SlideShare ist ein Scribd-Unternehmen logo
1 von 32
Downloaden Sie, um offline zu lesen
ERFOLG
                                                                                    Die starke Zeitung
                                                                                     für Selbständige,
                                                                                     Unternehmer und
    Offizielles Organ des schweizerischen kmu verbandes                               Existenzgründer

 Nummer 5    •   Mai/Juni 2008     •   2. Jahrgang   •   Preis Fr. 3.90 • www.netzwerk-verlag.ch   •   AZB 6300 Zug



TREUHAND
Dienstleistungsmarketing
                      Seite 4

INFORMATIK
Software zum Nulltarif
                         Seite 5
WIRTSCHAFT
Keine Trendwende in Sicht
                      Seite 6

SCHWEIZERISCHER
KMU VERBAND
Interview mit K. Marzohl
                       Seite 8

REPORTAGE
Wirtschaftstage Luzern
                     Seite 12

RECHTSBERATUNG
Fussball-Wetten       Seite 14
Sexuelle Belästigung am
Arbeitsplatz
                      Seite 15

AUS- UND
WEITERBILDUNG
Trainer- und Beratersuche
leichtgemacht         Seite 19                   KMU's schieben vieles
PERSONALWESEN                                     auf die lange Bank
Sind Sie und Ihre Mitarbeiter
motiviert?            Seite 20
Suchen Sie den IT-Partner, der passt?

     >


     >


     >
ERFOLG                www.netzwerk-verlag.ch                                                                                  Ausgabe 5          Mai 08                 3


Editorial                                                        Ich jedenfalls werde genau diese Zeit nutzen, die                  Inhaltsverzeichnis
                                                                 besten Kunden besuchen und auch Geschäftspart-
                   L i e b e L es er i n n e n u n d L e s e r   ner zu einem gemütlichen Fussball-Event einla-                Treuhand
                                                                 den und hoffe natürlich, dass viele diesem Bei-                   Dienstleistungsmarketing                  4
                   Der Monat Juni steht ganz im                  spiel folgen und es mir gleichtun…
                   Zeichen von König Fussball.                                                                                 Informatik
                   Für viele KMU's ist dies auch                 Aktion «Mehr Präsenz von KMU's»                                    Balanced Scorecard                       5
                   ein guter Grund, König Kunde                  Bei direkten Gesprächen mit KMU's höre ich im-
                   in dieser Zeit völlig zu vernach-             mer wieder, dass die Kosten für Präsenz in Me-                Wirtschaft
lässigen und als Argument zu nutzen, um in die-                  dien meistens das eigene Werbebudget überstei-                     Keine Trendwende in Sicht                6
sem Monat keine grösseren Aktivitäten zur Kun-                   gen. Deshalb starten wir hier die Aktion «Mehr
denakquisition oder -betreuung machen zu müs-                    Präsenz für KMU's»: Alle PR Berichte (4600 Zei-               Business
sen. Doch ist dies wirklich richtig?                             chen inkl. Leerzeichen) welche mir Unternehme-                     weniger Lärm für mehr Business           7
Wenn ich den Fussball EM Plan so anschaue (auch                  rinnen und Unternehmer zu einem Thema wie
ich bin begeisterter Fussball EM Fan und werde ab                Treuhand, Wirtschaft, Rechtsberatung, Aus- und                schweizerischer kmu verband
nächster Woche ebenfalls mit Schweizer Fahne                     Weiterbildung, Personalwesen, Informatik, neue                    Landesweites Sprachrohr für KMU           8
am Auto herumfahren) so fällt mir doch auf, dass                 Geschäftsideen, Strategie, Verkauf oder Versiche-                 Mitglied im kmu verband                   9
alle Spiele erst am Abend stattfinden. Da bleibt                 rung/Vorsoergeberatung zukommen lassen,
doch genügend Zeit, um tagsüber die Kunden zu                    werden in einer der kommenden Ausgaben von                    Management
betreuen und Kundenakquisition zu betreiben.                     Erfolg KOSTENLOS abgedruckt und erreichen so-                     Sind Sie Gehirnbesitzer?             10/11
Wieso also nicht gerade in dieser Zeit einmal die                mit rund 10'000 Leserinnen und Leser.
Kunden aktiv besuchen (jetzt hat man ja mit der                                                                                Reportage
EM einen guten Gesprächsstoff), ein interessantes                In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, aber auch al-                  Mitarbeitende gewinnen und binden 12
Mailing verfassen oder die besten Kunden und In-                 len teilnehmenden Teams an der Fussball EM                        Die Solarbranche sucht Fachkräfte 17
teressenten zu einem Fussballevent einladen (es                  (sorry England…) viel «Erfolg».
muss ja nicht ein Stadionbesuch sein, es gibt ja                                                 Roland M. Rupp                Rechtsberatung
auch noch zahlreiche Fussball EM-Fanmeilen und                                                     Verlagsleitung                  Fussball-Wetten                      14
Lokale mit Grossleinwand)?                                                            verlag@netzwerk-verlag.ch                    Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz 15

                                                                                                                               Gesundheit
                                                                 Passwort für die Ausgabe 5: Fussball                              Auf der Suche nach Gesundheit          18
                                                                 Und so können Sie die aktuelle sowie die bis-                 Aus- und Weiterbildung
                                                                 herigen Ausgaben auch online anschauen:                            Die passende Fachperson finden        19
                                                                 1. Gehen Sie auf www.netzwerk-verlag.ch                       Personalwesen
                                                                 2. Wählen Sie die Rubrik «Aktuelle Ausgabe»                        Sind Ihre Mitarbeiter motiviert?    20/21
                                                                 3. Wählen Sie die Rubrik «Für Abonnenten»
                                                                 4. Tragen Sie das oben genannte Passwort ein                  Strategie
                                                                    und klicken Sie auf [OK]                                        Leading Simple                        22
Anzeigen                                                                                                                            Irrtümer des Change Management        23
                                                                 CID Nummern dieser Ausgabe:
                                                                 Firmenname               CID Nummer                           Neue Geschäftsideen
                                                                 Stylos                        447727                              Die kleinste Kantine der Welt          24
                                                                 KMU Mehrwertpartner AG        447418                              FE.N – Eine Idee rast durch Europa     25
                                                                 fam office gmbh               447419
                                                                 Anwälte Kriens                445620                          Mehrwertpartner
                                                                 Creditreform                  447478                              Liste der Mehrwertpartner              26
                                                                 Europa3000                    445620
                                                                                                                               Marketing
                                                                                                                                   Zehn Regeln für Kommunikation          27
                                                                 Bei jedem Fachbericht finden Sie eine CID Nummer.
                                                                 Mit dieser Nummer können Sie über die WebSite                 Vorsorgeberatung/Versicherung
                                                                 www.netzwerk-verlag.ch sofort alle Kontaktdaten, SHAB
                                                                 Publikationen und vieles mehr erfahren.
                                                                                                                                    Mehr Spielraum für Mieter             28
                                                                 Tragen Sie einfach in die Suchbox die jeweils passende             Stylos Sammelstiftung                 29
                                                                 CID Nummer ein und schon werden Ihnen alle verfügba-
                                                                 ren Kontaktinformationen angezeigt.                           Autorenverzeichnis/Kleinanzeigen
                                                                                                                                                                          30

                                                                                                                               Impressum
                                                                 Wenn Sie Fragen zu einem der Artikel haben, so finden
                                                                 Sie auf Seite 30 dieser Ausgabe eine Auflistung, wer den                                                 31
                                                                 Artikel geschrieben hat, so dass Sie direkt in Kontakt tre-
                                                                 ten können.
4        ERFOLG           Treuhand                                                                               Ausgabe 5             Mai 08

                                                                                                                                          CID: 447419



Dienstleistungsmarketing                                                                               • Experience Qualities: Das sind Merkmale ei-
                                                                                                         ner Dienstleistung, die ein Kunde erst nach
                                                                                                         Inanspruchnahme beurteilen kann. Fakto-
                                                                                                         ren wie Verständlichkeit, Zuverlässigkeit, Ter-
                                                                                                         mintreue sind ausschlaggebend, ob es zu
                                                                                                         Folgeaufträgen kommt. Diese Kriterien ent-
                                                                                                         sprechen den Erwartungen der Kunden und
                       Zwei Drittel aller Un-     Mitarbeiter – Der Schlüssel zum Erfolg                 sind zu erfüllen.
                       ternehmungen ge-           Neben einer guten Ausbildung und Erfahrung
                       hören zum Dienst-          in den entsprechenden Spezialgebieten müs-           • Das sind jene Faktoren, die ein Kunde auch
                       leistungssektor, die       sen die Mitarbeiter über Soft Skills verfügen,         nach der Inanspruchnahme nicht beurteilen
                       restlichen Produkti-       um die Kunden ganz zufrieden zu stellen. Die           kann, weil ihm dazu die Qualifikation fehlt.
                       onsbetriebe erbrin-        Kunden wünschen eine freundliche und auf-              Hier sind Ersatzkriterien wie Bezugnahme
                       gen Dienstleistun-         merksame Behandlung, Erklärungen und die               auf seriöse Quellen, Erwähnung von Refe-
                       gen im Rahmen ihres        Bereitschaft, auf ihre Wünsche einzugehen.             renzkunden o.ä. einzusetzen.
                       Herstellungs- und          Dazu gehören Kommunikationsfähigkeit und
                       Vertriebsprozesses.        soziale Kompetenz.                                   Bei der Qualität von Dienstleistungen sind
Anita Mandl                                                                                            vor allem folgende Punkte relevant:
                                                  Konkurrenz                                           • Annehmlichkeit des Umfeldes: Das ist das
Dienstleistungen können nicht auf Lager pro-      Bei Dienstleistungen bestehen niedrige Ein-            äussere Erscheinungsbild des Ortes, an dem
duziert werden. Der Einsatz der personellen       trittsbarrieren in den Markt. Die Konkurrenz           die Dienstleistung erbracht wird und der
Ressourcen ist daher sehr sorgfältig zu planen.   muss daher genau beobachtet werden.                    Personen, welche die Dienstleistung erbrin-
Für Engpässe sind Alternativen vorzubereiten      Manchmal bietet sich die Möglichkeit zu Ko-            gen.
wie Subunternehmer oder Temporärarbeits-          operationen an. So können die Gegner zu Ver-
kräfte.                                           bündeten werden.                                     • Zuverlässigkeit: Die versprochene Leistung
                                                                                                         wird fachlich auf dem angekündigten Ni-
Dienstleistungen sind von den Kunden nicht        Dienstleistungsqualität                                veau erfüllt.
greifbar. Mit Kreativität kann man den Kunden     Die Kunden haben eine bestimmte Vorstel-             • Reaktionsfähigkeit: Das ist die Bereitschaft
helfen zu beurteilen, was sie für ihr Geld er-    lung von der Qualität, in der sie ihre Dienstleis-     und Flexibilität auf spezifische Kundenwün-
warten können. Dienstleistungen und ihren         tungen haben möchten. Im Sinne der Kunden-             sche einzugehen und den Auftrag rasch aus-
Nutzen können mit Mustern, Beispielen be-         orientierung geht es immer darum, die richti-          zuführen.
schrieben werden. Eine Referenzliste zeugt        ge – nicht unbedingt die höchste – Qualität
von Erfahrungen und von zufriedenen               anzubieten.                                          • Leistungskompetenz: Dazu gehören Höf-
Stammkunden.                                                                                             lichkeit und Vertrauenswürdigkeit der aus-
                                                  Aus Kundensicht wird die Qualität der                  führenden Personen.
Dienstleistungen haben einen starken Perso-       Dienstleistung auf drei Ebenen bewertet:
nenbezug und sind mit den Personen eng ver-       • Search Qualities: Das sind Kriterien, die Kun-     • Einfühlungsvermögen: Das ist die Fähigkeit,
bunden, die sie ausüben. Die Mitarbeiter wer-       den bereits vor dem Kauf verstehen und ver-          auch auf nicht geäusserte individuelle Kun-
den zum Bestandteil des Produkts. Sie sollten       gleichen können. Bei Dienstleistungen ist            denanforderungen einzugehen.
daher in wichtige Entscheidungen eingebun-          dies schwierig, allenfalls wird Dauer und In-
den werden. Der Erfolg hängt vom Einsatz und        halt der Leistungen bewertet. Diese Krite-         Preisbildung
der Kompetenz jedes einzelnen ab. Unerläss-         rien sind zu bewerben, indem man die «hard         Im Dienstleistungsbereich kann man sich
lich ist deshalb eine laufende Mitarbeiterqua-      facts» in Broschüren, im Internet oder bei         leichter auf die Kunden und die Konkurrenz
lifizierung.                                        Präsentationen verwendet.                          ausrichten, da die «Produktion» nur wenig
                                                                                                       Kosten verursacht. Der Preis hat Kommunika-
Anzeigen                                                                                               tionswirkung und stellt eine Aussage über die
                                                                                                       Leistung dar. Kann der Kunde die Qualität der
                                                                                                       Leistung nicht bewerten, zieht er als Ersatzkri-
                                                                                                       terium den Preis heran:

                                                                                                       Um die Leistung von Menschen nicht zur Wa-

                 finanzen – administration - marketing
                                                                                                       re zu machen, werden Dienstleistungen in der
                                                                                                       Regel nicht mit einem «Preis» sondern mit den
                                                                                                       Begriffen Porto, Honorar, Tarif, Provisionen, Ge-
                                                                                                       bühren, Entgelt, Entschädigung, Abgeltung,
   Wir sind der Partner, der Sie begleitet!                                                            Kostenersatz, Teilnahmegebühr angeboten.
                                                                                                                                            Anita Mandl
   fam office gmbh                                                                                                Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30
   Riedmatt 37
   CH-6300 Zug                                                                                          Buchtipp:
   Tel: +41-41-740 15 84                                                                                Dienstleistungsmarketing – Kunden finden,
   E-Mail: info@fam-office.ch                                                                           gewinnen und binden, Erwin Matys, Redline
   Internet: www.fam-office.ch                                                                          Wirtschaft 2004, Frankfurt
ERFOLG            Informatik                                                                    Ausgabe 5            Mai 08                 5
                                                                                                                                    CID: 445620



GreenCube™ - Betriebswirtschaftliche
Software zum Nulltarif
Die europa3000 AG lancierte auf die orbit-     Wo ist der Haken?                                 der sogenannten Mediabox (ca. 4 mal 5 cm
iEx 2008 hin zusammen mit green.ch die         Für den Anwender gibt es keinen Haken. Die        grosses Fenster in der unteren rechten Ecke
erste werbefinanzierte Business Software.      Nutzungsrechte an der Software sind unver-        der Anwendung) im Minutentakt sanft einge-
                                               bindlich und kostenlos. Was verrechnet wird,      blendet.
Was heisst das?                                sind die oben erwähnten Dienstleistungen,
Schweizer Unternehmen mit bis zu 5 IT-Ar-      welche auf der Supportplattform «greencube-       Getragen wird das Konzept von zwei Schwei-
beitsplätzen können von der Plattform          services.ch» zur Verfügung stehen, mit einem      zer Unternehmen, welche sich seit vielen Jah-
green.ch die umfassende Lösung greenCu-        kostengünstigen Ansatz von CHF 2.50 pro Mi-       ren mit hohem Engagement für unsere KMU’s
be™ kostenlos und unverbindlich auf ihre ei-   nute. Diese werden für effektiv geleistete Sup-   einsetzen. Einerseits ist das der bekannte Inter-
gene Umgebung downloaden und vollum-           portleistungen transparent aufgezeigt und je-     net-Provider green.ch und andererseits das
fänglich nutzen. Geboten wird die Abdeckung    weils per Ende einer Periode (in der Regel ein    Unternehmen europa3000 AG, welche dieses
der Standardanforderungen eines KMU’s mit      Monat) mittels Sammelrechnung verrechnet.         Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern darf und
Modulen wie «Adressverwaltung, Debitoren-      Finanziert wird das Modell von Unternehmen,       mit ihren Lösungen in der Schweiz über
und Kreditorenverwaltung, FiBu, Fakturierung   welche auf dieser Lösung ihre Werbung plat-       10‘000 Installationen aufweist.
und Lager». In höchstem Masse nachgefragte     zieren und damit dazu beitragen, dass dem
Lösungen im Bereich Lohnbuchhaltung, Ver-      Schweizer KMU ein optimales Werkzeug zur          Der Download dieser Software kann von die-
kaufsstatistik und Leistungsmanager runden     Verfügung gestellt wird. Die Werbung wird üb-     ser   Homepage        vollzogen     werden:
dieses interessante Angebot nochmals ab.       rigens in der Anwendung greencube nicht           www.green.ch
                                               mittels aggressiven Werbebannern vollzogen,                  Europa 3000, Engelbert Giakoumis
Was ist besonders?                             sondern werden in der Anwendung selber in                   Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
Eine betriebswirtschaftliche Lösung muss mit
geringem Aufwand an die betrieblichen An-
forderungen eines Unternehmens flexibel und
zielgerichtet angepasst werden können. Eben-
so ist sie mit bereits vorhandenen Lösungen
wie Zeiterfassung, Web-Shop-Anbindung,
PDA-Lösungen und anderen add-ons zu ver-
knüpfen.
Möchte man diese Ziele erreichen, ist nebst
der Voraussetzung an die Systemarchitektur
einer Software eine Serviceplattform vonnö-
ten, welche Anfragen sofort und direkt am
Bildschirm des Anwenders beantworten kann.
Parametrierungs-, Einführungs- und Einschu-
lungsarbeiten werden somit zusammen mit
dem Anwender direkt an seinem Bildschirm
durchgeführt.

