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Mobiles Lernen.
Praxis, Theorie und didaktische Optionen.
Dr. Judith Seipold
London Mobile Learning Group (LMLG)
DAAD Lektoren-Jahresseminar "Mobilität – unterwegs in geographischen, virtuellen und fiktionalen Räumen"
28. Mai 2015, La Bégude-de-Mazenc, Frankreich
AGENDA
ml praxis ∙ ml theorie ∙ lg contexte∙ ml didaktik
PROLOG
ML STATUS QUO
MOBILES LERNEN IST TOLL!
kontextualisiert, flexibel, situiert, kollaborativ,
personalisiert, konversationsbasiert, Teilnahme an
Community of Practice, öffnet Schule für den Alltag der
Lerner, nachhaltig, informell, persönlich, allgegenwärtig,
lernerzentriert, durchdringend, störend, spontan,
unauffällig, umgebungssensitiv, eröffnet
Interaktionsmöglichkeiten, fördert neuen lernhabitus
ML STATUS QUO
EIGENTLICH IST MOBILES LERNEN EHER
NICHT SO …
Mobiltechnologien sind Ersatz für andere Medien,
Technologiezentrierung überdeckt Leistungen, Können und
Perspektiven der Lerner, Mobiles Lernen ist teuer, stößt oft
auf (legale und ethische) Hürden, ist nicht nachhaltig
konzipiert
PRAXIS
Thema und Lernanlass
Reflexion der eigenen Nutzung und von sozialen Aspekten (Regeln, Umgangsformen,
Problembereiche); Handytarife in Mathematik berechnen
Lehr- und Lernmittel
Verfügbarmachen von Lernmaterialien wie Texte und Aufgaben als Dateien, Filme, Sounddateien;
Bearbeitung von Aufgaben, offen und selbstorganisiert
Administration
Vergabe und Sammeln von Hausaufgaben; feedback über Lernleistung, zur Noten- und
Materialorganisation; Administration als Voraussetzung für selbstgesteuertes und
selbstorganisiertes Lernen
ML-PRAXIS
LEHREN UND LERNEN MIT
MOBILTECHNOLOGIEN
Schaffung von Ressourcen und Strukturen
Schulisches Lernen unter Zuhilfenahme von Mobilen Endgeräten; Notebook- und iPad-Klassen;
Handhelds; Schaffung von Informationsressourcen und Kollaborationsmöglichkeiten; Anpassung
von Webinhalten und E-Learning auf Mobiltechnologien
Stützen auf Technologietrends
Persönliche Lernportale; Mobile Lernspiele; Ortsbasiert und kontextsensitiv; Augmented Reality;
Wearables, Tangible Interfaces & Smart Objects; Network of Things
Rollenveränderung
Lehrer als Provider und Moderatoren beraten, leiten an, führen, orientieren, rahmen,
objektivieren, bieten Relevanzrahmen, ordnen ein; Lerner sind aktiv und verantworten ihr
Lernen
ML-PRAXIS
VERÄNDERUNGEN DURCH DIE NUTZUNG VON
MOBILTECHNOLOGIEN
ML-PRAXIS
MOBILES LERNEN IM SCHULUNTERRICHT
ML-PRAXIS
"MOBILE CLASSROOM SCHULTEST"
[VIDEO]
ML-PRAXIS
"HANDY"
[VIDEO] [TON]
ML-PRAXIS
"eBAG"
SMS
Vokabeln, Sprichwörtern, Redewendungen
E-Mail
Kurzgeschichten, Grammatik-Rätsel, TOEFL-Test Vorbereitung, Witze, AV-Material; Mobiles
Schreiben / Storytelling; SMS, Film, Fotoserien, Tonaufnahmen
ML-PRAXIS
MOBIL LERNEN MIT PUSH-DIENSTEN
ML-PRAXIS
MOBIL LERNEN APP-BASIERT
ML-PRAXIS
MOBIL LERNEN MIT WEB 2.0-TOOLS / ICT
ML-PRAXIS
MOBIL LERNEN CONTEXT-BASIERT
Ist
Formelle und informelle Lernumgebungen; auch als Ergänzung oder Unterstützung des formellen
Lernens
Ist nicht
Transfer von Lernmaterialien und Lehrstrategien
Soll
Neukonzeptualisierung von beidem
http://www.open.ac.uk/iet/main/research-innovation/research-projects/mobile-pedagogy-
english-language-teaching
ML-PRAXIS
LEHREN UND LERNEN NEU KONZIPIEREN
THEORIE
ML-DISKUSSION
DIE ML-DISKUSSION VERSTEHEN
ML-DISKUSSION
BEZUGSDISZIPLINEN UND -FELDER
ML-DISKUSSION
HANDLUNGSPRAKTIKEN
ML-DISKUSSION
ARGUMENTATIVE BEZUGSPUNKTE
ML-THEORIE
SOZIO-KULTURELLE ÖKOLOGIE MOBILEN
LERNENS
ML-THEORIE
STRUKTUREN (STRUCTURES)
ML-THEORIE
HANDLUNGSKOMPETENZEN (AGENCY)
ML-THEORIE
KULTURELLE PRAKTIKEN (CULTURAL
PRACTICES)
ML-THEORIE
KULTURELLE PRAKTIKEN (CULTURAL
PRACTICES)
ML-THEORIE
SOZIOKULTURELLE ÖKOLOGIE MOBILEN
LERNENS – EXTENDED
Bedeutungs-
zuweisung
Ressourcen
Aneignung
ML-THEORIE
ARBEITSDEFINITION
Mobiles Lernen ist
_ Lernen, Aneignung, Bedeutungszuweisung,
Aushandeln von Bedeutungen
_ unter Berücksichtigung subjektiv sinnstiftenden
(Medien-)Handelns und objektiver (schulischer)
Anforderungen
_ mithilfe von Mobiltechnologien
∙ …
…
_ mithilfe von Mobiltechnologien
∙ die örtliche und zeitliche Flexibilität ermöglichen
∙ die Zugang zu Ressourcen und Strukturen eröffnen
∙ die Handlungskompetenzen und kulturelle Praktiken der
Lerner unterstützen
∙ die vernetztes, kollaboratives, personalisiertes,
konversationsgeprägtes Lernen in gleichberechtigten
Lernumgebungen ermöglichen.
