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Chancen und Risiken des
Fernbus-Verkehrs
für die Region Nordhessen
IHK- Arbeitskreis Verkehr, 11.6.2013 in Kassel
Alfred Fuhr
Das Fuhrwerk, Bureau für Kundensoziologie der mobilen Gesellschaft
Was macht ein Kundensoziologe?
Meine Kernkompetenz :
gesellschaftliche Risikofeststellungen
Aufmerksamkeit für
”superwicked problems“
Beispiel für Risiko-Feststellung:
Demografischer Wandel
Der Bevölkerungsrückgang entsteht durch die
gesellschaftliche ˮIgnoranz des Vitalvermögens“.
(Franz Xaver Kaufmann,
Frankfurt am Main 2005)
Bevölkerungsschrumpfungen und ihre Folgen
wurden daher politisch lange verdrängt,
bagatellisiert und zum ˮdemografischen
Wandel“ erklärt.
Dafür sind dann Alle, d.h. Niemand mehr zuständig
Beispiel für Risiko-Feststellung:
Buskrise 2003, Fernbus 2013
Unternehmens -Beratung
über die Veränderungsprozesse
der automobilen Gesellschaft:
ˮDemografie“ (RDA+ LHO)
ˮSocial Media“ (LHO)
ˮFernbus “ (LHO)
2010- 2013
Krisenmanagement:
Mitgestaltung der
ˮRDA- AvD- Buspilot“ Kampagne
2003: Krise in der Bustouristik
Chancen und Risiken des
Fernbus-Verkehrs
für die Region Nordhessen
Welche Chancen stecken im Fernbus für Nordhessen?
Politikum Fernbus in Deutschland
Entwicklung des Fernbusmarktes in Deutschland
Auch der Fernbusmarkt ist durch das Internet
ein anderer geworden
Fazit
Der Minister ist begeistert
http://www.welt.de/wirtschaft/article114937760/Ramsauer-sieht-Aufbruchstimmung-im-Fernbusverkehr.html
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sieht
nach der weitgehenden Marktfreigabe für Fernbuslinien
in der Branche eine "Aufbruchstimmung".
Der Markt sei "von seinen Jahrzehnte alten Fesseln befreit"
worden, erklärte Ramsauer.
Der mittelständische Verband
reagiert merkwürdig
BDO zitiert in einer Pressemitteilung
Karsten Schulze, den
geschäftsführenden Gesellschafter
von HARU Reisen.
Der andere Gesellschafter ist die
Deutsche Bahn AG
ˮGerade unter dem Aspekt, dass
Minister Ramsauer regelmäßig die
Chancen für den deutschen
Mittelstand in dem neu entstehenden
Markt besonders hervorgehoben hat,
erscheint die aktuelle Entwicklung
diskussionswürdig“
http://www.omnibusrevue.de/briefmarken-bald-mit-fernbus-aufschlag-1189078.html
Politische Zieldimensionen bei
Öffnung des Fernlinienbusmarktes
Ziel: Fairer Wettbewerb
für den Mittelstand
Quelle: Strößenreuther, IAA Symposium 2010
Gesellschaftliche Akzeptanz für
Fernbus?
In verschiedenen regionalen Medien wird über
massive Widerstände gegen Fernbusse berichtet:
Stuttgarter Zeitung, 24.4.2013:
Bezirksbeirat von Stuttgart-Vaihingen will die seit ca. 1 Jahr zwischen
Stuttgart und Lörrach (Schweizer Grenze) verkehrenden Busse wieder abschaffen
und bittet darum, dass keine weiteren Lizenzen erteilt werden (1
Man hatte sich dafür eingesetzt, dass die Busse über Stuttgart-Flughafen fahren
Quellen:
1) http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vaihingen-beiraete-wollen-keine-fernbusse.3c4afe43-09c6-479f-810b-f83520e59e29.html
2) http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12517577/60889/Keine-Haltestellen-an-Autobahnraststaetten-Daempfer-fuer-Fernbus-Projekt.html
Märkische Allgemeine, 16.5.2013:
Keine Fernbushaltestellen an Autobahnraststätten! Dadurch wird einer
brandenburgischen Gemeinde der günstige Zugang zum Flughafen BER
unmöglich gemacht(2
Das Difu legt den Finger in die
Wunde:
Quelle: http://www.difu.de/publikationen/difu-berichte-12013/fernbusterminals-neue-visitenkarten-der-staedte.html
In der Kommunalpolitik hat der Fernbus oft kein so gutes Image
wie der Flughafen oder der Bahnhof, wenn
die Fernerreichbarkeit der Stadt diskutiert wird.
