ANALYSE DER MARKTBEDINGUNGEN              DER REGION DRESDEN-MEISSEN                    Stand: 24.05.201124.05.2011       ...
Zusammenfassung des Entwicklungskonzeptes undErarbeitung von marketingrelevanten SchwerpunktenSeit 2009 besteht zwischen 1...
Bedeutung der VerkehrsinfrastrukturGegen den konsequenten Ausbau desBundesstraßenetzes bis Riesa sprechen ●   demographisc...
Bedeutung der EnergieinfrastrukturUMSETZUNG DER ENTWICKLUNGSSTRATEGIE –STROM UND GAS sollte heißen. UMSETZUNG DERENTWICKLU...
Bedeutung Wasser, AbwasserUMSETZUNG DER ENTWICKLUNGSSTRATEGIE –HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN WASSER;ABWASSER ●   Studienergebnisse...
Zum Konstrukt „Industriebogen“ ●   Es gibt ein Lenkungsgremium     und Fachräte. Das     Lenkungsgremium "lenkt" 1x im    ...
Untersetzte Bewertung der Entwicklungsflächen●   die einzelnen Entwicklungsflächen habe ich    unter dem jeweiligen Schwer...
Untersetzte Bewertung der EntwicklungsflächenTabelleRanking nach diesem Schema: „grün = 3 Punkte, gelb = 1 Pkt., weiß = 0 ...
Erarbeitung von marketingrelevanten Schwerpunkten●   Voraussetzung für die Entwicklung einer    Marketingstrategie ist ein...
SWOT - InfrastrukturDurch den Industriebogen wurden bereitsbetrachtet:: ●   Verkehrsinfrastruktur ●   Energieinfrastruktur...
SWOT - weitere technische und nicht technische("weiche") Kommunikationsinfrastruktur     Stärken: ●   Verfügbarkeit der Cl...
SWOT - weitere technische und nicht technische("weiche") Kommunikationsinfrastruktur     Chancen: ●   Ansiedlungspolitik d...
SWOT - öffentliche Hand     Stärken: ●   Die globale Stärke Deutschlands und die breit     gefächerte Wirtschaftsförderung...
SWOT - öffentliche Hand     Schwächen: ●   Große Mitbestimmungsbreite von staatlichen     Bedenkenträgern (teils gegensätz...
SWOT - öffentliche Hand     Chancen: ●   Zusammenführung von     Wirtschaftsförderung und     Kreisentwicklung bewirkt, da...
SWOT - öffentliche Hand     Risiken: ●   Die Förderungen von EU, Bund, Land,     Landkreis gehen weiter zurück,     weiter...
SWOT - Finanzierungsquellen     Stärken: ●   Der Markt stellt eine Vielzahl von     Finanzierungsinstrumenten zur Verfügun...
SWOT - Finanzierungsquellen     Chancen: ●   Durch eine Steuerpolitik, die es innovativen     KMU ermöglicht, die Eigenkap...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Repetierfaktoren     Stärken: ●   Deutschland, Sachsen und der Kreis Meißen     können du...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Repetierfaktoren     Schwächen: ●   Die Reserven Deutschlands an fossilen     Brennstoffe...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Repetierfaktoren     Risiken: ●   Werden Restriktionen gegen das o.g. Prinzip     gericht...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Betriebsmittel     Stärken: ●   Sachsen als Wiege des     deutschen Maschinenbaus     hat...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Betriebsmittel     Schwächen: ●   In Sachsen stehen nur "verlängerte     Werkbänke" von F...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Betriebsmittel     Chancen: ●   Die Nutzung des Standortfaktors     "Betriebsmittel" ist ...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Verfügbarkeit vonRaum     Stärken: ●   Regionalplanerisch bis auf die Ebene     Industrie...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Verfügbarkeit vonRaum     Schwächen: ●   Starke Konkurrenz an Flächenangeboten gib     es...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Verfügbarkeit vonRaum     Chancen: ●   Hochqualifizierte Lenkung der Investoren zu     de...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Verfügbarkeit vonRaum     Riskien: ●   Die ablehnende Haltung von Teilen     der Bevölker...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Standortpreise     Stärken: ●   "Der Preis ist der Geldausdruck des Wertes" -     dieser ...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Repetierfaktoren -Standortpreise     Schwächen: ●   Mit dem Industriebogen     konkurrier...
SWOT - Produktionsfaktormärkte - Standortpreise     Chancen: ●   Im Wettbewerb mit Leipzig haben Dresden     und der Indus...
SWOT - Arbeit     Stärken: ●   Die Rahmenbedingungen sind sowohl für     Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer in     Deut...
SWOT - Arbeit    Schwächen:●   Unternehmen sehen in den aus sozialer Sicht    positiven Rahmenbedingungen    Standortnacht...
SWOT - Arbeit     Chancen: ●   Im Sinne von "Wohlstand für alle" muss es gelingen,     dass sich Arbeitgeber und Arbeitneh...
SWOT - Arbeit     Risiken: ●   Aufgrund der Konzernstrukturen wird das Gros     der Gewinne im Westen abgeschöpft und die ...
SWOT - Beschaffungsbedingungen     Stärken: ●   Durch die zentrale Lage in Europa liegen     Deutschland / Sachsen / Meiße...
