HAUSANSCHRIFT   Friedrichstraße 108, 10117 Berlin                                                 POSTANSCHRIFT   11055 Be...
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09-09-07-87 PM KV 45 1Halbjahr 2009.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: Krankenkassen erzielen im 1. Halbjahr 2009 einen Überschuss
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09-09-07-87 PM KV 45 1Halbjahr 2009.pdf

  1. 1. HAUSANSCHRIFT Friedrichstraße 108, 10117 Berlin POSTANSCHRIFT 11055 Berlin TEL +49 (0)30 18441-2225Presse- FAX +49 (0)30 18441-1245 INTERNET www.bmg.bund.de E-MAIL pressestelle@bmg.bund.de mitteilungBerlin, 7. September 2009Nr. 87Krankenkassen erzielen im 1. Halbjahr 2009 einen Überschussvon 1,2 Mrd. EuroDie gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten sechs Monaten des Jahres2009 einen Überschuss von rd. 1,2 Mrd. Euro erzielt. Einnahmen in Höhe von85,0 Mrd. Euro standen Ausgaben in Höhe von 83,8 Mrd. Euro gegenüber. Bei allenKassenarten waren in den Monaten Januar bis Juni die Einnahmen höher als dieAusgaben. Mit Ausnahme der Ersatzkassen, die im 1. Halbjahr nur mit einemgeringen Plus abschlossen, konnten alle übrigen Kassenarten ihre Überschüssegegenüber dem 1. Quartal dieses Jahres noch steigern.Nach der erfolgreichen finanziellen Konsolidierung der GKV bis Ende 2008 hat sichdie Finanzlage der Krankenkassen nach dem Start des Gesundheitsfonds weiterstabilisiert. Nach dem Abbau eines Schuldenbergs von 8,3 Mrd. Euro bis Ende2008 konnten die Krankenkassen durch die Überschussentwicklung der letzten fünfJahre wieder Finanzreserven von 4,9 Mrd. Euro aufbauen. Diese sind eine guteGrundlage, um auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten durch effizientesHaushalten die vorhandenen Mittel im Sinne der Versicherten zu nutzen.Den Krankenkassen stehen für das Jahr 2009 (ohne Berücksichtigung derlandwirtschaftlichen Krankenkassen (LKV), die nicht am Gesundheitsfonds
  2. 2. Seite 2 von 7 teilnehmen) Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds in Höhe von rd. 167,6 Mrd. Euro für die Versorgung ihrer Versicherten zur Verfügung. Dies sind rd. 11 Mrd. Euro mehr als im Jahr 2008. Damit hat sich die Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen - entgegen allen Unkenrufen - deutlich verbessert, so dass auch Spielräume zur Finanzierung der Impfungen gegen die „Neue Influenza“ A (H1N1; Schweinegrippe) vorhanden sind, ohne dass die Kassen allein hiermit die Erhebung von Zusatzbeiträgen begründen könnten. Durch die Impfung werden die Kassen in den Jahren 2009 und 2010 voraussichtlich mit zusammen rund 1 Mrd. Euro belastet, da sie die Kosten für höchstens 50 Prozent ihrer Versicherten zu tragen haben. Darüber hinausgehende Kosten einer höheren Impfquote werden aus Steuermitteln übernommen. Nach der aktuellen Prognose des Schätzerkreises vom Juli 2009 stehen den Kassen im Gesamtjahr 2009 voraussicht- lich 1,1 Mrd. Euro mehr an Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds zur Verfügung als zur hundertprozentigen Deckung der prognostizierten Ausgaben nötig sind. Es ist im Jahr 2009 bisher weder zu Defiziten der Krankenkassen noch - von einer Ausnahme abgesehen - zur Erhebung von Zusatzbeiträgen gekommen. Während drei Krankenkassen für ihre Versicherten die Auszahlung von Prämien beschlossen haben, erhebt lediglich eine kleinere Kasse mit 30 Tsd. Mitgliedern im 2. Halbjahr 2009 einen Zusatzbeitrag. Die Entwicklung der Zahl der Kassen zeigt, dass viele Selbstverwaltungen die Zeichen der Zeit erkannt haben und sich zu wirtschaftlicheren Leistungseinheiten zusammengeschlossen haben. Gab es Ende 2008 noch 215 Kassen, so ist die Zahl bis heute auf 186 Kassen gesunken. Weitere Fusionen sind bereits beschlossen bzw. angekündigt, in vielen Fällen laufen Fusionsverhandlungen. Einnahmen und Ausgaben des Gesundheitsfonds Der Gesundheitsfonds zahlte für das erste Halbjahr Zuweisungen in Höhe von insgesamt rd. 82,99 Mrd. Euro an die Krankenkassen aus. Diese Auszahlungen wurden durch entsprechende Einnahmen des Gesundheitsfonds aus Beiträgen und Bundeszuschüssen gedeckt.
