gleich welcher
Fachrichtung. Es wird im Detail erläutert, dass Projektmanagement nicht nur
eine Aufgabe ist, die sich mit Phasenmodellen von der Initialisierungsphase bis
zur Einführungsphase beschäftigt. Modernes Projektmanagement in unserer
globalisierten Welt besteht aus dem Beherrschen von mehreren Disziplinen,
die ein komplexes System bilden. Man kann heute Spezialist sein, man kann
der Beste seines Fachbereichs sein, doch wer sein Wissen nicht mit dem umfas-
senden Know-how des modernen Projektmanagements zu verknüpfen weiss,
wird in seiner beruflichen Laufbahn Probleme bekunden und nicht mehr die
gewünschten Fortschritte erzielen.
Dieses Buch ermöglicht einerseits, mit gezielten Lerninstrumenten das Wissen
vom modernen Projektmanagement auf eine einfache Art und Weise im Selbst-
studium zu erlernen. Andererseits wird es aufgrund der Strukturierung, der
Aufdeckung von Zusammenhängen und der Skizzierung von Lösungsansätzen
die Handlungskompetenz von erfahrenen Projektleitern erhöhen. Das Buch soll
neben der notwendigen Sachkompetenz auch den Mut und die Freude geben,
eine Herausforderung anzugehen, denn ein wirklich guter Projektleiter ist der-
jenige, der nach dem Umfallen einmal mehr aufsteht! Viel Erfolg!
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
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Einleitung
Buchaufbau
Dieses Buch ist so konzipiert, dass es im Selbststudium von Beginn bis zum
Schluss in Etappen durchgelesen respektive durchgearbeitet werden kann. Um
das zu Lesende möglichst übersichtlich zu gestalten, wurde das Buch in vier
abgeschlossene Teile gegliedert. Dieser strukturierte Aufbau wird im Folgenden
kurz beschrieben; er ist aber auch anhand der Inhaltsübersicht leicht er-
kennbar.
Teil I: Einleitung
Das Ziel dieses ersten Teils ist es, alle notwendigen Grundlagen bzw. Voraus-
setzungen für ein optimales Durchlesen zu schaffen.
Teil II: Die Projektabwicklung ausführlich erklärt
Im zweiten Teil werden die Projektabwicklung allgemein, die Projektinstitution,
das Projektportfoliomanagement sowie die zwei Kernelemente des Projekt-
managementsystems, „Projektführung“ und „Projektdurchführung“, detailliert
erläutert. (Kapitel 1 bis 5)
Dabei gilt es zu erwähnen, dass das Kapitel „Projektportfoliomanagement“
– wie die Abbildung 0.01 zeigt – ein ergänzendes Element des Projekt-
managementsystems darstellt, das die verschiedenen Subelemente umschliesst.
Teil III: Weitere Projektmanagement-Elemente
Wurde im zweiten Teil gemäss Abbildung 0.01 insbesondere auf die „inneren“
Elemente des PM-Systems eingegangen, so werden im dritten Teil die Elemente
der „äusseren“ Kreise diskutiert. (Kapitel 6 bis 11). Die in Kapitel 6 bis 11 auf-
geführten Themen sind als Subelemente des PM-Systems zu verstehen.
Teil IV: Anhang
Neben den buchtechnischen Komponenten wie dem Definitionsverzeichnis,
dem Literaturnachweis etc. zeigt der vierte Teil den Praxisnachweis bezüglich
der Wichtigkeit des modernen Projektmanagements auf.
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
25
Einleitung
Thematische Gliederung
Damit ein Unternehmen seinen Wandlungsbedarf erfolgreich umsetzen kann,
ist es unabdingbar, dass alle Projekte im Grundsatz systematisch geführt
(sprich „gemanagt“) werden. Denn einerseits sind die heutigen komplexen
AnforderungeneinerVeränderungvonProdukten,Strukturen,Dienstleistungen,
Computersystemen etc. ohne ein systematisches Vorgehen kaum noch zu rea-
lisieren, andererseits wird die Diskrepanz von Geschwindigkeit, Standards, Art
der Zielverfolgung, Arbeitskultur etc. zwischen Linienstellen und Projektorga-
nisationen immer grösser. Insbesondere diesem zweiten Aspekt wurde in der
Vergangenheit zu wenig Beachtung geschenkt. So kam es nicht selten vor,
dass ein Projekt und das Unternehmen nicht in die gleiche Richtung „liefen“
und in Folge das Unterfangen, trotz beiderseitiger guter Absichten, scheiter-
te. Das heisst, dass der kleine Schritt der Wandlung, die das Unternehmen
mit diesem Vorhaben machen wollte, nicht gemacht werden konnte. Dadurch
vergrössert sich natürlich der Wandlungsbedarf wieder, da die Konkurrenz,
die Technologie, ja die gesamte Evolution nicht angehalten respektive auf das
Unternehmen gewartet hat.
Zur Behebung dieser Problematik wird heute ein sogenanntes Projektmanage-
mentsystem benötigt. Das Wort „System“ wird hier im organisatorischen Sinn
gesehen.
Das Projektmanagementsystem (PMS) ist ein System von Richtlinien,
organisatorischen Strukturen, Prozessen und Methoden zur Planung,
Überwachung und Steuerung von Projekten [DIN 69901-5:2007].
Die Chancen eines modernen, in das Unternehmen integrierten Projektmanage-
mentsystems liegen nicht nur im Bewältigen des Wandels an sich, sondern
auch im Agieren als Wandlungspromotor. Das heisst, dass das Unternehmens-
management mit einem solchen System nicht nur auf die Wandlung gut re-
agiert, sondern die Wandlung des Marktes in Bezug zur Unternehmensgrösse
mitgestalten kann.
Die Integration eines solchen umfassenden PM-Systems ist aufgrund der
Komplexität nicht ganz einfach und benötigt eine kulturelle Veränderung des
gesamten Unternehmens (Changemanagement).
Linie vs. Projekt
Wandlungsbedarf
Wandlungsfähigkeit
PM-System
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Einleitung
Projektinstitution
Projektinstitution
Projektinstitution
Projektinstitution
Teammanagement
Ressourcenmanagement
Projektportfoliomanagement
Qualitätsmanagement
Risikomanagement
Changemanagement
Konfigurationsmanagement
Projektführung
Projektdurchführung
Projektabwicklung
Abb. 0.01: Das Projektmanagementsystem im Überblick
Wie Abbildung 0.01 aufzeigt, besteht das Projektmanagementsystem aus
den zwei PM-Kernelementen Projektführung und Projektdurchführung, die
zusammengefasst die Projektabwicklung bilden. Dieser PM-Systemkern so-
wie die Projektinstitution, auf welcher das gesamte PM-System aufbaut, wird
im zweiten Teil des Buches, „Die Projektabwicklung ausführlich erklärt“,
besprochen. Alle weiteren PM-Systemelemente, die den Projekterfolg aus
Unternehmenssicht ebenfalls massiv beeinflussen, werden im dritten Teil des
Buches erläutert.
Projektmanagement-Systemelemente sind einzelne Disziplinen, die in
einem Projekt von den jeweiligen Rollen berücksichtigt und beherrscht
werden müssen.
PM-Systemelemente
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
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Einleitung
Die einzelnen PM-Systemelemente werden auf den folgenden Seiten kurz be-
schrieben, sodass ein Überblick über das ganze System gegeben wird, bevor in
den jeweiligen Kapiteln die Einzelheiten erläutert werden.
Kapitel 1 „Die Projektabwicklung“
Die Projektabwicklung ist im eigentlichen Sinne der Überbegriff der Kern-
elemente Projektführung und Projektdurchführung und beinhaltet wichtige
Grundwerte dieser Elemente. Anders gesagt: Um ein Projekt abwickeln zu kön-
nen, muss es einerseits gemanagt und andererseits die Lösung konkret er-
arbeitet werden.
Kapitel 2 „Die Projektinstitution“
Jedes Projekt benötigt projekteigene Führungsstrukturen. Dabei bildet die Pro-
jektinstitution den sogenannten flexiblen und effizienten Ordnungsrahmen,
der alle Elemente des PM-System betrifft bzw. verbindet. Die Projektinstitution
bildet somit die institutionelle Basis, um ein Projekt effizient und geordnet ab-
wickeln zu können.
