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Lesen im virtuellen Raum: digital, dekodierend, dynamisch

Foliensatz zum Workshop am 18. Juni 2021, im Zuge des von der KSL veranstalteten Symposiums: Lesen in digitalen Kontexten

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Lesen im virtuellen Raum
digital, dekodierend, dynamisch
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Was bedeutet „Lesen“?
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Problemfeld: Literatur
„Einer an Alltagsdiskursen orientierten sprachlichen
und textuellen Kompetenz können die Fiktionalität und
die ästhetischen Strukturen literarischer Texte zunächst
nur als seltsam und befremdlich erscheinen. Aufgabe
der schulischen literaturbezogenen Bildung ist es daher,
eine eher intuitive alltagsweltliche ästhetische
Rezeptionsfähigkeit zu systematisieren, kategorial zu
vertiefen und der Reflexion zugänglich zu machen.“
(Hallet 2015:10)
Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay
Literaturbegriff eng vs. weit
„TV sitcoms, Comics und graphic novels, Videoclips und Pop-
Songs, natürlich auch Spielfilme müssen als Literatur […] und
als mediale und multimodale Formen des Sprechens, der
dramatisch-szenischen Darstellung oder des Erzählens
verstanden werden. Zum anderen muss der schulische
Literaturunterricht an diese oft verdeckten literarisch-
ästhetischen, oft jugend- und populärkulturellen
Erfahrungen und Praktiken anknüpfen.“
(Hallet 2015: 13)
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Lesen im virtuellen Raum: digital, dekodierend, dynamisch

