Video - Entscheidung Veränderung Entwicklung - Prinzip Wiederholung - heinz peter wallner

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Das innere Spiel - Wie Entscheidung und Veränderung spielerisch gelingen. Die sechs Erfolgsprinzipien: Das Prinzip Wiederholung.

Vorweg möchten wir die sechs Prinzipien als Lösungsweg für alle möglichen Widersprüche im Lebensalltag bis hin zum Führungsalltag anbieten. Widersprüche sind nicht immer aufzulösen, das wissen wir bereits. Aber auch wenn wir die Widersprüche und die damit verbundene Polarität gar nicht auflösen können und uns eher damit aussöhnen müssen, so bieten diese Prinzipien „im Bündel angewandt“ eine Art Lösungsweg. »Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer«. Dem Song „Dieser Weg“ von Xavier Naidoo haben wir diese Zeile entnommen. Und auch die weitere Zeile »nicht mit vielen wirst Du dir einig sein, doch das Leben bietet so viel mehr« bringt es auf den Punkt.

Das Prinzip Wiederholung führt uns ins Zentrum des übenden Menschen. Peter Sloterdijk beschreibt das Prinzip Wiederholung in seinem Werk „Du mußt Dein Leben ändern“ (Sloterdijk 2009). Wie weit Sie in der Interpretation dieses Prinzips auch gehen mögen, es ist ein Weg zur Meisterschaft. Ohne Wiederholung, ohne Übung und Training, werden wir uns wenig weiter entwickeln, werden wir den Aufstieg auf der „Vertikalen“ nicht schaffen. Das „Oben“ zu erreichen ist ein grundlegender Wunsch des Menschen und im Sinne einer Veränderung immer auch ein Ziel. Die Veränderung will uns ja weiter bringen, was in unserer Kultur mit dem Bild „nach oben“ sehr eng verknüpft ist. Menschen wollen aufsteigen, am besten auf der Karriereleiter. Die Wiederholung im Sinne einer Meisterschaft begegnet uns auch in vielen anderen Kontexten. Im Sport, in der Kunst oder in der spirituellen Entwicklung des Menschen.

Einfacher ausgedrückt geht es bei jeder Veränderung um einen Wechsel von Gewohnheiten. Verändern heißt ja, mindestens eine alte Gewohnheit durch eine neue zu ersetzen. Somit wird klar, welche Bedeutung der Wiederholung zukommt. Ohne wiederholtes Üben wird nichts Neues zur Gewohnheit. Wir müssen einüben, was in ein neues Zusammenspiel kommen will. Das Neue will gelernt werden, so lange, bis wir es ebenso gut beherrschen wie das Alte, und solange, bis es zu einer Gewohnheit geworden ist. Mit der Wiederholung stellen sich Erfolge ein, kleine Erfolgserlebnisse, immer wieder. Das macht am Wege Mut und gibt neue Energie zur weiteren Wiederholung.

(Quelle: Das innere Spiel - Wie Entscheidung und Veränderung spielerisch gelingen, Kurt Völkl, Heinz Peter Wallner, 2013, Business Village)

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