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Crossmedia-Strategien
für privates Radio
HMKW – WS 2015/16 Gesa Maren Schmidt Crossmedia Mgmt. – Prof. Dr. S. Reichmann
Bevölkerung in Deutschland nach Häufigkeit des Radiokonsums
in den Jahren 2012 - 2015 (Personen in Mio.)
Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/170993/umfrage/haeufigkeit-von-radiohoeren/
Dauerbrenner Radio – ältestes AV-Medium, größte Reichweite
Quelle: http://www.radiozentrale.de/studien-und-daten/themen-module/was-radio-besonders-gut-kann/
78 % Brutto-
reichweite
aktuelle
Umfrage von
2014
Unter Cross-Media versteht man die Vernetzung verschiedener
Medientypen (Fernsehen, Radio, Print, Internet). Durch diese
Vernetzung werden Informationen bzw. Nachrichten über
verschiedene Medienkanäle verbreitet, nachdem sie für den
einzelnen Medientypus aufbereitet worden sind.
http://wiki.infowiss.net/Cross-Media
Cross-Media umfasst alle Vermarktungskonzepte
eines Unternehmens, die sich auf mindestens zwei
Medienformen beziehen.
Björn Müller-Kalthoff (Hrsg.): Cross-Media als integrierte
Management-Aufgabe, S. 20. In: Cross-Media Management.
Verlag Springer: Heidelberg (2002)
Der Begriff „Crossmedia (dt.) / Cross Media (engl.)“
Versuch einer Definition…
Crossmedia bezeichnet die Kommunikation über mehrere
inhaltlich, redaktionell, formal und zeitlich integrierte (sprich:
verknüpfte) Kanäle, die den Nutzer über die verschiedenen
Medien führt und auf einen Rückkanal verweist, um dadurch
direkt in Interaktion mit dem Konsumenten bzw. User zu treten.
Der Begriff „Crossmedia / Cross Media“
Quelle: http://www.cobocards.com/pool/en/cardset/9269675/online-karteikarten-konvergenz-und-so/
Die theoretischen Grundlagen
von Crossmedia-Strategien
Was ist eine „Crossmedia-Strategie“
 Was?
Mehrere Marketing-Werkzeuge zu einem einheitlichen Marketinginstrument
zusammenführen.
 Warum?
Konsumenten, die zwischen Online- & Offline-Medien hin und her springen,
können besser erreicht werden.
 Wie?
Durch inhaltliche, kreative, formale & zeitliche Verbindung (sog. Integration)
unterschiedlichster Medien wie:
 Klassische Medien (TV, Radio, Print, Außenwerbung)
 Digitale Medien (Online, Mobile)
 Live-Kommunikation (Events)
 Soziale Medien  bieten die größten Möglichkeiten für Interaktivität
Bedeutung von „Crossmedia-Strategien“ für privates Radio
Nutzen einer passenden Crossmedia-Strategie:
 Potenzial aller verschiedenen Medienkanäle
optimal & individuell nutzbar machen
 neue Zielgruppen erreichen
 neue Kunden gewinnen
 bestehenden Kundenstamm binden
 höheren Umsatz generieren
 Markenbildung stärken & Image verbessern
 Werbeerinnerung erhöhen
Privates Radio arbeitet
gewinnorientiert & ist
nicht gebührenfinanziert !
Diversifikation = Ausgangspunkt von Crossmedia-Strategien
Definition „Strategie“ (betriebswirtschaftlich)
Strategie ist der Oberbegriff für langfristig orientierte
Entscheidungen über die Geschäftsfelder eines Unternehmens und
die Art und Weise, wie der Wettbewerb in diesen Geschäftsfeldern
bestritten werden soll.
Definition „Crossmedia-Strategien“
Sind Diversifikations-Entscheidungen von Medienunternehmen, die
als Zielbranchen andere Medienmärkte fokussieren – also cross-
mediär sind.
Früher: klassische Medienmärkte – TV, Radio, Print, Event, OOH
Heute auch: neue Medienmärkte – Internet, Mobile, Social Media
Quelle: Sjurts, Insa: Cross-Media Strategien in der dt. Medienbranche, S. 4-5. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
Klassifikation von Crossmedia-Strategien
Was ist also eine Crossmedia-Strategie?
= eine Form der Diversifikation
Inhaltliche Konkretisierung & Klassifikation der Diversifikation
anhand von 2 Kriterien:
1. Kriterium
Verwandtschaftsgrad von
• Ressourcen
• Technologie
• Risiko
der Ausgangs- & Zielbranche
a. related / verwandt
(= innerhalb eigener WS Kette*)
b. unrelated / nicht-verwandt
(= außerhalb eigener WS-Kette*)
2. Kriterium
Verhältnis von
Ausgangs- & Zielbranche bzgl.
ihrer Position in der WSK
Fokus auf
a. gleiche WS-Stufe
= horizontal
b. vor- / nachgelagerte WS-Stufe
= vertikal
(vorwärts oder rückwärts)
*WSK = Wertschöpfungskette
Quelle: Sjurts, Insa: Cross-Media Strategien in der dt. Medienbranche, S. 5. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
Varianten von Crossmedia-Strategien (nach Sjurts, 2005)
(Systematik der Diversifikationsentscheidungen von Medienunternehmen)
Verwandtschaftsgrad
von Ausgangs- & Zielbranche
Related = innerhalb eigener WSK Un-related = außerhalb eigener WSK
Gleiche
Medien-
Teilbranche
Verwandte
Medien-
Teilbranche
Un-verwandte
Medien-
Teilbranche
Neue
Medien-
Teilbranche
Andere
(nicht Medien-)
Branche
Intra-mediäre
Diversifikation
Inter-mediäre
Diversifikation
Verwandt
Inter-mediäre
Diversifikation
Un-verwandt
Inter-mediäre
Diversifikation
Konvergenz-
getrieben
Extra-mediäre
Diversifikation
Crossmedia-Strategien
Quelle: Sjurts, Insa: Cross-Media Strategien in der dt. Medienbranche, S. 6. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
Related Un-related
Gleiche
Medien-
Teilbranche
Verwandte
Medien-
Teilbranche
Un-verwandte
Medien-
Teilbranche
Neue
Medien-
Teilbranche
Andere
(nicht Medien-)
Branche
Intra-mediäre
Diversifikation
Inter-mediäre
Diversifikation
Verwandt
Inter-mediäre
Diversifikation
Un-verwandt
Inter-mediäre
Diversifikation
Konvergenz-
getrieben
Extra-mediäre
Diversifikation
Crossmedia-Strategien
Quelle: Sjurts, Insa: Cross-Media Strategien in der dt. Medienbranche, S. 6. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
Aktivität in
vor- oder
nachgelagerter
Branche eigener
Branchen-WSK:
Radio / Webradio
Aktivität in
technologisch
verwandter
Teilbranche:
Radio / TV
Zeitung / Zeitschr.
Aktivität in
technologisch
un-verwandter
Teilbranche:
Radio / Print
Radio / Event
Aktivität erst
mögl. durch
technologische
Konvergenz:
Radio / Mobile
Radio / Internet
Aktivität außerhalb
des Medien- &
Konvergenz-
Bereichs:
Radio / Gastro-
nomie
Varianten von Crossmedia-Strategien (nach Sjurts, 2005)
(Systematik der Diversifikationsentscheidungen von Medienunternehmen)
Diversifikations-Muster bei Crossmedia-Strategien
Drei wesentliche Handlungsmuster
1. Explosionsartige Vermehrung von Crossmedia-Strategien
Anfangs: Verlagshäuser zwecks Marktregulierung
Heute: konvergenzgetriebene Diversifikation (online / mobile)
Problem: Substitutionskonkurrenz
2. Verwandtschaftsgrad von Ausgangs- & Zielbranche nimmt kontinuierlich ab
Anfangs: intra-mediäre UND verwandte inter-mediäre Diversifikation
Heute: unverwandte konvergenzgetriebene inter-mediäre Diversifikation
Problem: fremde Ressourcen, Technologie, Risiko & Unternehmens-Kultur
3. Deutliche Parallelen in den Diversifikations-Strategien
a. Bei Entwicklung des privaten Rundfunks
b. Bei Entwicklung Online / Mobile
Anfangs: Eintritt in Konkurrenzmärkte (= horizontale inter-mediäre Diversifikation)
Heute: Eintritt in vorgelagerte WS-Stufen (= vertikale rückwärtige inter-mediäre Div.)
Ausnahme: Mobil-Bereich  Schwerpunkt Content-Lieferung
Quelle: Sjurts, Insa: Cross-Media Strategien in der dt. Medienbranche, S.9-10. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
Quelle: Wirtz, Bernd W. (2016). Medien- und Internetmanagement, 9. Auflage, S. 900. Wiesbaden: Springer.
Koordination
Ausgestaltung
Organisation
Isolierte Crossmedia-
Strategie
Kombinierte
Crossmedia-Strategie
Integrierte
Crossmedia-Strategie
• Hohe Eigenverantwortlichkeit
• Geringe Koordination
• Geringe Zentralisierung
• Crossmedia-Kanäle
werden nicht
miteinander koordiniert
/ kanal-immanente
Steuerung
• Autarke Kanalstruktur
• Konkurrenz /
Wettbewerb zwischen
den Kanälen
• Crossmedia-Kanäle
werden partiell
miteinander koordiniert
/ kanal-immanente
Steuerung
• Lose gekoppelte
Kanalstruktur
• Koopetition zwischen
den Kanälen
• Crossmedia-Kanäle
werden vollständig
miteinander koordiniert
/ kanal-übergreifende
Steuerung
• Interdependente
Kanalstruktur
• Keine Konkurrenz /
Kooperation zwischen
den Kanälen
Aspekte
Ansatz
• „Lead Channel“-Struktur
• Kanal-spezifisches
Management
• Oftmals „Lead Channel“-
Struktur
• Kanal-übergreifendes
Management
• „Multi Channel“-
Struktur
• Zentralisiertes
Management
• Hohe Interdependenz
• Hohe Koordination
• Hohe Zentralisierung
Was kann Radio? Was sollte es heute sonst noch können?
Quelle: http://www.radiozentrale.de/studien-und-daten/themen-module/was-radio-besonders-gut-kann/
Lohnt sich Crossmedia? Nutzung von Informationsmedien...
Quelle: LINK Institut für Markt- und Sozialforschung, Statista 2015
Junge Zielgruppe
dort einfangen,
wo sie ist: Online &
in Social Media.
Was also muss Radio heute sonst noch können ?!
Frisch, frech,
direkt, emotional
flexibel, schnell,
variantenreich Partizipativ
& hochgradig
interaktiv
– in EchtzeitEffizienter
Helfer im Alltag
vor Ort &
unterwegs
24/7-Direct-
Channel zur
Community
Global
aktuell &
mit lokalem
Mehrwert
Hörbar,
sichtbar
(Text/Video),
live erlebbar
Persönliches
Multifunktions-
Tool, Info- &
Entertainer
Verfügbar:
immer & überall,
für alle Devices
& vernetzt
Multimedialer
& crossmedialer
Storyteller
on Air, off Air
online, mobil,
sozial-vernetzt,
hybrid
Crossmedia als integrierte Management-Aufgabe
Definition „Crossmedia-Management“
Crossmedia Management ist die integrierte Planung,
Implementierung und Steuerung medienübergreifender
Vermarktungskonzepte mit dem Ziel, vorhandene Marken, Inhalte
und Kundenbeziehungen wertsteigernd crossmedial zu nutzen.
Crossmedia-
Management
Cross-Corporate-
Marketing
Crossmedia-
Marketing
Crossmedia-
Technologie
Crossmedia-
Publishing
Crossmedia-
Measuremen
t
Crossmedia-
Strategie
Quelle: Müller-Kalthoff, Björn: Cross-Media als integrierte Mgmt.-Aufgabe, S. 26. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.) Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
Crossmedia als integrierte Management-Aufgabe
(in Anlehnung an Müller-Kalthoff – erweitert um verwandte Bereiche)
Crossmedia-
Management
Cross-Corporate-
Marketing
Crossmedia-
Marketing
Crossmedia-
Technologie
Crossmedia-
Publishing
Crossmedia-
Measuremen
t
Crossmedia-
Strategie
Quelle: Müller-Kalthoff, Björn: Cross-Media als integrierte Mgmt.-Aufgabe, S. 26. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.) Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
Crossmedia-
Branding
Content-
Management
Crossmedia-
Journalism
Content-
Syndication
Cross Media Branding – Imagebildung über alle Plattformen
Cross-Platform
Digital Branding
Branding hat im
digitalen Zeitalter eine
neue Dimension
angenommen.
Crossmediales
Branding quer über
alle Plattformen
maximiert auch den
Erfolg von Radio.
https://clarity.fm/joelglennwright/expertise/need-some-a-brand-aid-i-ll-give-you-advice-on-cross-platform-digital-branding
Wie etabliert ist Crossmedia im Rundfunk ?
Neue Recherche-Kanäle:
Soziale Netzwerke gehören zum Standard-Repertoire
Neue Wege für die Veröffentlichung:
Soziale Netzwerke überholen die klassische Website
Genutzte Kanäle für Veröffentlichungen
(n = 49) Mehrfachnennungen möglich
Crossmedia im Rundfunk – Recherche & Veröffentlichung
Nutzung crossmedialer Möglichkeiten bei der tägl. Arbeit
Crossmedia-Koordination bei der tägl. Arbeit
Crossmedia im Rundfunk – Crossmedia bei der tägl. Arbeit
Interaktivität durch Crossmedia (1)
Interaktivität durch Crossmedia (2)
Einschätzung zum Nutzen crossmedialer Möglichkeiten
Schlussfolgerung aus der Münchner Crossmedia-Studie
Fazit # 1
Die lokalen Rundfunk-Medien Radio und TV passen sich
den veränderten Anforderungen an, welche die Nutzer
stellen. Sie tuen dies insbesondere im Hinblick auf Social
Media, Mobilität und neue Möglichkeiten der
Visualisierung (Bewegtbilder auch im Radio).
Fazit # 2
Eine systematische Evaluation der Crossmedia-Aktivitäten,
bei der die neuen Formen öffentlicher Kommunikation
bewertet werden steht allerdings vielfach noch aus.
Mit Hilfe einer solchen Evaluation könnte die jeweilige
Unternehmensstrategie neu ausgerichtet werden.
Die technologischen Grundlagen –
„Enabler“ für effizientes
Cross Media Publishing & Marketing
bei privatem Radio
MEDIA
Quelle: http://www.goldmedia.com/uploads/media/Goldmedia_Trendmonitor_2015_druck.jpg
http://www.goldmedia.com/uploads/media/Goldmedia_Trendmonitor_2015_druck.jpg
MEDIA
Quelle: http://www.goldmedia.com/aktuelles/trendmonitor-2016/
Mobiler Zeitgeist: Alles wächst zusammen…
Trend: Medienkonvergenz – ohne Internet keine Konvergenz
Allgemein beschreibt der Begriff Medienkonvergenz ein Zusammenwachsen und
Verschmelzen bisher traditionell getrennter Kommunikationsbereiche.
Medienkonvergenz kann sein..
Technisch:
Verschiedene Geräte werden eins.
(Fernseher und Computer)
Inhaltlich:
Verschiedene Medien wachsen zu
einem zusammen.
(TV- und Radio-Redaktion)
Wirtschaftlich:
Zusammenschluss von Abteilungen / Branchen
(Social Media und CRM)
Nutzungsbezogen:
Nutzung eines Gerätes für viele Anwendungen /
verändertes Nutzungs-verhalten (Second Screen)
Trend: Radio über das Internet – natürlich mobil
Quelle: http://www.radioszene.de/81153/infografik-die-mobile-zukunft-von-radio.html
Mobiles Breitband – neue Chancen für das Radio
Quelle: http://www.radioszene.de/81153/infografik-die-mobile-zukunft-von-radio.html
Mobiles Breitband – neue Chancen für das Radio
Quelle: http://www.radioszene.de/81153/infografik-die-mobile-zukunft-von-radio.html
Mobiles Breitband – neue Chancen für das Radio
Quelle: http://www.radioszene.de/81153/infografik-die-mobile-zukunft-von-radio.html
Trend: Audio-on-Demand – auch als „User Generated Streams“
Quelle: https://www.blm.de/files/pdf1/BLM_BVDW_Vorabergebnisse_Webradiomonitor_2015.pdf
Lineares Radio (on Air/online) wird zunehmend
ersetzt durch Audio-on-Demand
1. User Generated Streams
2. Klass. Streaming-Plattformen (kuratiert)
 Substitutions-Konkurrenz !!
