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PI Herausforderungen im Straßenverkehr heute und morgen 21.11.12 final.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: Herausforderungen für den Straßenverkehr heute und morgen: Daimler Nutzfahrzeug-Vorstand Andreas Renschler wirbt für eine noch stärkere Verzahnung von Industrie, Kunden und Gesetzgebung
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  1. 1. Veröffentlichungssperrfrist Mittwoch, 21.11.2012, 17.00 Uhr Presse-InformationAnsprechpartner: Telefon: Datum:Heinz Gottwick +49 (0) 711 17 41525 21. November 2012Uta Leitner +49 (0) 711 17 41526 Herausforderungen für den Straßenverkehr heute und morgen: Daimler Nutzfahrzeug- Vorstand Andreas Renschler wirbt für eine noch stärkere Verzahnung von Industrie, Kunden und Gesetzgebung• Saubere, sichere und leise Lkw das erklärte Ziel• Existierende Zielkonflikte müssen von allen Beteiligten offen, intensiv und konstruktiv diskutiert werden• Maut: Incentivierung der EuroVI-Technik ein guter KompromissStuttgart/Berlin: Im Verlauf einer Podiumsdiskussion mit Vertreternaus Wirtschaft und Politik über die Entwicklungen imStraßengüterverkehr sprach sich heute Andreas Renschler, imVorstand der Daimler AG zuständig für Daimler Trucks und DaimlerBuses, für einen intensiveren Dialog in der „Dreiecksbeziehung“Hersteller, Kunde und Gesetzgebung aus. Nur über einen nochstärkeren Schulterschluss könne es gelingen, die gemeinsamangestrebten Ziele, sprich saubere, sichere und leise Trucks, aufSicht umzusetzen, so Renschler.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  2. 2. Dabei unternimmt die europäische Nutzfahrzeug-Branche derzeit Seite 2technologisch alles, um die „ACEA Vision 2020“ zu erfüllen. AndreasRenschler hierzu: „Wir wollen Verbrauch und CO2-Emissionenunserer Lkw bis 2020 im Vergleich zu 2005 um weitere 20 Prozentsenken. Damit entkoppelt sich die Umwelt- von der Verkehrsbilanz.Die C02-Emissionen werden in den kommenden Jahren sinken,obwohl das Verkehrsaufkommen weiter zunehmen wird.“ Renschlerergänzt: „Bei allen Aktivitäten dürfen wir jedoch nicht den Blick fürdie Realitäten verlieren, denn bei Einzelthemen, wie beispielsweiseKraftstoffeffizienz und Geräuschreduzierung, tun sich bei genauemHinschauen Zielkonflikte auf.“ Um das gemeinsame Verständnis fürdiese, sich teilweise polarisierenden, Maßnahmen zu schärfen,bedarf es seiner Einschätzung nach eines noch intensiverenAustauschs aller Beteiligten.Dabei gilt es die Sachzusammenhänge im Blickfeld zu behalten.Renschler verwies auf das Beispiel Kraftstoffeffizienz beim neuenMercedes-Benz Actros. Trotz erheblicher technischer Hürden sei derVerbrauch bei der Euro VI-Version im Vergleich zur Vorgänger-Baureihe nochmals um 4,5 Prozent reduziert worden. Ein Schwer-Lkw sei demzufolge heute um 30 Prozent sparsamer als in densiebziger Jahren. Nimmt man die Parameter Transporteffizienz oderTonnenkilometer als Maßstab mit hinzu, sind es sogar mehr als 50Prozent Einsparung. Gleichzeitig sieht die neue Euro VI-Norm inEuropa ab 2014 eine Reduzierung der Stickoxid-Emissionen umweitere 80 Prozent vor. Die Reduktion der Schadstoff-Emissionenwird jedoch automatisch ein Ansteigen des Kraftstoffverbrauchs zurFolge haben – Hintergrund sind u.a. motorinterne Vorgänge sowiedas aufwendige Verfahren zur Abgasreinigung. Benötigt werdendemzufolge gute Konzepte, die diese Wechselwirkung egalisieren.Andreas Renschler begrüßte in dem Kontext, dass VerkehrsministerPeter Ramsauer die Vorreiter-Rolle von Euro VI-Kunden beim ThemaMaut incentivieren will. Renschler hierzu: „Wir halten eine eigeneMautklasse für Euro VI-Fahrzeuge mit vier Cent Incentivierung, die indiesem Zusammenhang diskutiert werden, für einen gutenKompromiss.“Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  3. 3. Einen weiteren Zielkonflikt stellt laut Renschler eine Vielzahl von Seite 3Verfahren dar, auf die einzelne Länder bei ihren Umweltauflagensetzen. Diese haben regional unterschiedliche Gesetzgebungen zurFolge. Herstellerseitig bedeute dies zumeist einen mehrfachenEntwicklungsaufwand, was rein zwangsläufig höhereAnschaffungspreise für die Kunden nach sich ziehe.Nicht zuletzt die Vorgabe der Europäischen Kommission im Hinblickauf weniger Geräuschentwicklung steht in einem „technischenWiderspruch“ zur Kraftstoffeffizienz. „Weniger Dezibel bedeutenautomatisch mehr Kraftstoffverbrauch und damit mehr CO2. Wennes physikalisch überhaupt gelingt, die Geräusche eines schwerenLkw auf 78 Dezibel zu drücken, dann sind von der Einkapselung desMotors bis hin zur Senkung des Einspritzdrucks zahlreiche Einzel-schritte vonnöten, die kontraproduktiv zum CO2-Ausstoß sind.Insofern sollte auch der deutsche Vorschlag in SachenGeräuschregelung nochmals diskutiert werden“, so AndreasRenschler. Da die Effizienz seines Trucks das wichtigsteKaufargument des Kunden ist, laufe man andernfalls Gefahr, dassverstärkt und für längere Zeit auf veraltete Technik gesetzt wird.Fokus Kunde: Mit Sorge betrachtet Andreas Renschler weiterhin dieEntwicklung an den Rohölmärkten. Laut einer Erhebung desBundesverbands für Güterverkehr investiert ein Spediteur aktuelldreimal so viel in den Kraftstoff als in die Anschaffung eines neuenLkw. Knapp drei Viertel der Transport- und Logistikdienstleister inDeutschland sehen demzufolge den steigenden Ölpreis alsunternehmerisches Risiko an. Andreas Renschler abschließend: „Fürunsere Kunden sind Lkw kein Statussymbol. Sie sind ein reinesInvestitionsgut. Mit Trucks verdienen sie ihr Geld – und sie schauendabei auf jeden Cent.“Weitere Informationen von Daimler sind im Internet verfügbar:www.media.daimler.com und www.daimler.comDaimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany
  4. 4. Über Daimler Seite 4Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit denGeschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses undDaimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Servicesbietet Finanzierung, Leasing, Flottenmanagement, Versicherungen und innovativeMobilitätsdienstleistungen an.Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit derErfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbausgestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovativeund grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die faszinieren undbegeistern. Daimler investiert seit Jahren konsequent in die Entwicklung alternativer Antriebe mitdem Ziel, langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Neben Hybridfahrzeugen bietetDaimler dadurch die breiteste Palette an lokal emissionsfreien Elektrofahrzeugen mit Batterie undBrennstoffzelle. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortungfür Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge undDienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten auf fünf Kontinenten.Zum heutigen Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Premium-Automobilmarke der Welt, die Marken smart, Maybach, Freightliner, Western Star, BharatBenz,Fuso, Setra und Thomas Built Buses. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgartnotiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2011 setzte der Konzern mit mehr als 271.000 Mitarbeitern 2,1Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 106,5 Mrd. €, das EBIT betrug 8,8 Mrd. €.Daimler Communications, 70546 Stuttgart/Germany

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