LG CONTEXTE
LGC
POPULÄRE THEORIEN, MODELLE, KONZEPTE
Vygotsky ∙ Zone of Proximal Development
Lave & Wenger ∙ situated learning, learning as engagement in
social practice, communities of practice
Engeström ∙ activity theory
LGC
RASENDE REPORTER
LGC
MOOSGRAFFITI
LGC
PARKOUR
LGC
VIELFALT DER CONTEXTKONSTRUKTION
Orts(un)abhängigkeit, Situationsabhängigkeit,
selbstgesetzte Ziele, fremdgesetzte Ziele, Aufgaben
vorgegeben, Aufgaben selbst gesetzt, Lernweg
selbstgesteuert, Lernen interessengesteuert, Lesen, Video
schauen, Schreiben, Fotos machen, Fragen, Antworten,
Hintergrundrecherchen, Lebenseinstellungen, Lifestyle,
Körperlichkeit, Subversion, Identitätskonstruktion,
Persönlichkeitsentwicklung, Nachhaltigkeit, …
LGC
INTERAKTION UND RESSOURCEN
"[Ein Lernergenerierter Context ist]
sich kontinuierlich entfaltende
Interaktion zwischen Menschen,
Settings, Technologien und anderen
Artefakten."
Abbildung 46: Mike Sharples.
Quelle: Sharples 2010, S. 4.
LGC
INTERAKTION UND SUBJEKTIVITÄT
"[Ein Lernergenerierter Context ist]
eine Situation definiert durch soziale
Interaktionen, welche selbst historisch
situiert und kulturell spezifisch sind."
Abbildung 47: Rose Luckin.
Quelle: Luckin et al. 2005, S. 4 f.
LGC
ECOLOGY OF RESOURCES FRAMEWORK (Luckin, 2010)
LGC
ANWENDUNG AUF DIE PRAXISBEISPIELE
• Technologien
• Körper
• PersönlichesLernziel
umsetzen
• Flexibilität bei
Anpassung an veränderte
Umgebung, Ressourcen,
Rolle,
Handlungsnotwendigkeit
en, Handlungsoptionen
• Risikoeinschätzung
• Reflexivität
• Zugriff auf
Ressourcen
• Vorerfahrungen /
Medienkompetenz/
Genrekompetenz
• Handlungskompetenzen
• Soziale Kompetenz
• PersönlichesLernziel
setzen
• Lernsituation
• Lernumgebung
• Betreuende Lehrerin
• Experten
Wissen und Fertigkeiten
Werkzeuge & Menschen
Umgebung
LGC
LERNUMGEBUNGEN UND LERNEN PLANEN,
ANALYSIEREN, OPERATIONALISIEREN
_ Modell zur Planung und Analyse von LGC
_ Versuch einer Operationalisierung LGC unter
Zuhilfenahme von statischen und dynamischen
Elementen
_ Lernen verstehen unter Berücksichtigung von
Strukturen, Handlungskompetenzen, Ressourcen;
Subjektivität, Aneignung und Bedeutungszuweisung
Ressourcengegenstände, konzepte, fertigkeiten, menschen,werkzeuge, wissen
Interaktionbedeutungszuweisung, handlungskompetenzen, kulturelle praktiken
Struktureninstitution, familie, peers, medien, situationen, umgebung
Subjektivitätidentität, persönlichkeit, sozialisation,aneignung, bedeutungszuweisung
LGC
CONTEXTKONSTRUKTION *
* ein ökologiemodell von aneignung
LGC
LGC ALS KONSTRUKTIONSPROZESS UND
MÖGLICHKEITSRAUM
Aneignung als die Konstruktion von Contexten mit dem Ziel der
Schaffung von individuellen, auf Lernen und Bildung
ausgerichteten Lebens- und Handlungsräumen
LGC
VERSTÄNDNIS VON 'LERNEN' VERÄNDERN
Raum
Context Ressourcen Ausweitung Öffnung
Verbindung
Lernende
subjektiv sinnstiftend handelnde flexible und
subversive
Subjektivität, Handeln, Nachhaltigkeit
Subjektivität und Eigensinn als Türöffner
subjektiv sinnstiftendes Medienhandeln und
Aneignung Nachhaltigkeit bei Lernen und Bildung
LGC
KONZEPT VON LERNEN ERWEITERN
Ziel
Lernen Aneignung Bedeutungszuweisung Orientierung Verortung;
subversiv kreativ situiert partizipativ multimodal konversationsbasiert spielerisch
ästhetisch subversiv unkonventionell progressiv transformativ diskursiv
Zu bedenken
strukturelle Elemente
Hobby Interesse
Fantum Persönlichkeitsentwicklung Sozialisation ästhetische Dimensionen
Normen Werten
DIDAKTIK
MOBILE DIDAKTIK
MOBILES LERNEN IM KLASSENZIMMER
MOBILE DIDAKTIK
IMPLEMENTIERUNG IN DEN UNTERRICHT
MOBILE DIDAKTIK
ÖFFNUNG DES UNTERRICHTS
MOBILE DIDAKTIK
GEGENSÄTZE UND BRÜCHE
MOBILE DIDAKTIK
ALLTAGSMEDIENNUTZUNG
MOBILE DIDAKTIK
ALLTAGSORGANISATION ZWISCHEN KONSUM
UND TEILHABE
Informationsgewinnung und -verbreitung
Textbasiert, Foto, Video, Ton
Twitter, Facebook, Instagram, Youtube, Vine, …
Ortsbezogenes und kontextsensitives Lernen
Wikitude, GeoWiki, Google Streetview
Kommunikation und Kollaboration
Twitter, Facebook, Google Docs, …
MOBILE DIDAKTIK
MOBILE DIDAKTIK KULTURÖKOLOGISCH
Mobiles Lernen als Konstruktionsprozess und Möglichkeitsraum
Schaffung von individuellen lern- und bildungsbezogenen Lebens-
und Handlungsräume ermöglichen
MOBILE DIDAKTIK
LERNERGENERIERTE CONTEXTE
ERMÖGLICHEN
Strukturen und Ressourcen bereitstellen, durch die Lerner ihre
Lernräume nachhaltig erstellen und gestalten können
Räume und Werkzeuge verfügbar machen, mit denen Lerner
diskursiv und kommunikativ interagieren und reflektieren können
MOBILE DIDAKTIK
"STÜTZENDE STRUKTURIERUNG" IM
LERNPROZESS ANBIETEN
Orientierungsangebote bereitstellen und Kontinuität schaffen
Zwischen subjektiven Perspektiven und Kompetenzen und
objektiven Anforderungen von Schule vermitteln
Handlungsmuster, Kompetenzen und Wissen aus dem Alltag der
Schülerinnen und Schüler für curriculare Anforderungen
anerkennen, nutzbar machen und stärken
THINK
MOBILE !