Live-Streams im Webradio
Trend: Mobile Audio-Apps
Grund: Datenflatrates & mobiles Breitband
Für 1/3 Online-Audio-Anbieter ist mobiles Radio
bereits heute wichtiger als über PC/Laptop.
Aber: Mobiles Datenvolumen ist für 81 %
das entscheidende Nadelöhr.
Daher: Datenflatrates, LTE und
WLAN/WIFI als Top-Treiber der
Entwicklung.
Quelle: https://www.blm.de/files/pdf1/BLM_BVDW_Vorabergebnisse_Webradiomonitor_2015.pdf
Prognose 2017: Umkehr des Nutzungsverhältnisses
Verdreifachung der mobilen Radio-
Abrufzahlen zwischen 2015 und 2017
Smartphones als wichtigste Endgeräte
Umkehr des
Nutzungsverhältnisses
von PC und mobil bis 2017
Quelle: https://www.blm.de/files/pdf1/BLM_BVDW_Vorabergebnisse_Webradiomonitor_2015.pdf
Trend: Plattformkonvergenz - alles auf dem Smartphone…
Radio = Begleitmedium #1 – insbesondere im Auto
Quelle: http://www.radiozentrale.de/studien-und-daten/themen-module/was-radio-besonders-gut-kann/
Car-Infotainment-Center: Welche Technik setzt sich durch?
Große Vielfalt:
fast 10.000 Angebote
mit zielgruppen-genauen
Audio-Inhalten
in Deutschland
Radio ist und
bleibt DAS
Begleitmedium
(unkompliziert)
Second Screen
& Visual Radio:
Zusatzinfos zum
Programm
WLAN
Die gesellschaftlichen Grundlagen
von Crossmedia-Strategien
für privates Radio
Rundfunk ist Ländersache – lokale Stärke aus Tradition
Quelle: http://www.lottaleben.de/wp-content/uploads/2014/05/ll-hero-1140x765-14.png
Radio verbindet Menschen.
Lokalradio verbindet Menschen lokal.
Lokale Verbindung schafft Nähe und Vertrauen.
Vertrauen schafft Gemeinschaft – auch virtuell.
Gemeinschaft ist Basis der Community.
Community
stärkt
Crossmedia
Crossmedia
stärkt
Community
Trend: Renaissance des Lokalen
 Rückbesinnung auf
lokale Angebote &
Besonderheiten
 Stärkung
lokaler / regionaler
Traditionen
 Renaissance des
Brauchtums & des
Individualismus
 Bewusstsein für
globale
Zusammenhänge
 Verschmelzung der
Kulturen & soziale
Integration
 Aufnahme globaler
Strömungen &
Trends
Glokalisierung =
Globalisierung + Lokalisierung
„Global denken – lokal handeln“
Trend: Spaß- & Erlebnisgesellschaft  Live. Laut. Lustig.
Quellen: http://www.derbund.ch/agenda/musik//Die-Reitschule-ruft-zum-Festival/story/22897894
http://www.blogrebellen.de/2014/09/01/ueber-challenges-und-die-eventisierung-des-lebens/
Eventisierung
Emotionalisierung
Gamification
Hedonismus
Zukunftsstudie „Vision 2017“:
Analysemodell & zukünftige Grundorientierungen
Zukünftige Grundorientierungen:
Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse & Wünsche
http://www.g-i-m.com/fileadmin/templates/pdf/20110513081522032011_wenger_mediaperspektiven.pdf
Living Substance
 zurück zum Wesentlichen
Bedürfnis nach Einfachheit ,
Vertrautheit & innerer Ruhe
Grund: Das „Zuviel“ an Optionen
& daraus resultierendem Stress.
Creating Lifeholder Value
 mehr Partizipation
Bedürfnis den Eigenanteil an der
Gestaltung des eigenen Lebens zu
vergrößern und …
Umfeld & Umwelt mitzugestalten.
Embedding Individuality
 weniger „Ich“ – mehr „Wir“
Bedürfnis nach sozialer
Einbettung & Unabhängigkeit in
der Gemeinschaft.
Grund: unbedingtes Streben nach
Individualität (anstrengend)
Engaging in a Sane Society
 Nachhaltigkeit & soziale
Verantwortung stets wichtiger
Menschen wissen:
Eigenes Wohlbefinden ist an das
der Umwelt & der globalen
Gemeinschaft gekoppelt.
Managing „Dutility“
 Zwang zu verstärktem
Effizienzdenken
Pflichten („duties“) & Nutzen
(„utilities“)...
… müssen immer stärker
individuell optimiert werden.
Embedding Individuality
 weniger „Ich“ – mehr „Wir“
Bedürfnis nach sozialer
Einbettung & Unabhängigkeit in
der Gemeinschaft.
Grund: unbedingtes Streben
nach Individualität (anstrengend)
Engaging in a Sane Society
 Nachhaltigkeit & soziale
Verantwortung stets wichtiger
Menschen wissen:
Eigenes Wohlbefinden ist an das
der Umwelt & der globalen
Gemeinschaft gekoppelt.
Managing „Dutility“
 Zwang zu verstärktem
Effizienzdenken
Pflichten („duties“) & Nutzen
(„utilities“)...
… müssen immer stärker
individuell optimiert werden.
Zukünftige Grundorientierungen:
Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse & Wünsche
http://www.g-i-m.com/fileadmin/templates/pdf/20110513081522032011_wenger_mediaperspektiven.pdf
Medien-Angebote müssen
heute zeit-& ortsunabhängig
& unmittelbar verfügbar sein:
 Radio-Chance: Sich die
Vielfalt der Schnittstellen zu
mobiler Nutzung & Internet
zunutze machen.
 Radio kann durch digitale
Angebote den Alltag noch
effektiver begleiten.
Radio kann…
 dem Bedürfnis nach
sozialer Verantwortung &
Nachhaltigkeit vielfältig
entsprechen.
 glaubhaft eigene
Aktionen im Kontext
sozialer Verantwortung ins
Leben rufen & öffentlich
redaktionell begleiten.
 Radio ist wie kaum ein
anderes Medium in der
Lage, Gemeinschaftsgefühl
zu schaffen.
 Regionale Verankerung
des Radios erzeugt
Verbundenheit.
 Radio bietet zahlreiche
Bezugspunkte für
Kommunikation.
Zukünftige Grundorientierungen:
Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse & Wünsche
http://www.g-i-m.com/fileadmin/templates/pdf/20110513081522032011_wenger_mediaperspektiven.pdf
Living Substance
 zurück zum Wesentlichen
Bedürfnis nach Einfachheit ,
Vertrautheit & innerer Ruhe
Grund: Das „Zuviel“ an Optionen
& dem daraus resultierenden
Stress.
Creating Lifeholder Value
 mehr Partizipation
Bedürfnis den Eigenanteil an der
Gestaltung des eigenen Lebens
zu vergrößern und …
Umfeld & Umwelt mitzugestalten.
 Die „Lean-back“-Nutzung
klassischer Medien erhält
neue Bedeutung.
 Starke & vertraute
Radiomarken bieten hier
Orientierung & (Alltags-)
Strukturierung.
 Sie geben Unterstützung
im Alltag ohne zu
bevormunden.
 Im Radio hat die
Partizipation der Hörer
eine lange Tradition.
 Diese Tradition kann ins
Internet auf vielfältige
Weise verlängert werden.
 Möglichkeit zur aktiven
Mitgestaltung, Teilnahme
& Mitbestimmung in
Echtzeit (interaktiv).
Die strategischen Grundlagen
von Crossmedia-Strategien
für privates Radio
Digitales & mobiles Radio  neue Anwendungsbereiche
Traditionelle Radio-Stärken
• wirkt direkt & unmittelbar
• schnell & top-aktuell
• frisch, spontan & überraschend
• LIVE-erlebbar – nicht nur virtuell
• emotionalisiert & verbindet
• gibt Struktur, Orientierung & Unterstützung im Alltag
• schafft Gemeinschaftsgefühl
• leicht nutzbar – ideales „Lean Back“-Medium
• nebenbei – im Auto, bei der Arbeit usw.
… eröffnen neue Chancen durch Digitalisierung:
• Erweiterung lokaler Angebote z.B. durch LBS
• Anpassung an individuelle & lokale Bedürfnisse
• Zeit- & ortsunabhängige Verfügbarkeit
 neue Bereiche & Inhalte
• Connection: die „Community“ in der Hosentasche
 neue Nutzer & virale Effekte
mobile Apps +
mobiles Breitband
=
MOBILITÄT
Vernetzung +
Interaktivität
=
PARTIZIPATION
SPEKTRUM (+)
VERFÜGBARKEIT (+)
Ableitung einer strategischen Grundrichtung für Privatradio
http://www.g-i-m.com/fileadmin/templates/pdf/20110513081522032011_wenger_mediaperspektiven.pdf
FAZIT
Klassische Medien - wie Radio – müssen die richtige Balance
zwischen Push- und Pull- Angeboten finden.
Radio = Pull-Medium
Internet = Push-Medium
Radio hat das Potenzial, traditionelle Stärken
mit digitalen Angeboten zu verbinden.
TIPP
Alte Radio-Stärken nutzen,
um neue Chancen zu realisieren.
 SO-Strategies
Opportunities (+)
Alte Radio-Stärken eröffnen neue Chancen
Live-Entertainment  Emotionen wecken
Trends „Glokalisierung“ & CSR
Share Economy  neue Inhalte durch UGC
Webradio  größere Reichweite & mehr Kanäle
Mobilität & LBS  Audio-Dienstleister werden
Strengths (+)
Gewachsene Netzwerke & Partnerschaften
 exklusive lokale Angebote & Infos
Bekannte Marken  treue Hörer/Community
Keine inhaltl. Beschränkung wie öff.-rechtl. RF
Frei bzgl. Wahl neuer Kooperationen
Flexibel & unabhängig  Kreativitätspotential
Threats (-)
1:1 Übertragung analoger/linearer Formate auf
„online/mobile“ nicht geeignet o. sinnvoll
 Digital-Change-Mgmt. erforderlich
Abwanderung junger Zielgruppen ins Internet
Substitutions-Konkurrenz (Streaming-Dienste)
Auto-WLAN „tötet“ Radio (fremde Konkurrenz)
Weaknesses (-)
Klein, oft wenig Geld  hoher Erfolgsdruck
Folge: Risikoscheue & keine Experimente
Abhängigkeit vom Ergebnis der ma Radio
Abhängigkeit von Lieferanten & Partnern
Kein Budget für mehr Personal (Content, SM)
Folge: Interaktivität zu teuer
externintern
Allgemeine SWOT-Analyse für privates Radio
positiv / helpful negativ / harmful
Konvergenz – Chancen & Risiken für privates Radio – Crossmedia
Chancen
Interaktivität & Partizipation
Personalisierung & Individualisierung
Multi-Channel Verfügbarkeit & Vernetzung
Social Media & Teilbarkeit der Inhalte
Mobilität & Mobile Apps
UGC / Self-Publishing / Share Economy
Potentieller Nutzen
Personal Radio / Audio-on-Demand
Visual Storytelling / Visual Radio
Cross Media Marketing & Publishing
Neue Märkte, Angebote & Services
Online- & Offline-Reichweiten kombinieren
Junge Zielgruppe erreichen / Community
Gemeinschaftsgefühl / Verbundenheit
Live Entertainment / hybride Events
Involvement erhöhen / Image stärken
Emotionen teilen & online verlängern
Kundengewinnung & -bindung
Risiken
Substitutionskonkurrenz im Web
Raubkopien / illegale Downloads
Online-Firmen im „First-Mover“-Vorteil
Schneller technologischer Fortschritt
Unübersichtlicher Markt / neue Player
Mangelnde Innovationskraft / Kreativität
Kein 1:1-Übertrag linearer Formate ins Web
Knappheit von Qualitätscontent
Übersättigung der Medienmärkte
Potentielle Schäden
Substitution (Streaming-Dienste)
Kundenverlust (junge Zielgruppe)
Umsatz- / Gewinneinbußen
Hohe Personalkosten (insb. Social Media)
Anschluss verlieren / keine Kreativität
Sinkende Werbepreise / Spiraleffekt (-)
Abwanderung der Mitarbeiter
Verlust der Werbekunden & Partner ins Netz
ST-Strategies
 Stärken nutzen, um Risiken zu
minimieren/vermeiden.
 Alte Radio-USPs („Lean back“, starke Marke…)
 Lokale Interessen & Bedürfnisse ansprechen
 Radio Stars persönl. Identifikation vs. Spotify
 Persönlich, lokal, direkt, live, nah dran, schnell
SO-Strategies
 Stärken nutzen, um Vorteile aus
Chancen zu ziehen.
 Mobilität, Interaktivität & Partizipation steigern
 Innovative, echt-konvergente Online-Konzepte
 Netzwerk ausbauen & NEUE Kooperationen
 Live-Events  Emotionen & Community bilden
WT-Strategies
 Schwächen reduzieren, um
vermeidbare Risiken auszuschalten.
 Cross-Media-Branding & -Content-Marketing
 Benchmarking & Mut zur Kreativität
 „analoges“ Denken durch „mobiles“ ersetzen
 Partizipativ arbeiten  Themen statt Sparten
WO-Strategies
 Chancen nutzen, um Schwächen zu
kompensieren.
 Audio-on-Demand & Online-Spartenkanäle
 Individualisierung & Personalisierung erhöhen
 Moderner Audio-Dienstleister werden
 Location Based Services  lokale Relevanz
ThreatsOpportunities
Ableitung von Crossmedia-Basisstrategien für privates Radio
Strengths Weaknesses
Die konzeptionellen Grundlagen
einer crossmedialen Neuorientierung
des privaten Radios
Crossmedia 
• inhaltliche
• zeitliche
• formale
Integration der
Kommunikation
Digital-Change-Management – Radio wird digital
Quelle: http://4-advice.net/4ad/portfolio/digital-transformation-2/
Innovative
Online-
Konzepte
Umdenken
auf allen
Ebenen
Digital-Change-Management – Radio wird crossmedial
Quelle: http://www.hilker-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/kampagne_72dpi.jpg
Content
Marketing
Cross Media
Publishing
Cross Media
Marketing
Viral Effects
& Marketing
RADIO
Digital-Change-Management – Umdenken auf allen Ebenen
Prio # 1: Technologischen Fortschritt im Kopf mitgehen
 Technisch „fit“ und „up-to-date“ sein
 Umdenken auf allen Ebenen - bis in die Führungsetagen
 Wandlung nach innen (Steuerung, Prozesse, Organisation) und…
… nach außen (verändertes Nutzungsverhalten, neue Kundeninteressen)
Prio # 2: Virale/teilenswerte Inhalte – natürlich alles „on-Demand“
 Content-Marketing & crossmediales Storytelling
 Angebot um User Generated Content erweitern
 Ständig frischen Content einspeisen – idealerweise: lokal-relevant
 Individualisierung & Personalisierung von Content & Werbung
 Werbung „neu“ denken (Crossmedia !!)
= Radio-Reichweiten mit Social-Media-Kampagnen kombinieren
 Virale Effekte nutzen
Digital-Change-Management – Umdenken auf allen Ebenen
Prio # 3: Vernetzung & Verfügbarkeit – Mehrkanal, Social Media, mobile Apps
 Innovative Online-Konzepte entwickeln
 eigens für „mobile/online- Nutzung“
 KEINE reine 1:1 Übertragung analoger Formate ins Web
 Konvergent & crossmedial denken (z.B. SoLoMo statt Bürgerfunk)
 neuartige Angebote & Services
 Kooperationen mit neuen Branchen
 Packaging modernisieren
 DAB+ und Car-Infotainment im Auge behalten
 Visuelle Inhalte / Angebote auch „auditiv“ nutzbar machen  Sprachsteuerung !!
Prio # 4: Der selbstbewusste Hörer – Interaktivität & Partizipation
 Rückkanäle schaffen (für Echtzeit-Kommunikation)
 Mobile LBS – aber auch: „klassische“ lokale Infos, Tipps & News
 Fremde „Posts“ in Social Media verfolgen ( eigenes Image im Netz ?!)
