2011_Rede_BPK.pdf

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[PDF] Ansprache anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz
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  1. 1. Dr. Stella A. AhlersVorsitzende des Vorstands Ansprache anlässlich der Bilanz-Pressekonferenz der Ahlers AG am 16. März 2011 in Düsseldorf Es gilt das gesprochene Wort Sehr geehrte Damen und Herren, zu unserer heutigen Bilanz-Pressekonferenz hier in der Halle 29 begrüße ich Sie auch im Namen von meinem Vorstandskollegen Herrn Dr. Kölsch sehr herzlich. Das abgelaufene Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2009 bis 30. November 2010, dem 91. Geschäftsjahr seit Gründung des Unternehmens durch meinen Großvater Adolf Ahlers und dem fünften Jahr, seitdem ich den Vorstandsvorsitz übernommen habe, ist deutlich positiver und erfolgreicher verlaufen, als wir es zunächst erwartet hatten. 1
  2. 2. Nachdem die Finanz- und Wirtschaftskrise imersten Halbjahr noch nachgewirkt hatte, helltesich das Konsumklima im zweiten Halbjahrzusehends auf. Davon konnten wir vor allem im4. Quartal profitieren, in dem der Umsatz imVergleich zum Vorjahres-Quartal um 8,6 Prozentstieg. Insgesamt konnte der Umsatz imabgelaufenen Geschäftsjahr um 0,6 Prozenterhöht werden.Und damit kommen wir zu den Highlights desabgelaufenen Geschäftsjahres:• Kräftige Ergebnisverbesserung auf allen Ebenen• Wir konnten das EBIT vor Sondereffekten um 74 Prozent auf 17,2 Mio. Euro steigern.• Der Konzernjahresüberschuss stieg von 4,8 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro und damit um 77,1 Prozent.• Deutlich gesteigert werden konnte auch der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um 85 Prozent, von 11,0 Mio. Euro auf 20,3 Mio. Euro. Wir haben weiterhin eine überaus solide Kapitalstruktur mit einer Eigenkapitalquote von 60,8 Prozent (Vorjahr 57,7 Prozent).• Die Zahl unserer eigenen Stores stieg von 24 auf 27, die Zahl der von Franchisenehmern geführten Stores stieg von 117 auf 132. 2
  3. 3. • Der Anteil des Premiumsegments am Konzernumsatz stieg von 49,5 auf 51,8 Prozent – damit haben wir unser Ziel, 50 Prozent des Gesamtumsatzes mit Marken des Premiumsegments zu erzielen, erreicht.In meiner heutigen Rede möchte ich Ihnenzunächst einen Überblick über die wichtigstenKennzahlen des abgelaufenen Geschäftsjahresund über die Entwicklung unserer Aktien geben.Im Anschluss werde ich über die einzelnenSegmente berichten und Ihnen einen Ausblick aufdas laufende Geschäftsjahr geben.Und nun zu den wichtigsten Kennzahlen.Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2009/10stiegen um 0,6 Prozent.Während wir in den ersten beiden Quartalenwegen der Finanz- und Wirtschaftskrise nochUmsatzrückgänge hinnehmen mussten,beschleunigte sich die Umsatzentwicklung imzweiten Halbjahr. Besonders erfreulich war das4. Quartal, in dem der Umsatz um 8,6 Prozentstieg.Das EBIT vor Sondereffekten stieg um74 Prozent auf 17,2 Mio. Euro (Vorjahr 9,9 Mio.Euro). Die bereinigte EBIT-Marge lag bei6,8 Prozent (Vorjahr 4,0 Prozent). Das EBIT nachSondereffekten erhöhte sich um 42 Prozent auf15,1 Mio. Euro (Vorjahr 10,6 Mio. Euro).Der Jahresüberschuss des Konzerns stieg um77 Prozent von 4,8 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro. 3