THINK MOBILE
KRITISCHES ZUM ABSCHLUSS
Hype!?
Es geht um zeitgemäßes Lernen
Oft unkritische Integration von (alltagsbasiertem!) Mobilem Lernen in Lehr-Lernkontexte
Alter Wein in neuen Schläuchen!?
Oft mangelnder Rückbezug auf teils vergessene Theorien, Konzepte und Modelle
Nein !
Fokussierung auf Technologien
Ja !
Fokus auf Lerner und ihre "Lern"erfolge und -strategien, Interessen, Wissen und Kompetenzen
aus ihrem Alltag.
Kontakt
Dr. Judith Seipold
Mail: judith.seipold@londonmobilelearning.net
Web: www.judith-seipold.de
Web: www.londonmobilelearning.net
Social: twitter.com/judithsei
Foliensatz verfügbar via:
http://de.slideshare.net/judiths
REFERENZEN
bilder ∙ video ∙ audio ∙ literatur
Bilder
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Abbildung 02: Deubelbeiss, Rolf (Hrsg.) (2007):Beispiel-Sammlung- Satzglieder(Marco, 3. Sek.). Online: http://metaportfolio-phsg.kaywa.ch/deutsch/satzglieder-marco-3-
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Abbildung 03, 08, 09: Fritsch, Jonas (2007): eBag – the Digital Schoolbag. unveröffentlichterFoliensatz,2007, Aarhus.
Abbildung 04: Schittelkopf, Eduard (2007): Volt und Ampere: Die leuchtendeKartoffel. Forum mit Ergebnissen.Online:
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Abbildung 07, 10: Brodersen,Christina;Christensen, Bent G.; Grønbæk, Kaj; Dindler, Christian; Sundararajah, Balasuthas(2005): eBag A - Ubiquitous Web Infrastructurefor
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Abbildung 12: Seipold, Judith (2015): Snaphot der Wordpress-Appim Google Play Store vom 16.04.2015. Online:
https://play.google.com/store/apps/details?id=org.wordpress.android. (Zuletzt geprüft: 16.04.2015).
Abbildung 13: Seipold, Judith (2015): Snaphot der Tumblr-App im Google Play Store vom 16.04.2015.Online: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.tumblr. (Zuletzt
geprüft: 16.04.2015).
Abbildung 14: Seipold, Judith (2015): Snaphot der iPhoto-Appim Google Play Store vom 16.04.2015. Online:
https://play.google.com/store/apps/details?id=kr.co.nnngomstudio.jphoto2. (Zuletzt geprüft: 16.04.2015).
Abbildung 15: Seipold, Judith (2015): Snaphot der Google Docs-App im Google Play Store vom 16.04.2015.Online:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.apps.docs.editors.docs. (Zuletztgeprüft: 16.04.2015).
Abbildung 16: Seipold, Judith (2015): Snaphot der Foursqaure-Appim Google Play Store vom 16.04.2015.Online:
https://play.google.com/store/apps/details?id=com.joelapenna.foursquared. (Zuletztgeprüft: 16.04.2015).
Abbildung 17: Seipold, Judith (2015): Snaphot der AudioBoom-Appim Google Play Store vom 16.04.2015. Online: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.audioboom.
(Zuletzt geprüft: 16.04.2015).
Abbildung 18: Happy Meal (2008): Regalgasse. Online: https://farm4.staticflickr.com/3120/3126452236_162614a5cf_o.jpg. (Zuletztgeprüft: 22.04.2015).
Abbildung 19: Unbekannt(o.J.): BushaltestelleBade-Baden. Online:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cf/Bushaltestelle,_Baden_Baden_%28Bus_stop,_Baden_Baden%29_-_geo-en.hlipp.de_-_12925.jpg.(Zuletzt
geprüft: 22.04.2015).
Abbildung 20: Unbekannt(o.J.): Income tax. Online: http://pixabay.com/static/uploads/photo/2014/10/16/20/08/income-tax-491626_640.jpg. (Zuletztgeprüft: 22.04.2015).
Abbildung 21: Unbekannt(o.J.): Zirndorf Stadtführung.Online: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/57/Zirndorf_Stadtfuehrung.jpg.(Zuletzt geprüft: 22.04.2015).
Abbildung 22: Unbekannt(o.J.): Ohne Titel. Online: http://s0.geograph.org.uk/photos/62/29/622999_6e32978d.jpg. (Zuletztgeprüft: 22.04.2015).
Abbildung 23: Unbekannt(o.J.): Ohne Titel. Online: http://pixabay.com/static/uploads/photo/2013/01/31/01/20/hiking-76874_640.jpg.(Zuletzt geprüft: 22.04.2015).
Abbildung 24, 31: Seipold, Judith (2014): Mobiles Lernen. Grundlagen,Kontexteund didaktischeOptionen.(Invited Keynote). 3. DaFWEBKON 2014, 15. März 2014, Online. Online:
http://www.slideshare.net/judiths/mobiles-lernen-grundlagen-kontexte-und-didaktische-optionen.(Zuletzt geprüft: 28.03.2014).
Abbildung 25, 28: Seipold, Judith (2012): Mobile Learning. Potentialand controversyembodied in a young scientificfield, and arising consequencesfor future researchand
practice. EducationalMedia Ecologies: InternationalPerspectives,27.-28.03.2012,Paderborn.
Abbildung 26, 27: Seipold, Judith (2011): Mobile Learning. Potential and controversiesembodied in a young scientific field and arising consequences for future researchand
practice with view to social, networkedand (informal) learning. SoMobNet Roundtable,21.11.2011, London. Online: http://www.slideshare.net/KlausR/judith-seipold-
somobnet20111121areduced.(Zuletzt geprüft: 06.03.2012).
Abbildung 29: Seipold, Judith (2013): Mobiles Lernen. Systematik,Theorien und Praxis eines noch jungen Forschungsfeldes. In: de Witt, Claudia; Sieber, Almut; Witt, Claudiade
(Hrsg.): Mobile Learning. Potentiale, Einsatzszenarienund Perspektivendes Lernens mit mobilen Endgeräten.Wiesbaden:Springer VS , S. 27-54.
Abbildung 30: Pachler, Norbert; Bachmair, Ben; Cook, John (2010): Mobile learning: structures, agency,practices. Unter Mitarbeit von Gunther Kress,Judith Seipold und Elisabetta
Adami et al., New York: Springer.
