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KZ Buchenwald Schwerpunkt: das Außenlager Schwerte - Ost
Inhalt <ul><li>Historisches </li></ul><ul><li>Allgemeines zu den „Außenlagern“ </li></ul><ul><li>Arbeitskräfte im AL Schwe...
„ Aussenlager“ <ul><li>Gründe: </li></ul><ul><li>- Anzahlzunahme der Häftlinge in KZ </li></ul><ul><li>- Erhaltung kriegsw...
Arbeitskräfte im A.L. Schwerte <ul><li>Beginn 6. April 1944: Zuweisung von 100 Häftlingen </li></ul><ul><li>Größte Zahl: 7...
RAW als Rüstungsbetrieb <ul><li>RAW = Reichsbahn-Ausbesserungswerk </li></ul><ul><li>Reperatur von Schadlokomotiven (frost...
Augenzeugenbericht <ul><li>von  Joseph Airturjanz </li></ul><ul><li>(ehemaliger Schwerter Häftling) </li></ul><ul><li>1944...
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Auflösung des Lagers <ul><li>wg. Rückführung  von 201 Gefangenen am 15. Januar 1945 </li></ul><ul><li>Ende 1944: Gesamtstä...
 
Gedenkstätte <ul><li>Einweihung der Mahn – und Gedenkstätte im Jahre  1990 </li></ul><ul><li>Ratsbeschluss vom 27.05.1985:...
Lage und Erscheinung <ul><li>2 km östlich des Schwerter Stadtzentrums Richtung Geisecke </li></ul><ul><li>noch heute 2 m h...
 
Sonstiges <ul><li>„ Rüstungsindustrie“: </li></ul><ul><li>...  ist ein Wirtschaftszweig, deren Produkte für die Gewaltanwe...
Quellenangaben <ul><li>www.eaw-schwerte.de </li></ul><ul><li>www.google.de </li></ul><ul><li>www.schwerte.de/stadtportrait...
<ul><li>Zur  </li></ul><ul><li>Mahnung </li></ul><ul><li>an die </li></ul><ul><li>Gegenwart </li></ul><ul><li>und zum </li...
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Kz buchenwald al schwerte

