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UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch
AGENDA
Rückblick 1. Halbtag (April) Wirtschaftshistorischer Stadtrundgang in Zürich Escher-Wyssplatz, Schiffbau Paradeplatz Zunftwesen Mühle Tiefenbrunnen
Die UNESCO ,[object Object]
193 Mitgliedstaaten
Leitidee: Da Kriege im Denken der Menschen entstehen, (muss) auch der Frieden im Geiste der Menschen befestigt werden.
Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zur Erhaltung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, um in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken, die den Völkern der Welt ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder Religion durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind.,[object Object]
prioritär verfolgten Ziele sind den Verlust biologischer Vielfalt einzuschränken, Existenzgrundlagen zu verbessern und die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen für ökologische Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln.
Mit der Anerkennung als UNESCO-Biosphäre werden die Gebiete Teil des Weltnetzes der Biosphären.
Weltweit gibt es 564 UNESCO-Biosphären in 109 Ländern
In der Schweiz gibt es zwei
Geschichte der Biosphären: UNESCO-Programm Der Mensch und die Biosphäre (MAB) wurde am 23. Oktober 1970 von der 16. Generalkonferenz der UNESCO ins Leben gerufen. UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch
UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch ,[object Object]
Biosphären ermöglichen, fördern und fordern das nachhaltige Wirtschaften der Menschen
Sicherung ökologisch wertvoller Flächen und Vertragsnaturschutz
Etablierung von Regionalvermarktungsstrukturen
Umstieg auf ökologisch verträgliche Land- und Forstwirtschaft
Aufgaben der Biosphären: Biosphären sollen gemäss den internationalen Leitlinien drei grundlegende komplementäre Funktionen erfüllen:
Schutzfunktion um Lebensräume, Landschaften, Arten und genetische Vielfalt zu erhalten
Entwicklungsfunktion um eine wirtschaftliche Entwicklung umzusetzen, die sozio-kulturell und ökologisch nachhaltig ist
Logistikfunktion um Forschung, Monitoring, Bildung und Informationsaustausch zu stärken
Räumliche Strukturen der Biosphären
Kernzone
Pflegezone
Entwicklungszone ,[object Object]
Biosphäre Entlebuch umfasst 395 km2, rund 50% sind landwirtschaftliche Nutzflächen und Alpgebiete sowie 43% Wald.
2% Siedlungsgebiet hauptsächlich um dörfliche Siedlungen
Die Kernzone dient der optimalen Entwicklung der natürlichen und naturnahen Ökosysteme, die Pflegezone umgibt die Kernzone und wird extensiv genutzt. In der Entwicklungszone wird eine nachhaltige Entwicklung angestrebt.
Gesamtfläche: 39.659 ha
Kernzone: 3.301 ha
Pflegezone: 16.358 ha
Entwicklungszone: 20.000 ha UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch
[object Object]
Regionales Marketing zur Förderung von Spezialitäten und Produkten, die in der Region hergestellt und verarbeitet werden mit dem Ziel, die regionale Wertschöpfung zu verbessern.
Bildungs- und Informationseinrichtungen mit örtlich auf die ganze Biosphäre verteilten thematischen Schwerpunkten.
Entlebucher Schüler sollen am Ende ihrer Schulzeit Botschafterinnen und Botschafter der UNESCO Biosphäre Entlebuch und damit einer nachhaltigen Regionalentwicklung sein.UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch
[object Object]
Regionales Marketing zur Förderung von Spezialitäten und Produkten, die in der Region hergestellt und verarbeitet werden mit dem Ziel, die regionale Wertschöpfung zu verbessern.
Bildungs- und Informationseinrichtungen mit örtlich auf die ganze Biosphäre verteilten thematischen Schwerpunkten.
Entlebucher Schüler sollen am Ende ihrer Schulzeit Botschafterinnen und Botschafter der UNESCO Biosphäre Entlebuch und damit einer nachhaltigen Regionalentwicklung sein.UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch
Kurzfilm ,[object Object],[object Object]
Wohin geht die Reise? Entlebuch?
Ankunft
Auf geht’s....