Abbildung 32-35: Seipold, Judith (2014). Mobiles Lernen. Grundlagen, Kontexteund didaktische Optionen. (Invited Keynote).3. DaFWEBKON 2014, 15. März 2014.
Abbildung 36: Eigene Darstellung(2014) nach: Pachler, Norbert; Bachmair, Ben; Cook, John (2010): Mobile learning: structures, agency, practices. Unter Mitarbeit von Gunther Kress,
Judith Seipold und Elisabetta Adami et al., New York: Springer.
Abbildung 37-39: Bachmair, Ben (2004) (Hrsg.): Projekt Medientauschbörse. Dokugruppe"Die RasendenReporter". Fotos.
Abbildung 40-42: Seipold, Judith (2014): Herstellungvon Moosgraffiti. PrivatarchivJudith Seipold.
Abbildung 43: Rattling Stick Ltd (2010): 204150906_92047e7372_o.Online: bit.ly/1jdzvni.(Zuletzt geprüft: 25.08.2014).
Abbildung 44: JB London (2009):ParkourPractice x 2. Online: bit.ly/1xRrqbd. (Zuletztgeprüft: 25.08.2014).
Abbildung 45: Simon Greig Photo (2009): ParkourPractice. Online: bit.ly/1zp15D9.(Zuletzt geprüft: 25.08.2014).
Abbildung 46: Mike Sharples. Online: bit.ly/1lNqLiE. (Zuletzt geprüft: 25.08.2014).
Abbildung 47: RosemaryLuckin. Online: http://bit.ly/15eL6F0.(Zuletzt geprüft: 25.08.2014).
Abbildung 48: Luckin, Rosemary(2010): Re-designinglearning contexts.Technology-rich, learner-centredecologies, New York: Routledge.
Abbildung 49: Seipold, Judith (2014): Anwendungdes Ecology of Resourcesframework auf Lernpraxis. Nach: Luckin, Rosemary (2010):Re-designing learning contexts. Technology-
rich, learner-centredecologies, New York: Routledge.
Abbildung 50: Seipold, Judith (2014): Erweitertes Modell der LernergeneriertenContexte:Contextkonstruktion.Ein Ökologiemodell von Aneignung.
Abbildung 51: Eigene Darstellung(2013) nach: Seipold, Judith (21. März 2011): A critical perspective on mobile learning: Resultsof a heuristic analysis of the scientific process and
a hermeneuticanalysis of mobile learning practice. ‘Mobile learning: Crossing boundaries in convergent environments’ Conference,21. März 2011, Bremen. Online:
https://prezi.com/secure/3c7a728da1334e1ba2f4bab556133077ff86a0f6/. (Zuletztgeprüft: 30.03.2011).
Video
Video 01: Schittelkopf, Eduard (2007): Volt und Ampere: Die leuchtendeKartoffel. Forum mit Ergebnissen.Online:
http://moodle.mobileclassroom.at/moodle18/mod/forum/discuss.php?d=17. (Zuletztgeprüft: 11.02.2010).
Video 02: Deubelbeiss, Rolf (Hrsg.) (2007):Beispiel-Sammlung- Handy-Videozu Passé composé (Yannick,2. Real und Marco, 2. Sek). Online: http://metaportfolio-
phsg.kaywa.ch/franzoesisch/passe-compose-yannick-2-real.html. (Zuletztgeprüft: 05.01.2011).
Audio
Audio 01: Deubelbeiss, Rolf (Hrsg.) (2007):Französisch: Objet (in)directPraktikantin. Online: http://metaportfolio-phsg.kaywa.ch. (Zuletztgeprüft: 05.01.2011).
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Seipold, Judith (21. März 2011): A critical perspective on mobile learning: Resultsof a heuristic analysis of the scientific process and a hermeneutic analysis of mobile learning
practice. ‘Mobile learning: Crossing boundariesin convergent environments’Conference,21. März 2011, Bremen. Online:
https://prezi.com/secure/3c7a728da1334e1ba2f4bab556133077ff86a0f6/. (Zuletztgeprüft: 30.03.2011).
Seipold, Judith (21.11.2011):Mobile Learning. Potential and controversiesembodied in a young scientific field and arising consequences for future researchand practice with view
to social, networked and (informal) learning. SoMobNet Roundtable,21.11.2011, London. Online: http://www.slideshare.net/KlausR/judith-seipold-
somobnet20111121areduced.(Zuletzt geprüft: 24.07.2014).
Seipold, Judith (07.12.2011):Mobiles Lernen. Analysedes Wissenschaftsprozessesder britischen und deutschsprachigenmedienpädagogischen und erziehungswissenschaftlichen
Mobile Learning-Diskussion.Disputationsvortrag,07.12.2011,Kassel.
Seipold, Judith (2012): Mobiles Lernen. Analysedes Wissenschaftsprozessesder britischenund deutschsprachigenmedienpädagogischenund erziehungswissenschaftlichenMobile
Learning-Diskussion, Kassel: Universität Kassel.
Seipold, Judith (11.01.2012):Learning with mobile technologies.Teaching approaches and systematic change managementissues.BETT2012 conference,11.01.2012,London.
Online: http://www.slideshare.net/KlausR/presenation-bett2012-judith-seipold. (Zuletztgeprüft: 06.03.2012).
Seipold, Judith (27.‐28.03.2012):Mobile Learning. Potential and controversy embodied in a young scientific field, and arising consequences for future research and practice.
EducationalMedia Ecologies: International Perspectives,27.‐28.03.2012, Paderborn.
Seipold, Judith (2013): Mobiles Lernen. Systematik,Theorien und Praxis eines noch jungen Forschungsfeldes. In: de Witt, Claudia; Sieber, Almut; Witt, Claudiade (Hrsg.): Mobile
Learning. Potentiale, Einsatzszenarienund Perspektivendes Lernens mit mobilen Endgeräten.Wiesbaden: Springer VS , S. 27-54.
Seipold, Judith (18.09.2013):Mobiles Lernen. Diskussionsinput. Kick-Off-Meeting„Mobiles Lernen in der Schule“, 18.09.2013,Zürich. Online:
http://de.slideshare.net/judiths/mobiles-lernen-diskussionsinput.(Zuletzt geprüft: 14.10.2014).
Seipold, Judith (2014): LernergenerierteContexte. Ressourcen,Konstruktionsprozesseund Möglichkeitsräumezwischen Lernen und Bildung. In: Rummler, Klaus (Hrsg.): Lernräume
gestalten – Bildungskontextevielfältig denken.Münster, New York: Waxmann (Medien in der Wissenschaft), S. 91-101.
