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Mensch
Gesetz
Erfüllen--> Richten und verurteilen
Gnade/ Bestimmt durch den Geist
Ziel---> Frucht bringen (Johannes 15)
Weist auf Gnade
hin
Weist auf Gnade
hin
Verherrlichen
„Frucht“ bringen
Römer 8,3 Wie ist es dazu
gekommen? Das Gesetz
konnte uns nicht helfen,
so zu leben, wie es Gott
gefällt, weil wir, an die
Sünde versklavt, zu
schwach sind, es zu
erfüllen. Deshalb sandte
Gott seinen Sohn zu uns.
Er wurde Mensch und war
wie wir der Macht der
Sünde ausgesetzt. An
unserer Stelle nahm er
Gottes Verurteilung der
Sünde auf sich.
Röm. 7,8 Denn ohne
das Gesetz wußte ich
nichts von der Macht der
Sünde in mir.
Röm. 8,4 Jetzt können wir den Willen Gottes tun, wie es das Gesetz
schon immer von uns verlangt hat; denn jetzt bestimmt Gottes Geist und
nicht mehr die sündige menschliche Natur unser Leben.
Alles
Mark.10,17
Apg. 2,44
Apg. 4,33-37/5,1ff
Reicher Jüngling,
Gnadenverständnis
Gemeinde
Alles
Matth. 5,27ff+33ff
Herz und
Gedanken
Galater
3,13 Christus aber
hat uns erlöst von dem
Fluch des Gesetzes, da
er zum Fluch wurde
für uns
Genügen/ Leisten5
10
9
8
7
6
4
3
1
2
5
• 1. Das "Gesetz" ist wie eine schwere Last über dem Menschen. Er versucht zwar dem Gesetz zu genügen und die
entsprechende Leistung zu bringen, doch er wird den Ansprüchen nie gerecht werden.
• 2. Die Folge ist, dass das Gesetz uns richtet und verurteilt. Ein unausweichlicher "Fluch" überschattet den Menschen.
• 3. Jesus eröffnet uns einen anderen Weg. Er etabliert die Gnade auf unserer Erde, indem er uns am Kreuz von diesem
"Fluch" erlöste.
• 4. Er versöhnt den Menschen mit Gott und stellt ihn auf die ewige Gnade.
• 5. Das Gesetz übernimmt von nun an die Rolle des Spiegels und verweist uns nach dem "Gesetzesverstoss" auf die
Gnade und Barmherzigkeit Gottes.
• 6. Das Geschenk der Erlösung durch Jesus Christus (Gnade), weckt in uns das Bedürfnis Gott zu verherrlichen und ihm
zu dienen. Er ermuntert uns in Johannes 15, viel Frucht zu bringen.
• 7. Das Einhalten des Buchstabens verliert seine Kraft. Jetzt geht es um "alles", nämlich um unser Herz. Nicht nur der
Vollzug der Verfehlung gegenüber den Werten Gottes ist daneben, sondern auch die Gedanken und die Herzenshaltung
die dazu führen und nach aussen kaum sichtbar sind. Sie werden ohne wenn und aber angesprochen.
• 8. Der "reiche Jüngling (Markus 10,16) bekam diese Gnaden- Haltung von Jesus zu spüren. Es genügte Jesus nicht,
dass der Mann das Gesetz komplett erfüllte, er sprach ihn auf "Alles" an.
• 9. Jesus durfte in Matthäus 5,27ff und ab Vers 33, angesichts der Gnade, das Gesetz auf "Alles" verschärfen. Er legte
den Menschen damit eigenartigerweise keine neuen Lasten auf, weil sie ja ständig auf die erwiesene Vergebung und
Erlösung (Gnade) zurückgreifen können.
• 10. Die erste Gemeinde lebte dieses Gnadenprinzip auf allen Ebenen total aus (Apg. 2,44). Die Apostel lehrten zum
Beispiel nicht die Abgabe des 10ten sondern sie gingen davon aus, dass immer "Alles und Jedes" zur Disposition stand.
Auf diesem Weg wurden auch alle Bedürfnisse gestillt und keiner hatte zuwenig. Weil Ananias und Saphira in ihren
Herzen dieses Prinzip verletzten, waren die sichtbaren Folgen tragisch (Apg. 4,33-37/ 5,1ff). Ihr Tod ist aber nicht ein
Beispiel für mangelnde Barmherzigkeit und Gnade Gottes. Nach Aussen handelten sie korrekt, doch Gott liess es nicht
zu, dass sich in ihren Herzen etwas anders abspielte als sie darstellen versuchten. Mit anderen Worten, die Gnade lässt
sich nicht so leicht missbrauchen (Galater 5,13 Gott hat euch zur Freiheit berufen, meine Brüder und Schwestern! Aber
missbraucht eure Freiheit nicht als Freibrief zur Befriedigung eurer selbstsüchtigen Wünsche, sondern dient einander in
Liebe.). Es ging also um eine sichtbare Ermahnung und nicht um eine Strafe!
• All das funktioniert nicht durch ein selbstgewähltes Einzelgängertum, sondern in einem intakten Miteinander. Die Gnade
Gottes wird da erfahrbar, wo zwei oder drei zusammenkommen um diesen Weg miteinander zu gehen (Matth. 18,20
Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.»). Wir brauchen den Austausch und
das Gespräch, damit wir nicht immer wieder in die alten gesetzlichen Muster zurück finden.

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  • 1. Mensch Gesetz Erfüllen--> Richten und verurteilen Gnade/ Bestimmt durch den Geist Ziel---> Frucht bringen (Johannes 15) Weist auf Gnade hin Weist auf Gnade hin Verherrlichen „Frucht“ bringen Römer 8,3 Wie ist es dazu gekommen? Das Gesetz konnte uns nicht helfen, so zu leben, wie es Gott gefällt, weil wir, an die Sünde versklavt, zu schwach sind, es zu erfüllen. Deshalb sandte Gott seinen Sohn zu uns. Er wurde Mensch und war wie wir der Macht der Sünde ausgesetzt. An unserer Stelle nahm er Gottes Verurteilung der Sünde auf sich. Röm. 7,8 Denn ohne das Gesetz wußte ich nichts von der Macht der Sünde in mir. Röm. 8,4 Jetzt können wir den Willen Gottes tun, wie es das Gesetz schon immer von uns verlangt hat; denn jetzt bestimmt Gottes Geist und nicht mehr die sündige menschliche Natur unser Leben. Alles Mark.10,17 Apg. 2,44 Apg. 4,33-37/5,1ff Reicher Jüngling, Gnadenverständnis Gemeinde Alles Matth. 5,27ff+33ff Herz und Gedanken Galater 3,13 Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns Genügen/ Leisten5 10 9 8 7 6 4 3 1 2 5
  • 2. • 1. Das "Gesetz" ist wie eine schwere Last über dem Menschen. Er versucht zwar dem Gesetz zu genügen und die entsprechende Leistung zu bringen, doch er wird den Ansprüchen nie gerecht werden. • 2. Die Folge ist, dass das Gesetz uns richtet und verurteilt. Ein unausweichlicher "Fluch" überschattet den Menschen. • 3. Jesus eröffnet uns einen anderen Weg. Er etabliert die Gnade auf unserer Erde, indem er uns am Kreuz von diesem "Fluch" erlöste. • 4. Er versöhnt den Menschen mit Gott und stellt ihn auf die ewige Gnade. • 5. Das Gesetz übernimmt von nun an die Rolle des Spiegels und verweist uns nach dem "Gesetzesverstoss" auf die Gnade und Barmherzigkeit Gottes. • 6. Das Geschenk der Erlösung durch Jesus Christus (Gnade), weckt in uns das Bedürfnis Gott zu verherrlichen und ihm zu dienen. Er ermuntert uns in Johannes 15, viel Frucht zu bringen. • 7. Das Einhalten des Buchstabens verliert seine Kraft. Jetzt geht es um "alles", nämlich um unser Herz. Nicht nur der Vollzug der Verfehlung gegenüber den Werten Gottes ist daneben, sondern auch die Gedanken und die Herzenshaltung die dazu führen und nach aussen kaum sichtbar sind. Sie werden ohne wenn und aber angesprochen. • 8. Der "reiche Jüngling (Markus 10,16) bekam diese Gnaden- Haltung von Jesus zu spüren. Es genügte Jesus nicht, dass der Mann das Gesetz komplett erfüllte, er sprach ihn auf "Alles" an. • 9. Jesus durfte in Matthäus 5,27ff und ab Vers 33, angesichts der Gnade, das Gesetz auf "Alles" verschärfen. Er legte den Menschen damit eigenartigerweise keine neuen Lasten auf, weil sie ja ständig auf die erwiesene Vergebung und Erlösung (Gnade) zurückgreifen können. • 10. Die erste Gemeinde lebte dieses Gnadenprinzip auf allen Ebenen total aus (Apg. 2,44). Die Apostel lehrten zum Beispiel nicht die Abgabe des 10ten sondern sie gingen davon aus, dass immer "Alles und Jedes" zur Disposition stand. Auf diesem Weg wurden auch alle Bedürfnisse gestillt und keiner hatte zuwenig. Weil Ananias und Saphira in ihren Herzen dieses Prinzip verletzten, waren die sichtbaren Folgen tragisch (Apg. 4,33-37/ 5,1ff). Ihr Tod ist aber nicht ein Beispiel für mangelnde Barmherzigkeit und Gnade Gottes. Nach Aussen handelten sie korrekt, doch Gott liess es nicht zu, dass sich in ihren Herzen etwas anders abspielte als sie darstellen versuchten. Mit anderen Worten, die Gnade lässt sich nicht so leicht missbrauchen (Galater 5,13 Gott hat euch zur Freiheit berufen, meine Brüder und Schwestern! Aber missbraucht eure Freiheit nicht als Freibrief zur Befriedigung eurer selbstsüchtigen Wünsche, sondern dient einander in Liebe.). Es ging also um eine sichtbare Ermahnung und nicht um eine Strafe! • All das funktioniert nicht durch ein selbstgewähltes Einzelgängertum, sondern in einem intakten Miteinander. Die Gnade Gottes wird da erfahrbar, wo zwei oder drei zusammenkommen um diesen Weg miteinander zu gehen (Matth. 18,20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.»). Wir brauchen den Austausch und das Gespräch, damit wir nicht immer wieder in die alten gesetzlichen Muster zurück finden.