SWOT - Beschaffungsbedingungen     Schwächen: ●   Aufgrund der Konzentration der Industrie im     Westen und Süden Deutsch...
SWOT - Beschaffungsbedingungen     Chancen: ●   Sollte der Trend anhalten, dass sich Transporte     verteuern, nehmen die ...
SWOT - Beschaffungsbedingungen     Risiken: ●   Sollte der Trend anhalten, dass sich     Transporte verteuern, nehmen die ...
SWOT - Absatzbedingungen - Kommunikation     Stärken: ●   Es besteht eine Vielzahl     von Kommunikations-     instrumente...
SWOT - Absatzbedingungen - Kommunikation     Schwächen: ●   Speziell im Landkreis Meißen fehlt es an     klaren Kommunikat...
SWOT - Absatzbedingungen - Kommunikation     Chancen: ●   Wird die Vielzahl an Kommunikations-     instrumenten auf Effizi...
SWOT - Absatzbedingungen - Kommunikation     Risiken: ●   Aus (vielleicht sogar unbewussten)     egoistischen Erwägungen (...
SWOT - Absatzbedingungen - Recycling     Stärken: ●   Deutschland hält bei der Wiederverwertung     von Metallen, Glas und...
SWOT - Absatzbedingungen - Recycling     Schwächen: ●   Deutschland ist bei vielen Rohstoffen aber     auch führend im Ver...
SWOT - Absatzbedingungen - Recycling     Chancen: ●   Durch den Nachfragedruck wird Deutschland     gezwungen, beim Recycl...
SWOT - Absatzbedingungen - Recycling     Risiken: ●   Mit Recycling kann langfristig der steigende     Badarf an bestimmte...
SWOT - Absatzbedingungen - Markt     Stärken: ●   Für die Erschließung neuer Märkte ist     Deutschland offen, wenig Korru...
SWOT - Absatzbedingungen - Markt     Schwächen: ●   Ostdeutschland ist "besser als sein Ruf".     Der Markt bietet mehr Ch...
SWOT - Absatzbedingungen - Markt     Chancen: ●   Durch eine Verbesserung des Images können     auch die Chancen des Markt...
Politische Verhältnisse     Stärken: ●   Deutschland gilt als ein Land mit stabilen     politischen Verhältnissen. Weder d...
Politische Verhältnisse     Schwächen: ●   Die hohe Zahl von Unzufriedenen drückt sich     vor allem in einer sehr hohen Z...
Politische Verhältnisse     Chancen: ●   Gelingt es, dass die Touristen die Botschaft     "weltoffenes Sachsen/Dresden" mi...
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Analyse der Marktbedingungen der Region Dresden-Missen
Stand: 25.05.2011

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  1. 1. ANALYSE DER MARKTBEDINGUNGEN DER REGION DRESDEN-MEISSEN Stand: 24.05.201124.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 1
  2. 2. Zusammenfassung des Entwicklungskonzeptes undErarbeitung von marketingrelevanten SchwerpunktenSeit 2009 besteht zwischen 15 Partnern imnördlichen Landkreis eine Partnerschaft, die2010/11 in eine Willenserklärung mündete,um die traditionsreiche, aber auch innovativeund prosperierende Industrieregion imnördlichen Teil des Landkreises Meißengemeinsam unter dem BergriffIndustriebogen Region Dresden zuentwickeln und zu vermarkten.Blindcheck der Daten v. Invest Saxony:Branchen: Metall, Maschinenbau, ChemieKeine Unternehmen aus der RegionNicht erfasst: Elektronik, LogistikBei Elektronik nur Wacker, bei Logistik nurDachser24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 2
  3. 3. Bedeutung der VerkehrsinfrastrukturGegen den konsequenten Ausbau desBundesstraßenetzes bis Riesa sprechen ● demographische Entwicklung ● Randlage im Ballungsraum ● BAB-Anschlüsse realistisch für Pkw von jetzt 40 min auf künftig 30 und Schwerlast von jetzt 60 auf künftig 50 min. 4-spuriger Ausbau unrealistisch! ● Chancen bei Ausbau einer Staustufe bei Riesa in Kooperation mit Tschechien - derzeit aber politisch nicht gewollt. Synergien durch Umschlaghafen und bei der Energiegewinnung ● Hafenausbau bleibt problematisch wegen Ausbau Logistikzentrum am Alberthafen24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 3
  4. 4. Bedeutung der EnergieinfrastrukturUMSETZUNG DER ENTWICKLUNGSSTRATEGIE –STROM UND GAS sollte heißen. UMSETZUNG DERENTWICKLUNGSSTRATEGIE – ENERGIE ● Energetische Ressourcen, wie konkret bei der geothermalen-, solarthermischen- und mikrobiologischen Prozessenergie, sind im Verhältnis zur Gesamtenergienutzung, weltweit fast vollständig unberücksichtigt ● OPAL-Gasleitung kreuzt die Region (Lampertswalde, Ebersbach, Priestewitz) - welcher energieintesive Industriezweig könnte davon profitieren???? ● Ungelöstes Problem der Energie-Zwischen- speicherung - das könnte ein Markt sein!24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 4
  5. 5. Bedeutung Wasser, AbwasserUMSETZUNG DER ENTWICKLUNGSSTRATEGIE –HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN WASSER;ABWASSER ● Studienergebnisse von MORO / REGKLAM einarbeiten; am besten ein Wasserschutzkonzept (also Hochwasserschutz PLUS Wasserspeichersysteme an Elbe und Röder - Synergie Staustufe Riesa! Polder Folbern, Poldersystem Rähnitz-Volkersdorf; Suche nach Speichermöglichkeiten in den Extremtrockenlagen der Großenhainer Pflege) ● Die vorhandenen Überkapazitäten des AZV Kalkreuth auszuwerten und nutzbar machen. AZV ist seit Jahren ineffizient. Mitarbeit von Ebersbach und Lampertswalde?24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 5
