Mythen um die Proteste ... und die eine oder andere Klarstellung ;-)
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Basisdemokratie: zäh   +   unproduktiv <ul><li>1.: &quot; na und? &quot; </li></ul><ul><li>2.: Welches Parlament ist so vi...
zuerst verhandeln! <ul><li>&quot; Besetzen ohne vorher zu verhandeln ist nicht konstruktiv &quot; </li></ul><ul><li>mehr a...
Protest ist ok, die Form nicht <ul><li>HochschülerInnenschaftsgesetz 2005: Studierende haben Anspruch auf selbstverwaltete...
es geht nur um Party <ul><li>175 parallel arbeitende  Arbeits gruppen </li></ul><ul><li>reichaltiges Kulturprogramm, koste...
Es gibt keine Forderungen <ul><li>obwohl es um das Aufzeigen von Problemen und nicht um das Machen der Arbeit Anderer geht...
Wer soll das bezahlen? <ul><li>Ja, es geht um eine Umverteilungsdebatte </li></ul><ul><li>Die Regierung leistet sich in de...
Wer ordentlich studiert … <ul><li>… &quot; hat auch keine Probleme &quot; </li></ul><ul><li>wenn &quot;ordentlich&quot; sc...
FAZIT <ul><li>&quot; Die Deutschen sind schuld! &quot; </li></ul>
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Unibrennt Mythen Und Wirklichkeit

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by Philip Taucher und hc voigt

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  • Die Kosten sind nicht eindeutig und auch von der Uni selbst produziert. Billiger hätte man eine so rege Bildungsdebatte nicht haben können. Zum Vergleich: 2 wöchige Imagekampagne der Bildungsministerin im September = 458.543 € Die Unis haben dadurch 34 Millionen zusätzlich. Bei den Protesten findet Universität statt! - Im Audimax wurde selten so viel neues gelernt und erforscht!
  • Manchmal schon - wie jede andere Organsiationsform auch ihre Tücken hat. „ Modell Audimax“ als Organisationsmodell der Zukunft? Es werden Fähigkeiten ausgebildet, Wissen angeeignet und Kontakte geknüpft die man später in einer Prekären Arbeitswelt Widerstand in der Verwertungslogik? Was reicht darüber hinaus? Kollektive politische Erfahrungen Solidarische Organisationsweisen
  • Bisher wurden wir nur gehört,wenn wir auf die Straße gingen –&gt; Studienbeitragsreform Verhandle seit 2004 in universitären Gremien, in denen die ProfessorInnen per Gesetz 50% der Stimmen haben. Studierende wurden eingebunden und ignoriert.
  • Laut HochschülerInnenschaftsgesetz 2005 haben Studierende Anspruch auf selbstverwalteten Raum an der Universität. An der Uni Wien zu wenig Besetzung zeigt: Es ist nicht nur die Universität der Rektoren, wo Studierende nur KundInnen sind. Es ist unsere Uni, ein öffentlicher Raum, den wir alle mitgestalten sollten.
  • Siehe: www.unsereuni.at --&gt; Forderungen Lösungsvorschläge sind bei den Forderungen teilweise dabei, teilweise wurden sie den verantwortlichen Gremien auf anderem Wege unterbreitet. Wir müssen nicht immer konkrete Lösungen, sondern Probleme und Alternativen aufzeigen. Es kann ja auch keine/r wollen, dass jene, die bisher Bildungspolitik betrieben haben, das auch weiterhin tun.
  • Auch wenn jemand will, sie/er kann nicht! Anmeldesysteme Verschulte Studienpläne Überfüllte Lehrveranstaltungen Überforderte Lehrende Drei Jahre Bachelor und dann? Jobs? Erfahrung?
  • Unibrennt Mythen Und Wirklichkeit

    1. 1. Mythen um die Proteste ... und die eine oder andere Klarstellung ;-)
    2. 2. unibrennt kostet Steuergeld! <ul><li>Vergleich: 2wöchige Imagekampagne der Bildungsministerin im September: 458.543 € </li></ul><ul><li>Ja, der UniWien entgeht etwas Audimax-Vermietung. Die Stärkung der Verhandlungsposition bringt den Unis dafür Millionen … </li></ul><ul><li>Was kostet z.B. ein Länderspiel? </li></ul>
    3. 3. Basisdemokratie: zäh + unproduktiv <ul><li>1.: &quot; na und? &quot; </li></ul><ul><li>2.: Welches Parlament ist so viel produktiver? </li></ul><ul><li>Schauen wir uns an, was alles aufgebaut, erreicht, gelernt und trainiert wurde … … kollektiv unter basisdemokratischen Regeln! </li></ul><ul><li>&quot;Audimax&quot; eher Beispiel von Organisation </li></ul>
    4. 4. zuerst verhandeln! <ul><li>&quot; Besetzen ohne vorher zu verhandeln ist nicht konstruktiv &quot; </li></ul><ul><li>mehr als ein Jahrzehnt des Abbaus von Mitbestimmung und Zerstörung der Lehre </li></ul><ul><li>Die &quot;Weltklasse-Uni&quot; ist empirisch nachweisbar durch die laufende Behauptung von Dialog bei Verhinderung desselben aufoktroyiert worden. </li></ul>
    5. 5. Protest ist ok, die Form nicht <ul><li>HochschülerInnenschaftsgesetz 2005: Studierende haben Anspruch auf selbstverwalteten Raum </li></ul><ul><li>die Protestierenden besetzen einen kleinen Raum der großen Universität um das zu machen, wozu die Universität gesellschaftlich verpflichtet wäre </li></ul>
    6. 6. es geht nur um Party <ul><li>175 parallel arbeitende Arbeits gruppen </li></ul><ul><li>reichaltiges Kulturprogramm, kostenlos und öffentlich zugänglich: Attwenger, Gustav, Bauchklang, Menasse, Ziegler... </li></ul><ul><li>ja, ab 23.00 gibt es manchmal Parties, die sich peinlich bieder ausnehmen, gegen die Gelage der jungen ÖVP </li></ul>
    7. 7. Es gibt keine Forderungen <ul><li>obwohl es um das Aufzeigen von Problemen und nicht um das Machen der Arbeit Anderer geht: </li></ul><ul><li>binnen kürzester Zeit ausgearbeitet und überall dargestellt und nachlesbar </li></ul><ul><li>schneller, als ein Unternehmen sein Leitbild oder eine Regierung ihr Regierungsprogramm gebastelt hat </li></ul>
    8. 8. Wer soll das bezahlen? <ul><li>Ja, es geht um eine Umverteilungsdebatte </li></ul><ul><li>Die Regierung leistet sich in der Krise: kaum Vermögenssteuer, keine Erbschaftssteuer, … </li></ul><ul><li>Wer zahlt das gleichzeitige Nichtfunktionieren von Bildung, das Aushungern öffentlicher Dienstleistungen, … </li></ul><ul><li>Wer bezahlt in der Krise? </li></ul>
    9. 9. Wer ordentlich studiert … <ul><li>… &quot; hat auch keine Probleme &quot; </li></ul><ul><li>wenn &quot;ordentlich&quot; schnell und fügsam bedeutet doch, weil nichts gelernt, am Arbeitsmarkt nicht gefragt. </li></ul><ul><li>das dreigliedrige Bologna-System heißt: voll studieren, voll anwesend sein in der Schlange und am Boden sitzend und nebenbei voll arbeiten?!? </li></ul>
    10. 10. FAZIT <ul><li>&quot; Die Deutschen sind schuld! &quot; </li></ul>

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