 Live-Events & Hybride Events  Emotionen in Social Media „verlängern“
Cross Media Marketing… ist immer auch Content Marketing
Definition „Content-Marketing“
Eine Kommunikationsstrategie, um mittels
nutzwertigen aber nicht werblichen Informationen
die Bekanntheit bei der gewünschten Zielgruppe zu
steigern, das eigene Image zu verbessern oder
neue Kunden zu gewinnen.
 Eine Marketing-Technik, die mit informierenden,
beratenden und unterhaltenden Inhalten die
Zielgruppe ansprechen soll.
 Bietet nützliche Informationen, weiterbringendes
Wissen oder emotionalisierende Unterhaltung.
Quelle: http://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/content-marketing
Mehrfachverwertung von Content = crossmediale Chance
Was sind Synergie-Effekte ?!
2 + 2 = 5
Antwort:
Wenn bei der Zusammenfassung
mehrerer Leistungen ein höheres
Endergebnis resultiert.
 Auf Kostenseite  Einsparpotentiale
 Zusammenwirken separater Faktoren  Umsatzpotentiale
 Mehrfachverwendung  extern & intern
 Steigerung der Kontakthäufigkeit  Cross Media Branding
 Digitaler Content 
 Geringe Kosten für Wiederverwendung, Verbreitung & Vervielfältigung
 keine „Abnutzung“
Zeitungsverlage
als 75 % Teilhaber
privater Radiosender
Quelle: Englert, Marcus: Cross-Media Branding, S. 203. In: Müller-Kalthoff, Björn. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
Storytelling – das mediale Erzählen von Geschichten
Menschen brauchen Geschichten.
Menschen lernen durch Geschichten.
Menschen geben Wissen in Form von Geschichten weiter.
Storytelling
Das Erzählen einer Geschichte zu einem bestimmten Zweck.
Um zu unterhalten.
Um zu belehren.
Um zu verkaufen oder Kunden zu binden.
Storytelling – die Zukunft des Content-Marketing
Digital- / Liquid- / Visual-Storytelling
 Der User taucht in eine fiktive Geschichte ein.
 Im Idealfall kann er sich mit der Hauptfigur
identifizieren.
 Lässt den Hörer/User vergessen, dass er
überhaupt umworben wird.
Zweck
Entertainment. Entertainment. Entertainment
Ziele
 Emotionen wecken.
 Involvement stärken
 Starke Erinnerungen erzeugen
 Positive Erinnerungen wachrufen
 Nachhaltige Bindung an die Marke
Interaktivität
Das Involvement des Nutzers
wächst, wenn er aktiv
mitentscheiden darf !!
Integrierte Kommunikation
Das Geschichtenerzählen
funktioniert nur, wenn mehrere
mediale Kanäle miteinander
verknüpft werden.
Quelle: http://www.online-marketing-jobs.de/content-marketing-digital-storytelling-ist-die-zukunft.html
Storytelling: multimedial – crossmedial – transmedial
Crossmediales Storytelling
Das Erzählen einer vollständigen
Geschichte mit / in verschiedenen Medien.
Derselbe Content wird für jedes
verwendete Medium optimal aufbereitet.
Typisch:
Hybride Events (live & Social Media)
 Überschreiten analoger & digitaler Welt
Transmediales Storytelling
Das Erzählen einer Geschichte konsequent
über mehrere Medien hinweg.
Die einzelnen Story-Inhalte sind über die
verschiedenen Verteilungskanäle gestreut
und ergänzen sich.
Transmediales Erzählen ist nur dann
erfolgreich, wenn die Summe der einzelnen
Channel mehr ergibt als die einzelnen Teile.
Typisch:
Social Media Storytelling
 nur digital: online & Social Media
Multimediales Storytelling
Eine Geschichte wird (nur) innerhalb eines
einzigen Ausspielkanals unter Anwendung
verschiedener Medienmodi erzählt.
Typisch:
Tonfilm (Audio & Bewegtbild)
Website  Schrift & Bewegtbild
Webradio  Ton & Zusatztext
http://steadynews.de/fuehrung/storytelling-abc-oder-
crossmedial-transmedial-digital
Crossmedial
On Air, off Air &
online – in ggs.
Ergänzung
Video, Audio
Print, Text,
Events, Live-
Kommunikation
Live-Stream &
Webradio, App,
Newsletter, RSS
SoLoMo
Zusatzcontent
in Social Media,
Blogs, App, etc.
Location Based
Services &
lokale Themen
& Angebote
Inhalte speziell
für mobile &
online Nutzung
Interaktiv
Echtzeit-
Kommunikation
& Rückkanal
Hörer aktiv
einbinden –
live, direkt,
multimedial
Mitgestaltung,
Partizipation,
z.B. Live-Blog
Storytelling
Frisch, relevant
& zielgruppen -
gerecht
Emotionen
wecken &
Bilder erzeugen
Geschichten
cross- &
transmedial
entwickeln
Crossmediales Storytelling – relevanter Content is King
Interaktivität & Partizipation – der Hörer als „User“
 in Echtzeit / live
 mit Relevanz
 User-generated
 konvergent
 mit Rückkanal
 individualisierbar
 personalisierbar
 teilbar
Hörer-
Partizipation
hat Tradition im
Radio !!
Community via
Social Media
 on Air
 off Air
 online
Interaktivität & Partizipation – „Radio-Community“ bilden
share
discuss
exchange
participate
create
network
informlike
subsribe
entertain
collaborate
surprise
contribute
play
Cross- &
Multimedia
Self-
Publishing
Mobilität Teilbarkeit
Radio schafft
Gemeinschafts-
gefühl 
in Social Media
& per Chat
„verlängern“
Live-Events
schaffen
gemeinsame
Erlebnisse &
Emotionen der
Community
Interaktivität & Partizipation – total crossmedial !!
Meta-
Informationen
Personal
News
Interaktive
Programme
UG-Audio-
Streams
User-Charts
& Playlists
radioplayer.de
Live-Voting
& Chats
Favoriten-
Listen
Live-Ticker
Social Media
Live-Posts
LBS-Audio-
Services
Live-Radio +
Stream-Kombi
Podcasts &
DJ-Sets
Spotify
Show & Charts
Visual Radio
& Webcam
App-
Einbindung
in Events
Online-
Magazin
Community
& Club
Live-Blog &
Video-Chat
Personalisierung & Individualisierung – Audio-on-Demand
User-Profile nutzen:
genaue Ansteuerung
weniger Streuverluste
Wichtig für
privates Radio:
höhere Werbeeinnahmen
Personalisierung & Individualisierung – Audio on Demand
Personal Radio =
on-Demand statt linear
aktiv statt passiv
Radio 2017
individualisiert
personalisiert
adressiert
vernetzt & mobil
Was ich will.
Wann ich will.
Wie ich will.
Hybrides Live-Entertainment: interaktiv & crossmedial
Greifbar sein.
Bezugspunkte vermitteln.
Gemeinsame Erlebnisse schaffen.
Emotionen wecken.
Gemeinschaftsgefühl kreieren.
Nicht nur virtuell – sondern hautnah & live.
Quelle: http://www.hughmalkin.com/blogwriter/2015/9/23/why-no-one-has-solved-event-discovery
Live, laut,
& direkt.
Virale Effekte nutzen: Emotionen teilen & online verlängern
Gesprächsstoff bieten.
Teilenswerten Content liefern.
Gefühle & Gespräche verlängern.
In Echtzeit.
Im echten Leben.
In Social Media.
Quelle: http://www.hughmalkin.com/blogwriter/2015/9/23/why-no-one-has-solved-event-discovery
Community
& Emotions
Lokale Stärke – lokale Emotionen – lokale Community
Quelle: http://worditout.com/word-cloud/make-a-new-one
Best Practice – Beispiele für
crossmediale Radiostrategien
Best Practice „Audio goes Video“ – Visual Radio-Shows
Quelle: http://swrmediathek.de/content/visual_radio_swr3.htm
Videos sind gegenüber Texten oder
Standbildern klar im Vorteil…
… wenn es um
emotionale Botschaften geht.
 Verbindet Radio, Social Media & Video
in völlig neuer Form:
 Livestream aus dem Studio (vier Kameras)
 Läuft Musik  News, aktuelle Bilder von
Instagram & Facebook plus Facts zum
Künstler
 Auch Nachrichtenstudio mit Livestream
Erste Radiosender in D mit regelmäßigen
interaktiven
Visual-Radio-Shows
„Bewegtbilder“ = Treiber des Medienwandels
Best Practice „Social Media“ – Crossmediale Format-Innovation
Quelle: http://www.radioszene.de/69984/crossmediale-crowdstory-die-hoerer-erzaehlen-lassen.html
Texte
Bilder & Videos
Töne & Geräusche
zum Thema:
… und alles per
Crossmediale
CrowdStory:
Die Hörer erzählen lassen…
Best Practice „Personalisierung“ – die App Radio.likemee
Wettbewerb
endet auf dem
Display…
 App
radio.likemee
Quelle: http://www.teltarif.de/internetradio-apps-streaming-radio/news/59694.html (Bild: Regiocast)
„Mein“
Radioprogramm
à la carte
„Alles in
einer App…“
Best Practice „Kooperation“ – Kombi mit Streaming-Dienst
Quelle: http://www.teltarif.de/internetradio-apps-streaming-radio/news/59694.html
SpotiNews
Spotify Show
Spotify Charts
Riesen-Netzwerk
& Community von
Spotify nutzen !!
Live. Live. Live-Einblendung.
Social Media Posts
Star-Tweets
News
Voting im Stream
Hörer-Charts
Best Practice „Promotion“ – Aktion mit Lufthansa & Airbus
Quelle: http://www.marke41.de/content/crossmedia-radio-kann-mehr-als-nur-radio-image-live-entertainment-und-abverkauf
Best Practice „Promotion“ – Bigster Bahn Battle mit Märklin
Quelle: http://www.marke41.de/content/crossmedia-radio-kann-mehr-als-nur-radio-image-live-entertainment-und-abverkauf
Best Practice „Storytelling“ – RPR1.Bürgermeisterschaft
Best Practice - weitere crossmediale Format-Beispiele
Best Practice „Storytelling“ – Events inszenieren & crossmedial redaktionell begleiten
Best Practice „Storytelling + Gewinnspiel/Challenge“ – Geschichte hinziehen/Hörerbindung
Best Practice „Live & emotional“ – Secret-Club-Gigs & Tickets nur im Gewinnspiel
Best Practice „Total lokal“ – Live-Sport, Live-Ticker in App & Stadiontickets, Regio-Content
Best Practice „Local Radio Stars“ – Meet your Hero & Star-Selfie-Contest on Instagram
Best Practice „Hybride Events“ – Be Part of the Story! (live erleben / online voten)
Best Practice „Social Events / Charity“ – „Teilen in jeder Hinsicht“, Aktion mit lokaler Relevanz
Best Practice „Community-Building“ – Multiple Connect-Features: Chats, Comments, Charts
Best Practice „Crowd Sourcing“ – Interaktive Mitmachaktionen, Themen/Content per „User“
generieren (on Air, off Air, online), partizipativer Journalismus
Die Erfolgspotentiale von
Crossmedia-Strategien für privates Radio
Eine marktorientierte Erklärung
Eine ressourcenbasierte Erklärung
Ausblick in die Zukunft
FAZIT
1. Marktbasierte Erklärung / Crossmedia Marketing & Publishing
= unverwandte, konvergenzgetriebene, horizontale Crossmedia-Strategie
 Begrenzung der Lieferantenmacht durch eigene Content-Produktion
(vorgelagerte WSS).
 Massenhafte Zugriffe auf crossmediale Online-Radioangebote
 Die sich bietenden Konvergenzen und Synergien fördern die Effizienz & den Mehrwert
der entsprechenden Werbebotschaften.
 Virale Effekte nutzen
 online/offline Reichweiten kombinieren, Kontakthäufigkeit steigern
 höhere Zielgruppenreichweite durch Geo-Daten-Nutzung
1. Marktbasierte Erklärung:
ohne Crossmedia & Social Media
 Keine Werbekunden
 Keine User
 Keine Umsätze
Höherer Marktwert der Radiomarke 
mehr Werbeeinnahmen durch
1.) Crossmedia Marketing & Publishing
2.) Kombination von Radio- & Online-
Reichweiten (ideal: Geo-Targeting)
1. Marktbasierte Erklärung / Crossmedia Marketing & Publishing
= unverwandte, konvergenzgetriebene, horizontale Crossmedia-Strategie
 An einigen Sonderwerbeformen kann man beispielhaft verdeutlichen, wo die Zukunft des
privaten Hörfunks liegt:
 Nämlich in maßgeschneiderten Aktionen, welche optimal auf die Bedürfnisse der
Geschäftspartner zugeschnitten sind…
 branchenübergreifende Marketing-Bündnisse
 … und die gleichzeitig durch eine crossmediale Vernetzung der unterschiedlichsten Kanäle
enorme Bekanntheit und Reichweite sowie substanzielle Beiträge für das
Unternehmensimage liefern.
 Image & Markenwert steigern
 Marketing-Netzwerke bilden
 hohe Marktrelevanz & Akzeptanz
1. Marktbasierte Erklärung:
ohne Crossmedia & Social Media
 Keine Werbekunden
 Keine User
 Keine Umsätze
Höherer Marktwert der Radiomarke 
mehr Werbeeinnahmen durch
1.) Crossmedia Marketing & Publishing
2.) Kombination von Radio- & Online-
Reichweiten (ideal: Geo-Targeting)
2. Ressourcenbasierte Erklärung / C.M. Content Production & Syndication
= rückwärts gerichtete, verwandte, vertikale Crossmedia-Strategie
 In der Medienbranche – insb. in den Bereichen Crossmedia und Content-Marketing –
stellt qualitativ hochwertiger, relevanter Content die zentrale Ressource dar.
 Content ist also der entscheidende Engpass der Zukunft
Eigenen Content wertsteigernd „managen“
1. selbst produzieren & lizensieren: Einnahmen durch Lizenz- & Rechtehandel
2. mehrfach verwerten (= Syndication): Kostenvorteile / Effizienzsteigerung
2. Ressourcenbasierte Erklärung:
ohne mehr- & teilenswerten Content
 Keine Werbekunden
 Keine User
 Keine Umsätze
Höhere Effizienz & Ressourcennutzung
 mehr Gewinn durch:
1.) Konzentration auf Kernkompetenzen
2.) Crossmedia Content & Journalismus
3.) Neue konvergente C.M.-Formate
2. Ressourcenbasierte Erklärung / C.M. Content Production & Syndication
= verwandte, rückwärts gerichtete, vertikale Crossmedia-Strategie
 Wenn dieser Content nicht nur knapp ist, sondern zudem schwer imitier- & substituierbar
(wie bei bekannten Marken oder kostenintensivem Informations-Content)
… dann lassen sich auf Content-Basis nachhaltige Wettbewerbsvorteile generieren.
 Die Diversifikation in (lokale) Content-Märkte bietet daher klare strategische Vorteile.
Voraussetzung: „wirklich“ crossmedialer Journalismus & echt-konvergente Formate
 Damit verbunden ist gleichzeitig die Verwandtschaft von Märkten und Produkten.
2. Ressourcenbasierte Erklärung:
ohne mehr- & teilenswerten Content
 Keine Werbekunden
 Keine User
 Keine Umsätze
Höhere Effizienz & Ressourcennutzung
 mehr Gewinn durch:
1.) Konzentration auf Kernkompetenzen
2.) Crossmedia Content & Journalismus
3.) Neue konvergente C.M.-Formate
Ausblick in die Zukunft – Senderzusammenschluss
Die Radiosender RPR1., bigFM und Radio Regenbogen haben ihre Websites auf
eine gemeinsame technische Basis gestellt. Die Sender behalten ihre Identität
sowie die spezifischen und regionalen Eigenheiten.
Das Redaktionssystem wurde vereinheitlicht, das Look & Feel überarbeitet und
den Bedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen der jeweiligen Sender
angepasst. Damit entstand die größte Plattform privater Radiosender in
Deutschland.
Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf Regionalität, Musikkompetenz und
Events, sodass jede einzelne Welle ihr Profil und ihre Identität durch lokale und
regionale Kompetenz im jeweiligen Sendegebiet schärfen und ausbauen kann.