Anzeigen




                       Für spezifische Fragen oder Werbe-Anmeldungen steht Ihnen das Beraterteam von green.ch oder
                                     der europa3000 AG unter 062 858 62 62 jederzeit gerne zur Verfügung.
6         ERFOLG           Wirtschaft                                                                             Ausgabe 5             Mai 08

                                                                                                                                           CID: 447478



Keine Trendwende in Sicht

Der Schweiz. Gläubigerverband Creditre-             in den ländlichen Gebieten. Sie betreffen Ge-       liches Risiko. Kommt es unverhofft zu einer Ar-
form publiziert neu einen Schuldneratlas,           meinden mit einer geringen Einwohnerdichte,         beitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung, ist
der die Entwicklung der privaten Über-              wo einzelne wenige Schuldner bereits über-          man schnell in der Schuldenfalle gefangen. Da
schuldung in der Schweiz bis hinunter auf           mässig ins Gewicht fallen und das Bild verfäl-      hilft auch kein Privatkonkurs. Verlustscheine
die Ebene der Postleitzahlen untersucht.            schen können.                                       belasten ein Leben lang und sind oft erst der
                                                                                                        Beginn einer eigentlichen «Schuldenkarriere».
In den letzten Jahren hat die Überschuldung
von Privatpersonen dramatisch zugenommen.                                                               Nimmt man die Untersuchungen von Credit-
Eine Trendwende ist trotz anhaltender Kon-                                                              reform im Bereich der Privatkonkurse zum
junktur und tiefer Arbeitslosenzahlen nicht in                                                          Massstab, dürfte sich die Überschuldung auf
Sicht. Dies bestätigen die vorliegenden Zahlen                                                          alle Altersgruppen verteilen. Spitzenreiter bei
von Creditreform für 2007. Als überschuldet                                                             den Pleiten sind die 40- bis 60-Jährigen, wobei
gelten Personen, die negative Zahlungsmerk-                                                             sowohl die Gruppe der Jungen als auch die
male aufweisen. Darunter fallen Privatpleiten,                                                          Gruppe im AHV-Alter mächtig aufholen. Be-
Inkassofälle und nachhaltige Zahlungsschwie-                                                            züglich der Geschlechterverteilung sind nach
rigkeiten. Die durchschnittliche Schuldnerquo-                                                          wie vor die Männer die klaren Verlierer. So ge-
te liegt gesamtschweizerisch bei 2.72%. Wobei                                                           hen gut 80% aller Privatkonkurse auf ihr Kon-
die Spannweite von Null bis knapp 22% reicht                                                            to, wobei natürlich die Folgen einer Pleite auch
(PLZ 8208 Schaffhausen).                            Ursachen der Überschuldung                          eine Partnerin oder die Kinder zu spüren be-
                                                    Die Analysen von Creditreform belegen einen         kommen. 2007 mussten aber auch auffällig
Der Schuldneratlas zeigt das bereits bekannte       bedenklichen Trend. Immer mehr Privathaus-          mehr Frauen im Alter von 40 bis 60 Jahren
Stadt-Land-Gefälle. Grossstädte weisen samt         halte in der Schweiz leben auf Pump. Die Grün-      Konkurs anmelden. Hier dürfte besonders der
ihren Agglomerationen eine deutlich höhere          de sind vielfältig. Ganz generell lässt sich aber   Anteil an Alleinerziehenden einem hohen
Negativquote auf. Eine genauere Analyse             ein gesellschaftlicher Wandel feststellen. So       Überschuldungsrisiko ausgesetzt sein.
bringt aber auch hier grosse Differenzen zu Ta-     haben sich die Zahlungsbefehle seit 1980
ge. So liegt beispielsweise in Zürich der tiefste   mehr als verdoppelt. Für 2006 wurden vom            Resümee
Wert im gut situierten Witikon bei 1.47% (PLZ       Bundesamt für Statistik 2 551083 Zahlungsbe-        Die Überschuldung von Privatpersonen hat
8053), der höchste im Kreis 4 bei 6.61% (PLZ        fehle gemeldet. Zahlungsmoral und Konsum-           längst eine kritische Grenze erreicht. Die Nega-
8004) oder im Ballungsraum Luzern der tiefste       verhalten, einst im europäischen Vergleich          tivquoten betreffen nicht mehr nur die Bal-
Wert im noblen Horwer Ortsteil Kastanien-           vorbildlich, geben also immer häufiger ein un-      lungszentren, sondern nehmen generell in al-
baum bei 0.81% (PLZ 6047), der höchste in           schönes Bild ab. Mahnungen und Betreibun-           len dichtbesiedelten Gebieten zu. Bislang feh-
zentrumsnahen Stadtquartieren bei 3.87%             gen werden anders als noch vor einigen Jah-         len aber genaue statistische Erhebungen. Der
(PLZ 6003). Überraschend deutlich sichtbar ist      ren viel eher in Kauf genommen. Konsumkre-          Schuldneratlas von Creditreform will eine brei-
auch das Ost-/Westgefälle, wobei das dichtbe-       dite sind leicht verfügbar, was viele Menschen      tere Öffentlichkeit für dieses heikle Thema
siedelte Mitteland generell eine auffällig hohe     dazu verführt, über ihre eigenen Verhältnisse       sensibilisieren. Neben dem Konsumverhalten
Verschuldungsquote aufweist. Relativiert wer-       zu leben. Auf Pump finanzierte Konsumgüter          und der Zahlungsmoral auf Seiten der Privat-
den müssen hingegen die dunkelroten Inseln          und Autos bergen jedoch immer ein beträcht-         haushalte, liegt auch bei den Firmen einiges
                                                                                                        im Argen. So werden nach wie vor Kredite viel
Anzeigen                                                                                                zu leichtfertig gewährt. Umsatz kommt vor Si-
                                                                                                        cherheit. Wer aber die Kreditwürdigkeit seiner
                                                                                                        Kunden nicht kennt, riskiert selbst, seine Liqui-
                                                                                                        dität empfindlich zu schmälern und – im
                                                                                                        schlimmsten Fall – Teil der Konkursstatistik zu
                                                                                                        werden. Doch nicht nur im eigenen Interesse
                                                                                                        sollten Firmen präventive Massnahmen routi-
                                                                                                        nemässig anwenden. Auch eine allzu risiko-
                                                                                                        freudige Konsumentenschaft gilt es je länger
                                                                                                        desto mehr vor sich selbst zu schützen. Zumal
                                                                                                        am Ende die Allgemeinheit die Kosten dieser
                                                                                                        negativen Entwicklung trägt. Die Überschul-
  Creditreform Luzern Vogel AG             Tel +41 41 370 19 44                                         dungssituation lässt nicht nur die Sozialhilfe-
  Kreisbüro Zentralschweiz des             Fax +41 41 370 19 46                                         ausgaben weiter steigen, sondern führt ganz
  Schweiz. Verbandes Creditreform          info@creditreform.ch                                         allgemein zu steuerlichen Mehrbelastungen
  Seeburgstrasse 20                        www.creditreform.ch                                          in den betroffenen Gemeinden.
  CH-6000 Luzern 15                        www.verlustevermeiden.ch                                                                        Hans Farman
                                                                                                                     Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
ERFOLG            Business                                                                        Ausgabe 5           Mai 08                7



Angenehme Raumakustik:
weniger Lärm für mehr Business
Grossraumbüros: viel um die Ohren                nach Personalentwicklung zu späterem Zeit-        • Punktuell im Raum anzubringende Akustik-
Schneller dreht sich das Rad der Wirtschaft,     punkt ohne gigantische Umbaukosten ange-            elemente
E-Mails da, Hektik dort. Meier will telefo-      passt werden. Für Ausstellungszonen, Meister-     • Schallabsorbierende Deckensysteme
nisch bestellen, Evas Computer stürzt ab,        kabinen oder Besprechungsräume in Produk-         • Einbaukabinen für Vorgesetzte, als Show-
und der Chef ist im Anmarsch: Es ist etwas       tions- oder Lagerhallen können elegante             room oder Besprechungsraum
los in der Bude! Alles in allem viel Bewegung    Einbaukabinen die passende Lösung sein.                                          Peter Leemann
und Geräusche rund um viel Arbeit. Aber al-                                                                   Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
les etwas leiser wäre vielen lieber, und nota-   Akustik-Know-how gefragt
bene auch gesünder. Überhöhte Schallein-         Entscheidend ist, dass der Inneneinrichter
wirkungen beeinträchtigen die Konzentra-         nicht nur über ein vielfältiges und attraktives
tionsfähigkeit, die klare Verständigung, die     Lieferprogramm verfügt sondern überhaupt
Arbeitsleistung und letztlich die Gesund-        geschult ist, eine Situationsanalyse des Lärm-
heit der Mitarbeiter. Vor lauter Bienenhaus-     pegels vorzunehmen und wirksame Lösungen
stimmung wird der Missstand oft nicht ein-       umzusetzen. Aufgrund der aktuellen Architek-
mal erkannt. Vielleicht nimmt abends nur         turtrends wurden in Bürogebäuden viel Beton
die Müdigkeit zu, Absenzen erhöhen sich          und eine offene Bauweise realisiert, was je-
oder die Fehlerquote ist Gedankenanstoss.        doch schalltechnisch weniger vorteilhaft ist.
                                                 Professionelle Ergänzungsmassnahmen sind
Echo wie in einer Turnhalle?                     da in den meisten Fällen notwendig. Rolf Rit-     Klare Raumtrennung und doch viel Licht im
Leiden Sie manchmal im Büro oder im Bespre-      ter, Geschäftsführer der KR Decken- und           Raum durch kombinierte Trennwand aus Glas
chungsraum unter dem «Turnhallengefühl»?         Wandelemente GmbH (www.kr-schweiz.ch)             und Milchglas
Parkett, Linoleum oder Betonböden sind be-       im aargauischen Muri meint dazu auf Anfrage:
kannte Trittschallquellen. Eine ungünstige       «Gerade weil ein moderner Innenausbau
Raumaufteilung, viele ungeschützte Arbeits-      schalltechnisch problematisch ist, haben wir
plätze auf engem Raum und die Oberflächen-       uns auf Akustiklösungen spezialisiert und un-
beschaffenheit von Wänden und Decken be-         sere Mitarbeiter entsprechend geschult. So
einflussen die Akustik ebenso entscheidend.      sind wir in der Lage, Kunden einen anspre-
Die Anzahl der Mitarbeiter- und Telefonge-       chenden, flexiblen Innenausbau und gleich-
spräche sowie die Handhabung von Druckern,       zeitig eine schallabsorbierende Ausführung
Kopierern, Türen, Schubladen, Wandschränken      bieten zu können». Je nach Schallbelastung
usw. verursachen unzählige Geräusche. Am         und Situation können zusätzlich gezielt Akus-     Schallabsorbierende Stellwände bewirken ein ru-
ehesten werden externe Lärmquellen wie           tikelemente als dekorativer oder diskreter Pro-   higes angenehmes Arbeitsumfeld und klar struk-
Baustellen oder stark befahrene Strassen be-     blemlöser platziert werden.                       turierte Arbeitsplätze im Grossraumbüro
wusst wahrgenommen. Wenn aus der Stille
Kraft kommt, wie uns Weise des Ostens lehren,    Gesunde Mitarbeiter – starke Leistung
dann sind Lärm und Geräusche Kraft raubend.      Eine erhöhte Schallbelastung verursacht kurz-
So oder so wird die Konzentrationsfähigkeit      fristig weder Rheuma noch Gicht. Aber sie er-
geschwächt. Alles in allem sind Schallimmis-     schwert die Kommunikation und belastet un-
sionen weder der Steigerung der Effizienz        terschwellig Hirn und Psyche. Eine Senkung
noch des Umsatzes förderlich.                    der Schalleinwirkungen unterstützt Tag für Tag
                                                 die Konzentrationsfähigkeit und Mitarbeiter
Mehr Wellness statt Stress                       bleiben länger aufnahmefähiger und leis-          Holzwandsystem mit Akustikelementen, kombi-
Glücklicherweise stehen viele attraktive Mög-    tungsstark. Das sind Werte worauf KMU-Be-         nierbar mit Glas vereinen raumakustische und
lichkeiten offen, Stress verursachenden Lärm-    triebe angewiesen sind. Das wirkt sich positiv    schalldämmende Wirkung
faktoren entgegenzuwirken. Mit der richtigen     auf die Leistungsbilanz aus. Hilft aber selbst
Platzierung von schallschluckenden Raumtei-      ein traumhaft angenehmes Arbeitsklima ei-
lern sowie Wand- und Deckenelementen kann        nem müden Mitarbeiter nicht auf die Sprünge,
das Arbeitsklima deutlich verbessert werden.     kann nur noch zweierlei helfen: ein wirksamer
Mit einer richtigen Raumaufteilung gelingt es    Vitaminschub oder ein Gang zum Arzt.
im Büro, Labor oder Lager die Schallwerte
drastisch zu reduzieren. Geeignete Wandele-      Akustiklösungen nach einer Situationsana-
mente sind heute in vielen Designs, Material-    lyse:
kombination aus Aluminium, Glas, Holz, Gips,     • Flexible Raumtrennwandsysteme für Büros,
Metall und in vielen Farben lieferbar. Wenn es     Grossraumbüros, Labors, Werkstätten
sich um versetzbare Trennwandsysteme han-        • Schallabsorbierende Stellwände um oder          Focusräume (Einbaukabine) zum konzentrierten
delt, kann die Position von Raumteilern je         zwischen Arbeitsplätzen                         Arbeiten oder für ungestörte Sitzungen
8           ERFOLG                schweizerischer kmu verband                                                                   Ausgabe 5             Mai 08




Landesweites Sprachrohr                                                                                               tragen, solange man noch über eigenes BVG-
                                                                                                                      Kapital verfügt. Wer kein Geld hat oder nicht
                                                                                                                      über entsprechende Sicherheiten verfügt, er-

für KMU                                                                                                               hält bekanntlich bei den Banken nur schwer-
                                                                                                                      lich einen Kredit, schon gar nicht in Zeiten von
                                                                                                                      Bankkrisen wie jetzt. In all diesen Belangen
                                                                                                                      können wir fachlichen Rat und Mithilfe anbie-
                                                                 rund 47'000 neue Firmen als einfache Gesell-         ten. Zurzeit sind wir in Verhandlung mit Finanz-
                                                                 schaft, als GmbH oder als AG. Nun gilt es, die-      kreisen, um neu gegründeten KMU auch in die-
                                                                 sen den neuen KMU-Verband bekannt zu ma-             ser Hinsicht aktive Starthilfe in Form von Start-
                                                                 chen und neue Mitglieder zu finden.                  kapital, günstigem Leasing usw. zu offerieren.

                                                                 Was bieten Sie den Mitgliedern an?                   Wer kann Mitglied werden?
                                                                 Bei der eigentlichen Firmengründung und in           Nicht nur derzeitige Firmengründer, sondern
                                                                 der Anfangsphase stehen Unternehmer und              auch die schon seit längerem aktiven Unter-
                                                                 Unternehmerin vor sehr grossen Herausforde-          nehmerinnen und Unternehmer aus allen
                                                                 rungen. Er oder sie muss sich eingehend mit          Branchen sind als Mitglieder unseres aner-
                                                                 dem Business-Plan und mit der entsprechen-           kannten Schweizerischen KMU Verbandes
Konrad H. Marzohl                                                den Start-Finanzierung auseinander setzen.           herzlich willkommen. Hauptvorteil: Wir setzen
                                                                 Ebenfalls zu erwähnen wären noch die Rechts-         uns gezielt für wirklich alle Belange der KMU
Konrad H. Marzohl stellt den neu gegründe-                       beratung, die Versicherungsaspekte, das Ge-          ein, seien es die allgemeine Wirtschaftspolitik,
ten KMU-Verband vor.                                             schäftsauto, die Geschäftsräume und vieles           die generelle Finanzpolitik oder die Sozialpo-
                                                                 mehr. Genau da springen wir ein. Durch unser         litik unseres Landes. Kurzum: Alles was die
Welches waren die Motive und die Zielset-                        Netzwerk und mit unseren Fachspezialisten in         schweizerischen KMU in irgendeiner Weise be-
zungen für den neuen Schweizerischen KMU                         vielen Bereichen können wir die KMU kontinu-         trifft oder in Zukunft betreffen könnte steht
Verband (SKV)?                                                   ierlich unterstützen. Unser Verband bietet sei-      stets in unserem Fokus.
In den vergangenen 25 Jahren habe ich diver-                     nen Mitgliedern jedoch nicht nur regelmässi-
se kleine bis mittlere Unternehmen gegrün-                       ge Informationen an, sondern ermöglicht es           Wie wird man eine erfolgreiche KMU und
det und selber geführt. Vor fünf Jahren haben                    ihnen, bei über 100 Partnern Produkte und            wie bleibt man es?
meine Frau und ich entschlossen, eine beste-                     Dienstleistungen zu günstigen Konditionen            Voraussetzung ist ein attraktives Geschäfts-
hende kleine KMU Beratungsfirma mit zwei                         zu erwerben. Laufend kommen neue Partner             modell mit einer guten Idee als Basis. Dies kön-
Mitarbeitern mit neuen Ideen zu aktivieren. Ich                  hinzu. Zudem führen wir Seminare und Work-           nen besondere Dienstleistungen oder Produk-
habe also selbst wieder erlebt, was es heisst, in                shops durch. Wer schon einmal eine unserer           te sein. Die Zeiten und die Ansprüche der Kun-
einer kleinen Firma sich um alles im Detail                      zahlreichen Tischmessen in diversen Regionen         den ändern sich laufend, und dieser Tatsache
kümmern zu müssen. Zusammen mit Roland                           besucht hat, stellt fest, wie schnell man interes-   muss man sich kontinuierlich anpassen. Hier
M. Rupp, Gründer der bekannten KMU-Netz-                         sante neue Kontakte knüpfen kann.                    gilt immer noch der Spruch: «Wer nicht mit der
werke AG (www.kmu-netzwerk-ag.ch) und an-                                                                             Zeit geht, geht mit der Zeit!» Mit dem Wachs-
deren interessierten Kreisen riefen wir im De-                   Was wird in der Anfangsphase der KMU oft             tum einer KMU läuft man gerne Gefahr, dass
zember 2007 den Schweizerischen KMU Ver-                         falsch gemacht?                                      man vor lauter Administrativem, Sitzungen
band (SKV) ins Leben. Er soll als landesweites                   Ausschlaggebend ist bestimmt der finanzielle         ohne Ende usw. seine Kernkompetenz aus den
Sprachrohr für die KMU figurieren und diesen                     Aspekt. Nicht selten lösen die neuen Unterneh-       Augen verliert und dann die Zeichen der Zeit
eine grosse Palette von Dienstleistungen und                     mer ihr BVG auf und gehen erst zur Bank wenn         zu spät erkennt. Ein Beispiel: Ein guter Verkäu-
Hilfestellungen anbieten. Was viele nicht wis-                   dieses aufgebraucht ist. Besser wäre doch, bei       fer gehört stets an die Front, für die Buchhal-
sen: In unserem Land starteten letztes Jahr                      der Bank einen Kontokorrent-Kredit zu bean-          tung ist jemand anderer zuständig.