Rundkurs
Verpflegung
Besuch Bierbrauerei
Besuch Bierbrauerei
Besuch Bierbrauerei
Besuch Bierbrauerei
Besuch Bierbrauerei
Perfektes Wetter
Sonne & Licht
Solarwärme  Sonne & Licht Wärme der Sonne Warmwasser und Heizungswasser  für täglichen Bedarf in Häusern, Fabriken und Geschäften Für Schwimmbäder Solaranlage Sommer: 100% des Warmwassers Sonnigen Tagen im Frühling und Herbst: Heizung ganzes Haus Trübes Wetter und Winter: Einsatz von Erdgas, Heizöl, Holz und Wärmepumpen Verglaste und unverglaste Flachkollektoren sowie Vakuumröhrenkollektoren 4-5 m2 rund 60% des Warmwasserbedarfs einer 4-köpfigen Familie Bis 15 m2 sinnvoll, um auch Heizung solar zu unterstützen Anteil Sonnenenergie ca. 40% des Heizenergiebedarfs Bei Mehrfamilienhäusern benötigt es 0.5-1 m2 Kollektorfläche pro Bewohner, um einen solaren Deckungsgrad von 40% beim Warmwasser zu erreichen
Solarstrom Sonne & Licht Licht der Sonne wird von Solarzellen in Strom umgewandelt Herzstück der Solarzelle: 0.3mm dünnen Siliziumscheibe zwischen zwei elektrischen Kontakten Produzierter Gleichstrom wird von einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und an eine Anlage übertragen, welche mit dem Stromnetz verbunden ist Falls Strom benötigt wird, kann er von dieser Anlage bezogen werden Schweizer Mittelland: 1-kW-Solarstromanlage produziert jährlich durchschnittlich 900 kWh Berggebiete: Stromproduktion bis 1300 kWh, da im Winter keine Einbussen durch Nebellagen Eine Solaranlage sollte für eine Maximalleistung von Südost bis Südwest und einer Neigung von 10°-50° ausgerichtet sein
Sonne & Licht
Sonne & Licht Beeindruckt von der 1. Station geht die Reise weiter!
Luft & Wind
Luft & Wind
Definition des „Erlebnis & Energie Entlebuch“ Luft & Wind „Eine Windkraftanlage besteht aus einem Stahlmast, an dessen Spitze sich eine Gondel mit Generator, Antriebswelle, Windnachführungseinrichtung und Steuerung befindet. An der Nabe ist der Rotor mit (meist) drei Blättern angebracht. Der Wind bringt dieses Flügelrad zum Drehen und produziert über einen Generator Strom. Dieser wird mit einem Transformator, der sich im Mast oder in einem nahe gelegenen Betriebsgebäude befindet, ins Elektrizitätsnetz eingespeist.  Eine Windkraftanlage produziert Strom, sobald der Wind eine Geschwindigkeit von 3-4 m/s erreicht. Sie erzielt ihre durchschnittliche Leistung bei einer Geschwindigkeit von ungefähr 12 m/s, sprich 40 km/h. Um Sturmschäden am Rotor zu vermeiden, wird die Windkraftanlage abgestellt, sobald die Windgeschwindigkeit 25 m/s - d.h. 90 km/h - übersteigt. Eine Turbine mit 1,75 MW Nennleistung produziert jährlich rund 2 GWh Strom. Damit können gut 600 Haushalte versorgt werden.“
Technik Luft & Wind ,[object Object]
Wind
Umspannwerk
Trafo/Netzanschluss
Windenergieanlage
Hochspannungsverbundnetz
Steckdose,[object Object]
Dänemark: Wiege der modernen Windkraftnutzung
Startschuss erfolgt in der Energiekrise
Erste Windparks in USA und Deutschland
Windenergie in der Schweiz,[object Object]
Sauber, erneuerbar und einheimischweder CO2 noch Schadstoffe nachhaltigen Energieversorgung beizutragen
Vielfältigvermindert die Abhängigkeit von nicht-erneuerbaren Energien
ZukunftsträchtigMcKinsey-Studie werden 2020 fast 10'000 Personen in der Schweiz in der Windbranche arbeiten
Wirtschaftlich	eine ausgesprochen kostengünstige, erneuerbare Stromquelle,[object Object]
ProfitabelLandbesitzer kann ein Zusatzeinkommen erwirtschaften
Diskretnach der Demontage hinterlässt sie keinerlei bleibende Spuren in der Landschaft
ErtragreichWährend der Betriebsjahre produziert eine Windkraftanlage gut 85 mal so viel Energie wie sie gekostet hat
AkzeptiertInstallation von Windenergieanlagen entspricht dem Willen einer breiten Bevölkerung,[object Object]
stärkste Winde auf den Höhen von Jura und Voralpen, in den Alpentälern und auf Alpenpässen.