Mit der Zusammenführung der Datenbanken bieten die Sender
Werbetreibenden ein schlagkräftigeres Online-Konzept mit hoher
Marktrelevanz- und Akzeptanz bei der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen im
Gebiet Nielsen 3a/b. Dank Geo-Targeting können hochwertige Kontakte ohne
Streuverluste generiert werden.
Quelle: http://www.marke41.de/content/crossmedia-radio-kann-mehr-als-nur-radio-image-live-entertainment-und-abverkauf
Ausblick in die Zukunft – Senderzusammenschluss
Lokaler und regionaler Content wird nicht zentral verwaltet oder „einfach
umkopiert“, sondern von den Redaktionen aktuell erstellt.
Neu ist, dass sich ein User von RPR1. mit einem Radio-Regenbogen-Fan
vernetzen kann, ohne ein neues Profil auf der jeweils anderen Website
anzulegen. Im Gegensatz zu anderen Radio-Websites wurden die interaktiven
Tools speziell auf die Anforderungen der Radiosender abgestimmt.
Dazu gehören Comment- und Chatmodule, Community-, Sender- und
Usercharts sowie optimierte Facebook-, Twitter- und YouTube-Connect-
Features. Diese intelligente Art der Vernetzung mit Social Networks hat das Ziel,
Reichweite zu generieren und diese nicht an Facebook abzugeben.
In der Tat wird der User gezielt von den großen Social Networks auf die Sites der
Sender gelotst. Jeder Sender verfügt über eine eigene iPhone-App, wobei das
Angebot zielgruppenorientiert maßgeschneidert wurde.
Quelle: http://www.marke41.de/content/crossmedia-radio-kann-mehr-als-nur-radio-image-live-entertainment-und-abverkauf
FAZIT – was droht, was wäre möglich?!
FAZIT – größte Herausforderungen der Digitalisierung
• Online Radio/Webradio & Digitalradio DAB+
• Überwindung der Regionalität: alle Sender werden ÜBERALL empfangbar
Konkurrenz durch „alte“ Sender, die per UKW bisher nur landesweit
ausgestrahlt wurden, werden digital auch bundesweit hörbar
Beispiel:
Private Senderzusammenschlüsse wie RPR1,
bigFM und Radio Regenbogen. Ihre Kombi-
Netzwerke sind hochattraktiv für Werbekunden.
 Gefahr für einstige „Platzhirsche“ (radio NRW)
 Abwandern von Rezipienten & Werbekunden
FAZIT – größte Herausforderungen der Digitalisierung
• Nutzungskonvergenz & Mobilität
• Erweiterte Audio-Dienstleistungen & integriertes Entertainment
Konkurrenz durch Radio-Apps mit umfassender Anpassung an
individuelle Nutzungspräferenzen & lokale Bedürfnisse (z.B. aupeo.de)
Beispiel:
Personal Radio-Apps wie „radio.likemee“
 Mobile Mehrwertdienste mit vielfältigen
LBS-Nutzungsmöglichkeiten
 Bietet mehr als klassisches Radio zur
persönlichen Effizienzsteigerung
FAZIT – größte Herausforderungen der Digitalisierung
• Individualisierung & Personalisierung (Content, News, Werbung, Services)
• Radio-on-Demand / Ende des linearen Radios
Konkurrenz durch Streaming-Dienste, die zunehmend neben Musik
auch News, zusätzlichen Content & Services anbieten
Konkurrenz durch User Generated Audio-Streams
Beispiel:
Spotify, Deezer, iTunes, Amazon Music, Tidle oder
YouTube Red – aber auch „hochgeladener“ UGC
 Streaming-Dienste werden „universeller“ im
Angebot. Sie bedienen jeden Geschmack und
jede Nische, immer & überall.
FAZIT – größte Herausforderungen der Digitalisierung
• Smartphone als Endgerät #1
• Mobilität / integrierte Apps im Car-Info/Entertainment-Bereich
Folge der Apps: der Wettbewerb endet heute auf dem Display
Konkurrenz aus fremden Branchen (insbesondere Google & Automobil)
Beispiel:
1. WLAN im Auto & mobiles Breitband
2. Kooperation zw. Streaming-Diensten und
Car-Entertainment-/Automobil-Branche
 Klassische Radios werden im Auto unnötig
 Verlust der wichtigsten „Hörer-Zone“
Crossmedia-Strategien als Lösung – lokaler Qualitäts-Content
konvergente Formate, C.M.-Content-Produktion & -Journalismus
Konzentration
auf Kern-
kompetenzen:
nebenbei, live,
frisch, aktuell
Bester Lokal-
Content durch
Top-Netzwerk,
hohe Relevanz
Bereitstellung
der knappsten
Ressource in
hoher Qualität
Crossmedia-Strategien als Lösung – Content-Management
(lokale) Relevanz trifft Individualismus , Effizienzsteigerung, hohe Viralität
Mehr Effizienz:
Zweit- &
Mehrfach-
verwertung
Einnahmen:
eigener
Content-&
Lizenz-Handel
Hörerbindung:
Cross- &
Transmedia
Storytelling
Crossmedia-Strategien als Lösung – interaktive Mehrwertdienste
Geo-Daten basierte Angebote, Aktionen & Services jenseits linearer Audio-Inhalte
Online
Social Media,
Internet &
Mobile
On Air
Sender-Kern-
geschäft &
Live- Inter-
aktionen
Off Air
Live-Events ,
Services &
Hybride
Formate
Crossmedia-Strategien als Lösung – LIVE-Entertainment
eigene Live-Events, Event-Kooperationen & -Sponsoring, Image/Marke stärken
LIVE-
Entertainment
= Emotionen,
Branding &
Hörerbindung
Outsourcing
an Event-
Agenturen
(Ressourcen
schonen)
Hybride Events
inszenieren &
redaktionell
begleiten
Crossmedia-Strategien als Lösung – Marketing-Kooperationen
Werbekunden als Partner verstehen, „kombinierte“ Aktionen, lokale Relevanz
„Laterale“
Branchen-
kombi-Events
& Kampagnen
Kreative,
individuelle,
konvergente
Lösungen für
Partner
Roter Faden
über alle
Medien, viral,
interaktiv,
partizipativ
Crossmedia-Strategien als Lösung – Senderzusammenschlüsse
Reichweitenkombi (online/offline) + Geo-Daten = attraktives Marketing-Netzwerk
Kombi von
Datenbanken
& Netzwerk &
Ressourcen
Community
via Social
Media, Club,
Events, etc.
Kombinierte
Reichweiten
& Geo-
Targeting
Crossmediale Strategien
für privates Radio
Herzlichen
Dank !!

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crossmedia strategien für privatradio / private radiounternehmen

  • 1. Crossmedia-Strategien für privates Radio HMKW – WS 2015/16 Gesa Maren Schmidt Crossmedia Mgmt. – Prof. Dr. S. Reichmann
  • 2. Bevölkerung in Deutschland nach Häufigkeit des Radiokonsums in den Jahren 2012 - 2015 (Personen in Mio.) Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/170993/umfrage/haeufigkeit-von-radiohoeren/
  • 3. Dauerbrenner Radio – ältestes AV-Medium, größte Reichweite Quelle: http://www.radiozentrale.de/studien-und-daten/themen-module/was-radio-besonders-gut-kann/ 78 % Brutto- reichweite aktuelle Umfrage von 2014
  • 4. Unter Cross-Media versteht man die Vernetzung verschiedener Medientypen (Fernsehen, Radio, Print, Internet). Durch diese Vernetzung werden Informationen bzw. Nachrichten über verschiedene Medienkanäle verbreitet, nachdem sie für den einzelnen Medientypus aufbereitet worden sind. http://wiki.infowiss.net/Cross-Media Cross-Media umfasst alle Vermarktungskonzepte eines Unternehmens, die sich auf mindestens zwei Medienformen beziehen. Björn Müller-Kalthoff (Hrsg.): Cross-Media als integrierte Management-Aufgabe, S. 20. In: Cross-Media Management. Verlag Springer: Heidelberg (2002) Der Begriff „Crossmedia (dt.) / Cross Media (engl.)“
  • 5. Versuch einer Definition… Crossmedia bezeichnet die Kommunikation über mehrere inhaltlich, redaktionell, formal und zeitlich integrierte (sprich: verknüpfte) Kanäle, die den Nutzer über die verschiedenen Medien führt und auf einen Rückkanal verweist, um dadurch direkt in Interaktion mit dem Konsumenten bzw. User zu treten. Der Begriff „Crossmedia / Cross Media“ Quelle: http://www.cobocards.com/pool/en/cardset/9269675/online-karteikarten-konvergenz-und-so/
  • 6. Die theoretischen Grundlagen von Crossmedia-Strategien
  • 7. Was ist eine „Crossmedia-Strategie“  Was? Mehrere Marketing-Werkzeuge zu einem einheitlichen Marketinginstrument zusammenführen.  Warum? Konsumenten, die zwischen Online- & Offline-Medien hin und her springen, können besser erreicht werden.  Wie? Durch inhaltliche, kreative, formale & zeitliche Verbindung (sog. Integration) unterschiedlichster Medien wie:  Klassische Medien (TV, Radio, Print, Außenwerbung)  Digitale Medien (Online, Mobile)  Live-Kommunikation (Events)  Soziale Medien  bieten die größten Möglichkeiten für Interaktivität
  • 8. Bedeutung von „Crossmedia-Strategien“ für privates Radio Nutzen einer passenden Crossmedia-Strategie:  Potenzial aller verschiedenen Medienkanäle optimal & individuell nutzbar machen  neue Zielgruppen erreichen  neue Kunden gewinnen  bestehenden Kundenstamm binden  höheren Umsatz generieren  Markenbildung stärken & Image verbessern  Werbeerinnerung erhöhen Privates Radio arbeitet gewinnorientiert & ist nicht gebührenfinanziert !
  • 9. Diversifikation = Ausgangspunkt von Crossmedia-Strategien Definition „Strategie“ (betriebswirtschaftlich) Strategie ist der Oberbegriff für langfristig orientierte Entscheidungen über die Geschäftsfelder eines Unternehmens und die Art und Weise, wie der Wettbewerb in diesen Geschäftsfeldern bestritten werden soll. Definition „Crossmedia-Strategien“ Sind Diversifikations-Entscheidungen von Medienunternehmen, die als Zielbranchen andere Medienmärkte fokussieren – also cross- mediär sind. Früher: klassische Medienmärkte – TV, Radio, Print, Event, OOH Heute auch: neue Medienmärkte – Internet, Mobile, Social Media Quelle: Sjurts, Insa: Cross-Media Strategien in der dt. Medienbranche, S. 4-5. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
  • 10. Klassifikation von Crossmedia-Strategien Was ist also eine Crossmedia-Strategie? = eine Form der Diversifikation Inhaltliche Konkretisierung & Klassifikation der Diversifikation anhand von 2 Kriterien: 1. Kriterium Verwandtschaftsgrad von • Ressourcen • Technologie • Risiko der Ausgangs- & Zielbranche a. related / verwandt (= innerhalb eigener WS Kette*) b. unrelated / nicht-verwandt (= außerhalb eigener WS-Kette*) 2. Kriterium Verhältnis von Ausgangs- & Zielbranche bzgl. ihrer Position in der WSK Fokus auf a. gleiche WS-Stufe = horizontal b. vor- / nachgelagerte WS-Stufe = vertikal (vorwärts oder rückwärts) *WSK = Wertschöpfungskette Quelle: Sjurts, Insa: Cross-Media Strategien in der dt. Medienbranche, S. 5. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
  • 11. Varianten von Crossmedia-Strategien (nach Sjurts, 2005) (Systematik der Diversifikationsentscheidungen von Medienunternehmen) Verwandtschaftsgrad von Ausgangs- & Zielbranche Related = innerhalb eigener WSK Un-related = außerhalb eigener WSK Gleiche Medien- Teilbranche Verwandte Medien- Teilbranche Un-verwandte Medien- Teilbranche Neue Medien- Teilbranche Andere (nicht Medien-) Branche Intra-mediäre Diversifikation Inter-mediäre Diversifikation Verwandt Inter-mediäre Diversifikation Un-verwandt Inter-mediäre Diversifikation Konvergenz- getrieben Extra-mediäre Diversifikation Crossmedia-Strategien Quelle: Sjurts, Insa: Cross-Media Strategien in der dt. Medienbranche, S. 6. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
  • 12. Related Un-related Gleiche Medien- Teilbranche Verwandte Medien- Teilbranche Un-verwandte Medien- Teilbranche Neue Medien- Teilbranche Andere (nicht Medien-) Branche Intra-mediäre Diversifikation Inter-mediäre Diversifikation Verwandt Inter-mediäre Diversifikation Un-verwandt Inter-mediäre Diversifikation Konvergenz- getrieben Extra-mediäre Diversifikation Crossmedia-Strategien Quelle: Sjurts, Insa: Cross-Media Strategien in der dt. Medienbranche, S. 6. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer Aktivität in vor- oder nachgelagerter Branche eigener Branchen-WSK: Radio / Webradio Aktivität in technologisch verwandter Teilbranche: Radio / TV Zeitung / Zeitschr. Aktivität in technologisch un-verwandter Teilbranche: Radio / Print Radio / Event Aktivität erst mögl. durch technologische Konvergenz: Radio / Mobile Radio / Internet Aktivität außerhalb des Medien- & Konvergenz- Bereichs: Radio / Gastro- nomie Varianten von Crossmedia-Strategien (nach Sjurts, 2005) (Systematik der Diversifikationsentscheidungen von Medienunternehmen)
  • 13. Diversifikations-Muster bei Crossmedia-Strategien Drei wesentliche Handlungsmuster 1. Explosionsartige Vermehrung von Crossmedia-Strategien Anfangs: Verlagshäuser zwecks Marktregulierung Heute: konvergenzgetriebene Diversifikation (online / mobile) Problem: Substitutionskonkurrenz 2. Verwandtschaftsgrad von Ausgangs- & Zielbranche nimmt kontinuierlich ab Anfangs: intra-mediäre UND verwandte inter-mediäre Diversifikation Heute: unverwandte konvergenzgetriebene inter-mediäre Diversifikation Problem: fremde Ressourcen, Technologie, Risiko & Unternehmens-Kultur 3. Deutliche Parallelen in den Diversifikations-Strategien a. Bei Entwicklung des privaten Rundfunks b. Bei Entwicklung Online / Mobile Anfangs: Eintritt in Konkurrenzmärkte (= horizontale inter-mediäre Diversifikation) Heute: Eintritt in vorgelagerte WS-Stufen (= vertikale rückwärtige inter-mediäre Div.) Ausnahme: Mobil-Bereich  Schwerpunkt Content-Lieferung Quelle: Sjurts, Insa: Cross-Media Strategien in der dt. Medienbranche, S.9-10. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
  • 14. Quelle: Wirtz, Bernd W. (2016). Medien- und Internetmanagement, 9. Auflage, S. 900. Wiesbaden: Springer. Koordination Ausgestaltung Organisation Isolierte Crossmedia- Strategie Kombinierte Crossmedia-Strategie Integrierte Crossmedia-Strategie • Hohe Eigenverantwortlichkeit • Geringe Koordination • Geringe Zentralisierung • Crossmedia-Kanäle werden nicht miteinander koordiniert / kanal-immanente Steuerung • Autarke Kanalstruktur • Konkurrenz / Wettbewerb zwischen den Kanälen • Crossmedia-Kanäle werden partiell miteinander koordiniert / kanal-immanente Steuerung • Lose gekoppelte Kanalstruktur • Koopetition zwischen den Kanälen • Crossmedia-Kanäle werden vollständig miteinander koordiniert / kanal-übergreifende Steuerung • Interdependente Kanalstruktur • Keine Konkurrenz / Kooperation zwischen den Kanälen Aspekte Ansatz • „Lead Channel“-Struktur • Kanal-spezifisches Management • Oftmals „Lead Channel“- Struktur • Kanal-übergreifendes Management • „Multi Channel“- Struktur • Zentralisiertes Management • Hohe Interdependenz • Hohe Koordination • Hohe Zentralisierung
  • 15. Was kann Radio? Was sollte es heute sonst noch können? Quelle: http://www.radiozentrale.de/studien-und-daten/themen-module/was-radio-besonders-gut-kann/
  • 16. Lohnt sich Crossmedia? Nutzung von Informationsmedien... Quelle: LINK Institut für Markt- und Sozialforschung, Statista 2015 Junge Zielgruppe dort einfangen, wo sie ist: Online & in Social Media.