Seipold, Judith (2014): Mobile Learning. Structures, Conceptsand Practices of the British and German Mobile Learning Discussion from a Media Education Perspective. In:
MedienPädagogik - medienpaed.com,Nr. 24, S. 30-52. Online: http://www.medienpaed.com/24/#seipold1408, zuerst veröffentlicht:15.08.2014. (Zuletztgeprüft:
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Seipold, Judith (15.03.2014):Mobiles Lernen. Grundlagen,Kontexteund didaktischeOptionen.(Invited Keynote).3. DaFWEBKON 2014, 15.03.2014,Online. Online:
http://www.slideshare.net/judiths/mobiles-lernen-grundlagen-kontexte-und-didaktische-optionen.(Zuletzt geprüft: 28.03.2014).
Seipold, Judith; Pachler, Norbert (2011): Evaluating Mobile Learning Practice: Towardsa framework for analysis of user-generatedcontexts with referenceto the socio-cultural
ecology of mobile learning. In: MedienPädagogik,Zeitschriftfür Theorie und Praxis der Medienbildung,Nr. 19 (21.4.2011): Widening learning contexts with mobile
devices: concepts and cases; Edited by Ben Bachmair, Norbert Pachler and John Cook. Online: http://www.medienpaed.com/19/seipold1104.pdf.
Seipold, Judith; Pachler, Norbert; Bachmair, Ben; Döbeli-Honegger, Beat (2013): Mobile learning. Strategies for planningand implementing learning with mobile devicesin
secondary school contexts.In: Leask, Marilyn; Pachler, Norbert (Hrsg.): Learning to teach using ICT in the Secondary School. 3. Aufl. London: Routledge.
Seipold, Judith; Rummler, Klaus; Rasche, Julia (2010): Medienbildungim Spannungsfeld alltäglicherHandlungsmusterund Unterrichtsstrukturen. In: Bachmair, Ben (Hrsg.):
Medienbildungin neuen Kulturräumen. Die deutschsprachigeund britische Diskussion. Wiesbaden:VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 227-241.
Sharples, Mike (2010): Foreword. In: Brown, Elizabeth (Hrsg.): Education in the wild. contextual and location-basedmobile learning in action. A report from the STELLAR Alpine
Rendez-Vousworkshop series. Nottingham, S. 4-6.
The Learner Generated ContextsGroup (2008): Learner GeneratedContexts - Working Definition. Hosted by The London KnowledgeLab (LKL). Online:
http://learnergeneratedcontexts.pbworks.com/Working+Definition. (Zuletztgeprüft: 24.07.2014).
Tough, Allen (1971): The Adult's Learning Projects. A fresh approach to theory and practice in adult learning, Toronto: Ontario Institute for Studies in Education.
Traxler, John (2005): Defining Mobile Learning. In: Isaías, Pedro; Borg, Carmel; Kommers, Piet; Bonanno, Philip (Hrsg.): IADIS International ConferenceMobile Learning 2005.
Conference Proceedings, S. 261-266.
Vavoula, Giasemi(2009): Issuesand Requirements for Mobile Learning Research. In: Vavoula, Giasemi; Pachler, Norbert; Kukulska-Hulme, Agnes (Hrsg.): Researching mobile
learning. frameworks,tools and researchdesigns. Oxford: Peter Lang , S. 339-349.

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Mobiles Lernen. Praxis, Theorie und didaktische Optionen.

  • 1. Mobiles Lernen. Praxis, Theorie und didaktische Optionen. Dr. Judith Seipold London Mobile Learning Group (LMLG) DAAD Lektoren-Jahresseminar "Mobilität – unterwegs in geographischen, virtuellen und fiktionalen Räumen" 28. Mai 2015, La Bégude-de-Mazenc, Frankreich
  • 2. AGENDA ml praxis ∙ ml theorie ∙ lg contexte∙ ml didaktik
  • 4. ML STATUS QUO MOBILES LERNEN IST TOLL! kontextualisiert, flexibel, situiert, kollaborativ, personalisiert, konversationsbasiert, Teilnahme an Community of Practice, öffnet Schule für den Alltag der Lerner, nachhaltig, informell, persönlich, allgegenwärtig, lernerzentriert, durchdringend, störend, spontan, unauffällig, umgebungssensitiv, eröffnet Interaktionsmöglichkeiten, fördert neuen lernhabitus
  • 5. ML STATUS QUO EIGENTLICH IST MOBILES LERNEN EHER NICHT SO … Mobiltechnologien sind Ersatz für andere Medien, Technologiezentrierung überdeckt Leistungen, Können und Perspektiven der Lerner, Mobiles Lernen ist teuer, stößt oft auf (legale und ethische) Hürden, ist nicht nachhaltig konzipiert
  • 7. Thema und Lernanlass Reflexion der eigenen Nutzung und von sozialen Aspekten (Regeln, Umgangsformen, Problembereiche); Handytarife in Mathematik berechnen Lehr- und Lernmittel Verfügbarmachen von Lernmaterialien wie Texte und Aufgaben als Dateien, Filme, Sounddateien; Bearbeitung von Aufgaben, offen und selbstorganisiert Administration Vergabe und Sammeln von Hausaufgaben; feedback über Lernleistung, zur Noten- und Materialorganisation; Administration als Voraussetzung für selbstgesteuertes und selbstorganisiertes Lernen ML-PRAXIS LEHREN UND LERNEN MIT MOBILTECHNOLOGIEN
  • 8. Schaffung von Ressourcen und Strukturen Schulisches Lernen unter Zuhilfenahme von Mobilen Endgeräten; Notebook- und iPad-Klassen; Handhelds; Schaffung von Informationsressourcen und Kollaborationsmöglichkeiten; Anpassung von Webinhalten und E-Learning auf Mobiltechnologien Stützen auf Technologietrends Persönliche Lernportale; Mobile Lernspiele; Ortsbasiert und kontextsensitiv; Augmented Reality; Wearables, Tangible Interfaces & Smart Objects; Network of Things Rollenveränderung Lehrer als Provider und Moderatoren beraten, leiten an, führen, orientieren, rahmen, objektivieren, bieten Relevanzrahmen, ordnen ein; Lerner sind aktiv und verantworten ihr Lernen ML-PRAXIS VERÄNDERUNGEN DURCH DIE NUTZUNG VON MOBILTECHNOLOGIEN
  • 9. ML-PRAXIS MOBILES LERNEN IM SCHULUNTERRICHT
  • 13. SMS Vokabeln, Sprichwörtern, Redewendungen E-Mail Kurzgeschichten, Grammatik-Rätsel, TOEFL-Test Vorbereitung, Witze, AV-Material; Mobiles Schreiben / Storytelling; SMS, Film, Fotoserien, Tonaufnahmen ML-PRAXIS MOBIL LERNEN MIT PUSH-DIENSTEN
  • 15. ML-PRAXIS MOBIL LERNEN MIT WEB 2.0-TOOLS / ICT
  • 17. Ist Formelle und informelle Lernumgebungen; auch als Ergänzung oder Unterstützung des formellen Lernens Ist nicht Transfer von Lernmaterialien und Lehrstrategien Soll Neukonzeptualisierung von beidem http://www.open.ac.uk/iet/main/research-innovation/research-projects/mobile-pedagogy- english-language-teaching ML-PRAXIS LEHREN UND LERNEN NEU KONZIPIEREN
  • 28. ML-THEORIE SOZIOKULTURELLE ÖKOLOGIE MOBILEN LERNENS – EXTENDED Bedeutungs- zuweisung Ressourcen Aneignung
  • 29. ML-THEORIE ARBEITSDEFINITION Mobiles Lernen ist _ Lernen, Aneignung, Bedeutungszuweisung, Aushandeln von Bedeutungen _ unter Berücksichtigung subjektiv sinnstiftenden (Medien-)Handelns und objektiver (schulischer) Anforderungen _ mithilfe von Mobiltechnologien ∙ …
  • 30. … _ mithilfe von Mobiltechnologien ∙ die örtliche und zeitliche Flexibilität ermöglichen ∙ die Zugang zu Ressourcen und Strukturen eröffnen ∙ die Handlungskompetenzen und kulturelle Praktiken der Lerner unterstützen ∙ die vernetztes, kollaboratives, personalisiertes, konversationsgeprägtes Lernen in gleichberechtigten Lernumgebungen ermöglichen.
