173.pdf

757 Aufrufe

Veröffentlicht am

[PDF] Pressemitteilung:Alarmierende Ergebnisse
[http://www.lifepr.de?boxid=132358]

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
757
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
4
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
0
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

173.pdf

  1. 1. INFORMATIONENFÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHENIhr Ansprechpartner E-Mail TelefonAchim Ühlin pr@heilbronn.ihk.de 07131 9677-107 Datum 16. November 2009IHK-Umfrage bestätigt negative Auswirkung einer Gewerbesteuererhö- Nr. 173hung auf den Standort HeilbronnAlarmierende ErgebnisseEnde Oktober hatte die IHK Heilbronn-Franken die größten HeilbronnerUnternehmen angeschrieben und zur von der Stadt Heilbronn geplantenGewerbesteuererhöhung befragt. Das Ergebnis hätte nicht eindeutigerausfallen können. 96,7 Prozent der antwortenden Unternehmen lehneneine Erhöhung klar ab. Und es zeigt sich: massiv könnte sich eine Ge-werbesteuererhöhung auf das Investitionsverhalten der Unternehmenauswirken. Über 60 Prozent der Unternehmen würden von bereits ge-planten Investitionen in Heilbronn absehen, 24 Prozent gar bei Gele-genheit einen Wegzug überprüfen. „Das sind deutliche Zahlen, die dieStadt Heilbronn alarmieren sollten“, erklärt IHK-HauptgeschäftsführerHeinrich Metzger. Er warnt davor, dass eine GewerbesteuererhöhungHeilbronn als Wirtschaftsstandort schwächen würde.Die IHK Heilbronn-Franken hatte Ende Oktober die größten Heilbronner Un-ternehmen angeschrieben und zur geplanten Gewerbesteuererhöhung be-fragt. Das Ergebnis hätte nicht eindeutiger ausfallen können. 96,7 Prozentder antwortenden Unternehmen lehnen eine Erhöhung klar ab. Nur zwei Be-triebe erklärten sich bereit, eine maßvolle Erhöhung mitzutragen. Nach denGründen für die ablehnende Haltung der Unternehmerschaft muss man nichtlange suchen: Mehr als die Hälfte gab an, dass die Gewerbesteuererhöhungdie wirtschaftliche Situation der Unternehmen stark beeinträchtigen würde.Industrie- und Handelskammer Heilbronn-FrankenPostanschrift: Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken, IHK | Postfach 2209 | 74012 Heilbronn | Bü-roanschrift: Ferdinand–Braun-Str. 20 | 74074 HeilbronnTel. 07131 9677-107| Fax 07131 9677-117 | E-Mail: pr@heilbronn.ihk.de | Internet: www.heilbronn.ihk.de
  2. 2. Weitere 44,8 Prozent gehen von einer leichten Beeinträchtigung aus. Nur 1,7Prozent glauben, dass die Hebesatzerhöhung ihrem Unternehmen nichtschaden wird.„Berücksichtigt werden muss dabei, dass durch die Unternehmenssteuerre-form 2008 die Bemessungsgrundlage der Gewerbesteuer bereits deutlichverbreitert wurde“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Heinrich Metzger. Die IHK-Umfrage zeigt auf, dass knapp 44 Prozent der Unternehmen nun mit einerdeutlichen Mehrbelastung fertig werden müssen. Rund 24 Prozent könnengegenwärtig noch nicht abschätzen, wie sich die Steuerreform auswirkenwird. Nur 3,5 Prozent geben an, dass sich durch die Steuerreform die Steuer-last reduziert hat.Die Umfrage macht ebenfalls deutlich, dass eine Erhöhung der Gewerbe-steuer starke Auswirkungen auf das Investitionsverhalten am Standort Heilb-ronn mit sich bringen würde. Immerhin knapp 19 Prozent der befragten Un-ternehmen würden ihr Investitionsprogramm unverändert fortführen. Dem ge-genüber stehen jedoch über 60 Prozent, die von bereits geplanten Investitio-nen in Heilbronn absehen würden. 24 Prozent würden gar bei Gelegenheiteinen Wegzug überprüfen. Darunter sind auch drei Firmen, die jeweils mehrals eine Million Euro Gewerbesteuer pro Jahr an die Stadt Heilbronn zahlen.„Würde auch nur ein Unternehmen seine Ankündigung umsetzen, wären dievon der Verwaltungsspitze prognostizierten Mehreinnahmen durch die Steu-ererhöhung von 1,5 Millionen Euro Makulatur. Das sind Zahlen, die die StadtHeilbronn alarmieren sollten“, betont Metzger.Viele Unternehmen hatten zudem in der Umfrage die Chance genutzt, um ih-rem Unmut Luft zu machen. Über 70 Prozent der befragten Unternehmenbeurteilen die Heilbronner Infrastruktur als „schlecht“. Vor allem die Ver-kehrsanbindung und hier insbesondere der fehlende ICE-Anschluss werdenhäufig kritisiert. „Dabei wurden natürlich auch Kritikpunkte genannt, die dieStadt Heilbronn nur bedingt beeinflussen kann“, so Metzger. Man könne sei-tens der Stadt aber nicht mit höheren Gewerbesteuerhebesätzen in Stuttgart, 2/3
  3. 3. Karlsruhe und anderen kreisfreien Städten in Baden-Württemberg argumen-tieren, ohne auf die dortigen Rahmenbedingungen einzugehen.„Die Umfrage bestätigt unsere Auffassung, dass eine Erhöhung der Gewer-besteuer sowohl für die Unternehmerschaft als auch die Stadt schädlich wä-re“, zieht der IHK-Hauptgeschäftsführer ein Fazit. Er bittet die Stadt Heilbronnund den Gemeinderat deshalb, von einer Erhöhung abzusehen.Die IHK-Umfrage, an der 60 großer Unternehmen im Stadtkreis Heilbronnteilgenommen haben, wurde inzwischen der Verwaltung und den Fraktionendes Heilbronner Gemeinderates zur Verfügung gestellt.Diese Medien-Info kann auch per Internet unterwww.heilbronn.ihk.de/pressemitteilungen abgerufen werdenGrafik: Wir würde sich die Erhöhung des Gewerbesteuersatzes auf Ihr Investitionsverhalten am Standort Heilbronn auswirken?* 63,79% 70,00% 60,00% 50,00% 40,00% 24,14% 18,97% 30,00% 20,00% 10,00% 0,00% Wir würden ungeachtet der Steuererhöhung investieren. Wir würden von geplanten Investitionen absehen. Wir würden bei Gelegenheit einen Wegzug überprüfen.* Mehrfachantworten möglich 3/3

×