Georg Herwegh &  Georg Ludwig Weerth  Tobias Petry & Daniel Dieth
Übersicht <ul><li>Georg Herwegh </li></ul><ul><ul><li>Bundeslied des ADAV </li></ul></ul><ul><li>Georg Ludwig Weerth </li>...
Georg Herwegh <ul><li>31. Mai 1817 in Stuttgart </li></ul><ul><li>†  7. April 1875 in Lichtental </li></ul><ul><li>Georg F...
Georg Herwegh <ul><li>1837 arbeitet er für </li></ul><ul><ul><li>August Lewalds Zeitschrift „Europa“ </li></ul></ul><ul><u...
Georg Herwegh <ul><li>Nach einiger Zeit in Zürich lieferte er sich einen schriftlichen Kampf mit den Zürcher Konservativen...
Georg Herwegh <ul><li>1841 erschien der erste Teil seiner „Gedichte eines Lebendigen“, die ein aggressives Gegenstück zu d...
Georg Herwegh <ul><li>1844 erschien hier der zweite Teil seiner „Gedichte eines Lebendigen“, dem es an Dynamik des ersten ...
Georg Herwegh <ul><li>Er arbeitete während dieser Zeit für die Schweizer liberale Presse und anonym für die spöttische Zei...
Bundeslied des ADAV Mann der Arbeit, aufgewacht!   Und erkenne deine Macht!   Alle Räder stehen still.   Wenn dein starker...
Georg Herwegh <ul><li>Das Bundeslied wurde verboten und wurde jahrelang illegal verbreitet </li></ul><ul><li>gilt heute al...
Georg Ludwig Weerth (1) <ul><li>* 17. Februar 1822 in Detmold </li></ul><ul><li>†  31. Juli 1856 in Havanna, Kuba </li></u...
Georg Ludwig Weerth (2) <ul><li>1842 geht er nach Bonn, um in der Baumwollspinnerei und Weberei  Weerth & Peill  zu arbeit...
Georg Ludwig Weerth (3) <ul><li>publiziert seine Satire auf den Adel „ Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphanski...
Georg Ludwig Weerth (4) <ul><li>Gedichte eines Lebendigen (1841) </li></ul><ul><li>Die deutsche Flotte. Eine Mahnung an da...
Neue Rheinische Zeitung (1) <ul><li>Marx und Engels kehrten nach Ausbruch der Märzrevolution nach Deutschland zurück </li>...
Neue Rheinische Zeitung (2) <ul><li>Karl Marx investierte Rest seines väterlichen Erbes </li></ul><ul><li>Zeitung von Anfa...
Bund der Kommunisten <ul><li>1847 in London gegründet von Karl Marx und Friedrich Engels </li></ul><ul><li>bis 1852 gilt a...
Bund der Kommunisten <ul><li>500 Mitglieder des Bundes der Kommunisten waren deutsche Handwerkergesellen </li></ul><ul><li...
Bund der Kommunisten <ul><li>Trennung des Bundes wegen Indifferenzen zwischen Willich und Engels/Marx </li></ul><ul><li>En...
Quellön <ul><li>wikipedia.de </li></ul><ul><li>literaturwelt.com </li></ul><ul><li>lexikon.meyers.de </li></ul><ul><li>wis...