Kapitel 3 „Das Projektportfoliomanagement“
Um in einem Unternehmen oder in einer grösseren Abteilung alle Projekte aus
einer Gesamtsicht zu managen, wird das sogenannte Projektportfoliomanage-
ment eingesetzt. Ohne diesen über alle Projekte erstellten Überbau besteht die
Gefahr, dass zwar jedes einzelne Projekt in sich seinen Wert erfüllt, sich aber
nicht die gewünschte unternehmensweite Wirkung entfaltet. Das Projektport-
foliomanagement ist das Gaspedal und die Bremse des Projektmanagement-
systems und gilt heute als strategisches Führungselement.
Kapitel 4 „Die Projektführung“
„Projekt starten“, „Projekt planen“, „Projekt steuern“, „Projekt kontrollieren“
und „Projekt abschliessen“ gehören zur Projektführung. Insbesondere das
Planen der Aufgaben sowie das Steuern und das Kontrollieren müssen bis zum
Projektabschluss je nach Projektumfang periodisch oder fortlaufend gemacht
werden und stellen somit keine einmaligen Tätigkeiten dar. Es ist vorwiegend der
Projektleiter, der diese Projektführungs- respektive die Managementtätigkeiten
wahrnimmt. Das Element Projektführung hat das Ziel, dass ein Projekt durch-
dacht und kontrolliert durchgeführt wird.
Projektabwicklung
Projektinstitution
Projektportfolio-
management
Projektführung
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Einleitung
Kapitel 5 „Die Projektdurchführung“
Die Projektdurchführung hat die Aufgabe, das Projekt konkret umzusetzen,
und beginnt (wie die Projektführung) beim Projektstart. Das heisst, einerseits ist
der Projektstart sehr stark von Führungsaufgaben geprägt, andererseits müs-
sen aber bereits dort schon konkrete Durchführungsaufgaben von den Projekt-
mitarbeitern bearbeitet werden. Dieses Zusammenspiel von Projektführung
und Projektdurchführung erstreckt sich über die ganze Projektabwicklung. Um
das Zusammenwirken zu unterstützen, sind die Projektarbeiten methodisch
gestützt und in Phasen gruppiert.
Kapitel 6 „Das Teammanagement“
Erfolgreiches Arbeiten in Teams benötigt auf der psychologischen und der so-
ziologischen Ebene ein professionelles Handeln. So erfordern der Aufbau und
die Führung von Teams respektive von Projektmitarbeitern personenbezoge-
nes Geschick. Ein Projektleiter muss unter anderem die Fähigkeit besitzen, die
Stärken des Teams und der einzelnen Teammitglieder zu erkennen und gezielt
einzusetzen. Dieses gezielte, teamfördernde Arbeiten mit den Mitarbeitern,
Beteiligten und Betroffenen wird als Teammanagement bezeichnet.
Kapitel 7 „Das Qualitätsmanagement“
DasQualitätsmanagementisteinverbindendesElementimProjektmanagement-
system. Das heisst, dass das PM-System in all seinen Elementen einzelne (zum
Teil sehr kleine) Qualitätswerte enthält. Werden nur diese Werte betrachtet,
sieht man die Projektabwicklung durch die „QM-Brille“. Das Ziel des Quali-
tätsmanagements ist es einerseits, alles daranzusetzen, dass möglichst kei-
ne Fehlleistungen erfolgen, andererseits, jede Qualitätsabweichung in einem
Projekt rasch zu erkennen und durch geeignete Massnahmen zu beseitigen.
Kapitel 8 „Das Risikomanagement“
Das Risikomanagement gilt im Projektmanagementsystem als eigenständiges
Element, da es eine separate Disziplin ist, die Risiken für ein Vorhaben vor und
während des Projekts zu qualifizieren. Ziel des Risikomanagements ist es, ne-
ben dem Identifizieren, Analysieren und Beseitigen von möglichen Gefahren
auch die Faktoren für den Projekterfolg sicherzustellen.
Risikomanagement
Qualitätsmanagement
Teammanagement
Projektdurchführung
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Einleitung
Kapitel 9 „Das Ressourcenmanagement“
In diesem Kapitel wird kurz das Managen der Einsatzmittel (Personal- und Be-
triebsmittel) und der Finanzmittel erläutert. Diese Thematik wird, je geringer
die Gewinnmargen der Unternehmen werden, mehr und mehr zum absoluten
Erfolgsfaktor jeden Projekts. Die richtige Menge und die benötigte Fähigkeit
von Personalmitteln stehen dabei immer mehr im Vordergrund.
Kapitel 10 „Das Changemanagement“
Das Changemanagement befasst sich mit den Veränderungsprozessen, wel-
che eine Firma, eine Abteilung oder auch nur einzelne Personen aufgrund des
Projekts durchlaufen müssen. Mittels der Projektabwicklung (Projektführung
und Projektdurchführung) wird primär nur die funktionale Veränderung be-
wirkt. Qualifiziert eingesetztes Changemanagement dagegen bewirkt, dass die
betroffenen Personen sich von den alten Prozessen, Strukturen oder Produkten
lösen und sich in die neuen Gegebenheiten gut integrieren respektive das Neue
adaptieren können.
Kapitel 11 „Das Konfigurationsmanagement“
Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Element ist das Konfigurationsmanage-
ment. Das Ziel des Konfigurationsmanagements ist es, einerseits alle in ei-
nem Projekt benötigten und zu erstellenden Lieferobjekte zu erfassen und zu
ordnen und andererseits die Möglichkeit zu geben, alle Änderungen dieser
Lieferobjekte stets kontrollieren zu können. Es bildet somit die Grundlage der
Projektfortschrittsbewertung.
Anhang PM-Verhaltenskompetenzen
Damit ein Projektleiter besser planen, kontrollieren und steuern kann – darauf
wird in diesem Buch sehr viel Wert gelegt –, ist es wichtig, dass er neben den
„harten“ Führungskompetenzen auch die „weichen“ sozialen Kompetenzen
trainiert. IPMA hat in dieser Hinsicht die PM-Verhaltenskompetenzen ausge-
arbeitet; diese sind im Anhang komprimiert aufgeführt. Pro Kompetenz sind
wichtige Handlungen aufgeführt, die ein Projektleiter aktiv verfolgen respektive
umsetzen sollte.
Konfigurationsmanagement
Changemanagement
Ressourcenmanagement
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
30
Einleitung
Fallbeispiel
Um das Gelesene leichter verstehen zu können, wird man von der Familie
Gloor durch das ganze Buch begleitet. Als aufschlussreiches Fallbeispiel entwi-
ckelt, sind alle darin vorkommenden Personen und Handlungen frei erfunden.
Einleitend wird die Familie kurz vorgestellt.
Herr und Frau Gloor sind seit über 25 Jahren verheiratet. Zusammen mit ih-
ren drei Kindern leben sie in einem schönen Haus direkt am See.
Ihr ältester Sohn Magnus hat dieses Frühjahr sein Grundstudium in Wirt-
schaftswissenschaften abgeschlossen und jobbt seither abends als Barkeeper
in der nahen Disco. Seine beiden jüngeren Schwestern, Angelika und Jasmin,
gehen noch zur Schule. Besonders zur Älteren, Angelika, hat Magnus ein
gutes Verhältnis. Manchmal lässt er sie, obwohl sie erst sechzehn Jahre alt
ist, am Samstag bis 23 Uhr gratis in die Disco. Dies gefällt zwar der Mutter
Gerlinde überhaupt nicht, doch so weiss sie wenigstens, wo sich ihre Tochter
befindet. Aber nicht nur mit Angelika hat sie momentan Schwierigkeiten
zu kommunizieren. Nein, auch mit ihrem Mann Beat gibt es seit länge-
rem Differenzen, die immer öfter in Streit ausarten. Eigentlich streiten sie
sich immer wegen desselben Themas: Es geht um Beats Arbeit. Gerlinde
liebt ihren Mann, doch sie meint, dass seine Arbeit ihn immer weiter von
ihr entferne. Zum Glück hat sie einen verständnisvollen Schwiegervater, der
immer ein offenes Ohr hat, seitdem er pensioniert ist. Herr Gloor senior
(schon seit einigen Jahren Witwer) verbringt die meiste Zeit mit seinen
Vereinskollegen in der alten Krone, ihrem Stammlokal.
Nun ja, da gibt es noch Vargas, den Hund der Familie. Er hält sich meist aus
allem raus und geniesst die Nähe der aktiven Jasmin. Bloss mit Beats Bruder,
Onkel Urs, hat er so seine Unstimmigkeiten, seit ihm dieser vergangenen
Sommer unabsichtlich auf den Schwanz getreten ist ...