Topografie die windhöfigen Standorte nicht grossflächig genutzt werden
8% des heutigen Stromverbrauchs werden gedeckt
Montage der Anlagen auf dem Mont-Crosin (BE), auf dem Gütsch (UR) und in Le Peuchapatte (JU)
durchschnittlich 74 Mio. kWh sauberen Naturstrom pro Jahr – das entspricht dem Jahresbedarf von rund 21’000 Haushalten.
2330 Metern über Meer steht der am höchsten gelegene Windpark Europas.
Standortwahl von Windparks sind die „Empfehlungen zur Planung von Windenergieanlagen“ von den zuständigen Bundesämtern,[object Object]
Konzept Windenergie Schweiz und kantonalen Planungen
Frage des politischen Willens
Mittelfristig: 1500 GWh1 Windstrom pro Jahr
Langfristig: 4000 GWh Windstrom pro Jahr
Windenergieanlagen in Realisierung
Windenergieprojekte in Planung (Zeithorizont 2012 – 2016)
Ausblick
weitere Standorte für Windparks sind im Gespräch ,[object Object]
Investitionen in die Windenergie zieht neben der regionalen Bauwirtschaft, der Landwirtschaft und dem Tourismus auch die öffentliche Hand einen Nutzen.

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Erfahrungsbericht biosphärenreservat entlebuch

  • 3. Rückblick 1. Halbtag (April) Wirtschaftshistorischer Stadtrundgang in Zürich Escher-Wyssplatz, Schiffbau Paradeplatz Zunftwesen Mühle Tiefenbrunnen
  • 4.
  • 6. Leitidee: Da Kriege im Denken der Menschen entstehen, (muss) auch der Frieden im Geiste der Menschen befestigt werden.
  • 7.
  • 8. prioritär verfolgten Ziele sind den Verlust biologischer Vielfalt einzuschränken, Existenzgrundlagen zu verbessern und die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Bedingungen für ökologische Nachhaltigkeit weiter zu entwickeln.
  • 9. Mit der Anerkennung als UNESCO-Biosphäre werden die Gebiete Teil des Weltnetzes der Biosphären.
  • 10. Weltweit gibt es 564 UNESCO-Biosphären in 109 Ländern
  • 11. In der Schweiz gibt es zwei
  • 12. Geschichte der Biosphären: UNESCO-Programm Der Mensch und die Biosphäre (MAB) wurde am 23. Oktober 1970 von der 16. Generalkonferenz der UNESCO ins Leben gerufen. UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch
  • 13.
  • 14. Biosphären ermöglichen, fördern und fordern das nachhaltige Wirtschaften der Menschen
  • 15. Sicherung ökologisch wertvoller Flächen und Vertragsnaturschutz
  • 17. Umstieg auf ökologisch verträgliche Land- und Forstwirtschaft
  • 18. Aufgaben der Biosphären: Biosphären sollen gemäss den internationalen Leitlinien drei grundlegende komplementäre Funktionen erfüllen:
  • 19. Schutzfunktion um Lebensräume, Landschaften, Arten und genetische Vielfalt zu erhalten
  • 20. Entwicklungsfunktion um eine wirtschaftliche Entwicklung umzusetzen, die sozio-kulturell und ökologisch nachhaltig ist
  • 21. Logistikfunktion um Forschung, Monitoring, Bildung und Informationsaustausch zu stärken
  • 25.
  • 26. Biosphäre Entlebuch umfasst 395 km2, rund 50% sind landwirtschaftliche Nutzflächen und Alpgebiete sowie 43% Wald.
  • 27. 2% Siedlungsgebiet hauptsächlich um dörfliche Siedlungen
  • 28. Die Kernzone dient der optimalen Entwicklung der natürlichen und naturnahen Ökosysteme, die Pflegezone umgibt die Kernzone und wird extensiv genutzt. In der Entwicklungszone wird eine nachhaltige Entwicklung angestrebt.
  • 32. Entwicklungszone: 20.000 ha UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch
  • 33.
