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Ein Recht auf Gesundheit - GRW Kongress Karlsruhe.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: Neue Kongressmesse GesundheitRechtWirtschaft vom 24. bis 25. Februar
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  1. 1. KMK – Karlsruher Messe- und Kongress-GmbHNeue Kongressmesse GesundheitRechtWirtschaft vom 24. bis 25. Februar2011 im Kongresszentrum Karlsruhe Ein Recht auf Gesundheit? – Eröffnungsrede von Prof. Dr. Hans- Jürgen Papier, Präsident des Bundesverfassungsgericht a. D Schirmherrschaft von Staatssekretär Stefan Kapferer im Bundesministerium für Gesundheit______________________________________________________________Karlsruhe, 19. Januar 2011Die Strukturprobleme des Gesundheitswesens können nur durch neueVersorgungsformen gelöst werden. Dies aber setzt eine neu geordneteZusammenarbeit der Gesundheitsberufe voraus. Nicht nur der Sach-verständigenrat für das Gesundheitswesen fordert in einem Sondergutachtendie rechtliche Absicherung dieser Neuordnung, „bevor es zuVerteilungskämpfen kommt, bei denen es nur Verlierer geben wird“.Wer aber darf in Zukunft was? Und welche Folgen hat das?Das sind nur einige der zentralen Fragen, die auf der neuen KongressmesseGesundheitRechtWirtschaft am 24. und 25. Februar 2011 im KongresszentrumKarlsruhe diskutiert werden. Stefan Kapferer, Staatssekretär imBundesministerium für Gesundheit, hat die Schirmherrschaft für dieGesundheitRechtWirtschaft 2011 übernommen und wird in seiner Keynote-Rede darstellen, mit welchen Maßnahmen die Politik sich für ein stabiles undnachhaltiges Gesundheitssystem einsetzen wird.Grundrechte der Patienten und der medizinischen Berufe im BlickpunktDer Kongress wird eingeleitet von Prof. Dr. Dres. h.c. Hans-Jürgen Papier,Präsident des Bundesverfassungsgericht a. D.. In seinem Vortrag „Ein Rechtauf Gesundheit?“ befasst er sich sowohl mit der Bedeutung als auch demInhalt der Grundrechte der Patienten, insbesondere auch im Bezug auf dieBeiträge der Versicherten und die Leistungen der Versicherungsträger. Weiterwird der prominente Eröffnungsredner über die Grundrechte der Angehörigenmedizinischer Berufe sowie die Grundrechte der privaten Versichererreferieren. Ferner beschäftigt er sich mit den verfassungsrechtlichen Fragen imZusammenhang mit einer so genannten „zwei Klassen-Medizin“ undhinterfragt: „Wer trifft die rechtlichen Regelungen imKrankenversicherungsrecht?“.Weitere hochkarätige Referenten sind beispielsweise Prof. Andreas Spickhoff,Direktor des Zentrums für Medizinrecht an der Universität Göttingen, der sichmit den juristischen Möglichkeiten und Grenzen der Delegation von ärztlichenLeistungen auf nichtärztliches Personal beschäftigt, oder Prof. MatthiasSchrappe, Mitglied des Sachverständigenrats, der aufzeigen wird, dassStrukturprobleme nur durch neue Versorgungsformen zu lösen sind undVorschläge für die Praxis unterbreiten wird.
  2. 2. Eine Diskussionsplattform für alle BeteiligtenDer Kongress mit begleitender Ausstellung setzt auf das Zusammenspiel allerBeteiligten der Gesundheitsversorgung. In Impulsvorträgen werden dieaktuellen Themen aus Sicht aller Beteiligten aufbereitet, sowohl derÄrzteschaft, der Pflege, der Handwerksberufe des Gesundheitswesens alsauch der kommunalen Seite.So wird Landrat Hans Jörg Duppré, Präsident des Deutschen Landkreistages,klarstellen, dass die medizinische Versorgung in zunehmend mehr deutschenLandkreisen außerhalb von Ballungsräumen nicht gesichert ist. DerGesetzgeber muss daher den Gemeinsamen Bundesausschuss und dieKassenärztlichen Vereinigungen auf die Prämisse einer gleichmäßigenVersorgungsdichte und Versorgungsqualität in ganz Deutschland verpflichten.Die Kassenärztlichen Vereinigungen müssen die Versorgungsplanungkleinräumig, möglichst gemeindescharf vornehmen. Die Landkreise undStädte, so fordert Duppré, sind an der Versorgungsplanung wie an derenUmsetzung zu beteiligen.Die deutschen Gesundheitsberufe wie Augenoptiker, Hörgeräteakustiker,Orthopädie-Techniker und Zahntechniker zählen zu den gefahrengeneigtenBerufen und sind somit strengen Reglementierungen unterworfen. Auch beieiner Neustrukturierung des Gesundheitswesens, die hohe Qualität derAusbildungs- und Arbeitsplätzen der Gesundheitshandwerke muss gewahrtwerden, erläutert Marianne Frickel, Präsidentin der Bundesinnung derHörgeräteakustiker, in ihrem Impulsreferat.In den anschließenden Workshops, die von Fachjuristen geleitet und moderiertwerden, werden die jeweiligen Bereiche über bestehende Problemediskutieren und nach Lösungsansätzen suchen. Bereits bestehendeModellversuche, auch aus dem benachbarten Frankreich, werden verglichenund neue Berufe im medizinischen Bereich hinterleuchtet.Weitere Informationen und das aktuelle Kongressprogramm finden Sieunter: www.grw-ka.de.Pressekontakt Yvonne HalmichPressetelefon +49 721 3720–2303Pressemail yvonne.halmich@kmkg.de

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