Es geht um eine Facette der Erreichbarkeit der Städte,
nicht selten auch um den Busbahnhof als Visitenkarte der Stadt
Dies wird in der Stadt- und Verkehrsplanung kontrovers diskutiert.
Schließlich machen die vielen Touristenbusse in der City
der kommunalen Verkehrsplanung schon genug Sorgen.
Risiko Chance:
Die Facebook Revolution
38 Jahre dauerte es, bis das Radio weltweit
50 Millionen Menschen erreichte.
Beim Fernsehen brauchte es 13 Jahre,
um diese Marke zu erreichen.
Im Vergleich dazu verbreitet sich das Social Web
mit Lichtgeschwindigkeit.
Facebook schaffte es innerhalb eines Jahres,
50 Millionen Menschen von seinem Konzept zu überzeugen,( …)
Chance : Nahmobilität steigt.
Zusammen verreisen – Gegenseitig
besuchen
Chance: Mobilitätsbedürfnisse der
neuen Wirtschafts-Nomaden
Chance: Die Mitfahrzentrale
ist zur Internetplattform mutiert
Welche Chancen stecken aus
Sicht von Nordhessen
im Fernbus?
Chance Mobilität:
Wirtschaftsstandort Nordhessen
Mobilitätswirtschaft Nordhessen
„Mehr als 4.600 Unternehmen, 67.000 Beschäftigte und 6 Mrd. € Umsatz sind
Kennzeichen dieses Wirtschaftsbereiches. Damit ist dies der stärkste
Wirtschaftsbereich in Nordhessen.“
Quelle. http://www.mowin.net/mowinnet/mobilitaetswirtschaft-nordhessen/
Gute Verbindung Straße/Schiene
Chance: Fernbus Streckennetze
Dabei wäre Nordhessen ein
Top Standort für ein Fernbusterminal
Top-Logistikflächen
Die Regionalmanagement Nordhessen GmbH bündelt Ihre Aktivitäten und richtet diese auf ein großes Ziel aus: Die Etablierung
Nordhessens als eines der größten Logistikzentren Europas bis zum Jahr 2015. Dafür hat das Regionalmanagement gemeinsam mit der
Arbeitsgemeinschaft der nordhessischen Wirtschaftsförderer die TopLogistikflächen der Region Nordhessen präsentiert.
Diese Flächen sind sofort verfügbar, bieten ausreichend Areal für logistische Großvorhaben und haben eine sehr gute verkehrliche
Erreichbarkeit.
Quelle: http://www.mowin.net/mowinnet/mobilitaetswirtschaft-nordhessen/
Risiko Chance Demografie:
ˮDie Region Nordhessen wird schrumpfen.“
http://www.ihk-
kassel.de/solva_docs/wn10_05_s26_27.pdf
Chance für die Region :
Gesundheitstourismus
Chance für die Region:
Die Oranier-Route
Amsterdam- Ruhrgebiet – Bad
Wildungen
Entwicklung des
Fernbusmarktes
in Deutschland
Fernbus = Greyhound?
Soziologisch gesehen ist der ˮGreyhound“ das Verkehrsmittel der
US-amerikanischen Unterschicht…
Das Unternehmen ist ein ˮBig Data“ Pionier und nutzt
modernstes Datenmanagement, um seine Auslastung voherzusagen
In Deutschland kann Bus Fahren
auch sehr exklusiv sein
Marktführer
http://www.harureisen.de/Download/BLB_Fahrplan.pdf
Der Berliner Preis bestimmt den Markt
Preisstruktur des Anbieters ”BerlinLinienbus“
The hidden champion.
Von und nach Deutschland.
Aus und nach ganz Europa.
Entwicklung neuer Angebote
Dein Bus.de . Linien- Geschäftsmodell??
Idee: Organisation von Busfahrten nur bei Bedarf, wenn sich genügend
Mitfahrer via Internet finden.