Schwiegervater
Gerlinde Gloor
Magnus Angelika Jasmin
Onkel (Urs)Beat Gloor
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
31
Einleitung
Wissenswertes kurzgefasst
Farbcode
Um die Vernetztheit des Projektmanagementsystems aufzuzeigen, wurde ein
klar definierter Farbcode aufgebaut, der sich über das ganze Buch erstreckt. So
wurde jedem Element des PM-Systems bzw. jedem Kapitel eine eigene Farbe
zugeordnet (siehe Abbildung 0.01). Wird in einer Abbildung eine andere Farbe
als die Kapitelfarbe verwendet, so ist diese kapitelverknüpfend, im Konsens des
gesamten Projektmanagementsystems, zu verstehen.
Nachweisbarkeit
In Projekten ist es zum Teil aufgrund der Gesetzeslage oder der Beweisführung
der Prozesseinhaltung wichtig, ganz bestimmte Sachverhalte schriftlich festzu-
halten, so z.B. Sitzungsentscheide, Veränderung der Anforderungen oder der
Nachweis, dass die Tests durchgeführt wurden. Um diesen wichtigen Aspekt
der Beweisführung besonders herauszuheben, wird an den entsprechenden
Stellen mit dem nebenstehenden Icon darauf hingewiesen.
Merksätze von Experten
Das nebenstehende Icon weist darauf hin, dass es sich an diesen Stellen in der
Marginalspalte um Aussagen von Experten im Projektmanagement handelt,
die auf wichtige Punkte der jeweils beschriebenen Thematik hinweisen. Diese
erfahrenen Fachleute erhielten im Anhang die Möglichkeit zu ergänzen, was
ihnen am Projektmanagement besonders wichtig erscheint oder was sie ihre
Erfahrung gelehrt hat.
Lernziele
Vor jedem Hauptkapitel werden Lernziele aufgeführt, die kurz angeben, was
man bei sorgfältigem Durcharbeiten des Kapitels lernen kann. Sie sollen eine
kleine Hilfestellung geben, auf welche Punkte besonderes Augenmerk gerich-
tet werden sollte. Ausserdem sind bei jedem Lernziel die dazugehörigen ICB-
Nummern zu finden.
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
32
Einleitung
ICB-Nummern ICB4
Die ICB4-Kriterien stellen den Lernenden, der neu ins Projektmanagement ein-
steigen möchte, nicht gerade vor die einfachsten Herausforderungen, da sie
sehr umfassend sind. Anstatt den verschiedenen Projektleiter-Levels (Four-
Level-Certification-[4-L-C]-System) klar abgrenzende Themen zuzuweisen,
muss gemäss der definierten Anforderungsrichtlinien [ICB 2016] auch der un-
terste Level fast alles wissen – aber eben von allem nur ein wenig!
Gemäss den Ausführungen gibt es drei Kompetenzenbereiche (People, Perspec-
tive, Practice) mit 29 Kompetenzen. Eine Definition dieser Kompetenzen gemäss
der Veröffentlichung „Swiss.ICB4“ [ICB 2016], ergänzt mit verkürzten Erläute­
rungen, befindet sich im Anhang D.
Diese 29 Kompetenzen wurden um KCI (Key Competence Indicators) ergänzt,
die genau beschreiben, welche messbaren Ergebnisse als Belege für die jewei-
lige Kompetenz vorhanden sein müssten [ICB 2016]. Die KCI sind übersichts-
mässig auch im Anhang D aufgeführt.
Internetunterstützung
Den Stoff zu lesen, ist das eine; ihn anwenden zu können, das andere. Deshalb
wird zu diesem Buch ein Lerninstrument zur Verfügung gestellt, mit welchem
das neu erarbeitete Wissen trainiert werden kann. Um die Aufgaben und Lö-
sungen immer auf dem neuesten Stand zu halten und laufend ausbauen zu
können, befindet sich dieses Lerninstrument auf der Homepage der SPOL AG
unter http://www.spol.ch.
Checklisten
An einigen Stellen weist das nebenstehende Icon darauf hin, dass zu diesem
Thema im Internet (Homepage der SPOL AG) eine Checkliste existiert. Diese
Checklisten dienen einerseits als Gedächtnisstütze und erinnern daran, was
konkret bei der entsprechenden Thematik in einem realen Projekt gemacht
werden muss, andererseits können sie bei der Kontrolle von Lieferobjekten ein-
gesetzt werden.
Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020

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Projektmanagement: Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere (Bruno Jenny): Leseprobe

  • 1. ProjektManagement Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere Bruno Jenny ProjektManagement Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere Bruno Jenny www.vdf.ethz.ch verlag@vdf.ethz.ch ISBN 978-3-7281-4018-0 ProjektManagementBrunoJenny Farbcode Nachweisbarkeit Merksätze Lernziele ICB-Kriterien Internet Checklisten Unternehmen realisieren ihre zahlreichen Innovations- und Änderungsvor- haben in Form von Projekten. Das ist notwendig, um die Herausforderungen der Digitalisierung, der Marktdynamik und eines harten Wettbewerbs erfolgreich zu bewältigen. Der gewünschte Projekterfolg wird jedoch nur dann erreicht, wenn Projekte weitgehend auf einer professionellen, methodischen Führungs- und Durch- führungsebene basieren. Und noch mehr: Das moderne Projektmanagement beruht auf einem umfassenden (zukunftsweisenden) Managementsystem. Die Effizienz dieses Systems besteht, neben der richtigen Integration, aus der optimalen Interaktion der einzelnen Systemelemente. So wird beispielsweise mithilfe der Projektabwicklung meist „nur“ eine funktionale Veränderung erreicht, während ein zudem qualifiziert eingesetztes Changemanagement auch den psychologischen Veränderungsprozess, welchen alle Betroffenen durchlaufen müssen, auf eine professionelle Weise unterstützt. Dieses Buch zeigt auf, dass Projektarbeit wesentlich mehr ist als „trendy“. Es vermittelt, unterstützt mit vielen Grafiken, echtes Projektmanagement- wissen, unabhängig von der Fachrichtung und der Hierarchiestufe. Dank einer leicht verständlichen Sprache, prägnanten Lerninstrumenten wie Lernziele, Checklisten, Aufgabenstellungen, Musterlösungen und einem aufschlussreichen Fallbeispiel ermöglicht es, die komplexe Thematik des modernen Projektmanagements auf eine interessante Art und Weise im Selbststudium zu erlernen. Die aktuellen ICB4-Kriterien werden gezielt in Korrelation zu den Lernzielen gestellt. Als Inhaber der SPOL AG begleitet Bruno Jenny auf unterschiedlichen Hie- rarchiestufen Projekte bei international tätigen Versicherungen, Banken und Industriekonzernen sowie in öffentlichen Ämtern. Als Dozent, Coach und Prüfungsexperte ist der Autor Kenner der aktuellen Ausbildungsszene. In Vor- trägen an öffentlichen und betriebsinternen Managementseminaren sowie in verschiedenen Publikationen vermittelt er das professionelle Projektmana- gement als zukunftsweisendes Managementsystem. Mit agiler Vorgehensmethode7. Auflage
  • 2. ProjektManagement Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere Bruno Jenny 7. Auflage Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 3. Bibliografische Information Der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar. Das Werk einschliesslich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ausserhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt besonders für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. 1. Auflage 2003 2., durchgesehene Auflage 2005 3., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2009 4., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage 2014 5., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2016 6., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2017 7., überarbeitete und aktualisierte Auflage 2020 © vdf Hochschulverlag AG an der ETH Zürich ISBN 978-3-7281-4018-0 (Printversion) ISBN 978-3-7281-4019-7 (E-Book) DOI-Nr. 10.3218/4019-7 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 4. 5 Vorwort Karikaturen verzerren und übertreiben die Realität ­– und machen sie gerade dadurch kenntlich. Lassen Sie mich dieses Vorwort daher mit vier Szenen eines absurden Theaters beginnen. Erste Szene: Die QuixAir rekrutiert ihre Piloten, indem sie besonders tüch- tige oder karrierewillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Boden- und Kabinenpersonals zu Piloten ernennt und diese ohne besondere Ausbildung oder bestenfalls nach ein paar Tagen Schulung ins Cockpit lässt. Fritz Schnell- Bleicher, Chef der QuixAir, begründet dieses Vorgehen damit, dass die zu Pilo- ten beförderten Leute in ihrer bisherigen Tätigkeit ja schon intensiv mit Piloten hätten zusammenarbeiten müssen, dass sie ihre neue Aufgabe daher schon bestens kennen würden und dass das „Training on the job“ ohnehin die beste Ausbildung sei. Zweite Szene: Peter Wunsch-Denk besucht einen wichtigen Kunden. Am Flughafen besteigt er ein Taxi, nennt sein Fahrtziel und sagt zur Taxifahrerin: „Ich muss in einer halben Stunde dort sein. Schaffen Sie das?“ „Unmöglich. Im Morgenverkehr dauert dies mindestens eine Stunde“, antwortet die Taxifahre- rin. „Sie müssen das einfach schaffen, der Termin ist dringend. Nun machen Sie schon; als gute Fahrerin können Sie das doch. Fahren Sie schneller und kümmern Sie sich nicht um den Morgenverkehr!