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Kz buchenwald al schwerte

  1. 1. KZ Buchenwald Schwerpunkt: das Außenlager Schwerte - Ost
  2. 2. Inhalt <ul><li>Historisches </li></ul><ul><li>Allgemeines zu den „Außenlagern“ </li></ul><ul><li>Arbeitskräfte im AL Schwert </li></ul><ul><li>RAW als Rüstungsbetrieb </li></ul><ul><li>Augenzeugenbericht </li></ul><ul><li>Fluchtversuche </li></ul><ul><li>Auflösung </li></ul>Gedenkstätte <ul><li>Entstehung </li></ul><ul><li>Lage & Erscheinung </li></ul>Sontiges <ul><li>Quellen </li></ul><ul><li>Literaturhinweise </li></ul>● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ● ●
  3. 3. „ Aussenlager“ <ul><li>Gründe: </li></ul><ul><li>- Anzahlzunahme der Häftlinge in KZ </li></ul><ul><li>- Erhaltung kriegswichtiger Betriebe </li></ul><ul><li>„ Schrei nach Arbeitskräften wurde [...] immer lauter. Die Front entblößte das Land von arbeitskräftigen Männern“ (Kühnrich, S.113) </li></ul><ul><li>Ökonomischer Hintergedanke: </li></ul><ul><li>- Anordnung Hitlers: 35.000 arbeitsfähige Häftlinge bis Januar 1943 </li></ul><ul><li>-> Widerspruch: Jede Arbeitskraft notwendig, dennoch systematische </li></ul><ul><li>Vernichtung durch Massenmordpraxis & Menschenschindung </li></ul>
  4. 4. Arbeitskräfte im A.L. Schwerte <ul><li>Beginn 6. April 1944: Zuweisung von 100 Häftlingen </li></ul><ul><li>Größte Zahl: 710 Häftlinge am 29. Oktober 1944 </li></ul><ul><li>Situation: </li></ul><ul><li>- schlechte Behandlung & mangelnde Ernährungslage </li></ul><ul><li>- hohe Kranken- / Sterbeziffer </li></ul><ul><li>- 1/5 jeden Monat gestorben/ wg. Arbeitsunfähigkeit zurück zum KZ </li></ul><ul><li>Kosten für Facharbeiter: 6 Reichsmark/Tag </li></ul><ul><li>Hilfsarbeiter (Häftling): 4 Reichsmark/Tag </li></ul><ul><li>Rechtfertigung: Abzug durch Unterkunft, Verpflegung, Krankenbehandlung, </li></ul><ul><li>Transport & Pauschale zur Absicherung bei Flucht & Tod </li></ul><ul><li>-> keinerlei Bezahlungen an Häftlinge (Propaganda) </li></ul>
  5. 5. RAW als Rüstungsbetrieb <ul><li>RAW = Reichsbahn-Ausbesserungswerk </li></ul><ul><li>Reperatur von Schadlokomotiven (frostgeschützt, Verkleidung mit Panzerplatten für </li></ul><ul><li>Transporte im Osten) </li></ul><ul><li>Nutzung als Rüstungsbetrieb der SS ( siehe Anhang Definition „Rüstungsindustrie“) </li></ul><ul><li>Wichtige Stellung der Reichsbahn / Bahnverkehrmöglichkeiten für den Krieg </li></ul><ul><li>Verstärktes Arbeitspensum durch: </li></ul><ul><li>- höherer „Verschleiß“ an Lokomotiven als in Friedenszeiten </li></ul><ul><li>- Lokomotiven = leicht zerstörbare Angriffsziele für Tiefflieger </li></ul><ul><li>- Notwendigkeit von Transportmitteln aus strategischen Gründen der SS </li></ul><ul><li>Von 50 gefangen jede Schicht 3 Krankmeldungen </li></ul>
  6. 6. Augenzeugenbericht <ul><li>von Joseph Airturjanz </li></ul><ul><li>(ehemaliger Schwerter Häftling) </li></ul><ul><li>1944: Verstezung aus KZ Sachsenhausen nach Schwerte – Ost (RAW) </li></ul><ul><li>Arbeiten im Zwei-Schicht-System-> Tag und Nacht bei amerik. Bombenangriffen </li></ul><ul><li>Stelle in Kesselschmiede/soll gutes Einvernehmen zw. Zivilisten & Häftlingen schaffen </li></ul><ul><li>Meldung bei Betriebsleitung wg. Führung politischer Gespräch </li></ul><ul><li>Ingenieur, der Interesse an JA hat, vertuscht Meldung & fordert ihn bei </li></ul><ul><li>KZ Buchenwald als Zivilarbeiter an -> Absage </li></ul><ul><li>Ende November 1944: Durchbruch alliierter Truppen bei Bochum </li></ul><ul><li>Zurückrufen des Häftlingkommandos nach Buchenwald </li></ul><ul><li>4 Viehwaggons mit ca. 500 Häftlingen bei Kälte & ohne Verpflegung </li></ul><ul><li>Ankunft im KZ Buchenwald Dezember </li></ul>