Angebot und Buchung nur über Internet möglich.
Facebook Werbung und Marketing
Billig-Image
Die grüne Variante:
Mein Fernbus
Das Berliner Startup plant ein bundesweites Netz mit mittelständischen
Busunternehmen. Die Busse bieten 70 cm Sitzabstand und WLAN an Bord.
Bereits acht Linien sind per Ausnahmegenehmigung im Betrieb – etwa die Linien
München-Zürich und München-Freiburg mit mehr als 100.000 Fahrgästen in 2012.
Verflixt, es gibt ja auch noch die
Blauen!
Flixbus vormals Go- Bus wurde von zwei
Beratern der internationalen
Strategieberatung
The Boston Consulting Group und einem
ehemaligen Microsoft-Manager aus
München gegründet.
Sie fanden die Investoren: Graf
v.d.Schulenburg,
Ex-GF DB Stadtverkehr!
Heinz Raufer, Internet-Unternehmer
(hotel.de)!
Flixbus
Mit Britischem Understatement:
seit April mit dabei : City to City
Der ADAC – Deutsche Post Bus kommt
Die Deutsche Post und der Allgemeine Deutsche Automobilclub
(ADAC) steigen Anfang November 2013 mit ersten
Städteverbindungen in den neu geöffneten Fernbusmarkt ein. Der
ADAC Postbus, so der Name des künftigen, gemeinsamen
Linienangebots, startet auf folgenden Strecken:
- Köln-Bonn-Frankfurt/M-Stuttgart-München
- Bremen-Hamburg-Berlin
- Köln-Dortmund-Hannover-Berlin
- Berlin-Leipzig-Dresden
- Frankfurt/M-Nürnberg-München.
Die Überraschung….
Fernbuslinie:
Städteverbindungen
100% Sitzplatzgarantie
Komfortable Reisebusse
Bis zu 12 Mal täglich
pro Person ab €9,90*
Ist der Fernbus ein
Nischenverkehrsmittel?
Nein.
Das Geschäftsmodell der Fernbuslinien strahlt
auf die Angebote anderer Anbieter aus.
Die Fernbuskunden tauschen sich online aus, und
vor Allem vergleichen sie die Preise.
Bedrohung: Preisverfall im
Stadt-Tourismus durch Fernbus
Bedrohung: Markt für
Stadt-Tourismus schrumpft
Bedrohung: Konzentration
Was wäre, wenn DeinBus
ab November 2013 mit ADAC und Deutsche Post
zusammen am Fernbus-Markt agiert?
Risiko Chance : Demografie
Schwäche: Schmuddel-Image von
Busterminals
Köln ist unter den deutschen
Großstädten eine Ausnahme
Aber auch hier reicht der Platz schon lange nicht mehr
Ohne Terminal kein Fernbus
Das sind Terminals, die diesen Namen verdienen!
Fazit 1
1. Schneller
2. Komfortabel
3. verlässlicher
3. Preiswerter
4. Ökologischer
Der Fernbus hat das Potenzial, zu einer
sozialen + geselligen + innovativen + demografie-gerechten
Alternative zu Auto, Bahn und Flugzeug in Nordhessen zu reifen.
wahrgenommen werden.
Dafür muss er zunächst von neuen (Auto/Bahn) Kunden als
Fazit 2
2. Für neue Zielgruppen: Schüler- Umschüler- Studenten- / 75 +/
Tagestouristen zu realisieren:
1. Verkehrspolitische Maßnahmen.
Die Gesamtfahrzeit des Fernbus gegenüber Autoverkehr verkürzen.
Fernbus Angebote in den regionalen/ kommunalen ÖPNV integrieren
Anbindung an die Servicestruktur des Autobahn- Fernverkehrs,
(Autohöfe, Rasthöfe, Park- Ride Parkplätze, Autobahnknoten- Abfahrten)
2. Wirtschaftliche Kooperation – Public Private Partnership –
Kooperationen mit Fernbusbetreibern
Schaffung neuer Service Angebote!
1. Für überregionale Ziele
Fazit 3:
Meine Empfehlungen
Auswahl eines Anbieters für eine Fernlinie durch Kassel, z.B:
Uni-Linie Nord: Frankfurt- Gießen- Marburg - Kassel
Oranier-Route
Medizin/Gesundheits/Wellness-Linie:
Nordhessen – Rhein/Main
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Eine „Retrofuturistische Vision“ für
den Fernbus Nordhessen.