“, drängt Herr Wunsch-Denk. Dritte Szene: Bergführer Hans Gut-Wetter gerät mit einer Touristengruppe in ein schweres Gewitter, weil er unterwegs kein einziges Mal zum Himmel schaute und stattdessen der Wettervorhersage, die ein stabiles Hoch gemeldet hat, vertraute. Vierte Szene: Sisyphos ist von den Göttern des alten Griechenlands damit bestraft worden, einen schweren Stein einen Berg hinaufwälzen zu müssen. Bei jedem Versuch entgleitet ihm jedoch der Stein kurz bevor er den Gipfel erreicht, so dass er von neuem beginnen muss. Rund dreitausend Jahre, nach- dem die Götter ihn so bestraft haben, ersucht er um Erlass der Reststrafe. Die Antwort der Götter vermag Sisyphos nicht ganz zu befriedigen: Sie teilen ihm nämlich mit, sein Gesuch müsse leider abgelehnt werden. Man sei aber bereit, mit der Zeit zu gehen und seine Strafe zu modernisieren. Ab sofort dürfe er einen Anzug tragen und sich Projektleiter nennen. Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 5. Vorwort 6 Was hier so absurd erscheint, ist im Projektmanagement vielfach traurige, tägli- che Realität. Fähige und/oder ehrgeizige Entwickler, Sachbearbeiterinnen oder Ingenieure werden zu Projektleitern gemacht und führen Projekte, ohne dass sie jemals dafür ausgebildet worden sind. Und weil sie es nie gelernt haben und es auch alle anderen falsch machen, planen sie ihre Projekte nicht realistisch oder gar nicht. Und wenn sie wenigstens geplant haben, erkennen und steu- ern sie ihre Risiken nicht, worauf der schöne Plan rasch nur noch Makulatur ist. „Rollende Planung“ und „Prototyping“ nennt man das dann. Und wenn sie nicht gestorben sind, so „wursteln“ sie noch heute. Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, welche dieses Buch zur Hand nehmen und lesen wollen, haben sich entschieden, dem „Wursteln“ ein Ende zu bereiten oder erst gar nicht damit anzufangen. Ich bin überzeugt, dass Ihnen die Lektüre bei diesem Vorhaben in verschiedenster Weise Hilfestellung geben wird. Wie im Sport ist jedoch alle Hilfestellung nutzlos ohne eigene Anstrengung und Leistung der oder des Sport Treibenden. Lesen und Erkennen genügt nicht. Erst die Umsetzung der Erkenntnis bewegt die Dinge zum Besseren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Musse zur Lektüre, Mut zur Veränderung und Erfolg bei der Umsetzung des Gelesenen und Gelernten. Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch einen Leitsatz mitgeben. Er eignet sich gleichermassen für das Poesiealbum wie auch zum Einrahmen und Aufhängen: „Plane dein Projekt, führe es nach Plan und handle bei Abweichungen.“ Prof. Dr. Martin Glinz Department of Information Technology, Universität Zürich Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020 zur Publikation: https://vdf.ch/projektmanagement-das-wissen-fur-eine-erfolgreiche-karriere.html
  • 6. 7 Dank Offen gesagt, wenn ich nicht so qualifizierte Helfer gehabt hätte, wäre das Buch schon sechs Monate früher auf den Markt gekommen. Ich hätte eine Pendenz mehr erledigt und hätte wieder einmal ein Wochenende frei gehabt. Da zerlegt ein Peter U. Meier mein fantastisches Grundkonzept, da hinterfragt ein Stefan Burch, dieser junge, interessierte Student, meine Aussagen und da bringt ein Daniel Blaser oder ein Peter Teuscher neue Aspekte ein, die mich dazu bringen, noch weitere Punkte aufzunehmen, um das ganze Thema voll- ständig abzurunden. Ich wollte ja eigentlich nur ein kleines Buch schreiben! Oh, haben die mich mit ihren Ansprüchen gefordert! Haben die mich mit ihrer Pingeligkeit gefoltert! Haben die mich mit ihrer Kompetenz dazu gebracht, das eine oder andere Thema nochmals und nochmals zu beschreiben. Was herausgekommen ist, das haben Sie in der Hand. Für mich in vieler Hinsicht das absolut Beste, was unter den gegebenen Umständen herauskom- men konnte. Ein Buch, das – da bin ich sicher – vielen Spass machen wird, sich mit dem interessanten Thema „Projektmanagement“ auseinanderzusetzen. Wem ich das zu verdanken habe, ist klar. Angefangen bei meinen Schülern, unseren Kunden und meinen Arbeitskollegen, die gewährleisten, dass ich im evolutionären Prozess stetig weiterkomme. Den aus verschiedenen Branchen kommenden Experten D. Blaser, R. Heini, R. Grau, J. Jenni und G. Gassmann, die wichtige Inputs und Impulse gaben und die am Ende dieses Buches kurz aufführen, was für sie das Wichtigste im Bereich des Projektmanagements ist. Bis hin zu den Mitarbeitern vom vdf-Verlag, die uns in jeder Hinsicht die Freiheit der Darstellung sowie die entsprechende Unterstützung gaben. Speziellen Dank möchte ich jedoch Herrn Stefan Burch aussprechen, der mit grossem Einsatz und akribisch genauem Umsetzen massgeblich zum guten Gelingen dieses Buches beigetragen hat. Nicht zuletzt einen unheimlichen Dank meiner Frau, die mir den Freiraum gab, damit ich dieses Buch schreiben konnte. Bruno Jenny Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 7. 1 9 11 10 2 3 4 5 6 7 8 9 Inhaltsübersicht Einleitung Situation, Buchaufbau, Thematische Gliederung, Fallbeispiel, Wissenswertes kurzgefasst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Die Projektabwicklung ausführlich erklärt  1 Projektabwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36  2 Projektinstitution. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 70  3 Projektportfoliomanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 104  4 Projektführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 120  5 Projektdurchführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 198 Weitere Projektmanagementelemente  6 Teammanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 266   7 Qualitätsmanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 284   8 Risikomanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 300   9 Ressourcenmanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 316 10 Changemanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 332 11 Konfigurationsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 350 Anhang Kompetenzbereich Mensch, Experten der Wirtschaft, Inhaltsstruktu­ren der Lieferobjekte, ICB-Nummern, Definitionsverzeichnis, Literaturnach­weis, Stichwortverzeichnis, Zum Autor, profi.pm® , Projektmanagement-Produkte der SPOL AG, Weitere Publikationen von Bruno Jenny. . . . . . . . . . . . 363 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 8. 11 Inhaltsverzeichnis 1 Projektabwicklung 36 1.1 Die Projektdefinition. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37 1.2 Die Kernelemente der Projektabwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . 40 1.2.1 Regelkreis der Projektabwicklung . . . . . . . . . . . . . . . . . 41 1.3 Die Basiselemente der Projektabwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . 43 1.3.1 Projekteinflussgrössen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43 1.3.1.1 Rahmenbedingungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 1.3.1.2 Restriktionen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 45 1.3.2 Projektklassifikation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 46 1.3.3 Projektziele. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 1.3.4 Vorgehensmodelle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 1.3.4.1 Klärung der Entwicklungsebenen. . . . . . . . . . . 53 1.3.4.2 Hosentasche-Vorgehensmodell . . . . . . . . . . . . 55 1.3.4.3 Sequenzielles Vorgehensmodell. . . . . . . . . . . . 55 1.3.4.4 Inkrementelles Vorgehensmodell. . . . . . . . . . . 55 1.3.4.5 Evolutionäres Vorgehensmodell. . . . . . . . . . . . 56 1.3.5 Phasenmodell. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 56 1.3.5.1 Meilensteine. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 59 1.3.6 Die Projektarten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 1.4 Die Gestaltungsprinzipien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 1.4.1 Top-down-Prinzip. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 62 1.4.2 Bottom-up-Prinzip. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 1.4.3 80/20-Prinzip . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 65 1.5 Die Projektabwicklungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 9. 12 Inhaltsverzeichnis 2 Projektinstitution 70 2.1 Die Projektorganisationen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 2.1.1 Linien-Projektorganisation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 72 2.1.2 Stab-Linien-Projektorganisation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 74 2.1.3 Matrix-Projektorganisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 75 2.2 Die Rollen und Gremien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77 2.2.1 Projektportfolio-Board. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 2.2.2 Projektportfolio-Controller. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 79 2.2.3 Auftraggeber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 80 2.2.4 Projektsteuerungsgremium. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 81 2.2.5 Projektleiter. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 82 2.2.6 Fachgremium . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 2.2.7 Projekt-Office. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85 2.2.8 Projektteam. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .85 2.3 Das Informationssystem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 87 2.3.1 Projektsitzung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 88 2.3.2 Dialog. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 2.3.3 Präsentation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 89 2.3.4 Projektberichtwesen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 90 2.4 Das Dokumentationssystem. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 92 2.4.1 Lieferobjekte der Projektführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . 96 2.4.2 Lieferobjekte der Projektdurchführung . . . . . . . . . . . . . 98 2.5 Projektinfrastruktur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 10. 13 Inhaltsverzeichnis 3 Projektportfoliomanagement 104 3.1 Die Projektportfoliosicht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 106 3.1.1 Projektportfoliomanagement-Prozess . . . . . . . . . . . . . 107 3.1.2 Lieferobjekte des Projektportfoliomanagements . . . . . 109 3.1.3 Arten von Projektportfolios. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 3.2 Projektportfolio-Aufnahmeprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 112 3.3 Die Projektportfolioführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 114 3.4 Projektportfolio-Abschlussprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116 3.4.1 Bewertung der Kundenzufriedenheit. . . . . . . . . . . . . . 117 3.4.2 Bewertung des Projektabwicklungsprozesses. . . . . . . . 117 3.4.3 Bewertung der effektiven Wirkung. . . . . . . . . . . . . . . 117 4 Projektführung 120 4.1 Projekt starten. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 122 4.1.1 Teilschritt 1 „Der Projektimpuls“. . . . . . . . . . . . . . . . . 124 4.1.2 Teilschritt 2 „Die Antragsprüfung“ . . . . . . . . . . . . . . . 125 4.1.3 Teilschritt 3 „Die Initialisierungsphase“. . . . . . . . . . . . 126 4.1.4 Teilschritt 4 „Die Projektfreigabe“. . . . . . . . . . . . . . . . 127 4.1.5 Haupttätigkeiten des Projektstarts. . . . . . . . . . . . . . . . 129 4.2 Projekt planen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 131 4.2.1 Abwicklungszielplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 134 4.2.2 Projektstrukturplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 136 4.2.3 Ablaufplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 138 4.2.4 Ressourcenplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 140 4.2.5 Organisationsplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142 4.2.6 Projektkostenplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 144 4.2.6.1 Projektnutzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 145 4.2.7 Terminplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 147 4.2.8 Projektbudgetplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 149 4.2.9 Informationsplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 151 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 11. 14 Inhaltsverzeichnis 4.3 Projektcontrolling. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 153 4.3.1 Projekt steuern. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 156 4.3.1.1 Voraussetzungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 157 4.3.1.2 Direkt wirksame Steuerung. . . . . . . . . . . . . . 160 4.3.1.2.1 Projektkoordination. . . . . . . . . . . . 161 4.3.1.3 Indirekt wirksame Steuerung. . . . . . . . . . . . . 161 4.3.1.3.1 Projektmarketing. . . . . . . . . . . . . . 161 4.3.1.3.2 Qualitätslenkung. . . . . . . . . . . . . . 162 4.3.2 Führungscontrolling. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 163 4.3.2.1 Ampelmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 165 4.3.2.2 Earned-Value-Technik. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 166 4.3.2.3 Risikoverfolgung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 4.3.2.4 Projektstatusbericht. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 169 4.3.3 Projekt kontrollieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 4.3.3.1 Kontrollzweck. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 171 4.3.3.1.1 Dimensionen der Projektkontrolle...174 4.3.3.2 Kontrollbereiche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 174 4.3.3.2.1 Aufwand- und Kostenkontrolle. . . 175 4.3.3.2.2 Terminkontrolle. . . . . . . . . . . . . . . 175 4.3.3.2.3 Sachfortschrittskontrolle. . . . . . . . 176 4.3.3.2.4 Qualitätsprüfung der Projektabwicklung. . . . . . . . . . . . . 176 4.3.3.2.5 Dokumentationskontrolle. . . . . . . 176 4.3.3.2.6 Informationskontrolle. . . . . . . . . . 177 4.3.3.3 Kontrollverfahren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 177 4.3.3.3.1 Review . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178 4.3.3.3.2 Test. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179 4.3.3.3.3 Audit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 179 4.3.3.4 Kontrollsichten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 180 4.3.3.5 Kontrollzeitpunkt. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 181 4.3.3.6 Prüfregelkreis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 182 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 12. 15 Inhaltsverzeichnis 4.4 Projekt abschliessen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 185 4.5 Die Projektführungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 4.5.1 Planungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 188 4.5.2 Aufwandschätztechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 189 4.5.2.1 Planning Poker . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 190 4.5.2.2 T-Shirt-Schätzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 191 4.5.2.3 Priority Poker. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 192 4.5.3 Berechnungstechniken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193 4.5.4 Diagnose- und Kontrolltechniken . . . . . . . . . . . . . . . . 195 4.5.5 Führungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 197 5 Projektdurchführung 198 5.1 Der Projektimpuls. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 202 5.1.1 Ideenfindungsprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 203 5.1.1.1 Brainstorming. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 204 5.1.1.2 Design Thinking. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206 5.2 Die Initialisierungsphase. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 207 5.2.1 Scopemanagement (Problemabgrenzungsprozess). . . . 209 5.2.1.1 (S) Systemgrenze bilden. . . . . . . . . . . . . . . . . 210 5.2.1.2 (E) Einflussgrössen ermitteln. . . . . . . . . . . . . . 210 5.2.1.3 (U) Unter- und Teilsysteme abgrenzen . . . . . . 210 5.2.1.4 (S) Schnittstellen definieren. . . . . . . . . . . . . . 211 5.2.1.5 (A) Analyse der Unter- und Teilsysteme. . . . . . 211 5.2.1.6 (G) Gemeinsamkeiten ermitteln. . . . . . . . . . . 211 5.2.2 Zielfindungsprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 212 5.2.2.1 Zielideensuche. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213 5.2.2.2 Zielstrukturaufbau. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 214 5.2.2.3 Zielbeziehungsanalyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . 214 5.2.2.4 Zieloperationalisierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . 214 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 13. 16 Inhaltsverzeichnis 5.2.2.5 Zielgewichtung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 5.2.2.6 Zielentscheidung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 215 5.2.2.7 Zieldokumentation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216 5.2.2.8 Zielanpassung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 216 5.3 Die Konzeptionsphase . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217 5.3.1 Anforderungsentwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 218 5.3.1.1 Anforderungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 219 5.3.1.1.1 Funktionale Anforderungen. . . . . . 220 5.3.1.1.2 Nicht funktionale Anforderungen...220 5.3.1.2 Anforderungsentwicklungsprozess. . . . . . . . . 222 5.3.2 Problemlösungsprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 224 5.3.2.1 Zieldefinition. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 226 5.3.2.2 Erhebung und Analyse. . . . . . . . . . . . . . . . . . 227 5.3.2.3 Würdigung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 228 5.3.2.4 Lösungsentwürfe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 230 5.3.2.5 Bewerten der Lösungsentwürfe. . . . . . . . . . . 