  • 32. LGC POPULÄRE THEORIEN, MODELLE, KONZEPTE Vygotsky ∙ Zone of Proximal Development Lave & Wenger ∙ situated learning, learning as engagement in social practice, communities of practice Engeström ∙ activity theory
  • 36. LGC VIELFALT DER CONTEXTKONSTRUKTION Orts(un)abhängigkeit, Situationsabhängigkeit, selbstgesetzte Ziele, fremdgesetzte Ziele, Aufgaben vorgegeben, Aufgaben selbst gesetzt, Lernweg selbstgesteuert, Lernen interessengesteuert, Lesen, Video schauen, Schreiben, Fotos machen, Fragen, Antworten, Hintergrundrecherchen, Lebenseinstellungen, Lifestyle, Körperlichkeit, Subversion, Identitätskonstruktion, Persönlichkeitsentwicklung, Nachhaltigkeit, …
  • 37. LGC INTERAKTION UND RESSOURCEN "[Ein Lernergenerierter Context ist] sich kontinuierlich entfaltende Interaktion zwischen Menschen, Settings, Technologien und anderen Artefakten." Abbildung 46: Mike Sharples. Quelle: Sharples 2010, S. 4.
  • 38. LGC INTERAKTION UND SUBJEKTIVITÄT "[Ein Lernergenerierter Context ist] eine Situation definiert durch soziale Interaktionen, welche selbst historisch situiert und kulturell spezifisch sind." Abbildung 47: Rose Luckin. Quelle: Luckin et al. 2005, S. 4 f.
  • 39. LGC ECOLOGY OF RESOURCES FRAMEWORK (Luckin, 2010)
  • 40. LGC ANWENDUNG AUF DIE PRAXISBEISPIELE • Technologien • Körper • PersönlichesLernziel umsetzen • Flexibilität bei Anpassung an veränderte Umgebung, Ressourcen, Rolle, Handlungsnotwendigkeit en, Handlungsoptionen • Risikoeinschätzung • Reflexivität • Zugriff auf Ressourcen • Vorerfahrungen / Medienkompetenz/ Genrekompetenz • Handlungskompetenzen • Soziale Kompetenz • PersönlichesLernziel setzen • Lernsituation • Lernumgebung • Betreuende Lehrerin • Experten Wissen und Fertigkeiten Werkzeuge & Menschen Umgebung
  • 41. LGC LERNUMGEBUNGEN UND LERNEN PLANEN, ANALYSIEREN, OPERATIONALISIEREN _ Modell zur Planung und Analyse von LGC _ Versuch einer Operationalisierung LGC unter Zuhilfenahme von statischen und dynamischen Elementen _ Lernen verstehen unter Berücksichtigung von Strukturen, Handlungskompetenzen, Ressourcen; Subjektivität, Aneignung und Bedeutungszuweisung
  • 42. Ressourcengegenstände, konzepte, fertigkeiten, menschen,werkzeuge, wissen Interaktionbedeutungszuweisung, handlungskompetenzen, kulturelle praktiken Struktureninstitution, familie, peers, medien, situationen, umgebung Subjektivitätidentität, persönlichkeit, sozialisation,aneignung, bedeutungszuweisung LGC CONTEXTKONSTRUKTION * * ein ökologiemodell von aneignung
  • 43. LGC LGC ALS KONSTRUKTIONSPROZESS UND MÖGLICHKEITSRAUM Aneignung als die Konstruktion von Contexten mit dem Ziel der Schaffung von individuellen, auf Lernen und Bildung ausgerichteten Lebens- und Handlungsräumen
  • 44. LGC VERSTÄNDNIS VON 'LERNEN' VERÄNDERN Raum Context Ressourcen Ausweitung Öffnung Verbindung Lernende subjektiv sinnstiftend handelnde flexible und subversive Subjektivität, Handeln, Nachhaltigkeit Subjektivität und Eigensinn als Türöffner subjektiv sinnstiftendes Medienhandeln und Aneignung Nachhaltigkeit bei Lernen und Bildung
  • 45. LGC KONZEPT VON LERNEN ERWEITERN Ziel Lernen Aneignung Bedeutungszuweisung Orientierung Verortung; subversiv kreativ situiert partizipativ multimodal konversationsbasiert spielerisch ästhetisch subversiv unkonventionell progressiv transformativ diskursiv Zu bedenken strukturelle Elemente Hobby Interesse Fantum Persönlichkeitsentwicklung Sozialisation ästhetische Dimensionen Normen Werten
  • 47. MOBILE DIDAKTIK MOBILES LERNEN IM KLASSENZIMMER
  • 52. MOBILE DIDAKTIK ALLTAGSORGANISATION ZWISCHEN KONSUM UND TEILHABE Informationsgewinnung und -verbreitung Textbasiert, Foto, Video, Ton Twitter, Facebook, Instagram, Youtube, Vine, … Ortsbezogenes und kontextsensitives Lernen Wikitude, GeoWiki, Google Streetview Kommunikation und Kollaboration Twitter, Facebook, Google Docs, …
  • 53. MOBILE DIDAKTIK MOBILE DIDAKTIK KULTURÖKOLOGISCH Mobiles Lernen als Konstruktionsprozess und Möglichkeitsraum Schaffung von individuellen lern- und bildungsbezogenen Lebens- und Handlungsräume ermöglichen
  • 54. MOBILE DIDAKTIK LERNERGENERIERTE CONTEXTE ERMÖGLICHEN Strukturen und Ressourcen bereitstellen, durch die Lerner ihre Lernräume nachhaltig erstellen und gestalten können Räume und Werkzeuge verfügbar machen, mit denen Lerner diskursiv und kommunikativ interagieren und reflektieren können