  6. 6. Zum Konstrukt „Industriebogen“ ● Es gibt ein Lenkungsgremium und Fachräte. Das Lenkungsgremium "lenkt" 1x im halben Jahr. Wie die Fachräte arbeiten, dazu gibt es bisher keine Aussage ● Dem Lenkungsgremium kommen von der Sache her legislative Aufgaben zu (also Aufgaben- stellung und Kontrolle) - die Fachräte sind wahrscheinlich aber auch nur beratende Organe. ● Es fehlt an einer klaren Exekutiv- Struktur Aufgabenprallelogramm zw. WRM und Kreisentwicklungs- amt24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 6
  7. 7. Untersetzte Bewertung der Entwicklungsflächen● die einzelnen Entwicklungsflächen habe ich unter dem jeweiligen Schwerpunkt als Kommentar bewertet.● Als Trinkwassereinzugsgebiet haben große Teile der Region eine besondere Bedeutung; als Hochwasserschutzzone haben große Teile eine besondere Bedeutung - statt von Regenwasserbeseitigung Regenwasser- speicherung? In der Tabelle "Vergleich der potentiellen Entwicklungsflächen"-> “Entsorgung" von Regen rot, die Speicherung grün und Überlauf gelb.● Konversionsflächen (aus Brachen) sind raumplanerisch höher zu bewerten als die Beseitigung von Ackerflächen. - in der Spalte "sonstige Hinweise" Bewertung der Konver- sionsflächen "grün" und der Ackerflächen "rot" - sonstige "gelb" .24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 7
  8. 8. Untersetzte Bewertung der EntwicklungsflächenTabelleRanking nach diesem Schema: „grün = 3 Punkte, gelb = 1 Pkt., weiß = 0 Pkt., rot = -3“Auswertung:Hohe Punktzahl: gute allgemeine Vermarktungschancen, negative Punktzahl: schlechteallgemeine Vermarktungschancen.Was nützt das Ranking bei der Vermarktung?Die Tabelle ist ein gutes Instrument, um zu bewerten, für welches Unternehmen sichwelcher Standort am besten eignet.Das Ranking kann entsprechend den Bedürfnissen des Unternehmens angepasst werden.Beispiel: für ein Unternehmen mit hohem Energiebedarf, aber geringen logistischenErfordernissen oder mit Bahntransport-Option steht das jetzt letztplatzierte ZIP plötzlichviel besser da.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 8
  9. 9. Erarbeitung von marketingrelevanten Schwerpunkten● Voraussetzung für die Entwicklung einer Marketingstrategie ist eine Zieldefinition für Außen- und Innenmarketing.● Dafür braucht díe Region ein vermarktbares Image.● Dazu ist das bestehende Image zu erfassen, zu analysieren und abzuleiten, was getan werden muss, um das Image entsprechend den Zielvorstellungen zu verändern.● Dafür wiederum ist eine SWOT-Analyse auszuführen, die nicht nur die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Gewerbeflächen enthält, sondern auch die der betrachteten Region – herunter gebrochen auf die Ebenen Europa und Deutschland / Mitteldeutschland und Sachsen / Region Dresden und Kreis Meißen / Industriebogen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 9
  10. 10. SWOT - InfrastrukturDurch den Industriebogen wurden bereitsbetrachtet:: ● Verkehrsinfrastruktur ● Energieinfrastruktur: ● Kommunikationsinfrastruktur (nur technisch betrachtet - noch abzuarbeiten: nicht technische Kommunikationsinfrastruktur) ● Wasserversorgung und Entsorgungs- infrastruktur (nur Abwasser) noch abzu- arbeiten: Entsorgung Industrieabfälle, Wiederaufbereitung, Weiterverwertung24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 10
  11. 11. SWOT - weitere technische und nicht technische("weiche") Kommunikationsinfrastruktur Stärken: ● Verfügbarkeit der Cluster, gute Sprachen- kompetenz in den Clustern Schwächen: ● Beteiligung an den Clustern nur mit viel Mühe zu erschließen, nahezu keine Beteiligung an Social media, Sprachenkompetenz auf Ebene Kreis Meißen nicht mehr erkennbar ● bei "verlängerten Werkbänken" findet die Kommunikation wo anders statt24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 11
  12. 12. SWOT - weitere technische und nicht technische("weiche") Kommunikationsinfrastruktur Chancen: ● Ansiedlungspolitik durch Mitwirkung in den in Frage kommenden Clustern und Bereitstellung besonders günstiger Flächen ● Teilnahme an Sozialen Netzwerken mit dem Ziel der Gewinnung von Investoren. Platzierung von Zukunfsttechnologie- Unternehmen mit Hauptsitz in der Region. Risiken ● geringe Vertretung des Industriebogens in den verfügbaren Clustern, Cluster weitgehend regional aufgeteilt; ● Einstieg io Sozialen Netzwerken erfolgt verspätet, ● Haupsitz von Zukunfsttechnologie- Unternehmen nicht hier, weil Standortfaktoren nicht ausreichend gut sind.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 12