  • 34. Regionales Marketing zur Förderung von Spezialitäten und Produkten, die in der Region hergestellt und verarbeitet werden mit dem Ziel, die regionale Wertschöpfung zu verbessern.
  • 35. Bildungs- und Informationseinrichtungen mit örtlich auf die ganze Biosphäre verteilten thematischen Schwerpunkten.
  • 36. Entlebucher Schüler sollen am Ende ihrer Schulzeit Botschafterinnen und Botschafter der UNESCO Biosphäre Entlebuch und damit einer nachhaltigen Regionalentwicklung sein.UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch
  • 37.
  • 38. Regionales Marketing zur Förderung von Spezialitäten und Produkten, die in der Region hergestellt und verarbeitet werden mit dem Ziel, die regionale Wertschöpfung zu verbessern.
  • 39. Bildungs- und Informationseinrichtungen mit örtlich auf die ganze Biosphäre verteilten thematischen Schwerpunkten.
  • 40. Entlebucher Schüler sollen am Ende ihrer Schulzeit Botschafterinnen und Botschafter der UNESCO Biosphäre Entlebuch und damit einer nachhaltigen Regionalentwicklung sein.UNESCO Biosphärenreservat Entlebuch
  • 41.
  • 42. Wohin geht die Reise? Entlebuch?
  • 54. Solarwärme Sonne & Licht Wärme der Sonne Warmwasser und Heizungswasser für täglichen Bedarf in Häusern, Fabriken und Geschäften Für Schwimmbäder Solaranlage Sommer: 100% des Warmwassers Sonnigen Tagen im Frühling und Herbst: Heizung ganzes Haus Trübes Wetter und Winter: Einsatz von Erdgas, Heizöl, Holz und Wärmepumpen Verglaste und unverglaste Flachkollektoren sowie Vakuumröhrenkollektoren 4-5 m2 rund 60% des Warmwasserbedarfs einer 4-köpfigen Familie Bis 15 m2 sinnvoll, um auch Heizung solar zu unterstützen Anteil Sonnenenergie ca. 40% des Heizenergiebedarfs Bei Mehrfamilienhäusern benötigt es 0.5-1 m2 Kollektorfläche pro Bewohner, um einen solaren Deckungsgrad von 40% beim Warmwasser zu erreichen
  • 55. Solarstrom Sonne & Licht Licht der Sonne wird von Solarzellen in Strom umgewandelt Herzstück der Solarzelle: 0.3mm dünnen Siliziumscheibe zwischen zwei elektrischen Kontakten Produzierter Gleichstrom wird von einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und an eine Anlage übertragen, welche mit dem Stromnetz verbunden ist Falls Strom benötigt wird, kann er von dieser Anlage bezogen werden Schweizer Mittelland: 1-kW-Solarstromanlage produziert jährlich durchschnittlich 900 kWh Berggebiete: Stromproduktion bis 1300 kWh, da im Winter keine Einbussen durch Nebellagen Eine Solaranlage sollte für eine Maximalleistung von Südost bis Südwest und einer Neigung von 10°-50° ausgerichtet sein
  • 57. Sonne & Licht Beeindruckt von der 1. Station geht die Reise weiter!
  • 60. Definition des „Erlebnis & Energie Entlebuch“ Luft & Wind „Eine Windkraftanlage besteht aus einem Stahlmast, an dessen Spitze sich eine Gondel mit Generator, Antriebswelle, Windnachführungseinrichtung und Steuerung befindet. An der Nabe ist der Rotor mit (meist) drei Blättern angebracht. Der Wind bringt dieses Flügelrad zum Drehen und produziert über einen Generator Strom. Dieser wird mit einem Transformator, der sich im Mast oder in einem nahe gelegenen Betriebsgebäude befindet, ins Elektrizitätsnetz eingespeist. Eine Windkraftanlage produziert Strom, sobald der Wind eine Geschwindigkeit von 3-4 m/s erreicht. Sie erzielt ihre durchschnittliche Leistung bei einer Geschwindigkeit von ungefähr 12 m/s, sprich 40 km/h. Um Sturmschäden am Rotor zu vermeiden, wird die Windkraftanlage abgestellt, sobald die Windgeschwindigkeit 25 m/s - d.h. 90 km/h - übersteigt. Eine Turbine mit 1,75 MW Nennleistung produziert jährlich rund 2 GWh Strom. Damit können gut 600 Haushalte versorgt werden.“
  • 61.