  • 55. MOBILE DIDAKTIK "STÜTZENDE STRUKTURIERUNG" IM LERNPROZESS ANBIETEN Orientierungsangebote bereitstellen und Kontinuität schaffen Zwischen subjektiven Perspektiven und Kompetenzen und objektiven Anforderungen von Schule vermitteln Handlungsmuster, Kompetenzen und Wissen aus dem Alltag der Schülerinnen und Schüler für curriculare Anforderungen anerkennen, nutzbar machen und stärken
  • 57. THINK MOBILE KRITISCHES ZUM ABSCHLUSS Hype!? Es geht um zeitgemäßes Lernen Oft unkritische Integration von (alltagsbasiertem!) Mobilem Lernen in Lehr-Lernkontexte Alter Wein in neuen Schläuchen!? Oft mangelnder Rückbezug auf teils vergessene Theorien, Konzepte und Modelle Nein ! Fokussierung auf Technologien Ja ! Fokus auf Lerner und ihre "Lern"erfolge und -strategien, Interessen, Wissen und Kompetenzen aus ihrem Alltag.
  • 58. Kontakt Dr. Judith Seipold Mail: judith.seipold@londonmobilelearning.net Web: www.judith-seipold.de Web: www.londonmobilelearning.net Social: twitter.com/judithsei Foliensatz verfügbar via: http://de.slideshare.net/judiths
  • 59. REFERENZEN bilder ∙ video ∙ audio ∙ literatur
  • 60. Bilder Abbildung 01: Nischelwitzer, Alexander(Hrsg.) (2007): MobileClassRoom (MCR) - mobile online Learning (mLearning). Interviewmit Prof. Eduard Schittelkopf. Online: http://www.youtube.com/watch?v=zwgKnooEKlk. (Zuletztgeprüft: 05.01.2011). Abbildung 02: Deubelbeiss, Rolf (Hrsg.) (2007):Beispiel-Sammlung- Satzglieder(Marco, 3. Sek.). Online: http://metaportfolio-phsg.kaywa.ch/deutsch/satzglieder-marco-3- sek.html. (Zuletztgeprüft: 05.01.2011). Abbildung 03, 08, 09: Fritsch, Jonas (2007): eBag – the Digital Schoolbag. unveröffentlichterFoliensatz,2007, Aarhus. Abbildung 04: Schittelkopf, Eduard (2007): Volt und Ampere: Die leuchtendeKartoffel. Forum mit Ergebnissen.Online: http://moodle.mobileclassroom.at/moodle18/mod/forum/discuss.php?d=17. (Zuletztgeprüft: 11.02.2010). Abbildung 05: Deubelbeiss, Rolf (Hrsg.) (2007):Beispiel-Sammlung- Handy-Videozu Passé composé (Yannick,2. Real und Marco, 2. Sek). Online: http://metaportfolio- phsg.kaywa.ch/franzoesisch/passe-compose-yannick-2-real.html. (Zuletztgeprüft: 05.01.2011). Abbildung 06: Deubelbeiss, Rolf (Hrsg.) (2007):Beispiel-Sammlung- Französisch: Objet (in)direct(von Ff, Praktikantin). Online: http://metaportfolio- phsg.kaywa.ch/franzoesisch/franzoesisch-objet-indirect-von-ff.html, last update10 September2008. (Zuletztgeprüft: 23 October 2008). Abbildung 07, 10: Brodersen,Christina;Christensen, Bent G.; Grønbæk, Kaj; Dindler, Christian; Sundararajah, Balasuthas(2005): eBag A - Ubiquitous Web Infrastructurefor Nomadic Learning. In: Associationfor Computing Machinery, Inc (ACM) (Hrsg.): Proceedings of the Fourteenth International World Wide Web Conference, Makuhari Messe, May 10-14, 2005, Chiba, Japan: ACM Press , S. 298-306. Abbildung 11: Seipold, Judith (2015): Apps zum Sprachenlernen. Snapshotdes Google Play Store vom 16.04.2015. (Zuletztgeprüft: 16.04.2015). Abbildung 12: Seipold, Judith (2015): Snaphot der Wordpress-Appim Google Play Store vom 16.04.2015. Online: https://play.google.com/store/apps/details?id=org.wordpress.android. (Zuletzt geprüft: 16.04.2015). Abbildung 13: Seipold, Judith (2015): Snaphot der Tumblr-App im Google Play Store vom 16.04.2015.Online: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.tumblr. (Zuletzt geprüft: 16.04.2015). Abbildung 14: Seipold, Judith (2015): Snaphot der iPhoto-Appim Google Play Store vom 16.04.2015. Online: https://play.google.com/store/apps/details?id=kr.co.nnngomstudio.jphoto2. (Zuletzt geprüft: 16.04.2015). Abbildung 15: Seipold, Judith (2015): Snaphot der Google Docs-App im Google Play Store vom 16.04.2015.Online: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.android.apps.docs.editors.docs. (Zuletztgeprüft: 16.04.2015). Abbildung 16: Seipold, Judith (2015): Snaphot der Foursqaure-Appim Google Play Store vom 16.04.2015.Online: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.joelapenna.foursquared. (Zuletztgeprüft: 16.04.2015). Abbildung 17: Seipold, Judith (2015): Snaphot der AudioBoom-Appim Google Play Store vom 16.04.2015. Online: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.audioboom. (Zuletzt geprüft: 16.04.2015). Abbildung 18: Happy Meal (2008): Regalgasse. Online: https://farm4.staticflickr.com/3120/3126452236_162614a5cf_o.jpg. (Zuletztgeprüft: 22.04.2015).