  13. 13. SWOT - öffentliche Hand Stärken: ● Die globale Stärke Deutschlands und die breit gefächerte Wirtschaftsförderung im Freistaat Sachsen. ● Meißen hat eine eigene, spezialisierte Wirtschaftsförderungsgesellschaft, ● Die Industriebogenregion ist durch die Mitgliedschaft des Landkreises und seine leitende Mitarbeit in den Lenkungsgremien privilegiert.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 13
  14. 14. SWOT - öffentliche Hand Schwächen: ● Große Mitbestimmungsbreite von staatlichen Bedenkenträgern (teils gegensätzlicher Ausrichtung) führen zu jahrelangen Genehmigungsverfahren ● erhebliche Markteintrittsbarrieren, besonders wenn Patente ganze Branchen revolutionieren - Deutschland schützt eher den etablierten Markt als den Newcommer ● Wirtschaftsförderung des Landkreises Meißen ausgegliedert und damit auch gedanklich ausgegliedert ● Abspaltung der Wirtschaftsförderung von der Kreisentwicklung - Kompetenzprobleme, Wirtschaftsförderung nicht erkennbar Chefsache24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 14
  15. 15. SWOT - öffentliche Hand Chancen: ● Zusammenführung von Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung bewirkt, dass Ansprechpartner der Landkreis ist - für Außenmarketing: Ansprechpartner ist der Landrat, weil Ansiedlung Chefsache ist ● eine externe Gesellschaft (für die WRM dann der falsche Name wäre) konzentriert sich auf die Vermarktung des Standorts24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 15
  16. 16. SWOT - öffentliche Hand Risiken: ● Die Förderungen von EU, Bund, Land, Landkreis gehen weiter zurück, weitere Restriktionen behindern die Entwicklung innovativer Märkte. ● Der populäre Mainstream, gegen alles zu sein, was sich vor der eigenen Haustür verändert, dauert an und verstärkt sich noch ● Die finanzielle Schwäche der beteiligten Kommunen verhindert eine ausreichende finanzielle Ausstattung des Industriebogens.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 16
  17. 17. SWOT - Finanzierungsquellen Stärken: ● Der Markt stellt eine Vielzahl von Finanzierungsinstrumenten zur Verfügung. Schwächen: ● Gemutmaßte niedrige Eigenkapitalquote (damit geringe Sicherheiten) in Deutschland schreckt Risikokapitalgeber ab, erst recht (u.a. aufgrund von Vorurteilen in Ostdeutschland und in besonders an weniger dynamischen Standorten. ● Steuerprogression trifft überwiegend die KMU so dass kaum Gewinn-Thesaurierung möglich ist.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 17
  18. 18. SWOT - Finanzierungsquellen Chancen: ● Durch eine Steuerpolitik, die es innovativen KMU ermöglicht, die Eigenkapitaldecke zu stärken, könnten auch bessere Bedingungen für Risikokapitalgeber geschaffen werden, so dass deren Investitionsbereitschaft steigt Risiken: ● Risikokapitalgeber sind oft nur durch staatliche Ausfallbürgschaften zu gewinnen, die Lenkung des Marktes in die eigene Region mittels Ausfallbürgschaften ist ein gefährliches Geschäft zulasten der Steuerzahler.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 18
  19. 19. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Repetierfaktoren Stärken: ● Deutschland, Sachsen und der Kreis Meißen können durch ihren derzeitigen Energiemix ihren Energiebedarf decken. ● Deutschlands Armut an metallischen und mineralischen Rohstoffen wird durch eine gut entwickelte Recyclingwirtschaft teilweise kompensiert.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 19
  20. 20. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Repetierfaktoren Schwächen: ● Die Reserven Deutschlands an fossilen Brennstoffen gehen zurück, Kernenergie gilt als zu riskant. Damit wird gegenwärtig nur 6% der Energie aus risikoarmen Energieträgern gewonnen. ● Restriktionen und Mentalität ("Grüne Energie ja aber nicht gerade vor meiner Tür") verhindern einen schnellen Schwenk auf Alternativen. Deutschland ist von Rohstoffimporten abhängig, die als Ressourcen immer knapper und deshalb immer teurer werden.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 20
  21. 21. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Repetierfaktoren Risiken: ● Werden Restriktionen gegen das o.g. Prinzip gerichtet, sind im Kreis Meißen z.B. keine Pumpspeicherwerke möglich, im Elbtal können wegen Störung der Aussichten keine Windenergie und kein Solarstrom gewonnen werden. ● Bei Rohstoffen entstehen Engpässe, die ganze Wertschöpfungsketten zusammenbrechen lassen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 21
  22. 22. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Betriebsmittel Stärken: ● Sachsen als Wiege des deutschen Maschinenbaus hat auch über die Jahre der DDR hinweg eine ungebrochene Tradition, weshalb es viele hoch qualifizierte Fachkräfte mit Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten gibt, die durch Wettbewerber nicht so schnell aufzuholen sind.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 22