  • 1. Lesen im virtuellen Raum digital, dekodierend, dynamisch Quelle: Pixabay
  • 4. Problemfeld: Literatur „Einer an Alltagsdiskursen orientierten sprachlichen und textuellen Kompetenz können die Fiktionalität und die ästhetischen Strukturen literarischer Texte zunächst nur als seltsam und befremdlich erscheinen. Aufgabe der schulischen literaturbezogenen Bildung ist es daher, eine eher intuitive alltagsweltliche ästhetische Rezeptionsfähigkeit zu systematisieren, kategorial zu vertiefen und der Reflexion zugänglich zu machen.“ (Hallet 2015:10) Quelle: Pixabay
  • 6. Literaturbegriff eng vs. weit „TV sitcoms, Comics und graphic novels, Videoclips und Pop- Songs, natürlich auch Spielfilme müssen als Literatur […] und als mediale und multimodale Formen des Sprechens, der dramatisch-szenischen Darstellung oder des Erzählens verstanden werden. Zum anderen muss der schulische Literaturunterricht an diese oft verdeckten literarisch- ästhetischen, oft jugend- und populärkulturellen Erfahrungen und Praktiken anknüpfen.“ (Hallet 2015: 13) Quelle: Pixabay
  • 8. 4 Dimensionen der Bildung Quelle: https://bobblume.de/2019/03/21/diskussion-die-4r-des-lernens-ueber-das-warum-des-digitalen/
  • 9. 4K-Modell Grafiken von Jöran Muuß-Merholz mit Zeichnungen von Hannah Birr, Agentur J&K auf Basis einer Folie von Markus Bölling | CC BY 4.0.
  • 12. Problemfeld: Literatur „Die Rezeption von medialen Inhalten wird häufig verkürzt als Unterhaltung oder einfacher Konsum von Medien verkannt. Wenn informelles Lernen als kulturelle Ressource ernst genommen wird, gilt es dies stärker zu hinterfragen. In Anlehnung an das Aneignungs- verständnis der Cultural Studies, ist Rezeption kein passiver, sondern ein aktiver Prozess […].“ (Burgfeld-Meise 2020: 76) Quelle: Pixabay
  • 13. Beispiel: Meme-Kultur Screenshot [18.6.2021] | https://irights.info/artikel/nicht-immer-unversoehnlich-meme-und-urheberrecht/27367
  • 14. Beispiel: Meme-Kultur Screenshot [18.6.2021] | https://irights.info/artikel/meme-und-urheberrecht-ohne-fair-use-unversoehnt/27399
  • 15. Problemfeld: Literatur Literatur dient „immer auch als ein Brennglas für den kritisch-distanzierten Blick auf angeblich und vermeintlich unumstößliche kulturelle Gegebenheiten und gesellschaftliche Verhältnisse“. (Hallet 2015: 16) Quelle: Pixabay
  • 16. Julia Engelmann: Eines Tages (Video: https://www.youtube.com/watch?v=DoxqZWvt7g8) Ich zweifle alles an, halte mich zu oft zurück, ich wäre gerne klug – allein das ist ziemlich dämlich. Ich würde so vieles sagen, aber bleibe meistens still, weil – wenn ich das alles sagen würde, wär das viel zu viel. Es gibt zu viel zu tun, meine Listen sind so lang, ich werd das eh nie alles schaffen, also fang ich gar nicht an. Und eines Tages, Baby, werde ich alt sein, oh Baby, werde ich alt sein und an all die Geschichten denken, die ich hätte erzählen können. Quelle: https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/A1TsQ7jK2jS.pdf
  • 17. Clickbaiting Example clickbait adverts by Lord Belbury | CC BY-SA 4.0
  • 21. Unterschiedliche Lesarten von Texten Kulturwissenschaftlich (Hallet 2007) 1. Ästhetische Lesart 2. Soziale Lesart 3. Generische Lesart 4. Kulturelle Lesart 5. (Inter-)kulturelle Lesart Bibelexegese 1. Literaler Schriftsinn 2. Allegorischer Schriftsinn 3. Moralischer Schriftsinn 4. Anagogischer Schriftsinn Quelle: Pixabay
  • 22. Acht-Punkte-Liste literarischer Kompetenzen (Decke-Cornill & Gebhard 2007: 13) 1) Fiktionalitätsverständis 2) Empathiefähigkeit 3) Anschlusskommunikation 4) Differenzierungsbereitschaft und Ambigitätstoleranz 5) Informationsbereitschaft 6) Bezugskompetenz 7) die Fähigkeit, den eigenen Bedürfnissen entsprechende Autor/innen, Text und Textsorten auszuwählen 8) die Fähigkeit zum Genuss, zur Leselust Quelle: Pixabay
  • 24. Quellen • Brune, Carlo. 2020. Literar-ästhetische Literalität. Literaturvermittlung im Spannungsfeld von Kompetenzorientierung und Bildungsideal, Bielefeld: transcript Verlag. • Burgfeld-Meise, Bianca. 2020. „(Medien-)Bildungskulturen im Wandel: Digitalisierung als Katalysator für veränderte Wissenszirkulation“, in: MedienPädagogik. Zeitschrift für Theorie und Praxis der Medienbildung (37), 67-83. • Decke-Cornill, Helene / Gebhard, Ulrich. 2007. „Ästhetik und Wissenschaft: Zum Verhältnis von literarischer und naturwissenschaftlicher Bildung“, in: Lothar Bredella / Wolfgang Hallet (ed.). 2007: Literaturunterricht, Kompetenzen und Bildung, Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier, 11-29. • Hallet, Wolfgang. 2007. „Literatur und Kultur im Unterricht: Ein kulturwissenschaftlicher didaktischer Ansatz“, in: Wolfang Hallet / Ansgar Nünning (ed.): Neue Ansätze und Konzepte der Literatur- und Kulturdidaktik, Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier, 31-47. • Hallet, Wolfgang. 2015. „Literatur, Bildung und Kompetenzen. Eine bildungstheoretische Begründung für ein literaturbezogenes Kompetenzcurriculum“, in: Wolfgang Hallet / Carola Surkamp / Ulrich Krämer (ed.): Literaturkompetenzen Englisch. Modellierung – Curriculum – Unterrichtsbeispiele, Seelze: Kallmeyer in Verbindung mit Klett, 9-20. Alle Bilder aus Pixabay.
  • 25. Kontakt MMag. Dr. Elke Höfler Universität Graz elke.hoefler@uni-graz.at @lacknere | #EduPnx www.digitalanalog.at www.elkessprachenkiste.at