Diese Präsentation wurde erfolgreich gemeldet.
Wir verwenden Ihre LinkedIn Profilangaben und Informationen zu Ihren Aktivitäten, um Anzeigen zu personalisieren und Ihnen relevantere Inhalte anzuzeigen. Sie können Ihre Anzeigeneinstellungen jederzeit ändern.

Ichmedien.pdf

386 Aufrufe

Veröffentlicht am

  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Ichmedien.pdf

  1. 1. Privatsphäre in sozialen Medien<br />am Beispiel von Facebook und studiVZ<br />
  2. 2. Kannst du dich noch an die Zeit ohne Facebook und studiVZ erinnern? Wahrscheinlich weißt du nicht einmal mehr, wann genau das alles angefangen hat…<br />Zunächst war in Deutschland nur studiVZ bekannt, eine Plattform, auf der Studenten mit Kommilitonen chatten und sich über den Unialltag austauschen können. <br />Die Online-Community ging 2005 ins Netz und hat inzwischen über 6 Millionen Mitglieder. <br />Mittlerweile finden sich jedoch auch Auszubildende und Berufstätige dort und es geht längst nicht mehr nur um das Studium.<br />Es wird gegruschelt, gepostet, man schreibt sich Nachrichten und kommentiert Fotos und Beiträge anderer. <br />
  3. 3. Nach einer Weile wurde auch Facebook in Deutschland populär. <br />Ähnlich wie StudiVZ ging die Website 2004 für die Studenten der <br />Harvard Universität online, kurze Zeit später wurde sie auch in <br />ganz Amerika freigeschaltet. Seit 2008 gibt es Facebook nun auch<br />auf Deutsch.<br />© Alexander Klaus / PIXELIO<br />Auch hier geht es hauptsächlich darum, Kommentare und Fotos <br />zu posten, Freunde anzustupsen und mit ihnen zu chatten.<br />
  4. 4. Wie beeinflussen nun die beiden Online-Communities die Privatsphäre der Individuen?<br />
  5. 5. Die Statusmeldungen oder auch der <br />Buschfunk ermöglichen es dem User, <br />seine momentanen Aktivitäten und <br />Gefühle für alle preiszugeben. Dies<br />wird von einigen Nutzern auch <br />exzessiv genutzt, sie posten, was sie<br />gerade essen, dass sie müde sind, wo <br />sie sich befinden und weitere Dinge, <br />die Außenstehende manchmal besser <br />nicht wüssten. <br />
  6. 6. Im realen Leben erzählt man <br />doch auch nicht jedem, <br />was man gerade macht,<br />selbst am Telefon ginge dies <br />manchmal zu weit. <br />Bei Facebookjedoch erhält <br />man die direkte Reaktion in <br />Form eines Kommentars <br />oder dem „Gefällt mir“-<br />Button. <br />Alles, was früher noch privat <br />war wird heutzutage <br />hemmungslos in die Welt <br />hinaus gepostet. <br />
  7. 7. StudiVZ gibt dem Nutzer außerdem <br />die Möglichkeit, seine <br />Lehrveranstaltungen auf seinem <br />Profil zu veröffentlichen. Somit <br />weiß jeder, welche Kurse man <br />belegt und gegebenenfalls wann <br />man zuhause ist oder nicht. <br />Geraten diese Informationen oder <br />die Statusmeldungen nun in die <br />falschen Hände, hätten Räuber ein<br />leichtes Spiel. <br />
  8. 8. Dies zeigt ein Fall aus Amerika.<br />Ein Ehepaar hatte seinen <br />Freunden bei Facebook<br />gepostet, dass sie am Abend <br />auf ein Konzert gingen. Ein <br />„Freund“, der sich 6 Monate <br />zuvor als alter Nachbar <br />ausgegeben hatte und somit <br />das Vertrauen des Ehepaars auf <br />Facebookerhielt, las diese <br />Statusnachricht und zusammen <br />mit einem Komplizen brach er <br />in das Haus ein.<br />© Egon Häbich/ PIXELIO<br />
  9. 9. Alles, was früher noch privat <br />war wird heutzutage <br />hemmungslos in die Welt <br />hinaus gepostet. <br />Wer hätte früher schon in die <br />Welt hinausgeschrien, dass <br />er abends nicht zuhause ist <br />und das Haus somit leer <br />steht?<br />
  10. 10. Warum das alles?<br />
  11. 11. Das Mitteilen der eigenen <br />Gefühle und momentanen <br />Aktivitäten und die darauf <br />folgenden Reaktionen der <br />Mitmenschen geben dem <br />Nutzer das Gefühl, nicht <br />allein zu sein. Er fühlt sich <br />akzeptiert und in die <br />Gesellschaft eingebunden. <br />© Gerd Altmann/ PIXELIO<br />Man ist ein Teil eines großen Netzes und kann sich daran beteiligen, indem man Kommentare oder Fotos kommentiert und somit seine Anteilnahme am Leben des Anderen vermittelt.<br />
  12. 12. Die Statusnachrichten<br /> und das eigene Profil <br />geben unseren <br />Mitmenschen einen <br />genauen Eindruck von <br />unserem Leben. <br />Manchmal geben wir <br />jedoch zu viel preis. <br />Im Laufe der Jahre änderte sich die Ansicht über privates und öffentliches, das Internet unterstützte diese Entwicklung. Zum Glück gibt es aber die Privatsphäre-Einstellungen, mit denen man entscheiden kann, wer die Beiträge und das vollständige Profil sehen kann. <br />Deshalb: Ändere deine Privatsphäre-Einstellungen, wenn du nicht möchtest, dass Fremde auf deinem Profil herumstöbern. Ansonsten gilt: Nicht alles, was in unseren Köpfen vorgeht sollte mit der Öffentlichkeit geteilt werden! Zum Schutze unserer Privatsphäre.<br />
  13. 13. Literatur<br />Text:<br />http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article4982539/Was-wir-durch-Facebook-und-Co-verlieren.html<br />http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook<br />http://de.wikipedia.org/wiki/StudiVZ<br />http://facebooklet.de/2010/03/facebook-status-updates-fuhrt-zu-einbruch/<br />Bilder:<br />http://t0.gstatic.com/images?q=tbn:ECIg5QVM4h3WlM:http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/gef%C3%A4llt-mir-knopf-von-facebook.jpg&t=1<br />http://farm5.static.flickr.com/4128/5040975202_c1e2b600f5_z.jpg<br />(Stand: 19.01.2011)<br />

×