  4. 4. Die Eigenkapitalquote lag im abgelaufenenGeschäftsjahr im Konzern bei 60,8 Prozent(Vorjahr 57,7 Prozent).Der Personalaufwand sank um 2,7 Prozent von51,7 Mio. Euro auf 50,3 Mio. Euro. Bereinigt umdie Sondereffekte für Restrukturierungen sankendie Personalkosten um 1,0 Prozent auf 50,0 Mio.Euro. Die Personalaufwandsquote reduzierte sichdadurch auf 20,0 Prozent (Vorjahr 20,2 Prozent).Zum 30.11. hatte Ahlers 2.210 Mitarbeiter(Vorjahr 2003). Die Erhöhung der Anzahl derMitarbeiter resultierte vor allem aus dem Aufbauder Fertigungskapazitäten in Sri Lanka. Hierwurden 217 Mitarbeiter neu eingestellt.In Deutschland ging die Zahl der Mitarbeiter um32 auf 606 Mitarbeiter zurück. Zum 30.11.2010wurden am Standort Herford 444 Mitarbeiterbeschäftigt (Vorjahr 476 Mitarbeiter).In diesem Jahr wird die Zahl der Mitarbeiter derAhlers AG leicht steigen, wegen des Ausbaus derFertigungskapazitäten in Sri Lanka und dergeplanten Retailaktivitäten.Mit unseren eigenen Produktionsstätten in Polenund in Sri Lanka lag der Anteil der Eigen-produktion im abgelaufenen Geschäftsjahrbei rd. 27 Prozent.Die Ahlers-Aktie entwickelte sich im abgelaufenenGeschäftsjahr wieder deutlich positiver als imVorjahr. Nachdem die Stamm- und Vorzugsaktienim ersten Halbjahr den inländischen Aktienindizesfolgten, stiegen die Kurse beider Aktiengattungenab Oktober deutlich stärker als der DAX. Der Kurs 4
  5. 5. der Stammaktie lag am Ende des Geschäftsjahres,also am 30.11., mit 10,55 Euro um 44 Prozentüber dem Jahresanfangskurs, unter Einrechnungder gezahlten Dividende sogar um 48 Prozent. DieVorzugsaktie verzeichnete bei einemJahresschlusskurs von 9,40 Euro ein Plus von 32Prozent, mit eingerechneter Dividende ein Plusvon 36 Prozent.Vorstand und Aufsichtsrat schlagen derdiesjährigen Hauptversammlung, die am4. Mai 2011 in Düsseldorf stattfinden wird, eineDividende in Höhe von 0,55 Euro je Stammaktieund 0,60 Euro je Vorzugsaktie vor. Damit erhöhtsich die Dividende gegenüber Vorjahr um83 Prozent für die Stammaktie und um 71 Prozentfür die Vorzugsaktie.Bezogen auf die Kurse zum 30. November 2010entspricht dies einer Dividendenrendite für dieStammaktie von 5,2 Prozent und für dieVorzugsaktie von 6,4 Prozent.Einmal mehr in der Geschichte der Ahlers AGprofitieren damit die Anleger von derüberdurchschnittlichen Rendite der Ahlers-Aktie.Erlauben Sie mir an dieser Stelle noch einenHinweis auf unsere Hauptversammlung. Wie Siewissen, geht von der RegierungskommissionDeutsche Corporate Governance Kodex dieEmpfehlung aus, Frauen bei der Besetzung vonAufsichtsratsmandaten angemessen zuberücksichtigen. 5
  6. 6. Nachdem ein Mitglied mit Wirkung zum 3. Mai2011 aus dem Aufsichtsrat ausscheidet, wird derHauptversammlung die Wahl von Frau Dr. Juliavon Ah als neues Aufsichtsratsmitgliedvorgeschlagen. Die gebürtige Schweizerin istgelernte Schneiderin, hat inBetriebswirtschaftslehre promoviert und ist heutePartnerin bei der von Ah und Partner AG in Zürich.Damit haben wir nach der Wahl von Julia von Ahim sechsköpfigen Aufsichtsrat von Ahlers zweiFrauen.Wie bisher, möchte ich Ihnen auch in diesem Jahrüber unsere drei Segmente Premium Brands,Jeans & Workwear sowie Mens & Sportswearberichten. Der Anteil der Premium Brands amGesamtumsatz erhöhte sich auf 51,8 Prozent(Vorjahr 49,5 Prozent).Damit haben wir unser Ziel erreicht, mindestens50 Prozent Umsatzanteil am Gesamtumsatz imattraktiven Premiumsegment zu erzielen. Dasstärkste Segment im Ahlers Konzern übertrafbezüglich der Umsatzentwicklung den Marktdeutlich.Der Umsatz des Premiumsegments, das dieMarken Baldessarini, Pierre Cardin und Otto Kernumfasst, stieg um 5,2 Prozent auf 130 Mio. Euro(Vorjahr 123,4 Mio. Euro). Umsatzzuwächse gabes nicht nur in Deutschland mit 5 Prozent,sondern auch wieder im Ausland mit 5,4 Prozent.Das EBIT vor Sondereffekten der Premium Brandsverbesserte sich stark von 4,7 Mio. Euro auf9,9 Mio. Euro. 6
