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Lernen mit digitalen Medien aus Studierendenperspektive

Lernen mit digitalen Medien aus Studierendenperspektive

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Lernen mit digitalen Medien aus Studierendenperspektive

  1. 1. Lavinia Ionica
 16.11.2018 Online-Kurs: Hochschullehre mit digitalen Elementen gestalten Impulsvortrag: Lernen mit digitalen Medien aus Studierendenperspektive
  2. 2. Digital Natives (Prensky, 2001) „Es gibt keine digitale Eingeborene.“ (Reinmann, 2015) Bild von den digitalen Eingeborenen und Einwanderern ist viele Male widerlegt worden: •  Diversität der Studierenden (Mediennutzungsverhalten & Lernverhalten mit digitalen Medien) •  geringe Medienkompetenz im Hochschulbereich (Probleme bei der Nutzung von Blogsystemen, Lernplattformen) •  Defizite der Informationskompetenz (Kenntnisse und Fähigkeiten, um digital verfügbare Informationen zu recherchieren und zu bewerten) •  Studierende wünschen eine Trennung zwischen dem Medieneinsatz in der Freizeit und dem Medieneinsatz in Studium und Lehre. Lavinia Ionica | 16.11.2018 | Seite 2
  3. 3. CHE-Studie „Es gibt große Unterschiede bei der Nutzung digitaler Medien zwischen den Studienfächern.“ (Persike & Friedrich, 2016) •  CHE-Studie: Befragung von 27.473 Studierenden, 11 Fächern an Hochschulen in allen Bundesländern •  Vier Nutzertypen: PDF-Nutzer, E-Prüflinge, Videolernende und Digitale Allrounder •  weit verbreitete private Nutzung digitaler Medien übersetzt sich nicht zwangsläufig in den Hochschulalltag •  die Nutzung digitaler Medien in einem Fach unterscheidet sich deutlich zwischen den Hochschulen Lavinia Ionica | 16.11.2018 | Seite 3
  4. 4. HFD •  „Hochschulen sollen gezielt darauf hinwirken, die Kompetenzen ihrer Studierenden im Bereich des digitalen Lernens zu entwickeln.“ (Hochschulforum Digitalisierung, 2015) Schaffung der notwendigen Voraussetzungen auf Ebene der E-Kompetenzen: •  Der Kompetenzaufbau darf nicht als Nebenprodukt einer fachlichen Wissensvermittlung erwartet, sondern muss gezielt und systematisch in Curricula verankert werden. •  Erweiterung bestehender Formen der Präsenzlehre mit digitalen Medien, fördern gezielt digitale Kompetenzen. Lavinia Ionica | 16.11.2018 | Seite 4
  5. 5. Fazit •  Viele Hochschullehrer gehen häufig noch davon aus, dass Studierende grundsätzlich digital kompetent sind. •  Das Bild der „Digital Natives“ ist irreführend. Studierende sind divers! Die Variabilität in Kenntnissen, Fähigkeiten, Strategien, Motiven und Haltungen ist zu groß, um allgemein gültige Aussagen für eine ganze Studierenden- Generation zu treffen. •  Entscheidende Kompetenzen für die erfolgreich Nutzung digitaler Medien für Studium und Lehre verteilen sich sehr ungleich innerhalb der Studierendenkohorten. •  Bei der Implementierung von Lerninnovationen durch digitale Medien ist von keinem Automatismus mit Bezug (erhoffte) verbesserte Leistungen auszugehen. •  Herausbildung digitaler Kompetenzen muss stärker in den Bildungsauftrag der deutschen Hochschulen verankert werden. Lavinia Ionica | 16.11.2018 | Seite 5
  6. 6. Quellen Persike, M., Friedrich, J.-D. (2016). Lernen mit digitalen Medien aus Studierendenperspektive. Arbeitspapier Nr. 17. Berlin: Hochschulforum Digitalisierung. Online unter: https://hochschulforumdigitalisierung.de/sites/default/files/dateien/ HFD_AP_Nr_17_Lernen_mit_digitalen_Medien_aus_Studierendenperspektive.pdf (20.11.2018) Prensky, M. (2001). Digital Natives, Digital Immigrants. On the Horizon NCB University Press, 9(5), 1-6. Reinmann, G. (2015). Lehren und Lernen mit Digital Natives im Kontext forschungsgeleiteter Lehre: Fünf Statements zur Zukunft akademischen Lehrens und Lernens. Vortrag an der Universität Wien. Online unter: https://gabi-reinmann.de/wp-content/uploads/2015/05/Vortrag_Wien_Juni2015.pdf (20.11.2018) Röwert, R. (2016). Digital native ist nicht gleich digital ready. Synergie. 01. Online unter: https://www.synergie.uni-hamburg.de/de/media/ausgabe01/synergie01-beitrag03-roewert.pdf (20.11.2018) Lavinia Ionica | 16.11.2018 | Seite 6
  7. 7. Vielen Dank! Twitter @lionica
  8. 8. Gefördert vom BMBF im Rahmen des gemeinsamen Bund-Länder-Programms für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre. Das Vorhaben Heterogenität als Qualitätsherausforderung für Studium und Lehre: Kompetenz- und Wissensmanagement für Hochschulbildung im demografischen Wandel wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Förderkennzeichen 01PL12067C gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.

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