  3. 3. Seite 3 von 7 Dabei hat der Fonds von der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht, monatliche Bundeszuschussraten in Höhe von insgesamt rd. 1,12 Mrd. Euro vorzuziehen. Daten zur Entwicklung der beitragspflichtigen Einnahmen (= Grundlöhne, insbeson- dere Arbeitsentgelte und Renten) der Mitglieder in der GKV im 1. Halbjahr 2009 liegen derzeit noch nicht vor. Die aktuelle Einnahmeentwicklung in der Pflege- versicherung zeigt allerdings, dass die beitragssatzbereinigten Beitragseinnahmen im 1. Halbjahr 2009 noch um rd. 1,3 Prozent gestiegen sind. Es spricht daher einiges dafür, dass die Entwicklung der Einnahmeseite bislang günstiger verläuft als erwartet. Mit der voraussichtlichen Finanzentwicklung des Jahres 2010 wird sich der Schätzer- kreis erstmals im Oktober unter Berücksichtigung der aktuellsten gesamtwirtschaftli- chen Eckdaten sowie Experteneinschätzungen zur Entwicklung der Ausgaben beschäftigen. Fest steht bereits jetzt, dass der Bundeszuschuss von 7,2 Mrd. Euro in 2009 im Jahr 2010 auf 11,8 Mrd. Euro ansteigen wird. Dies dient der soliden Gegen- finanzierung der ab 1. Juli 2009 erfolgten Beitragssatzsatzsenkung und enthält zudem einen zusätzlichen Betrag von 1,5 Mrd. Euro zu Finanzierung von Ausgabenzuwächsen. Ausgabenzuwächse bislang unterhalb der Prognosen für das Gesamtjahr 2009 Die Leistungsausgaben der Kassen sind im 1. Halbjahr 2009 um 6,2 Prozent je Versicherten gestiegen. Damit haben sich die Veränderungsraten im 1. Halbjahr nicht nur im Vergleich zu denen des 1. Quartals mit einem Anstieg von 6,5 Prozent reduziert. Sie liegen auch deutlich unterhalb des Ausgabenzuwachses von 6,8 v.H., den Bundesversicherungsamt und Bundesministerium für Gesundheit im GKV- Schätzerkreis bezogen auf das Gesamtjahr 2009 erwartet hatten. Die Einschätzung des GKV-Spitzenverbandes, der bislang von noch höheren Ausgabenzuwächsen von 7,3 v.H. für 2009 ausgegangen war, hat sich damit bislang nicht bestätigt. Auch vor diesem Hintergrund ist die Interpretation des GKV-Spitzenverbands, die Finanzsituation der Kassen habe sich im 2. Quartal 2009 im Vergleich zum 1. Quartal eher verschlechtert, nicht nachvollziehbar.
