Modernisierung von Altsystemen
Migration einer Oracle Forms Anwendung
Rhenus Freight Network GmbH
Stephan Strunk
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 Anwendung auf Basis Oracle Forms
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 Technologiestack nicht mehr zeitgemäß
 Eine manuelle Migration ist aufgrund des Umfangs weder zeitl...
Ziele der Migration
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 Migration auf einen Java basierten Technologiestack
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 Weiterentwicklung des ...
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 Ist-Aufnahme aktueller Stand der Anwendung sowie der eingesetzten Techniken und Methoden
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Mögliche Szenarien nach Analyse
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Vorteile der modellgetriebenen Softwareentwicklung
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Migration einer Oracle Forms Anwendung - Rhenus Freight Network GmbH

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Migration einer Oracle Forms Anwendung - Rhenus Freight Network GmbH

  1. 1. Modernisierung von Altsystemen Migration einer Oracle Forms Anwendung Rhenus Freight Network GmbH Stephan Strunk 2014-11-26 Head of IT Solutions
  2. 2. 2 Agenda Überblick1 Herausforderungen und Ziele2 Szenarien für die Migration3 Vorgehen im Projekt4 Konzept der Migration5 Beispiel6 Vorteile der modellgetriebenen Softwareentwicklung7
  3. 3. Anwendungsüberblick 3  Anwendung auf Basis Oracle Forms  Funktional deckt die Anwendung weitgehend alle Anforderungen ab  Business Logik wurde weitgehend in PL/SQL in Prozeduren in der Datenbank implementiert  Oberfläche basiert auf Oracle Forms inkl. darin enthaltener View-Logik  Umfang: >1200 Dialoge und >1300 Datenbanktabellen  Entwicklung erfolgte durch ein Team in NL  Starkes fachliches Know-how  Entwicklungszeitraum >10 Jahre
  4. 4. Herausforderungen 4  Technologiestack nicht mehr zeitgemäß  Eine manuelle Migration ist aufgrund des Umfangs weder zeitlich noch finanziell sinnvoll  Keine Kenntnisse im Bereich der Java Entwicklung im bisherigen Entwicklungsteam vorhanden  Die Anwendung soll zukünftig international eingesetzt werden – daraus folgt:  Steigende Nutzerzahl  Steigende Performanceanforderungen  Forderung nach hoher Flexibilität und Geschwindigkeit bei der Implementierung neuer Anforderungen  Veränderte Anforderungen an den Betrieb der Software
  5. 5. Ziele der Migration 5  Migration auf einen Java basierten Technologiestack  UI als Webanwendung  Weiterentwicklung des vorhandenen Entwicklungsteams.  Sicherung des vorhandenen fachlichen Know-how‘s  Schaffung einer zukunftssicheren offenen Entwicklungsplattform auf Basis von OpenSource Produkten  Entwicklung eines Toolings, dass auch für die zukünftige Weiterentwicklung der Anwendung sowie die Entwicklung neuer Applikationen genutzt werden kann
  6. 6. Vorgehen im Projekt 6  Ist-Aufnahme aktueller Stand der Anwendung sowie der eingesetzten Techniken und Methoden  Analyse und Auswahl eines Weges zur Migration  Technische Migration  Keine Implementierung neuer Features  Nur Austausch von Funktionen wenn dies technisch motiviert ist (z.B. Authorizaton)  Ablösung der bestehenden Produktivumgebung  Später  Implementierung neuer Features  Rollout neuer Standorte
  7. 7. Mögliche Szenarien nach Analyse 7 Zunächst wurde in einer Analysephase die Machbarkeit einer Migration geprüft und mögliche Wege aufgezeigt: 1) Verbleib bei Oracle Forms + Schneller Rollout in anderen Ländern - Keine neue Plattform, schlechte Wartbarkeit 2) Vollständig automatisierte Migration + Schneller Einsatz in neuen Ländern + Geringere Aufwände als eine Neu-Implementierung - Schlechte Wartbarkeit des generierten Quelltextes - Hohes Risiko 3) Automatisierte Migration, anschließende Modernisierung + Schneller Einsatz in neuen Ländern + Überarbeitung findet in der neuen Plattform statt - Schlechte Wartbarkeit des generierten Quelltextes - Überarbeitung kann zu hohen Aufwänden führen
