Semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollanlagen auf dem  Gebiet der Stadt Zürich <ul><ul><li>Referat durch Vertreter der S...
Inhalt <ul><ul><li>> Ausgangslage </li></ul></ul><ul><ul><li>> Entwicklung/Einführung semi-stationäre AVK-Gerätetechnik </...
Ausgangslage <ul><ul><li>Die Stadtpolizei Zürich betreibt an insgesamt  75 Örtlichkeiten,   82 automatische Verkehrskontro...
Entwicklung semi-stationäre AVK-Gerätetechnik Die Weisungen über den Betrieb von fest eingerichteten Geschwindigkeitsüberw...
Einführung  semi-stationäre AVK-Gerätetechnik Die Stadtpolizei Zürich verfügt seit Herbst 04 über  ein alternatives Überwa...
Projekt „Semi-stationäre AVK an der Binzmühlestrasse“ <ul><ul><li>Technische Eckwerte der Anlage </li></ul></ul><ul><ul><u...
Projekt „Semi-stationäre AVK an der Binzmühlestrasse“ <ul><ul><li>Mit einer semi-stationären AVK-Anlage wird die Geschwind...
Wirkung / Nutzen einer fest eingerichteten AVK-Anlage allg. 06.10.2005 <ul><ul><ul><li>Bei fest installierten AVK sinken d...
<ul><ul><li>Auswertung der Verkehrsdaten eines Standortes an der Binzmühlestrasse über fünf Monate </li></ul></ul><ul><ul>...
<ul><ul><li>Energieversorgung mit Traktionsbatterien 24V / 1550 Ah </li></ul></ul><ul><ul><li>Autonomie (Batterie-/Standor...
Eingesetztes Messverfahren (Laserscanner) 06.10.2005 Der Betrieb mit Laserscanner erlaubt die gleichzeitige Überwachung vo...
Einsatzkonzept für Region ‚Zürich Süd-West‘ 06.10.2005 Aufzeichnung Verkehrsdaten Einsatzplan semi-stationäre AVK-Anlage Ü...
Übersicht Betriebskonzepte 06.10.2005 <ul><li>Der optimale Wechselturnus wird für beide Betriebskonzepte noch ermittelt.  ...
Original-Fallbildaufnahmen 06.10.2005
Falldokumentation mit Bildauswertesystem POLISCAN 06.10.2005
Bilder Standortwechsel 06.10.2005 Batteriewechsel Transport
Zusammenfassung <ul><ul><ul><li>Nutzen für die Polizei </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Geschwindigkeitskontrolle mit e...
Ausblick   06.10.2005 Vergangenheit fest eingerichtet /  eine Funktion bzw. Aufgabe Gegenwart / Zukunft mobil und multifun...
Nächste SlideShare
Wird geladen in …5
×

PräSentation Metas 051102 Ces

1.139 Aufrufe

Veröffentlicht am

Thema: Semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollanlagen auf dem Gebiet der Stadt Zürich

Inhalt:
Ausgangslage
Entwicklung/Einführung semi-stationäre AVK-Gerätetechnik
Wirkung/Nutzung
Weiterentwicklung semi-stationäre AVK-Gerätetechnik
Eingesetztes Messverfahren
Einsatzkonzept für Region Zürich Süd-West
Fallbilder
Bilder Standortwechsel
Zusammenfassung

DIe präsentation stammt aus den Jahre 2005

Veröffentlicht in: Automobil
0 Kommentare
1 Gefällt mir
Statistik
Notizen
  • Als Erste(r) kommentieren

Keine Downloads
Aufrufe
Aufrufe insgesamt
1.139
Auf SlideShare
0
Aus Einbettungen
0
Anzahl an Einbettungen
7
Aktionen
Geteilt
0
Downloads
8
Kommentare
0
Gefällt mir
1
Einbettungen 0
Keine Einbettungen