232 5.3.2.6 Auswahl der Lösung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 234 5.4 Die Realisierungsphase. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 236 5.4.1 Testen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 237 5.4.2 Agile Produktentwicklung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239 5.4.2.1 Ein kurzer Blick zurück . . . . . . . . . . . . . . . . . . 239 5.4.2.2 Agile Projektführung und -durchführung. . . . . 241 5.4.2.3 Konventionell versus agile Entwicklung. . . . . . 250 5.4.2.4 Vorteile des agilen Entwickelns. . . . . . . . . . . . 252 5.5 Die Einführungsphase. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 255 5.6 Die Nutzung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 257 5.7 Die Projektdurchführungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258 5.7.1 Erhebungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 258 5.7.2 Darstellungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 259 5.7.3 Analysetechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 260 5.7.4 Kreativitätstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 261 5.7.5 Bewertungstechniken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 262 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 14. 17 Inhaltsverzeichnis 6 Teammanagement 266 6.1 Die Teambildung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .269 6.1.1 Forming . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 270 6.1.2 Storming. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 271 6.1.3 Norming. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272 6.1.4 Performing. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 272 6.2 Die Teamführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 6.2.1 Führungsfunktionsprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 6.2.1.1 Ziel setzen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 273 6.2.1.2 Planen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274 6.2.1.3 Entscheiden. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274 6.2.1.4 Anordnen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 274 6.2.1.5 Kontrollieren. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275 6.2.1.6 Korrigieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 275 6.2.2 Führungsstile. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 276 6.2.3 Führungsgrundsätze. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 278 6.3 Die Teamauflösung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 281 7 Qualitätsmanagement 284 7.1 Die Qualitätsplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 287 7.1.1 Prüfplan. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 291 7.2 Die Qualitätslenkung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 292 7.3 Die Qualitätsprüfung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 294 7.4 Das Qualitätsmanagementmodell. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 296 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 15. 18 Inhaltsverzeichnis 8 Risikomanagement 300 8.1 Die Projektrisiken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 302 8.2 Der Risikomanagementprozess. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 306 8.3 Der Projekterfolg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 311 9 Ressourcenmanagement 316 9.1 Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 317 9.1.1 Arten von Ressourcen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 318 9.2 Einsatzmittelmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 319 9.2.1 Einsatzmittelplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 320 9.2.2 Einsatzmittelbeschaffung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .320 9.2.3 Einsatzmittelzuteilung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 322 9.2.4 Einsatzmittelabrechnung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 323 9.2.5 Einsatzmittelbewirtschaftung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325 9.2.6 Einsatzmittelauflösung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 325 9.3 Kostenmanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 326 9.3.1 Projektkostenplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327 9.3.2 Projektbudgetplanung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 327 9.3.3 Projektkostenverrechnung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 328 9.3.4 Projektkostencontrolling. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 329 9.3.5 Projektkostenabschlussrechnung. . . . . . . . . . . . . . . . . 330 9.3.6 Projektkostennachkalkulation. . . . . . . . . . . . . . . . . . . 330 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 16. 19 Inhaltsverzeichnis 10 Changemanagement 332 10.1 Changemanagement in der Projektabwicklung. . . . . . . . . . 334 10.1.1 Das Unfreezing. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 335 10.1.2 Das Moving . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 336 10.1.3 Das Freezing. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 337 10.1.4 Emotionale Reaktionen – Veränderungstypen. . . . . 339 10.2 Stakeholdermanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 341 10.3 Informations- und Kommunikationsmanagement. . . . . . . . 345 10.4 Projektmarketing . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 347 11 Konfigurationsmanagement 350 11.1 Grundlagen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 352 11.2 Die Konfigurierung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 354 11.3 Das Änderungsmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 355 11.4 Das Versionsmanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 358 11.5 Das Releasemanagement. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 359 Anhang 363 A. Kompetenzbereich Mensch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 364 B. Experten der Wirtschaft. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 374 C. Inhaltsstrukturen der Lieferobjekte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 377 D. ICB-Nummern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 384 E. Definitionsverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 396 F. Literaturnachweis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 404 G. Stichwortverzeichnis. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 408 H. Zum Autor. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 417 I. profi.pm® . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 418 J. Projektmanagement-Produkte der SPOL AG. . . . . . . . . . . . . . 420 K. Weitere Publikationen von Bruno Jenny. . . . . . . . . . . . . . . . . 422 Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 17. Einleitung Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 18. 23 Einleitung Situation Freiwillige oder unfreiwillige Veränderungen gehören heutzutage forciert in unserer Umwelt zur Normalität – sei dies ganz privat, im Verein oder in einer Unternehmung. Was auch immer den Anstoss zu einer Veränderung respektive zu einer Wandlung des persönlichen Ichs, einer Struktur, eines Produkts oder einer Unternehmung gibt, der daraus resultierende Prozess sollte effizient und effektiv angegangen werden. Um Veränderungen in den Unternehmungen erfolgreich bewältigen zu können, benötigt man ein Instrument, das sich auf diese dynamischen Entwicklungen schnell einstellen kann. Starre Linienorganisationen sind nicht selten zu trä- ge und werden deshalb von flexibleren Projektorganisationen konkurrenziert. Diese sind eher in der Lage, den Wandel eines Unternehmens auch tatsäch- lich zu ermöglichen. Was das bedeutet, ist klar: Projekte sind „in“! Alle arbei- ten an Projekten, viele sprechen über Projekte und jeder besitzt eine andere Vorstellung davon, was Projektmanagement überhaupt ist. Dieses Buch zeigt auf, dass Projektarbeit wesentlich mehr ist als „trendy“, und vermittelt echtes Wissen zum Thema Projektmanagement – gleich welcher Fachrichtung. Es wird im Detail erläutert, dass Projektmanagement nicht nur eine Aufgabe ist, die sich mit Phasenmodellen von der Initialisierungsphase bis zur Einführungsphase beschäftigt. Modernes Projektmanagement in unserer globalisierten Welt besteht aus dem Beherrschen von mehreren Disziplinen, die ein komplexes System bilden. Man kann heute Spezialist sein, man kann der Beste seines Fachbereichs sein, doch wer sein Wissen nicht mit dem umfas- senden Know-how des modernen Projektmanagements zu verknüpfen weiss, wird in seiner beruflichen Laufbahn Probleme bekunden und nicht mehr die gewünschten Fortschritte erzielen. Dieses Buch ermöglicht einerseits, mit gezielten Lerninstrumenten das Wissen vom modernen Projektmanagement auf eine einfache Art und Weise im Selbst- studium zu erlernen. Andererseits wird es aufgrund der Strukturierung, der Aufdeckung von Zusammenhängen und der Skizzierung von Lösungsansätzen die Handlungskompetenz von erfahrenen Projektleitern erhöhen. Das Buch soll neben der notwendigen Sachkompetenz auch den Mut und die Freude geben, eine Herausforderung anzugehen, denn ein wirklich guter Projektleiter ist der- jenige, der nach dem Umfallen einmal mehr aufsteht! Viel Erfolg! Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 19. 24 Einleitung Buchaufbau Dieses Buch ist so konzipiert, dass es im Selbststudium von Beginn bis zum Schluss in Etappen durchgelesen respektive durchgearbeitet werden kann. Um das zu Lesende möglichst übersichtlich zu gestalten, wurde das Buch in vier abgeschlossene Teile gegliedert. Dieser strukturierte Aufbau wird im Folgenden kurz beschrieben; er ist aber auch anhand der Inhaltsübersicht leicht er- kennbar. Teil I: Einleitung Das Ziel dieses ersten Teils ist es, alle notwendigen Grundlagen bzw. Voraus- setzungen für ein optimales Durchlesen zu schaffen. Teil II: Die Projektabwicklung ausführlich erklärt Im zweiten Teil werden die Projektabwicklung allgemein, die Projektinstitution, das Projektportfoliomanagement sowie die zwei Kernelemente des Projekt- managementsystems, „Projektführung“ und „Projektdurchführung“, detailliert erläutert. (Kapitel 1 bis 5) Dabei gilt es zu erwähnen, dass das Kapitel „Projektportfoliomanagement“ – wie die Abbildung 0.01 zeigt – ein ergänzendes Element des Projekt- managementsystems darstellt, das die verschiedenen Subelemente umschliesst. Teil III: Weitere Projektmanagement-Elemente Wurde im zweiten Teil gemäss Abbildung 0.01 insbesondere auf die „inneren“ Elemente des PM-Systems eingegangen, so werden im dritten Teil die Elemente der „äusseren“ Kreise diskutiert. (Kapitel 6 bis 11). Die in Kapitel 6 bis 11 auf- geführten Themen sind als Subelemente des PM-Systems zu verstehen. Teil IV: Anhang Neben den buchtechnischen Komponenten wie dem Definitionsverzeichnis, dem Literaturnachweis etc. zeigt der vierte Teil den Praxisnachweis bezüglich der Wichtigkeit des modernen Projektmanagements auf. Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 20. 25 Einleitung Thematische Gliederung Damit ein Unternehmen seinen Wandlungsbedarf erfolgreich umsetzen kann, ist es unabdingbar, dass alle Projekte im Grundsatz systematisch geführt (sprich „gemanagt“) werden. Denn einerseits sind die heutigen komplexen AnforderungeneinerVeränderungvonProdukten,Strukturen,Dienstleistungen, Computersystemen etc. ohne ein systematisches Vorgehen kaum noch zu rea- lisieren, andererseits wird die Diskrepanz von Geschwindigkeit, Standards, Art der Zielverfolgung, Arbeitskultur etc. zwischen Linienstellen und Projektorga- nisationen immer grösser. Insbesondere diesem zweiten Aspekt wurde in der Vergangenheit zu wenig Beachtung geschenkt. So kam es nicht selten vor, dass ein Projekt und das Unternehmen nicht in die gleiche Richtung „liefen“ und in Folge das Unterfangen, trotz beiderseitiger guter Absichten, scheiter- te. Das heisst, dass der kleine Schritt der Wandlung, die das Unternehmen mit diesem Vorhaben machen wollte, nicht gemacht werden konnte. Dadurch vergrössert sich natürlich der Wandlungsbedarf wieder, da die Konkurrenz, die Technologie, ja die gesamte Evolution nicht angehalten respektive auf das Unternehmen gewartet hat. Zur Behebung dieser Problematik wird heute ein sogenanntes Projektmanage- mentsystem benötigt. Das Wort „System“ wird hier im organisatorischen Sinn gesehen. Das Projektmanagementsystem (PMS) ist ein System von Richtlinien, organisatorischen Strukturen, Prozessen und Methoden zur Planung, Überwachung und Steuerung von Projekten [DIN 69901-5:2007]. Die Chancen eines modernen, in das Unternehmen integrierten Projektmanage- mentsystems liegen nicht nur im Bewältigen des Wandels an sich, sondern auch im Agieren als Wandlungspromotor. Das heisst, dass das Unternehmens- management mit einem solchen System nicht nur auf die Wandlung gut re- agiert, sondern die Wandlung des Marktes in Bezug zur Unternehmensgrösse mitgestalten kann. Die Integration eines solchen umfassenden PM-Systems ist aufgrund der Komplexität nicht ganz einfach und benötigt eine kulturelle Veränderung des gesamten Unternehmens (Changemanagement). Linie vs. Projekt Wandlungsbedarf Wandlungsfähigkeit PM-System Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 21. 26 Einleitung Projektinstitution Projektinstitution Projektinstitution Projektinstitution Teammanagement Ressourcenmanagement Projektportfoliomanagement Qualitätsmanagement Risikomanagement Changemanagement Konfigurationsmanagement Projektführung Projektdurchführung Projektabwicklung Abb. 0.01: Das Projektmanagementsystem im Überblick Wie Abbildung 0.01 aufzeigt, besteht das Projektmanagementsystem aus den zwei PM-Kernelementen Projektführung und Projektdurchführung, die zusammengefasst die Projektabwicklung bilden. Dieser PM-Systemkern so- wie die Projektinstitution, auf welcher das gesamte PM-System aufbaut, wird im zweiten Teil des Buches, „Die Projektabwicklung ausführlich erklärt“, besprochen. Alle weiteren PM-Systemelemente, die den Projekterfolg aus Unternehmenssicht ebenfalls massiv beeinflussen, werden im dritten Teil des Buches erläutert. Projektmanagement-Systemelemente sind einzelne Disziplinen, die in einem Projekt von den jeweiligen Rollen berücksichtigt und beherrscht werden müssen. PM-Systemelemente Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 22. 27 Einleitung Die einzelnen PM-Systemelemente werden auf den folgenden Seiten kurz be- schrieben, sodass ein Überblick über das ganze System gegeben wird, bevor in den jeweiligen Kapiteln die Einzelheiten erläutert werden. Kapitel 1 „Die Projektabwicklung“ Die Projektabwicklung ist im eigentlichen Sinne der Überbegriff der Kern- elemente Projektführung und Projektdurchführung und beinhaltet wichtige Grundwerte dieser Elemente. Anders gesagt: Um ein Projekt abwickeln zu kön- nen, muss es einerseits gemanagt und andererseits die Lösung konkret er- arbeitet werden. Kapitel 2 „Die Projektinstitution“ Jedes Projekt benötigt projekteigene Führungsstrukturen. Dabei bildet die Pro- jektinstitution den sogenannten flexiblen und effizienten Ordnungsrahmen, der alle Elemente des PM-System betrifft bzw. verbindet. Die Projektinstitution bildet somit die institutionelle Basis, um ein Projekt effizient und geordnet ab- wickeln zu können. Kapitel 3 „Das Projektportfoliomanagement“ Um in einem Unternehmen oder in einer grösseren Abteilung alle Projekte aus einer Gesamtsicht zu managen, wird das sogenannte Projektportfoliomanage- ment eingesetzt. Ohne diesen über alle Projekte erstellten Überbau besteht die Gefahr, dass zwar jedes einzelne Projekt in sich seinen Wert erfüllt, sich aber nicht die gewünschte unternehmensweite Wirkung entfaltet. Das Projektport- foliomanagement ist das Gaspedal und die Bremse des Projektmanagement- systems und gilt heute als strategisches Führungselement. Kapitel 4 „Die Projektführung“ „Projekt starten“, „Projekt planen“, „Projekt steuern“, „Projekt kontrollieren“ und „Projekt abschliessen“ gehören zur Projektführung. Insbesondere das Planen der Aufgaben sowie das Steuern und das Kontrollieren müssen bis zum Projektabschluss je nach Projektumfang periodisch oder fortlaufend gemacht werden und stellen somit keine einmaligen Tätigkeiten dar. Es ist vorwiegend der Projektleiter, der diese Projektführungs- respektive die Managementtätigkeiten wahrnimmt. Das Element Projektführung hat das Ziel, dass ein Projekt durch- dacht und kontrolliert durchgeführt wird. Projektabwicklung Projektinstitution Projektportfolio- management Projektführung Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 23. 28 Einleitung Kapitel 5 „Die Projektdurchführung“ Die Projektdurchführung hat die Aufgabe, das Projekt konkret umzusetzen, und beginnt (wie die Projektführung) beim Projektstart. Das heisst, einerseits ist der Projektstart sehr stark von Führungsaufgaben geprägt, andererseits müs- sen aber bereits dort schon konkrete Durchführungsaufgaben von den Projekt- mitarbeitern bearbeitet werden. Dieses Zusammenspiel von Projektführung und Projektdurchführung erstreckt sich über die ganze Projektabwicklung. Um das Zusammenwirken zu unterstützen, sind die Projektarbeiten methodisch gestützt und in Phasen gruppiert. Kapitel 6 „Das Teammanagement“ Erfolgreiches Arbeiten in Teams benötigt auf der psychologischen und der so- ziologischen Ebene ein professionelles Handeln. So erfordern der Aufbau und die Führung von Teams respektive von Projektmitarbeitern personenbezoge- nes Geschick. Ein Projektleiter muss unter anderem die Fähigkeit besitzen, die Stärken des Teams und der einzelnen Teammitglieder zu erkennen und gezielt einzusetzen. Dieses gezielte, teamfördernde Arbeiten mit den Mitarbeitern, Beteiligten und Betroffenen wird als Teammanagement bezeichnet. Kapitel 7 „Das Qualitätsmanagement“ DasQualitätsmanagementisteinverbindendesElementimProjektmanagement- system. Das heisst, dass das PM-System in all seinen Elementen einzelne (zum Teil sehr kleine) Qualitätswerte enthält. Werden nur diese Werte betrachtet, sieht man die Projektabwicklung durch die „QM-Brille“. Das Ziel des Quali- tätsmanagements ist es einerseits, alles daranzusetzen, dass möglichst kei- ne Fehlleistungen erfolgen, andererseits, jede Qualitätsabweichung in einem Projekt rasch zu erkennen und durch geeignete Massnahmen zu beseitigen. Kapitel 8 „Das Risikomanagement“ Das Risikomanagement gilt im Projektmanagementsystem als eigenständiges Element, da es eine separate Disziplin ist, die Risiken für ein Vorhaben vor und während des Projekts zu qualifizieren. Ziel des Risikomanagements ist es, ne- ben dem Identifizieren, Analysieren und Beseitigen von möglichen Gefahren auch die Faktoren für den Projekterfolg sicherzustellen. Risikomanagement Qualitätsmanagement Teammanagement Projektdurchführung Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 24. 