  • 61. Abbildung 19: Unbekannt(o.J.): BushaltestelleBade-Baden. Online: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cf/Bushaltestelle,_Baden_Baden_%28Bus_stop,_Baden_Baden%29_-_geo-en.hlipp.de_-_12925.jpg.(Zuletzt geprüft: 22.04.2015). Abbildung 20: Unbekannt(o.J.): Income tax. Online: http://pixabay.com/static/uploads/photo/2014/10/16/20/08/income-tax-491626_640.jpg. (Zuletztgeprüft: 22.04.2015). Abbildung 21: Unbekannt(o.J.): Zirndorf Stadtführung.Online: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/57/Zirndorf_Stadtfuehrung.jpg.(Zuletzt geprüft: 22.04.2015). Abbildung 22: Unbekannt(o.J.): Ohne Titel. Online: http://s0.geograph.org.uk/photos/62/29/622999_6e32978d.jpg. (Zuletztgeprüft: 22.04.2015). Abbildung 23: Unbekannt(o.J.): Ohne Titel. Online: http://pixabay.com/static/uploads/photo/2013/01/31/01/20/hiking-76874_640.jpg.(Zuletzt geprüft: 22.04.2015). Abbildung 24, 31: Seipold, Judith (2014): Mobiles Lernen. Grundlagen,Kontexteund didaktischeOptionen.(Invited Keynote). 3. DaFWEBKON 2014, 15. März 2014, Online. Online: http://www.slideshare.net/judiths/mobiles-lernen-grundlagen-kontexte-und-didaktische-optionen.(Zuletzt geprüft: 28.03.2014). Abbildung 25, 28: Seipold, Judith (2012): Mobile Learning. Potentialand controversyembodied in a young scientificfield, and arising consequencesfor future researchand practice. EducationalMedia Ecologies: InternationalPerspectives,27.-28.03.2012,Paderborn. Abbildung 26, 27: Seipold, Judith (2011): Mobile Learning. Potential and controversiesembodied in a young scientific field and arising consequences for future researchand practice with view to social, networkedand (informal) learning. SoMobNet Roundtable,21.11.2011, London. Online: http://www.slideshare.net/KlausR/judith-seipold- somobnet20111121areduced.(Zuletzt geprüft: 06.03.2012). Abbildung 29: Seipold, Judith (2013): Mobiles Lernen. Systematik,Theorien und Praxis eines noch jungen Forschungsfeldes. In: de Witt, Claudia; Sieber, Almut; Witt, Claudiade (Hrsg.): Mobile Learning. Potentiale, Einsatzszenarienund Perspektivendes Lernens mit mobilen Endgeräten.Wiesbaden:Springer VS , S. 27-54. Abbildung 30: Pachler, Norbert; Bachmair, Ben; Cook, John (2010): Mobile learning: structures, agency,practices. Unter Mitarbeit von Gunther Kress,Judith Seipold und Elisabetta Adami et al., New York: Springer. Abbildung 32-35: Seipold, Judith (2014). Mobiles Lernen. Grundlagen, Kontexteund didaktische Optionen. (Invited Keynote).3. DaFWEBKON 2014, 15. März 2014. Abbildung 36: Eigene Darstellung(2014) nach: Pachler, Norbert; Bachmair, Ben; Cook, John (2010): Mobile learning: structures, agency, practices. Unter Mitarbeit von Gunther Kress, Judith Seipold und Elisabetta Adami et al., New York: Springer. Abbildung 37-39: Bachmair, Ben (2004) (Hrsg.): Projekt Medientauschbörse. Dokugruppe"Die RasendenReporter". Fotos. Abbildung 40-42: Seipold, Judith (2014): Herstellungvon Moosgraffiti. PrivatarchivJudith Seipold. Abbildung 43: Rattling Stick Ltd (2010): 204150906_92047e7372_o.Online: bit.ly/1jdzvni.(Zuletzt geprüft: 25.08.2014). Abbildung 44: JB London (2009):ParkourPractice x 2. Online: bit.ly/1xRrqbd. (Zuletztgeprüft: 25.08.2014). Abbildung 45: Simon Greig Photo (2009): ParkourPractice. Online: bit.ly/1zp15D9.(Zuletzt geprüft: 25.08.2014). Abbildung 46: Mike Sharples. Online: bit.ly/1lNqLiE. (Zuletzt geprüft: 25.08.2014). Abbildung 47: RosemaryLuckin. Online: http://bit.ly/15eL6F0.(Zuletzt geprüft: 25.08.2014).
  • 62. Abbildung 48: Luckin, Rosemary(2010): Re-designinglearning contexts.Technology-rich, learner-centredecologies, New York: Routledge. Abbildung 49: Seipold, Judith (2014): Anwendungdes Ecology of Resourcesframework auf Lernpraxis. Nach: Luckin, Rosemary (2010):Re-designing learning contexts. Technology- rich, learner-centredecologies, New York: Routledge. Abbildung 50: Seipold, Judith (2014): Erweitertes Modell der LernergeneriertenContexte:Contextkonstruktion.Ein Ökologiemodell von Aneignung. Abbildung 51: Eigene Darstellung(2013) nach: Seipold, Judith (21. März 2011): A critical perspective on mobile learning: Resultsof a heuristic analysis of the scientific process and a hermeneuticanalysis of mobile learning practice. ‘Mobile learning: Crossing boundaries in convergent environments’ Conference,21. März 2011, Bremen. Online: https://prezi.com/secure/3c7a728da1334e1ba2f4bab556133077ff86a0f6/. (Zuletztgeprüft: 30.03.2011).
  • 63. Video Video 01: Schittelkopf, Eduard (2007): Volt und Ampere: Die leuchtendeKartoffel. Forum mit Ergebnissen.Online: http://moodle.mobileclassroom.at/moodle18/mod/forum/discuss.php?d=17. (Zuletztgeprüft: 11.02.2010). Video 02: Deubelbeiss, Rolf (Hrsg.) (2007):Beispiel-Sammlung- Handy-Videozu Passé composé (Yannick,2. Real und Marco, 2. Sek). Online: http://metaportfolio- phsg.kaywa.ch/franzoesisch/passe-compose-yannick-2-real.html. (Zuletztgeprüft: 05.01.2011).
  • 64. Audio Audio 01: Deubelbeiss, Rolf (Hrsg.) (2007):Französisch: Objet (in)directPraktikantin. Online: http://metaportfolio-phsg.kaywa.ch. (Zuletztgeprüft: 05.01.2011).
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