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Lyrik & Politik

  1. 1. Georg Herwegh & Georg Ludwig Weerth Tobias Petry & Daniel Dieth
  2. 2. Übersicht <ul><li>Georg Herwegh </li></ul><ul><ul><li>Bundeslied des ADAV </li></ul></ul><ul><li>Georg Ludwig Weerth </li></ul><ul><li>Neue Rheinische Zeitung </li></ul><ul><li>Bund der Kommunisten </li></ul>
  3. 3. Georg Herwegh <ul><li>31. Mai 1817 in Stuttgart </li></ul><ul><li>† 7. April 1875 in Lichtental </li></ul><ul><li>Georg Friedrich Rudolph Theodor Herwegh </li></ul><ul><li>Sohn eines Gastwirts </li></ul><ul><li>sozialistisch-revolutionärer deutscher Dichter des Vormärz und Übersetzer </li></ul><ul><li>1835 Theologie und Rechtswissenschaften am Tübinger Stift </li></ul><ul><li>1836 wurde er dort verwiesen </li></ul><ul><li>1836 freier Schriftsteller in Stuttgart </li></ul>
  4. 4. Georg Herwegh <ul><li>1837 arbeitet er für </li></ul><ul><ul><li>August Lewalds Zeitschrift „Europa“ </li></ul></ul><ul><ul><li>Karl Gutzkows Blatt „Telegraph für Deutschland“ </li></ul></ul><ul><li>1839 Flieht in die Schweiz um einer Zwangsrekrutierung zu entkommen </li></ul><ul><li>Zürich, wo er für die von Johann Georg August Wirth herausgegebene Zeitschrift „Volkshalle“ den kritischen Teil schreib </li></ul><ul><li>1841 erschien der erste Teil seiner „Gedichte eines Lebendigen“, die ein polemisches Gegenstück zu den „Briefen eines Verstorbenen“ von Hermann von Pückler-Muskau </li></ul>
  5. 5. Georg Herwegh <ul><li>Nach einiger Zeit in Zürich lieferte er sich einen schriftlichen Kampf mit den Zürcher Konservativen </li></ul><ul><li>wegen seiner bissigen Kommentare in </li></ul><ul><ul><li>„ Augsburger Allgemeinen Zeitung“ </li></ul></ul><ul><ul><li>„ Schweizerischer Republikaner“ </li></ul></ul><ul><li>wurde Herwegh zu einer Geldstrafe verurteilt </li></ul><ul><li>Arbeitete für die von Karl Marx verbreitete „Rheinische Zeitung“ </li></ul><ul><li>In der Schweiz plante er den „Deutschen Boten“ in einen Kampforgan gegen die politische und soziale Unterdrückung in Deutschland umzustrukturieren </li></ul>
  6. 6. Georg Herwegh <ul><li>1841 erschien der erste Teil seiner „Gedichte eines Lebendigen“, die ein aggressives Gegenstück zu den „Briefen eines Verstorbenen“ von Hermann von Pückler-Muskau darstellten und was ihn berühmt machte </li></ul><ul><li>1842 -1843 arbeitete er als Redakteur für die Zeitschrift „Die junge Generation“ </li></ul><ul><li>1843 veröffentlichte er „21 Bogen aus der Schweiz“ </li></ul><ul><li>1843 reiste er nach Paris und begegnete dort erneut Karl Marx und Michael Bakunin </li></ul>
  7. 7. Georg Herwegh <ul><li>1844 erschien hier der zweite Teil seiner „Gedichte eines Lebendigen“, dem es an Dynamik des ersten Bandes fehlte, und der seine republikanischen </li></ul><ul><li>Nach der Pariser Februarrevolution 1848 wurde Herwegh zum </li></ul><ul><ul><li>Präsidenten des Republikanischen Komitees </li></ul></ul><ul><ul><li>Vorsitzender der Deutschen Demokratischen Legion </li></ul></ul><ul><li>Bei seiner weiteren Reise nach Frankreich lernte er Alexander Herzen </li></ul><ul><li>Anfang der 1850er Jahre war Herweghs Haus in Zürich ein Treffpunkt für Leute die seine Ideen vertraten </li></ul>
  8. 8. Georg Herwegh <ul><li>Er arbeitete während dieser Zeit für die Schweizer liberale Presse und anonym für die spöttische Zeitschrift „Kladderadatsch“. </li></ul><ul><li>1863 wurde Herwegh zum Bevollmächtigten des neu gegründeten Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV) in der Schweiz </li></ul><ul><li>Der ADAV war die erste Vorläuferorganisation der späteren Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). </li></ul><ul><li>Zur Gründung des ADAV schrieb Herwegh 1863 &quot;Das Bundeslied&quot; als Hymne </li></ul>
  9. 9. Bundeslied des ADAV Mann der Arbeit, aufgewacht! Und erkenne deine Macht! Alle Räder stehen still. Wenn dein starker Arm es will. Deiner Dränger Schar erblaßt, Wenn du, müde deiner Last, In die Ecke stellst den Pflug. Wenn du rufst: Es ist genug! Brecht das Doppeljoch entzwei! Brecht die Not der Sklaverei! Brecht die Sklaverei der Not! Brot ist Freiheit, Freiheit Brot!