Keine Notizen für die Folie

PräSentation Metas 051102 Ces

  1. 1. Semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollanlagen auf dem Gebiet der Stadt Zürich <ul><ul><li>Referat durch Vertreter der Stadtpolizei Zürich, Abteilung Sonderleistungen: </li></ul></ul><ul><ul><li>Erwin Epper, Chef Zentralstelle für Verkehrs- und Ordnungsbussen </li></ul></ul><ul><ul><li>Walter Bucheli, Chef automatische Verkehrskontrolle </li></ul></ul>06.10.2005
  2. 2. Inhalt <ul><ul><li>> Ausgangslage </li></ul></ul><ul><ul><li>> Entwicklung/Einführung semi-stationäre AVK-Gerätetechnik </li></ul></ul><ul><ul><li>> Projekt „Semi-stationäre AVK an der Binzmühlestrasse“ </li></ul></ul><ul><ul><li>> Wirkung/Nutzen </li></ul></ul><ul><ul><li>> Weiterentwicklung semi-stationäre AVK – Gerätetechnik </li></ul></ul><ul><ul><li>> Eingesetztes Messverfahren </li></ul></ul><ul><ul><li>> Einsatzkonzept für Region Zürich Süd-West </li></ul></ul><ul><ul><li>> Fallbilder </li></ul></ul><ul><ul><li>> Bilder Standortwechsel </li></ul></ul><ul><ul><li>> Zusammenfassung </li></ul></ul>06.10.2005
  3. 3. Ausgangslage <ul><ul><li>Die Stadtpolizei Zürich betreibt an insgesamt 75 Örtlichkeiten, 82 automatische Verkehrskontrollanlagen: </li></ul></ul><ul><ul><li>=> 27 kombinierte Rotlicht-/Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen </li></ul></ul><ul><ul><li>=> 8 Rotlicht-Überwachungsanlagen </li></ul></ul><ul><ul><li>=> 47 Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen (insgesamt 54 überwachte Fahrtrichtungen) </li></ul></ul><ul><ul><li>Der Stadtpolizei Zürich liegen gegen 100 pendente Gesuche für weitere fest installierte Anlagen vor. Da eine weitere Vermehrung der Anlagen allerdings politisch nicht tragbar wäre und ein Rückbau an einzelnen Standorten zu sehr grossen Widerständen bei den Anrainern sorgt, müssen neue Lösungen gesucht werden. Im Vordergrund steht dabei auch eine Entlastung der Verkehrspolizei, deren Kontrollmöglichkeiten im Rahmen ihrer knappen Ressourcen eingeschränkt sind. </li></ul></ul>06.10.2005
  4. 4. Entwicklung semi-stationäre AVK-Gerätetechnik Die Weisungen über den Betrieb von fest eingerichteten Geschwindigkeitsüberwachungsgeräten sind in den technischen Weisungen des UVEK (Geschwindigkeitskontrollen im Strassenverkehr vom 10. August 1998, Kapitel C) festgehalten. Gerät ist für eine befristete Kontrolldauer von ca. 2 Wochen &quot;fest&quot; installiert Gerät ist fest installiert 06.10.2005 Bei Geschwindigkeitsmessungen mit fest eingerichteten Messgeräten handelt es sich um automatische Verkehrskontrollen ohne Anhalteposten i.S. von Artikel 130, Abs. 4 VZV. Die Installation fest eingerichteter Überwachungsanlagen war bislang mit erheblichen baulichen Aufwendungen verbunden. In Folge der grossen Nachfrage im Stadtgebiet Zürich nach wirksamen Verkehrsberuhigungsmassnahmen entschied sich die Stadtpolizei Zürich, Überwachungssysteme entwickeln zu lassen, die mit geringem oder gar ohne bauliche Massnahmen installiert und mobil als fest eingerichtete Geräte betrieben werden können.
  5. 5. Einführung semi-stationäre AVK-Gerätetechnik Die Stadtpolizei Zürich verfügt seit Herbst 04 über ein alternatives Überwachungssystem, das im Unterschied zu konventionellen, fest eingerichteten Anlagen mobil an unterschiedlichen Standorten eingesetzt werden kann. Da sich dabei die Überwachungstechnik nicht unterscheidet (automatischer Überwachungsbetrieb ohne Beaufsichtigung) gelten trotzdem die Weisungen des UVEK bzw. des METAS für fest eingerichtete Überwachungsgeräte. Es können somit mehrere Anliegen mit einer Anlage berücksichtigt werden. Die Kontrolltätigkeit ist nicht mehr ortsgebunden bzw. kann variabler gestaltet werden. Widerstände aus der Anrainerschaft ergeben sich nicht. Die Intensität einer Überwachung eines Standortes kann entsprechend der Dringlichkeit ausgelegt werden. Die Verkehrspolizei wird ausserdem spürbar entlastet.