Anzeigen




                                                                 Drive your life.



           Ihr IT Bildungspartner
           600 Seminare, 40 Lehrgänge, 10 Bootcamps – als Präsenzunterricht oder
           E-Learning. Für Manager, Anwender, IT Professional oder Developer.

           www.digicomp.ch
           Digicomp Academy AG, Telefon 0844 844 822
           Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Genève, Lausanne, Lugano, Bellinzona
ERFOLG              schweizerischer kmu verband                                                                                                                      Ausgabe 5            Mai 08                 9


Kürzlich wurde über das neue KMU-Gesetz                              Wie kann ein KMU sein Angebot einem grös-                                                        Wie präsentiert sich die Zukunft der KMU?
abgestimmt und knapp angenommen. Was                                 seren Publikum effizient bekanntmachen?                                                          Ich betrachte die Zukunftschancen für die
bringt es für die KMU?                                               Unser Verband verfügt über eine eigene mo-                                                       KMU generell als sehr gut. Es gibt viele zuver-
Ich sehe dieses als eher kritisch an. Die letzten                    natliche Verbandszeitschrift „ERFOLG“. Diese                                                     sichtliche Geschäftsleute mit innovativen
fünfzehn Jahre brachten den KMU eigentlich                           hat bereits heute schon über 10'000 Leser und                                                    Ideen, sonst würden ja nicht jedes Jahr zehn-
keine Vereinfachungen, sondern im Gegen-                             behandelt alle KMU-spezifischen Themen.                                                          tausende neuer Kleinfirmen aller Art entste-
teil administrativen und sonstigen Mehrauf-                          Ebenfalls hat unser Verband eine eigene Pres-                                                    hen. Was nicht einfacher geworden ist, ist die
wand. Beispiel ist die Änderung der Waren-                           se-Stelle, die bei der wichtigen generellen                                                      Situation bei den Bankkrediten. Die Banken
umsatzsteuer WUST zur Mehrwertsteuer. Es                             Presse- und Kommunikations-Arbeit behilflich                                                     sind in einer schwierigen Lage und sind viel
gibt zu viele gesetzliche Sonderregelungen                           sein kann. Das beste Produkt und die besten                                                      restriktiver in der Kreditvergabe geworden.
resp. Vorgaben, die eingehalten werden müs-                          Dienstleistungen nützen nämlich nichts, wenn                                                     Keine gute Ausgangslage für Startkapital.
sen.                                                                 sie keiner kennt! Auch können wir beispiels-                                                     Aber gerade hier sind wir ja sehr aktiv dabei,
                                                                     weise die KMU in Sachen spezifische Fachzeit-                                                    eine interessante Lösung zu finden. Dabei
Wie läuft es in der Praxis ab?                                       schriften für ein bestimmtes Marktsegment                                                        prüfen wir auch Lösungen im Bereich Facto-
Der normale Bürger hat eine interessante Ge-                         beraten. Dies beantwortet dann die Frage, wie                                                    ring (Abtretung der geleisteten Ar-
schäfts-Idee und möchte diese erfolgreich                            man ein klar definiertes Fachpublikum gezielt                                                    beit/Guthaben/Rechnung an ein Finanzinsti-
umsetzen. Nun stellt sich die Frage, wie bringt                      am besten erreicht. Des Weiteren führt der Ver-                                                  tut, welches gleichzeitig die sofortige Gut-
er es fertig, dass seine KMU das erste Jahr und                      band laufend Tischmessen an unterschiedli-                                                       schrift erstellt). Geld ist bekanntlich nicht
die folgenden Jahre übersteht? Wie setzt man                         chen Orten durch, wo das Verbandsmitglied                                                        alles, aber ohne Geld ist alles nichts! Dies gilt
die Idee um? Unser Verband kann hier jeder-                          sein Produkt lokal offerieren kann. Auch diese                                                   besonders für kleine und mittlere Unterneh-
zeit beratend zur Stelle sein. Man braucht ja                        Präsentationen sind bereits ein schöner Erfolg,                                                  men. Und für diese sind wir ja auch da.
nicht die gleichen Fehler zu machen, die ande-                       wenn man die stetig wachsenden Besucher-                                                                      Das Interview führte Jürg Fehlbaum,
re früher auch schon gemacht haben.                                  zahlen anschaut.                                                                                                      Easytext Konrad H. Marzohl


  Werden Sie Mitglied im schweizerischen kmu verband
 Beitrittsformular Mitgliedschaft
 Ich ersuche um die Mitgliedschaft beim schweizerischen kmu verband
      Kleinbetriebe (bis 10 Beschäftigte):                                  CHF 100.–                                                                                  Einfach ausschneiden und einsenden an:
      Mittlere Betriebe (11 bis 50 Beschäftigte):                           CHF 150.–
      Grossbetriebe (über 50 Beschäftigte):                                 CHF 220.–                                                                                  Schweizerischer KMU Verband
 Firmenname                   .....................................................................................................................................    Eschenring 13
 Vorname                      .....................................................................................................................................    6300 Zug
 Nachname                     .....................................................................................................................................
 Strasse                      .....................................................................................................................................    Telefonhotline:
 Postfach                     .....................................................................................................................................    041 740 42 25
 PLZ, Wohnort                 .....................................................................................................................................
 Telefon                      .....................................................................................................................................    Fax   : 041 740 42 26
 Fax                          .....................................................................................................................................    Mobil : 079 646 58 05
 E-Mail                       .....................................................................................................................................    www.kmuverband.ch




                                          Sie möchten
Anzeigen




                                          mehr Präsenz                                                                                   ERFOLG
                                          bei Ihrer
                                          Zielgruppe?
       Zum Beispiel 5 Monate lang mit Werbung in der
                                                                                                                                       zielgerichtet
         Zeitung, im Internet und in eNewslettern?
            Bereits ab Fr. 660.– sind Sie dabei.

                    Rufen Sie uns an:
                                                                                                                                         inserieren
                     041 560 33 01
             Herr Rupp gibt Ihnen gerne mehr Infos                                                                                     041 740 42 25
10        ERFOLG           Management                                                                            Ausgabe 5             Mai 08




Sind Sie Gehirnbesitzer oder auch
-nutzer?
                                                  Mann geistig noch wach und klar ist, vergisst       um ihre Enkel und Urenkel. Während ihrer 60-
                                                  seine Frau schon sehr viel. Sie kann innerhalb      jährigen Ehe organisierte ihr Mann alle wichti-
                                                  einer Stunde die gleiche Geschichte dreimal         gen Belange: Steuererklärungen, Finanzen
                                                  erzählen, ohne es zu merken. Ausserdem ver-         und alles andere hatte er «immer im Griff», um
                                                  legt sie häufig ihre Schlüssel und andere per-      es mit seinen Worten zu sagen. Sie dagegen
                                                  sönliche Gegenstände.                               kümmerte sich nicht um dergleichen. Sie las
                                                                                                      wenig und nur «leichte Kost», wie sie ihre Ro-
                                                  Wenn wir das Leben der beiden betrachten,           mane und Boulevardzeitungen selbst nennt.
                                                  dann fällt Folgendes auf:                           Viel Zeit jedoch verbringt sie vor dem Fernse-
                                                  Der Mann war ein erfolgreicher Geschäfts-           her, wo sie sich wahllos berieseln lässt, vor al-
                                                  mann, der bis ins hohe Alter aktiv geblieben ist    lem von Seifenopern. Ausserdem lebt sie sehr
                                                  und sich auch jetzt noch für das Weltgesche-        stark in der Vergangenheit und betont gerne,
                                                  hen interessiert. Er liest heute durchschnittlich   wie viel besser die Welt früher gewesen sei.
                                                  zwei Stunden pro Tag Fach- und Sachbücher           Objektiv gesehen entspricht diese Aussage si-
                                                  nebst seiner neuen Zürcher Zeitung. Darüber         cher nicht der Wirklichkeit, doch sieht sie die
Martin Betschart                                  hinaus verwendet er viel Zeit darauf, mit jün-      Welt unter anderem deshalb so, weil sie durch
                                                  geren Kollegen oder seinen Söhnen und En-           kritiklosen Medienkonsum ihr Gehirn mit vie-
Die neuesten Erkenntnisse der Neurobiolo-         keln Unternehmensstrategien und Visionen zu         len negativen Nachrichten füttert.
gie bestätigen meine Vermutung: Ein Ge-           diskutieren. Schachspielen ist zudem immer
hirn, das nicht gebraucht und gefordert           noch sein grosses Hobby. Von Anfang an ver-         Wundert Sie jetzt noch, warum die geistige Fit-
wird, verkümmert.                                 folgte er ausserdem die Technologieentwick-         ness der beiden so unterschiedlich ausfällt?
                                                  lung im Computerbereich und surft bis heute         Mittlerweile wissen die meisten Menschen,
Lassen Sie mich Ihnen ein älteres Ehepaar aus     begeistert durchs Internet. Demgegenüber            dass sie ihren Körper langfristig nur dann fit
meinem Bekanntenkreis vorstellen:                 meinen viele seiner Altersgenossen zum              halten, wenn sie ihn bewegen und benutzen.
Der Mann ist 92 Jahre und seine Frau 84 Jahre     World Wide Web: «Das ist doch nur etwas für         Erst recht gilt das jedoch auch für unseren
alt. Beide befinden sich physisch in einem gu-    junge Leute, dafür bin ich viel zu alt.»            Denkapparat. Dieses elementare Wissen hat
ten Zustand. Sie meistern ihr Leben ganz allei-                                                       sich offenbar noch nicht ausreichend verbrei-
ne und unternehmen täglich lange Spazier-         Auch das Leben seiner Ehefrau unterscheidet         tet: Unser Gehirn muss täglich trainiert wer-
gänge. Die Gesundheit der beiden lässt sich si-   sich deutlich von seinem eigenen. Sie wuchs         den!
cherlich auch darauf zurückzuführen, dass sie     behütet auf, wobei sich ihr Vater um alles küm-
kein Übergewicht haben, sich also gesund er-      merte, bis sie ihren jetzigen Mann kennen           Praktische Intelligenz
nähren, nicht rauchen, nur mässig Alkohol         lernte. Sie besuchte nur die obligatorische         Viele ältere Menschen sind mit der heutigen
konsumieren und mit sich und ihrer Welt zu-       Pflichtschule und bildete sich abgesehen von        Welt überfordert, weil sie geistig eben nicht
frieden sind.                                     einem Sprachaufenthalt nie weiter. Acht Kin-        mehr beweglich sind. Ein weiteres Beispiel für
                                                  der brachte sie zur Welt, was höchsten Respekt      mangelnde geistige Flexibilität, die zu vermin-
Es gibt jedoch einen grossen Unterschied zwi-     verdient, und war ihnen eine fürsorgliche und       derter praktischer Intelligenz führt, begegne-
schen den beiden Ehepartnern: Während der         liebevolle Mutter. Später kümmerte sie sich         te mir kürzlich im Supermarkt.

Anzeigen


                                                                        Das heimelige Landgasthaus im Unesco Biosphäre
                                                                        Entlebuch das zum verweilen einlädt.
                                                                         - Flexible Bankettlokalitäten.
                                                                         - Grosser Kinderspielplatz.
                                                                         - Monatlich abwechselnde kulinarische Spezialitäten.
                                                                         - Grosse Sonnenterasse.
                                                                         - Kegelbahn.
                                                                         - Grosser Parkplatz.
                 Jetzt aktuell:
                                                                         Felder Andreas • Landgasthaus Linde • 6112 Doppleschwand
              Wildspezialitäten aus                                      doppleschwand@bluewin.ch • www.linde-doppleschwand.ch
              einheimischer Jagd.                                        Telefon 041 / 480 13 82 • Fax. 041 / 480 42 82

                                                                         Geschlossen: Dienstag und Mittwoch bis 16.00 h
ERFOLG              Management                                                                          Ausgabe 5           Mai 08               11


  Ich bin sicher, Sie alle haben schon einmal         es verkehrt herum hinein geschoben wurde.            Lehrer einreden, Ihr Kind sei überfordert. In
  Ähnliches erlebt:                                   Da biete ich – sicher nicht ganz uneigennützig       den meisten Fällen ist der Lehrer überfordert.
  Eine ältere Dame, ich schätze sie auf Mitte fünf-   – der Dame meine Hilfe an, denn allmählich           Oder kennen Sie irgendein zehnjähriges Kind,
  zig, steht an der Kasse und wartet geduldig, bis    werde ich ungeduldig. Als sie meine Ungeduld         das nicht in kürzester Zeit seine Playstation
  die Kassiererin alles zusammengezählt hat           bemerkt, sagt sie beiläufig: «Immer diese jun-       oder ein Handy der neuesten Generation be-
  und ihr den Preis nennt. Erst jetzt beginnt die     gen Leute, immer so hektisch!»                       herrschen könnte? Wenn es einen Unterschied
  Kundin in ihrer Handtasche nach dem Geld-           Ich verstand dies als Kompliment, denn soviel        zum Verhalten des Kindes in der Schule gibt,
  beutel zu suchen. Als sie ihn gefunden hat,         älter als ich war sie ja nun auch nicht. Ach, fast   dann geht dieser meist auf mangelnde Moti-
  kramt sie ihr Kleingeld zusammen und fragt          vergass ich es zu erwähnen: Nachdem der Au-          vation zurück. Es ist sicher schwerer, jemanden
  dabei die Kassiererin noch dreimal nach dem         tomat das Ticket endlich akzeptiert hat und          zu motivieren, Latein zu lernen als die Funkti-
  Preis.                                              den Betrag anzeigte, suchte die Dame natür-          onsweise des neuesten technischen Spiel-
                                                      lich wieder nach ihrem Geldbeutel…                   zeugs. Doch darin besteht nun einmal die He-
  Als die Dame an der Kasse sieht, wie sehr mich                                                           rausforderung der Lehrer: Schüler für den
  das Warten nervt, bemerkt sie leicht entschul-      In diesem Moment dachte ich, ich sollte doch         Lehrstoff zu begeistern. Gute Lehrer bewälti-
  digend: «Bei uns steht eben der Mensch im           unbedingt ein Seminar anbieten zum Thema             gen diese Aufgabe erfolgreich, die anderen
  Mittelpunkt».                                       praktische Intelligenz. Denn ich halte diese nur     machen eben ihre Schüler verantwortlich, die
  «Das haben doch die Kannibalen auch schon           für eine Frage des Trainings. Ein Untertitel fiel    angeblich überfordert sind…
  gesagt», gebe ich zurück.                           mir dazu auch gleich ein, der sicher auch die äl-
  Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen          tere Dame angesprochen hätte:                        Dabei können wir gerade von Kindern Lernen
  klingt immer wunderbar, doch meistens ist           Wie Sie das Leben leicht und souverän meis-          lernen. Denn sie sind noch für Neues offen und
  diese Aussage ohnehin nur eine Floskel in Fir-      tern!                                                begeistern sich leicht für ihre Umwelt – die
  menbroschüren und Internetauftritten. Viele                                                              besten Voraussetzungen, um geistig fit zu blei-
  Führungskräfte zum Beispiel meinen entspre-         Lernresistenz                                        ben.
  chend: «Bei uns ist der Mensch Mittel, Punkt!»      Zunehmend mehr Menschen – und durchaus                                              Martin Betschart
  Der Mensch im Mittelpunkt muss ja nicht un-         auch jüngere – verfügen nicht nur über gerin-                   Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
  bedingt heißen: Den anderen im Wege.                ge geistige Flexibilität, sondern sind bereits
                                                      lernresistent. Unter Lernresistenz versteht man
  Doch zurück zu der Geschichte mit der älteren       die mangelnde Fähigkeit und Motivation, et-
  Dame: Nachdem ich den Supermarkt verlas-            was Neues zu erlernen. Solchen Menschen
  sen und noch etwas auf der Bank in der Nähe         fehlt die Bereitschaft, Wissen und Fertigkeiten
  erledigt habe, gehe ich ins Parkhaus und ma-        zu aktualisieren, sich auf den neuesten Infor-
  che mich auf den Weg zum Kassenautomaten.           mationsstand zu bringen und sich weiterzubil-
  Ich bin nicht der Einzige, auch besagte Dame        den.
  ist inzwischen im Parkhaus angekommen. La-                                                                Martin Betschart ist Erfolgs-Coach, Manage-
  dys first wurde mir beigebracht, daher will ich     Bedauerlicherweise gibt es offenbar gerade            ment-Trainer, Bestsellerautor und TV-Talk-
  mich nicht vordrängen und lasse ihr den Vor-        unter den Lehrern eine grosse Neigung zur             master.
  tritt. Sie ahnen es schon, diese liebenswürdige     Lernresistenz. Ich schätze, etwa achtzig Pro-         Er ist der Begründer der Ressourcing® Me-
  ältere Dame stellt sich nun vor den Automa-         zent der Lehrer sind davon betroffen, während         thode und leitet die Ressourcing Akademie
  ten, um wiederum umständlich in ihrer Hand-         nur zwanzig Prozent ihre Arbeit hervorragend          AG in der Schweiz.
  tasche zu suchen, diesmal nach dem Ticket.          erledigen. Dies soll keinen Rundumschlag ge-
  Meines habe ich natürlich schon längst griff-       gen die Lehrerschaft darstellen, zumal auch           Tel.: 0041 62 767 50 50
  bereit. Als sie es endlich gefunden hat, schiebt    das Unterrichtssystem selbst sicher seine             E-Mail: info@ressourcing.ch
  die Dame ihr Ticket in den Automaten, wel-          Schwächen besitzt. Mein Anliegen besteht je-          Web: www.raag.ch
  ches dieser umgehend wieder ausspuckt, weil         doch darin: Lassen Sie sich niemals von einem