  7. 7. Bei Otto Kern konnten im Inland leichteUmsatzzuwächse erzielt werden. Weiterhin sehrpositiv entwickelten sich bei Otto Kern dieLizenzen, allen voran die Duft-Lizenz. Imabgelaufenen Geschäftsjahr wurden unterOtto Kern die Lizenzprodukte Socken, Bodywearund Schuhe im Handel eingeführt. Neu konntenzwei Lizenzen für Ledertaschen und Lederjackenabgeschlossen werden, die erstmals im Herbst2011 zur Auslieferung kommen. Mit zwei weiterenpotentiellen Lizenznehmern im Bereich DOB sindwir in engen Gesprächen.Mittlerweile hat Otto Kern 11 Lizenzen vergeben.Daher gehen wir auch für das kommende Jahr vonweiterhin steigenden Lizenzerträgen aus.Insgesamt konnte das Ergebnis von Otto Kern imabgelaufenen Geschäftsjahr erneut deutlichverbessert werden. Wegen der gutenAuftragseingänge für Frühjahr/Sommer undHerbst/Winter 2011 gehen wir für 2011 von einemdeutlichen Umsatz- und Ergebnisplus aus. Auchstartet Otto Kern im Juni 2011 mit einem eigenenOnline-Shop.Baldessarini wuchs in Deutschland um14,4 Prozent und konnte sich mit der im Herbst2009 eingeführten Premiumlinie Baldessarini Blackmittlerweile bei maßgeblichen Einzelhändlernetablieren. Die Krisen bedingten Umsatzrückgängein Russland konnten noch nicht wieder vollausgeglichen werden, wobei die Umsätze imzweiten Halbjahr hier allerdings wieder anzogen. 7
  8. 8. Aufgrund der guten Vorverkäufe für dieFrühjahr/Sommer- und Herbst/Winter-Kollektionen und der positiven Resonanz auf diebisher ausgelieferte Ware, gehen wir für dasGesamtjahr von deutlich steigenden Umsätzen fürBaldessarini aus. Positive Image- undUmsatzimpulse werden auch von dem am 4. Märzeröffneten Baldessarini Store in Münchenausgehen.Ebenfalls erfolgreich gestartet sind dieBaldessarini-Lizenzen für Mützen, Schmuck undvor allem Brillen.Pierre Cardin konnte einmal mehr seine starkeStellung am Gesamtumsatz dieses Segmentsbehaupten. Bei stabilem Wachstum inDeutschland, legte Pierre Cardin vor allem imAusland wieder kräftig zu. Besonders in Russlandkonnte Pierre Cardin zweistellige Umsatzzuwächseverbuchen.Zu dieser positiven Entwicklung haben alleWarengruppen vom Anzug bis zur Jeansbeigetragen. Umsatzzuwächse konnten durch dieklarere Segmentierung und die verbesserteDarstellung der Kollektionen erzielt werden. Auchfür das laufende Geschäftsjahr sind wir aufgrundder zweistelligen Vororderzuwächse zuversichtlich,die Umsätze im In- und Ausland weiter steigern zukönnen. Dazu beitragen werden auch die weitersteigende Anzahl von Pierre Cardin Flächen imHandel und mit Partnern sowie die Eröffnungeigener Pierre Cardin Stores.Zusätzliche Impulse für Pierre Cardin werden inZukunft von der Damenhosen-Kollektionausgehen. Seit August letzten Jahres hat ein 8
  9. 9. neues Team die Arbeit aufgenommen und indieser Herbst/Winter-Orderrunde erstmalig dieneue Damenhosen- und Damenjeans-Kollektionvorgestellt.Der Umsatz des Segments Jeans & Workwear, mitden Marken Pioneer, Pionier Jeans & Casuals undPionier Workwear, war im ersten Halbjahr nochvon den wirtschaftlich schwierigenRahmenbedingungen betroffen.Dank der guten Umsatzentwicklung im zweitenHalbjahr konnte der Umsatz dieses Segmentesim abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,0 Prozentgesteigert werden. Das EBIT vorSondereffekten stieg kraftvoll von 6,4 Mio. auf8,0 Mio. Euro.Einhergehend mit der gesamtwirtschaftlichenErholung konnte Pionier Workwear seineUmsätze im zweiten Halbjahr um 9,5 Prozentsteigern. Besonders erfolgreich entwickeltesich der Bereich Corporate Wear mit einemPlus von 10 Prozent. Mittlerweile hat dieserBereich einen Umsatzanteil von 27 Prozent beiPionier Workwear.Die Datenanbindung der Kunden, wie z.B. derVerkehrsbetriebe, verschafft Pionier Workweareinen Wettbewerbsvorteil, den die meistenMitbewerber nicht erbringen können.Zusätzlich werden wir in Zukunft mit PionierWorkwear auf verschiedenen Mehrmarken-Plattformen im Internet präsent sein. 9