  10. 10. Georg Herwegh <ul><li>Das Bundeslied wurde verboten und wurde jahrelang illegal verbreitet </li></ul><ul><li>gilt heute als eines der bekanntesten deutschen Arbeiterkampflieder </li></ul><ul><li>dem ADAV entfremdete er sich wieder </li></ul><ul><li>1869 schloss er sich der von August Bebel und Wilhelm Liebknecht gegründeten marxistisch-revolutionären Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) an, mit der sich der ADAV 1875 vereinigte </li></ul><ul><li>ständigen Mitarbeiter des sozialdemokratischen Blatts „Der Volksstaat“ </li></ul><ul><li>Der Nachlass von Georg Herwegh bildet heute den Kernbestand des Dichtermuseums im Rathaus von Liestal, Schweiz </li></ul>
  11. 11. Georg Ludwig Weerth (1) <ul><li>* 17. Februar 1822 in Detmold </li></ul><ul><li>† 31. Juli 1856 in Havanna, Kuba </li></ul><ul><li>deutscher Schriftsteller, Satiriker, Journalist und Kaufmann </li></ul><ul><li>Sohn des Generalsuperintendenten Ferdinand Weerth geboren </li></ul><ul><li>1836 Vater mehrere Schlaganfälle  kann Beruf nicht mehr ausüben </li></ul><ul><li>verlässt das Gymnasium in Detmold </li></ul><ul><ul><li>1838 kaufmännische Lehre bei der der Twist-, Seide- und Wollgarnhandlung J. H. Brink & Co. </li></ul></ul><ul><ul><li>während seiner Lehre lernt Hermann Püttmann (1811-1874) kennen </li></ul></ul><ul><ul><li>Redakteur der liberalen Barmer Zeitung </li></ul></ul><ul><ul><li>auch als Dichter und Kunstschriftsteller arbeitet </li></ul></ul><ul><ul><li>Macht Weerth mit der Literatur & Sozialen Frage vertraut </li></ul></ul>
  12. 12. Georg Ludwig Weerth (2) <ul><li>1842 geht er nach Bonn, um in der Baumwollspinnerei und Weberei Weerth & Peill zu arbeiten </li></ul><ul><ul><li>besuchte Vorlesungen an der Bonner Universität </li></ul></ul><ul><ul><li>lernt Theologen Gottfried Kinkel und Altgermanisten Karl Simrock kennen </li></ul></ul><ul><ul><li>veranstalten freisinnige Dichterzirkel </li></ul></ul><ul><ul><li>ermunterten Weerth, literarisch tätig zu werden </li></ul></ul><ul><ul><li>treffen sich im Maikäferbund (Dichterkreis) </li></ul></ul><ul><li>1843: Weerth zieht nach Bradford in Yorkshire </li></ul><ul><ul><li>prägt und politisiert ihn </li></ul></ul><ul><ul><li>lernt die Folgen der Industrialisierung kennen </li></ul></ul><ul><ul><li>die Armut und Not der Arbeiter in den Textilfabriken kennen </li></ul></ul><ul><li>macht Bekanntschaft mit: </li></ul><ul><ul><li>Friedrich Engels u. Karl Marx </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>schließt sich der kommunistischen Bewegung an </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Weltbild spiegelt sich in seinen Gedichten wieder </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Teilnahme am „Bund der Kommunisten“ </li></ul></ul></ul><ul><li>Februar/März 1848 Ausbruch der Revolution in Frankreich </li></ul><ul><ul><li>reist sofort nach Paris, um sie mitzuerleben und sich daran zu beteiligen. </li></ul></ul><ul><li>April 1848: Gründung der „ Neuen Rheinischen Zeitung“ mit Engels und Marx </li></ul>
  13. 13. Georg Ludwig Weerth (3) <ul><li>publiziert seine Satire auf den Adel „ Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphanski“ </li></ul><ul><ul><li>Vorlage diente der Fürst Felix Lichnowsky </li></ul></ul><ul><ul><li>Felix Lichnowsky stirbt </li></ul></ul><ul><ul><li>Verfahren wegen „ Verunglimpfung des Verstorbenen“ </li></ul></ul><ul><ul><li>Januar 1850: wird für schuldig befunden </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>drei Monaten Haft </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Verlust seiner Bürgerrechte auf 5 Jahre </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Februar tritt Weerth in Köln seine Haftstrafe an </li></ul></ul><ul><li>Nach Verbüßung der Strafe </li></ul><ul><ul><li>enttäuscht vom Scheitern der Revolution </li></ul></ul><ul><ul><li>veröffentlicht Weerth nichts Literarisches mehr </li></ul></ul><ul><ul><li>lange Handelsreisen durch halb Europa </li></ul></ul>