29 Einleitung Kapitel 9 „Das Ressourcenmanagement“ In diesem Kapitel wird kurz das Managen der Einsatzmittel (Personal- und Be- triebsmittel) und der Finanzmittel erläutert. Diese Thematik wird, je geringer die Gewinnmargen der Unternehmen werden, mehr und mehr zum absoluten Erfolgsfaktor jeden Projekts. Die richtige Menge und die benötigte Fähigkeit von Personalmitteln stehen dabei immer mehr im Vordergrund. Kapitel 10 „Das Changemanagement“ Das Changemanagement befasst sich mit den Veränderungsprozessen, wel- che eine Firma, eine Abteilung oder auch nur einzelne Personen aufgrund des Projekts durchlaufen müssen. Mittels der Projektabwicklung (Projektführung und Projektdurchführung) wird primär nur die funktionale Veränderung be- wirkt. Qualifiziert eingesetztes Changemanagement dagegen bewirkt, dass die betroffenen Personen sich von den alten Prozessen, Strukturen oder Produkten lösen und sich in die neuen Gegebenheiten gut integrieren respektive das Neue adaptieren können. Kapitel 11 „Das Konfigurationsmanagement“ Ein weiteres, nicht zu unterschätzendes Element ist das Konfigurationsmanage- ment. Das Ziel des Konfigurationsmanagements ist es, einerseits alle in ei- nem Projekt benötigten und zu erstellenden Lieferobjekte zu erfassen und zu ordnen und andererseits die Möglichkeit zu geben, alle Änderungen dieser Lieferobjekte stets kontrollieren zu können. Es bildet somit die Grundlage der Projektfortschrittsbewertung. Anhang PM-Verhaltenskompetenzen Damit ein Projektleiter besser planen, kontrollieren und steuern kann – darauf wird in diesem Buch sehr viel Wert gelegt –, ist es wichtig, dass er neben den „harten“ Führungskompetenzen auch die „weichen“ sozialen Kompetenzen trainiert. IPMA hat in dieser Hinsicht die PM-Verhaltenskompetenzen ausge- arbeitet; diese sind im Anhang komprimiert aufgeführt. Pro Kompetenz sind wichtige Handlungen aufgeführt, die ein Projektleiter aktiv verfolgen respektive umsetzen sollte. Konfigurationsmanagement Changemanagement Ressourcenmanagement Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 25. 30 Einleitung Fallbeispiel Um das Gelesene leichter verstehen zu können, wird man von der Familie Gloor durch das ganze Buch begleitet. Als aufschlussreiches Fallbeispiel entwi- ckelt, sind alle darin vorkommenden Personen und Handlungen frei erfunden. Einleitend wird die Familie kurz vorgestellt. Herr und Frau Gloor sind seit über 25 Jahren verheiratet. Zusammen mit ih- ren drei Kindern leben sie in einem schönen Haus direkt am See. Ihr ältester Sohn Magnus hat dieses Frühjahr sein Grundstudium in Wirt- schaftswissenschaften abgeschlossen und jobbt seither abends als Barkeeper in der nahen Disco. Seine beiden jüngeren Schwestern, Angelika und Jasmin, gehen noch zur Schule. Besonders zur Älteren, Angelika, hat Magnus ein gutes Verhältnis. Manchmal lässt er sie, obwohl sie erst sechzehn Jahre alt ist, am Samstag bis 23 Uhr gratis in die Disco. Dies gefällt zwar der Mutter Gerlinde überhaupt nicht, doch so weiss sie wenigstens, wo sich ihre Tochter befindet. Aber nicht nur mit Angelika hat sie momentan Schwierigkeiten zu kommunizieren. Nein, auch mit ihrem Mann Beat gibt es seit länge- rem Differenzen, die immer öfter in Streit ausarten. Eigentlich streiten sie sich immer wegen desselben Themas: Es geht um Beats Arbeit. Gerlinde liebt ihren Mann, doch sie meint, dass seine Arbeit ihn immer weiter von ihr entferne. Zum Glück hat sie einen verständnisvollen Schwiegervater, der immer ein offenes Ohr hat, seitdem er pensioniert ist. Herr Gloor senior (schon seit einigen Jahren Witwer) verbringt die meiste Zeit mit seinen Vereinskollegen in der alten Krone, ihrem Stammlokal. Nun ja, da gibt es noch Vargas, den Hund der Familie. Er hält sich meist aus allem raus und geniesst die Nähe der aktiven Jasmin. Bloss mit Beats Bruder, Onkel Urs, hat er so seine Unstimmigkeiten, seit ihm dieser vergangenen Sommer unabsichtlich auf den Schwanz getreten ist ... Schwiegervater Gerlinde Gloor Magnus Angelika Jasmin Onkel (Urs)Beat Gloor Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 26. 31 Einleitung Wissenswertes kurzgefasst Farbcode Um die Vernetztheit des Projektmanagementsystems aufzuzeigen, wurde ein klar definierter Farbcode aufgebaut, der sich über das ganze Buch erstreckt. So wurde jedem Element des PM-Systems bzw. jedem Kapitel eine eigene Farbe zugeordnet (siehe Abbildung 0.01). Wird in einer Abbildung eine andere Farbe als die Kapitelfarbe verwendet, so ist diese kapitelverknüpfend, im Konsens des gesamten Projektmanagementsystems, zu verstehen. Nachweisbarkeit In Projekten ist es zum Teil aufgrund der Gesetzeslage oder der Beweisführung der Prozesseinhaltung wichtig, ganz bestimmte Sachverhalte schriftlich festzu- halten, so z.B. Sitzungsentscheide, Veränderung der Anforderungen oder der Nachweis, dass die Tests durchgeführt wurden. Um diesen wichtigen Aspekt der Beweisführung besonders herauszuheben, wird an den entsprechenden Stellen mit dem nebenstehenden Icon darauf hingewiesen. Merksätze von Experten Das nebenstehende Icon weist darauf hin, dass es sich an diesen Stellen in der Marginalspalte um Aussagen von Experten im Projektmanagement handelt, die auf wichtige Punkte der jeweils beschriebenen Thematik hinweisen. Diese erfahrenen Fachleute erhielten im Anhang die Möglichkeit zu ergänzen, was ihnen am Projektmanagement besonders wichtig erscheint oder was sie ihre Erfahrung gelehrt hat. Lernziele Vor jedem Hauptkapitel werden Lernziele aufgeführt, die kurz angeben, was man bei sorgfältigem Durcharbeiten des Kapitels lernen kann. Sie sollen eine kleine Hilfestellung geben, auf welche Punkte besonderes Augenmerk gerich- tet werden sollte. Ausserdem sind bei jedem Lernziel die dazugehörigen ICB- Nummern zu finden. Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020
  • 27. 32 Einleitung ICB-Nummern ICB4 Die ICB4-Kriterien stellen den Lernenden, der neu ins Projektmanagement ein- steigen möchte, nicht gerade vor die einfachsten Herausforderungen, da sie sehr umfassend sind. Anstatt den verschiedenen Projektleiter-Levels (Four- Level-Certification-[4-L-C]-System) klar abgrenzende Themen zuzuweisen, muss gemäss der definierten Anforderungsrichtlinien [ICB 2016] auch der un- terste Level fast alles wissen – aber eben von allem nur ein wenig! Gemäss den Ausführungen gibt es drei Kompetenzenbereiche (People, Perspec- tive, Practice) mit 29 Kompetenzen. Eine Definition dieser Kompetenzen gemäss der Veröffentlichung „Swiss.ICB4“ [ICB 2016], ergänzt mit verkürzten Erläute­ rungen, befindet sich im Anhang D. Diese 29 Kompetenzen wurden um KCI (Key Competence Indicators) ergänzt, die genau beschreiben, welche messbaren Ergebnisse als Belege für die jewei- lige Kompetenz vorhanden sein müssten [ICB 2016]. Die KCI sind übersichts- mässig auch im Anhang D aufgeführt. Internetunterstützung Den Stoff zu lesen, ist das eine; ihn anwenden zu können, das andere. Deshalb wird zu diesem Buch ein Lerninstrument zur Verfügung gestellt, mit welchem das neu erarbeitete Wissen trainiert werden kann. Um die Aufgaben und Lö- sungen immer auf dem neuesten Stand zu halten und laufend ausbauen zu können, befindet sich dieses Lerninstrument auf der Homepage der SPOL AG unter http://www.spol.ch. Checklisten An einigen Stellen weist das nebenstehende Icon darauf hin, dass zu diesem Thema im Internet (Homepage der SPOL AG) eine Checkliste existiert. Diese Checklisten dienen einerseits als Gedächtnisstütze und erinnern daran, was konkret bei der entsprechenden Thematik in einem realen Projekt gemacht werden muss, andererseits können sie bei der Kontrolle von Lieferobjekten ein- gesetzt werden. Leseprobe aus: Bruno Jenny, Projektmanagement – Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, 7. Auflage © vdf Hochschulverlag 2020