  • 17. Was also muss Radio heute sonst noch können ?! Frisch, frech, direkt, emotional flexibel, schnell, variantenreich Partizipativ & hochgradig interaktiv – in EchtzeitEffizienter Helfer im Alltag vor Ort & unterwegs 24/7-Direct- Channel zur Community Global aktuell & mit lokalem Mehrwert Hörbar, sichtbar (Text/Video), live erlebbar Persönliches Multifunktions- Tool, Info- & Entertainer Verfügbar: immer & überall, für alle Devices & vernetzt Multimedialer & crossmedialer Storyteller on Air, off Air online, mobil, sozial-vernetzt, hybrid
  • 18. Crossmedia als integrierte Management-Aufgabe Definition „Crossmedia-Management“ Crossmedia Management ist die integrierte Planung, Implementierung und Steuerung medienübergreifender Vermarktungskonzepte mit dem Ziel, vorhandene Marken, Inhalte und Kundenbeziehungen wertsteigernd crossmedial zu nutzen. Crossmedia- Management Cross-Corporate- Marketing Crossmedia- Marketing Crossmedia- Technologie Crossmedia- Publishing Crossmedia- Measuremen t Crossmedia- Strategie Quelle: Müller-Kalthoff, Björn: Cross-Media als integrierte Mgmt.-Aufgabe, S. 26. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.) Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
  • 19. Crossmedia als integrierte Management-Aufgabe (in Anlehnung an Müller-Kalthoff – erweitert um verwandte Bereiche) Crossmedia- Management Cross-Corporate- Marketing Crossmedia- Marketing Crossmedia- Technologie Crossmedia- Publishing Crossmedia- Measuremen t Crossmedia- Strategie Quelle: Müller-Kalthoff, Björn: Cross-Media als integrierte Mgmt.-Aufgabe, S. 26. In: Müller-Kalthoff, B. (Hrsg.) Cross-Media Mgmt. (2002) Springer Crossmedia- Branding Content- Management Crossmedia- Journalism Content- Syndication
  • 20. Cross Media Branding – Imagebildung über alle Plattformen Cross-Platform Digital Branding Branding hat im digitalen Zeitalter eine neue Dimension angenommen. Crossmediales Branding quer über alle Plattformen maximiert auch den Erfolg von Radio. https://clarity.fm/joelglennwright/expertise/need-some-a-brand-aid-i-ll-give-you-advice-on-cross-platform-digital-branding
  • 21. Wie etabliert ist Crossmedia im Rundfunk ?
  • 22. Neue Recherche-Kanäle: Soziale Netzwerke gehören zum Standard-Repertoire
  • 23. Neue Wege für die Veröffentlichung: Soziale Netzwerke überholen die klassische Website
  • 24. Genutzte Kanäle für Veröffentlichungen (n = 49) Mehrfachnennungen möglich
  • 25. Crossmedia im Rundfunk – Recherche & Veröffentlichung
  • 26. Nutzung crossmedialer Möglichkeiten bei der tägl. Arbeit
  • 28. Crossmedia im Rundfunk – Crossmedia bei der tägl. Arbeit
  • 31. Einschätzung zum Nutzen crossmedialer Möglichkeiten
  • 32. Schlussfolgerung aus der Münchner Crossmedia-Studie Fazit # 1 Die lokalen Rundfunk-Medien Radio und TV passen sich den veränderten Anforderungen an, welche die Nutzer stellen. Sie tuen dies insbesondere im Hinblick auf Social Media, Mobilität und neue Möglichkeiten der Visualisierung (Bewegtbilder auch im Radio). Fazit # 2 Eine systematische Evaluation der Crossmedia-Aktivitäten, bei der die neuen Formen öffentlicher Kommunikation bewertet werden steht allerdings vielfach noch aus. Mit Hilfe einer solchen Evaluation könnte die jeweilige Unternehmensstrategie neu ausgerichtet werden.
  • 33. Die technologischen Grundlagen – „Enabler“ für effizientes Cross Media Publishing & Marketing bei privatem Radio
  • 36. Mobiler Zeitgeist: Alles wächst zusammen…
  • 37. Trend: Medienkonvergenz – ohne Internet keine Konvergenz Allgemein beschreibt der Begriff Medienkonvergenz ein Zusammenwachsen und Verschmelzen bisher traditionell getrennter Kommunikationsbereiche. Medienkonvergenz kann sein.. Technisch: Verschiedene Geräte werden eins. (Fernseher und Computer) Inhaltlich: Verschiedene Medien wachsen zu einem zusammen. (TV- und Radio-Redaktion) Wirtschaftlich: Zusammenschluss von Abteilungen / Branchen (Social Media und CRM) Nutzungsbezogen: Nutzung eines Gerätes für viele Anwendungen / verändertes Nutzungs-verhalten (Second Screen)
  • 38. Trend: Radio über das Internet – natürlich mobil Quelle: http://www.radioszene.de/81153/infografik-die-mobile-zukunft-von-radio.html
  • 39. Mobiles Breitband – neue Chancen für das Radio Quelle: http://www.radioszene.de/81153/infografik-die-mobile-zukunft-von-radio.html
  • 40. Mobiles Breitband – neue Chancen für das Radio Quelle: http://www.radioszene.de/81153/infografik-die-mobile-zukunft-von-radio.html
  • 41. Mobiles Breitband – neue Chancen für das Radio Quelle: http://www.radioszene.de/81153/infografik-die-mobile-zukunft-von-radio.html
  • 42. Trend: Audio-on-Demand – auch als „User Generated Streams“ Quelle: https://www.blm.de/files/pdf1/BLM_BVDW_Vorabergebnisse_Webradiomonitor_2015.pdf Lineares Radio (on Air/online) wird zunehmend ersetzt durch Audio-on-Demand 1. User Generated Streams 2. Klass. Streaming-Plattformen (kuratiert)  Substitutions-Konkurrenz !! Live-Streams im Webradio
  • 43. Trend: Mobile Audio-Apps Grund: Datenflatrates & mobiles Breitband Für 1/3 Online-Audio-Anbieter ist mobiles Radio bereits heute wichtiger als über PC/Laptop. Aber: Mobiles Datenvolumen ist für 81 % das entscheidende Nadelöhr. Daher: Datenflatrates, LTE und WLAN/WIFI als Top-Treiber der Entwicklung. Quelle: https://www.blm.de/files/pdf1/BLM_BVDW_Vorabergebnisse_Webradiomonitor_2015.pdf
  • 44. Prognose 2017: Umkehr des Nutzungsverhältnisses Verdreifachung der mobilen Radio- Abrufzahlen zwischen 2015 und 2017 Smartphones als wichtigste Endgeräte Umkehr des Nutzungsverhältnisses von PC und mobil bis 2017 Quelle: https://www.blm.de/files/pdf1/BLM_BVDW_Vorabergebnisse_Webradiomonitor_2015.pdf
  • 45. Trend: Plattformkonvergenz - alles auf dem Smartphone…
  • 46. Radio = Begleitmedium #1 – insbesondere im Auto Quelle: http://www.radiozentrale.de/studien-und-daten/themen-module/was-radio-besonders-gut-kann/
  • 47. Car-Infotainment-Center: Welche Technik setzt sich durch? Große Vielfalt: fast 10.000 Angebote mit zielgruppen-genauen Audio-Inhalten in Deutschland Radio ist und bleibt DAS Begleitmedium (unkompliziert) Second Screen & Visual Radio: Zusatzinfos zum Programm WLAN
  • 48. Die gesellschaftlichen Grundlagen von Crossmedia-Strategien für privates Radio
  • 49. Rundfunk ist Ländersache – lokale Stärke aus Tradition Quelle: http://www.lottaleben.de/wp-content/uploads/2014/05/ll-hero-1140x765-14.png Radio verbindet Menschen. Lokalradio verbindet Menschen lokal. Lokale Verbindung schafft Nähe und Vertrauen. Vertrauen schafft Gemeinschaft – auch virtuell. Gemeinschaft ist Basis der Community. Community stärkt Crossmedia Crossmedia stärkt Community
  • 50. Trend: Renaissance des Lokalen  Rückbesinnung auf lokale Angebote & Besonderheiten  Stärkung lokaler / regionaler Traditionen  Renaissance des Brauchtums & des Individualismus  Bewusstsein für globale Zusammenhänge  Verschmelzung der Kulturen & soziale Integration  Aufnahme globaler Strömungen & Trends Glokalisierung = Globalisierung + Lokalisierung „Global denken – lokal handeln“
  • 51. Trend: Spaß- & Erlebnisgesellschaft  Live. Laut. Lustig. Quellen: http://www.derbund.ch/agenda/musik//Die-Reitschule-ruft-zum-Festival/story/22897894 http://www.blogrebellen.de/2014/09/01/ueber-challenges-und-die-eventisierung-des-lebens/ Eventisierung Emotionalisierung Gamification Hedonismus
  • 52. Zukunftsstudie „Vision 2017“: Analysemodell & zukünftige Grundorientierungen
  • 53. Zukünftige Grundorientierungen: Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse & Wünsche http://www.g-i-m.com/fileadmin/templates/pdf/20110513081522032011_wenger_mediaperspektiven.pdf Living Substance  zurück zum Wesentlichen Bedürfnis nach Einfachheit , Vertrautheit & innerer Ruhe Grund: Das „Zuviel“ an Optionen & daraus resultierendem Stress. Creating Lifeholder Value  mehr Partizipation Bedürfnis den Eigenanteil an der Gestaltung des eigenen Lebens zu vergrößern und … Umfeld & Umwelt mitzugestalten. Embedding Individuality  weniger „Ich“ – mehr „Wir“ Bedürfnis nach sozialer Einbettung & Unabhängigkeit in der Gemeinschaft. Grund: unbedingtes Streben nach Individualität (anstrengend) Engaging in a Sane Society  Nachhaltigkeit & soziale Verantwortung stets wichtiger Menschen wissen: Eigenes Wohlbefinden ist an das der Umwelt & der globalen Gemeinschaft gekoppelt. Managing „Dutility“  Zwang zu verstärktem Effizienzdenken Pflichten („duties“) & Nutzen („utilities“)... … müssen immer stärker individuell optimiert werden.
  • 54. Embedding Individuality  weniger „Ich“ – mehr „Wir“ Bedürfnis nach sozialer Einbettung & Unabhängigkeit in der Gemeinschaft. Grund: unbedingtes Streben nach Individualität (anstrengend) Engaging in a Sane Society  Nachhaltigkeit & soziale Verantwortung stets wichtiger Menschen wissen: Eigenes Wohlbefinden ist an das der Umwelt & der globalen Gemeinschaft gekoppelt. Managing „Dutility“  Zwang zu verstärktem Effizienzdenken Pflichten („duties“) & Nutzen („utilities“)... … müssen immer stärker individuell optimiert werden. Zukünftige Grundorientierungen: Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse & Wünsche http://www.g-i-m.com/fileadmin/templates/pdf/20110513081522032011_wenger_mediaperspektiven.pdf Medien-Angebote müssen heute zeit-& ortsunabhängig & unmittelbar verfügbar sein:  Radio-Chance: Sich die Vielfalt der Schnittstellen zu mobiler Nutzung & Internet zunutze machen.  Radio kann durch digitale Angebote den Alltag noch effektiver begleiten. Radio kann…  dem Bedürfnis nach sozialer Verantwortung & Nachhaltigkeit vielfältig entsprechen.  glaubhaft eigene Aktionen im Kontext sozialer Verantwortung ins Leben rufen & öffentlich redaktionell begleiten.  Radio ist wie kaum ein anderes Medium in der Lage, Gemeinschaftsgefühl zu schaffen.  Regionale Verankerung des Radios erzeugt Verbundenheit.  Radio bietet zahlreiche Bezugspunkte für Kommunikation.
  • 55. Zukünftige Grundorientierungen: Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse & Wünsche http://www.g-i-m.com/fileadmin/templates/pdf/20110513081522032011_wenger_mediaperspektiven.pdf Living Substance  zurück zum Wesentlichen Bedürfnis nach Einfachheit , Vertrautheit & innerer Ruhe Grund: Das „Zuviel“ an Optionen & dem daraus resultierenden Stress. Creating Lifeholder Value  mehr Partizipation Bedürfnis den Eigenanteil an der Gestaltung des eigenen Lebens zu vergrößern und … Umfeld & Umwelt mitzugestalten.  Die „Lean-back“-Nutzung klassischer Medien erhält neue Bedeutung.  Starke & vertraute Radiomarken bieten hier Orientierung & (Alltags-) Strukturierung.  Sie geben Unterstützung im Alltag ohne zu bevormunden.  Im Radio hat die Partizipation der Hörer eine lange Tradition.  Diese Tradition kann ins Internet auf vielfältige Weise verlängert werden.  Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung, Teilnahme & Mitbestimmung in Echtzeit (interaktiv).