  Anzeigen



                                                                                                                                        "     
                                                                                                                                     +,-. 
 ) #
                                                                                                                                  
 - /..  00
- /.. ,- 00
1
# % 2%)
                                                  +,-. 
 ) #                                                             2
# % 2%)
                                               
 - /..  00
- /.. ,- 00
1
# % 2%)
                                       2
# % 2%)
!  
 # 
                                                                                   
 $ 
  %
#
'
(
 %)
    
  
  
  
!  
 #                                             
 *)    *
# !#  
    
 $ 
  %
#
'
(
 %)
  
 *)    *
# !#
12        ERFOLG          Reportage                                                                            Ausgabe 5               Mai 08




KMU und Personal: Mitarbeitende gewinnen
und langfristig ans Unternehmen binden
Wie kann man neue Mitarbeitende für sein
Unternehmen gewinnen und sie langfristig
ans Unternehmen binden? Die Antwort auf
diese Frage erhalten KMU-Geschäftslei-
tungsmitglieder und weitere Interessierte
am 4. Juni an den Wirtschaftstagen Luzern
2008. Organisiert wird die Tagung von der
Hochschule Luzern-Wirtschaft und dem             Marcel J. Strebel, Geschäftsführer der Brüco       Kostenlose Beratung
Institut für KMU- und Wirtschaftsrecht der       Swiss AG, ist überzeugt, dass Visionen ein         Die Wirtschaftstage Luzern sollen u.a. einen
Universität Luzern.                              (un)sichtbares Band zwischen Mitarbeitenden        engen Dialog zwischen KMU- und Hochschul-
                                                 und Unternehmen schaffen und somit nach-           Vertretern ermöglichen. Neu können deshalb
Das wirtschaftliche Wachstum in der Schweiz      haltig wirken. Schliesslich geht Sabine Belle-     Tagungsteilnehmende im Voraus eine Frage
hält momentan ununterbrochen an. Die Auf-        feuille-Burri in ihrem Referat «Eine faire Part-   zum Tagungsthema einreichen. Ausgewiesene
tragsbücher vieler kleinen und mittleren Un-     nerschaft bringt Fakten und Erwartungen auf        Professorinnen und Professoren der beiden
ternehmen (KMU) sind voll. Geht es der Wirt-     den Tisch» auf die Beziehung zwischen Arbeit-      Hochschulen bieten während der Veranstal-
schaft gut, nimmt der Kampf um gute Ar-          geber und Arbeitnehmer ein.                        tung kostenlose Lösungshinweise zur Struk-
beitskräfte zu. Wie kann ein KMU neue                                                               turierung der gestellten Frage.
Mitarbeitende für sein Unternehmen gewin-        Gegenseitiger Erfahrungsaustausch
nen? Und was muss es tun, damit seine Mit-       Im Anschluss an die Referate diskutieren die       Wirtschaft und Bund unterstützen Tagung
arbeitenden nicht zur Konkurrenz abwan-          Tagungsteilnehmenden im «World Café» un-           Einmalig machen die Wirtschaftstage Luzern
dern?                                            ter der Leitung von Professorinnen und Pro-        die enge Verknüpfung der beiden Themen
                                                 fessoren der beiden Hochschulen in kleinen         Wirtschaft und Recht sowie die enge Zusam-
Lernen von KMU-Führungspersonen                  Gruppen über das Gehörte und übertragen            menarbeit einer Universität und einer Fach-
Vier KMU-Führungspersonen erzählen, welche       die geschilderten Erfahrungen auf ihren ei-        hochschule. Die Tagung wird von Wirtschaft,
Rolle in ihrem Unternehmen die Mitarbeiten-      genen Arbeitsalltag. Dank der unkomplizier-        Medien und Bund unterstützt. Partner sind u.a.
den einnehmen und wie sie diese führen, mo-      ten Art des World Café bietet sich die einma-      Raiffeisen Gruppe, AMAG Retail, Sage Schweiz
tivieren und an ihre Firma binden. «Jeder Mit-   lige Chance, vom Wissen von anderen Ta-            AG, UD Print AG, CASH sowie Blickpunkt: KMU.
arbeiter und jeder Kunde ist anders… zum         gungsteilnehmern, Hochschul-Professoren            Unterstützt wird die Tagung auch vom Bun-
Glück! Mitarbeiterführung mit Herz und Tole-     sowie den Referenten zu profitieren. Abge-         desamt für Berufsbildung und Technologie
ranz», lautet das Referat von Marc Eicher, CEO   rundet wird die Tagung mit einer Podiums-          BBT und der Wirtschaftsförderung Luzern.
der IGP Pulvertechnik AG. Brigitte Breisacher,   diskussion, an welcher u.a. Heinz Kaegi,                                                Luc Ulmer
Geschäftsleiterin und Verwaltungsrat der Alp-    Buchautor des Bestsellers «Gesucht: Leader»,                   Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
nach Norm-Schrankelemente AG, wirft die Fra-     Prof. Dr. Stephanie Kaudela-Baum, Dozentin
                                                                                                    Wirtschaftstage Luzern 2008
ge in die Runde, ob Frauen anders führen als     an der Hochschule Luzern, Prof. Dr. Gabriela
Männer.                                          Riemer-Kafka, Dozentin an der Universität
                                                                                                    KMU und Personal: Mitarbeitende gewinnen
Wer seine Mitarbeitende mit Visionen begeis-     Luzern sowie KMU-Führungskräfte teilneh-
                                                                                                    und langfristig ans Unternehmen binden
tern kann, bindet diese an sein Unternehmen.     men.
                                                                                                    Mittwoch, 4. Juni 2008, 09.00–17.15 Uhr
                                                                                                    Anmeldeschluss: 23. Mai 2008
Anzeigen                                                                                            Union beim Löwenplatz, Luzern
                                                                                                    Veranstalter: Hochschule Luzern–Wirtschaft
                                                 Noch nie war es so                                 und Institut für KMU- und Wirtschaftsrecht
                                                                                                    der Universität Luzern
                                                 einfach, den Überblick                             Detailliertes Tagungsprogramm
                                                 zu bewahren                                        www.wirtschaftstage-luzern.ch
                                                                                                    Anmeldung und Auskünfte
                                                                                                    Tel. +41 41 228 77 34,
                                                                                                    E-Mail: lisbeth.meule@unilu.ch


                                                                                                    10 Prozent Rabatt für «Erfolg»-Leser!
                                                                                                    Die Universität Luzern und die Hochschule
                                                                                                    Luzern Wirtschaft offerieren allen «Erfolg»-Le-
                                                                                                    serinnen und -Lesern zehn Prozent Rabatt (Fr.
                                                                                                    350.- statt Fr. 390.-). Bitte schreiben Sie auf Ih-
                                                                                                    re Anmeldung «Erfolg»-Leser.

Weitere ähnliche Inhalte

Andere mochten auch

Erfolg Ausgabe 02/2011 vom 25.02.2011
Erfolg Ausgabe 02/2011 vom 25.02.2011Erfolg Ausgabe 02/2011 vom 25.02.2011
Erfolg Ausgabe 02/2011 vom 25.02.2011Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 10/2010 vom 29.10.2010
Erfolg Ausgabe 10/2010 vom 29.10.2010Erfolg Ausgabe 10/2010 vom 29.10.2010
Erfolg Ausgabe 10/2010 vom 29.10.2010Netzwerk-Verlag
 
Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011Netzwerk-Verlag
 
C O M U N I C A C I O N V I S U A L
C O M U N I C A C I O N  V I S U A LC O M U N I C A C I O N  V I S U A L
C O M U N I C A C I O N V I S U A Lvictor vanegas
 
Ausgabe 01/2011 vom 28.01.2011
Ausgabe 01/2011 vom 28.01.2011Ausgabe 01/2011 vom 28.01.2011
Ausgabe 01/2011 vom 28.01.2011Netzwerk-Verlag
 

Andere mochten auch (8)

Erfolg Ausgabe 02/2011 vom 25.02.2011
Erfolg Ausgabe 02/2011 vom 25.02.2011Erfolg Ausgabe 02/2011 vom 25.02.2011
Erfolg Ausgabe 02/2011 vom 25.02.2011
 
Erfolg Ausgabe 10/2010 vom 29.10.2010
Erfolg Ausgabe 10/2010 vom 29.10.2010Erfolg Ausgabe 10/2010 vom 29.10.2010
Erfolg Ausgabe 10/2010 vom 29.10.2010
 
Ausgabe 03-2011
Ausgabe 03-2011Ausgabe 03-2011
Ausgabe 03-2011
 
Ausgabe 05-2011
Ausgabe 05-2011Ausgabe 05-2011
Ausgabe 05-2011
 
Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
Gesundheit Beilage Erfolg 03 2011
 
Erfolg ausgabe 03 2011
Erfolg ausgabe 03 2011Erfolg ausgabe 03 2011
Erfolg ausgabe 03 2011
 
C O M U N I C A C I O N V I S U A L
C O M U N I C A C I O N  V I S U A LC O M U N I C A C I O N  V I S U A L
C O M U N I C A C I O N V I S U A L
 
Ausgabe 01/2011 vom 28.01.2011
Ausgabe 01/2011 vom 28.01.2011Ausgabe 01/2011 vom 28.01.2011
Ausgabe 01/2011 vom 28.01.2011
 

Ähnlich wie Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008

Erfolg Ausgabe 9/10 2021
Erfolg Ausgabe 9/10 2021Erfolg Ausgabe 9/10 2021
Erfolg Ausgabe 9/10 2021Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008  Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 03/09 vom 31.3.2009
Erfolg Ausgabe 03/09 vom 31.3.2009 Erfolg Ausgabe 03/09 vom 31.3.2009
Erfolg Ausgabe 03/09 vom 31.3.2009 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010 Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007Netzwerk-Verlag
 
Ausgabe 02/2007 vom 11. Mai 2007
Ausgabe 02/2007 vom 11. Mai 2007 Ausgabe 02/2007 vom 11. Mai 2007
Ausgabe 02/2007 vom 11. Mai 2007 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 06/2007 vom 13. September 2007
 Erfolg Ausgabe 06/2007 vom 13. September 2007  Erfolg Ausgabe 06/2007 vom 13. September 2007
Erfolg Ausgabe 06/2007 vom 13. September 2007 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009 Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009 Netzwerk-Verlag
 
eStrategy ausgabe 6 leseprobe
eStrategy ausgabe 6 leseprobeeStrategy ausgabe 6 leseprobe
eStrategy ausgabe 6 leseprobeTechDivision GmbH
 
Erfolg Ausgabe 02/2010 vom 2.03.2010
Erfolg Ausgabe 02/2010 vom 2.03.2010 Erfolg Ausgabe 02/2010 vom 2.03.2010
Erfolg Ausgabe 02/2010 vom 2.03.2010 Netzwerk-Verlag
 
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe 11/13
Erfolg Ausgabe 11/13Erfolg Ausgabe 11/13
Erfolg Ausgabe 11/13Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009 Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009 Netzwerk-Verlag
 
Imagebroschuere skv 2016
Imagebroschuere skv 2016Imagebroschuere skv 2016
Imagebroschuere skv 2016Roland Rupp
 
Performance Marketing – Erfolgsbasiertes Online-Marketing
Performance Marketing – Erfolgsbasiertes Online-MarketingPerformance Marketing – Erfolgsbasiertes Online-Marketing
Performance Marketing – Erfolgsbasiertes Online-MarketingBusinessVillage GmbH
 
eStrategy-Magazin - Ausgabe #2 2020
eStrategy-Magazin - Ausgabe #2 2020eStrategy-Magazin - Ausgabe #2 2020
eStrategy-Magazin - Ausgabe #2 2020TechDivision GmbH
 
Erfolg Ausgabe Nr. 11/12 2016
Erfolg Ausgabe Nr. 11/12 2016Erfolg Ausgabe Nr. 11/12 2016
Erfolg Ausgabe Nr. 11/12 2016Roland Rupp
 
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021Roland Rupp
 

Ähnlich wie Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008 (20)

Erfolg Ausgabe 9/10 2021
Erfolg Ausgabe 9/10 2021Erfolg Ausgabe 9/10 2021
Erfolg Ausgabe 9/10 2021
 
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008  Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
Erfolg Ausgabe 03/2008 vom 28. März 2008
 
Erfolg Ausgabe 03/09 vom 31.3.2009
Erfolg Ausgabe 03/09 vom 31.3.2009 Erfolg Ausgabe 03/09 vom 31.3.2009
Erfolg Ausgabe 03/09 vom 31.3.2009
 
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010 Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
Erfolg Ausgabe 01/2010 vom 2.02.2010
 
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
Erfolg Ausgabe 09/2007 vom 17. Dezember 2007
 
Ausgabe 02/2007 vom 11. Mai 2007
Ausgabe 02/2007 vom 11. Mai 2007 Ausgabe 02/2007 vom 11. Mai 2007
Ausgabe 02/2007 vom 11. Mai 2007
 
Erfolg Ausgabe 06/2007 vom 13. September 2007
 Erfolg Ausgabe 06/2007 vom 13. September 2007  Erfolg Ausgabe 06/2007 vom 13. September 2007
Erfolg Ausgabe 06/2007 vom 13. September 2007
 
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
 
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009 Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
Erfolg Ausgabe 01/09 vom 27.2.2009
 
eStrategy ausgabe 6 leseprobe
eStrategy ausgabe 6 leseprobeeStrategy ausgabe 6 leseprobe
eStrategy ausgabe 6 leseprobe
 
Erfolg Ausgabe 02/2010 vom 2.03.2010
Erfolg Ausgabe 02/2010 vom 2.03.2010 Erfolg Ausgabe 02/2010 vom 2.03.2010
Erfolg Ausgabe 02/2010 vom 2.03.2010
 
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
ERFOLG Offizielles Organ des Schweizerischen KMU Verband Ausgabe Nr. 9 - Sept...
 
Erfolg Ausgabe 11/13
Erfolg Ausgabe 11/13Erfolg Ausgabe 11/13
Erfolg Ausgabe 11/13
 
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009 Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
Erfolg Ausgabe 07/08 2009 vom 5.9.2009
 
Imagebroschuere skv 2016
Imagebroschuere skv 2016Imagebroschuere skv 2016
Imagebroschuere skv 2016
 
Performance Marketing – Erfolgsbasiertes Online-Marketing
Performance Marketing – Erfolgsbasiertes Online-MarketingPerformance Marketing – Erfolgsbasiertes Online-Marketing
Performance Marketing – Erfolgsbasiertes Online-Marketing
 
eStrategy-Magazin - Ausgabe #2 2020
eStrategy-Magazin - Ausgabe #2 2020eStrategy-Magazin - Ausgabe #2 2020
eStrategy-Magazin - Ausgabe #2 2020
 
Erfolg Ausgabe Nr. 11/12 2016
Erfolg Ausgabe Nr. 11/12 2016Erfolg Ausgabe Nr. 11/12 2016
Erfolg Ausgabe Nr. 11/12 2016
 
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
Erfolg Ausgabe 6 - 8 2021
 
CRM erfolgreich einsetzen
CRM erfolgreich einsetzenCRM erfolgreich einsetzen
CRM erfolgreich einsetzen
 

Mehr von Netzwerk-Verlag

Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 08/2010 vom 15.09.2010
Erfolg Ausgabe 08/2010 vom 15.09.2010Erfolg Ausgabe 08/2010 vom 15.09.2010
Erfolg Ausgabe 08/2010 vom 15.09.2010Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010Netzwerk-Verlag
 
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009 Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009 Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009 Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009 Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008  Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008  Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008  Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008 Netzwerk-Verlag
 
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008 Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008 Netzwerk-Verlag
 

Mehr von Netzwerk-Verlag (15)

Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
Erfolg Ausgabe 09/2010 vom 04.10.2010
 
Erfolg Ausgabe 08/2010 vom 15.09.2010
Erfolg Ausgabe 08/2010 vom 15.09.2010Erfolg Ausgabe 08/2010 vom 15.09.2010
Erfolg Ausgabe 08/2010 vom 15.09.2010
 
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
Erfolg Ausgabe 07/2010 vom 18.08.2010
 
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
Ausgabe 06/2010 vom 18.07.2010
 
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
Erfolg Ausgabe 05/2010 vom 7.06.2010
 
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
Erfolg Ausgabe 04/2010 vom 7.05.2010
 
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009 Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
Erfolg Ausgabe 10/2009 vom 4.11.2009
 
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009 Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
Erfolg Ausgabe 09/2009 vom 14.10.2009
 
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009 Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
Erfolg Ausgabe 06/09 vom 20.7.2009
 
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009 Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
Erfolg Ausgabe 04/09 vom 20.5.2009
 
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008  Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
Erfolg Ausgabe 09/08 vom 19.12.2008
 
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008  Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
Erfolg Ausgabe 08/08 vom 14.10.2008
 
Erfolg Ausgabe 07/08
Erfolg Ausgabe 07/08 Erfolg Ausgabe 07/08
Erfolg Ausgabe 07/08
 
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008  Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
Erfolg Ausgabe 06/08 vom 4. August 2008
 
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008 Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
Erfolg Ausgabe 04/2008 vom 28. April 2008
 

