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Softwarequalität        Einführung in eine neue VorlesungProf. Dr. Wolfgang Golubski      Gerrit Beine, M.Sc.      golubsk...
Zur Motivation                 2
ROTIMaximise Your Return On Time Invested!                                         3
Vorstellung              4
Wolfgang Golubski, Prof. Dr. rer.nat. habil.●   Jahrgang 1960●   Seit 2004 an der Westsächsischen Hochschule Zwickau●   Ak...
Gerrit Beine, M.Sc.●   Jahrgang 1980●   Selbständig seit 1998, zunächst im Bereich Linux/Unix Support●   Ab 2000 Einführun...
Und was qualifiziert uns für diese Vorlesung?                                                7
Unterschiede im Ablauf                         8
Vorbereitung & Ablauf●   2 Wochen vor jeder Vorlesung geben wir eine Reihe von Artikeln aus●   1 Woche vor jeder Vorlesung...
Nach der Vorlesung......ist jeder verpflichtet seinen ROTI anzugeben!                                                   10
Und das Projekt sowie die Prüfung?●   Finden statt●   Projekt     ●   Jeder verfasst ein Paper.     ●   Zur Form:         ...
Und die Inhalte?                   12
Softwarequalität aus unterschiedlichen Perspektiven●   Die Macht der Zahlen: Source Code Metriken●   Die falsch verstanden...
Einführung und Grundlagen                            14
Regelfall ???                15
Qualität●   Was ist das ?●   Wer spielt mit ?                                  16
Softwarequalität – was ist das?●   Qualität entsteht nicht von selbst.●   Qualität bezieht sich auf Produkte und Prozesse ...
Softwarequalität – was ist das?●   Definition (ISO 9126)    ist die Gesamtheit von Funktionen und Merkmalen eines Software...
ISO/IEC 9126 bzw. ISO/IEC 25000●   Eine Norm, die eins (von vielen) Modellen ist, dass Produktqualität und    Qualitätsmer...
Qualitätsbegriff aus verschiedenen Sichten●   Produkt     ●   Qualität ist präzise messbar●   Anwender     ●   Qualität wi...
Wechselwirkungen der Qualitätssichten         [Wallmüller, Software Quality Engineering, Hanser-Verlag, 2011, S. 13]      ...
Software-Entwicklung                         TestenImplementierung                          Anforderungen                 ...
Prozessmodelle – nur ein paar     [Wallmüller, Software Quality Engineering, Hanser-Verlag, 2011, S. 30]                  ...
Qualitätsmanagement●   Qualitätsplanung     ●   Festlegen der Ziele, Prozesse und der notwendigen Ressourcen●   Qualitätsl...
Qualitätsprobleme - Architektur                          "Hauptsache billig"                          E.Rauschenbach      ...
Qualitätsprobleme – Ist vs SollAnforderungen     des                                          Implementierte   Kunden     ...
Softwarequalität in der Praxis                                 27
Thesen von Praktikern●   Qualität kommt von Quälen●   Qualität wird nicht gesichert, Qualität wird produziert●   Qualität ...
Thesen von Praktikern●   Qualität kommt von Quälen●   Qualität wird nicht gesichert, Qualität wird produziert●   Qualität ...
Zwei Geschichten aus dem wahren Leben●   Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins: 100% API-Dokumentation●   Der Scrum-Dop...
Das magische Dreieck●   Klassisches Projektmanagement definiert    den Umfang von Projekten als konstant●   Zeit, Kosten, ...
Wissen ist die einzige Ressource,die sich vermehrt, wenn man sie teilt.                                         32
Schneller Wissensaufbau in Teams●   Aufteilen der Artikel     ●   Jedes Teammitglied bearbeitet einen Artikel     ●   Pro ...
Verwendung dieser Unterlagen●   Wir stellen diese Unterlagen unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-NC-SA zur allen    am...
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Softwarequalität - Einführung in eine neue Vorlesung

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Die Einführungsfolien zur Vorlesung Softwarequalität.