Vielen Dank für die
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Fernbus als Chance für Nordhessen IHK Arbeitskreis kassel 11 6 2013

  • 1. Chancen und Risiken des Fernbus-Verkehrs für die Region Nordhessen IHK- Arbeitskreis Verkehr, 11.6.2013 in Kassel Alfred Fuhr Das Fuhrwerk, Bureau für Kundensoziologie der mobilen Gesellschaft
  • 2. Was macht ein Kundensoziologe? Meine Kernkompetenz : gesellschaftliche Risikofeststellungen Aufmerksamkeit für ”superwicked problems“
  • 3. Beispiel für Risiko-Feststellung: Demografischer Wandel Der Bevölkerungsrückgang entsteht durch die gesellschaftliche ˮIgnoranz des Vitalvermögens“. (Franz Xaver Kaufmann, Frankfurt am Main 2005) Bevölkerungsschrumpfungen und ihre Folgen wurden daher politisch lange verdrängt, bagatellisiert und zum ˮdemografischen Wandel“ erklärt. Dafür sind dann Alle, d.h. Niemand mehr zuständig
  • 4. Beispiel für Risiko-Feststellung: Buskrise 2003, Fernbus 2013 Unternehmens -Beratung über die Veränderungsprozesse der automobilen Gesellschaft: ˮDemografie“ (RDA+ LHO) ˮSocial Media“ (LHO) ˮFernbus “ (LHO) 2010- 2013 Krisenmanagement: Mitgestaltung der ˮRDA- AvD- Buspilot“ Kampagne 2003: Krise in der Bustouristik
  • 5. Chancen und Risiken des Fernbus-Verkehrs für die Region Nordhessen Welche Chancen stecken im Fernbus für Nordhessen? Politikum Fernbus in Deutschland Entwicklung des Fernbusmarktes in Deutschland Auch der Fernbusmarkt ist durch das Internet ein anderer geworden Fazit
  • 6. Der Minister ist begeistert http://www.welt.de/wirtschaft/article114937760/Ramsauer-sieht-Aufbruchstimmung-im-Fernbusverkehr.html Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sieht nach der weitgehenden Marktfreigabe für Fernbuslinien in der Branche eine "Aufbruchstimmung". Der Markt sei "von seinen Jahrzehnte alten Fesseln befreit" worden, erklärte Ramsauer.
  • 7. Der mittelständische Verband reagiert merkwürdig BDO zitiert in einer Pressemitteilung Karsten Schulze, den geschäftsführenden Gesellschafter von HARU Reisen. Der andere Gesellschafter ist die Deutsche Bahn AG ˮGerade unter dem Aspekt, dass Minister Ramsauer regelmäßig die Chancen für den deutschen Mittelstand in dem neu entstehenden Markt besonders hervorgehoben hat, erscheint die aktuelle Entwicklung diskussionswürdig“ http://www.omnibusrevue.de/briefmarken-bald-mit-fernbus-aufschlag-1189078.html
  • 8. Politische Zieldimensionen bei Öffnung des Fernlinienbusmarktes
  • 9. Ziel: Fairer Wettbewerb für den Mittelstand Quelle: Strößenreuther, IAA Symposium 2010
  • 10. Gesellschaftliche Akzeptanz für Fernbus? In verschiedenen regionalen Medien wird über massive Widerstände gegen Fernbusse berichtet: Stuttgarter Zeitung, 24.4.2013: Bezirksbeirat von Stuttgart-Vaihingen will die seit ca. 1 Jahr zwischen Stuttgart und Lörrach (Schweizer Grenze) verkehrenden Busse wieder abschaffen und bittet darum, dass keine weiteren Lizenzen erteilt werden (1 Man hatte sich dafür eingesetzt, dass die Busse über Stuttgart-Flughafen fahren Quellen: 1) http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.vaihingen-beiraete-wollen-keine-fernbusse.3c4afe43-09c6-479f-810b-f83520e59e29.html 2) http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12517577/60889/Keine-Haltestellen-an-Autobahnraststaetten-Daempfer-fuer-Fernbus-Projekt.html Märkische Allgemeine, 16.5.2013: Keine Fernbushaltestellen an Autobahnraststätten! Dadurch wird einer brandenburgischen Gemeinde der günstige Zugang zum Flughafen BER unmöglich gemacht(2
  • 11. Das Difu legt den Finger in die Wunde: Quelle: http://www.difu.de/publikationen/difu-berichte-12013/fernbusterminals-neue-visitenkarten-der-staedte.html In der Kommunalpolitik hat der Fernbus oft kein so gutes Image wie der Flughafen oder der Bahnhof, wenn die Fernerreichbarkeit der Stadt diskutiert wird. Es geht um eine Facette der Erreichbarkeit der Städte, nicht selten auch um den Busbahnhof als Visitenkarte der Stadt Dies wird in der Stadt- und Verkehrsplanung kontrovers diskutiert. Schließlich machen die vielen Touristenbusse in der City der kommunalen Verkehrsplanung schon genug Sorgen.
