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127. Iahrgang 8/2014

 

Fachma azin fiir Buchbinderei und Druckverarbeitun L;  www. bi11dereDort. de
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Deutschland sucht
das Super—Projekt

Ein gutes Konzept kann die Auswahl von Projekten
interessant machen und die richtige ...
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Bindereport Projekte entscheiden

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Ein gutes Konzept kann die Auswahl von Projekten interessant machen und die richtige Entscheidung erleichtern. Mit einem schlechten oder gar keinem Konzept entscheidet eher Meister Zufall.

Veröffentlicht in: Business
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Bindereport Projekte entscheiden

  1. 1. 127. Iahrgang 8/2014 Fachma azin fiir Buchbinderei und Druckverarbeitun L; www. bi11dereDort. de 8 A- , ~ . I (#1 i kerevie AUSSTELLUNG INTERVIEW Aufgeschliisseltz Ausgezeichnet: Jahrhunderte alte Geschichte Manfred Cunos Betrieb . des Buchbindens erhielt begehrten , ,Z-Award”
  2. 2. Deutschland sucht das Super—Projekt Ein gutes Konzept kann die Auswahl von Projekten interessant machen und die richtige Entscheidung erleichtern. Mit einem schlechten oder gar keinem Konzept entscheidet eher Meister Zufall. Die Definition und Entwicklung von neuen Proiekten ist lebensnotwendig fiir jedes Unternehmen. Ob Vertrieb, Produkt-Entwicklung oder Kostenopti- mierung, Betriebe und Organisationen sind immer auf der Suche, neue Wege zu finden und zu beschreiten, um wett- bewerbsféihig zu bleiben. Neue Projekte sind das , ,Sa1z in der Suppe”, denn sie machen Spafi und eroffnen neue B1ick- winkel auf das eigene Unternehmen. Leider hat man nie die richtige Anzahl von Projekten, mal kommen keine Ideen, mal so viel, dass die Auswahl schwer fallt. Es macht also Sinn, Ideen zu fordern und so zu organisieren, dass die richtige Entscheidung leichter féillt. lnnovationskultur ist mitentscheidend Wenn zu wenig Ideen rund um ein Pro- dukt oder eine Dienstleistung entste- hen, mangelt es oft an einer Innovati- onskultur. Es wird zu wenig Kontakt zu externen Ideenfindern aufgebaut, und Mitarbeiter sind nicht motiviert. Feh- lende Motivation fiihrt zu fehlendem Engagement, Mitarbeiter haben Angst, ihre Meinung zu sagen oder haben schlechte Erfahrungen mit eigenen Ver- besserungsvorschlagen gemacht. Hier hilft ein offener Umgang mit Vorschla- gen; Verbesserungen sollen offen disku- tiert werden, und es muss eine Transpa- renz in der Bewertung erkennbar sein. Ebenfalls helfen Instrumente, die die Innovationsbereitschaft der Be1eg- schaft fordern; zum Beispiel regen ein- fache, unkomplizierte Innovationstech- niken zum Mitmachen an. Wiederum muss ein Unternehmen fiir einen Erfolg immer einen mittelfristigen Zeitraum einplanen, denn an Innovationskultur muss man sich erst gewohnen. Darfiber hinaus entscheidet bei fehlender Inno- vationsbereitschaft das Arbeitsklima; in einem schlechten Arbeitsklirna gedeihen keine neuen Ideen, da muss ein Betrieb ganz woanders ansetzen. Vorab-Auswahi von Projekt-ldeen Kommen viele Ideen zu Projekten auf die Unternehmensleitung zu, sind orga- nisatorische Instrumente gefragt. Dazu bietet sich als erster Schritt an, diese Ideen in einem internen Netzwerk zu diskutieren. Am einfachsten lost man das fiber ein unternehmensinternes soziales Netzwerk, auf das genau wie beim Intranet nur Mitarbeiter Zugriff haben. Darin kann die Idee eingestellt und von allen interessierten Mitarbei- tern diskutiert werden. Diese M6glich- keit erganzt so die Einzel- oder Grup- pen-Diskussionen hin zu einer Gesamt- Diskussion, die naturgeméfi mehr Aspekte einflieféen Iéisst. Man kann. dieses System auch zur Vorab—Auswah1 nutzen, um durch Abstimmungen zu entscheiden, welche Projekte die nach- ste Phase, die personliche Vorstellung, erreichen. Priisentationen mit Dynamik und Spannung Meetings, bei denen aus verschiedenen Prasentationen die kommenden Pro- iekte herausgefiltert werden, haben oft den Aspekt der Langatmigkeit und werden deshalb gefiirchtet. Proiekte sollten daher in geraffter Form vorge- stellt werden, damit mehr Dynamik in die Prasentationen kornmt. Dies kann man fiber ein Management Sum- mery erreichen, das auf einer Seite die wesentlichsten Punkte des Projektes mit einem Beschlussvorschlag zusam- menfasst. Hierbei findet sich zwar eine geraffte einheitliche Forrn, aber auch diese Préisentationen werden mitunter langatmig. Eine andere Prasentationsform ist entstanden aus der Unternehmenspréb sentation, dem , ,E1evator Pitch”, bei dem sich ein Unternehmen in vier bis fiinf Séitzen in etwa 30 Sekunden gezielt vor- stellt. Die Prasentationstechnik , ,Pecha Kucha" stellte ein deutscher Architekt vor einigen Iahren in Iapan zum ersten Mal vor. Hierbei wird mit der , ,Power Point”-Software gearbeitet, wobei die Helmut Konig empfiehlt Unternehmen, bei der Ent- wicklung von Projekten stets die Augen offen zu halten. Anzahl der Priisentationsseiten auf 20 limitiert ist und iede Seite automatisch nach 20 Sekunden weitergeht. Es entsteht dadurch eine grofle Dynamik und Span- nung, weil jeder Zuhorer weifé, dass jede Prasentation nach sechs Minuten und 40 Sekunden zu Ende ist. Diese Technik sollte vorher geiibt werden, damit Chaos bei der Préisentation zu vermieden wird. Fiirderung verborgener Talente notwendig Unterdessen konnte man sich denken, Ffihrungskrafte sind nur noch an der Entscheidung und nicht mehr an der Entwicklung von Proiekten beteiligt — aber weit gefehlt. Es gibt eine Grup- pe von Menschen, die sehr gute Ideen hat, aber denen die Prasentation der- selben schwerfldlltz die introvertierten Entwickler. Hierbei ist das Gespfir des Managements gefragt, diese verbor- genen Schéitze zu erkennen und zu for- dern, oft auch gegen den Widerstand im eigenen Unternehmen. Manche Ideen brauchen ihre Zeit (man denke zum Beispiel an die , ,Post it”-Klebezettel; am Anfang war ein K1eb- stoff, der nicht besonders gut hielt und den eigentlich niemand haben wollte. Inzwischen wird das Produkt weltweit eingesetzt und ist ein Instrument in der kfinstlerischen Gestaltung). Augen offen- halten lohnt sich also immer noch, das tun heute vermehrt Risiko-Kapitalgeber aber Unternehmen haben die gleiche Chance. / HELMUT KONIG lnformationenz www. koenigskonzept. de binderepon 8/2014 FOTO: KONIGSKONZEPT

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