  23. 23. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Betriebsmittel Schwächen: ● In Sachsen stehen nur "verlängerte Werkbänke" von Firmen mit Zentralen in alten Bundesländern, weshalb die Stärken vor Ort nur unzureichend ausgeschöpft werden. ● Standortentscheidungen gegen Sachsen sind nicht immer rational und werden auch deshalb falsch getroffen, weil Führungskräfte hier nicht verwurzelt sind. ● Weil entsprechende Entscheidungsträger vor Ort fehlen, bilden sich auch nur selten Cluster heraus, durch die sich Standortvorteile potenzieren.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 23
  24. 24. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Betriebsmittel Chancen: ● Die Nutzung des Standortfaktors "Betriebsmittel" ist durch strategische überbetriebliche Zusammenarbeit zu erreichen. Hier muss die Kreisentwicklung (Wirtschaftsförderung) als Moderator im wohlverstandenen Eigeninteresse agieren. Standortvorteile müssen aktiv kommuniziert werden. Risiken: ● "Verlängerte Werkbänke" können zurückgezogen oder wieder aufgeklappt werden. Das Fehlen von wenigstens  einer Konzernzentrale im "Revier" führt zu hoher Volatilität in den Unternehmens-entwicklungen am Standort, auf dem Arbeitsmarkt und in der Folge bei den öffentlichen Haushalten.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 24
  25. 25. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Verfügbarkeit vonRaum Stärken: ● Regionalplanerisch bis auf die Ebene Industriebogen herunter vorgeplante Gewerbestandorte (44 verfügbare Gewerbeflächen im Landkreis Meißen, davon 17 im Industriebogen, 11 detailliert untersucht durch K&K (siehe dort)24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 25
  26. 26. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Verfügbarkeit vonRaum Schwächen: ● Starke Konkurrenz an Flächenangeboten gib es schon im eigenen Landkreis. Für Ansiedlung von Photovoltaik interessante industrielle und landwirtschaftliche  Brachflächen sind in der Datenbank des Landkreises nicht erfasst. ● Aufgrund der Topologie ist die Rückhaltung von Wasser (siehe Standortfaktor Wasser) schwierig, die Bereitschaft, dafür große Flächen zu opfern, ist eher gering. Die Errichtung einer Staustufe an der Elbe bei Riesa zugunsten der Binnenschifffahrt und zur Deckung des Wasserbedarfs der Industrie ist nicht im Fokus der Politik.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 26
  27. 27. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Verfügbarkeit vonRaum Chancen: ● Hochqualifizierte Lenkung der Investoren zu den für sie am besten geeigneten Gewerbestandorten können einem Preisdumping im Flächenwettbewerb entgegenwirken. ● Mit der Einrichtung eines Brachflächenkatasters beim Landkreis / Industriebogen können Flächen sinnvoll, subventioniert und Flächenressourcen schonend angeboten werden. ● Mit dem Bau einer Staustufe können die Bedürfnisse umweltschonender Transportlogistik und der Wasserbedarf der Industrie gedeckt werden ohne die knappen Trinkwasserressourcen der Region in Anspruch zu nehmen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 27
  28. 28. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Verfügbarkeit vonRaum Riskien: ● Die ablehnende Haltung von Teilen der Bevölkerung gegen jedwede Veränderung und naturschutzfachliche Hürden einerseits, die Interessen einer wenig kompromissbereiten Schifffahrtlobby, die unter der zunehmenden Austrocknung der Elbe leidet. ● Andererseits lassen bei allen über den Regionalplan hinausgehenden Veränderungen eine Umsetzungsperspektive von unter 20 Jahren nicht realistisch erscheinen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 28
  29. 29. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Standortpreise Stärken: ● "Der Preis ist der Geldausdruck des Wertes" - dieser ökonomische Grundsatz spiegelt sich auch beim Vergleich von vergleichbaren Grundstückspreisen innerhalb Deutschlands wieder. Zusammenhängende Flächengrößen wie in Sachsen sind in anderen Bundesländern entweder gar nicht oder nicht mit der Rahmenbedingung Flughafennähe / Verkehrsflugplatz zu haben.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 29
  30. 30. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Repetierfaktoren -Standortpreise Schwächen: ● Mit dem Industriebogen konkurriert vor allem Leipzig mit einem Überangebot an Standorten mit deutlich besseren Rahmen- bedingungen durch die Nähe und den räumlichen Zusammenhang zum Logistikflughafen, aber auch Dresden hat noch genügend Potential für Großansiedlungen mit ähnlichen und besseren Standortbedingungen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 30