  6. 6. Projekt „Semi-stationäre AVK an der Binzmühlestrasse“ <ul><ul><li>Technische Eckwerte der Anlage </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Stromnetz unabhängiges System (ein Batteriesatz 24V / 700 Ah = ca. eine Woche Betriebsdauer) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Eingesetzte Messtechnik = GATSO 24 Radargerät </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Heckanlage (d.h. abfliessender Verkehr wird überwacht) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Analoges Kamerasystem mit Nassfilm </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Zeitaufwand für Verschiebung der Anlage an neue Position inkl. Einrichtarbeiten = ca. 1 Std. Arbeit (Einstellwerte bleiben an allen Standorten unverändert) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Einbetonierte Plattform mit Zentrierhülsen für erforderliche Geräteausrichtung an allen Standorten erforderlich </li></ul></ul></ul><ul><ul><li>Einsatzkonzept </li></ul></ul><ul><ul><ul><li>Eine Anlage wird an drei Standorten an einem Strassenzug alternierend eingesetzt </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>pro Standort je ca. zwei Wochen in Betrieb (Wechselturnus) </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Betrieb der Anlage: 24 Stunden / 365 Tage </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Beschreibung Einsatzort: Eine Fahrspur pro Fahrtrichtung </li></ul></ul></ul>06.10.2005
  7. 7. Projekt „Semi-stationäre AVK an der Binzmühlestrasse“ <ul><ul><li>Mit einer semi-stationären AVK-Anlage wird die Geschwindigkeit alternierend an drei Standorten an der gleichen Strasse kontrolliert </li></ul></ul>Binzmühlestrasse / Regina-Kägistrasse (Richtung Oerlikon) Binzmühlestrasse / Robert-Maillardstrasse (Richtung Affoltern) Binzmühlestrasse 253 (Richtung Oerlikon) 06.10.2005
  8. 8. Wirkung / Nutzen einer fest eingerichteten AVK-Anlage allg. 06.10.2005 <ul><ul><ul><li>Bei fest installierten AVK sinken die Übertretungsraten dauerhaft unter 1% ab </li></ul></ul></ul>
  9. 9. <ul><ul><li>Auswertung der Verkehrsdaten eines Standortes an der Binzmühlestrasse über fünf Monate </li></ul></ul><ul><ul><li>Die „Semi-stationäre AVK-Anlage“ wurde alternierend im Abstand von vier bis fünf Wochen wieder am gleichen Standort aufgestellt </li></ul></ul><ul><ul><li>Die Übertretungsrate an der Binzmühlestrasse konnte von 14% dauerhaft auf ca. 1.1% gesenkt werden </li></ul></ul><ul><ul><li>Ein „anhaltender Lerneffekt“ von ca. vier bis fünf Wochen konnte somit nachgewiesen werden </li></ul></ul>Wirkung / Nutzen einer semi-stationären AVK-Anlage Standort überwacht 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 25 26 50 51 52 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 2004 2005 Jahr / Woche Standort nicht überwacht Geschwindigkeitsüberschreitungen in % . 06.10.2005