  • 56. Die strategischen Grundlagen von Crossmedia-Strategien für privates Radio
  • 57. Digitales & mobiles Radio  neue Anwendungsbereiche Traditionelle Radio-Stärken • wirkt direkt & unmittelbar • schnell & top-aktuell • frisch, spontan & überraschend • LIVE-erlebbar – nicht nur virtuell • emotionalisiert & verbindet • gibt Struktur, Orientierung & Unterstützung im Alltag • schafft Gemeinschaftsgefühl • leicht nutzbar – ideales „Lean Back“-Medium • nebenbei – im Auto, bei der Arbeit usw. … eröffnen neue Chancen durch Digitalisierung: • Erweiterung lokaler Angebote z.B. durch LBS • Anpassung an individuelle & lokale Bedürfnisse • Zeit- & ortsunabhängige Verfügbarkeit  neue Bereiche & Inhalte • Connection: die „Community“ in der Hosentasche  neue Nutzer & virale Effekte mobile Apps + mobiles Breitband = MOBILITÄT Vernetzung + Interaktivität = PARTIZIPATION SPEKTRUM (+) VERFÜGBARKEIT (+)
  • 58. Ableitung einer strategischen Grundrichtung für Privatradio http://www.g-i-m.com/fileadmin/templates/pdf/20110513081522032011_wenger_mediaperspektiven.pdf FAZIT Klassische Medien - wie Radio – müssen die richtige Balance zwischen Push- und Pull- Angeboten finden. Radio = Pull-Medium Internet = Push-Medium Radio hat das Potenzial, traditionelle Stärken mit digitalen Angeboten zu verbinden. TIPP Alte Radio-Stärken nutzen, um neue Chancen zu realisieren.  SO-Strategies
  • 59. Opportunities (+) Alte Radio-Stärken eröffnen neue Chancen Live-Entertainment  Emotionen wecken Trends „Glokalisierung“ & CSR Share Economy  neue Inhalte durch UGC Webradio  größere Reichweite & mehr Kanäle Mobilität & LBS  Audio-Dienstleister werden Strengths (+) Gewachsene Netzwerke & Partnerschaften  exklusive lokale Angebote & Infos Bekannte Marken  treue Hörer/Community Keine inhaltl. Beschränkung wie öff.-rechtl. RF Frei bzgl. Wahl neuer Kooperationen Flexibel & unabhängig  Kreativitätspotential Threats (-) 1:1 Übertragung analoger/linearer Formate auf „online/mobile“ nicht geeignet o. sinnvoll  Digital-Change-Mgmt. erforderlich Abwanderung junger Zielgruppen ins Internet Substitutions-Konkurrenz (Streaming-Dienste) Auto-WLAN „tötet“ Radio (fremde Konkurrenz) Weaknesses (-) Klein, oft wenig Geld  hoher Erfolgsdruck Folge: Risikoscheue & keine Experimente Abhängigkeit vom Ergebnis der ma Radio Abhängigkeit von Lieferanten & Partnern Kein Budget für mehr Personal (Content, SM) Folge: Interaktivität zu teuer externintern Allgemeine SWOT-Analyse für privates Radio positiv / helpful negativ / harmful
  • 60. Konvergenz – Chancen & Risiken für privates Radio – Crossmedia Chancen Interaktivität & Partizipation Personalisierung & Individualisierung Multi-Channel Verfügbarkeit & Vernetzung Social Media & Teilbarkeit der Inhalte Mobilität & Mobile Apps UGC / Self-Publishing / Share Economy Potentieller Nutzen Personal Radio / Audio-on-Demand Visual Storytelling / Visual Radio Cross Media Marketing & Publishing Neue Märkte, Angebote & Services Online- & Offline-Reichweiten kombinieren Junge Zielgruppe erreichen / Community Gemeinschaftsgefühl / Verbundenheit Live Entertainment / hybride Events Involvement erhöhen / Image stärken Emotionen teilen & online verlängern Kundengewinnung & -bindung Risiken Substitutionskonkurrenz im Web Raubkopien / illegale Downloads Online-Firmen im „First-Mover“-Vorteil Schneller technologischer Fortschritt Unübersichtlicher Markt / neue Player Mangelnde Innovationskraft / Kreativität Kein 1:1-Übertrag linearer Formate ins Web Knappheit von Qualitätscontent Übersättigung der Medienmärkte Potentielle Schäden Substitution (Streaming-Dienste) Kundenverlust (junge Zielgruppe) Umsatz- / Gewinneinbußen Hohe Personalkosten (insb. Social Media) Anschluss verlieren / keine Kreativität Sinkende Werbepreise / Spiraleffekt (-) Abwanderung der Mitarbeiter Verlust der Werbekunden & Partner ins Netz
  • 61. ST-Strategies  Stärken nutzen, um Risiken zu minimieren/vermeiden.  Alte Radio-USPs („Lean back“, starke Marke…)  Lokale Interessen & Bedürfnisse ansprechen  Radio Stars persönl. Identifikation vs. Spotify  Persönlich, lokal, direkt, live, nah dran, schnell SO-Strategies  Stärken nutzen, um Vorteile aus Chancen zu ziehen.  Mobilität, Interaktivität & Partizipation steigern  Innovative, echt-konvergente Online-Konzepte  Netzwerk ausbauen & NEUE Kooperationen  Live-Events  Emotionen & Community bilden WT-Strategies  Schwächen reduzieren, um vermeidbare Risiken auszuschalten.  Cross-Media-Branding & -Content-Marketing  Benchmarking & Mut zur Kreativität  „analoges“ Denken durch „mobiles“ ersetzen  Partizipativ arbeiten  Themen statt Sparten WO-Strategies  Chancen nutzen, um Schwächen zu kompensieren.  Audio-on-Demand & Online-Spartenkanäle  Individualisierung & Personalisierung erhöhen  Moderner Audio-Dienstleister werden  Location Based Services  lokale Relevanz ThreatsOpportunities Ableitung von Crossmedia-Basisstrategien für privates Radio Strengths Weaknesses
  • 62. Die konzeptionellen Grundlagen einer crossmedialen Neuorientierung des privaten Radios
  • 63. Crossmedia  • inhaltliche • zeitliche • formale Integration der Kommunikation Digital-Change-Management – Radio wird digital Quelle: http://4-advice.net/4ad/portfolio/digital-transformation-2/ Innovative Online- Konzepte Umdenken auf allen Ebenen
  • 64. Digital-Change-Management – Radio wird crossmedial Quelle: http://www.hilker-consulting.de/wp-content/uploads/2012/02/kampagne_72dpi.jpg Content Marketing Cross Media Publishing Cross Media Marketing Viral Effects & Marketing RADIO
  • 65. Digital-Change-Management – Umdenken auf allen Ebenen Prio # 1: Technologischen Fortschritt im Kopf mitgehen  Technisch „fit“ und „up-to-date“ sein  Umdenken auf allen Ebenen - bis in die Führungsetagen  Wandlung nach innen (Steuerung, Prozesse, Organisation) und… … nach außen (verändertes Nutzungsverhalten, neue Kundeninteressen) Prio # 2: Virale/teilenswerte Inhalte – natürlich alles „on-Demand“  Content-Marketing & crossmediales Storytelling  Angebot um User Generated Content erweitern  Ständig frischen Content einspeisen – idealerweise: lokal-relevant  Individualisierung & Personalisierung von Content & Werbung  Werbung „neu“ denken (Crossmedia !!) = Radio-Reichweiten mit Social-Media-Kampagnen kombinieren  Virale Effekte nutzen
  • 66. Digital-Change-Management – Umdenken auf allen Ebenen Prio # 3: Vernetzung & Verfügbarkeit – Mehrkanal, Social Media, mobile Apps  Innovative Online-Konzepte entwickeln  eigens für „mobile/online- Nutzung“  KEINE reine 1:1 Übertragung analoger Formate ins Web  Konvergent & crossmedial denken (z.B. SoLoMo statt Bürgerfunk)  neuartige Angebote & Services  Kooperationen mit neuen Branchen  Packaging modernisieren  DAB+ und Car-Infotainment im Auge behalten  Visuelle Inhalte / Angebote auch „auditiv“ nutzbar machen  Sprachsteuerung !! Prio # 4: Der selbstbewusste Hörer – Interaktivität & Partizipation  Rückkanäle schaffen (für Echtzeit-Kommunikation)  Mobile LBS – aber auch: „klassische“ lokale Infos, Tipps & News  Fremde „Posts“ in Social Media verfolgen ( eigenes Image im Netz ?!)  Live-Events & Hybride Events  Emotionen in Social Media „verlängern“
  • 67. Cross Media Marketing… ist immer auch Content Marketing Definition „Content-Marketing“ Eine Kommunikationsstrategie, um mittels nutzwertigen aber nicht werblichen Informationen die Bekanntheit bei der gewünschten Zielgruppe zu steigern, das eigene Image zu verbessern oder neue Kunden zu gewinnen.  Eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll.  Bietet nützliche Informationen, weiterbringendes Wissen oder emotionalisierende Unterhaltung. Quelle: http://www.onlinemarketing-praxis.de/glossar/content-marketing
  • 68. Mehrfachverwertung von Content = crossmediale Chance Was sind Synergie-Effekte ?! 2 + 2 = 5 Antwort: Wenn bei der Zusammenfassung mehrerer Leistungen ein höheres Endergebnis resultiert.  Auf Kostenseite  Einsparpotentiale  Zusammenwirken separater Faktoren  Umsatzpotentiale  Mehrfachverwendung  extern & intern  Steigerung der Kontakthäufigkeit  Cross Media Branding  Digitaler Content   Geringe Kosten für Wiederverwendung, Verbreitung & Vervielfältigung  keine „Abnutzung“ Zeitungsverlage als 75 % Teilhaber privater Radiosender Quelle: Englert, Marcus: Cross-Media Branding, S. 203. In: Müller-Kalthoff, Björn. (Hrsg.): Cross-Media Mgmt. (2002) Springer
  • 69. Storytelling – das mediale Erzählen von Geschichten Menschen brauchen Geschichten. Menschen lernen durch Geschichten. Menschen geben Wissen in Form von Geschichten weiter. Storytelling Das Erzählen einer Geschichte zu einem bestimmten Zweck. Um zu unterhalten. Um zu belehren. Um zu verkaufen oder Kunden zu binden.
  • 70. Storytelling – die Zukunft des Content-Marketing Digital- / Liquid- / Visual-Storytelling  Der User taucht in eine fiktive Geschichte ein.  Im Idealfall kann er sich mit der Hauptfigur identifizieren.  Lässt den Hörer/User vergessen, dass er überhaupt umworben wird. Zweck Entertainment. Entertainment. Entertainment Ziele  Emotionen wecken.  Involvement stärken  Starke Erinnerungen erzeugen  Positive Erinnerungen wachrufen  Nachhaltige Bindung an die Marke Interaktivität Das Involvement des Nutzers wächst, wenn er aktiv mitentscheiden darf !! Integrierte Kommunikation Das Geschichtenerzählen funktioniert nur, wenn mehrere mediale Kanäle miteinander verknüpft werden. Quelle: http://www.online-marketing-jobs.de/content-marketing-digital-storytelling-ist-die-zukunft.html
  • 71. Storytelling: multimedial – crossmedial – transmedial Crossmediales Storytelling Das Erzählen einer vollständigen Geschichte mit / in verschiedenen Medien. Derselbe Content wird für jedes verwendete Medium optimal aufbereitet. Typisch: Hybride Events (live & Social Media)  Überschreiten analoger & digitaler Welt Transmediales Storytelling Das Erzählen einer Geschichte konsequent über mehrere Medien hinweg. Die einzelnen Story-Inhalte sind über die verschiedenen Verteilungskanäle gestreut und ergänzen sich. Transmediales Erzählen ist nur dann erfolgreich, wenn die Summe der einzelnen Channel mehr ergibt als die einzelnen Teile. Typisch: Social Media Storytelling  nur digital: online & Social Media Multimediales Storytelling Eine Geschichte wird (nur) innerhalb eines einzigen Ausspielkanals unter Anwendung verschiedener Medienmodi erzählt. Typisch: Tonfilm (Audio & Bewegtbild) Website  Schrift & Bewegtbild Webradio  Ton & Zusatztext http://steadynews.de/fuehrung/storytelling-abc-oder- crossmedial-transmedial-digital
  • 72. Crossmedial On Air, off Air & online – in ggs. Ergänzung Video, Audio Print, Text, Events, Live- Kommunikation Live-Stream & Webradio, App, Newsletter, RSS SoLoMo Zusatzcontent in Social Media, Blogs, App, etc. Location Based Services & lokale Themen & Angebote Inhalte speziell für mobile & online Nutzung Interaktiv Echtzeit- Kommunikation & Rückkanal Hörer aktiv einbinden – live, direkt, multimedial Mitgestaltung, Partizipation, z.B. Live-Blog Storytelling Frisch, relevant & zielgruppen - gerecht Emotionen wecken & Bilder erzeugen Geschichten cross- & transmedial entwickeln Crossmediales Storytelling – relevanter Content is King
  • 73. Interaktivität & Partizipation – der Hörer als „User“  in Echtzeit / live  mit Relevanz  User-generated  konvergent  mit Rückkanal  individualisierbar  personalisierbar  teilbar Hörer- Partizipation hat Tradition im Radio !! Community via Social Media  on Air  off Air  online
  • 74. Interaktivität & Partizipation – „Radio-Community“ bilden share discuss exchange participate create network informlike subsribe entertain collaborate surprise contribute play Cross- & Multimedia Self- Publishing Mobilität Teilbarkeit Radio schafft Gemeinschafts- gefühl  in Social Media & per Chat „verlängern“ Live-Events schaffen gemeinsame Erlebnisse & Emotionen der Community
  • 75. Interaktivität & Partizipation – total crossmedial !! Meta- Informationen Personal News Interaktive Programme UG-Audio- Streams User-Charts & Playlists radioplayer.de Live-Voting & Chats Favoriten- Listen Live-Ticker Social Media Live-Posts LBS-Audio- Services Live-Radio + Stream-Kombi Podcasts & DJ-Sets Spotify Show & Charts Visual Radio & Webcam App- Einbindung in Events Online- Magazin Community & Club Live-Blog & Video-Chat
  • 76. Personalisierung & Individualisierung – Audio-on-Demand User-Profile nutzen: genaue Ansteuerung weniger Streuverluste Wichtig für privates Radio: höhere Werbeeinnahmen
  • 77. Personalisierung & Individualisierung – Audio on Demand Personal Radio = on-Demand statt linear aktiv statt passiv Radio 2017 individualisiert personalisiert adressiert vernetzt & mobil Was ich will. Wann ich will. Wie ich will.
  • 78. Hybrides Live-Entertainment: interaktiv & crossmedial Greifbar sein. Bezugspunkte vermitteln. Gemeinsame Erlebnisse schaffen. Emotionen wecken. Gemeinschaftsgefühl kreieren. Nicht nur virtuell – sondern hautnah & live. Quelle: http://www.hughmalkin.com/blogwriter/2015/9/23/why-no-one-has-solved-event-discovery Live, laut, & direkt.