  31. 31. SWOT - Produktionsfaktormärkte - Standortpreise Chancen: ● Im Wettbewerb mit Leipzig haben Dresden und der Industriebogen gemeinsam den Vorteil, dass Dresden ein herausragender Forschungsstandort ist, in Konkurrenz zu Dresden und dem Verdichtungsraum um Dresden hat der Industriebogen die deutlich günstigeren Preise anzubieten. Hält der Trend der Urbanisierung an, dürften die Grundstückspreise im Ballungsraum eher steigen, was die Chancen für den Industriebogen erhöht. Risiken: ● Sinkt der Verkehrswert aufgrund zu vieler Flächenausweisungen weiter, d.h. wachsen die Flächenausweisungen schneller als die Nachfrage, reduzieren sich die Vorteile des Industriebogens gegenüber Dresden. Leibnitz-Institut24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 31
  32. 32. SWOT - Arbeit Stärken: ● Die Rahmenbedingungen sind sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer in Deutschland und in Ostdeutschland "verhältnismäßig". Entgegen der weitläufigen Annahme arbeiten die Deutschen eher kürzer als andere. Dies sollte ebenso wie die negativ diskutierten aber dennoch hohen Sozialleistungen für das soziale Klima ein Vorteil sein. ● Durch moderate Lohnentwicklung seit 2000 ist Deutschland und besonders Ostdeutschland sicher durch die Krise gekommen und wettbewerbsfähig. Lohnstückkosten liegen z.T. unter denen in Osteuropa. ● Die Voraussetzungen sind günstig, unter diesen Bedingungen auf dem internationalen Markt zu bestehen und an weiteren Zuwächsen dennoch auch die Arbeitnehmer angemessen zu beteiligen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 32
  33. 33. SWOT - Arbeit Schwächen:● Unternehmen sehen in den aus sozialer Sicht positiven Rahmenbedingungen Standortnachteile. Studien belegen aber das Gegenteil. Dennoch lassen sich Unternehmen nicht immer davon abhalten, in so genannten Billiglohnländern zu investieren.● Die niedrigeren Löhne in Ostdeutschland führen tendenziell zum Abwandern von Arbeitskräften in lohnstärkere Regionen. Der demografische Wandel beschleunigt diesen Prozess.● Aufgrund fehlender Konzernzentralen fließen die hohen Einkünfte der Firmenlenker nicht in den ostdeutschen Wertkreislauf, so dass deren Impulse für die regionale Wertschöpfung fehlen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 33
  34. 34. SWOT - Arbeit Chancen: ● Im Sinne von "Wohlstand für alle" muss es gelingen, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer bzgl. der Rahmenbedingungen für Arbeit in einem Boot sehen. Durch die (noch) geringeren Standards im Osten ergeben sich leichte Standortvorteile. Diese sollten auch nicht verloren gehen, wenn die Arbeitnehmer angemessen an den Unternehmensgewinnen beteiligt werden. Diese Anreize sollten dem Abwandern entgegenwirken. ● Die Löhne werden trotz anderer Einrede wettbewerbsfähig bleiben. Durch die Wiederankopplung der Löhne an das Wirtschaftswachstum kann eine höhere Zufriedenheit der Arbeitskräfte erzielt und das Abwandern eingebremst werden. Durch den demografischen Wandel mit seinem Rückgang an Erwerbsfähigen wird selbst bei sinkender Beschäftigtenzahl die Arbeitslosigkeit nicht steigen und die Nachfrage nach Fachkräften die Löhne dagegen eher steigen lassen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 34
  35. 35. SWOT - Arbeit Risiken: ● Aufgrund der Konzernstrukturen wird das Gros der Gewinne im Westen abgeschöpft und die Arbeitskräfte im Osten werden an den Zuwächsen nicht angemessen beteiligt. Die im Osten erwirtschafteten Gewinne fließen nicht in den ostdeutschen Wertkreislauf. Dies verhindert das Entstehen eines selbsttragenden Aufschwungs. ● Infolge des demografischen Wandels und fehlender Einwanderung wird die Nachfrage an Fachkräften nicht mehr zu befriedigen sein und die Unternehmen werden daraufhin an Standorte wechseln, in denen ausreichend Fachkräfte verfügbar sind.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 35
  36. 36. SWOT - Beschaffungsbedingungen Stärken: ● Durch die zentrale Lage in Europa liegen Deutschland / Sachsen / Meißen / der Industriebogen in bezug auf den Ost-West- Handel per se günstig. ● In Bezug auf Betriebsmittel, die aus Osteuropa importiert werden um damit Waren zu erzeugen, die in Westeuropa abgesetzt werden sollen, liegt der Osten "auf halbem Weg" günstiger.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 36
  37. 37. SWOT - Beschaffungsbedingungen Schwächen: ● Aufgrund der Konzentration der Industrie im Westen und Süden Deutschlands sind - von bestimmten Betriebsmitteln abgesehen - dort Beschaffungsbedingungen im Allgemeinen günstiger. ● Im Welthandel haben Standorte in der Nähe von Überseehäfen Vorteile, sofern im Produktionsprozess Betriebsmittel im Verhältnis zum Endprodukt massereicher sind. ● Bei Produkten, die eine lange Lieferkette haben, sind große Ballungsräume günstiger.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 37
