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Innenpolitik
im Deutschen Kaiserreich
unter Reichskanzler
Otto von Bismarcks
Inhalt:
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Otto von Bismarck
Der ,,Kulturkampf“
Das Sozialistengesetz & Schutzzoll
Die Sozialgesetzgebung
Fazit
Otto von Bismarck:
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* 1815 als Sohn eines Offiziers
Gute Schulbildung (dank seiner Mutter)
studierte Jura
Nach Reg...
• Durch geschickte Führung der preußischen Politik
•  maßgeblich Verantwortlich für die
Reichsgründung 1870/71
• Ab 1871:...
Der ,,Kulturkampf:
• Konflikt zwischen Staat und Kirche
• Bismarck arbeitet mit den Liberalen zusammen 
gemeinsamer Gegne...
• Zentrum wird bei den Reichstagswahlen 1871 auf
Anhieb zweitstärkste Kraft (ergo  geringerer
Wahlerfolg der Liberalen im...
• 1878: Deeskalation  Papst Pius IX stirbt
• Nachfolger: Leo XIII = verhandlungsbereit
•  Kirchengesetze = gemildert, ab...
Sozialistengesetz (& Schutzzoll)
• 1873: Gründerkrise  Forderung nach Schutzzöllen
• 1878: bringt Bismarck diese im Reich...
• 1878: 2 Attentate auf Kaiser Wilhelm I.
•  Auflösung des Parlamentes
•  Durchsetzung zur Ausschaltung der
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Folgen:
•  Sozialdemokraten organisieren sich in verschiedenen
Vereinen (Musik, Sport, Bildung, et cetera)
•  teilweise ...
Die Sozialgesetzgebung
• Ab 1880: Bismarck ist Handelsminister
• Sozialgesetze  Trennung der Parteien von ihrer Basis
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Fazit
• Weitgehend gescheitert
– Kulturkampf
– Kampf gegen Sozialismus

• Aber: sehr moderne und fortschrittliche
Sozialge...
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Innenpolitik Bismarck

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Innenpolitik Bismarck

  1. 1. Innenpolitik im Deutschen Kaiserreich unter Reichskanzler Otto von Bismarcks
  2. 2. Inhalt: • • • • • Otto von Bismarck Der ,,Kulturkampf“ Das Sozialistengesetz & Schutzzoll Die Sozialgesetzgebung Fazit
  3. 3. Otto von Bismarck: • • • • * 1815 als Sohn eines Offiziers Gute Schulbildung (dank seiner Mutter) studierte Jura Nach Regierungsreferendariat & Militärdienst & 6 Jahren als Landjunker •  politischer Auftritt 1845 als konservativer Abgeordneter (’48/’49: antirevolutionär) • Seit 1862 preußischer Ministerpräsident und Minister des Auswärtigen
  4. 4. • Durch geschickte Führung der preußischen Politik •  maßgeblich Verantwortlich für die Reichsgründung 1870/71 • Ab 1871: deutscher Reichskanzler • 1890: Rücktritt von politischen Ämtern
  5. 5. Der ,,Kulturkampf: • Konflikt zwischen Staat und Kirche • Bismarck arbeitet mit den Liberalen zusammen  gemeinsamer Gegner: die Zentrumspartei(*1970) • Zentrum: konservative, antiaufklärerische, katholische Partei, der Bürger aus allen Schichten der Gesellschaft beitraten •  Reduzierung auf Ultramontanismus ( Papst Pius IX)
  6. 6. • Zentrum wird bei den Reichstagswahlen 1871 auf Anhieb zweitstärkste Kraft (ergo  geringerer Wahlerfolg der Liberalen im kathol./bürgerl. Lager) • Bismarck stellt Katholiken als Reichsfeinde dar •  Ab 1871 versch. Sondergesetze zu Einschränkung der Rechte und der Machtstellung der Kirche, u.a.: – – – – – Kanzelparagraf (‘71) Jesuitengesetz (‘72) Brotkorbgesetz (‘75) Einführung der Zivilehe (‘74) Verstaatlichung der Schulaufsicht
  7. 7. • 1878: Deeskalation  Papst Pius IX stirbt • Nachfolger: Leo XIII = verhandlungsbereit •  Kirchengesetze = gemildert, aber Kanzelparagraf & Zivilehe bleiben erhalten • 1887: Ende Kulturkampf  zweites Friedensgesetz Fazit: – Bismarck = gescheitert, weil: Zentrum besteht, – Partei wird im Reichstag immer stärker (mehr Mandate ’81  stärkste Kraft im Reichstag) – Zentrum, nach Bruch mit Liberalen (’78), als potentieller Partner für konservative Koalition verloren
  8. 8. Sozialistengesetz (& Schutzzoll) • 1873: Gründerkrise  Forderung nach Schutzzöllen • 1878: bringt Bismarck diese im Reichstag durch ( Ziel: eigener Machtausbau, Festigung konservativer Basis )  langsamer Übergang von freier Marktwirtschaft zum Protektionismus • Bismarck sah (grade wegen Gründerkrise) ein hohes revolutionäres Gefahrenpotential in den Sozialdemokraten
  9. 9. • 1878: 2 Attentate auf Kaiser Wilhelm I. •  Auflösung des Parlamentes •  Durchsetzung zur Ausschaltung der Sozialdemokraten als politische Kraft: (befristetes) Sozialistengesetz: – Verbot sozialistischer und sozialdemokratischer Organisationen und deren Aktivitäten im Deutschen Reich –  de facto Parteiverbot – Aber: Sozialistische Einzelkandidaten können weiterhin gewählt werden
  10. 10. Folgen: •  Sozialdemokraten organisieren sich in verschiedenen Vereinen (Musik, Sport, Bildung, et cetera) •  teilweise Radikalisierung der Partei (Zunahme von Streiks) • Ziel klar verfehlt  bei den Wahlen 1890  SPD = auf Anhieb stärkste Partei
  11. 11. Die Sozialgesetzgebung • Ab 1880: Bismarck ist Handelsminister • Sozialgesetze  Trennung der Parteien von ihrer Basis (stärkere Staatsbindung) • Ziel des Machterhalts Bismarcks – 1883: Krankenversicherung – 1884: Unfallversicherung – 1889: Alters- und Invalidenversicherung Ziel Bismarcks verfehlt: • Arbeiter trauen den Gesetzen nicht (kurz zuvor: Sozialistengesetze) • Nur grobe Not wird gelindert (kein realer Wohlstand)
  12. 12. Fazit • Weitgehend gescheitert – Kulturkampf – Kampf gegen Sozialismus • Aber: sehr moderne und fortschrittliche Sozialgesetzgebung (wenn auch nicht in Bismarcks Sinne erfolgreich) • Folgen bis Heute: – Sozialgesetze (in anderer Form) – Zivilehe – Verstaatlichte Schulen

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