  • 62. Wind
  • 67.
  • 68. Dänemark: Wiege der modernen Windkraftnutzung
  • 69. Startschuss erfolgt in der Energiekrise
  • 70. Erste Windparks in USA und Deutschland
  • 71.
  • 72. Sauber, erneuerbar und einheimischweder CO2 noch Schadstoffe nachhaltigen Energieversorgung beizutragen
  • 73. Vielfältigvermindert die Abhängigkeit von nicht-erneuerbaren Energien
  • 74. ZukunftsträchtigMcKinsey-Studie werden 2020 fast 10'000 Personen in der Schweiz in der Windbranche arbeiten
  • 75.
  • 76. ProfitabelLandbesitzer kann ein Zusatzeinkommen erwirtschaften
  • 77. Diskretnach der Demontage hinterlässt sie keinerlei bleibende Spuren in der Landschaft
  • 78. ErtragreichWährend der Betriebsjahre produziert eine Windkraftanlage gut 85 mal so viel Energie wie sie gekostet hat
  • 79.
  • 80. stärkste Winde auf den Höhen von Jura und Voralpen, in den Alpentälern und auf Alpenpässen.
  • 81. Topografie die windhöfigen Standorte nicht grossflächig genutzt werden
  • 82. 8% des heutigen Stromverbrauchs werden gedeckt
  • 83. Montage der Anlagen auf dem Mont-Crosin (BE), auf dem Gütsch (UR) und in Le Peuchapatte (JU)
  • 84. durchschnittlich 74 Mio. kWh sauberen Naturstrom pro Jahr – das entspricht dem Jahresbedarf von rund 21’000 Haushalten.
  • 85. 2330 Metern über Meer steht der am höchsten gelegene Windpark Europas.
  • 86.
  • 87. Konzept Windenergie Schweiz und kantonalen Planungen
  • 89. Mittelfristig: 1500 GWh1 Windstrom pro Jahr
  • 90. Langfristig: 4000 GWh Windstrom pro Jahr
  • 92. Windenergieprojekte in Planung (Zeithorizont 2012 – 2016)
  • 94.
  • 95. Investitionen in die Windenergie zieht neben der regionalen Bauwirtschaft, der Landwirtschaft und dem Tourismus auch die öffentliche Hand einen Nutzen.
  • 97.
  • 98. Windturbinen verleihen einer Region ein dynamisches, modernes und zukunftweisendes Image. Mit geringem Aufwand kann ein Windpark einen sanften Tourismus herbeiführen.
  • 99. Der Bau von Windkraftanlagen fördert Forschung und Entwicklung (z.B. Meteorologie, Aerodynamik, Materialien) - für die Schweiz bekanntlich sehr wichtige Ressourcen
  • 100. Es gibt in der Schweiz zahlreiche Anbieter in der Windenergie, die sich in folgenden Gebieten positioniert haben
  • 101.
  • 103. Ziele und Integration in die Richtplanung
  • 104. Wahl der besten Standorte: Technik/Umwelt
  • 106. Erschwerte klimatische Bedingungen (z.B. in den Alpen):
  • 107. Neue Entwicklungen verbessern Zuverlässigkeit und Leistung
  • 108. Schwieriger Zugang zu gewissen Standorten: Entwicklung neuer Transporttechniken für Anlagenteile
  • 109.
  • 110. Luft & Wind Und dann geht die Reise weiter Es ist ein weiter Weg zur Nachhaltigkeit!
  • 112. Erde & Moor Das Hochmoor Mettilimoos
  • 113. Erde & Moor Torf-Pressmaschine
  • 114. Erde & Moor Torf-Pressmaschine
  • 115. Erde & Moor Torf-Pressmaschine
  • 116. Erde & Moor Torf-Pressmaschine Moorhühner???
  • 117.
  • 118. In Ländern wie Irland und Schottland wird Torf in abgelegenen Gegenden wegen fehlenden Wäldern (Brennholz) noch heute als Brennstoff eingesetzt.
  • 119. Rückgang des Verbrauchs in der Schweiz mit dem Zeitalter der Eisenbahn im 19. Jahrhundert. (Ausbau der Transportnetze)
  • 120. Weitere Höhepunkte der Förderung während und nach den Weltkriegen. Erstmaliger Einsatz von Maschinen!
