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Informelle GemeinschaftsbibliographienZwischen Open Data und Facebookisierung                                     Lambert ...
Agenda•   2004: Web 2.0, Tagging, Delicious, CiteULike•   Seit 2008: Das Facebook-Twitter-Paradigma•   2014: So könnte es ...
Agenda•   2004: Web 2.0, Tagging, Delicious, CiteULike•   Seit 2008: Das Facebook-Twitter-Paradigma•   2014: So könnte es ...
Joshua Schachter, 2004: DeliciousTripartite Tagging Graph               H Halpin, V Robu, H Shepherd (2007), The          ...
Richard Cameron, 2004: CiteULikeCiteULike – „Delicious for scientists“                                     5
Was bleibt?Persönliches Informationsmanagement im Web                               6
Was bleibt?Persönliches Informationsmanagement im Web*                                       7         *...sowie das Poten...
Was bleibt?Nahtlose(re)s Informationsmanagement                                8
Was bleibt?„You control your own data“ (Tim OReilly 2004)                                   9
Jedoch: (Kommerzieller) Erfolg sieht anders aus.• Genannte Dienste sind inzwischen durch Content-  Vermarkter aufgekauft o...
Agenda•   2004: Web 2.0, Tagging, Delicious, CiteULike•   Seit 2008: Das Facebook-Twitter-Paradigma•   2014: So könnte es ...
Mehr soziales Signal → Kritische MasseAm Beispiel „Open Access Tagging Project“ (OATP)                                12
„WE control your data“Am Beispiel der Verschwindenden RSS-Feeds                               13
„WE control your data“Infokanäle autonom zuschneiden und verarbeiten                                 14
„WE control your data“Facebook: Nichts für autonome Web User                                15
„WE control your data“ResearchGate folgt Facebooks Modell                                16
„WE control your data“Gegenbeispiel Mendeley?                          17
ResearchGate et al. – „Facebook for scientists“                                   18
Mendeley et al. – „Last.fm for papers“                                    19
Mendeley et al. – „Last.fm for papers“Neben personalisierten Empfehlungen:  “Subjektive subjektive Bibliographie“, a.k.a. ...
Agenda•   2004: Web 2.0, Tagging, Delicious, CiteULike•   Seit 2008: Das Facebook-Twitter-Paradigma•   2014: So könnte es ...
Informelle Bibliographien: Kommt eine neue Welle?Bruchstellen im Facebook-Twitter-Modell• Silos – erfolgreich können stets...
Wo rollt die neue Welle?• Eine Community von X-Tausend Benutzern betreibt  kollaborativ einen unvergleichlich feingliedrig...
Wikipedia: Laien-Bibliographie ohne Info-Profis?• Wikipedia – von Laien geschrieben? Vgl.  Bundesministerium für Landwirts...
Agenda•   2004: Web 2.0, Tagging, Delicious, CiteULike•   Seit 2008: Das Facebook-Twitter-Paradigma•   2014: So könnte es ...
Fragen?Fragen Sie – gerne auch nach dem Bibliothekartag!• Mail: lambert.heller@tib.uni-hannover.de• Web: wikify.org• Blog:...
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Informelle Gemeinschaftsbibliographien - Zwischen Open Data und Facebookisierung

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Informelle Gemeinschaftsbibliographien - Zwischen Open Data und Facebookisierung

  1. 1. Informelle GemeinschaftsbibliographienZwischen Open Data und Facebookisierung Lambert Heller 100. Bibliothekartag Berlin, 8.6.2011
  2. 2. Agenda• 2004: Web 2.0, Tagging, Delicious, CiteULike• Seit 2008: Das Facebook-Twitter-Paradigma• 2014: So könnte es weitergehen• Zeit für Ihre Fragen!Folien, Quellen: http://delicious.com/lambo/bibtag11 2
  3. 3. Agenda• 2004: Web 2.0, Tagging, Delicious, CiteULike• Seit 2008: Das Facebook-Twitter-Paradigma• 2014: So könnte es weitergehen• Zeit für Ihre Fragen! 3
  4. 4. Joshua Schachter, 2004: DeliciousTripartite Tagging Graph H Halpin, V Robu, H Shepherd (2007), The Complex Dynamics of Collaborative Tagging 4
  5. 5. Richard Cameron, 2004: CiteULikeCiteULike – „Delicious for scientists“ 5
  6. 6. Was bleibt?Persönliches Informationsmanagement im Web 6
  7. 7. Was bleibt?Persönliches Informationsmanagement im Web* 7 *...sowie das Potential des “Sozialen Entdeckens”
  8. 8. Was bleibt?Nahtlose(re)s Informationsmanagement 8
  9. 9. Was bleibt?„You control your own data“ (Tim OReilly 2004) 9
  10. 10. Jedoch: (Kommerzieller) Erfolg sieht anders aus.• Genannte Dienste sind inzwischen durch Content- Vermarkter aufgekauft oder gesponsort.• Halber Ausnahmefall: LibraryThing (Freemium-Modell, Kontrolle durch Gründer, “Büchersammler“ als User)• Lesson learned für Bibliotheken: Tagging kein Selbstzweck, funktioniert nur egoistisch oder für ein „echtes“ Gemeinschaftsprodukt 10
  11. 11. Agenda• 2004: Web 2.0, Tagging, Delicious, CiteULike• Seit 2008: Das Facebook-Twitter-Paradigma• 2014: So könnte es weitergehen• Zeit für Ihre Fragen! 11
  12. 12. Mehr soziales Signal → Kritische MasseAm Beispiel „Open Access Tagging Project“ (OATP) 12
  13. 13. „WE control your data“Am Beispiel der Verschwindenden RSS-Feeds 13
  14. 14. „WE control your data“Infokanäle autonom zuschneiden und verarbeiten 14
  15. 15. „WE control your data“Facebook: Nichts für autonome Web User 15
  16. 16. „WE control your data“ResearchGate folgt Facebooks Modell 16
  17. 17. „WE control your data“Gegenbeispiel Mendeley? 17
  18. 18. ResearchGate et al. – „Facebook for scientists“ 18
  19. 19. Mendeley et al. – „Last.fm for papers“ 19
  20. 20. Mendeley et al. – „Last.fm for papers“Neben personalisierten Empfehlungen: “Subjektive subjektive Bibliographie“, a.k.a. „Profilseite“+ Kanal zur einfachen Open-Access-Archivierung/-Publikation+ Persönliche Literaturverwaltung (Integration mit Word etc.)+ Verhältnismäßig wenig “objektives Bibliographieren“= Persönliches Bibliographiedaten-Werkzeug 20
  21. 21. Agenda• 2004: Web 2.0, Tagging, Delicious, CiteULike• Seit 2008: Das Facebook-Twitter-Paradigma• 2014: So könnte es weitergehen• Zeit für Ihre Fragen! 21
  22. 22. Informelle Bibliographien: Kommt eine neue Welle?Bruchstellen im Facebook-Twitter-Modell• Silos – erfolgreich können stets nur wenige davon sein.  ...und Erfolg ist erkauft durch Overflow sowie Innovationsblockade gegen bessere Filter.• Traditionelle Literaturverwaltung wird (irgendwann...) durch Hyperlinks und BIBO, Microdata etc. überflüssig.  “Nachfolger”: Persönliche hybride Bibliotheken wie Zotero, Mendeley, Papers...• Wichtiges Feature: „Subjektive subjektive Bibliographie”  Wettbewerb oder Integration mit institutionellen Current Research Information Systems 22
  23. 23. Wo rollt die neue Welle?• Eine Community von X-Tausend Benutzern betreibt kollaborativ einen unvergleichlich feingliedrigen Thesaurus, sortiert >100.000 deutschsprachige Bücher mit ISBN und >100.000 Aufsätzen mit DOIs, stellt das Ergebnis unter freier Lizenz, suchmaschinen-geeignet sowie als Linked Data zur Verfügung?• Interessant und herausfordernd, da „objektorientierte“ Bibliographie als Nebenprodukt eines Lexikons.  Wikipedia als Modell und Anknüpfungspunkt. 23
  24. 24. Wikipedia: Laien-Bibliographie ohne Info-Profis?• Wikipedia – von Laien geschrieben? Vgl. Bundesministerium für Landwirtschaft 2007, National Institutes of Health 2009, Association for Psychological Science 2011 sowie unzählige Elearning-Initiativen.• Was ist für Information Professionals drin? → Wir entwickeln unsere Rollen und Funktionen anspruchsvoll weiter, vermitteln Informationskompetenz durch Learning-by-Doing, koproduzieren fachliche Entdeckungs-Umgebungen anstatt sie zu lizensieren... 24
  25. 25. Agenda• 2004: Web 2.0, Tagging, Delicious, CiteULike• Seit 2008: Das Facebook-Twitter-Paradigma• 2014: So könnte es weitergehen• Zeit für Ihre Fragen! 25
  26. 26. Fragen?Fragen Sie – gerne auch nach dem Bibliothekartag!• Mail: lambert.heller@tib.uni-hannover.de• Web: wikify.org• Blog: biblionik.de• Twitter: @Lambo 26
  27. 27. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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