09-06-25 Gemeinsame PM 1Jahr INFORM_final.pdf

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[PDF] Pressemitteilung: Deutschland kommt IN FORM
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  1. 1. Gemeisame PressemitteilungDeutschland kommt IN FORM1. Jahrestag des Nationalen Aktionsplans„IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“„Deutschland kommt IN FORM. Wir haben in den vergangenen Monaten durch unserezahlreichen Projekte und Aktionen viele Menschen zu einem gesünderen Lebensstilmotivieren können“, sagten die Bundesministerinnen Ilse Aigner und Ulla Schmidtanlässlich des 1. Jahrestags des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – DeutschlandsInitiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“. Die Initiative wird gemeinsamvom Bundesernährungsministerium und vom Bundesgesundheitsministerium getragensowie von den Ländern, den Kommunen und der Zivilgesellschaft unterstützt. Ziel ist diePrävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damitzusammenhängender Krankheiten. Die Initiative ist bis zum Jahr 2020 angelegt.„Eine ausgewogene Ernährung und viel Bewegung sind der Schlüssel für mehrLebensqualität. Wir wollen den Menschen dabei helfen, sich in jedem Lebensbereichgesünder zu ernähren“, sagte Bundesernährungsministerin Ilse Aigner. „Ein großerErfolg ist zum Beispiel der aid-Ernährungsführerschein, den inzwischen fast 50.000Kinder bundesweit erworben haben.“Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt sagte: „Mit dem Aktionsplan wird einenationale Strategie für gesunde Alltagsstrukturen etabliert. Das vielfältige Engagementauf nationaler, regionaler und lokaler Ebene wird in einer bundesweiten Kampagnegebündelt und verstetigt. Das Ziel sind flächendeckende, nachhaltige Strukturen, dieeinen gesunden Lebensstil für alle Altersgruppen und in unterschiedlichen Lebenslagenermöglichen. Zu einem gesunden Alltag gehört mehr Bewegung. Dabei bauen wir unteranderem auf der von mir gestarteten Kampagne Bewegung und Gesundheit auf.“
  2. 2. Für den Aktionsplan werden für den Zeitraum 2008 bis 2010 durch beide Ministerienjährlich jeweils 5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.Damit sollen dauerhafte, qualitätsgesicherte Angebote angestoßen, vorhandeneVorhaben besser vernetzt und neue Kooperationen angeregt werden. Die Menschensollen in ihrem konkreten Lebensumfeld, also dort wo sie leben, arbeiten, lernen undspielen, gezielt erreicht werden.Durch beide Ministerien werden folgende Schwerpunkte gefördert: 11 „Aktionsbündnisse gesunde Lebensstile und Lebenswelten“ vernetzen bestehende Angebote vor Ort und bringen unterschiedliche Akteure zusammen. Durch eine engere Kooperation von Schulen und Sportvereinen kann das schulische Sportangebot attraktiver gestaltet werden. Ein Fokus liegt auf der Chancengleichheit. In den 24 KINDERLEICHT-REGIONEN erproben Zusammenschlüsse regionaler Akteure, wie Kinder gesunde Ernährung und viel Bewegung von klein auf erleben können. Der Schwerpunkt liegt auf Familien, die über die herkömmlichen Informationswege nur schwer erreicht werden können. Ein gelungenes Beispiel für die im Rahmen von IN FORM besonders angestrebte Bündelung der Aktivitäten von Bund und Ländern sind die Vernetzungsstellen für die Schulverpflegung. Gemeinsam entwickelt und finanziert, haben sie bereits in 13 Bundesländern ihre Arbeit aufgenommen. Die Vernetzungsstellen unterstützen und bringen diejenigen zusammen, die sich für die Verwirklichung einer gesunden Schulverpflegung und deren Verknüpfung mit der Ernährungsbildung in der Schule engagieren. Die „Zentren für Bewegungsförderung“, die alle 16 Länder abdecken und von diesen unterstützt werden, geben einen Überblick über Bewegungsangebote, informieren über gute Praxisbeispiele und stehen als kompetente Ansprechpartner für Verbände, Einrichtungen sowie Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung. Im ersten Jahr sollen vorrangig ältere Menschen angesprochen werden. Mit Modell- oder Pilotprojekten werden niedrigschwellige Zugangswege aufgezeigt, die Gesundheitsförderung im Lebensumfeld erfahrbar machen, z.B. durch Bewegungsräume für Kinder oder Spaziergruppen für ältere Menschen. Neuartige Formen der Verknüpfung von Genuss, Esskultur und Geselligkeit, verbunden mit der Motivation zu gesunder Ernährung, werden erprobt und in die Breite getragen. Es
  3. 3. werden aber auch übergeordnete Fragestellungen wie z.B. die Qualitätssicherung bearbeitet. Die Projekte verstehen sich als Initialmaßnahmen, die von den jeweiligen Akteuren übernommen und selbständig weitergeführt werden. Hier ist die Zusammenarbeit mit großen Verbänden, wie dem Deutschen Olympischen Sportbund und anderen Beteiligten aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft zielführend. Um den Menschen eine gesunde Verpflegung in dem Umfeld zu erleichtern, in dem sie sich aufhalten, erarbeitet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) Qualitätsstandards für die Außer-Haus-Verpflegung. Im April 2009 sind die Qualitätsstandards für die Verpflegung in Kindertageseinrichtungen erschienen. Die Qualitätsstandards für die Schulverpflegung wurden bisher rund 48.000 Schulen, Schulträgern, Kommunen und Interessenten zur Verfügung gestellt. Die Qualitätsstandards für die Betriebsverpflegung wurden von etwa 10.000 Unternehmen und Interessierten angefordert. Zusätzlich bietet die DGE Informationen, Fortbildungen und Tagungen an sowie die Möglichkeit zur Zertifizierung nach den Qualitätsstandards. Die Verbraucherzentralen, die BAGSO und die DGE stellen Seniorinnen und Senioren Weiterbildungs- und Informationsangebote zu Fragen der gesunden Ernährung zur Verfügung.Eine Übersicht über die Vielzahl der IN FORM-Projekte sowie weitere Informationenzum Aktionsplan finden Sie unter: www.in-form.de.Weitere Informationen unter: www.bmelv.de und www.bmg.bund.de. Bundesminsiterium für Gesundheit Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Friedrichstraße 108, 10117 Berlin Rochusstraße 1, 53123 Bonn 11055 Berlin Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin Tel. +49 (0)30 18441-2225 Tel. +49 (0)30 18 529 - 3171 bis 3177 Fax +49 (0)30 18441-1245 Fax +49 (0)30 18 529 - 3179 pressestelle@bmg.bund.de pressestelle@bmelv.bund.de www.bmg.bund.de www.bmelv.de

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