  • 121.
  • 122. In der Schweiz wird kein Torf zum Verwendungszweck im Garten abgebaut
  • 123. Alternativen anstelle des Torfs sind die Kompostierung von Garten- und Küchenabfällen sowie Holzschnitzel aus der Rückgewinnung von gefällten Bäumen.
  • 124.
  • 125. Volksabstimmung über „Rothenturm-Initiative“ 1987: Verbot von Abbau und Bebauung von Moorgebieten. Bauten zum Erhalt der Biosphäre sind unter strengen Auflagen erlaubt.
  • 126. Auslöser der Initiative: Militär wollte in 80er Jahren im Moorgebiet von Rothenturm Waffenplatz einrichten
  • 127. Der Lebensraum der Moore wurde in den letzten 150 Jahren am stärksten dezimiert und teilweise sogar als wertlos betrachtet.
  • 128. Moorlandschaften bieten einen wichtigen Lebensraum einer Vielzahl an Tier- und Pflanzenarten (Flora und Fauna) – Rund die Hälfte aller in der Schweiz geschützten Tier- und Pflanzenarten sind auf Feuchtgebiete angewiesen.
  • 129. Die Erfolgskontrolle nach inkraftgetretener Initiative bewies, dass die Gesamtfläche an Mooren zwischen 1997-2001 sowie zwischen 2002 – 2006 unverändert geblieben ist.Quelle: Informationstafel beim Moor / http://www.bafu.admin.ch/schutzgebiete-inventare
  • 130. Erde & Moor Artikel in Bundesverfassung(Art. 78 Abs. 5 BV) „Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und gesamtschweizerischer Bedeutung sind geschützt. Es dürfen darin weder Anlagen gebaut noch Bodenveränderungen irgendwelcher Art vorgenommen werden. Ausgenommen sind Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung des Schutzzweckes und der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung dienen.„ Art. 78 Natur- und Heimatschutz 1 Für den Natur- und Heimatschutz sind die Kantone zuständig. 2 Der Bund nimmt bei der Erfüllung seiner Aufgaben Rücksicht auf die Anliegen des Natur- und Heimatschutzes. Er schont Landschaften, Ortsbilder, geschichtliche Stätten sowie Natur- und Kulturdenkmäler; er erhält sie ungeschmälert, wenn das öffentliche Interesse es gebietet. 3 Er kann Bestrebungen des Natur- und Heimatschutzes unterstützen und Objekte von gesamtschweizerischer Bedeutung vertraglich oder durch Enteignung erwerben oder sichern. 4 Er erlässt Vorschriften zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt und zur Erhaltung ihrer Lebensräume in der natürlichen Vielfalt. Er schützt bedrohte Arten vor Ausrottung. 5 Moore und Moorlandschaften von besonderer Schönheit und gesamtschweizerischer Bedeutung sind geschützt. Es dürfen darin weder Anlagen gebaut noch Bodenveränderungen vorgenommen werden. Ausgenommen sind Einrichtungen, die dem Schutz oder der bisherigen landwirtschaftlichen Nutzung der Moore und Moorlandschaften dienen. Quellen: http://www.bafu.admin.ch/schutzgebiete-inventare / http://www.admin.ch/ch/d/sr/101/a78.html
  • 131. Erde & Moor Differenzierung von Mooren Die Schweiz differenziert in drei Bundesinventare von Moorgebieten: Flachmoorinventar Entstanden durch Rodungen oder Verlandungen und nachfolgender landwirtschaftlicher Nutzung. 1‘200 Flachmoore stehen seit 1987 in der Schweiz unter Schutz Erhalt kann gefördert werden indem die Flächen extensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Hochmoorinventar Moorlandschaften Quelle:http://www.bafu.admin.ch/schutzgebiete-inventare
  • 132. Erde & Moor Differenzierung von Mooren Die Schweiz differenziert in drei Bundesinventare von Moorgebieten: Flachmoorinventar Hochmoorinventar Entstanden in den letzten 5‘000 – 10‘000 Jahren auf nassen Böden – Entwicklung von dicker Torfschicht Reduktion der Hochmoore in den letzten 200 Jahren auf rund 5% als Resultat des Torfabbaus sowie der Umnutzung in landwirtschaftliche Flächen Noch verbliebene 550 Hochmoore stehen seit 1987 in der Schweiz unter Schutz Äusserst empfindliche Ökosysteme – Gefährdung durch Düngerstoffe aus Luft und angrenzenden Gebieten sowie durch Viehtritt und menschliche Einflüssen (z.B. Langlaufloipen, Pisten) Moorlandschaften Quelle:http://www.bafu.admin.ch/schutzgebiete-inventare
  • 133. Erde & Moor Differenzierung von Mooren Die Schweiz differenziert in drei Bundesinventare von Moorgebieten: Flachmoorinventar Hochmoorinventar Moorlandschaften Definition: „eine in besonderem Masse durch Moore geprägte, naturnahe Landschaft“ 89 Moorlandschaften stehen seit 1987 in der Schweiz als Ganzes unter Schutz Gefährdung durch Infrastrukturbauten sowie durch unangepasste Nutzung durch Freizeitaktivitäten (Naherhohlung, Sport, Tourismus) Quelle:http://www.bafu.admin.ch/schutzgebiete-inventare
  • 136. Gas & Feuer Bohrloch
  • 137. Gas & Feuer Bohrloch
  • 138.
  • 139. ErsteBohrung 1912 in Chavorney (VD)
  • 141.
  • 142. Vorkommen ca. 70 bis 150 MillionenKubikmeter
  • 143. 1. April 1985 Begann die ErdgasförderungimFinsterwald
  • 147.
  • 148.
  • 153.
  • 154. Russland ca. 580 MilliardenKubikmeter 22%
  • 155.
  • 156.
  • 159.
  • 162.
  • 165. Fluss & Wasser Wasser im Entlebuch Reuss Kleine Emme Waldemme
  • 166. Bedeutung in der Biosphäre Wasser schafft Lebensraum für Tiere und Pflanzen Wasser formt (unterhöhlt Land, bringt Steine in Bewegung) Nahrungsplatz für Pflanzen, Tiere und Menschen Fluss & Wasser
  • 167. Erlebnis – Fluss & Wasser Wasserschöpfrad Wasserkraftwerk (leider geschlossen) Schleifspuren auf Steinen Wegbahnung durch das Land Dämme / Brücken Wasserweg Kleine Emme Fluss & Wasser
  • 168. Fluss & Wasser Wasserschöpfrad und Kraftwerk
  • 169. Fluss & Wasser Geschliffene Steine
  • 170. Fluss & Wasser Wegbahnung durch Nagelfluhschichten
  • 171. Fluss & Wasser Brücken und Dämme
  • 172. Fluss & Wasser Wasserkraft der kleinen Emme Wird seit 350 Jahren genutzt Zuerst Mühlen (1649, Jakob Amrein) Sägerei später angeschlossen Mechanische Werkstatt der SBB (1882) Generatoren (1910, Elektrizitätswerk) 1. elektrisches Flusskraftwerk in der Schweiz Von Moos Stahl AG entstand gleich daneben Kläranlagen
  • 173. Fluss & Wasser Volkswirtschaftlicher Nutzen Raum für Erholung und Sport Beruhigung Lebensraum für Tiere ( Artenvielfalt) Energiegewinnung (Macht automatische Betriebe überhaupt erst möglich) Wirtschaftsfördernd Wissen / Forschung Sauberkeit Natürlich, keine direkten Kosten
  • 174. Auf zur letzten Station Wo geht‘s jetzt noch hin?
  • 175. Holz
  • 176. Holz Energiepolitik der Zukunft Klima schützen Versorgungssicherheit der CH erhöhen Volkswirtschaft stärken  erneuerbare und umweltfreundliche Energiequellen erschliessen Lösung: heizen mit Holz!
  • 177.
  • 179. Grosse Entlastung  CO2-neutral
  • 180.
  • 181.
  • 186.
  • 188. Energiedichte der Pellets 3-4mal höher als bei Holzschnitzel
  • 189.
  • 190.
  • 191. Fleischprodukte Kriterien: Fleisch von Tieren, die den grössten Teil ihres Lebens in der UNESCO Biosphäre Entlebuch auf aftigen Wiesen und in tierfreundlichen Stallungen verbracht haben, verarbeitet. Die Aufzucht aller Tierarten geschieht nach ökologischem Leistungsnachweis, auf genetisch veränderte Roh- und Zusatzstoffe verzichten die Bauern und Fleischverarbeiter gänzlich.