  4. 4. Seite 4 von 7 Entwicklung in einzelnen Leistungsbereichen In den großen Leistungsbereichen ist die Ausgabenentwicklung sehr unterschied- lich: Der Zuwachs von 8,1 v.H. je Versicherten bei den Ausgaben für ambulante ärztliche Behandlung zeigt, dass sich die Honorarsituation für die Ärzte im Jahr 2009 mit der Honorarreform bereits aktuell erheblich verbessert hat. Die Ausgaben für ärztliche Früherkennungsuntersuchungen, die einen auch mit Leistungs- verbesserungen verbundenen und damit gesundheitspolitisch gewollten Anstieg von 21,7 v. H. ausweisen, steigern die ärztlichen Honorare zusätzlich. Bereits 2008 hatten die Ärzte anders als von manchen Funktionären immer beklagt auf Basis einer Zuwachsrate von 5 v.H. rd. 1,4 Mrd. Euro mehr von den Kassen erhalten als in 2007. Auch die jüngsten Ergebnisse des Statistischen Bundesamtes für 2007 zeigen, dass die niedergelassenen Ärzte trotz dauerhafter Beschwerden über zu geringe Einkünfte kontinuierliche Zuwächse verbuchen konnten. So wuchs der Reinertrag pro Praxis zwischen 2003 und 2007 um fast 18 Prozent, pro Praxisinhaber um immerhin fast 13 Prozent. Obwohl hierbei auch die Privateinnahmen berücksichtigt werden, stammt der Hauptanteil der Einkünfte von Arztpraxen - nämlich durchschnittlich 71 Prozent – aus Vergütungen der gesetzlichen Krankenkassen. Insgesamt beträgt damit der Anteil aller Ausgaben der GKV, die der vertrags- ärztlichen Versorgung zugute kommen (einschließlich der von den Versicherten gezahlten Praxisgebühr) ca. 19 v.H.. Der Anstieg bei den Ausgaben für die stationäre Versorgung lag im 1. Halbjahr 2009 je Versicherten bei 5,8 v.H. und spiegelt zu einem erheblichen Teil bereits die zusätzlichen Mittel von ca. 3,5 Mrd. Euro wieder, die den Krankenhäusern in diesem Jahr zur Verbesserung der Finanz- und Arbeitssituation zur Verfügung stehen. Mit dem Krankenhausfinanzierungsreformgesetz werden ab 2009 die für die Jahre 2008 und 2009 tariflich vereinbarten Personalkostensteigerungen, soweit diese über die Grundlohnentwicklung hinausgehen und tatsächlich bezahlt werden, zu 50 Prozent durch die Krankenkassen refinanziert. Auch zur Verbesserung der Situation im Pflegebereich der Krankenhäuser sind zusätzliche Finanzierungs- möglichkeiten (90% Anteil der Kassen) für bis zu 17.000 Neueinstellungen von Pflegekräften in den nächsten Jahren vorgesehen. Darüber hinaus erhalten die
  5. 5. Seite 5 von 7 Krankenhäuser im Rahmen des Konjunkturpakets II in diesem und im kommenden Jahr zusätzliche Mittel zur Finanzierung dringend erforderlicher Krankenhausinvesti- tionen. Der Bund beteiligt sich an zusätzlichen Investitionen der Länder mit 75%. Der Anstieg der Arzneimittelausgaben (ohne Impfkosten) lag bei 5,1 v.H. je Versicherten. Einsparungen durch Rabattverträge zwischen Kassen und Arznei- mittelherstellern sind darin noch nicht enthalten. Deren konsequente Nutzung ist weiterhin dringend geboten. Eine wirksame Steuerung der Arzneimittelausgaben darf sich nicht auf die erfolgreiche Ausschöpfung von Preissenkungsspielräumen im Festbetragsmarkt beschränken. Vielmehr sollte auch die mit dem GKV-WSG geschaffene Möglichkeit der Kosten-Nutzen-Bewertung sowie der Definition von Voraussetzungen für die Verordnung besonderer Arzneimittel (sogenannte „Zweitmeinung“) genutzt werden. Gerade im Bereich der neuen, hochwirksamen und teuren Arzneimittel ist es wichtig, dass diese zielgenau und evidenzbasiert eingesetzt werden. Bei Schutzimpfungen sind die Ausgaben nach den hohen Zuwächsen der Jahre 2007 und 2008 um rd. 9,3 v.H. zurückgegangen. Ein Grund dafür sind mittler- weile deutlich rückläufige Ausgaben für HPV-Impfungen gegen Gebärmutterhals- krebs. Die Netto-Verwaltungskosten der Krankenkassen sind nach längerer Stabilität in den Vorjahren mit 3,9 v.H. je Versicherten gestiegen, wenn auch mit unterschiedli- chen Entwicklungen bei den einzelnen Kassenarten. Bei den Zuzahlungen der Versicherten zeichnet sich insgesamt über alle Leistungsbereiche ein ähnliches Niveau wie im Vorjahreszeitraum ab. Allerdings sind die Zuzahlungen für Arzneimittel um über 6 v.H. angestiegen. Dass es hier trotz Rabattverträgen und weiteren Befreiungsmöglichkeiten zu einem so deutlichen Zuwachs gekommen ist, beruht zumindest teilweise auf einem Basiseffekt des Vorjahreszeitraumes, wo die Zuzahlungen für Arzneimittel um rd. 6 Prozent gesunken waren. Bemerkenswert ist der deutliche Zuzahlungsrückgang bei der Praxisgebühr und bei Krankenhausbehandlung um jeweils mehr als 2 Prozent. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Finanzentwicklung der gesetzlichen Krankenkassen auf einem hohen Ausgabenniveau stabil und in den prognosti- zierten Korridoren verläuft.