Veröffentlicht in: Bildung
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Softwarequalität - Einführung in eine neue Vorlesung

  1. 1. Softwarequalität Einführung in eine neue VorlesungProf. Dr. Wolfgang Golubski Gerrit Beine, M.Sc. golubski@fh-zwickau.de mail@gerritbeine.com 1
  2. 2. Zur Motivation 2
  3. 3. ROTIMaximise Your Return On Time Invested! 3
  4. 4. Vorstellung 4
  5. 5. Wolfgang Golubski, Prof. Dr. rer.nat. habil.● Jahrgang 1960● Seit 2004 an der Westsächsischen Hochschule Zwickau● Aktivitäten und Forschung auf den Gebieten ● Software-Entwicklung und -technologien und -Architekturen ● von Systems Engineering über Modellierung zum Programm● Seit Anfang der 80er Software- und Tool-Entwicklung, auch im industriellen Umfeld● Projektleitung in verschiedenen Vorhaben● Objekt-orientierte Sprachen (Smalltalk-80, Eiffel, Java, JEE, etc.) und Methoden sowie Modell-getriebene Entwicklung● Zahlreiche (wissenschaftliche) Veröffentlichungen zu den Themen „Programmiersprachen und Modell-getriebene Software-Entwicklung“ 5
  6. 6. Gerrit Beine, M.Sc.● Jahrgang 1980● Selbständig seit 1998, zunächst im Bereich Linux/Unix Support● Ab 2000 Einführung von Agilen Methoden, Test Driven Development, Continuous Integration bei verschiedenen Unternehmen● Nebenbei Informatik-Studium in Zwickau● Ab 2006 Fokussierung auf ganzheitliche Softwarequalität● Nebenbei Master-Studium in Zwickau● 2008-2011 Software-Architekt bei AUDI● Seit 2011 Scrum Master bei Saxonia Systems● Dozent bei Open Source School (Test Driven Development, UML)● Nebenbei MBA-Studium in Leipzig● Seit einigen Jahre Speaker auf Linux- und Open Source Konferenzen● Contributer für FreeBSD und openSUSE 6
  7. 7. Und was qualifiziert uns für diese Vorlesung? 7
  8. 8. Unterschiede im Ablauf 8
  9. 9. Vorbereitung & Ablauf● 2 Wochen vor jeder Vorlesung geben wir eine Reihe von Artikeln aus● 1 Woche vor jeder Vorlesung muss jeder zu jedem Artikel drei qualifizierte Fragen stellen● Denn: Ein Drittel der Vorlesung basiert auf Euren Fragen!● Aktive Teilnahme ist Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung!● Wer mehr als einmal keine Fragen schickt, kann nicht an der Prüfung teilnehmen.● Jede Vorlesung gliedert sich in drei Teile● Theorieteil – aktueller Stand der Forschung, Begriffe, Hypothesen● Praxisteil – was passiert im Projekt, Anwendung der Theorie● Teilnahme – Diskussion und Beantworten der Fragen, Erfahrungsberichte 9
  10. 10. Nach der Vorlesung......ist jeder verpflichtet seinen ROTI anzugeben! 10
  11. 11. Und das Projekt sowie die Prüfung?● Finden statt● Projekt ● Jeder verfasst ein Paper. ● Zur Form: ● 8-12 Seiten A4 ● Arial, Schriftgröße 11 ● 1,5-zeilig ● Zum Inhalt: ● Aus der Vorlesung werden zwei Aspekte von Softwarequalität ausgewählt ● Aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz wählt jeder ein Projekt ● Das Projekt wird unter diesen beiden Aspekten reflektiert ● Was lief gut? Was lief schlecht? ● Was würde man nach der Vorlesung anders machen?● Prüfung: mündlich 11
  12. 12. Und die Inhalte? 12
  13. 13. Softwarequalität aus unterschiedlichen Perspektiven● Die Macht der Zahlen: Source Code Metriken● Die falsch verstandene Methode: Testen wird überbewertet● Qualitätsaspekte im Requirements Engineering● Denn sie wissen nicht was sie tun: Modellierung● Wir bauen auf, wir reißen nieder: Architektur und Qualität● Retrospektiven: Auf dem besten Weg bleiben 13
  14. 14. Einführung und Grundlagen 14
  15. 15. Regelfall ??? 15
  16. 16. Qualität● Was ist das ?● Wer spielt mit ? 16
  17. 17. Softwarequalität – was ist das?● Qualität entsteht nicht von selbst.● Qualität bezieht sich auf Produkte und Prozesse und Projekte.● Qualität muss definiert werden.● Qualität muss konstruiert werden.● Versuch einer Definition (nach [Wallmüller]) ist die Summe aller relevanten Eigenschaften eines Software-Produkts, mit denen seine Kunden zufriedengestellt werden, und die Summe der dazu notwendigen Eigenschaften von Software-Prozessen wie z. B. erreichte Reifegrade, die zur Erstellung, zum Betrieb und zur Pflege gefordert werden. 17
  18. 18. Softwarequalität – was ist das?● Definition (ISO 9126) ist die Gesamtheit von Funktionen und Merkmalen eines Software-Produkts, das die Fähigkeit besitzt, angegebene oder implizierte Bedürfnisse zu befriedigen.● Was fehlt für eine praktische Verwendung? ● Merkmale● Aber was sind nun wieder Merkmale? ● Hier kann wieder ISO 9126 helfen ● Unterscheide funktionale und nicht-funktionale Anforderungen 18