  10. 10. Auch Pioneer war im ersten Halbjahr noch von denFolgen der Finanz- und Wirtschaftskrise und denInsolvenzen im deutschen Einzelhandel betroffen.Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung beibestehenden und neuen Kunden konnten dieUmsätze jedoch im Gesamtjahr stabil gehaltenwerden.Dazu beigetragen haben die wertigereProduktausstattung und die damit einhergehendeErhöhung der Preislagen. Für das laufendeGeschäftsjahr gehen wir für Pioneer von einemUmsatzwachstum von 5 Prozent aus.Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind dieösterreichischen und deutschen Pionier-Aktivitätengebündelt worden. Neu tritt Pionier nun im In-und Ausland einheitlich unter Pionier Jeans &Casuals auf. Durch die Neustrukturierung undKonzentration der Kollektionen und des Vertriebssowie die deutlichere Präsentation der Marke mitneuem Logo, wird Pionier in Zukunft neueUmsatzpotentiale ausschöpfen können.Im dritten Segment Mens & Sportswear mit denMarken Jupiter und Gin Tonic verringerte sich derUmsatz um 8,9 Prozent auf 57,5 Mio. Euro(Vorjahr 63,1 Mio. Euro). Trotzdem konnte dasEBIT vor Sondereffekten deutlich von-1,2 Mio. Euro auf -0,6 Mio. Euro verbessertwerden.Im Rahmen der Restrukturierungen haben wirbei Jupiter im abgelaufenen Geschäftsjahr dieHemden ausgegliedert und in ein Joint Venturemit dem Hemdenspezialisten Hatico ausTirschenreuth eingebracht. Dieses unter 10
  11. 11. Jupiter Shirts firmierende Joint Venture, andem Ahlers 49 Prozent hält, ist positivgestartet und arbeitet in derMarkenausrichtung eng mit Jupiter Sportswearzusammen. Jupiter am Standort Herfordkonzentriert sich in Zukunft wiederausschließlich auf seine KernkompetenzSportswear und Mäntel, mit Schwerpunkt auffunktionalen Jacken.Bei Gin Tonic entwickelten sich die Umsätzeweitgehend stabil. Positiv dazu beigetragen hatder Start des neuen Jeans- und Hosenkonzeptesfür Gin Tonic men und women. Erfreulich verliefauch der Beginn des Online-Shops von Gin Tonicim August 2010. Zusätzliche Impulse wird esdurch die Vernetzung mit den Online-Plattformenvon Neckermann und Otto geben.Gleichzeitig hat Gin Tonic seine Retailkompetenzweiter ausgebaut und verfügt heute über13 eigene Stores und 7 Partner-Stores im In- undAusland.Im internationalen Geschäft konnte einImporteurvertrag mit einem asiatischen Partnerabgeschlossen werden, der Gin Tonic in Zukunft inSingapur und später auch in China vertreibenwird.Unabhängig von den einzelnen Segmenten undMarken spielen die Flächenbewirtschaftung undder eigene Retail eine immer größere Rolle. Imabgelaufenen Geschäftsjahr wurden einschließlichOutlets 21,2 Mio. Euro umgesetzt. Mittlerweile 11
  12. 12. betreiben wir 27 eigene Läden (Vorjahr 24) imIn- und Ausland.Von Partnern und Franchisenehmern gibt esmittlerweile 132 Monolabelstores, Vorjahr 117.Für das laufende Jahr sind mindestens 5 bis 10eigene Läden geplant. Davon wurden soeben einStore in der Schweiz (Gin Tonic) und ein Store inMünchen (Baldessarini) eröffnet. Im März folgt einweiterer Gin Tonic Store in den Pasing Arkaden inMünchen.Insgesamt gab es per 30.11.2010 im Inland 1.817Flächen und im Ausland 567 Flächen, das sindinsgesamt 2.384 Flächen. Weitere Flächen sindbereits in der Planung.Um das Retailgeschäft weiter voran zu treiben,wird die Retailorganisation in diesem Jahrpersonell verstärkt und die IT-Systeme ergänztwerden.Nach dem erfolgreichen