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Bibliotheken @ Google

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Google gehört zu den meistgenutzten und einflussreichsten Webangebote unserer Zeit. Seit der Diversifikation der Google-Dienstleistungen finden sich hier zusätzliche Angebote, die für die wissenschaftliche Arbeit zunehmend wichtiger werden. Diese Präsentation beschreibt Möglichkeiten zur Integration von Bibliotheksbeständen in Google, Google Books und Google Scholar. Darüber können Bibliotheksbenutzer kontext-bezogen zum lokalen Bestand zurückgeführt werden.

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  1. 1. 01/30/15Seite 1 Bibliotheken @
  2. 2. 01/30/15Seite 2 Google Index  Google indexiert das sogenannte „Visible Web“ (= frei zugängliche Webseiten, die über einen Link erreichbar sind)  … nicht jedoch das „Invisible Web“ (= Webseiten, die geschützt sind oder nur nach Nutzeraktion angezeigt werden, z.B. Datenbanken, Bibliothekskataloge)  Ansatz „Virtuelles Bücherregal NRW“ (2003): Aus den dynamischen Inhalten eines Katalogs statische HTML Seiten generieren, die von Suchmaschinen (insbesondere Google) erschlossen werden können
  3. 3. 01/30/15Seite 3 Virtuelles Bücherregal NRW aus: Florian Seiffert, Büchersuche für Dummies, InetBib-Tagung 2003, s. https://eldorado.tu-dortmund.de/handle/2003/2296
  4. 4. 01/30/15Seite 4 Google Index  Google indexiert das sogenannte „Visible Web“ (= frei zugängliche Webseiten, die über einen Link erreichbar sind)  … nicht jedoch das „Invisible Web“ (= Webseiten, die geschützt sind oder nur nach Nutzeraktion angezeigt werden, z.B. Datenbanken, Bibliothekskataloge)  Ansatz „Virtuelles Bücherregal NRW“ (2003): Aus den dynamischen Inhalten eines Katalogs statische HTML Seiten generieren, die von Suchmaschinen (insbesondere Google) erschlossen werden können  Kritik: Überschwemmung der Suchmaschinen-Indexe mit Informationen, die für die Mehrheit der Nutzer nicht relevant sind
  5. 5. 01/30/15Seite 5 Bibliotheks-Kollektionen für die Indexierung optimieren: Sitemaps-Protokoll  Das “Sitemaps”-Protokoll wurde von Suchmaschinen (Google, Yahoo! und Microsoft) entwickelt, um es den Betreibern von Websites (“Invisible Web”) zu ermöglichen, über Seiten zu informieren, die indexiert werden sollen  Der Standard beschreibt eine hierarchisch strukturierte Darstellung aller relevanten Inhaltsseiten, mittels miteinander verlinkten XML-Dateien  Weiterführende Informationen: http://sitemaps.org/  Beispiel: http://pubman.mpdl.mpg.de/pubman/sitemap.xml
  6. 6. 01/30/15Seite 6 Google Books  In 2004 eingeführte Plattform zum Zugriff auf von Google digitalisierte Werke  Das Angebot speist sich aus zwei Kooperationsprojekten:  mit Verlagen: Ablieferung von Büchern oder PDF-Volltexten durch die Lizenzinhaber -> Nutzer können nur vergleichsweise wenige Seiten des Buchs einsehen  mit ausgewählten Bibliotheken: Scannen von Bibliotheksbeständen ohne vorherige Einwilligung der Lizenzinhabers -> Freie Verfügbarkeit von “gemeinfreien” Werken (je nach Standort, USA)
  7. 7. 01/30/15Seite 7 Google Books: Mehr als nur Bücher… ... aber eine detaillierte Inhaltsliste ist nicht verfügbar
  8. 8. 01/30/15Seite 8
  9. 9. 01/30/15Seite 9
  10. 10. 01/30/15 Seite
  11. 11. 01/30/15 Seite Voraussetzung: Teilnahme am OCLC- Programm zur Meldung der Bestandsinformationen in den WorldCat (kostenpflichtig)
  12. 12. 01/30/15 Seite Google Scholar  Google Scholar ist eine multidisziplinäre Suchmaschine für wissenschaftliche Inhalte (Volltexte & bibliographische Nachweise)  Quellen: Google veröffentlicht keine Details bzgl. Abdeckung und Aktualisierung Enthalten sind:  Untermenge aus dem Google Index  Volltexte von Verlagen und Fachgesellschaften (Vereinbarung über Volltextindexierung: Wiley: ja, Elsevier nicht)  Freiverfügbare Volltexte, z.B. Preprints, Patente, Entscheidungen  Freiverfügbare Referenzdatenbanken, z.B. PubMed, getCited.org  Zitierungen
  13. 13. 01/30/15 Seite
  14. 14. 01/30/15 Seite
  15. 15. 01/30/15 Seite Google Scholars Library Links Program & MPG/SFX  Seit 2007 ermöglicht Google Bibliotheken mit einem “Link Resolver”, diesen in die Suchresultat-Seite einzubinden  Als Voraussetzung muss die Bibliothek ihre elektronischen Bestände an Google melden (-> Positionierung der Links)  SFX-Software kann zur Registrierung verwendet werden, nach Rücksprache mit der vLib Projektgruppe nicht MPG-weit umgesetzt:  Bestandsangaben in SFX unvollständig  Bedenken gegenüber Google & Google Scholar  MPG-Registrierung überschreitet Limitierung
  16. 16. 01/30/15 Seite Google Scholar: Registrierungs-Alternative MPIs können ihre Bestände aber eigenständig bei Google Scholar anmelden:  Export der Bestandsinformationen aus der EZB und Erstellung der Holdingsfiles (XML)  Erstellung der Registrierungsdatei (XML)  Ablage der Dateien (Registrierung + Holdings) auf einem Webserver  Benachrichtigung an Google s. http://scholar.google.com/intl/en/scholar/libraries.html
  17. 17. 01/30/15 Seite Diskussion  Grundsätzlich ist eine Einbindung von Bibliotheksbeständen in Google Dienste möglich  … aber nicht ohne Aufwand, vor allem Meldung der Bibliotheksbestände an Dritte  Abschätzung: Aufwand gegen Nutzen  Alternativer Ansatz: Angebot von lokalisierten Browser- PlugIns (z.B. LibX)
  18. 18. 01/30/15 Seite Backup
  19. 19. 01/30/15 Seite Und andersherum? Vom Katalog zu Google Books…  Google Books bietet diverse Schnittstellen (“APIs”), die für eine “dynamische Integration” der Google Books Bestände benutzt werden kann  Problem: Das reibungslose Nachweis hängt häufig an der Existenz eines ISBN

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