  • 12. Risiko Chance: Die Facebook Revolution 38 Jahre dauerte es, bis das Radio weltweit 50 Millionen Menschen erreichte. Beim Fernsehen brauchte es 13 Jahre, um diese Marke zu erreichen. Im Vergleich dazu verbreitet sich das Social Web mit Lichtgeschwindigkeit. Facebook schaffte es innerhalb eines Jahres, 50 Millionen Menschen von seinem Konzept zu überzeugen,( …)
  • 13. Chance : Nahmobilität steigt. Zusammen verreisen – Gegenseitig besuchen
  • 15. Chance: Die Mitfahrzentrale ist zur Internetplattform mutiert
  • 16. Welche Chancen stecken aus Sicht von Nordhessen im Fernbus?
  • 17. Chance Mobilität: Wirtschaftsstandort Nordhessen Mobilitätswirtschaft Nordhessen „Mehr als 4.600 Unternehmen, 67.000 Beschäftigte und 6 Mrd. € Umsatz sind Kennzeichen dieses Wirtschaftsbereiches. Damit ist dies der stärkste Wirtschaftsbereich in Nordhessen.“ Quelle. http://www.mowin.net/mowinnet/mobilitaetswirtschaft-nordhessen/
  • 20. Dabei wäre Nordhessen ein Top Standort für ein Fernbusterminal Top-Logistikflächen Die Regionalmanagement Nordhessen GmbH bündelt Ihre Aktivitäten und richtet diese auf ein großes Ziel aus: Die Etablierung Nordhessens als eines der größten Logistikzentren Europas bis zum Jahr 2015. Dafür hat das Regionalmanagement gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der nordhessischen Wirtschaftsförderer die TopLogistikflächen der Region Nordhessen präsentiert. Diese Flächen sind sofort verfügbar, bieten ausreichend Areal für logistische Großvorhaben und haben eine sehr gute verkehrliche Erreichbarkeit. Quelle: http://www.mowin.net/mowinnet/mobilitaetswirtschaft-nordhessen/
  • 21. Risiko Chance Demografie: ˮDie Region Nordhessen wird schrumpfen.“ http://www.ihk- kassel.de/solva_docs/wn10_05_s26_27.pdf
  • 22. Chance für die Region : Gesundheitstourismus
  • 23. Chance für die Region: Die Oranier-Route
  • 24. Amsterdam- Ruhrgebiet – Bad Wildungen
  • 26. Fernbus = Greyhound? Soziologisch gesehen ist der ˮGreyhound“ das Verkehrsmittel der US-amerikanischen Unterschicht… Das Unternehmen ist ein ˮBig Data“ Pionier und nutzt modernstes Datenmanagement, um seine Auslastung voherzusagen
  • 27. In Deutschland kann Bus Fahren auch sehr exklusiv sein
  • 29. Der Berliner Preis bestimmt den Markt Preisstruktur des Anbieters ”BerlinLinienbus“
  • 30. The hidden champion. Von und nach Deutschland. Aus und nach ganz Europa.
  • 31. Entwicklung neuer Angebote Dein Bus.de . Linien- Geschäftsmodell?? Idee: Organisation von Busfahrten nur bei Bedarf, wenn sich genügend Mitfahrer via Internet finden. Angebot und Buchung nur über Internet möglich.
