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Spurensuche #WilhelmSohn #bcbn17

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Barcamp Bonn-Session - siehe auch: https://ichsagmal.com/2017/03/11/euthanasie-im-rheinland-wilhelmsohn-sayn-bendorf-bcbn17/

Veröffentlicht in: Soziale Medien
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Spurensuche #WilhelmSohn #bcbn17

  1. 1. Leben und Sterben im Rheinland Auf den Spuren von Wilhelm Sohn
  2. 2. Im August 1936 erwarben die Brüder Franz und Wilhelm Sohn den Herkuleshof in Kärnten (Kolbnitz) Sofort nach dem „Anschluss“ am 13. März 1938 wurde von der Kärntnerin Maria Paulitsch ein Arisierungsverfahren in Gang gesetzt und bereits fünf Wochen nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Österreich wurden Maria Paulitsch und Ingeborg Maria Gradmtzer (Tochter von M. Paulitsch aus erster Ehe) als Besitzer ins Grundbuch eingetragen.
  3. 3. KZ Dachau Chronischer Hunger, Kälte, Krankheiten und völlige Erschöpfung waren für die jüdischen Häftlinge besonders kennzeichnend. Die meisten verfielen physisch und psychisch binnen kürzester Zeit und starben unter besonders elenden Umständen.
  4. 4. Rückenmarksschwindsucht macht sich zuerst durch einen Ausfall der im Hinterstrang des Rückenmarks liegenden Empfindungsbahnen bemerkbar, die langsam zerstört werden. Dadurch bekommt der Betroffene einen unsicheren Gang, eckige, schlenkernde Beinbewegungen, weil er kein Gefühl mehr für die harmonische Arbeit seiner Beinmuskulatur hat.. Beim weiteren Fortschreiten der Krankheit, die unbehandelt langsam immer höher gelegene Rückenmarksabschnitte ergreifen kann, kommt es zu Störungen der Harnblasenentleerung, zu den erwähnten blitzartigen Schmerzen in der Magengegend und schließlich, wenn auch motorische Bahnen in den Vordersträngen des Rückenmarks befallen werden, zu Lähmungserscheinungen. Damit ist dann der Anfang eines schweren, fortschreitenden Siechtums erreicht.

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