  10. 10. <ul><ul><li>Energieversorgung mit Traktionsbatterien 24V / 1550 Ah </li></ul></ul><ul><ul><li>Autonomie (Batterie-/Standortwechselzyklus) = zwei Wochen </li></ul></ul><ul><ul><li>Messeinheit = Sick-Laserscanner (LOTraffic) </li></ul></ul><ul><ul><li>Dokumentationseinheit mit 2 Nikon-Digitalkameras D70 (Traffic Observer) </li></ul></ul><ul><ul><li>Master-/Slave-Applikation (Front-/Heckaufnahmen) </li></ul></ul><ul><ul><li>Gleichzeitige Überwachung von 1 - 3 Spuren inkl. entgegengesetzter Fahrtrichtungen </li></ul></ul><ul><ul><li>Keine baulichen Vorkehrungen erforderlich </li></ul></ul><ul><ul><li>Einfache Versetzung der Anlage => max. 1 Std inkl. Transport (Transport mit Deichsel- oder Gabelhubwagen möglich mit Standard-Gabelabmessungen) </li></ul></ul><ul><ul><li>AFV-Technik (Fahndungseinheit) als Option integrierbar </li></ul></ul><ul><ul><li>Gesamtgewicht: 1330kg => Batterietrog 2 x 490kg / Batteriekasten + Messkabine 350 kg </li></ul></ul><ul><ul><li>Gesamtkosten: CHF 160‘000.-- </li></ul></ul>Weiterentwicklung semi-stationäre AVK-Gerätetechnik 06.10.2005 Die Stadtpolizei Zürich wird im Bereich AVK bis Ende 2009 den gesamten Anlagenpark auf Digitaltechnik umrüsten. Die Anforderungen mussten deshalb auch für semi-stationäre Einrichtungen neu definiert werden. Erfahrungen mit der vorhandenen Einrichtung und daraus abgeleitete Anforderungen flossen in das Pflichtenheft hinein. Nachfolgend sind die wichtigsten Eckdaten aufgeführt:
  11. 11. Eingesetztes Messverfahren (Laserscanner) 06.10.2005 Der Betrieb mit Laserscanner erlaubt die gleichzeitige Überwachung von zwei entgegengesetzten Fahrtrichtungen aus einer Position. Ausserdem können mit zwei eingesetzten Digitalkameras vom zu- und abfliessenden Verkehr, sowohl Front- wie auch Heckbilder ausgelöst werden.
  12. 12. Einsatzkonzept für Region ‚Zürich Süd-West‘ 06.10.2005 Aufzeichnung Verkehrsdaten Einsatzplan semi-stationäre AVK-Anlage Übersichtsplan Standorte Region Zürich Süd-West
  13. 13. Übersicht Betriebskonzepte 06.10.2005 <ul><li>Der optimale Wechselturnus wird für beide Betriebskonzepte noch ermittelt. </li></ul><ul><li>Es wird ein möglichst tiefes Geschwindigkeitsniveau an allen Problemstellen angestrebt: </li></ul><ul><li>Anzahl Geschwindigkeitsüberschreitungen < 2% </li></ul><ul><li>V85-Wert = zulässige Höchstgeschwindigkeit </li></ul>Überwachung eines Strassenzuges : Messgerät wird in einem definierten Wechselturnus an definierten Standorten eines Strassenzuges eingesetzt Überwachung variabler Problemstandorte : Messgerät wird in einem definierten Wechselturnus an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet eingesetzt
  14. 14. Original-Fallbildaufnahmen 06.10.2005
  15. 15. Falldokumentation mit Bildauswertesystem POLISCAN 06.10.2005
  16. 16. Bilder Standortwechsel 06.10.2005 Batteriewechsel Transport
  17. 17. Zusammenfassung <ul><ul><ul><li>Nutzen für die Polizei </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Geschwindigkeitskontrolle mit einer semi-Anlage an mehreren Standorten </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Höhere Flexibilität </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Verbesserte Reaktion auf Bürgeranliegen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Reduktion der konventionellen, fest eingerichteten Geschwindigkeitskontrollanlagen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Räumliche Ausdehnung der Wirkung auf das Geschwindigkeitsverhalten </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Übertretungsquote nur unwesentlich höher als bei fest installierten AVK-Anlagen </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Erheblich geringere Initial- und wiederkehrende Kosten </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Reduktion von mobilen Verkehrskontrollen durch die Verkehrspolizei </li></ul></ul></ul><ul><ul><ul><li>Optimierte Ressourcennutzung (Personal und Infrastrukturen) </li></ul></ul></ul>06.10.2005
  18. 18. Ausblick 06.10.2005 Vergangenheit fest eingerichtet / eine Funktion bzw. Aufgabe Gegenwart / Zukunft mobil und multifunktional Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

×