Erfolg Ausgabe 05/08 vom 28. Juni 2008

  • 1. ERFOLG Die starke Zeitung für Selbständige, Unternehmer und Offizielles Organ des schweizerischen kmu verbandes Existenzgründer Nummer 5 • Mai/Juni 2008 • 2. Jahrgang • Preis Fr. 3.90 • www.netzwerk-verlag.ch • AZB 6300 Zug TREUHAND Dienstleistungsmarketing Seite 4 INFORMATIK Software zum Nulltarif Seite 5 WIRTSCHAFT Keine Trendwende in Sicht Seite 6 SCHWEIZERISCHER KMU VERBAND Interview mit K. Marzohl Seite 8 REPORTAGE Wirtschaftstage Luzern Seite 12 RECHTSBERATUNG Fussball-Wetten Seite 14 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz Seite 15 AUS- UND WEITERBILDUNG Trainer- und Beratersuche leichtgemacht Seite 19 KMU's schieben vieles PERSONALWESEN auf die lange Bank Sind Sie und Ihre Mitarbeiter motiviert? Seite 20
  • 2. Suchen Sie den IT-Partner, der passt? > > >
  • 3. ERFOLG www.netzwerk-verlag.ch Ausgabe 5 Mai 08 3 Editorial Ich jedenfalls werde genau diese Zeit nutzen, die Inhaltsverzeichnis besten Kunden besuchen und auch Geschäftspart- L i e b e L es er i n n e n u n d L e s e r ner zu einem gemütlichen Fussball-Event einla- Treuhand den und hoffe natürlich, dass viele diesem Bei- Dienstleistungsmarketing 4 Der Monat Juni steht ganz im spiel folgen und es mir gleichtun… Zeichen von König Fussball. Informatik Für viele KMU's ist dies auch Aktion «Mehr Präsenz von KMU's» Balanced Scorecard 5 ein guter Grund, König Kunde Bei direkten Gesprächen mit KMU's höre ich im- in dieser Zeit völlig zu vernach- mer wieder, dass die Kosten für Präsenz in Me- Wirtschaft lässigen und als Argument zu nutzen, um in die- dien meistens das eigene Werbebudget überstei- Keine Trendwende in Sicht 6 sem Monat keine grösseren Aktivitäten zur Kun- gen. Deshalb starten wir hier die Aktion «Mehr denakquisition oder -betreuung machen zu müs- Präsenz für KMU's»: Alle PR Berichte (4600 Zei- Business sen. Doch ist dies wirklich richtig? chen inkl. Leerzeichen) welche mir Unternehme- weniger Lärm für mehr Business 7 Wenn ich den Fussball EM Plan so anschaue (auch rinnen und Unternehmer zu einem Thema wie ich bin begeisterter Fussball EM Fan und werde ab Treuhand, Wirtschaft, Rechtsberatung, Aus- und schweizerischer kmu verband nächster Woche ebenfalls mit Schweizer Fahne Weiterbildung, Personalwesen, Informatik, neue Landesweites Sprachrohr für KMU 8 am Auto herumfahren) so fällt mir doch auf, dass Geschäftsideen, Strategie, Verkauf oder Versiche- Mitglied im kmu verband 9 alle Spiele erst am Abend stattfinden. Da bleibt rung/Vorsoergeberatung zukommen lassen, doch genügend Zeit, um tagsüber die Kunden zu werden in einer der kommenden Ausgaben von Management betreuen und Kundenakquisition zu betreiben. Erfolg KOSTENLOS abgedruckt und erreichen so- Sind Sie Gehirnbesitzer? 10/11 Wieso also nicht gerade in dieser Zeit einmal die mit rund 10'000 Leserinnen und Leser. Kunden aktiv besuchen (jetzt hat man ja mit der Reportage EM einen guten Gesprächsstoff), ein interessantes In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, aber auch al- Mitarbeitende gewinnen und binden 12 Mailing verfassen oder die besten Kunden und In- len teilnehmenden Teams an der Fussball EM Die Solarbranche sucht Fachkräfte 17 teressenten zu einem Fussballevent einladen (es (sorry England…) viel «Erfolg». muss ja nicht ein Stadionbesuch sein, es gibt ja Roland M. Rupp Rechtsberatung auch noch zahlreiche Fussball EM-Fanmeilen und Verlagsleitung Fussball-Wetten 14 Lokale mit Grossleinwand)? verlag@netzwerk-verlag.ch Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz 15 Gesundheit Passwort für die Ausgabe 5: Fussball Auf der Suche nach Gesundheit 18 Und so können Sie die aktuelle sowie die bis- Aus- und Weiterbildung herigen Ausgaben auch online anschauen: Die passende Fachperson finden 19 1. Gehen Sie auf www.netzwerk-verlag.ch Personalwesen 2. Wählen Sie die Rubrik «Aktuelle Ausgabe» Sind Ihre Mitarbeiter motiviert? 20/21 3. Wählen Sie die Rubrik «Für Abonnenten» 4. Tragen Sie das oben genannte Passwort ein Strategie und klicken Sie auf [OK] Leading Simple 22 Anzeigen Irrtümer des Change Management 23 CID Nummern dieser Ausgabe: Firmenname CID Nummer Neue Geschäftsideen Stylos 447727 Die kleinste Kantine der Welt 24 KMU Mehrwertpartner AG 447418 FE.N – Eine Idee rast durch Europa 25 fam office gmbh 447419 Anwälte Kriens 445620 Mehrwertpartner Creditreform 447478 Liste der Mehrwertpartner 26 Europa3000 445620 Marketing Zehn Regeln für Kommunikation 27 Bei jedem Fachbericht finden Sie eine CID Nummer. Mit dieser Nummer können Sie über die WebSite Vorsorgeberatung/Versicherung www.netzwerk-verlag.ch sofort alle Kontaktdaten, SHAB Publikationen und vieles mehr erfahren. Mehr Spielraum für Mieter 28 Tragen Sie einfach in die Suchbox die jeweils passende Stylos Sammelstiftung 29 CID Nummer ein und schon werden Ihnen alle verfügba- ren Kontaktinformationen angezeigt. Autorenverzeichnis/Kleinanzeigen 30 Impressum Wenn Sie Fragen zu einem der Artikel haben, so finden Sie auf Seite 30 dieser Ausgabe eine Auflistung, wer den 31 Artikel geschrieben hat, so dass Sie direkt in Kontakt tre- ten können.
  • 4. 4 ERFOLG Treuhand Ausgabe 5 Mai 08 CID: 447419 Dienstleistungsmarketing • Experience Qualities: Das sind Merkmale ei- ner Dienstleistung, die ein Kunde erst nach Inanspruchnahme beurteilen kann. Fakto- ren wie Verständlichkeit, Zuverlässigkeit, Ter- mintreue sind ausschlaggebend, ob es zu Folgeaufträgen kommt. Diese Kriterien ent- sprechen den Erwartungen der Kunden und Zwei Drittel aller Un- Mitarbeiter – Der Schlüssel zum Erfolg sind zu erfüllen. ternehmungen ge- Neben einer guten Ausbildung und Erfahrung hören zum Dienst- in den entsprechenden Spezialgebieten müs- • Das sind jene Faktoren, die ein Kunde auch leistungssektor, die sen die Mitarbeiter über Soft Skills verfügen, nach der Inanspruchnahme nicht beurteilen restlichen Produkti- um die Kunden ganz zufrieden zu stellen. Die kann, weil ihm dazu die Qualifikation fehlt. onsbetriebe erbrin- Kunden wünschen eine freundliche und auf- Hier sind Ersatzkriterien wie Bezugnahme gen Dienstleistun- merksame Behandlung, Erklärungen und die auf seriöse Quellen, Erwähnung von Refe- gen im Rahmen ihres Bereitschaft, auf ihre Wünsche einzugehen. renzkunden o.ä. einzusetzen. Herstellungs- und Dazu gehören Kommunikationsfähigkeit und Vertriebsprozesses. soziale Kompetenz. Bei der Qualität von Dienstleistungen sind Anita Mandl vor allem folgende Punkte relevant: Konkurrenz • Annehmlichkeit des Umfeldes: Das ist das Dienstleistungen können nicht auf Lager pro- Bei Dienstleistungen bestehen niedrige Ein- äussere Erscheinungsbild des Ortes, an dem duziert werden. Der Einsatz der personellen trittsbarrieren in den Markt. Die Konkurrenz die Dienstleistung erbracht wird und der Ressourcen ist daher sehr sorgfältig zu planen. muss daher genau beobachtet werden. Personen, welche die Dienstleistung erbrin- Für Engpässe sind Alternativen vorzubereiten Manchmal bietet sich die Möglichkeit zu Ko- gen. wie Subunternehmer oder Temporärarbeits- operationen an. So können die Gegner zu Ver- kräfte. bündeten werden. • Zuverlässigkeit: Die versprochene Leistung wird fachlich auf dem angekündigten Ni- Dienstleistungen sind von den Kunden nicht Dienstleistungsqualität veau erfüllt. greifbar. Mit Kreativität kann man den Kunden Die Kunden haben eine bestimmte Vorstel- • Reaktionsfähigkeit: Das ist die Bereitschaft helfen zu beurteilen, was sie für ihr Geld er- lung von der Qualität, in der sie ihre Dienstleis- und Flexibilität auf spezifische Kundenwün- warten können. Dienstleistungen und ihren tungen haben möchten. Im Sinne der Kunden- sche einzugehen und den Auftrag rasch aus- Nutzen können mit Mustern, Beispielen be- orientierung geht es immer darum, die richti- zuführen. schrieben werden. Eine Referenzliste zeugt ge – nicht unbedingt die höchste – Qualität von Erfahrungen und von zufriedenen anzubieten. • Leistungskompetenz: Dazu gehören Höf- Stammkunden. lichkeit und Vertrauenswürdigkeit der aus- Aus Kundensicht wird die Qualität der führenden Personen. Dienstleistungen haben einen starken Perso- Dienstleistung auf drei Ebenen bewertet: nenbezug und sind mit den Personen eng ver- • Search Qualities: Das sind Kriterien, die Kun- • Einfühlungsvermögen: Das ist die Fähigkeit, bunden, die sie ausüben. Die Mitarbeiter wer- den bereits vor dem Kauf verstehen und ver- auch auf nicht geäusserte individuelle Kun- den zum Bestandteil des Produkts. Sie sollten gleichen können. Bei Dienstleistungen ist denanforderungen einzugehen. daher in wichtige Entscheidungen eingebun- dies schwierig, allenfalls wird Dauer und In- den werden. Der Erfolg hängt vom Einsatz und halt der Leistungen bewertet. Diese Krite- Preisbildung der Kompetenz jedes einzelnen ab. Unerläss- rien sind zu bewerben, indem man die «hard Im Dienstleistungsbereich kann man sich lich ist deshalb eine laufende Mitarbeiterqua- facts» in Broschüren, im Internet oder bei leichter auf die Kunden und die Konkurrenz lifizierung. Präsentationen verwendet. ausrichten, da die «Produktion» nur wenig Kosten verursacht. Der Preis hat Kommunika- Anzeigen tionswirkung und stellt eine Aussage über die Leistung dar. Kann der Kunde die Qualität der Leistung nicht bewerten, zieht er als Ersatzkri- terium den Preis heran: Um die Leistung von Menschen nicht zur Wa- finanzen – administration - marketing re zu machen, werden Dienstleistungen in der Regel nicht mit einem «Preis» sondern mit den Begriffen Porto, Honorar, Tarif, Provisionen, Ge- bühren, Entgelt, Entschädigung, Abgeltung, Wir sind der Partner, der Sie begleitet! Kostenersatz, Teilnahmegebühr angeboten. Anita Mandl fam office gmbh Weitere Infos zur Autorin auf Seite 30 Riedmatt 37 CH-6300 Zug Buchtipp: Tel: +41-41-740 15 84 Dienstleistungsmarketing – Kunden finden, E-Mail: info@fam-office.ch gewinnen und binden, Erwin Matys, Redline Internet: www.fam-office.ch Wirtschaft 2004, Frankfurt
  • 5. ERFOLG Informatik Ausgabe 5 Mai 08 5 CID: 445620 GreenCube™ - Betriebswirtschaftliche Software zum Nulltarif Die europa3000 AG lancierte auf die orbit- Wo ist der Haken? der sogenannten Mediabox (ca. 4 mal 5 cm iEx 2008 hin zusammen mit green.ch die Für den Anwender gibt es keinen Haken. Die grosses Fenster in der unteren rechten Ecke erste werbefinanzierte Business Software. Nutzungsrechte an der Software sind unver- der Anwendung) im Minutentakt sanft einge- bindlich und kostenlos. Was verrechnet wird, blendet. Was heisst das? sind die oben erwähnten Dienstleistungen, Schweizer Unternehmen mit bis zu 5 IT-Ar- welche auf der Supportplattform «greencube- Getragen wird das Konzept von zwei Schwei- beitsplätzen können von der Plattform services.ch» zur Verfügung stehen, mit einem zer Unternehmen, welche sich seit vielen Jah- green.ch die umfassende Lösung greenCu- kostengünstigen Ansatz von CHF 2.50 pro Mi- ren mit hohem Engagement für unsere KMU’s be™ kostenlos und unverbindlich auf ihre ei- nute. Diese werden für effektiv geleistete Sup- einsetzen. Einerseits ist das der bekannte Inter- gene Umgebung downloaden und vollum- portleistungen transparent aufgezeigt und je- net-Provider green.ch und andererseits das fänglich nutzen. Geboten wird die Abdeckung weils per Ende einer Periode (in der Regel ein Unternehmen europa3000 AG, welche dieses der Standardanforderungen eines KMU’s mit Monat) mittels Sammelrechnung verrechnet. Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiern darf und Modulen wie «Adressverwaltung, Debitoren- Finanziert wird das Modell von Unternehmen, mit ihren Lösungen in der Schweiz über und Kreditorenverwaltung, FiBu, Fakturierung welche auf dieser Lösung ihre Werbung plat- 10‘000 Installationen aufweist. und Lager». In höchstem Masse nachgefragte zieren und damit dazu beitragen, dass dem Lösungen im Bereich Lohnbuchhaltung, Ver- Schweizer KMU ein optimales Werkzeug zur Der Download dieser Software kann von die- kaufsstatistik und Leistungsmanager runden Verfügung gestellt wird. Die Werbung wird üb- ser Homepage vollzogen werden: dieses interessante Angebot nochmals ab. rigens in der Anwendung greencube nicht www.green.ch mittels aggressiven Werbebannern vollzogen, Europa 3000, Engelbert Giakoumis Was ist besonders? sondern werden in der Anwendung selber in Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 Eine betriebswirtschaftliche Lösung muss mit geringem Aufwand an die betrieblichen An- forderungen eines Unternehmens flexibel und zielgerichtet angepasst werden können. Eben- so ist sie mit bereits vorhandenen Lösungen wie Zeiterfassung, Web-Shop-Anbindung, PDA-Lösungen und anderen add-ons zu ver- knüpfen. Möchte man diese Ziele erreichen, ist nebst der Voraussetzung an die Systemarchitektur einer Software eine Serviceplattform vonnö- ten, welche Anfragen sofort und direkt am Bildschirm des Anwenders beantworten kann. Parametrierungs-, Einführungs- und Einschu- lungsarbeiten werden somit zusammen mit dem Anwender direkt an seinem Bildschirm durchgeführt. Anzeigen Für spezifische Fragen oder Werbe-Anmeldungen steht Ihnen das Beraterteam von green.ch oder der europa3000 AG unter 062 858 62 62 jederzeit gerne zur Verfügung.
  • 6. 6 ERFOLG Wirtschaft Ausgabe 5 Mai 08 CID: 447478 Keine Trendwende in Sicht Der Schweiz. Gläubigerverband Creditre- in den ländlichen Gebieten. Sie betreffen Ge- liches Risiko. Kommt es unverhofft zu einer Ar- form publiziert neu einen Schuldneratlas, meinden mit einer geringen Einwohnerdichte, beitslosigkeit, Krankheit oder Scheidung, ist der die Entwicklung der privaten Über- wo einzelne wenige Schuldner bereits über- man schnell in der Schuldenfalle gefangen. Da schuldung in der Schweiz bis hinunter auf mässig ins Gewicht fallen und das Bild verfäl- hilft auch kein Privatkonkurs. Verlustscheine die Ebene der Postleitzahlen untersucht. schen können. belasten ein Leben lang und sind oft erst der Beginn einer eigentlichen «Schuldenkarriere». In den letzten Jahren hat die Überschuldung von Privatpersonen dramatisch zugenommen. Nimmt man die Untersuchungen von Credit- Eine Trendwende ist trotz anhaltender Kon- reform im Bereich der Privatkonkurse zum junktur und tiefer Arbeitslosenzahlen nicht in Massstab, dürfte sich die Überschuldung auf Sicht. Dies bestätigen die vorliegenden Zahlen alle Altersgruppen verteilen. Spitzenreiter bei von Creditreform für 2007. Als überschuldet den Pleiten sind die 40- bis 60-Jährigen, wobei gelten Personen, die negative Zahlungsmerk- sowohl die Gruppe der Jungen als auch die male aufweisen. Darunter fallen Privatpleiten, Gruppe im AHV-Alter mächtig aufholen. Be- Inkassofälle und nachhaltige Zahlungsschwie- züglich der Geschlechterverteilung sind nach rigkeiten. Die durchschnittliche Schuldnerquo- wie vor die Männer die klaren Verlierer. So ge- te liegt gesamtschweizerisch bei 2.72%. Wobei hen gut 80% aller Privatkonkurse auf ihr Kon- die Spannweite von Null bis knapp 22% reicht to, wobei natürlich die Folgen einer Pleite auch (PLZ 8208 Schaffhausen). Ursachen der Überschuldung eine Partnerin oder die Kinder zu spüren be- Die Analysen von Creditreform belegen einen kommen. 2007 mussten aber auch auffällig Der Schuldneratlas zeigt das bereits bekannte bedenklichen Trend. Immer mehr Privathaus- mehr Frauen im Alter von 40 bis 60 Jahren Stadt-Land-Gefälle. Grossstädte weisen samt halte in der Schweiz leben auf Pump. Die Grün- Konkurs anmelden. Hier dürfte besonders der ihren Agglomerationen eine deutlich höhere de sind vielfältig. Ganz generell lässt sich aber Anteil an Alleinerziehenden einem hohen Negativquote auf. Eine genauere Analyse ein gesellschaftlicher Wandel feststellen. So Überschuldungsrisiko ausgesetzt sein. bringt aber auch hier grosse Differenzen zu Ta- haben sich die Zahlungsbefehle seit 1980 ge. So liegt beispielsweise in Zürich der tiefste mehr als verdoppelt. Für 2006 wurden vom Resümee Wert im gut situierten Witikon bei 1.47% (PLZ Bundesamt für Statistik 2 551083 Zahlungsbe- Die Überschuldung von Privatpersonen hat 8053), der höchste im Kreis 4 bei 6.61% (PLZ fehle gemeldet. Zahlungsmoral und Konsum- längst eine kritische Grenze erreicht. Die Nega- 8004) oder im Ballungsraum Luzern der tiefste verhalten, einst im europäischen Vergleich tivquoten betreffen nicht mehr nur die Bal- Wert im noblen Horwer Ortsteil Kastanien- vorbildlich, geben also immer häufiger ein un- lungszentren, sondern nehmen generell in al- baum bei 0.81% (PLZ 6047), der höchste in schönes Bild ab. Mahnungen und Betreibun- len dichtbesiedelten Gebieten zu. Bislang feh- zentrumsnahen Stadtquartieren bei 3.87% gen werden anders als noch vor einigen Jah- len aber genaue statistische Erhebungen. Der (PLZ 6003). Überraschend deutlich sichtbar ist ren viel eher in Kauf genommen. Konsumkre- Schuldneratlas von Creditreform will eine brei- auch das Ost-/Westgefälle, wobei das dichtbe- dite sind leicht verfügbar, was viele Menschen tere Öffentlichkeit für dieses heikle Thema siedelte Mitteland generell eine auffällig hohe dazu verführt, über ihre eigenen Verhältnisse sensibilisieren. Neben dem Konsumverhalten Verschuldungsquote aufweist. Relativiert wer- zu leben. Auf Pump finanzierte Konsumgüter und der Zahlungsmoral auf Seiten der Privat- den müssen hingegen die dunkelroten Inseln und Autos bergen jedoch immer ein beträcht- haushalte, liegt auch bei den Firmen einiges im Argen. So werden nach wie vor Kredite viel Anzeigen zu leichtfertig gewährt. Umsatz kommt vor Si- cherheit. Wer aber die Kreditwürdigkeit seiner Kunden nicht kennt, riskiert selbst, seine Liqui- dität empfindlich zu schmälern und – im schlimmsten Fall – Teil der Konkursstatistik zu werden. Doch nicht nur im eigenen Interesse sollten Firmen präventive Massnahmen routi- nemässig anwenden. Auch eine allzu risiko- freudige Konsumentenschaft gilt es je länger desto mehr vor sich selbst zu schützen. Zumal am Ende die Allgemeinheit die Kosten dieser negativen Entwicklung trägt. Die Überschul- Creditreform Luzern Vogel AG Tel +41 41 370 19 44 dungssituation lässt nicht nur die Sozialhilfe- Kreisbüro Zentralschweiz des Fax +41 41 370 19 46 ausgaben weiter steigen, sondern führt ganz Schweiz. Verbandes Creditreform info@creditreform.ch allgemein zu steuerlichen Mehrbelastungen Seeburgstrasse 20 www.creditreform.ch in den betroffenen Gemeinden. CH-6000 Luzern 15 www.verlustevermeiden.ch Hans Farman Weitere Infos zum Autor auf Seite 30
  • 7. ERFOLG Business Ausgabe 5 Mai 08 7 Angenehme Raumakustik: weniger Lärm für mehr Business Grossraumbüros: viel um die Ohren nach Personalentwicklung zu späterem Zeit- • Punktuell im Raum anzubringende Akustik- Schneller dreht sich das Rad der Wirtschaft, punkt ohne gigantische Umbaukosten ange- elemente E-Mails da, Hektik dort. Meier will telefo- passt werden. Für Ausstellungszonen, Meister- • Schallabsorbierende Deckensysteme nisch bestellen, Evas Computer stürzt ab, kabinen oder Besprechungsräume in Produk- • Einbaukabinen für Vorgesetzte, als Show- und der Chef ist im Anmarsch: Es ist etwas tions- oder Lagerhallen können elegante room oder Besprechungsraum los in der Bude! Alles in allem viel Bewegung Einbaukabinen die passende Lösung sein. Peter Leemann und Geräusche rund um viel Arbeit. Aber al- Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 les etwas leiser wäre vielen lieber, und nota- Akustik-Know-how gefragt bene auch gesünder. Überhöhte Schallein- Entscheidend ist, dass der Inneneinrichter wirkungen beeinträchtigen die Konzentra- nicht nur über ein vielfältiges und attraktives tionsfähigkeit, die klare Verständigung, die Lieferprogramm verfügt sondern überhaupt Arbeitsleistung und letztlich die Gesund- geschult ist, eine Situationsanalyse des Lärm- heit der Mitarbeiter. Vor lauter Bienenhaus- pegels vorzunehmen und wirksame Lösungen stimmung wird der Missstand oft nicht ein- umzusetzen. Aufgrund der aktuellen Architek- mal erkannt. Vielleicht nimmt abends nur turtrends wurden in Bürogebäuden viel Beton die Müdigkeit zu, Absenzen erhöhen sich und eine offene Bauweise realisiert, was je- oder die Fehlerquote ist Gedankenanstoss. doch schalltechnisch weniger vorteilhaft ist. Professionelle Ergänzungsmassnahmen sind Echo wie in einer Turnhalle? da in den meisten Fällen notwendig. Rolf Rit- Klare Raumtrennung und doch viel Licht im Leiden Sie manchmal im Büro oder im Bespre- ter, Geschäftsführer der KR Decken- und Raum durch kombinierte Trennwand aus Glas chungsraum unter dem «Turnhallengefühl»? Wandelemente GmbH (www.kr-schweiz.ch) und Milchglas Parkett, Linoleum oder Betonböden sind be- im aargauischen Muri meint dazu auf Anfrage: kannte Trittschallquellen. Eine ungünstige «Gerade weil ein moderner Innenausbau Raumaufteilung, viele ungeschützte Arbeits- schalltechnisch problematisch ist, haben wir plätze auf engem Raum und die Oberflächen- uns auf Akustiklösungen spezialisiert und un- beschaffenheit von Wänden und Decken be- sere Mitarbeiter entsprechend geschult. So einflussen die Akustik ebenso entscheidend. sind wir in der Lage, Kunden einen anspre- Die Anzahl der Mitarbeiter- und Telefonge- chenden, flexiblen Innenausbau und gleich- spräche sowie die Handhabung von Druckern, zeitig eine schallabsorbierende Ausführung Kopierern, Türen, Schubladen, Wandschränken bieten zu können». Je nach Schallbelastung usw. verursachen unzählige Geräusche. Am und Situation können zusätzlich gezielt Akus- Schallabsorbierende Stellwände bewirken ein ru- ehesten werden externe Lärmquellen wie tikelemente als dekorativer oder diskreter Pro- higes angenehmes Arbeitsumfeld und klar struk- Baustellen oder stark befahrene Strassen be- blemlöser platziert werden. turierte Arbeitsplätze im Grossraumbüro wusst wahrgenommen. Wenn aus der Stille Kraft kommt, wie uns Weise des Ostens lehren, Gesunde Mitarbeiter – starke Leistung dann sind Lärm und Geräusche Kraft raubend. Eine erhöhte Schallbelastung verursacht kurz- So oder so wird die Konzentrationsfähigkeit fristig weder Rheuma noch Gicht. Aber sie er- geschwächt. Alles in allem sind Schallimmis- schwert die Kommunikation und belastet un- sionen weder der Steigerung der Effizienz terschwellig Hirn und Psyche. Eine Senkung noch des Umsatzes förderlich. der Schalleinwirkungen unterstützt Tag für Tag die Konzentrationsfähigkeit und Mitarbeiter Mehr Wellness statt Stress bleiben länger aufnahmefähiger und leis- Holzwandsystem mit Akustikelementen, kombi- Glücklicherweise stehen viele attraktive Mög- tungsstark. Das sind Werte worauf KMU-Be- nierbar mit Glas vereinen raumakustische und lichkeiten offen, Stress verursachenden Lärm- triebe angewiesen sind. Das wirkt sich positiv schalldämmende Wirkung faktoren entgegenzuwirken. Mit der richtigen auf die Leistungsbilanz aus. Hilft aber selbst Platzierung von schallschluckenden Raumtei- ein traumhaft angenehmes Arbeitsklima ei- lern sowie Wand- und Deckenelementen kann nem müden Mitarbeiter nicht auf die Sprünge, das Arbeitsklima deutlich verbessert werden. kann nur noch zweierlei helfen: ein wirksamer Mit einer richtigen Raumaufteilung gelingt es Vitaminschub oder ein Gang zum Arzt. im Büro, Labor oder Lager die Schallwerte drastisch zu reduzieren. Geeignete Wandele- Akustiklösungen nach einer Situationsana- mente sind heute in vielen Designs, Material- lyse: kombination aus Aluminium, Glas, Holz, Gips, • Flexible Raumtrennwandsysteme für Büros, Metall und in vielen Farben lieferbar. Wenn es Grossraumbüros, Labors, Werkstätten sich um versetzbare Trennwandsysteme han- • Schallabsorbierende Stellwände um oder Focusräume (Einbaukabine) zum konzentrierten delt, kann die Position von Raumteilern je zwischen Arbeitsplätzen Arbeiten oder für ungestörte Sitzungen
  • 8. 8 ERFOLG schweizerischer kmu verband Ausgabe 5 Mai 08 Landesweites Sprachrohr tragen, solange man noch über eigenes BVG- Kapital verfügt. Wer kein Geld hat oder nicht über entsprechende Sicherheiten verfügt, er- für KMU hält bekanntlich bei den Banken nur schwer- lich einen Kredit, schon gar nicht in Zeiten von Bankkrisen wie jetzt. In all diesen Belangen können wir fachlichen Rat und Mithilfe anbie- rund 47'000 neue Firmen als einfache Gesell- ten. Zurzeit sind wir in Verhandlung mit Finanz- schaft, als GmbH oder als AG. Nun gilt es, die- kreisen, um neu gegründeten KMU auch in die- sen den neuen KMU-Verband bekannt zu ma- ser Hinsicht aktive Starthilfe in Form von Start- chen und neue Mitglieder zu finden. kapital, günstigem Leasing usw. zu offerieren. Was bieten Sie den Mitgliedern an? Wer kann Mitglied werden? Bei der eigentlichen Firmengründung und in Nicht nur derzeitige Firmengründer, sondern der Anfangsphase stehen Unternehmer und auch die schon seit längerem aktiven Unter- Unternehmerin vor sehr grossen Herausforde- nehmerinnen und Unternehmer aus allen rungen. Er oder sie muss sich eingehend mit Branchen sind als Mitglieder unseres aner- dem Business-Plan und mit der entsprechen- kannten Schweizerischen KMU Verbandes Konrad H. Marzohl den Start-Finanzierung auseinander setzen. herzlich willkommen. Hauptvorteil: Wir setzen Ebenfalls zu erwähnen wären noch die Rechts- uns gezielt für wirklich alle Belange der KMU Konrad H. Marzohl stellt den neu gegründe- beratung, die Versicherungsaspekte, das Ge- ein, seien es die allgemeine Wirtschaftspolitik, ten KMU-Verband vor. schäftsauto, die Geschäftsräume und vieles die generelle Finanzpolitik oder die Sozialpo- mehr. Genau da springen wir ein. Durch unser litik unseres Landes. Kurzum: Alles was die Welches waren die Motive und die Zielset- Netzwerk und mit unseren Fachspezialisten in schweizerischen KMU in irgendeiner Weise be- zungen für den neuen Schweizerischen KMU vielen Bereichen können wir die KMU kontinu- trifft oder in Zukunft betreffen könnte steht Verband (SKV)? ierlich unterstützen. Unser Verband bietet sei- stets in unserem Fokus. In den vergangenen 25 Jahren habe ich diver- nen Mitgliedern jedoch nicht nur regelmässi- se kleine bis mittlere Unternehmen gegrün- ge Informationen an, sondern ermöglicht es Wie wird man eine erfolgreiche KMU und det und selber geführt. Vor fünf Jahren haben ihnen, bei über 100 Partnern Produkte und wie bleibt man es? meine Frau und ich entschlossen, eine beste- Dienstleistungen zu günstigen Konditionen Voraussetzung ist ein attraktives Geschäfts- hende kleine KMU Beratungsfirma mit zwei zu erwerben. Laufend kommen neue Partner modell mit einer guten Idee als Basis. Dies kön- Mitarbeitern mit neuen Ideen zu aktivieren. Ich hinzu. Zudem führen wir Seminare und Work- nen besondere Dienstleistungen oder Produk- habe also selbst wieder erlebt, was es heisst, in shops durch. Wer schon einmal eine unserer te sein. Die Zeiten und die Ansprüche der Kun- einer kleinen Firma sich um alles im Detail zahlreichen Tischmessen in diversen Regionen den ändern sich laufend, und dieser Tatsache kümmern zu müssen. Zusammen mit Roland besucht hat, stellt fest, wie schnell man interes- muss man sich kontinuierlich anpassen. Hier M. Rupp, Gründer der bekannten KMU-Netz- sante neue Kontakte knüpfen kann. gilt immer noch der Spruch: «Wer nicht mit der werke AG (www.kmu-netzwerk-ag.ch) und an- Zeit geht, geht mit der Zeit!» Mit dem Wachs- deren interessierten Kreisen riefen wir im De- Was wird in der Anfangsphase der KMU oft tum einer KMU läuft man gerne Gefahr, dass zember 2007 den Schweizerischen KMU Ver- falsch gemacht? man vor lauter Administrativem, Sitzungen band (SKV) ins Leben. Er soll als landesweites Ausschlaggebend ist bestimmt der finanzielle ohne Ende usw. seine Kernkompetenz aus den Sprachrohr für die KMU figurieren und diesen Aspekt. Nicht selten lösen die neuen Unterneh- Augen verliert und dann die Zeichen der Zeit eine grosse Palette von Dienstleistungen und mer ihr BVG auf und gehen erst zur Bank wenn zu spät erkennt. Ein Beispiel: Ein guter Verkäu- Hilfestellungen anbieten. Was viele nicht wis- dieses aufgebraucht ist. Besser wäre doch, bei fer gehört stets an die Front, für die Buchhal- sen: In unserem Land starteten letztes Jahr der Bank einen Kontokorrent-Kredit zu bean- tung ist jemand anderer zuständig. Anzeigen Drive your life. Ihr IT Bildungspartner 600 Seminare, 40 Lehrgänge, 10 Bootcamps – als Präsenzunterricht oder E-Learning. Für Manager, Anwender, IT Professional oder Developer. www.digicomp.ch Digicomp Academy AG, Telefon 0844 844 822 Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Genève, Lausanne, Lugano, Bellinzona
  • 9. ERFOLG schweizerischer kmu verband Ausgabe 5 Mai 08 9 Kürzlich wurde über das neue KMU-Gesetz Wie kann ein KMU sein Angebot einem grös- Wie präsentiert sich die Zukunft der KMU? abgestimmt und knapp angenommen. Was seren Publikum effizient bekanntmachen? Ich betrachte die Zukunftschancen für die bringt es für die KMU? Unser Verband verfügt über eine eigene mo- KMU generell als sehr gut. Es gibt viele zuver- Ich sehe dieses als eher kritisch an. Die letzten natliche Verbandszeitschrift „ERFOLG“. Diese sichtliche Geschäftsleute mit innovativen fünfzehn Jahre brachten den KMU eigentlich hat bereits heute schon über 10'000 Leser und Ideen, sonst würden ja nicht jedes Jahr zehn- keine Vereinfachungen, sondern im Gegen- behandelt alle KMU-spezifischen Themen. tausende neuer Kleinfirmen aller Art entste- teil administrativen und sonstigen Mehrauf- Ebenfalls hat unser Verband eine eigene Pres- hen. Was nicht einfacher geworden ist, ist die wand. Beispiel ist die Änderung der Waren- se-Stelle, die bei der wichtigen generellen Situation bei den Bankkrediten. Die Banken umsatzsteuer WUST zur Mehrwertsteuer. Es Presse- und Kommunikations-Arbeit behilflich sind in einer schwierigen Lage und sind viel gibt zu viele gesetzliche Sonderregelungen sein kann. Das beste Produkt und die besten restriktiver in der Kreditvergabe geworden. resp. Vorgaben, die eingehalten werden müs- Dienstleistungen nützen nämlich nichts, wenn Keine gute Ausgangslage für Startkapital. sen. sie keiner kennt! Auch können wir beispiels- Aber gerade hier sind wir ja sehr aktiv dabei, weise die KMU in Sachen spezifische Fachzeit- eine interessante Lösung zu finden. Dabei Wie läuft es in der Praxis ab? schriften für ein bestimmtes Marktsegment prüfen wir auch Lösungen im Bereich Facto- Der normale Bürger hat eine interessante Ge- beraten. Dies beantwortet dann die Frage, wie ring (Abtretung der geleisteten Ar- schäfts-Idee und möchte diese erfolgreich man ein klar definiertes Fachpublikum gezielt beit/Guthaben/Rechnung an ein Finanzinsti- umsetzen. Nun stellt sich die Frage, wie bringt am besten erreicht. Des Weiteren führt der Ver- tut, welches gleichzeitig die sofortige Gut- er es fertig, dass seine KMU das erste Jahr und band laufend Tischmessen an unterschiedli- schrift erstellt). Geld ist bekanntlich nicht die folgenden Jahre übersteht? Wie setzt man chen Orten durch, wo das Verbandsmitglied alles, aber ohne Geld ist alles nichts! Dies gilt die Idee um? Unser Verband kann hier jeder- sein Produkt lokal offerieren kann. Auch diese besonders für kleine und mittlere Unterneh- zeit beratend zur Stelle sein. Man braucht ja Präsentationen sind bereits ein schöner Erfolg, men. Und für diese sind wir ja auch da. nicht die gleichen Fehler zu machen, die ande- wenn man die stetig wachsenden Besucher- Das Interview führte Jürg Fehlbaum, re früher auch schon gemacht haben. zahlen anschaut. Easytext Konrad H. Marzohl Werden Sie Mitglied im schweizerischen kmu verband Beitrittsformular Mitgliedschaft Ich ersuche um die Mitgliedschaft beim schweizerischen kmu verband Kleinbetriebe (bis 10 Beschäftigte): CHF 100.– Einfach ausschneiden und einsenden an: Mittlere Betriebe (11 bis 50 Beschäftigte): CHF 150.– Grossbetriebe (über 50 Beschäftigte): CHF 220.– Schweizerischer KMU Verband Firmenname ..................................................................................................................................... Eschenring 13 Vorname ..................................................................................................................................... 6300 Zug Nachname ..................................................................................................................................... Strasse ..................................................................................................................................... Telefonhotline: Postfach ..................................................................................................................................... 041 740 42 25 PLZ, Wohnort ..................................................................................................................................... Telefon ..................................................................................................................................... Fax : 041 740 42 26 Fax ..................................................................................................................................... Mobil : 079 646 58 05 E-Mail ..................................................................................................................................... www.kmuverband.ch Sie möchten Anzeigen mehr Präsenz ERFOLG bei Ihrer Zielgruppe? Zum Beispiel 5 Monate lang mit Werbung in der zielgerichtet Zeitung, im Internet und in eNewslettern? Bereits ab Fr. 660.– sind Sie dabei. Rufen Sie uns an: inserieren 041 560 33 01 Herr Rupp gibt Ihnen gerne mehr Infos 041 740 42 25
  • 10. 10 ERFOLG Management Ausgabe 5 Mai 08 Sind Sie Gehirnbesitzer oder auch -nutzer? Mann geistig noch wach und klar ist, vergisst um ihre Enkel und Urenkel. Während ihrer 60- seine Frau schon sehr viel. Sie kann innerhalb jährigen Ehe organisierte ihr Mann alle wichti- einer Stunde die gleiche Geschichte dreimal gen Belange: Steuererklärungen, Finanzen erzählen, ohne es zu merken. Ausserdem ver- und alles andere hatte er «immer im Griff», um legt sie häufig ihre Schlüssel und andere per- es mit seinen Worten zu sagen. Sie dagegen sönliche Gegenstände. kümmerte sich nicht um dergleichen. Sie las wenig und nur «leichte Kost», wie sie ihre Ro- Wenn wir das Leben der beiden betrachten, mane und Boulevardzeitungen selbst nennt. dann fällt Folgendes auf: Viel Zeit jedoch verbringt sie vor dem Fernse- Der Mann war ein erfolgreicher Geschäfts- her, wo sie sich wahllos berieseln lässt, vor al- mann, der bis ins hohe Alter aktiv geblieben ist lem von Seifenopern. Ausserdem lebt sie sehr und sich auch jetzt noch für das Weltgesche- stark in der Vergangenheit und betont gerne, hen interessiert. Er liest heute durchschnittlich wie viel besser die Welt früher gewesen sei. zwei Stunden pro Tag Fach- und Sachbücher Objektiv gesehen entspricht diese Aussage si- nebst seiner neuen Zürcher Zeitung. Darüber cher nicht der Wirklichkeit, doch sieht sie die Martin Betschart hinaus verwendet er viel Zeit darauf, mit jün- Welt unter anderem deshalb so, weil sie durch geren Kollegen oder seinen Söhnen und En- kritiklosen Medienkonsum ihr Gehirn mit vie- Die neuesten Erkenntnisse der Neurobiolo- keln Unternehmensstrategien und Visionen zu len negativen Nachrichten füttert. gie bestätigen meine Vermutung: Ein Ge- diskutieren. Schachspielen ist zudem immer hirn, das nicht gebraucht und gefordert noch sein grosses Hobby. Von Anfang an ver- Wundert Sie jetzt noch, warum die geistige Fit- wird, verkümmert. folgte er ausserdem die Technologieentwick- ness der beiden so unterschiedlich ausfällt? lung im Computerbereich und surft bis heute Mittlerweile wissen die meisten Menschen, Lassen Sie mich Ihnen ein älteres Ehepaar aus begeistert durchs Internet. Demgegenüber dass sie ihren Körper langfristig nur dann fit meinem Bekanntenkreis vorstellen: meinen viele seiner Altersgenossen zum halten, wenn sie ihn bewegen und benutzen. Der Mann ist 92 Jahre und seine Frau 84 Jahre World Wide Web: «Das ist doch nur etwas für Erst recht gilt das jedoch auch für unseren alt. Beide befinden sich physisch in einem gu- junge Leute, dafür bin ich viel zu alt.» Denkapparat. Dieses elementare Wissen hat ten Zustand. Sie meistern ihr Leben ganz allei- sich offenbar noch nicht ausreichend verbrei- ne und unternehmen täglich lange Spazier- Auch das Leben seiner Ehefrau unterscheidet tet: Unser Gehirn muss täglich trainiert wer- gänge. Die Gesundheit der beiden lässt sich si- sich deutlich von seinem eigenen. Sie wuchs den! cherlich auch darauf zurückzuführen, dass sie behütet auf, wobei sich ihr Vater um alles küm- kein Übergewicht haben, sich also gesund er- merte, bis sie ihren jetzigen Mann kennen Praktische Intelligenz nähren, nicht rauchen, nur mässig Alkohol lernte. Sie besuchte nur die obligatorische Viele ältere Menschen sind mit der heutigen konsumieren und mit sich und ihrer Welt zu- Pflichtschule und bildete sich abgesehen von Welt überfordert, weil sie geistig eben nicht frieden sind. einem Sprachaufenthalt nie weiter. Acht Kin- mehr beweglich sind. Ein weiteres Beispiel für der brachte sie zur Welt, was höchsten Respekt mangelnde geistige Flexibilität, die zu vermin- Es gibt jedoch einen grossen Unterschied zwi- verdient, und war ihnen eine fürsorgliche und derter praktischer Intelligenz führt, begegne- schen den beiden Ehepartnern: Während der liebevolle Mutter. Später kümmerte sie sich te mir kürzlich im Supermarkt. Anzeigen Das heimelige Landgasthaus im Unesco Biosphäre Entlebuch das zum verweilen einlädt. - Flexible Bankettlokalitäten. - Grosser Kinderspielplatz. - Monatlich abwechselnde kulinarische Spezialitäten. - Grosse Sonnenterasse. - Kegelbahn. - Grosser Parkplatz. Jetzt aktuell: Felder Andreas • Landgasthaus Linde • 6112 Doppleschwand Wildspezialitäten aus doppleschwand@bluewin.ch • www.linde-doppleschwand.ch einheimischer Jagd. Telefon 041 / 480 13 82 • Fax. 041 / 480 42 82 Geschlossen: Dienstag und Mittwoch bis 16.00 h
  • 11. ERFOLG Management Ausgabe 5 Mai 08 11 Ich bin sicher, Sie alle haben schon einmal es verkehrt herum hinein geschoben wurde. Lehrer einreden, Ihr Kind sei überfordert. In Ähnliches erlebt: Da biete ich – sicher nicht ganz uneigennützig den meisten Fällen ist der Lehrer überfordert. Eine ältere Dame, ich schätze sie auf Mitte fünf- – der Dame meine Hilfe an, denn allmählich Oder kennen Sie irgendein zehnjähriges Kind, zig, steht an der Kasse und wartet geduldig, bis werde ich ungeduldig. Als sie meine Ungeduld das nicht in kürzester Zeit seine Playstation die Kassiererin alles zusammengezählt hat bemerkt, sagt sie beiläufig: «Immer diese jun- oder ein Handy der neuesten Generation be- und ihr den Preis nennt. Erst jetzt beginnt die gen Leute, immer so hektisch!» herrschen könnte? Wenn es einen Unterschied Kundin in ihrer Handtasche nach dem Geld- Ich verstand dies als Kompliment, denn soviel zum Verhalten des Kindes in der Schule gibt, beutel zu suchen. Als sie ihn gefunden hat, älter als ich war sie ja nun auch nicht. Ach, fast dann geht dieser meist auf mangelnde Moti- kramt sie ihr Kleingeld zusammen und fragt vergass ich es zu erwähnen: Nachdem der Au- vation zurück. Es ist sicher schwerer, jemanden dabei die Kassiererin noch dreimal nach dem tomat das Ticket endlich akzeptiert hat und zu motivieren, Latein zu lernen als die Funkti- Preis. den Betrag anzeigte, suchte die Dame natür- onsweise des neuesten technischen Spiel- lich wieder nach ihrem Geldbeutel… zeugs. Doch darin besteht nun einmal die He- Als die Dame an der Kasse sieht, wie sehr mich rausforderung der Lehrer: Schüler für den das Warten nervt, bemerkt sie leicht entschul- In diesem Moment dachte ich, ich sollte doch Lehrstoff zu begeistern. Gute Lehrer bewälti- digend: «Bei uns steht eben der Mensch im unbedingt ein Seminar anbieten zum Thema gen diese Aufgabe erfolgreich, die anderen Mittelpunkt». praktische Intelligenz. Denn ich halte diese nur machen eben ihre Schüler verantwortlich, die «Das haben doch die Kannibalen auch schon für eine Frage des Trainings. Ein Untertitel fiel angeblich überfordert sind… gesagt», gebe ich zurück. mir dazu auch gleich ein, der sicher auch die äl- Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen tere Dame angesprochen hätte: Dabei können wir gerade von Kindern Lernen klingt immer wunderbar, doch meistens ist Wie Sie das Leben leicht und souverän meis- lernen. Denn sie sind noch für Neues offen und diese Aussage ohnehin nur eine Floskel in Fir- tern! begeistern sich leicht für ihre Umwelt – die menbroschüren und Internetauftritten. Viele besten Voraussetzungen, um geistig fit zu blei- Führungskräfte zum Beispiel meinen entspre- Lernresistenz ben. chend: «Bei uns ist der Mensch Mittel, Punkt!» Zunehmend mehr Menschen – und durchaus Martin Betschart Der Mensch im Mittelpunkt muss ja nicht un- auch jüngere – verfügen nicht nur über gerin- Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 bedingt heißen: Den anderen im Wege. ge geistige Flexibilität, sondern sind bereits lernresistent. Unter Lernresistenz versteht man Doch zurück zu der Geschichte mit der älteren die mangelnde Fähigkeit und Motivation, et- Dame: Nachdem ich den Supermarkt verlas- was Neues zu erlernen. Solchen Menschen sen und noch etwas auf der Bank in der Nähe fehlt die Bereitschaft, Wissen und Fertigkeiten erledigt habe, gehe ich ins Parkhaus und ma- zu aktualisieren, sich auf den neuesten Infor- che mich auf den Weg zum Kassenautomaten. mationsstand zu bringen und sich weiterzubil- Ich bin nicht der Einzige, auch besagte Dame den. ist inzwischen im Parkhaus angekommen. La- Martin Betschart ist Erfolgs-Coach, Manage- dys first wurde mir beigebracht, daher will ich Bedauerlicherweise gibt es offenbar gerade ment-Trainer, Bestsellerautor und TV-Talk- mich nicht vordrängen und lasse ihr den Vor- unter den Lehrern eine grosse Neigung zur master. tritt. Sie ahnen es schon, diese liebenswürdige Lernresistenz. Ich schätze, etwa achtzig Pro- Er ist der Begründer der Ressourcing® Me- ältere Dame stellt sich nun vor den Automa- zent der Lehrer sind davon betroffen, während thode und leitet die Ressourcing Akademie ten, um wiederum umständlich in ihrer Hand- nur zwanzig Prozent ihre Arbeit hervorragend AG in der Schweiz. tasche zu suchen, diesmal nach dem Ticket. erledigen. Dies soll keinen Rundumschlag ge- Meines habe ich natürlich schon längst griff- gen die Lehrerschaft darstellen, zumal auch Tel.: 0041 62 767 50 50 bereit. Als sie es endlich gefunden hat, schiebt das Unterrichtssystem selbst sicher seine E-Mail: info@ressourcing.ch die Dame ihr Ticket in den Automaten, wel- Schwächen besitzt. Mein Anliegen besteht je- Web: www.raag.ch ches dieser umgehend wieder ausspuckt, weil doch darin: Lassen Sie sich niemals von einem Anzeigen " +,-. ) # - /.. 00
  • 12. - /.. ,- 00
  • 13. 1
  • 14. # % 2%) +,-. ) # 2
  • 15. # % 2%) - /.. 00
  • 16. - /.. ,- 00
  • 17.
  • 18. 1
  • 19. # % 2%) 2
  • 21. ! # $ %
  • 22. #
  • 23. '
  • 24.
  • 25. ( %) ! # *) *
  • 26. # !# $ %
  • 27. #
  • 28. '
  • 29.
  • 30. ( %) *) *
  • 31. # !#
  • 32. 12 ERFOLG Reportage Ausgabe 5 Mai 08 KMU und Personal: Mitarbeitende gewinnen und langfristig ans Unternehmen binden Wie kann man neue Mitarbeitende für sein Unternehmen gewinnen und sie langfristig ans Unternehmen binden? Die Antwort auf diese Frage erhalten KMU-Geschäftslei- tungsmitglieder und weitere Interessierte am 4. Juni an den Wirtschaftstagen Luzern 2008. Organisiert wird die Tagung von der Hochschule Luzern-Wirtschaft und dem Marcel J. Strebel, Geschäftsführer der Brüco Kostenlose Beratung Institut für KMU- und Wirtschaftsrecht der Swiss AG, ist überzeugt, dass Visionen ein Die Wirtschaftstage Luzern sollen u.a. einen Universität Luzern. (un)sichtbares Band zwischen Mitarbeitenden engen Dialog zwischen KMU- und Hochschul- und Unternehmen schaffen und somit nach- Vertretern ermöglichen. Neu können deshalb Das wirtschaftliche Wachstum in der Schweiz haltig wirken. Schliesslich geht Sabine Belle- Tagungsteilnehmende im Voraus eine Frage hält momentan ununterbrochen an. Die Auf- feuille-Burri in ihrem Referat «Eine faire Part- zum Tagungsthema einreichen. Ausgewiesene tragsbücher vieler kleinen und mittleren Un- nerschaft bringt Fakten und Erwartungen auf Professorinnen und Professoren der beiden ternehmen (KMU) sind voll. Geht es der Wirt- den Tisch» auf die Beziehung zwischen Arbeit- Hochschulen bieten während der Veranstal- schaft gut, nimmt der Kampf um gute Ar- geber und Arbeitnehmer ein. tung kostenlose Lösungshinweise zur Struk- beitskräfte zu. Wie kann ein KMU neue turierung der gestellten Frage. Mitarbeitende für sein Unternehmen gewin- Gegenseitiger Erfahrungsaustausch nen? Und was muss es tun, damit seine Mit- Im Anschluss an die Referate diskutieren die Wirtschaft und Bund unterstützen Tagung arbeitenden nicht zur Konkurrenz abwan- Tagungsteilnehmenden im «World Café» un- Einmalig machen die Wirtschaftstage Luzern dern? ter der Leitung von Professorinnen und Pro- die enge Verknüpfung der beiden Themen fessoren der beiden Hochschulen in kleinen Wirtschaft und Recht sowie die enge Zusam- Lernen von KMU-Führungspersonen Gruppen über das Gehörte und übertragen menarbeit einer Universität und einer Fach- Vier KMU-Führungspersonen erzählen, welche die geschilderten Erfahrungen auf ihren ei- hochschule. Die Tagung wird von Wirtschaft, Rolle in ihrem Unternehmen die Mitarbeiten- genen Arbeitsalltag. Dank der unkomplizier- Medien und Bund unterstützt. Partner sind u.a. den einnehmen und wie sie diese führen, mo- ten Art des World Café bietet sich die einma- Raiffeisen Gruppe, AMAG Retail, Sage Schweiz tivieren und an ihre Firma binden. «Jeder Mit- lige Chance, vom Wissen von anderen Ta- AG, UD Print AG, CASH sowie Blickpunkt: KMU. arbeiter und jeder Kunde ist anders… zum gungsteilnehmern, Hochschul-Professoren Unterstützt wird die Tagung auch vom Bun- Glück! Mitarbeiterführung mit Herz und Tole- sowie den Referenten zu profitieren. Abge- desamt für Berufsbildung und Technologie ranz», lautet das Referat von Marc Eicher, CEO rundet wird die Tagung mit einer Podiums- BBT und der Wirtschaftsförderung Luzern. der IGP Pulvertechnik AG. Brigitte Breisacher, diskussion, an welcher u.a. Heinz Kaegi, Luc Ulmer Geschäftsleiterin und Verwaltungsrat der Alp- Buchautor des Bestsellers «Gesucht: Leader», Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 nach Norm-Schrankelemente AG, wirft die Fra- Prof. Dr. Stephanie Kaudela-Baum, Dozentin Wirtschaftstage Luzern 2008 ge in die Runde, ob Frauen anders führen als an der Hochschule Luzern, Prof. Dr. Gabriela Männer. Riemer-Kafka, Dozentin an der Universität KMU und Personal: Mitarbeitende gewinnen Wer seine Mitarbeitende mit Visionen begeis- Luzern sowie KMU-Führungskräfte teilneh- und langfristig ans Unternehmen binden tern kann, bindet diese an sein Unternehmen. men. Mittwoch, 4. Juni 2008, 09.00–17.15 Uhr Anmeldeschluss: 23. Mai 2008 Anzeigen Union beim Löwenplatz, Luzern Veranstalter: Hochschule Luzern–Wirtschaft Noch nie war es so und Institut für KMU- und Wirtschaftsrecht der Universität Luzern einfach, den Überblick Detailliertes Tagungsprogramm zu bewahren www.wirtschaftstage-luzern.ch Anmeldung und Auskünfte Tel. +41 41 228 77 34, E-Mail: lisbeth.meule@unilu.ch 10 Prozent Rabatt für «Erfolg»-Leser! Die Universität Luzern und die Hochschule Luzern Wirtschaft offerieren allen «Erfolg»-Le- serinnen und -Lesern zehn Prozent Rabatt (Fr. 350.- statt Fr. 390.-). Bitte schreiben Sie auf Ih- re Anmeldung «Erfolg»-Leser.
  • 33. ERFOLG Anzeigen Ausgabe 5 Mai 08 13 Mit dem Wachstum Ihres Unter- nehmens wachsen auch die Ansprüche an die berufliche Vorsorge. Hält Ihre BVG-Lösung da mit? Die modularen BVG-Lösungen der Allianz Suisse bieten Ihnen auch auf lange Sicht überzeugende Vorteile: Sicherheit dank Vollversicherung mit Leistungsgarantie Rendite dank höchst attraktiver Verzinsung Flexibilität dank bedürfnisorientierten Modulen Egal, wie viele Mitarbeitende Ihr Unternehmen heute oder morgen zählt: Wir geben Ihnen die Sicherheit, die Sie brauchen. www.allianz-suisse.ch
  • 34. 14 ERFOLG Rechtsberatung Ausgabe 5 Mai 08 CID: 445620 Fussball-Wetten Bewilligte interkantonale Veranstalter von Grosslotterien sind in der Schweiz einzig Swisslos und die Loterie Romande. Wetten im Internet Für Wetten im Internet gelten dieselben Re- geln wie für herkömmliche Veranstaltungen. In Die EM hat begon- Veranstaltung in Bezug auf Zeitdauer und Teil- der Schweiz sind nur Swisslos und die Loterie nen und vielerorts nehmerkreis beschränkt ist. Uneinigkeit be- Romande berechtigt, für nationale und werden Wetten steht, ob der Organisator wenigstens seine überkantonale Veranstaltungen Lotterie- und abgeschlossen. Unkosten decken darf. Legal sind somit EM- Wettspiele anzubieten. Alle übrigen in- und Gewettet wird im Wetten, bei denen die eingesetzten Beträge ausländischen Wettangebote im Internet sind Kollegenkreis, am vollumfänglich an die Spieler bzw. die besten in der Schweiz illegal. Verboten ist auch die Arbeitsplatz und Tipper zurückfliessen. Ist diese Voraussetzung Werbung für unbewilligte in- und ausländische Marius Brem vermehrt auch on- erfüllt, kommt es auf die Höhe des Einsatzes Wettveranstaltungen. Dies musste unter ande- line. Mit Geldein- nicht an. Dieser mag dann in einem symboli- rem auch der Schweizer Betreiber einer Websi- satz, Sachverstand und Glück hofft jeder schen oder spürbaren Betrag bestehen. Damit te erfahren, welcher einen Link zu einem aus- auf seinen Gewinn, dass Italien gegen die sind Wetten unter Bürokollegen oder der Ab- ländischen Wettveranstalter gesetzt hatte und Niederlande gewinnt oder umgekehrt. schluss einer Wette im privaten Rahmen (z.B. diesen entfernen musste. Erlaubt ist dagegen Doch was ist erlaubt? Und was ist verboten? unter Freunden und Bekannten) erlaubt. Er- nach der Gerichtspraxis die blosse Teilnahme, laubt ist dann nicht nur die klassische Siegwet- das Leisten von Einsät-zen an solchen Veran- Das Verbot gewerbsmässiger Wetten te, sondern auch jede andere Wett-Variante staltungen. Allerdings riskiert der Teilnehmer Das Eidgenössische Lotteriegesetz aus dem wie etwa die Wette auf den Halbzeitstand, das die Einziehung seines Einsatzes und Gewinns. Jahre 1923 verbietet grundsätzlich das Anbie- genaue Ergebnis, die Gesamtsumme der er- ten, Vermitteln und Eingehen von Wetten, zielten Punkte oder Tore, den Torschützenkö- Sanktionen wenn dies gewerbsmässig geschieht. Der Be- nig, die Anzahl gelbe Karten etc. Die Organisation verbotener Wetten wird mit griff der Gewerbsmässigkeit ist gesetzlich Haft bis zu 3 Monaten und Busse bis zu CHF nicht definiert. Kurz gesagt liegt Gewerbsmäs- Auch wenn die Durchführung privater Wetten 10‘000 bestraft. sigkeit dann vor, wenn die Veranstaltung der unter den geschilderten Voraussetzungen zu- Wette zu Erwerbszwecken geschieht, wenn lässig ist, darf eine kleine Unsicherheit nicht Strukturierte Produkte als Glücksspiel? damit ein Einkommen erzielt werden soll. Das vergessen werden: aus Spiel und Wette ent- Das Verbot gewerbsmässiger Wetten wirkt Bundesgericht sieht die Gewerbsmässigkeit steht bekanntlich keine klagbare Forderung. nicht nur im Kleinen, sondern kann auch Gros- dann gegeben, wenn die Durchführung der Wettschulden sind Ehrenschulden. se treffen. So hatte eine Schweizer Grossbank Wette dem Organisator Einnahmen verschafft im Vorfeld zur Fussball-WM 2006 ein struktu- und so organisiert ist, dass der Wettbetrieb Kantonale Bewilligungen riertes Produkt mit WM-Bonus-Coupon ver- wiederholt werden könnte. Dabei müssen die Das kantonale Recht kann gewerbsmässige trieben. Der Coupon sah die Auszahlung zu- Wetterträge beim Veranstalter nicht einmal zu Wetten auf dem Totalisator bei Pferderennen, sätzlicher Zinsen je nach Abschneiden der einem effektiven Gewinn führen. Bootsrennen, Fussballkämpfen und ähnlichen Schweizer Nati an der WM 2006 vor. Das Bun- Veranstaltungen im Kantonsgebiet gestatten. desgericht qualifizierte dieses Produkt als Erlaubte Wetten Das Besondere an der Totalisatorwette ist, dass Glücksspiel im Sinne des Spielbankengesetzes Erlaubt sind Wetten demnach, wenn sie nicht der Organisator das Total der Einsätze wieder- und als (unzulässige) gewerbsmässige Wette gewerbsmässig organisiert werden. Keine Ge- um unter den Teilnehmern mit den richtigen im Sinne des Lotteriegesetzes. werbsmässigkeit liegt vor, wenn der Organisa- Tipps ausschüttet. Dies geschieht gestützt auf Marius Brem tor keine kommerziellen Ziele verfolgt und die einen Gewinnplan mit variablen Quoten. Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 Anzeigen Wir suchen UnternehmerIn/Geschäfts- partnerIn für Organisation/Betrieb in Altdorf, Emmen, Interlaken, Kriens, Küssnacht a. Rigi, Lenz- burg, Muri, Olten, Schwyz, Wohlen, Zürich. Haben Sie ein eigenes Lokal oder wollen eines eröffnen, verfü- gen über mind. 45'000.– SFr. und möchten Teil eines erfolgreichen Systems werden? Franchise zu vergeben Haben Sie schon immer davon geträumt einmal Ihr eigener Chef und erfolgreich zu sein? Wenn Sie das Gefühl haben: Zug, Winterthur, Luzern, «Das ist genau das Richtige für mich!» dann senden Sie Ihre schriftliche Anfrage an unsere Systemzentrale per e-mail: Affoltern am Albis, info@angolo.ch Hünenberg ANGOLO FOOD AG Bösch 108 - 6331 Hünenberg
  • 35. ERFOLG Rechtsberatung Ausgabe 5 Mai 08 15 Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz Was tun Sie in Ihrem Unternehmen, um se- und Mann EBG und des Staatssekretariats für Fehlende Massnahmen können in einem Ge- xuelle Belästigung am Arbeitsplatz zu ver- Wirtschaft SECO ergeben. Die Situation in richtsfall teuer zu stehen kommen. Die schwie- meiden? Deutschland und Österreich ist nicht anders. rigen und beeinträchtigenden Fälle von sexu- Im konkreten Beispiel kann sexuelle Belästi- eller Belästigung spielen sich meist im Verbor- Tabuthema? gung sehr unterschiedliche Formen anneh- genen ab. Dennoch können Sie als Vorgesetzte Der Begriff sexuelle Belästigung am Arbeits- men. Für die Beurteilung, ob es sich bei einem oder Vorgesetzter ein Zeichen setzen, wenn platz bezeichnet aus rechtlicher Sicht eine Dis- beobachteten Verhalten um einen harmlosen Sie von sich aus aktiv werden und deutlich ma- kriminierung aufgrund des Geschlechts und Flirt, eine sich anbahnende Beziehung unter chen, dass in Ihrem Betrieb sexuelle Belästi- ist als solche ausdrücklich verboten. Arbeitskolleginnen und -kollegen oder um ei- gung nicht geduldet wird. Sexuelle Belästigung ist für viele immer noch nen Fall von sexueller Belästigung handelt, ein Tabuthema. Dennoch kann es jeden tref- gibt es eine einfache Regel: Ausschlaggebend Ergreifen Sie präventive Massnahmen! fen, ob Frau oder Mann, ob Vorgesetzte oder ist nicht die Absicht der belästigenden Person, Ihre Vorteile Mitarbeiter, ob jung oder alt. Sexuelle Belästi- sondern wie ihr Verhalten bei der betroffenen • Der Kurs dauert nur etwa 20 Minuten, je gung kann vielfältige Formen annehmen. Person ankommt, ob diese es als erwünscht nach individueller Lerngeschwindigkeit oder unerwünscht empfindet. • Ihre Mitarbeiter lernen selbstständig am PC Warum muss der Arbeitgeber etwas tun? online über das Intra- oder Internet Für die Betriebe kann es Kostenfolgen haben, Wieso ein Kurs? • Ihre Mitarbeiter lernen in ihrem eigenen wenn sie ihre gesetzlich verankerte Verpflich- Der erste Schritt zur Prävention ist eine klare Tempo tung zum Schutz des Angestellten nicht wahr- Haltung der Unternehmensleitung. • Ihre Mitarbeiter lernen dann, wenn sie Zeit nehmen. Der E-Learning Kurs über sexuelle Belästigung haben und dort wo sie wollen In erster Linie kann die Vermeidung von sexu- am Arbeitsplatz soll daher informieren und • Der Kursabschluss wird bestätigt. Sie haben eller Belästigung aber das Arbeitsklima positiv Hilfestellung bieten, wie man sich als Betroffe- einen Ausbildungsnachweis und die Mög- beeinflussen. Unzufriedene oder verängstigte ne(r) oder als Augenzeuge in so einer Situati- lichkeit der Kontrolle. Mitarbeiter können nicht effizient arbeiten. on richtig verhält. Kündigungen und aufwändige Mitarbeitersu- Ergänzen Sie den offiziellen Inhalt mit inter- che kosten Geld und brauchen zusätzlich Zeit. Im einzelnen werden folgende Themengebie- nen Richtlinen Entsprechende Massnahmen sind somit mehr te behandelt: «Wann handelt es sich um sexu- Sie möchten weitergehende Informationen als eine moralische Verpflichtung. elle Belästigung und wie äussert sich diese», anbieten? Sie haben interne Meldestellen? Al- «Wer ist betroffen und was können die Folgen les ganz einfach. Wir machen das kostengüns- Das gibt es bei uns nicht !? sein», «Wie geht man vor, wenn man selber be- tig und individuell für Sie. Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ver- troffen ist oder wenn andere davon betroffen Einen kleinen Einblick in diesen Kurs bietet der breiteter als gemeinhin angenommen: Rund sind», «Wie sehen die Konsequenzen für die folgende Link: jede/r zweite Erwerbstätige/r in der Schweiz betroffene Person und den Täter aus», «Welche www.sdnag.com/promo/10 kommt damit direkt oder indirekt in Berüh- gesetzlichen Grundlagen gibt es und was re- Pup-up zulassen und dann auf Promo: sexuel- rung. Dies hat die erste nationale Studie zu geln diese» sowie «Welche Kontakt- und Bera- le Belästigung am Arbeitsplatz klicken. dieser Thematik im Auftrag des Eidgenössi- tungsstellen helfen weiter». Prävention liegt in Robert F. Reidy schen Büros für die Gleichstellung von Frau der Verantwortung der Unternehmensleitung. Weitere Infos zum Autor auf Seite 30 Anzeigen Endlich ist es da! Bestellung: Das Jahrbuch von «Erfolg» Hiermit bestellen wir: Ausgaben 1/2007 bis 3/2008 __ Expl: Jahrbuch «Erfolg», 260 Seiten, gebunden zum Preis von Fr. 43.90 Auf 260 Seiten finden Sie alle Fachberichte und Reportagen Vorname und Nachname: _______________________________________ der vergangenen 12 Ausga- ben. Strasse: ___________________________________________________ Natürlich werden alle Auto- PLZ / Ortschaft: ______________________________________________ ren der verschiedenen Be- richte separat aufgeführt! Datum Unterschrift: _________________________________________ Das Buch eignet sich auch ideal als Geschenk und Leit- Talon faxen an: 041 740 42 26 oder einsenden an: faden für Existenzgründer… KMU Netzwerk Verlag GmbH, Eschenring 13, 6300 Zug
  • 36.
  • 37. ERFOLG Reportage Ausgabe 5 Mai 08 17 Die Solarbranche sucht nach Fach- und Führungskräften Die Solarbranche bietet Fach- und Führungs- Nächste Berufsbegleitende Ausbildungen durch wird der praktischen Ausbildung ein kräften und solchen die es werden wollen ei- Solartechniker HFA sehr hoher Stellenwert eingeräumt. Die Aus- ne zukunftssichere Perspektive für ihren be- Am 18. September 2008 startet der zweite bildung wird mit der Berufsprüfung abge- ruflichen Werdegang. Die Aussichten könnten Lehrgang zum Solartechniker HFA. Die praxis- schlossen. Mit dem erfolgreichen Abschluss nicht besser sein: Für die kommenden Jahre bezogene Ausbildung vermittelt den Seminar- der Berufsprüfung sind die Teilnehmer berech- erwarten Experten einen rasant wachsenden teilnehmern das erforderliche theoretische tigt den geschützten Titel «Hauswart mit eidg. Bedarf an neuen Arbeitskräften. Die Solarbran- Grundwissen in der thermischen Solartechnik, Fähigkeitsausweis» zu tragen. che geht man von einem steigenden Beschäf- in der Photovoltaik und in der Solararchitektur tigungswachstum von 50% jährlich aus. Die (passive Solarenergie). Der Lehrgang ist be- Anmeldung unter www.abz-suisse.ch. Über Unternehmen suchen Mitarbeiter für alle Be- rufsbegleitend und dauert zwei Jahre. sämtliche Lehrgänge sind spezielle Broschü- reiche: Verwaltung, Entwicklung, Produktion, ren erhältlich bei: Handel, Montage, Marketing und Vertrieb. Un- Berufsprüfung Hauswart mit eidg. Fachausweis ABZ-SUiSSE GmbH, Praktische Aus- und Wei- geachtet in welchem dieser Betriebszweige Am 29. Oktober 2008 beginnt der zweijährige terbildung in Haus-Energie-Gebäude-Instand- sich Fach- und Führungskräfte, beschäftigen Lehrgang zur Berufsprüfung Hauswart mit haltungstechnik, Wiggermatte 16, CH-6260 wollen, sind die Kenntnisse der Solartechnik eidg. Fachausweis. Ein grosser Teil der Ausbil- Reiden. Telefon 062 758 48 00 oder info@abz- ein Muss. Die Möglichkeiten sich in der Solar- dung findet im eigenen Praxislabor statt. Da- suisse.ch. technik ausbilden zulassen besteht in der ABZ- SUISSE GmbH in Reiden. Die ABZ-SUiSSE Interessiert? Bitte senden Sie uns folgende Broschüren GmbH in Reiden hat diesen Lehrgang aus ei- gener Initiative, in Zusammenarbeit mit der I Seminarprogramm Modulausbildung 2008 Vorname _________________________________ Solarindustrie, entwickelt. Der erste Lehrgang I Instandhaltungsfachmann/Frau mit eidg. FA startete im Herbst 2007. Die praxisbezogene I Hausmeister/Hausmeisterin HFP Name ___________________________________ Ausbildung vermittelt den Seminarteilneh- I Hauswart/Hauswartin mit eidg. FA mern das erforderliche theoretische und prak- I Servicetechniker HFA Heizung Adresse _________________________________ tische Grundwissen in der thermischen Solar- I Servicetechniker HFA Sanitär technik, in der Photovoltaik und in der Solarar- I Servicetechniker HFA Klima / Kälte PLZ/Ort __________________________________ chitektur (passive Solarenergie). Der I Lüftung- und Klimaanlagen Hygieniker HFA Berufsbegleitende Lehrgang dauert zwei Jah- I Fachgerechte Reinigung von Lüftungs- und Klimaanlagen Telefon __________________________________ re. Er richtet sich an Handwerker, Fachleute I Solarinstallateur HFA und Führungskräfte die sich in der Solartech- I Berufsbildner (ehem. Lehrmeisterkurs) e-Mail___________________________________ nik aus- und weiterbilden wollen. Nach erfolg- reichem Abschluss ist der Solartechniker HFA ABZ-SUiSSE GmbH Telefon +41 (0)62 758 48 00 in der Lage Kunden objektiv und neutral zu Praktische Aus- und Weiterbildung in Fax +41 (0)62 758 48 01 beraten und zu betreuen. Er kennt die Syste- Haus-Energie-Gebäude-Instandhaltungstechnik me, die Beuteile, die ganzen Zusammenhänge Wiggermatte 16 der Solartechnik und kann sich dadurch in der Mehlsecken Email: info@abz-suisse.ch Solarbranche etablieren. CH-6260 Reiden Web: www.abz-suisse.ch Anzeigen grafik · dtp walter röllin eschenstrasse 3 6312 steinhausen visuelle kommunikation logos flyer 041 740 20 70 briefschaften prospekte 079 353 39 58 layout info@walterroellin.ch