  14. 14. Georg Ludwig Weerth (4) <ul><li>Gedichte eines Lebendigen (1841) </li></ul><ul><li>Die deutsche Flotte. Eine Mahnung an das deutsche Volk (1841) </li></ul><ul><li>Aufruf (1841) </li></ul><ul><li>Die Partei (1842) </li></ul><ul><li>Bundeslied für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (1863) </li></ul>
  15. 15. Neue Rheinische Zeitung (1) <ul><li>Marx und Engels kehrten nach Ausbruch der Märzrevolution nach Deutschland zurück </li></ul><ul><li>Vorgängerin der NRhZ war die Rheinische Zeitung </li></ul><ul><li>Kurs in eine radikaldemokratische und sozialistische Richtung </li></ul><ul><ul><li>führte 1843 zum Verbot der Rheinischen Zeitung </li></ul></ul><ul><li>Aufhebung der Pressezensur (1848/1849) </li></ul><ul><ul><li>1. Juni 1848 erschien die erste Ausgabe der NRhZ </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>setzte sich für die Errichtung einer vereinten, unteilbaren, demokratischen deutschen Republik ein </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Krieg gegen Russland zur Wiederherstellung von Polens Einheit und Unabhängigkeit </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>revolutionären Ereignisse der Zeit bildeten die wichtigsten Themen, mit denen sich das Blatt auseinander setzte </li></ul></ul></ul><ul><li>ungewöhnlich hohe Auflage von ~6000 Exemplaren </li></ul><ul><li>Finanzierung stand ganze Zeit auf schwachen Füßen </li></ul>
  16. 16. Neue Rheinische Zeitung (2) <ul><li>Karl Marx investierte Rest seines väterlichen Erbes </li></ul><ul><li>Zeitung von Anfang an unter Beobachtung der preußischen Regierungsorgane </li></ul><ul><li>meisten Mitarbeiter wegen ihrer Reden auf verschiedenen Versammlungen verfolgt </li></ul><ul><li>nachdem die letzten Aufstände der Märzrevolution im Rheinland niedergeschlagen worden waren </li></ul><ul><ul><li>Einstellung der Zeitung nach 301 Ausgaben </li></ul></ul><ul><ul><li>letzte Ausgabe ganz in rot </li></ul></ul>
  17. 17. Bund der Kommunisten <ul><li>1847 in London gegründet von Karl Marx und Friedrich Engels </li></ul><ul><li>bis 1852 gilt als Anfang der späteren sozialistischen und kommunistischen Parteien </li></ul><ul><li>Motto (von Marx): </li></ul><ul><ul><li>„ Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“ </li></ul></ul>
  18. 18. Bund der Kommunisten <ul><li>500 Mitglieder des Bundes der Kommunisten waren deutsche Handwerkergesellen </li></ul><ul><li>Beginn der Februarrevolution in Frankreich übernahmen Marx und Engels auch formell die Führung des Bundes 1848 </li></ul><ul><li>Sie versuchten die nationalstaatliche Einheit des Deutschen Bundes in eine sozialistische Richtung zu beeinflussen </li></ul><ul><li>1848 trat auch Wilhelm Liebknecht, späterer Mitbegründer der SPD, dem Bund der Kommunisten bei </li></ul>
  19. 19. Bund der Kommunisten <ul><li>Trennung des Bundes wegen Indifferenzen zwischen Willich und Engels/Marx </li></ul><ul><li>Engels geht mit seinen Anhängern nach Köln </li></ul><ul><li>1851 schließlich das Ende der Bewegung als ein Großteil des Bundes festgenommen wird </li></ul>
  20. 20. Quellön <ul><li>wikipedia.de </li></ul><ul><li>literaturwelt.com </li></ul><ul><li>lexikon.meyers.de </li></ul><ul><li>wissen.de </li></ul>

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