  7. 7. Fluchtversuche <ul><li>am Beispiel von Gawriel Ponedelnik </li></ul><ul><li>(russischer Schutzhäftling) </li></ul><ul><li>Bearbeitung einer Lokomotive am Fluchttag </li></ul><ul><li>keine direkte Bewachung </li></ul><ul><li>nach Abschleppung der bearbeiteten Lok durch eine andere stieg er aus & floh </li></ul><ul><li>Flucht in Arbeitskleidung, da keinerlei Markierungen oder Nummern </li></ul><ul><li>Einstieg in eine abfahrende Lokomotive </li></ul><ul><li>Ausstieg ca. 15 km vor Paderborn </li></ul><ul><li>sein Kollege Petrow von Ponedeknik fuhr bis Paderborn </li></ul><ul><li>Aufsuchen seines früheren Arbeitsplatzes </li></ul><ul><li>Inhaftnahme PvPs am selbigen Ort </li></ul>
  8. 8. Auflösung des Lagers <ul><li>wg. Rückführung von 201 Gefangenen am 15. Januar 1945 </li></ul><ul><li>Ende 1944: Gesamtstärke von 174 Gefangenen </li></ul><ul><li>Rücktransport in Güterzügen oder zu Fuß in Trupps von ca. 100 Mann </li></ul><ul><li>„ zu Fuß für viele Tag“¹ bei kaltem, strengen Winter </li></ul><ul><li>Männer lutschten Schnee aus Durst </li></ul><ul><li>„ diejenigen, die nicht folgen konnten, bekamen einen Genickschuss“¹ </li></ul><ul><li>¹ Zitate des früheren KZ-Häftlings Leon van Oyenbrugge </li></ul>
  9. 10. Gedenkstätte <ul><li>Einweihung der Mahn – und Gedenkstätte im Jahre 1990 </li></ul><ul><li>Ratsbeschluss vom 27.05.1985: Unterschutzstellung des Geländes & der Gebäudereste </li></ul><ul><li>Sammlung von Vorschlägen & Konzepten zur Gestaltung der Gedenkstätte (auch von privaten Gruppen aus Schwerte) </li></ul><ul><li>Ankauf einer Plastik des Dortmunder Bildhauers Horst Wegener </li></ul><ul><li>Neben dieser Plastik auch Gedenktafel der Stadt Schwerte & eine an der Mauer angebrachte Gedenktafel der frz. Zwangsarbeiter </li></ul><ul><li>Gedenkfeier : jedes Jahr zum 8. Mai , gestaltet von der Stadt Schwerte & zahlreichen Künstlern </li></ul>Entstehung
  10. 11. Lage und Erscheinung <ul><li>2 km östlich des Schwerter Stadtzentrums Richtung Geisecke </li></ul><ul><li>noch heute 2 m hohe Steinmauer um Werksgelände </li></ul><ul><li>Mauer grenzt im Osten und Süden, Eisenzaun im Norden & Westen ein </li></ul><ul><li>zusätzlich ein elektrisch geladener Stacheldrahtzaun </li></ul><ul><li>Häftlingsbaracken aus Holz (heute noch Fundamente zu erkennen) </li></ul><ul><li>ursprünglich 12 Holzbaracken für Häftlinge, Kriegsgefangene und </li></ul><ul><li>Fremdarbeiter </li></ul><ul><li>Strenge Absonderung von Buchenwaldhäftlingen & anderen Häftlingen </li></ul><ul><li>-> heutige Nutzung des Geländer von der Pfadfinderschaft St. Georg & dem </li></ul><ul><li>Waldorfkindergarten </li></ul>
  11. 13. Sonstiges <ul><li>„ Rüstungsindustrie“: </li></ul><ul><li>... ist ein Wirtschaftszweig, deren Produkte für die Gewaltanwendung oder die Gewaltandrohung, überwiegend durch politische Akteure, vorgesehen sind oder diese unmittelbar ermöglichen sollen. </li></ul><ul><li>Literatur: </li></ul><ul><li>&quot;Und es soll kein Gras darüber wachsen&quot; Die Geschichte des Außenkommandos des Konzentrationslagers Buchenwald im Reichsbahnausbesserungswerk Schwerte-Ost 6.4.1944 - 29.1.1945 Bearbeitet von: Marita Riese </li></ul><ul><li>&quot;ZehnNullNeunzig in Buchenwald: ein jüdischer Häftling erzählt&quot; Rolf Kralovitz </li></ul>Literaturhinweise & Worterklärung
  12. 14. Quellenangaben <ul><li>www.eaw-schwerte.de </li></ul><ul><li>www.google.de </li></ul><ul><li>www.schwerte.de/stadtportrait/historisches/nationalsozialismus/al-buchenwald </li></ul><ul><li>www.wikipedia.de (I‘m so sorry about that!!) </li></ul>
  13. 15. <ul><li>Zur </li></ul><ul><li>Mahnung </li></ul><ul><li>an die </li></ul><ul><li>Gegenwart </li></ul><ul><li>und zum </li></ul><ul><li>Gedenken </li></ul><ul><li>an die </li></ul><ul><li>Opfer </li></ul><ul><li>des </li></ul><ul><li>Nationalsozialismus </li></ul><ul><li>an die </li></ul><ul><li>Insassen </li></ul><ul><li>des </li></ul><ul><li>KZ-Außenlagers </li></ul><ul><li>Buchenwald </li></ul><ul><li>und an die </li></ul><ul><li>Kriegsgefangenen </li></ul><ul><li>die an diesem </li></ul><ul><li>Ort </li></ul><ul><li>gefangen gehalten </li></ul><ul><li>wurden </li></ul>

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