  • 192. Holzprodukte Kriterien: Aus nachhaltiger FSC-Waldnutzung entstehen authentische Entlebucher Qualitäts-Holzprodukte wie Schindeln, Küchenfronten oder Massivholztische. Alle Bestandteile aus Holz stammen zu 100% aus der UNESCO Biosphäre Entlebuch. Die zertifzierten Produkte sind in der Region verarbeitet und generieren mindestens 75% der Wertschöpfung in der UNESCO Biosphäre Entlebuch. Zusätzlich entsprechen die für die Verarbeitung notwendigen Zusatzstoffe strengsten Umweltkriterien.
  • 193. Milchprodukte Kriterien: Nur glückliche Kühe geben qualitativ hoch stehende Milch wie sie im Entlebuchauf traditionell kleinen Familienbetrieben gemolken wird. Innovative Käser verarbeiten das weisse Gold der grünen Wiese zum einen oder anderen Wunderprodukt: Aromatische Bergkäse, samtige Joghurts oder cremige Glacen überzeugen die Geniesser. Echt Entlebuch zertifizierte Milchprodukte bürgen dafür, dass die Produktion und deren Veredelung zu 100% auf Entlebucher Boden geschieht. Seit Generationen nutzen die Bauern das Land nachhaltig und ökologisch. Dass keine gentechnisch veränderten Roh- und Zusatzstoffe verwendet werden, ist selbstverständlich
  • 194. Backprodukte Kriterien: Ob Sonntag oder Montag – was bleibt ist die pure Lust auf ein einfaches Stück frisches, knuspriges Brot vom Bäcker nebenan. Oder auf ein Stück feine Torte, auf eine kleine Nascherei für’s Gemüt. Getreidefelder finden Sie fast keine im Entlebuch, nur wenig Dinkel wird hier angebaut. Schätzen Sie deshalb die wenigen Backwaren, welche die Echt EntlebuchAnforderungen erfüllen und zertifiziert sind. Die Bäckerpartner der UNESCO Biosphäre Entlebuchbeziehen mindestens 50% ihres verarbeiteten Mehls bei der regionalen Mühle und stellen ihre Erzeugnisse innerhalb der Region her. Sie verarbeiten Frischeier, Käse und Fleisch aus der Region.
  • 195. Diverse weitere Produkte Kriterien: Wer kennt sie nicht, die niedlichen Mit- oder Heimbringsel, die in ihrer Art nicht vielfältiger sein könnten: Von köstlichen Konfitüren über aromatische Tees bis hin zu natürlichen Dekorationsartikeln bereitet jedes einzelne Stück echte Freude. Ein Echt Entlebuch Produkt besteht zu mindestens 75% aus Rohstoffen der Herkunftsregion UNESCO Biosphäre Entlebuch. Ausserdem wird mindestens 75% der Wertschöpfung in der Region generiert. Doch stärker als alle messbaren Werte wird Sie Ihr eigener Gaumen überzeugen: Gönnen Sie ihm den Luxus feinster, mit viel Liebe und Herzblut produzierter Echt EntlebuchProdukte.
  • 196. Weiteres Produktbeispiel aus der „Biosphäre Entlebuch“ Quelle: Angebotsprospekt Clientis EB Entlebucher Bank
  • 197. Dachmarke „Das Beste der Region“ Quelle: http://www.regionalprodukte.ch
  • 198. Sortimentsaufnahme Coop Details: Seit April 2011 werden in sämtlichen Zentralschweizer Verkaufsstellen von Coop diverse Käse und Wurstwaren mit dem Prädikat "Echt Entlebuch" angeboten. Vier Käsesorten werden dauerhaft gelistet, zusätzlich werden während Themenwochen weitere Sorten ins Sortiment aufgenommen. Quelle: Medienmitteilung, http://www.biosphaere.ch
  • 199. Biosphäre in den Entlebuchern Restaurantküchen Details: Die in den Restaurants angebotenen Sortimente werden unter der Dachmarke „ECHT ENTLEBUCH“ angeboten. Dies wird nur möglich, wenn mind. 75% aller Produkte für die Zubereitung der Menüs aus der Region stammen. Quelle: Prospekte aus dem Reservat