  19. 19. ISO/IEC 9126 bzw. ISO/IEC 25000● Eine Norm, die eins (von vielen) Modellen ist, dass Produktqualität und Qualitätsmerkmale beschreibt● DIN ISO/IEC 25000 Software-Engineering – Qualitätskriterien und Bewertung von Softwareprodukten (SQuaRE) – Leitfaden für SquaRE http://www.ehealthkarriere.de/tag/iso-9126 19
  20. 20. Qualitätsbegriff aus verschiedenen Sichten● Produkt ● Qualität ist präzise messbar● Anwender ● Qualität wird vom Anwender festgelegt● Prozess (bzw. Hersteller) ● Qualität im Entwicklungs-/Herstellungsprozess durch Kontrolle, Audits, Inspektionen● Preis/Nutzen ● Verhältnis von Kosten, Nutzen und Qualität 20
  21. 21. Wechselwirkungen der Qualitätssichten [Wallmüller, Software Quality Engineering, Hanser-Verlag, 2011, S. 13] 21
  22. 22. Software-Entwicklung TestenImplementierung Anforderungen Softwarequalität Modellierung Design Konfigurieren 22
  23. 23. Prozessmodelle – nur ein paar [Wallmüller, Software Quality Engineering, Hanser-Verlag, 2011, S. 30] 23
  24. 24. Qualitätsmanagement● Qualitätsplanung ● Festlegen der Ziele, Prozesse und der notwendigen Ressourcen● Qualitätslenkung ● Erfüllen der Qualitätsanforderungen ● Präventiv ● Konstruktiv ● analytisch● Qualitätssicherung ● Prüfung des QM ● Dokumentation ● Zertifizierung ● Nachweis von Verbesserungsprogrammen inkl. Nachverfolgung● Qualitätsverbesserung 24
  25. 25. Qualitätsprobleme - Architektur "Hauptsache billig" E.Rauschenbach Deutscher Karikaturpreis 2003 25
  26. 26. Qualitätsprobleme – Ist vs SollAnforderungen des Implementierte Kunden Funktionalität 26
  27. 27. Softwarequalität in der Praxis 27
  28. 28. Thesen von Praktikern● Qualität kommt von Quälen● Qualität wird nicht gesichert, Qualität wird produziert● Qualität ist nicht verhandelbar● Qualität ist ein Prozess● Wer 80% anstrebt, bekommt auch nur 80% dieser 80% (das sind dann 64% ;-)● Die Kosten für Qualität sind konstant, die Kosten für fehlende Qualität wachsen exponentiell● Was an Qualität gespart wird, muss an Zeit investiert werden● Man kann Qualität nicht in Software hineintesten 28
  29. 29. Thesen von Praktikern● Qualität kommt von Quälen● Qualität wird nicht gesichert, Qualität wird produziert● Qualität ist nicht verhandelbar● Qualität ist ein Prozess● Wer 80% anstrebt, bekommt auch nur 80% dieser 80% (das sind dann 64% ;-)● Die Kosten für Qualität sind konstant, die Kosten für fehlende Qualität wachsen exponentiell● Was an Qualität gespart wird, muss an Zeit investiert werden● Man kann Qualität nicht in Software hineintesten 29
  30. 30. Zwei Geschichten aus dem wahren Leben● Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins: 100% API-Dokumentation● Der Scrum-Dopplereffekt: Test Driven Sprint Planning 30
  31. 31. Das magische Dreieck● Klassisches Projektmanagement definiert den Umfang von Projekten als konstant● Zeit, Kosten, Qualität sind verhandelbar● Auf Softwareprojekte praktisch nicht anwendbar● Reduktion der Qualität führt immer zu einer Erhöhung der Kosten und Zeit● Umfang sollte verhandelbar sein● Qualität ist die einzige echte Konstante Quelle: http://it-wissenschaft.de/333/magisches-dreieck-kosten-zeit-oder-qualitat/ 31
  32. 32. Wissen ist die einzige Ressource,die sich vermehrt, wenn man sie teilt. 32
  33. 33. Schneller Wissensaufbau in Teams● Aufteilen der Artikel ● Jedes Teammitglied bearbeitet einen Artikel ● Pro Artikel wird eine Zusammenfassung erstellt (s.u.) ● Die Zusammenfassung wird im Team besprochen und Fragen geklärt ● Anschließend kann jedes Teammitglied anhand der Zusammenfassung durch den Artikel navigieren und Details nachlesen● Bearbeiten eines Artikels ● Artikel durchblättern und alle Überschriften in eine Mindmap packen ● Jeden Abschnitt durchlesen und Fakten extrahieren ● Worum geht es? Was wird erklärt? Warum ist das wichtig? ● Erkenntnisse unter der jeweiligen Überschrift in die Mindmap stecken ● Die Mindmap mit Verweisen ergänzen, wo es notwendig erscheint ● Grafiken und Diagramme vor dem Team komplett entwickeln 33
  34. 34. Verwendung dieser Unterlagen● Wir stellen diese Unterlagen unter der Creative Commons Lizenz CC-BY-NC-SA zur allen am Thema Interessierten Verfügung.● Es ist erlaubt, die Unterlagen unter gleichen Bedingungen zu ● kopieren ● verteilen ● übertragen und ● adaptieren, wenn● die ursprünglichen Autoren genannt werden und● die Verwendung nicht zu kommerziellen Zwecken stattfindet.● Details zur Lizenz sind hier zu finden: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/ 34

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