  38. 38. SWOT - Beschaffungsbedingungen Chancen: ● Sollte der Trend anhalten, dass sich Transporte verteuern, nehmen die Beschaffungsbedingungen bei Standortentscheidungen an Gewicht zu. ● Für Unternehmen in regionalen Wertschöpfungsketten ist das ein Vorteil. Bei überregionalen Wertschöpfungsketten haben Standorte in Sachsen / Meißen / dem Industriebogen als "verlängerte Werkbank" einen Vorteil, wenn im Produktionsprozess Betriebsmittel aus Osteuropa verarbeitet werden, die im Verhältnis zum Endprodukt massereicher sind als das für Westeuropa bestimmte Endprodukt. ● Umgekehrt sind massearme Einzelprodukte, deren Lieferkettenende in Osteuropa liegen soll, bis nahe der Grenze in großen Einheiten günstiger zu transportieren und erst am Ende in (annähernd) Konsumentengröße zu konfektionierten, was grenznahe Standorte ebenfalls begünstigt.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 38
  39. 39. SWOT - Beschaffungsbedingungen Risiken: ● Sollte der Trend anhalten, dass sich Transporte verteuern, nehmen die Beschaffungsbedingungen bei Standortentscheidungen an Gewicht zu. ● Dies kann bei bestimmten Produkten auch dazu führen, dass die Produktion näher an den Lieferanten oder näher an den Endkunden verlegt wird. ● An einem exportabhängigen Standort kann das ein Nachteil sein.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 39
  40. 40. SWOT - Absatzbedingungen - Kommunikation Stärken: ● Es besteht eine Vielzahl von Kommunikations- instrumenten - Kammern, Fachverbände, Verbünde, Institutionen, eingetragenen Vereinen und losen Bündnissen bis zur Landkreisebene hinunter, die sich der Aufgabe stellen, Wertschöpfungsketten aufzubauen, in Gang zu setzen und am Laufen zu halten.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 40
  41. 41. SWOT - Absatzbedingungen - Kommunikation Schwächen: ● Speziell im Landkreis Meißen fehlt es an klaren Kommunikationsstrukturen durch die Parallelität von Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung. Neben der WRM gibt es weitere auf Kreisebene arbeitende und mit Wirtschaftsförderung befasste Einheiten. Es fehlt aber insgesamt an einer klaren, nachvollziehbaren Struktur. ● Eine Grundschwäche in Deutschland bis hinunter zum einzelnen Standort ist mangelhafte Sprachenkompetenz. In einem Angebotsmarkt erwartet der umworbene Konsument, in einer ihm vertrauten Sprache angesprochen zu werden.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 41
  42. 42. SWOT - Absatzbedingungen - Kommunikation Chancen: ● Wird die Vielzahl an Kommunikations- instrumenten auf Effizienz in Bezug auf Wertschöpfungsketten ausgerichtet, werden die Teilnehmer den Nutzen spüren und die Kommunikation mehr und mehr zu einem von selbst laufenden Prozess. ● Kommunikationsinstrumente, die keine Effekte generieren, sind dann auch schnell auszumachen und zu liquidieren. Absatz sollte mehrsprachig (mindestens englisch) betrieben werden. ● Der Ausbau eines Netzwerkes von "Fremdsprachenhelfern" sollte Sprachbarrieren weiter abbauen helfen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 42
  43. 43. SWOT - Absatzbedingungen - Kommunikation Risiken: ● Aus (vielleicht sogar unbewussten) egoistischen Erwägungen (Sicherung des eigenen Jobs oder Geschäfts) heraus bleibt das Dickicht an Kommunikations- instrumenten erhalten und es gelingt nicht, die Informationen effizient zu filtern. ● Aufgrund einseitiger ("fachidiotischer") Qualifikation gelingt es den Akteuren nicht, Prozesse ganzheitlich zu durchdringen. Sie haben nur den kurzfristigen eigenen Vorteil im Fokus und lassen sich nicht mehr auf mittel- und langfristige Kooperation ein. ● Die sprachlichen Barrieren bleiben erhalten, weil es nicht gelingt, eine öffentliche Grundstimmung zugunsten von Mehrsprachigkeit zu erzeugen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 43
  44. 44. SWOT - Absatzbedingungen - Recycling Stärken: ● Deutschland hält bei der Wiederverwertung von Metallen, Glas und Papier weltweit eine führende Position, beim Baustoffrecycling ist Deutschland auf gutem Weg, ebenso bei der Wiederaufbereitung von Abwasser und bei der Verwertung von Bioabfällen. ● Der Kreis Meißen beherrscht seine Stoffkreisläufe.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 44
  45. 45. SWOT - Absatzbedingungen - Recycling Schwächen: ● Deutschland ist bei vielen Rohstoffen aber auch führend im Verbrauch. Bei Papier werden die Nachhaltigkeitsgrenzen weit überschritten. Engpässe drohen auch bei anderen Rohstoffen, vor allem bei seltenen Metallen. ● Bestimmte Wiederverwertungssysteme sind nicht effizient ("Grüner Punkt"). ● Im Industriebogen ist die Abwasserbeseitigung besonders teuer, aufgrund langer Leitungen und nicht optimal ausgelasteter Netze. ● Durch den hohen Anteil des Braunkohle- Abraums ist der Anteil nichtverwertbarer abiotischer Roh- und Begleitstoffe in Sachsen besonders schlecht.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 45