  • 32. Facebook Werbung und Marketing
  • 34. Die grüne Variante: Mein Fernbus Das Berliner Startup plant ein bundesweites Netz mit mittelständischen Busunternehmen. Die Busse bieten 70 cm Sitzabstand und WLAN an Bord. Bereits acht Linien sind per Ausnahmegenehmigung im Betrieb – etwa die Linien München-Zürich und München-Freiburg mit mehr als 100.000 Fahrgästen in 2012.
  • 35. Verflixt, es gibt ja auch noch die Blauen! Flixbus vormals Go- Bus wurde von zwei Beratern der internationalen Strategieberatung The Boston Consulting Group und einem ehemaligen Microsoft-Manager aus München gegründet. Sie fanden die Investoren: Graf v.d.Schulenburg, Ex-GF DB Stadtverkehr! Heinz Raufer, Internet-Unternehmer (hotel.de)!
  • 37. Mit Britischem Understatement: seit April mit dabei : City to City
  • 38. Der ADAC – Deutsche Post Bus kommt Die Deutsche Post und der Allgemeine Deutsche Automobilclub (ADAC) steigen Anfang November 2013 mit ersten Städteverbindungen in den neu geöffneten Fernbusmarkt ein. Der ADAC Postbus, so der Name des künftigen, gemeinsamen Linienangebots, startet auf folgenden Strecken: - Köln-Bonn-Frankfurt/M-Stuttgart-München - Bremen-Hamburg-Berlin - Köln-Dortmund-Hannover-Berlin - Berlin-Leipzig-Dresden - Frankfurt/M-Nürnberg-München.
  • 39. Die Überraschung…. Fernbuslinie: Städteverbindungen 100% Sitzplatzgarantie Komfortable Reisebusse Bis zu 12 Mal täglich pro Person ab €9,90*
  • 40. Ist der Fernbus ein Nischenverkehrsmittel? Nein. Das Geschäftsmodell der Fernbuslinien strahlt auf die Angebote anderer Anbieter aus. Die Fernbuskunden tauschen sich online aus, und vor Allem vergleichen sie die Preise.
  • 43. Bedrohung: Konzentration Was wäre, wenn DeinBus ab November 2013 mit ADAC und Deutsche Post zusammen am Fernbus-Markt agiert?
  • 44. Risiko Chance : Demografie
  • 46. Köln ist unter den deutschen Großstädten eine Ausnahme Aber auch hier reicht der Platz schon lange nicht mehr
  • 47. Ohne Terminal kein Fernbus Das sind Terminals, die diesen Namen verdienen!
  • 48. Fazit 1 1. Schneller 2. Komfortabel 3. verlässlicher 3. Preiswerter 4. Ökologischer Der Fernbus hat das Potenzial, zu einer sozialen + geselligen + innovativen + demografie-gerechten Alternative zu Auto, Bahn und Flugzeug in Nordhessen zu reifen. wahrgenommen werden. Dafür muss er zunächst von neuen (Auto/Bahn) Kunden als
  • 49. Fazit 2 2. Für neue Zielgruppen: Schüler- Umschüler- Studenten- / 75 +/ Tagestouristen zu realisieren: 1. Verkehrspolitische Maßnahmen. Die Gesamtfahrzeit des Fernbus gegenüber Autoverkehr verkürzen. Fernbus Angebote in den regionalen/ kommunalen ÖPNV integrieren Anbindung an die Servicestruktur des Autobahn- Fernverkehrs, (Autohöfe, Rasthöfe, Park- Ride Parkplätze, Autobahnknoten- Abfahrten) 2. Wirtschaftliche Kooperation – Public Private Partnership – Kooperationen mit Fernbusbetreibern Schaffung neuer Service Angebote! 1. Für überregionale Ziele
  • 50. Fazit 3: Meine Empfehlungen Auswahl eines Anbieters für eine Fernlinie durch Kassel, z.B: Uni-Linie Nord: Frankfurt- Gießen- Marburg - Kassel Oranier-Route Medizin/Gesundheits/Wellness-Linie: Nordhessen – Rhein/Main Business/Flughafenlinie: Kassel Calden – Rhein/Main – Hahn
  • 51. Eine „Retrofuturistische Vision“ für den Fernbus Nordhessen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit .