Ein Vorleseratgeber für Elternmit KleinkindernA reading aloud guide for parents with children one and overUn ouvrage pour ...
INHALTVorwort 2Das Abenteuer Buch beginnt 4Vorlesen ist ein Wundermittel 8Kinder lieben Rituale 14Alles rund ums Vorlesen ...
32VorwortLiebe Eltern,nun ist schon ein Jahr vergangen, seit Ihr Kind auf die Welt gekommen ist.Jeden Tag erleben Sie mit ...
54LesenundSchreibengehören zum modernenLebendazu.Das AbenteuerBuchbeginntBuchstaben sind überallWir leben in einer Welt vo...
76 Vorlesen macht schlau!Vorlese-Checklistefür ElternBesonders viel Spaß macht das Vorlesenund gemeinsame Bücheranschauen,...
98Kinder lieben das Mitmachen beimVorlesen.Was heißt Vorlesenfür Kleinkinder?Die meisten Erwachsenen habenbeim Begriff „Vo...
1110GemeinsamBilderbücher anschauenunddarüber sprechen,dasistLesenvonAnfang an.Vorlesen richtig gemachtViele Erwachsene si...
1312Beim Vorlesen spürt das Kind, dass Sie sich ihm liebevoll zuwenden.Bücher laden zum Erzählenein.Vorlesen istSprachförd...
1514Ritualegeben Kindern Sicherheit und Halt.»Mir wurde als Kind viel vorgelesen:Jeden Abend vorm Zubettgehen gab eseine G...
16 17Für Kinder bietet ein Tag unendlich viele Möglichkeiten …Eltern, die das von Anfang an ma-chen, haben meist für viele...
1918Seien Sie ein Lesevorbild fürIhrKind!Allesrundums VorlesenEltern sind VorbilderKleine Kinder lernen sehr viel durchNac...
2120Wohnen mit BüchernWenn kleine Kinder mit Büchernaufwachsen, gehören diese zumLeben dazu. Sie stehen in verschie-denen ...
2322Für jedes Alter gibt es die passendenBücher.Bilderbücher sind auch Spielzeug.Welche Bücherlieben kleineKinder?Lieder, ...
24Siegenießendie Mischung aus Worten und Klängen,ausWiederholungen und Rhythmus.KleineKinder lieben Reime!25Noch mehr Reim...
2726Come and Read to Me!Areading aloud guide for parents with children one and overDear Parents,Already a year has passed ...
2928What about TV and computers?Most households have a TV.There are many other screenmedia such as PCs, game con-soles and...
3130« Lis-moi une histoire… »Un ouvrage pour guider les parents dans le choix de leurs lectures,Ainsi commencel’aventure d...
3332dans la lecture d’un livre sur lecanapé. De telles images restentgravées dans la mémoire desenfants.Vivre entouré de l...
Ausführliche Infos im Internet:www.lesestart.deKontaktadresseStiftung Lesen❙Römerwall 40❙55131 MainzKostenfreie Lesestart-...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

Lies mir vor vorleseratgeber

423 Aufrufe

Veröffentlicht am

0 Kommentare
0 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

  • Gehören Sie zu den Ersten, denen das gefällt!

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
423
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
2
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
1
Kommentare
0
Gefällt mir
0
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

Lies mir vor vorleseratgeber

  1. 1. Ein Vorleseratgeber für Elternmit KleinkindernA reading aloud guide for parents with children one and overUn ouvrage pour guider les parents dans le choix de leurs lectures,pour les enfants à partir d’un anCome and Read to Me! « Lis-moi une histoire…»lies mir vor!Komm,
  2. 2. INHALTVorwort 2Das Abenteuer Buch beginnt 4Vorlesen ist ein Wundermittel 8Kinder lieben Rituale 14Alles rund ums Vorlesen 18Welche Bücher lieben kleine Kinder? 22Fingerspiele für die Kleinsten 24ÜbersetzungenCome and Read to Me! 26A reading aloud guide for parents withchildren one and over« Lis-moi une histoire… » 30Un ouvrage pour guider les parents dans le choixde leurs lectures, pour les enfants à partir d’un an
  3. 3. 32VorwortLiebe Eltern,nun ist schon ein Jahr vergangen, seit Ihr Kind auf die Welt gekommen ist.Jeden Tag erleben Sie mit ihm neue spannende Dinge!Besonders aufregend ist es, wenn aus Baby-Lauten Wörter werden:„Mama“, „Papa“ oder „Ball“ – das erste Wort Ihres Kindes werden Sie sichernie vergessen. Es zeigt, wie neugierig Ihr Kind ist! Sie können viel tun, um esin dieser frühen Lernphase zu unterstützen. Es ist ganz leicht und bringt soviel: Nehmen Sie sich Zeit, schauen Sie zusammen Bilderbücher an undlesen Sie ihm vor.Ihr Kind wird begeistert sein, auch wenn es noch nicht alles erkennt, wasauf den Bildern zu sehen ist und die Geschichte noch nicht ganz versteht.Täglich entdeckt es dabei Neues und erkennt anderes wieder. Und eserfährt: Mama und Papa nehmen sich Zeit für mich.Damit tragen Sie von Anfang an dazu bei, dass Ihr Kind erst gut sprechen undspäter gut lesen lernt. Sie legen den Grundstein für seine Bildungschancen!In unserem Lesestart-Ratgeber „Komm, lies mir vor!“ finden Sie viele Tippsrund um die Entwicklung Ihres Kindes und Sie erfahren, wie Sie die Zeit fürBilderbücher ganz leicht in Ihren Alltag einbauen können. Dabei wünschenwir Ihnen und Ihrem Kind viel Vergnügen und viele schöne gemeinsame Vor-lesestunden!Prof. Dr. Annette Schavan, MdBBundesministerin für Bildungund ForschungDr. Jörg F. MaasHauptgeschäftsführerStiftung Lesen
  4. 4. 54LesenundSchreibengehören zum modernenLebendazu.Das AbenteuerBuchbeginntBuchstaben sind überallWir leben in einer Welt voller Buch-staben. Sie sind einfach überall: aufVerpackungen und Prospekten, aufGeld- und Fahrscheinautomaten,in Zeitungen, in Zeitschriften undin Büchern, im PC und im Fern-seher. Mit Buchstaben etwas an-fangen können, muss man lernen.Von klein auf.Schon lange vor der Schulzeitahnen die Kinder, dass das A aufden Apotheken, die Schilder aufden Autos und das Geflimmere aufdem PC-Bildschirm etwas Beson-deres sind.»Das Vorlesen ist diepersönlichste Art derWissensvermittlung, geprägt vonZuneigung und Offenheit. Wer seinenKindern vorliest, weckt ihre Neugierund öffnet ihnen Türen ins Leben.«Ranga Yogeshwar,Wissenschaftsredakteur und Fernsehmoderator
  5. 5. 76 Vorlesen macht schlau!Vorlese-Checklistefür ElternBesonders viel Spaß macht das Vorlesenund gemeinsame Bücheranschauen,wenn auch Ihnen die Bücher gefallen.Vermeiden Sie das„Runterleiern“, denn Kinder spüren,wenn Sie mit Ihren Gedankenwoanders sind.Lassen Sie auch Ihr KindBücher auswählen.Gehen Sie auf seine Interessen einund lesen Sie sein Lieblingsbuchimmer wieder vor.Nehmen Sie sich Zeit, um nachdem Vorlesen mit Ihrem Kind zusprechen.Wählen Sie zum Bilderbücher-anschauen einen günstigen Augenblick:einen ruhigen Moment am Tag oder die Zeitvor dem Schlafengehen. Am besten findetdas Vorlesen zu regelmäßigen Zeitenstatt und wird nicht gestört.Suchen Sie sicheinen ruhigen Ort,an dem Sie es sichmit Ihrem Kind gemütlichmachen könnenHaben Sie Geduld mitIhrem Kind. Gehen Sie aufseine Zwischenfragen ein.1.2.3.5.6.4.7.… das ganze Leben langDas Lesen ist eine der wichtigstenVoraussetzungen, um in unsererGesellschaft zurechtzukommen.Wer gut lesen kann, dem wird dasLernen in der Schule in allenFächern leichter fallen. Und wersicher mit Geschriebenem umge-hen kann, der wird den Anforde-rungen der modernen Arbeitsweltspäter einmal besser gewachsensein.Die Medienwelt ist großund Bücher gehören dazuWir sind im Alltag von einer Viel-zahl von Medien umgeben: Radiound Fernseher, Computer und DVD-Player, Spielekonsolen und Handy.Unsere Kinder wachsen mit all die-sen Medien auf. Darum brauchensie konkrete Anregungen, um auchden Spaß am Lesen und an Büchernzu entdecken.Lesen lernen fängtmit Bildern anDer kleine Tim sitzt auf dem Kü-chenboden und blättert eine Seitein seinem Lieblings-Bilderbuch um.Das macht er schon richtig gut.Aber bislang hat er noch nichts da-rauf erkannt.Jetzt wird er auf einmal ganz auf-geregt: „Da, da, da!“ Er zeigt auf dasAuto, das er entdeckt hat: „Auto,Auto!“ Voller Staunen schaut erseine Mutter an. „Ja, das ist einAuto. Kannst du das erkennen?“fragt sie. „Da, da, Auto.“ Immer wie-der schaut Tim auf die Buchseite.Kein Zweifel, da ist ein Auto zusehen – aber nicht zu fühlen.Tim hat soeben eine großartigeEntdeckung gemacht: Er hat be-gonnen zu „lesen“. Es ist ihm gelun-gen, sein Bild vom Auto, das er imKopf hat, auf dem Bild im Buchwiederzuerkennen. Diese Fähigkeitwird er nicht mehr verlieren, son-dern er wird sie verfeinern. Erstwird er einen Gegenstand sehen,dann mehrere, nun kleine Szenenund Jahre später die Buchstaben.Aber nicht vergessen:Jedes Kind ist anders und hatunterschiedliche Wünsche undBedürfnisse, die auch beim Vorlesenund Geschichtenerzählenberücksichtigt werden müssen.Sie wissen am besten,was Ihr Kind magund was ihm gut tut!
  6. 6. 98Kinder lieben das Mitmachen beimVorlesen.Was heißt Vorlesenfür Kleinkinder?Die meisten Erwachsenen habenbeim Begriff „Vorlesen“ eine typi-sche Szene im Kopf: Oma oder Opasitzt im Ohrensessel, mit einemdicken Buch in der Hand, und liestund liest. Ein Kind sitzt dabei undlauscht andächtig.Vorlesen mit Kleinkindern sieht inder Regel aber ganz anders aus,denn sie können noch keinen lan-gen Erzählungen zuhören. Aber siekönnen Seiten umblättern und sichzu dem Gesehenen etwas erzählenlassen: „Schau, das ist ein Ball. Soeiner wie du ihn hast. Nachher kön-nen wir wieder damit spielen.“»Immer, wenn ich die Zeit finde, lese ichmeiner Nichte und meinen Neffen vor!Es ist so süß zu sehen, wie schon meinekleine Nichte auf Gegenstände im Buchzeigt und versucht, Tiergeräuschenachzumachen. Vorlesen machttotal Spaß!«Gülcan Kamps, FernsehmoderatorinVorlesen ist einWunder-mittel
  7. 7. 1110GemeinsamBilderbücher anschauenunddarüber sprechen,dasistLesenvonAnfang an.Vorlesen richtig gemachtViele Erwachsene sind unsicher, wiesie „richtig“ vorlesen. Dabei ist esganz einfach: Ein gemütlicher, ku-scheliger Ort ist die ideale Umge-bung für das Vorlesen. Wichtigbeim Vorlesen ist die Stimme desErzählers. Sie sollte zur Handlungpassen, also freudig, aufgeregt,ängstlich, wütend klingen. Dennwie wir Großen finden auch Kinder„Leierstimmen“ langweilig.
  8. 8. 1312Beim Vorlesen spürt das Kind, dass Sie sich ihm liebevoll zuwenden.Bücher laden zum Erzählenein.Vorlesen istSprachförderungDie Grundlage für die Sprachfertig-keiten Ihres Kindes legen Sie in denersten Jahren! Das haben Wissen-schaftler immer wieder bewiesen.Gut sprechen lernt Ihr Kind ambesten durch die Kommunikationmit vertrauten Menschen. KeineKassette, kein Fernseher oder Com-puter können das ersetzen. Büchersind ein ideales Mittel, um mitKindern ins Gespräch zu kommen.Sie stellen vertraute oder fremdeWelten vor und jedes Kind kann sieso oft und lange anschauen, wie eswill.Vorlesen hilftProbleme zu lösenDer Tag eines kleinen Kindes be-steht aus vielen kleinen Erlebnis-sen. Über die kann es aber nochnicht reden. Darum lieben KinderBilderbücher, die sich um ihren All-tag drehen.Mal sitzt da ein kleiner Junge strah-lend auf einem Bobbycar oder eineMutter kommt müde mit demneuen Baby aus der Klinik. Mal sagtein kleines Mädchen auf einmalnur noch trotzig „Nein!“. All daserkennt Ihr Kind wieder. Es sieht imBuch, wie sich Alltagsproblemelösen lassen.Vorlesen istZuwendungEltern fragen sich oft, wie lange siesich mit ihrem Kind beschäftigensollen. Im hektischen Alltag istmanchmal wenig Zeit dafür übrig.Umso wichtiger ist es, dass sichEltern und andere Bezugspersonenganz dem Kind zuwenden: mit ihmreden, spielen, kitzeln, essen unddraußen toben. Vorlesen ist ideal,um Ihr Kind spüren zu lassen, dassSie sich gerade ganz viel Zeit für esnehmen.Sich konzentrieren lernenVorzulesen und Bilderbücher anzu-schauen steigern die Aufmerksam-keit. Beim Vorlesen üben die kleinenJungen und Mädchen, sich ganz ei-ner Sache zu widmen. Damit Siebeim Vorlesen nicht gestört wer-den, lassen Sie das Telefon einfacheinmal klingeln und beantwortenSie die SMS erst später.
  9. 9. 1514Ritualegeben Kindern Sicherheit und Halt.»Mir wurde als Kind viel vorgelesen:Jeden Abend vorm Zubettgehen gab eseine Gute-Nacht-Geschichte von meinerMutter oder meinem Vater. Ich habe dasgeliebt und wollte so schnell wie möglichselbst Lesen lernen.«Rituale sind wichtigKinder brauchen Regeln, Grenzenund Rituale. Für sie hat der Tag eineunüberschaubare Menge an Zeit.Für sie passiert alles neu und wiezum ersten Mal. Erst im Laufe derJahre entwickeln Kinder ein Zeit-verständnis. Rituale geben ihnenSicherheit, Halt und Struktur. Elterntun ihren Kindern somit einen gro-ßen Gefallen, wenn es z. B. festeEssenszeiten gibt, bei denen mansich unterhalten kann.Marietta Slomka, FernsehjournalistinKinder liebenRituale
  10. 10. 16 17Für Kinder bietet ein Tag unendlich viele Möglichkeiten …Eltern, die das von Anfang an ma-chen, haben meist für viele, vieleJahre ein wunderbares Mittel, umihre Kinder zu beruhigen.Ihre Stimme und Ihre Zuwendungwirken entspannend auf Ihr Kind.Vorlesen am AbendDas Ins-Bett-Gehen fällt kleinenKindern nicht immer leicht. Sie sindscheinbar nicht müde, liegen imBett und rufen immer wieder nachihren Eltern.Um den Tag in Ruhe ausklingen zulassen, bietet sich das Vorlesen an.Vorlesen am TagEs gibt im Tagesablauf Situationen,in denen es sinnlos ist, vorzulesenoder in Ruhe mit dem Kind spre-chen zu wollen: z. B. wenn es Hun-ger hat oder toben will.In Momenten, in denen Ihr KindRuhe braucht, sind Bücher genaurichtig. Das sind die Minuten oderhalben Stunden nach dem Essen,nach dem Spaziergang oder vordem Schlafengehen. Oder es sindWartezeiten, z. B. beim Arzt oderin der Bahn. Nutzen Sie sie zumVorlesen!
  11. 11. 1918Seien Sie ein Lesevorbild fürIhrKind!Allesrundums VorlesenEltern sind VorbilderKleine Kinder lernen sehr viel durchNachmachen. Manchmal ist nocheine kurze Erklärung nötig – undschon wissen sie, wie man den Löf-fel und das Glas hält, wie man denBall wirft oder einen Baustein aufden anderen setzt.Und genau so ist es auch mit demLesen: Kleine Kinder spüren, dasses spannend ist, ein Buch aufzu-schlagen und sich darin zu vertie-fen – das sehen sie bei den Großen:Wenn die Eltern auf dem Sofa sit-zen und lesen, wenn der Papa insKochbuch schaut oder wenn dieMama auf der Straßenkarte dieStrecke in den nächsten Urlaubsortsucht.All diese Bilder setzen sich in Kin-derköpfen fest.»Viele Kinder und Jugendliche verbindenLesen mit Zwang, sie entdeckenviel zu spät oder gar nicht, dass Lesenunglaublich viel Spaß macht und hilft, dasLeben und die Menschen besser zuverstehen. Dieses Interesse muss nurgezielt gefördert werden, damit es nichtverloren geht.«Nazan Eckes,Fernsehmoderatorin
  12. 12. 2120Wohnen mit BüchernWenn kleine Kinder mit Büchernaufwachsen, gehören diese zumLeben dazu. Sie stehen in verschie-denen Zimmern und werden be-nutzt. Eltern können das unter-stützen, wenn sie dem Kind Bücherschenken und ein eigenes Bücher-regal einrichten. Entweder in sei-nem Zimmer oder in der unterstenReihe des Wohnzimmerregals.Was ist mit Fernseherund Computer?In den meisten Haushalten stehtein Fernseher. Oft sogar zwei oderdrei. Dazu kommen viele andereBildschirmmedien wie Computer,DVD-Player, Handys und Spiele-konsolen. Das sind alles Medien,mit denen Einjährige noch nichtumgehen können. Für ihre Wahr-nehmung sind die schnellen Bild-folgen zu viel. Darum ist es gut,wenn Sie darauf achten, dass Babysund Kleinkinder davon nicht langeumgeben sind.
  13. 13. 2322Für jedes Alter gibt es die passendenBücher.Bilderbücher sind auch Spielzeug.Welche Bücherlieben kleineKinder?Lieder, Reimeund FingerspieleKinder lieben es, wenn Erwachseneihnen etwas vorsingen oder Finger-spiele und Kniereiter mit ihnenspielen. Sie genießen die Mischungaus Worten und Klängen und ler-nen dabei die Sprache kennen.Wo gibt es Tipps für Bücher?Der Kinderbuch-Markt ist riesig.Für Eltern ist es nicht leicht, sich dazurechtzufinden. Um die passen-den Bücher für ihr Kind zu finden,benötigen Eltern Informationen.Die bekommen sie u. a. in Biblio-theken und in Buchhandlungen.In Ihrer Gemeindebibliothek kön-nen Sie nach Herzenslust stöbern,sich ausführlich beraten lassen undalle Bücher, die Ihnen und IhremKind gefallen, ausleihen.Buchhandlungen haben oft eigeneKinderbuch- und Spielecken, indenen sich die kleinen Kinder um-schauen, während Sie sich geeig-nete Bücher für Ihr Kind empfehlenlassen.Viele Buchtipps finden Elternauch in Familien-Zeitschriften,Zeitungen und im Internet, z. B.unter www.stiftunglesen.deoder www.lesestart.de.Die richtigen Bücher –Das MaterialBücher für ganz kleine Kinder sindauch oft klein, damit die Jungenund Mädchen selber umblätternkönnen. Sie bestehen aus robustemMaterial: dicker Pappe, haltbaremPlastik oder knautschfestem Stoff.Denn Kinder spielen mit den Bü-chern wie mit anderen Dingenauch. Sie wollen Bücher stapeln,mit ihnen bauen, sie mit in dieBadewanne und auf den Spielplatznehmen oder sie bei einem Wut-anfall in die Ecke feuern.Die GeschichtenDie ersten Bücher zeigen Abbildun-gen von einfachen Dingen: ein-zelne Gegenstände, die ein Kind ausseinem Lebensumfeld kennt – ausdem Kinderzimmer, dem Bad oderder Küche. Oder sie zeigen Tiere, dieauf einem Bauernhof oder im Zooleben. Im Laufe der Zeit können dieKinder dann mehr Gegenstände aufeiner Seite zuordnen und späterauch erste Szenen, in denen Men-schen etwas tun, verstehen.
  14. 14. 24Siegenießendie Mischung aus Worten und Klängen,ausWiederholungen und Rhythmus.KleineKinder lieben Reime!25Noch mehr Reime, Lieder, Finger- undBewegungsspiele gibt es auf www.lesestart.deFingerspielefür die KleinstenFünf Freunde sitzen dicht an dicht,sie wärmen sich, sie frieren nicht.Der Erste sagt: Ich muss jetzt gehn.Der Zweite sagt: Auf Wiedersehn.Der Dritte, der verlässt das Haus.Der Vierte geht zur Türe raus.Der Fünfte ruft: Hey ihr, ich frier.Da wärmen ihn die anderen vier.Den Daumen in der Faust verstecken,nach und nach jeden Finger öffnenund wackeln, in der offenen Handmit dem Daumen wackeln und ihndann wieder in der Faust verstecken.Mein Häuschen ist nicht ganz gerade.Hände zu einem schiefen „Hausdach“ falten,Das ist aber schade!Mein Häuschen ist ein bisschen krumm.Hausdach in die andere Richtung neigen,Das ist aber dumm!Und bläst der böse Wind hinein – PFFFT! PFFFT!auf die Hände pusten,Bumms –fällt mein ganzes Häuschen ein!Hände auf die Oberschenkel klatschen lassen.Wie das Fähnlein auf dem Turmesich kann drehn bei Wind und Sturme,so soll sich mein Händchen drehn,dass es schön ist anzusehn.Hände nach oben haltenund dabei kreisende und drehendeBewegungen machen.
  15. 15. 2726Come and Read to Me!Areading aloud guide for parents with children one and overDear Parents,Already a year has passed since the birth ofyour child. Every day you experience newand exciting things with your child. It is par-ticularly exciting when words develop frombaby sounds such as “mama”, “dada” or“ball”. You will certainly never forget the firstword your child says. This shows how curi-ous your child is. You can do a lot to supportyour child in this early learning phase. It is soeasy and has such an impact. Take time tolook at picture books together and read themto your child. Your child will be thrilled even ifhe or she does not recognize everything inthe pictures or does not completely under-stand the story. In doing so your child makesnew discoveries every day and recognizesthem again. And he or she also learns thatmama and dada are taking time for me. Rightfrom the start you are helping your child learnfirst to speak well and later to read well. Youare building the foundation for your child’seducation opportunities.In our Lesestart guide “Komm, lies mir vor”(Come and Read to Me!) you will find manytips to do with the development of your childand you will learn how to easily make time inyour daily life for picture books. We wish youand your child lots of fun and many enjoyablehours reading together.Prof. Dr. Annette Schavan, MdBFederal Minister of Education and ResearchDr. Jörg F. MaasManaging Director Stiftung LesenThe Book AdventureBeginsLetters are everywhere …We live in a world full of letters.They are simply everywhere: Onpackaging and brochures, innewspapers, magazines andbooks and on the computer andTV. Understanding letters has tobe learned at an early age.… the throughout lifeChildren who master reading havean easier time at school. The abil-ity to understand written texts pro-vides children with the basis to besuccessful throughout theirschooling.How does the path lead toletters?The path to letters is via lan-guage. Initially, the goal is to intro-duce your child to books, to lookat them and turn the pages.Learning to read starts with pic-turesTim is turning a page of a picturebook. All of a sudden he gets veryexcited: “Da, da, da!” He points tothe car he has discovered: “Car,car!” Tim has just made a greatdiscovery – he has started to“read”. He will never lose this skill,but rather refine it in the years tocome.Reading Aloud DoesWondersReading aloud correctlyChildren love to listen. The idealplace is comfortable and cozy.Reading aloud in the evening, forinstance, just before bedtime canbe on the child’s bed. The voice ofthe reader is important when read-ing aloud. Show that you are alsoenjoying reading aloud.Reading aloud promoteslanguage skillsYou lay the foundation for yourchild’s language skills in the initialyears. Scientists have proven thistime and again. Books are anideal way to start conversationswith children.Reading aloud as attentionWhen reading aloud the childsenses that the adult is only therefor him or her, that everything elseat that moment is unimportant.Reading aloud as a problemsolverA small child’s day is full of somany little highlights – and somany little incidents. Little eyesrecognize everything in the bookand see how difficulties can beresolved.
  16. 16. 2928What about TV and computers?Most households have a TV.There are many other screenmedia such as PCs, game con-soles and mobile phones – mediathat one-year-olds do not yetknow how to work. For this rea-son, it is good if you make surethat babies and young childrenare not exposed to such changingimages for long periods.What Kind of Books DoYoung Children LikeMost?StoriesThe first books show pictures ofsimple things from the child’simmediate environment such asfrom his or her bedroom, the bath-room and kitchen or pets andanimals that he or she knows.Oftentimes short stories are told.Songs, rhymes and fingergamesChildren enjoy a combination ofwords and sounds consisting oflinguistic repetitions and rhymes.They can be quieted down andkept busy. Remember that child-ren are fans of traditional rhymesand nursery songs.Where are there book tips?At your local library, for instance,you can browse as you like, getdetailed advice and borrow all thebooks which appeal to you andyour child. Book tips are alsoavailable at www.stiftunglesen.deand www.lesestart.de.Reading aloud tips are availablein libraries, book shops, maga-zines, on the Internet andthrough Stiftung Lesen.Learning to concentrateReading aloud or talking aboutbooks is a good way to increaseattention. It is important that thetime spent reading aloud is undis-turbed.Children Love RitualsRituals are importantChildren need rules, limits and rit-uals. Rituals provide children witha sense of orientation, security,consistency and structure. Parentsdo their children a big favor byensuring, wherever possible, thatdays follow the same routine.The daily ritual of readingThe minutes, quarter of an hour orhalf hour after meals, a walk orplaying around are good for read-ing aloud.The evening reading ritualReading aloud in the evening isan ideal way to end the day.All about ReadingParents are role modelsSmall children learn primarilythrough imitation. Reading educa-tion works the same way. If a childcrawls out of bed one night andsees mama and dada sitting onthe sofa lost in a book, this picturewill remain forever engrained inhis or her little mind.Living with booksIf small children grow up withbooks, they are a part of life.Arrange for your child to have hisor her own bookshelf.
  17. 17. 3130« Lis-moi une histoire… »Un ouvrage pour guider les parents dans le choix de leurs lectures,Ainsi commencel’aventure de la lectureLes mots sont omniprésents …Nous vivons dans un monde oùles mots sont omniprésents, ilshabitent tout simplement notremonde. Les caractères d’imprime-rie sont sur les emballages, lesprospectus, les journaux, dansles livres, sur l’ordinateur et à latélévision. Pour pouvoir s’y retrou-ver dans cet enchevêtrement demots, il faut apprendre à les déco-der, dès le plus jeune âge.… tout au long de la vieQui sait lire, se débrouillera mieuxà l’école. La capacité de saisir lesens des choses en lisant donneaux enfants une base à partir delaquelle ils réussiront leur scola-rité.Quel est le chemin qui ouvre lavoie aux lettres ?Le langage est la clé qui permetd’accéder aux lettres. Toutd’abord, il s’agit d’amener votreenfant à aller vers les livres, àtourner les pages et regarder cetobjet qu’est le livre.Apprendre à lire passed’abord par les imagesTim tourne une page de son ima-gier cartonné et s’emballe tout àcoup : « Là, là, là ! ». Il désignedu doigt la voiture qu’il vient dedécouvrir et dit : « Toto, toto ! ».Tim vient de faire une formidabledécouverte. Il vient de commencerson apprentissage de la « lec-ture ». Il gardera cette capacitéqu’il a et va même la perfection-ner au fil du temps.Faire la lecture, un remèdemiracleComment s’y prendre pourlire ?Les enfants aiment écouter.L’idéal est un petit coin conforta-ble pour s’y blottir. La lecture lesoir peut par exemple avoir lieuau chevet de l’enfant. La voix dela personne qui raconte est égale-ment importante. Montrez à votreenfant que lui faire la lecture vousprocure du plaisir, à vous aussi.pour les enfants à partir d’un anChers parents,Voilà déjà un an que votre enfant estné. Chaque jour qui passe vousenchante par les choses nouvellesque vous fait vivre votre enfant. Etlorsque « maman », « papa » ou« balle » succèdent tout à coup à sonbabil, la joie est particulièrementintense. D’ailleurs, vous n’oublierezjamais le premier mot qu’a prononcévotre enfant tant le bonheur étaitgrand. Déjà, ces mots vous montrentla curiosité dont fait preuve cettepetite personne qu’est votre enfant.Maintenant, à vous de « jouer » en cesens que vous pouvez en effet agir demaintes façons pour l’encourager pen-dant cette première phase d’apprentis-sage. C’est très facile et si important :Prenez le temps, regarder des ima-giers ensemble et lisez-les à votreenfant, il s’enthousiasmera même s’ilne reconnaît pas encore tout ce quiest représenté sur les images et s’ilne comprend pas tout à fait l’histoire.Il découvrira jour après jour de nou-velles choses et reconnaîtra de plusen plus de choses, le plus importantétant qu’il ressentira cette chose mer-veilleuse, à savoir : maman et papaprennent sur leur temps pour seconsacrer à moi. En agissant de lasorte, vous contribuez premièrement àce que votre enfant ait une bonne élo-cution et dans un second temps à cequ’il apprenne bien à lire. En fait, vousposez là les jalons de son accès à laculture.Dans notre ouvrage spécialisé intitulé« Lis-moi une histoire », censé vousguider dans vos choix de lecture, voustrouverez un grand nombre d’informa-tions en rapport avec le développe-ment de l’enfant ; il est égalementmontré comment intégrer sans diffi-culté la lecture de livres pour enfantsdans votre vie quotidienne. A vous età votre enfant nous vous souhaitonsbeaucoup de plaisir et d’agréablesmoments à lire blottis l’un contrel’autre…Prof Dr Annette Schavan,Membre du bundestagMinistre fédérale de la cultureet de la rechercheDr Jörg F. MaasDirecteur principal de la fondationStiftung Lesen (Fondation Lecture)
  18. 18. 3332dans la lecture d’un livre sur lecanapé. De telles images restentgravées dans la mémoire desenfants.Vivre entouré de livresLes livres font partie de la vie desenfants quand ils grandissententourés de livres dès leur plusjeune âge. Pensez à installer uneétagère pour votre enfant afin qu’ilpuisse y ranger ses livres à lui.Télévision, ordinateur :qu’en est-il ?La plupart des foyers sont dotésd’une télévision. A cela s’ajoutentde nombreux autres médias avecécran comme les ordinateurs, lesconsoles de jeu et les téléphonesportables. Ce sont là des médiasque l’on ne peut pas encore met-tre entre les mains d’un enfantd’un an. C’est pourquoi il est bonde faire attention à ce que votrebébé ou jeune enfant ne soit pastrès longtemps en contact avec detels objets.Quels sont les livrespréférés de nos jeunesenfants ?Les histoiresLes livres premier âge offrent à lavue de l’enfant des images d’ob-jets et de choses simples qu’il voitdans son environnement immé-diat, par exemple dans sa cham-bre, dans la salle de bain et la cui-sine ou bien des animaux domes-tiques et d’autres animauxqu’il connaît. En outre, de petiteshistoriettes viennent fréquemmentillustrer ces images.Ritournelles, rimes et jeuxde mainsLes enfants adorent mêler entreeux les mots et les sons ; ils raffo-lent de comptines, qu’elles soientmusicales ou à répétition. Cela lesrassure et stimule leur intellect.N’oubliez pas que les enfantsaiment particulièrement la poésieainsi que les chansons issues durépertoire classique et populaire.Où trouver des conseilspratiques en matière de livrespour enfants ?A la bibliothèque municipale parexemple, vous pourrez fouiner augré de vos envies, obtenir desconseils et renseignements détail-lés et surtout emprunter tous leslivres qui vous plaisent à vous etvotre enfant. Pour avoir d’autresconseils pratiques et petits tuyauxautour de la thématique du livre,vous pouvez également consulterles sites allemands que sont :www.stiftunglesen.de etwww.lesestart.de.Les bibliothèques,librairies, magazines,internet et la fondationStiftung Lesen sont là pourvous apporter conseils etrenseignements si vousne savez pas quoi lire àvotre enfant.La lecture faite à l’enfant, unsoutien linguistiqueC’est vous qui posez les jalonsdes aptitudes linguistiques devotre enfant dès les premièresannées de son existence. Lesscientifiques ne cessent dedémontrer, étude après étude,que le livre est un moyen idéalpour engager la conversationavec les enfants.Faire la lecture à un enfant,c’est lui témoigner de l’affectionQuand on lit à voix haute à unenfant, celui-ci sent que la grandepersonne se consacre alors toutentière à lui seul et qu’à cemoment-là tout le reste n’a plusaucune importance.Faire la lecture à son enfant,une manière de résoudre lesproblèmesLa journée d’un jeune enfant estémaillée non seulement de petitset grands moments mais aussi depetits drames. Ces petites per-sonnes très observatrices recon-naissent tout cela dans les livreset voient comment résoudre lesdifficultés.Apprendre à se concentrerFaire la lecture à son enfant oudiscuter de ce qui est représentédans les imagiers est un bonmoyen de faire croître son atten-tion. Il est important que l’actionde lire ne soit pas interrompue.Les enfants adorent lesrituelsLes rituels sont importantsLes enfants ont besoin de règles,de bornes et de rituels. Les rituelsdonnent des repères aux enfants,ils leur procurent un sentiment desécurité et leur fournissent récon-fort et appui. Les parents qui par-viennent à organiser la journée deleurs enfants en lui donnant unrythme régulier leur rendent ungrand service.Le rituel quotidien de la lectureLes minutes, quarts d’heures oudemi-heures après les repas, lespromenades ou les activités dedéfoulement sont idéales pour lalecture.Le rituel de faire la lecture àson enfant le soirFaire la lecture à son enfant lesoir est idéal pour clore la journéeen douceur.Créer un environnementpropice à la lectureLes parents donnent l’exemplePendant la petite enfance, l’ap-prentissage passe surtout parl’imitation quel que soit ledomaine. Amener son enfant à lirefonctionne exactement de lamême manière ; par exemplequand un enfant qui, ne trouvantpas le sommeil, se lève de son litet voit maman et papa plongés
  19. 19. Ausführliche Infos im Internet:www.lesestart.deKontaktadresseStiftung Lesen❙Römerwall 40❙55131 MainzKostenfreie Lesestart-Servicehotline: 0800 – 3103103E-Mail: info@lesestart.deImpressumHerausgeber und Verleger: Stiftung Lesen, Römerwall 40, 55131 Mainz❙Verantwortlich: Dr. Jörg F. Maas❙Programme u. Projekte: Sabine Uehlein❙Redaktion: Sabine Bonewitz, Ulrike Annick Weber❙Textvorlagen: Bettina Mähler❙Übersetzungen: Ü.-Büro Engin, Frankfurt❙Layout/Illustration: Hildegard Müller❙Fotos: Stiftung Lesen, Oliver Rüther, Ravensburger Buchverlag, WDR/Herby Sachs (S. 5), VIVA (S. 9), ZDF/Thomas Morice (S. 15), msc Promotion (S. 19)❙Druck: Bechtle Druck & Service, Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen❙Auflage: 400.000©Stiftung Lesen 2011Komm, lies mir vor!

×