  46. 46. SWOT - Absatzbedingungen - Recycling Chancen: ● Durch den Nachfragedruck wird Deutschland gezwungen, beim Recycling weiter voranzugehen. Dies gilt bis hinunter in die Regionen. Werden weitere Kooperationen nach dem Vorbild der Berzelius Metall Gruppe aufgebaut, bestehen gute Chancen, die hier mit führendem Know How auch besonders günstige Absatzbedingungen zu schaffen. ● Das Recycling von Biomasse kann in der Region von besonderem Vorteil sein an Standorten, in denen Wasserrückhaltung durch Polder erfolgen soll. Biomasseheizkraftwerk24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 46
  47. 47. SWOT - Absatzbedingungen - Recycling Risiken: ● Mit Recycling kann langfristig der steigende Badarf an bestimmten Rohstoffen nicht gedeckt werden. ● Unterschiedliche Interessenslagen in bezug auf den zu recycelnden Rohstoff machen Kooperationen schwierig. ● Stark schwankende Weltmarktpreise verhindern Kontinuität und Planungssicherheit. ● Die geringe Akzeptanz von Biogasanlagen aufgrund von Geruchsbelästigungen zwar unterhalb der Grenzwerte der TA-Luft macht es zunehmend schwieriger, Biomasse zu verarbeiten.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 47
  48. 48. SWOT - Absatzbedingungen - Markt Stärken: ● Für die Erschließung neuer Märkte ist Deutschland offen, wenig Korruption und das Kartellrecht sichern auch KMU und Newcommern den Zugang zu den Märkten, dazu kommt besonders in Ostdeutschland die Offenheit für Neues. Der Ostdeutsche Verbrauchermarkt eignet sich als gesamtdeutsches Versuchsfeld. "Was im Osten funktioniert, funktioniert in ganz Deutschland". ● Die in Mitteldeutschland vorhandenen Cluster bieten gute Voraussetzungen für die Einbindung der Industriebogen-Standorte.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 48
  49. 49. SWOT - Absatzbedingungen - Markt Schwächen: ● Ostdeutschland ist "besser als sein Ruf". Der Markt bietet mehr Chancen als tatsächlich genutzt werden. Da die mit Fördermitteln geschaffenen Patente privatisiert statt sozialisiert werden, gehen Fördermittel des Freistaates bei exterritorial angesiedelten Unternehmen ein, und dem Land verloren.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 49
  50. 50. SWOT - Absatzbedingungen - Markt Chancen: ● Durch eine Verbesserung des Images können auch die Chancen des Marktes besser genutzt werden. Die Forschungsförderung muss daran geknüpft werden, dass der Fördermittelgeber von Patentrechten zumindest nicht ausgeschlossen wird. ● In der Regel sollen Ergebnisse von FuE Open- Source-Strukturen haben, damit vor allem ortsansässige KMU sich in resultierende Wertschöpfungsketten einbringen können. Risiken: ● Die Bindung der Fördermittelregelung an die Intentionen des Fördermittelgebers wird auf erhebliche Widerstände der Wirtschafts- und Forschungslobby stoßen und sich mithin schwer durchsetzen lassen, wenn andere Länder bei dieser Regelung nicht mitziehen.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 50
  51. 51. Politische Verhältnisse Stärken: ● Deutschland gilt als ein Land mit stabilen politischen Verhältnissen. Weder der erdrutschartige Wahlsieg der Grünen in Baden-Württemberg noch die wankelmütige Haltung der Bundesregierung zum Atomausstieg hat die Konjunktur eingebremst. ● In Sachsen ist zudem langfristig eine vergleichbare Änderung politischer Verhältnisse nicht zu erkennen - dies gilt bis hinunter in die lokalen Verhältnisse.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 51
  52. 52. Politische Verhältnisse Schwächen: ● Die hohe Zahl von Unzufriedenen drückt sich vor allem in einer sehr hohen Zahl an Nichtwählern aus. Dies führt prozentual auch zu einer höheren  Präsenz extremistischer Parteien in den Parlamenten, was dem guten Ruf Deutschlands in der Welt wiederum Schaden zufügt. ● Insbesondere Sachsen ist bei Rechtsextremismus (Wahlen, Gewalttaten, Aufmärsche) führend, und innerhalb Sachsens wiederum der Kreis Meißen gleich hinter der sächsischen Schweiz, in der ortsgenauen Statistik fallen Orte im Umfeld des Industriebogens besonders auf.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 52
  53. 53. Politische Verhältnisse Chancen: ● Gelingt es, dass die Touristen die Botschaft "weltoffenes Sachsen/Dresden" mitnehmen, ist dies ein wichtiger Marketingeffekt, der auch Investoren überzeugen kann. Risiken: ● Durch unberechenbare deutsche Positionen in internationalen Konflikten kann Deutschland das gute Image in der Welt auch schnell wieder verlieren. ● Bekommt man in Sachsen den Rechtsextremismus, die latente Ausländerfeindlichkeit und breite Ablehnung von Zuwanderung nicht in Griff, wird sich Sachsen und insbesondere der Industriebogen nicht als Zukunftsstandort entfalten können.24.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 53
  54. 54. Quellen und weiterführende Links ● Klicken Sie auf den Tab Notizen auf der facebook Seite. Dort finden Sie unter der jeweiligen Überschrift Quellenangaben und weiterführende Links. Sie haben dort auch die Möglichkeit zu kommentieren. ● Verfasser: Klaus Kroemke ● Radeburg, den 24.05.201124.05.2011 Wirtschaftsregion Dresden-Meißen 54

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