  • 79. Virale Effekte nutzen: Emotionen teilen & online verlängern Gesprächsstoff bieten. Teilenswerten Content liefern. Gefühle & Gespräche verlängern. In Echtzeit. Im echten Leben. In Social Media. Quelle: http://www.hughmalkin.com/blogwriter/2015/9/23/why-no-one-has-solved-event-discovery Community & Emotions
  • 80. Lokale Stärke – lokale Emotionen – lokale Community Quelle: http://worditout.com/word-cloud/make-a-new-one
  • 81. Best Practice – Beispiele für crossmediale Radiostrategien
  • 82. Best Practice „Audio goes Video“ – Visual Radio-Shows Quelle: http://swrmediathek.de/content/visual_radio_swr3.htm Videos sind gegenüber Texten oder Standbildern klar im Vorteil… … wenn es um emotionale Botschaften geht.  Verbindet Radio, Social Media & Video in völlig neuer Form:  Livestream aus dem Studio (vier Kameras)  Läuft Musik  News, aktuelle Bilder von Instagram & Facebook plus Facts zum Künstler  Auch Nachrichtenstudio mit Livestream Erste Radiosender in D mit regelmäßigen interaktiven Visual-Radio-Shows „Bewegtbilder“ = Treiber des Medienwandels
  • 83. Best Practice „Social Media“ – Crossmediale Format-Innovation Quelle: http://www.radioszene.de/69984/crossmediale-crowdstory-die-hoerer-erzaehlen-lassen.html Texte Bilder & Videos Töne & Geräusche zum Thema: … und alles per Crossmediale CrowdStory: Die Hörer erzählen lassen…
  • 84. Best Practice „Personalisierung“ – die App Radio.likemee Wettbewerb endet auf dem Display…  App radio.likemee Quelle: http://www.teltarif.de/internetradio-apps-streaming-radio/news/59694.html (Bild: Regiocast) „Mein“ Radioprogramm à la carte „Alles in einer App…“
  • 85. Best Practice „Kooperation“ – Kombi mit Streaming-Dienst Quelle: http://www.teltarif.de/internetradio-apps-streaming-radio/news/59694.html SpotiNews Spotify Show Spotify Charts Riesen-Netzwerk & Community von Spotify nutzen !! Live. Live. Live-Einblendung. Social Media Posts Star-Tweets News Voting im Stream Hörer-Charts
  • 86. Best Practice „Promotion“ – Aktion mit Lufthansa & Airbus Quelle: http://www.marke41.de/content/crossmedia-radio-kann-mehr-als-nur-radio-image-live-entertainment-und-abverkauf
  • 87. Best Practice „Promotion“ – Bigster Bahn Battle mit Märklin Quelle: http://www.marke41.de/content/crossmedia-radio-kann-mehr-als-nur-radio-image-live-entertainment-und-abverkauf
  • 88. Best Practice „Storytelling“ – RPR1.Bürgermeisterschaft
  • 89. Best Practice - weitere crossmediale Format-Beispiele Best Practice „Storytelling“ – Events inszenieren & crossmedial redaktionell begleiten Best Practice „Storytelling + Gewinnspiel/Challenge“ – Geschichte hinziehen/Hörerbindung Best Practice „Live & emotional“ – Secret-Club-Gigs & Tickets nur im Gewinnspiel Best Practice „Total lokal“ – Live-Sport, Live-Ticker in App & Stadiontickets, Regio-Content Best Practice „Local Radio Stars“ – Meet your Hero & Star-Selfie-Contest on Instagram Best Practice „Hybride Events“ – Be Part of the Story! (live erleben / online voten) Best Practice „Social Events / Charity“ – „Teilen in jeder Hinsicht“, Aktion mit lokaler Relevanz Best Practice „Community-Building“ – Multiple Connect-Features: Chats, Comments, Charts Best Practice „Crowd Sourcing“ – Interaktive Mitmachaktionen, Themen/Content per „User“ generieren (on Air, off Air, online), partizipativer Journalismus
  • 90. Die Erfolgspotentiale von Crossmedia-Strategien für privates Radio Eine marktorientierte Erklärung Eine ressourcenbasierte Erklärung Ausblick in die Zukunft FAZIT
  • 91. 1. Marktbasierte Erklärung / Crossmedia Marketing & Publishing = unverwandte, konvergenzgetriebene, horizontale Crossmedia-Strategie  Begrenzung der Lieferantenmacht durch eigene Content-Produktion (vorgelagerte WSS).  Massenhafte Zugriffe auf crossmediale Online-Radioangebote  Die sich bietenden Konvergenzen und Synergien fördern die Effizienz & den Mehrwert der entsprechenden Werbebotschaften.  Virale Effekte nutzen  online/offline Reichweiten kombinieren, Kontakthäufigkeit steigern  höhere Zielgruppenreichweite durch Geo-Daten-Nutzung 1. Marktbasierte Erklärung: ohne Crossmedia & Social Media  Keine Werbekunden  Keine User  Keine Umsätze Höherer Marktwert der Radiomarke  mehr Werbeeinnahmen durch 1.) Crossmedia Marketing & Publishing 2.) Kombination von Radio- & Online- Reichweiten (ideal: Geo-Targeting)
  • 92. 1. Marktbasierte Erklärung / Crossmedia Marketing & Publishing = unverwandte, konvergenzgetriebene, horizontale Crossmedia-Strategie  An einigen Sonderwerbeformen kann man beispielhaft verdeutlichen, wo die Zukunft des privaten Hörfunks liegt:  Nämlich in maßgeschneiderten Aktionen, welche optimal auf die Bedürfnisse der Geschäftspartner zugeschnitten sind…  branchenübergreifende Marketing-Bündnisse  … und die gleichzeitig durch eine crossmediale Vernetzung der unterschiedlichsten Kanäle enorme Bekanntheit und Reichweite sowie substanzielle Beiträge für das Unternehmensimage liefern.  Image & Markenwert steigern  Marketing-Netzwerke bilden  hohe Marktrelevanz & Akzeptanz 1. Marktbasierte Erklärung: ohne Crossmedia & Social Media  Keine Werbekunden  Keine User  Keine Umsätze Höherer Marktwert der Radiomarke  mehr Werbeeinnahmen durch 1.) Crossmedia Marketing & Publishing 2.) Kombination von Radio- & Online- Reichweiten (ideal: Geo-Targeting)
  • 93. 2. Ressourcenbasierte Erklärung / C.M. Content Production & Syndication = rückwärts gerichtete, verwandte, vertikale Crossmedia-Strategie  In der Medienbranche – insb. in den Bereichen Crossmedia und Content-Marketing – stellt qualitativ hochwertiger, relevanter Content die zentrale Ressource dar.  Content ist also der entscheidende Engpass der Zukunft Eigenen Content wertsteigernd „managen“ 1. selbst produzieren & lizensieren: Einnahmen durch Lizenz- & Rechtehandel 2. mehrfach verwerten (= Syndication): Kostenvorteile / Effizienzsteigerung 2. Ressourcenbasierte Erklärung: ohne mehr- & teilenswerten Content  Keine Werbekunden  Keine User  Keine Umsätze Höhere Effizienz & Ressourcennutzung  mehr Gewinn durch: 1.) Konzentration auf Kernkompetenzen 2.) Crossmedia Content & Journalismus 3.) Neue konvergente C.M.-Formate
  • 94. 2. Ressourcenbasierte Erklärung / C.M. Content Production & Syndication = verwandte, rückwärts gerichtete, vertikale Crossmedia-Strategie  Wenn dieser Content nicht nur knapp ist, sondern zudem schwer imitier- & substituierbar (wie bei bekannten Marken oder kostenintensivem Informations-Content) … dann lassen sich auf Content-Basis nachhaltige Wettbewerbsvorteile generieren.  Die Diversifikation in (lokale) Content-Märkte bietet daher klare strategische Vorteile. Voraussetzung: „wirklich“ crossmedialer Journalismus & echt-konvergente Formate  Damit verbunden ist gleichzeitig die Verwandtschaft von Märkten und Produkten. 2. Ressourcenbasierte Erklärung: ohne mehr- & teilenswerten Content  Keine Werbekunden  Keine User  Keine Umsätze Höhere Effizienz & Ressourcennutzung  mehr Gewinn durch: 1.) Konzentration auf Kernkompetenzen 2.) Crossmedia Content & Journalismus 3.) Neue konvergente C.M.-Formate
  • 95. Ausblick in die Zukunft – Senderzusammenschluss Die Radiosender RPR1., bigFM und Radio Regenbogen haben ihre Websites auf eine gemeinsame technische Basis gestellt. Die Sender behalten ihre Identität sowie die spezifischen und regionalen Eigenheiten. Das Redaktionssystem wurde vereinheitlicht, das Look & Feel überarbeitet und den Bedürfnissen der unterschiedlichen Zielgruppen der jeweiligen Sender angepasst. Damit entstand die größte Plattform privater Radiosender in Deutschland. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf Regionalität, Musikkompetenz und Events, sodass jede einzelne Welle ihr Profil und ihre Identität durch lokale und regionale Kompetenz im jeweiligen Sendegebiet schärfen und ausbauen kann. Mit der Zusammenführung der Datenbanken bieten die Sender Werbetreibenden ein schlagkräftigeres Online-Konzept mit hoher Marktrelevanz- und Akzeptanz bei der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen im Gebiet Nielsen 3a/b. Dank Geo-Targeting können hochwertige Kontakte ohne Streuverluste generiert werden. Quelle: http://www.marke41.de/content/crossmedia-radio-kann-mehr-als-nur-radio-image-live-entertainment-und-abverkauf
  • 96. Ausblick in die Zukunft – Senderzusammenschluss Lokaler und regionaler Content wird nicht zentral verwaltet oder „einfach umkopiert“, sondern von den Redaktionen aktuell erstellt. Neu ist, dass sich ein User von RPR1. mit einem Radio-Regenbogen-Fan vernetzen kann, ohne ein neues Profil auf der jeweils anderen Website anzulegen. Im Gegensatz zu anderen Radio-Websites wurden die interaktiven Tools speziell auf die Anforderungen der Radiosender abgestimmt. Dazu gehören Comment- und Chatmodule, Community-, Sender- und Usercharts sowie optimierte Facebook-, Twitter- und YouTube-Connect- Features. Diese intelligente Art der Vernetzung mit Social Networks hat das Ziel, Reichweite zu generieren und diese nicht an Facebook abzugeben. In der Tat wird der User gezielt von den großen Social Networks auf die Sites der Sender gelotst. Jeder Sender verfügt über eine eigene iPhone-App, wobei das Angebot zielgruppenorientiert maßgeschneidert wurde. Quelle: http://www.marke41.de/content/crossmedia-radio-kann-mehr-als-nur-radio-image-live-entertainment-und-abverkauf
  • 97. FAZIT – was droht, was wäre möglich?!
  • 98. FAZIT – größte Herausforderungen der Digitalisierung • Online Radio/Webradio & Digitalradio DAB+ • Überwindung der Regionalität: alle Sender werden ÜBERALL empfangbar Konkurrenz durch „alte“ Sender, die per UKW bisher nur landesweit ausgestrahlt wurden, werden digital auch bundesweit hörbar Beispiel: Private Senderzusammenschlüsse wie RPR1, bigFM und Radio Regenbogen. Ihre Kombi- Netzwerke sind hochattraktiv für Werbekunden.  Gefahr für einstige „Platzhirsche“ (radio NRW)  Abwandern von Rezipienten & Werbekunden
  • 99. FAZIT – größte Herausforderungen der Digitalisierung • Nutzungskonvergenz & Mobilität • Erweiterte Audio-Dienstleistungen & integriertes Entertainment Konkurrenz durch Radio-Apps mit umfassender Anpassung an individuelle Nutzungspräferenzen & lokale Bedürfnisse (z.B. aupeo.de) Beispiel: Personal Radio-Apps wie „radio.likemee“  Mobile Mehrwertdienste mit vielfältigen LBS-Nutzungsmöglichkeiten  Bietet mehr als klassisches Radio zur persönlichen Effizienzsteigerung
  • 100. FAZIT – größte Herausforderungen der Digitalisierung • Individualisierung & Personalisierung (Content, News, Werbung, Services) • Radio-on-Demand / Ende des linearen Radios Konkurrenz durch Streaming-Dienste, die zunehmend neben Musik auch News, zusätzlichen Content & Services anbieten Konkurrenz durch User Generated Audio-Streams Beispiel: Spotify, Deezer, iTunes, Amazon Music, Tidle oder YouTube Red – aber auch „hochgeladener“ UGC  Streaming-Dienste werden „universeller“ im Angebot. Sie bedienen jeden Geschmack und jede Nische, immer & überall.
  • 101. FAZIT – größte Herausforderungen der Digitalisierung • Smartphone als Endgerät #1 • Mobilität / integrierte Apps im Car-Info/Entertainment-Bereich Folge der Apps: der Wettbewerb endet heute auf dem Display Konkurrenz aus fremden Branchen (insbesondere Google & Automobil) Beispiel: 1. WLAN im Auto & mobiles Breitband 2. Kooperation zw. Streaming-Diensten und Car-Entertainment-/Automobil-Branche  Klassische Radios werden im Auto unnötig  Verlust der wichtigsten „Hörer-Zone“
  • 102. Crossmedia-Strategien als Lösung – lokaler Qualitäts-Content konvergente Formate, C.M.-Content-Produktion & -Journalismus Konzentration auf Kern- kompetenzen: nebenbei, live, frisch, aktuell Bester Lokal- Content durch Top-Netzwerk, hohe Relevanz Bereitstellung der knappsten Ressource in hoher Qualität
  • 103. Crossmedia-Strategien als Lösung – Content-Management (lokale) Relevanz trifft Individualismus , Effizienzsteigerung, hohe Viralität Mehr Effizienz: Zweit- & Mehrfach- verwertung Einnahmen: eigener Content-& Lizenz-Handel Hörerbindung: Cross- & Transmedia Storytelling
  • 104. Crossmedia-Strategien als Lösung – interaktive Mehrwertdienste Geo-Daten basierte Angebote, Aktionen & Services jenseits linearer Audio-Inhalte Online Social Media, Internet & Mobile On Air Sender-Kern- geschäft & Live- Inter- aktionen Off Air Live-Events , Services & Hybride Formate
  • 105. Crossmedia-Strategien als Lösung – LIVE-Entertainment eigene Live-Events, Event-Kooperationen & -Sponsoring, Image/Marke stärken LIVE- Entertainment = Emotionen, Branding & Hörerbindung Outsourcing an Event- Agenturen (Ressourcen schonen) Hybride Events inszenieren & redaktionell begleiten
  • 106. Crossmedia-Strategien als Lösung – Marketing-Kooperationen Werbekunden als Partner verstehen, „kombinierte“ Aktionen, lokale Relevanz „Laterale“ Branchen- kombi-Events & Kampagnen Kreative, individuelle, konvergente Lösungen für Partner Roter Faden über alle Medien, viral, interaktiv, partizipativ
  • 107. Crossmedia-Strategien als Lösung – Senderzusammenschlüsse Reichweitenkombi (online/offline) + Geo-Daten = attraktives Marketing-Netzwerk Kombi von Datenbanken & Netzwerk & Ressourcen Community via Social Media, Club, Events, etc. Kombinierte Reichweiten & Geo- Targeting
  • 108. Crossmediale Strategien für privates Radio Herzlichen Dank !!

Hinweis der Redaktion

  1. Große Vielfalt: Fast 10.000 Angebote mit zielgruppen-genauen Audio-Inhalten in D Smartphones werden PCs als wichtigste Endgeräte bald ablösen: Umkehr der Kräfteverhältnisse bis 2017 Aufbruchsstimmung & hohe Erwartungen: Verdreifachung (+210%) zwischen 2015 und 2017 Abbau t technische r Hürden für Online Audio und mobile Nutzung: 76% sehen schon heute (2015) kaum noch Hindernisse. Auch bei der Werbung deutlicher Shift von online (stationär) zu mobil (>50% Anteil 2017) erwartet
  2. Große Vielfalt: Fast 10.000 Angebote mit zielgruppen-genauen Audio-Inhalten in D Smartphones werden PCs als wichtigste Endgeräte bald ablösen: Umkehr der Kräfteverhältnisse bis 2017 Aufbruchsstimmung & hohe Erwartungen: Verdreifachung (+210%) zwischen 2015 und 2017 Abbau t technische r Hürden für Online Audio und mobile Nutzung: 76% sehen schon heute (2015) kaum noch Hindernisse. Auch bei der Werbung deutlicher Shift von online (stationär) zu mobil (>50% Anteil 2017) erwartet
  3. Bewusstsein für globale Zusammenhänge und Verschmelzung der Kulturen, daneben gleichzeitig bewusste Rückbesinnung auf lokale Besonderheiten & Angebote, Renaissance und Stärkung lokaler Traditionen Ziel: Unterschiedlichkeit und Vielfalt als gleichzeitiges Ergebnis der Globalisierung, Verbindung von lokalen/individuellen Besonderheiten mit globalen Strömungen/Trends Gegenbewegung zur kulturellen Verschmelzung in einer globalen Welt anonymer werdenden Gesellschaft und „digitalen Kontakten“ Gründe: Bedürfnis nach Individualität Wunsch nach Gemeinschaft & direkten Kontakten Bildung von Identität Suche nach Geborgenheit und Heimatgefühl
  4. Radio der Zukunft: Alte Stärken eröffnen neue Chancen Quelle: http://www.ard-werbung.de/media-perspektiven/publikationen/fachzeitschrift/2011/artikel/radio-der-zukunft-alte-staerken-eroeffnen-neue-chancen/ Zukunftsstudie "Vision 2017": Was bedeuten künftige gesellschaftliche Trends für das Radio? Die Zukunftsstudie „Vision 2017“ untersuchte mittels einer zweistufigen qualitativen Expertenbefragung zukünftige Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen. Erkennbar wurden fünf zentrale Grundorientierungen, die das Leben der Menschen in den kommenden Jahren prägen werden. Klassische Medien wie das Radio werden darauf reagieren müssen. Die künftige Grundorientierung „Managing Dutility“ beschreibt, dass immer mehr Pflichten neben die Erwerbsarbeit treten, beispielsweise Gesundheits- und Weiterbildungsarbeit, Kümmern um Altersvorsorge etc. Dies zwingt die Menschen zu verstärktem Effizienzdenken im Alltag. Pflichten („duties“) und Nutzen („utilities“) müssen individuell optimiert werden. In Bezug auf  Medienangebote wird hieraus ein hoher Anspruch an die unmittelbare und zeitunabhängige Verfügbarkeit entstehen. Radio kann sich hier die Vielfalt der Schnittstellen zur mobilen Nutzung und zum Internet zunutze machen und durch digitale Angebote den Alltag der Hörer noch effektiver begleiten. Die Grundorientierung „Living Substance“ meint das wachsende Bedürfnis der Menschen, zurück zum Wesentlichen zu gelangen, eine Reaktion auf das Zuviel an Optionen und den daraus resultierenden Stress. In diesem Zusammenhang wird die Lean-back-Nutzung klassischer Medien neue Bedeutung erlangen, starke und vertraute Radiomarken bieten hier Orientierung und (Alltags-)Strukturierung. „Embedding Individuality“ steht für die künftige Tendenz zu weniger „Ich“ und mehr „Wir“ und ist als Reaktion auf das unbedingte - auch anstrengende  Streben nach Individualität zu sehen. Es wächst ein Bedürfnis nach sozialer Einbettung, nach Unabhängigkeit in der Gemeinschaft. Radio ist wie kaum ein anderes Medium in der Lage, Gemeinschaftsgefühl zu schaffen; seine regionale Verankerung erzeugt Verbundenheit, und es bietet zahlreiche Bezugspunkte für Kommunikation. „Creating Lifeholder Value“ beschreibt den zunehmenden Wunsch nach mehr Partizipation, das Bedürfnis danach, den Eigenanteil an der Gestaltung des eigenen Lebens zu vergrößern, das Umfeld und die Umwelt mitzugestalten. Im Radio hat die Partizipation der Hörer eine lange Tradition, und diese Tradition kann ins Internet auf vielfältige Weise verlängert werden. Bei der fünften Grundorientierung „Engaging in a Sane Society“ geht es um Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, die künftig relevanter werden. Die Menschen wissen: Ihr Wohlbefinden ist an das der Umwelt und der globalen Gemeinschaft gekoppelt. Radio kann dem Bedürfnis nach sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit vielfältig entsprechen. Radiosender können glaubhaft - insbesondere durch ihre Präsenz vor Ort - eigene Aktionen im Kontext sozialer Verantwortung ins Leben rufen und diese dann öffentlich redaktionell begleiten. Fazit: Insgesamt wird es für die klassischen Medien wie Radio darauf ankommen, die richtige Balance zwischen Push- und Pull- Angeboten zu finden. Radio hat jedenfalls das Potenzial, traditionelle Stärken mit digitalen Angeboten zu verbinden.