  6. 6. Seite 6 von 7 Finanzielle Entwicklung in der Gesetzlichen Krankenversicherung 1) einschl. der landwirtschaftlichen Krankenversicherung im 1. Halbjahr 2009 BUND INSGESAMT 2) Veränderungsrate je Versicherten im Vergleich zum 1. Halbjahr 2008 in v.H. GKV AOK BKK IKK KBS EK LKK 3) Ärztliche Behandlung 8,1 11,6 5,6 16,0 9,7 3,9 5,8 Behandlung durch Zahnärzte ohne Zahnersatz 4,6 4,8 4,7 2,8 8,4 4,1 4,3 Zahnersatz insgesamt 3,4 2,7 2,9 9,2 5,2 2,4 1,4 Arznei- und Verbandmittel insgesamt 5,1 4,2 6,6 12,1 -0,2 4,1 1,1 Summe Hilfsmittel 5,5 6,1 7,3 11,2 -5,3 3,8 -1,1 Summe Heilmittel 3,7 4,7 6,6 8,2 1,3 -0,1 -1,1 Krankenhausbehandlung insgesamt mit stationärer Entbindung 5,8 6,1 6,7 11,2 1,2 4,0 8,0 Krankengeld 9,9 8,2 10,2 12,4 30,9 9,3 20,0 Fahrkosten 7,5 9,0 9,1 10,4 1,4 4,5 6,5 Vorsorge- u. Rehabilitationsmaßnahmen -1,0 -0,8 3,6 8,6 -9,0 -4,9 -1,1 Soziale Dienste / Prävention -7,6 -9,3 8,0 0,7 0,1 -15,2 -17,3 Früherkennungsmaßnahmen 21,7 20,4 24,3 23,9 56,9 16,2 45,5 Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft ohne stationäre Entbindung 3,4 1,2 5,3 0,3 78,9 4,0 7,3 Häusliche Krankenpflege 11,2 11,7 17,5 23,0 5,0 6,5 7,0 Ausgaben für Leistungen insgesamt 6,2 6,6 7,1 11,6 4,0 4,0 5,1 Netto-Verwaltungskosten 3,9 3,6 8,3 8,1 0,4 1,0 4,8 Überschuss der Einnahmen bzw. der Ausgaben absolut in Mio. EUR GKV AOK BKK IKK KBS EK LKK Ausgaben insgesamt 83.832 31.548 14.260 5.387 2.895 28.547 1.196 4) Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds 82.893 32.026 14.217 5.467 2.954 28.229 - Beitragseinnahmen vor dem 01.01.2009 748 89 36 31 0 65 527 Einnahmen aus Wahltarifen nach § 53 SGB V 45 11 1 5 0 28 0 Übrige Einnahmen 1.356 241 106 40 67 229 673 Einnahmen insgesamt 85.042 32.366 14.360 5.543 3.021 28.551 1.201 Überschuß/Defizit(-) 1.209 818 100 156 126 4 5 GESUNDHEITSFONDS Zuweisungen an die Krankenkassen 5) 82.993 Verwaltungsaufwendungen 1 Ausgaben insgesamt 82.994 Beitragseinnahmen (tatsächliche Eingänge) 79.041 Sonstige Einnahmen 1 Bundeszuschussraten (für Verwendung der Auszahlungsmonate im Berichtszeitraum) 2.832 vorgezogene Bundeszuschussraten 1.120 Bundeszuschussraten insgesamt 3.952 Einnahmen insgesamt 82.994 1) Die landwirtschaftlichen Krankenkassen (LKK) nehmen nicht an dem zum 01.01.2009 eingeführten Gesundheitsfonds teil. 2) Durch kassenartenübergreifende Fusionen (z.B. den Zusammenschluss der IKK Direkt mit der TK zum 01.01.2009) ergeben sich bei den hier ausgewiesenen Veränderungsraten je Kassenart teilweise Verzerrungen. 3) ohne Dialysesachkosten, Behandlung durch Belegärzte in Krankenhäusern, ärztliche Beratung und Behandlung bei Empfängnisverhütung, Sterilisation, Schwangerschaftsabbruch, Früherkennung, Mutterschaftsvorsorge sowie von den Versicherten geleistete Zuzahlungen (Praxisgebühr) 4) Von den Krankenkassen ausgewiesene Zuweisungen für den Zeitraum Januar bis Juni 2009 (u.a. ohne Anteil DMP-Verwaltungskosten) 5) Ausgezahlte Zuweisungen des Bundesversicherungsamtes für den Zeitraum Januar bis Juni 2009 insgesamt Quelle: GKV Statistik BMG, Vordruck KV 45