  8. 8. Mögliche Szenarien nach Analyse 8 4) Neue GUI, Verbleib PL/SQL + Mittelfristiger Einsatz in neuen Ländern + Vorhandene Businesslogik wird weiter verwendet - PL/SQL bleibt als weitere technische Plattform erhalten 5) Neue GUI, schrittweise Migration PL/SQL + Mittelfristiger Einsatz in neuen Ländern + Vorhandene Businesslogik wird weiter verwendet + Langfristig echter Wechsel auf neue Plattform - PL/SQL bleibt relativ lange erhalten - Koexistenz von Java und PL/SQL technisch anspruchsvoll 6) Re-Implementierung in neuer Technik + Echter Wechsel auf neue Plattform + Keine Rücksichtnahme auf Altlasten - Hoher Aufwand - Hohes Risiko
  9. 9. Gewählter Weg für die Migration 9  Gewählt wurde:  5) Neue GUI, schrittweise Migration PL/SQL in Kombination mit einem modellgetriebenen Vorgehen  Die Gründe hierfür sind:  Ein mittelfristiger Einsatz in weiteren Ländern ist möglich  Die vorhandene Businesslogik in der Datenbank kann zunächst eingefroren werden  Eine langfristige vollständige Migration ist möglich  Das Risiko wird minimiert
  10. 10. Konzept der Migration – Definition DSL‘s 10  Für den ersten Schritt der Migration wurden zunächst 3 Beschreibungssprachen definiert:  Application DSL  „Einstieg“ zur Definition einer Applikation  Business DSL  Beschreibt Entities, LOV, ValueObjects  Frontend DSL  Dient der Beschreibung der Elemente, des Layouts und des Verhaltens von Bildschirmmasken  Für die Entwicklung der DSL‘s wurde das Xtext Framework verwendet DSL Models Business Frontend Application
  11. 11. Konzept der Migration – Von Oracle Forms zur DSL 11  Die Beschreibung der Oberfläche und der View Logik kann in Form von XML Dateien exportiert werden  Die XML Dateien wurden analysiert und ein Eclipse Plugin zur Reduktion auf relevante Informationen implementiert  Die reduzierten XML Dateien werden als Basis für einen Transformator verwendet der hieraus DSL Modelle (Dateien) generiert  Die Struktur der Oracle Datenbank (Metadaten) wird als weitere Informationsquelle für die Generierung von DSL Modellen verwendet  Die XML Dateien enthalten zusätzlich View Logik in Form von SQL Prozeduren. Diese werden für die späteren manuellen Schritte als Information extrahiert und in Form von Dateien zu den Modellen bereitgestellt.  Der gesamte Prozess läuft innerhalb der Entwicklungsumgebung automatisch ab! Oracle Forms Application XMLXMLXML DB
  12. 12. Konzept der Migration – Von der DSL zur Zielplattform 12  Für die Zielplattform wurde das Eclipse Scout ausgewählt:  OpenSource  Multi Device Support  Client-Server Architektur  Standardfunktionalitäten bereits vorhanden (z.B. Tabellensortierung etc.)  100% Java  Integration mit anderen Frameworks möglich  Für die Generierung des Quellcodes der Zielplattform wird das Xtend Framework eingesetzt  Änderungen an DSL Dateien führen nach dem Speichern direkt zur Neugenerierung des betroffenen Quellcodes. D.h. die DSL verhält sich wie eine Programmiersprache.  Als Basis für die Codegenerierung wurde zunächst ein Prototyp in der Zielplattform implementiert  Die Arbeit mit der DSL integriert sich nahtlos in die Eclipse Entwicklungsumgebung! Generator Templates Architecture
  13. 13. Konzept der Migration - Zusammenfassung 13 Oracle Forms Application XMLXMLXML DB DSL Models Business Frontend Application Generator Target Application Templates Architecture Source Code
  14. 14. Beispiel – Screenshot 14
  15. 15. Beispiel – DSL Entität 15
  16. 16. Beispiel – DSL Frontend 16
  17. 17. Vorteile der modellgetriebenen Softwareentwicklung 17 Generelle Vorteile  Verkürzte Entwicklungszeiten  Weniger technisches Wissen notwendig  Leichtere Umstellung auf neue Technologien  Stärkere Entkopplung von Anwendungswissen und Technologiewissen  Dokumentation durch Kohärenz von Modell und Code  Wohldefinierte Softwarearchitektur, besserer Code Konkrete Vorteile für die Migration: • Massive Beschleunigung der Migration • Know-How Träger in lokaler IT können sich auf fachliche Themen konzentrieren • Schnelle Konsolidierung der Entwicklungs- und Produktions-Technologie
  18. 18. Since 1912

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