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Ohne Twitter geht es nicht - Digitale Interessenvertretung in der 19. Legislaturperiode

2017 hat gezeigt, dass die Relevanz von Twitter für das politische Geschehen weiter zugenommen hat. Interessenvertreter sind gut beraten, ihre Offline-PA-Aktionen durch eine Social Media Strategie zu ergänzen.

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Ohne Twitter geht es nicht - Digitale Interessenvertretung in der 19. Legislaturperiode

  1. 1. Digitale Interessenvertretung in der 19. Legislaturperiode Loretta v. Plettenberg Berlin, 4. Januar 2018
  2. 2. Seite 2 Die Relevanz von Twitter für das pol. Geschehen hat in 2017 weiter zugenommen: ▪ Die Parteien gaben mehr Geld für den Online- Wahlkampf aus als zu früheren Bundestagswahlen ▪ Über 480 Bundestagsabgeordnete besitzen einen eigenen Twitter-Account (Anstieg von 7% im Vgl. zu LP 18) ▪ Kleine Parteien nutzen die Möglichkeiten von Twitter mehr als die großen: ▪ Grüne, 408 Tsd. Follower ▪ SPD, 339 Tsd. Follower ▪ FDP, 303 Tsd. Follower ▪ CDU, 245 Tsd. Follower ▪ Die Linke, 229 Tsd. Follower ▪ CSU, 164 Tsd. Follower ▪ AfD, 94.8 Tsd. Follower (Sie schlägt jedoch auf Facebook die alten Parteien mit 383.700 Likes um Längen.)
  3. 3. Seite 3 Twitter begleitete die Jamaika-Sondierungen immens: ▪ Insbesondere die kleinere Parteien nutzten ihre Twitter-Kanäle, um ihre Standpunkte zu vertreten und Druck auf die übrigen Sondierer auszuüben ▪ Christian Lindner (244 Tsd. Follower) twitterte seine Notizen aus den Sondierungsgesprächen ▪ Kathrin Göring-Eckhardt (113 Tsd. Follower) gab abends regelmäßige Statements zum Stand der Sondierungsgespräche auf Twitter durch Videos ab. ▪ Interessant: A. Merkel u. H. Seehofer führen keine Twitter-Kanäle
  4. 4. Seite 4 ▪ Chef d. Bundeskanzleramtes, Peter Altmaier twittert in sehr persönlichem und sympathischen Stil trotz hoher Position und tritt gerne in den Austausch über Twitter ▪ CSU-Vorsitzende Dorothee Bär twittert unkonventionell und lustig, negative Kommentare versteht sie als Herausforderung ▪ Zukünftiger bayerischer Ministerpräsident Markus Söder zeigt sich auf Twitter bereits in Wahlkampfstimmung (Veranstaltungsbesuche, Gelder werden offiziell vergeben, etc.) Jedoch kaum Retweets ▪ SPD-Vorsitzender Martin Schulz‘ Timeline besteht aus eigenen Statements, Vorschlägen und Glückwünschen – Retweets Fehlanzeige
  5. 5. Seite 5 ▪ Aus den Twitter-Profilen der Politiker lassen sich oft deren Agenda, Meinung, Neigung und Persönlichkeit ablesen ▪ Auch bei Kanälen, die mehr einer Pressemitteilung ähneln (z.B. M. Söder oder M. Schulz) - ohne in den Austausch mit den Followern zu gehen - lassen sich Agenda und Ausrichtung der Politiker herauslesen  Aus dieser Fülle an Informationen müssen die wichtigsten Inhalte geschickt heraus gefiltert und im richtigen Zusammenhang analysiert werden.
  6. 6. Seite 6 Die Politiker verbringen mehr Zeit in den Sozialen Netzwerken. Diesen Trend sollten Interessenvertreter nutzen und neben offline-PA-Aktionen eine überlegte Social Media Strategie verfolgen. ▪ Durch das Aufbauen einer Followerschaft sucht man sich Verbündete im Netz und verschafft den eigenen Themen einen Resonanzraum. ▪ In Echtzeit können relevante Inhalte, Statements und Beispiele den eigenen Followern und der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden. ▪ Mit der Followerschaft im Rücken kann man nun Politiker durch Bilder, Kurzfilme oder Animationen auf die eigenen Themen und Positionen aufmerksam machen. ▪ Um das Interesse der Follower und der Politiker langfristig aufrecht zu erhalten, ist es unumgänglich eine sorgfältig geplante Social Media Strategie zu erarbeiten.
  7. 7. Seite 7 ▪ Der Trend zu Twitter und anderen Social Media Platformen rückt Public Affairs Aktivitäten in die Öffentlichkeit und macht diese transparenter.  Hier muss genau abgewägt werden, welche Themen tatsächlich auf Twitter zu spielen sind. ▪ Trotzdem gilt: Wer nicht auf Twitter mitdiskutiert, läuft Gefahr, dass die eigene Position überhört wird und nicht in der öffentlichen Diskussion vorkommt. ▪ Fest steht: Die Rolle der Sozialen Medien in der Politik wird sich in Zukunft noch weiter verstärken. ▪ Wer dieses Tool nicht in der neuen Legislaturperiode nutzt, verschenkt eine große Möglichkeit, Einfluss auf die politische Gestaltung zu nehmen.
  8. 8. Seite 8 Hans Bellstedt Public Affairs GmbH Französische Straße 14 | D-10117 Berlin Tel.: +49 (0) 30 83 21 680-70 | Fax: +49 (0) 30 83 21 680-88 Email: lvp@hbpa.eu www.hbpa.eu

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