  7. 7. Seite 7 von 7 Ausgaben und Ausgabenanteile in der GKV Gesetzliche Krankenversicherung 1. Halbjahr Bund absolute Differenz in Mrd. EURO ###### 2008 2008 2009 2009 zu 2008 Ausgaben insgesamt 79,2 83,8 4,6 mit Zuzahlungen der Versicherten 81,7 86,3 4,6 Leistungen insgesamt 74,9 79,3 4,4 mit Zuzahlungen der Versicherten 77,4 81,8 4,4 darunter - jeweils mit Zuzahlungen - : Ausgaben, die der vertragsärztlichen Versorgung 15,0 16,1 1,1 zugute kommen 1 Zahnärztliche Behandlung ohne Zahnersatz 4,1 4,3 0,17 Zahnersatz 1,5 1,6 0,04 Zahnärztliche Behandlung insg. 5,6 5,8 0,2 Arzneimittel aus Apotheken und v.Sonst. zus. 15,2 16,0 0,7 Hilfsmittel 2,5 2,6 0,12 Heilmittel 2,1 2,1 0,06 Krankenhausbehandlung insg. 26,9 28,4 1,5 Krankengeld 3,3 3,6 0,3 Leistungen im Ausland 0,2 0,3 0,03 Fahrkosten 1,6 1,7 0,1 Vorsorge- und Reha-Maßnahmen 1,3 1,3 -0,02 Soziale Dienste / Prävention / Impfungen 1,1 1,0 -0,07 2 Schwangerschaft / Mutterschaft 0,5 0,5 0,02 Betriebs-,Haushaltshilfe 0,1 0,1 -0,00 Häusliche Krankenpflege 1,2 1,4 0,1 sonstige Leistungsausgaben 0,8 0,9 0,1 Sonst. Aufwendungen 0,4 0,5 0,09 Netto-Verwaltungskosten 3,9 4,1 0,1 Ausgabenanteile 1. Halbjahr 2009 Anteile an den Ausgaben insgesamt Ausgaben, die der vertragsärztlichen Versorgung 1 Zahnersatz 2% zugute kommen 19% Ausgaben, die der 6,500 Zahnärztliche vertragsärztlichen Behandlung o.ZE 5% Zahnärztliche Behandlung o.ZE 5% 2,073 Arzneimittel aus Versorgung zugute Zahnersatz 2% kommen1 19%0,723 Apotheken und Arzneimittel aus Apotheken und v.Sonst. zus. 19% 7,463 v.Sonst. zus. 19% Hilfsmittel 3% 1,175 Heilmittel 2% 0,908 Krankenhausbehandlg. insg. 33% 14,103 Sonstige Ausgaben 4% Hilfsmittel 3% Krankengeld 4% 1,822 Fahrkosten 2% 0,805 Vorsorge- und Reha-Maßnahmen 1% Netto- 0,587 Heilmittel 2% Häusliche Krankenpflege 2% Verwaltungskosten 5% 0,636 Netto-Verwaltungskosten 5% 1,977 Sonstige Ausgaben 4% Häusliche 2,660 Ausgaben insgesamt 100,00% Krankenpflege 2% 41,432 Vorsorge- und Reha- Maßnahmen 1% Fahrkosten 2% Krankengeld 4% Krankenhausbehandlg. insg. 33% Fußnoten: 1) In dieser Ausgabenposition sind enthalten: ärztliche Behandlung, Behandlung durch Belegärzte in Krankenhäusern, ärztliche Beratung und Behandlung bei Empfängnisverhütung, Sterilisation, Schwangerschaftsabbruch, Früherkennung, Mutterschaftsvorsorge, Dialyse-Sachkosten sowie von den Versicherten geleistete Zuzahlungen (Praxisgebühr). Der Anteil aller Ausgaben der GKV, die der vertragsärztlichen Versorgung zugute kommen, liegt bei ca. 19 v.H.. 2) ohne stationäre Entbindung und ärztliche Leistungen

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