Start des Online-Shopsvon Gin Tonic werden wir die Aktivitäten imE-Commerce weiter ausbauen. Otto Kern undBaldessarini starten im Sommer mit jeweilseigenen Online-Shops. Außerdem werden Jupiter,Pioneer, Pionier Jeans & Casuals sowie PionierWorkwear ab März bei den Mehrmarken-Online-Plattformen Neckermann und Otto präsent sein.Im abgeschlossenen Geschäftsjahr stieg derExportanteil von 45,6 auf 46,4 Prozent.Insgesamt erwirtschaftete Ahlers 2009/10damit 116,5 Mio. Euro im Ausland (Vorjahr113,8 Mio. Euro). In Mittel- und Osteuropastiegen die Umsätze um 1,6 Prozent, in 12
  13. 13. Westeuropa um 2,9 Prozent. In Polen, demgrößten Auslandsmarkt von Ahlers, erhöhtensich die Umsätze um 1,5 Prozent gegenüberVorjahr.Wenngleich die wirtschaftliche Situation ineinigen osteuropäischen Ländern, wie z.B.Bulgarien und Ungarn, noch nicht wieder aufdem Niveau wie vor der Krise ist, sehen wir inOsteuropa mittelfristig weiterhin großeChancen für uns.Auch die westeuropäischen Märkte, wie Irlandund Spanien, erholen sich langsam, so dasswir davon ausgehen, unseren Auslandsanteilin diesem Geschäftsjahr wieder erhöhen zukönnen.Für das laufende Geschäftsjahr ist einInvestitionsvolumen von rd. 7,0 Mio. Eurogeplant. Im Wesentlichen handelt es sich dabeium Investitionen für Shop-Systeme,Retailaktivitäten und Outlets, aber auch fürRationalisierung und Ersatzbeschaffung sowie füreine weitere Aufstockung der eigenen Fertigung inSri Lanka.Die Auftragsbestände für Frühjahr/Sommer 2011erhöhten sich bereinigt um das Jupiter-Hemdengeschäft um einen einstelligenProzentsatz. Die Premium-Brands legtenzweistellig zu, allen voran Pierre Cardin.Da die Vorverkäufe für das zweite Halbjahrebenfalls zweistellig im Plus liegen, gehen wir fürdas Gesamt-Geschäftsjahr 2010/11 von 13
  14. 14. steigenden Umsätzen aus. Dazu beitragen werdenauch die Umsätze aus den eigenen Retail-Shops.Das Ergebnis nach Steuern sollte deutlichwachsen, mindestens um 10 bis 15 Prozent. Auchdie ohnehin sehr solide Finanzsituation von Ahlersdürfte sich noch weiter verbessern.Insgesamt sehen wir positiv in die Zukunft.Einziger Wermutstropfen sind die gestiegenenLohnfertigungskosten in Asien und vor allem derenorme Preisauftrieb bei den Baumwollpreisen. Esbleibt abzuwarten, inwieweit sich die Verbrauchervon den steigenden Preisen für Bekleidung inihren Kaufentscheidungen beeinflussen lassenwerden. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass sichdie notwendigen Preiserhöhungen in einempositiven wirtschaftlichen Umfeld nicht allzu starkauf die Umsätze auswirken werden.Trotzdem werden wir vor diesem Hintergrund dieKosten weiterhin kritisch im Auge behalten.Meine sehr geehrten Damen und Herren, unsererklärtes Ziel für das Geschäftsjahr 2010/2011 istes, das in diesem Jahr präsentierte Ergebnisweiterhin zu verbessern und die EBIT-Marge zusteigern.Für das laufende Geschäftsjahr steht dienachhaltige Ergebnisoptimierung, unterlegt durchfolgende Schwerpunkte, im Vordergrund:• Optimierung und Ausbau der Flächenbewirtschaftung und der Retailaktivitäten 14
  15. 15. • Ausbau des E-Commerce• Ergebnisorientierte Optimierung unseres Markenportfolios• Verbesserung von Beschaffung und Logistik sowie Optimierung aller Prozesse• Steigerung des Exportanteils auf mittelfristig wieder 50 Prozent vom Umsatz, bei steigenden Umsätzen im Inland• Weiterhin rigoroses KostenmanagementWir sind nach wie vor für interessante Akquisitionenoffen, die unsere Kernkompetenzen verstärken.Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und wirfreuen uns nun auf Ihre Fragen. 15

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