  5. Radio der Zukunft: Alte Stärken eröffnen neue Chancen Quelle: http://www.ard-werbung.de/media-perspektiven/publikationen/fachzeitschrift/2011/artikel/radio-der-zukunft-alte-staerken-eroeffnen-neue-chancen/ Zukunftsstudie "Vision 2017": Was bedeuten künftige gesellschaftliche Trends für das Radio? Die Zukunftsstudie „Vision 2017“ untersuchte mittels einer zweistufigen qualitativen Expertenbefragung zukünftige Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen. Erkennbar wurden fünf zentrale Grundorientierungen, die das Leben der Menschen in den kommenden Jahren prägen werden. Klassische Medien wie das Radio werden darauf reagieren müssen. Die künftige Grundorientierung „Managing Dutility“ beschreibt, dass immer mehr Pflichten neben die Erwerbsarbeit treten, beispielsweise Gesundheits- und Weiterbildungsarbeit, Kümmern um Altersvorsorge etc. Dies zwingt die Menschen zu verstärktem Effizienzdenken im Alltag. Pflichten („duties“) und Nutzen („utilities“) müssen individuell optimiert werden. In Bezug auf  Medienangebote wird hieraus ein hoher Anspruch an die unmittelbare und zeitunabhängige Verfügbarkeit entstehen. Radio kann sich hier die Vielfalt der Schnittstellen zur mobilen Nutzung und zum Internet zunutze machen und durch digitale Angebote den Alltag der Hörer noch effektiver begleiten. Die Grundorientierung „Living Substance“ meint das wachsende Bedürfnis der Menschen, zurück zum Wesentlichen zu gelangen, eine Reaktion auf das Zuviel an Optionen und den daraus resultierenden Stress. In diesem Zusammenhang wird die Lean-back-Nutzung klassischer Medien neue Bedeutung erlangen, starke und vertraute Radiomarken bieten hier Orientierung und (Alltags-)Strukturierung Und geben Unterstützung im Alltag ohne zu bevormunden. „Embedding Individuality“ steht für die künftige Tendenz zu weniger „Ich“ und mehr „Wir“ und ist als Reaktion auf das unbedingte - auch anstrengende  Streben nach Individualität zu sehen. Es wächst ein Bedürfnis nach sozialer Einbettung, nach Unabhängigkeit in der Gemeinschaft. Radio ist wie kaum ein anderes Medium in der Lage, Gemeinschaftsgefühl zu schaffen; seine regionale Verankerung erzeugt Verbundenheit, und es bietet zahlreiche Bezugspunkte für Kommunikation. „Creating Lifeholder Value“ beschreibt den zunehmenden Wunsch nach mehr Partizipation, das Bedürfnis danach, den Eigenanteil an der Gestaltung des eigenen Lebens zu vergrößern, das Umfeld und die Umwelt mitzugestalten und dadurch aktiv teilzunehmen. Im Radio hat die Partizipation der Hörer eine lange Tradition, und diese Tradition kann ins Internet auf vielfältige Weise verlängert werden. Bei der fünften Grundorientierung „Engaging in a Sane Society“ geht es um Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, die künftig relevanter werden. Die Menschen wissen: Ihr Wohlbefinden ist an das der Umwelt und der globalen Gemeinschaft gekoppelt. Radio kann dem Bedürfnis nach sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit vielfältig entsprechen. Radiosender können glaubhaft - insbesondere durch ihre Präsenz vor Ort - eigene Aktionen im Kontext sozialer Verantwortung ins Leben rufen und diese dann öffentlich redaktionell begleiten. Fazit: Insgesamt wird es für die klassischen Medien wie Radio darauf ankommen, die richtige Balance zwischen Push- und Pull- Angeboten zu finden. Radio hat jedenfalls das Potenzial, traditionelle Stärken mit digitalen Angeboten zu verbinden.
  6. Radio der Zukunft: Alte Stärken eröffnen neue Chancen Quelle: http://www.ard-werbung.de/media-perspektiven/publikationen/fachzeitschrift/2011/artikel/radio-der-zukunft-alte-staerken-eroeffnen-neue-chancen/ Zukunftsstudie "Vision 2017": Was bedeuten künftige gesellschaftliche Trends für das Radio? Die Zukunftsstudie „Vision 2017“ untersuchte mittels einer zweistufigen qualitativen Expertenbefragung zukünftige Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen. Erkennbar wurden fünf zentrale Grundorientierungen, die das Leben der Menschen in den kommenden Jahren prägen werden. Klassische Medien wie das Radio werden darauf reagieren müssen. Die künftige Grundorientierung „Managing Dutility“ beschreibt, dass immer mehr Pflichten neben die Erwerbsarbeit treten, beispielsweise Gesundheits- und Weiterbildungsarbeit, Kümmern um Altersvorsorge etc. Dies zwingt die Menschen zu verstärktem Effizienzdenken im Alltag. Pflichten („duties“) und Nutzen („utilities“) müssen individuell optimiert werden. In Bezug auf  Medienangebote wird hieraus ein hoher Anspruch an die unmittelbare und zeitunabhängige Verfügbarkeit entstehen. Radio kann sich hier die Vielfalt der Schnittstellen zur mobilen Nutzung und zum Internet zunutze machen und durch digitale Angebote den Alltag der Hörer noch effektiver begleiten. Die Grundorientierung „Living Substance“ meint das wachsende Bedürfnis der Menschen, zurück zum Wesentlichen zu gelangen, eine Reaktion auf das Zuviel an Optionen und den daraus resultierenden Stress. In diesem Zusammenhang wird die Lean-back-Nutzung klassischer Medien neue Bedeutung erlangen, starke und vertraute Radiomarken bieten hier Orientierung und (Alltags-)Strukturierung Und geben Unterstützung im Alltag ohne zu bevormunden. „Embedding Individuality“ steht für die künftige Tendenz zu weniger „Ich“ und mehr „Wir“ und ist als Reaktion auf das unbedingte - auch anstrengende  Streben nach Individualität zu sehen. Es wächst ein Bedürfnis nach sozialer Einbettung, nach Unabhängigkeit in der Gemeinschaft. Radio ist wie kaum ein anderes Medium in der Lage, Gemeinschaftsgefühl zu schaffen; seine regionale Verankerung erzeugt Verbundenheit, und es bietet zahlreiche Bezugspunkte für Kommunikation. „Creating Lifeholder Value“ beschreibt den zunehmenden Wunsch nach mehr Partizipation, das Bedürfnis danach, den Eigenanteil an der Gestaltung des eigenen Lebens zu vergrößern, das Umfeld und die Umwelt mitzugestalten und dadurch aktiv teilzunehmen. Im Radio hat die Partizipation der Hörer eine lange Tradition, und diese Tradition kann ins Internet auf vielfältige Weise verlängert werden. Bei der fünften Grundorientierung „Engaging in a Sane Society“ geht es um Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, die künftig relevanter werden. Die Menschen wissen: Ihr Wohlbefinden ist an das der Umwelt und der globalen Gemeinschaft gekoppelt. Radio kann dem Bedürfnis nach sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit vielfältig entsprechen. Radiosender können glaubhaft - insbesondere durch ihre Präsenz vor Ort - eigene Aktionen im Kontext sozialer Verantwortung ins Leben rufen und diese dann öffentlich redaktionell begleiten. Fazit: Insgesamt wird es für die klassischen Medien wie Radio darauf ankommen, die richtige Balance zwischen Push- und Pull- Angeboten zu finden. Radio hat jedenfalls das Potenzial, traditionelle Stärken mit digitalen Angeboten zu verbinden.
  7. Radio der Zukunft: Alte Stärken eröffnen neue Chancen Quelle: http://www.ard-werbung.de/media-perspektiven/publikationen/fachzeitschrift/2011/artikel/radio-der-zukunft-alte-staerken-eroeffnen-neue-chancen/ Zukunftsstudie "Vision 2017": Was bedeuten künftige gesellschaftliche Trends für das Radio? Die Zukunftsstudie „Vision 2017“ untersuchte mittels einer zweistufigen qualitativen Expertenbefragung zukünftige Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen. Erkennbar wurden fünf zentrale Grundorientierungen, die das Leben der Menschen in den kommenden Jahren prägen werden. Klassische Medien wie das Radio werden darauf reagieren müssen. Die künftige Grundorientierung „Managing Dutility“ beschreibt, dass immer mehr Pflichten neben die Erwerbsarbeit treten, beispielsweise Gesundheits- und Weiterbildungsarbeit, Kümmern um Altersvorsorge etc. Dies zwingt die Menschen zu verstärktem Effizienzdenken im Alltag. Pflichten („duties“) und Nutzen („utilities“) müssen individuell optimiert werden. In Bezug auf  Medienangebote wird hieraus ein hoher Anspruch an die unmittelbare und zeitunabhängige Verfügbarkeit entstehen. Radio kann sich hier die Vielfalt der Schnittstellen zur mobilen Nutzung und zum Internet zunutze machen und durch digitale Angebote den Alltag der Hörer noch effektiver begleiten. Die Grundorientierung „Living Substance“ meint das wachsende Bedürfnis der Menschen, zurück zum Wesentlichen zu gelangen, eine Reaktion auf das Zuviel an Optionen und den daraus resultierenden Stress. In diesem Zusammenhang wird die Lean-back-Nutzung klassischer Medien neue Bedeutung erlangen, starke und vertraute Radiomarken bieten hier Orientierung und (Alltags-)Strukturierung Und geben Unterstützung im Alltag ohne zu bevormunden. „Embedding Individuality“ steht für die künftige Tendenz zu weniger „Ich“ und mehr „Wir“ und ist als Reaktion auf das unbedingte - auch anstrengende  Streben nach Individualität zu sehen. Es wächst ein Bedürfnis nach sozialer Einbettung, nach Unabhängigkeit in der Gemeinschaft. Radio ist wie kaum ein anderes Medium in der Lage, Gemeinschaftsgefühl zu schaffen; seine regionale Verankerung erzeugt Verbundenheit, und es bietet zahlreiche Bezugspunkte für Kommunikation. „Creating Lifeholder Value“ beschreibt den zunehmenden Wunsch nach mehr Partizipation, das Bedürfnis danach, den Eigenanteil an der Gestaltung des eigenen Lebens zu vergrößern, das Umfeld und die Umwelt mitzugestalten und dadurch aktiv teilzunehmen. Im Radio hat die Partizipation der Hörer eine lange Tradition, und diese Tradition kann ins Internet auf vielfältige Weise verlängert werden. Bei der fünften Grundorientierung „Engaging in a Sane Society“ geht es um Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, die künftig relevanter werden. Die Menschen wissen: Ihr Wohlbefinden ist an das der Umwelt und der globalen Gemeinschaft gekoppelt. Radio kann dem Bedürfnis nach sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit vielfältig entsprechen. Radiosender können glaubhaft - insbesondere durch ihre Präsenz vor Ort - eigene Aktionen im Kontext sozialer Verantwortung ins Leben rufen und diese dann öffentlich redaktionell begleiten. Fazit: Insgesamt wird es für die klassischen Medien wie Radio darauf ankommen, die richtige Balance zwischen Push- und Pull- Angeboten zu finden. Radio hat jedenfalls das Potenzial, traditionelle Stärken mit digitalen Angeboten zu verbinden.
  8. Radio der Zukunft: Alte Stärken eröffnen neue Chancen Quelle: http://www.ard-werbung.de/media-perspektiven/publikationen/fachzeitschrift/2011/artikel/radio-der-zukunft-alte-staerken-eroeffnen-neue-chancen/ Zukunftsstudie "Vision 2017": Was bedeuten künftige gesellschaftliche Trends für das Radio? Die Zukunftsstudie „Vision 2017“ untersuchte mittels einer zweistufigen qualitativen Expertenbefragung zukünftige Lebensbedingungen, Werthaltungen, Bedürfnisse und Wünsche der Menschen. Erkennbar wurden fünf zentrale Grundorientierungen, die das Leben der Menschen in den kommenden Jahren prägen werden. Klassische Medien wie das Radio werden darauf reagieren müssen. Die künftige Grundorientierung „Managing Dutility“ beschreibt, dass immer mehr Pflichten neben die Erwerbsarbeit treten, beispielsweise Gesundheits- und Weiterbildungsarbeit, Kümmern um Altersvorsorge etc. Dies zwingt die Menschen zu verstärktem Effizienzdenken im Alltag. Pflichten („duties“) und Nutzen („utilities“) müssen individuell optimiert werden. In Bezug auf  Medienangebote wird hieraus ein hoher Anspruch an die unmittelbare und zeitunabhängige Verfügbarkeit entstehen. Radio kann sich hier die Vielfalt der Schnittstellen zur mobilen Nutzung und zum Internet zunutze machen und durch digitale Angebote den Alltag der Hörer noch effektiver begleiten. Die Grundorientierung „Living Substance“ meint das wachsende Bedürfnis der Menschen, zurück zum Wesentlichen zu gelangen, eine Reaktion auf das Zuviel an Optionen und den daraus resultierenden Stress. In diesem Zusammenhang wird die Lean-back-Nutzung klassischer Medien neue Bedeutung erlangen, starke und vertraute Radiomarken bieten hier Orientierung und (Alltags-)Strukturierung Und geben Unterstützung im Alltag ohne zu bevormunden. „Embedding Individuality“ steht für die künftige Tendenz zu weniger „Ich“ und mehr „Wir“ und ist als Reaktion auf das unbedingte - auch anstrengende  Streben nach Individualität zu sehen. Es wächst ein Bedürfnis nach sozialer Einbettung, nach Unabhängigkeit in der Gemeinschaft. Radio ist wie kaum ein anderes Medium in der Lage, Gemeinschaftsgefühl zu schaffen; seine regionale Verankerung erzeugt Verbundenheit, und es bietet zahlreiche Bezugspunkte für Kommunikation. „Creating Lifeholder Value“ beschreibt den zunehmenden Wunsch nach mehr Partizipation, das Bedürfnis danach, den Eigenanteil an der Gestaltung des eigenen Lebens zu vergrößern, das Umfeld und die Umwelt mitzugestalten und dadurch aktiv teilzunehmen. Im Radio hat die Partizipation der Hörer eine lange Tradition, und diese Tradition kann ins Internet auf vielfältige Weise verlängert werden. Bei der fünften Grundorientierung „Engaging in a Sane Society“ geht es um Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung, die künftig relevanter werden. Die Menschen wissen: Ihr Wohlbefinden ist an das der Umwelt und der globalen Gemeinschaft gekoppelt. Radio kann dem Bedürfnis nach sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit vielfältig entsprechen. Radiosender können glaubhaft - insbesondere durch ihre Präsenz vor Ort - eigene Aktionen im Kontext sozialer Verantwortung ins Leben rufen und diese dann öffentlich redaktionell begleiten. Fazit: Insgesamt wird es für die klassischen Medien wie Radio darauf ankommen, die richtige Balance zwischen Push- und Pull- Angeboten zu finden. Radio hat jedenfalls das Potenzial, traditionelle Stärken mit digitalen Angeboten zu verbinden.
  9. Owned Media: Content-Veröffentlichung auf eigenen Plattformen, z.B. Unternehmens-Website, Blog, eigene Events, eigener Social Media-Auftritt Paid Media: Content auf anderen Plattformen, wo das Unternehmen kostenpflichtige Werbung schaltet, z.B. Banner-Werbung Earned Content: Content auf anderen Plattformen mit kostenfreier Platzierung durch Mehrwerte wie Nachrichtenwert, z.B. Medienkooperationen und Presse Arbeit Social Media: Content auf/in sozialen Netzwerken, den die User selber generieren Im Zusammenhang mit dem Thema Content-Marketing fällt häufig der Begriff Crossmedia. Crossmedia-Marketing will die Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen mit einer durchgängigen Leitidee in verschiedenen und für die Zielgruppe relevanten Medien, die inhaltlich, formal und zeitlich integriert sind, konzipieren. Die Ansprache soll vernetzt und interaktiv erfolgen, um Interessenten einen Nutzwert und Mehrwerte zu bieten. Oftmals werden Crossmedia-Kampagnen auch eingesetzt für virales Marketing. Doch wie funktioniert das in der Praxis? Die Auswahl der Crossmedia-Kanäle für die Crossmedia-Marketing-Kampagne ist abhängig von den Zielen der Marketing-Strategie. Unternehmen können dabei vier Medientypen verwenden, wie die Abbildung zeigt.